DE2238687A1 - Binaere addieranordnung - Google Patents
Binaere addieranordnungInfo
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Description
Aktenzeichen der Anmelderin: UK 970 015
Die Erfindung betrifft eine Addieranordnung zur Erzeugung der
Summe von zwei mehrstelligen binären Operanden (A^,, A^_ /
V' (BN' BN-lf BN-2' *·
Speichers.
B) unter Benutzung eines assoziativen
Es ist bereits bekannt, assoziative Speicher zur Ausführung
arithmetischer Operationen zu benutzen (Deutsche Offenlegungsschrift
1 952 020). Bei diesen Anordnungen ist der eine Operand (oder eine Operandengruppe) im assoziativen Speicher enthalten,
und der andere Operand wird für eine Abfrageoperation des Speichers benutzt. In der durch die assoziative Abfrageoperation
ermittelten Wortspeicherstelle wird der Inhalt der Bitstellen nacheinander ausgelesen und in Übereinstimmung mit den Regeln
der arithmetischen Binärverknüpfung in invertierter Darstellung
wieder eingeschrieben. Zur Verarbeitung eines mehrstelligen Wortes sind mehrere Entnahme- und Wiedereinschreibzyklen nötig.
Es ist ferner beim Aufbau von Addierschaltungen bekannt, den gesamten
Stellenbereich in Teilbereiche zu untergliedern (Proceedings of the IRE, Jan. 1961, Seiten 68 bis 70). Auf diese Weise wird
der Schaltungsaufwand zur Verwirklichung einer vorausschauenden Übertragsbildung reduziert.
Die Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, eine unter Verwendung des assoziativen Speichers aufgebaute Addieranordnung anzugeben,
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die die Nachteile bekannter Anordnungen dieser Art vermeidet und eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit bzw. weniger Speicherzugriffe
pro Additionsoperation und/oder Subtrationsoperation gestattet. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erzielt, daß wenigstens
zwei Paare von serial gekoppelten assoziativen Speichern vorgesehen sind, die Ausgangssignale für jede Bitstelle auf einem
Leitungspaar liefern und die Funktionstafeln enthalten, deren
Einträge den einzelnen Operandenkombinationen zugeordnet und in Abhängigkeit von diesen assoziativ aufrufbar sind, daß der erste
Speicher eines jedes Paares Zwischenfunktionen und der zweite Speicher eines jedes Paares Resultatfunktionen enthält, und daß
zum assoziativen Aufruf der Einträge im ersten Speicher des einen Paares ein niedrigstelliger Teil beider Operanden und zum Aufruf
der Einträge im ersten Speicher des anderen Paares der restliche Teil der Stellen beider Operanden dient.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schaltung eines assoziativen Speicherelementes, wie es in der dargestellten Addieranordnung
Verwendung findet,
Fig. 2 ein Blockdiagramm eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Addieranordnung gemäß der Erfindung
und
Fig. 3 ein Blockdiagramm einer abgewandelten Ausführung
eines Teiles der Anordnung von Fig. 2.
Ein Speicherelement, wie es in der Schaltungsanordnung des Ausführungsbeispiels
verwendbar ist, umfaßt eine Betriebsleitung 10, eine Übereinstimmungsleitung 11, zwei Bitleitungen 12, 13 und
eine Exklusiv-ODER-Schaltung 14. Das Element kann vier stabile Zustände einnehmen, die mit "1", "0", "X" und "Y" bezeichnet sind.
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Es kann sich dabei um ein Speicherelement der Art handeln, wie
sie in der Deutschen Offenlegungsschrift 1 801 215 beshhrieben ist. Das Speicherelement von Fig. 1 weist vier Transistoren T ,
T„, T_ und T. auf, die untereinander in Form von zwei bistabilen
Schaltungspaaren T , T2 und T3, T. verbunden sind. Die vier Zustande
sind den Leitzuständen der Transistoren T und T. in der folgenden Weise zugeordnet: .
