DE2323185A1 - Schlitzverschluss - Google Patents
SchlitzverschlussInfo
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- 241000446313 Lamella Species 0.000 claims description 14
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 2
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/08—Shutters
- G03B9/10—Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
- G03B9/18—More than two members
Landscapes
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Shutters For Cameras (AREA)
- Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
Description
Anmelder: Seiko Koki Kabushiki. Kaisha, 3-I7 4-ChOItIex Ginza,
Chuo-ku, Tokyo, Japan
Schlitzverschluß
Die Erfindung betrifft einen Schlitzverschluß für eine Kamera entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Es sind bereits Schlitzverschlüsse mit je einer Gruppe von Öffnungs- und Schließlamellen bekannt, wobei je ein verschwenkbar
angeordneter Öffnungshebel und Schließhebel und parallel dazu verlaufende Hilfshebel seitlich von der Verschlußöffnung
angelenkt sind. Es wurde ferner bereits vorgeschlagen, nur die den Schlitz begrenzenden Lamellen an parallel verlaufenden
Hebeln anzulenken und die anderen Lamellen auf der einen Seite der Verschlußöffnung anzulenken und sie über ein Verbindungsgestänge
mit den parallelen Hebeln zu verbinden.
Bei derartigen Schlitzverschlüssen muß ein Ende von mindestens zwei Paaren von parallelen Hebeln für die Öffnungsund
Schließlamellen getrennt auf einem kleinen Raum seitlich von der Verschlußöffnung angelenkt werden. Bei dem älteren Vorschlag
müssen in diesem Bereich zusätzlich noch weitere Lamellengruppen angelenkt werden. Dabei wird insbesondere als nachteilig
angesehen, daß der Raumbedarf für die Verschlußkonstruktion noch
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verhältnismäßig groß ist, was einen Hinderungsgrund für die Herstellung
besonders kompakter Kameras darstellt. Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, Schwierigkeiten der genannten Art möglichst
weitgehend dadurch zu vermeiden, daß nur der Öffnungshebel und der Schließhebel auf der einen Seite der Verschlußöffnung angelenkt,
werden müssen.
Diese Aufgabe wird durch das Kennzeichen des Patentanspruchs 1 gelöst. Da bei einem derartigen Schlitzverschluß das
mit der Antriebseinrichtung verbundene Ende des Schließhebels und
des Öffnungshebels seitlich von der Verschlußöffnung angelenkt werden muß, ergeben sich erheblich vereinfachte Konstruktionsmöglichkeiten,
so daß insbesondere eine weitere Raumeinsparung erzielbar ist.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung beispielsweise
näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht eines Schlitzverschlusses gemäß der Erfindung in einem gespannten Zustand; und
Fig. 2 eine Fig. 1 entsprechende Ansicht nach dem Verschlußablauf.
Bei derti dargestellten AusführungsbeispBl ist in einer
Basisplatte 1 eine rechteckförmige Verschlußöffnung la vorgesehen,
die näher zu der rechten Kante der Basisplatte 1 angeordnet ist, in welchem Bereich ein bogenförmiger Führungsschlitz Ib ausgebildet
ist. Auf der anderen Seite der Basisplatte sind ein Öffnungshebel 2 und ein Schließhebel 6 angelenkt, die als Winkelhebel
ausgebildet sind und an einem Antriebszapfen 2a bzw. 6a befestigt sind. Die Antriebszapfen 2a und 6a stehen mit dem Antriebsmechanismus
zum Öffnen und Schließen des Verschlusses in Verbindung, der auf der Unterseite der Basisplatte angeordnet ist.
Die Gruppe der Öffnungslamellen 3 besteht aus einer den Schlitz begrenzenden Lamelle 3a und zur Abdeckung der Verschlußöffnung
dienenden Lamellen 3b und 3cf die übereinanderliegend angeordnet sind, wie aus den beiden Figuren ersichtlich
ist. Die Länge der Lamellen 3b und 3c ist etwas kürzer als die-
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jenige der den Schlitz begrenzenden Lamelle 3a. Die Gruppe der Schließlamellen 7 besteht ebenfalls aus einer rechteckförmigen,
den Schlitz begrenzenden Lamelle 7a und darüberliegend zur Abdeckung
der Verschlußöffnung angeordneten Lamellen 7b und 7c, die ebenfalls etwas kürzer als die den Schlitz begrenzende Lamelle
7a sind.
Eine Seite der den Schlitz begrenzenden Lamelle 3a ist drehbar mit einem Zapfen 2b an dem Öffnungshebel 2 verbunden,
Die gegenüberliegende Seite der abdeckenden Lamelle 3c ist ebenfalls mit einem Zapfen 2d an dem Öffnungshebel 2verdrehbar verbunden.