| τι | Τ2 | ■ 3 | Τ4 | = O. |
| FTl | Τ2 | *3 | Τ4 | = 1 |
| ITl | Τ2 | Τ3 | V | = X |
| T1 | *2 | T3 | Τ4 | = γ |
Jeder der Transistoren T und T4 hat zwei Emitter, von denen der
eine mit der Übereinstimmungsleitung 11 und der andere mit der zugeordneten Bitleitung 12 oder 13 verbunden ist. Während einer
Suchoperation führen die Bitleitungen 1.2, 13 eine Signalspannung entsprechend der folgenden Tabelle:
| 13 = | 0 | |
| 12 | It = | 1 |
| T2 | Ϊ3 = | X |
| 12 | 13 = | Y |
Wenn daher die mit einem leitenden Transistor verbundene Bitleitung
ein erhöhtes Spannungssignal führt, kann der Transistorstrom über
die betreffende Bitleitung nicht abgeleitet werden und gelangt daher
zur Übereinstimmungsleitung 11. Die Speicherelemente von Fig.
sind in Form einer Matrix zeigen- und spaltenweise angeordnet, wobei
den Speicherelementen einer jeden Zeile die Betriebsleitung und die Übereinstimmungsleitung 11 gemeinsam zugeordnet sind und
den Speicherelementen jeder Spalte die Bitleitungen 12 und 13 und
die Exklusiv-ODER-Schaltung 14 gemeinsam zugeordnet sind. Wenn
daher von keinem Speicherelement einer Zeile ein Strom zu der zugeordneten
Übereinstimmungsleitung 11 fließt, dient dies als An-
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zeige dafür, daß eine Übereinstimmung gefunden wurde, und es wird eine mit dieser Leitung verbundene Verriegelungsschaltung 15 in
den Ein-Zustand gestellt. Wenn entweder das Speicherelement oder das Suchargument im Zustand X ist, wird für das betreffende Speicherelement
eine Übereinstimmung angezeigt, und. wenn entweder das Speicherelement oder das Suchargument im Zustand Y ist, kann keine
Übereinstimmung für die betreffende Zeile der Speicherelemente erzeugt werden, es sei denn, der zu vergleichende Zustand ist X, da
ein X-Zustand einem Y-Zustand vorgeht.
Beim Auslesen von Informationen aus dem Speicherelement von Fig.l
sind diejenigen Übereinstimmungsleitungen 11, die mit im Ein-Zustand befindlichen Verriegelungsschaltungen 15 verbunden sind, auf
einem erhöhten Signalniveau, so daß ein in den Transistoren T bis T. fließender Strom zur zugeordneten Bitleitung 12 oder 13 geleitet
wird. Wenn Strom nur auf einer der Bitleitungen fließt, was bedeutet, daß alle Speicherelemente der ausgelesenen Spalte im
gleichen Speicherzustand (1 oder 0) sind, mit der Möglichkeit, daß einige, aber nicht alle von ihnen den X-Zustand einnehmen, hat der
Ausgang der Exklusiv-ODER-Schaltung 14 dieser Spalte den Wert 1, während er im anderen Falle den Wert "0" führt. Ein gemischter
Ausgang von 1- und O-Werten aus den Speicherelementen einer Spalte
oder die Anwesenheit eines Y-Ausgangssignals führt stets zu einem Sammelausgangssignal "0". Der Zustand Y dient daher als ein mögliches
Löschsignal beim Suchen und als ein bestimmtes Löschsignal beim Lesen. Das letztere Merkmal ist für das beschriebene Ausführungsbeispiel
der Erfindung von Interesse, da es die Bedeutung hat, daß ein Ausdruck "das Resultat ist 1, es sei denn" kann mit
einer kleinen Anzahl von Worten behandelt werden, wenn die "es sei denn"-Situationen relativ selten sind. Im Beispiel, (L + M)
* 1 werden drei Worte 101, 011, 111 (1+0=1, 0+1=1, 1+1=1) ohne Y-Zustand und zwei Worte XXl, 0OY mit dem Y-Zustand benötigt. Der
gleiche Effekt könnte in diesem Beispiel erreicht werden durch (XXl, 000) so daß ein Dreizustandsspeicher Verwendung finden könnte
(ein Dreizustandsspeicher entspricht einem Vierzustandspeicher, in welchem der Y-Zustand nicht benutzt wird). Der letztgenannte
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Effekt liegt jedoch nicht immer vor. In einer komplexeren Funktion,
in welcher die "es sei denn"-Bedingung auftreten kann, ohne daß eine der restlichen Bedingungen erhalten wird, und wo die
Möglichkeit besteht, daß das Resultat möglicherweise falsch ist, wenn die "es sei denn"-Bedingung alleinaauftritt, muß der Y-Zustand
bei der Entnahme benutzt werden, da eine gelesene "0" allein als eine "1" erscheint, nachdem sie die Exklusiv-ODER-Schaltung
14 passiert hat.