Eine Seite der den Schlitz begrenzenden Lamellen 3a ist mit einem Ende eines kürzeren Hilfsöffnungshebels 4 durch einen
Zapfen 4a drehbar verbunden, welcher Zapfen 4a außerdem in den bogenförmigen Führungsschlitz Ib vorragt. Der mittlere Teil der
abdeckenden Lamelle 3b ist drehbar mit einem Zapfen 4b an einem mittleren Teil des Hilfshebels 4 verbunden. Die andere Seite der
abdeckenden Lamelle 3c ist mit einem Zapfen 4c am anderen Ende des Hilfshebels 4 drehbar verbunden. An einem mittleren Teil
der Lamelle 3b ist ferner ein dreieckförmiges Verbindungsglied 5 durch den Zapfen 4b und einen Zapfen 5a befestigt. Der Öffnungshebel
2 ist drehbar mit einem Ende des Verbindungsglieds 5 durch einen Zapfen 2c verbunden. Die Abstände zwischen den Zapfen
4a und 2b, zwischen den Zapfen 4b und 2c sowie den Zapfen 4c und 2d sind alle gleich und die Verbindungslinien zwischen
den Zapfen 4a und 2b, zwischen den Zapfen 4b und 2c sowie zwischen
den Zapfen 4c und 2d verlaufen alle parallel zueinander. Deshalb wird durch den Öffnungshebel 2, den Hilfshebel 4 und
die Lamellen 3a und 3c sowie durch die Zapfen 2c, 4b,4c und 2d ein Gestänge für eine Parallelbewegung gebildet, ebenso durch
den Öffnungshebel 2, den Hilfshebel 4, Lamellen 3b und 3c und die Zapfen 2c, 4b, 4c und 2d. Wegen der Führung des Stifts 4a in
dem bogenförmigen Führungsschlitz Ib verlaufen die Verbindungslinien
zwischen den Zapfen 4a und 2b, zwischen den Zapfen 4b und 2c sowie zwischen den Zapfen 4c und 2d immersenkrecht zu der
den Schlitz begrenzenden Kante 3al der Lamelle 3a, so daß diese
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Kante zwischen parallel zueinander verlaufenden Lagen verschoben werden kann.
Die Gruppe der Lamellen 7 enthält in entsprechender Weise eine schlitzbegrenzende Lamelle 7a, abdeckende Lamellen
7b und 7c. Die Schließlamellen 7 sind über der Verschlußöffnung la oben im Vergleich zu den Öffnungslamellen 3 angeordnet. Das
Gestänge für die Parallelverschiebung ist in entsprechender Weise wie- bei den Öffnungslamellen ausgebildet und besteht aus dem
Schließhebel 6, dem Hilfsschließhebel 8, einem Verbindungsglied 9 und Zapfen 6b, 6c, 6d, 8a, 8b, 8c und 9a. Die Kante 7al ist
die den Schlitz begrenzende Kante der Lamelle 7a.
Im folgenden soll die Wirkungsweise dieses Verschlusses näher erläutert werden. Wenn bei dem in Fig. 1 dargestellten Zustand
des Verschlusses, bei dem die VerschlußÖffnung la verschlossen
ist, der Öffnungshebel 2 im Uhrzeigersinne durch eine Feder
des Antriebsmechanismus bei der Verschlußauslösung verdreht wird, bewegt, sich die Lamelle 3a mit der den Schlitz begrenzenden Kante
nach unten, und wegen der Führung des Zapfens 4a in dem bogenförmigen
Führungsschlitz Ib wird die Kante 3al der Lamelle 3a
zwischen parallelen Lagen bewegt. Nach dem Beginn der Bewegung des Öffnungshebels wird der Schließhebel durch eine Feder des
Schließmechanismus im Uhrzeigersinne mit einer geeigneten zeitlichen
Steuerung verdreht, so daß in entsprechender Weise wie bei den Öffnungslamellen eine parallele Bewegung der den Schlitz
begrenzenden Kante 7al der Schließlamellen erfolgt. Der Abstand der den Schlitz begrenzenden Kanten 3al und 7al hängt von der
eingestellten Belichtungszeit ab. Nach einem Versehlußablauf befinden sich die Glieder des Verschlusses in der in Fig. 2 dargestellten
Lage.
Claims (2)
- 7323185Patentansprüche/l. Schlitzverschluß mit je einer Gruppe von Öffnungs- und Schließlamellen, mit je einem auf der einen Seite der Verschlußöffnung und an betreffenden Lamellen angelenkten Öffnungs- bzw. Schließhebel, sowie mit je einem parallel dazu angeordneten und an betreffenden Lamellen angelenkten Hilfsöffnungs- bzw. Hilfsschließhebel, um eine Parallelverschiebung der Lamellen zu ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, daß auf der anderen Seite der Verschlußöffnung ein bogenförmiger Führungsschlitz (Ib) vorgesehen ist, in dem·Stifte (4a und 8a) an den Enden der Hilfshebel (4; 8) geführt sind, und daß die Hilfshebel (4; 8) sonst nur an betreffenden der Lamellen (3; 7) angelenkt sind.
- 2. Schlitzverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einer mittleren Lamelle (3b; 7b) von jeweils drei Öffnungs- und Schließlamellen ein dreieckförmiges Verbindungsglied (5; 9) befestigt ist, durch das in der Mitte des Öffnungs- bzw. Schließhebels und der Hilfshebel angeordnete Zapfen (2c, 4b; 6c, 8b) ragen.309850/U836
Applications Claiming Priority (1)
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Legal Events
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