Für Ladezwecke, oder für andere Zwecke werden die eine Übereinstimmung
anzeigenden Verriegelungsschaltungen 15 normalerweise zusammengeschaltet, um ein Schieberegister zu bilden. Es kann
deshalb eine 1 in einem solchen Register verschoben ,werden, um. ein Wort nach dem anderen in einer gegebenen Reihenfolge auszuwählen, unabhängig von einer Suchoperation* JoiLese Einrichtung
kann auch dazu benutzt werden, nicht das bei einer Suchoperation als übereinstimmend ermittelte Wort auszulesen, sondern jeweils
das nächste Wort in der gespeicherten Reihenfolge, wobei das Suchfeld die Breite des Speichers haben kann, wie es auch für das
R9sultatfeld zutrifft.
Die in Fig. 2 dargestellte Addierschaltung enthält ein assoziatives
Speicherpaar 20, 21 für einen niedrigen Stellenteil (niedrigstelliges Speicherpaar) und ein assoziatives.Speicherpaar 22,
für einen hohen Stellenteil (hochstelliges Speicherpaar). Jeder Speicher der genannten Speicherpaare besteht aus einer Anzahl von
Speicherelementen der in Verbindung mit Fig. 1 beschriebenen Art. Die Schaltung erhält als Eingangssignale einen A-Operanden von
einem Register 24 und einem B-Operanden von einem Register 25 zugeführt.
Der Inhalt von einem niedrigen Stellenteil 34, 36 beider Register 25, 24 wird zum Speicher 20 übertragen, und der Inhalt
eines hohen Stellenteils 37, 39 beider Register 25, 24 wird zum Speicher 22 übertragen. Der Speicher 20 erzeugt P- und G-Funktionen
der niedrigstelligen Bits sowie weitere Funktionen C und Cp entsprechend
den Verknüpfungen P=A V B ; G=A · B , wobei C,
X. J_ L · X· J- -Σ.
J-
der Übertrag aus der höchsten Bitstelle des niedrigen Stellenteiles
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und C die Übertragsausbreitungsfunktion sind. Der Speicher 21
empfängt die niedrigstelligen P- und G- Funktionen sowie an einem Eingang 26 einen übertrag C.. Dieser Speicher erzeugt den niedrigstelligen
Teil des Resultats, der vom Ausgang des Speichers 21 zu einem Ausgangsregister 27 übertragen wird. Der Speicher 23
empfängt den hochstelligen Teil der P- und G-Funktionen sowie die Funktionen CT und Cn sowie den übertrag auf Leitung 26 und erzeugt
den hochstelligen Teil des Resultats, der ebenfalls zum Ausgangsregister 27 geleitet wird. Der Speicher 24 erzeugt auch ein Übertragsausgangssignal,
das als Resultatbit der Bitstelle (N + 1) erscheint. Zum Zwecke einer einfachen Darstellung wurde angenommen,
daß jeder Operand lediglich acht Bits aufweist, nämlich vier niedrigstellige Bits und vier hochstellige Bits. Das Übertragsausgangsbit
ist das Resultatbit 9. Alle Ausgangsleitungen der vier Speicher sind über in Fig. 2 nicht dargestellte Exklusiv-ODER-Schaltungen
nach Art der Exklusiv-ODER-Schaltung 14 von Fig. 1 geführt. Die vier C_-Lesepfade sind bei 32 untereinander verbunden,
wodurch praktisch eine ODER-Verknüpfung erhalten wird, deren Ergebnis als ein einzelnes zusammengesetztes C -Eingangssignal
dem Speicher 23 zugeführt wird.
In Fig. 2 sind die vollständigen Tabellen für die Ausführung der Addition angegeben. Die Grundmethode beruht auf der herkömmlichen
Zweizyklus-Addition, bei der die folgenden Beziehungen benutzt werden:
*N =AN V BN V 0N-I
CN-1 = AN-1 * BN-1 + {AN-1 V 1W * CN-2
worin R das Resultatbit der Stelle N und C Überträge sind.
C ist identisch mit C.. Es wird deutlich, daß bei Fehlen eines
Übertrages in C die Speicher 22 und 23 nur die Bits A0 bis A
8 5 B8 bis B5 und C4 benötigen. C1 kann jedoch nicht ignoriert werden,
und Cp ist ebenfalls erforderlich, da C1 nicht in den Speicher 20
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eingegeben wird. C =1 wird daher indirekt aus den Suchfeldern
abgeleitet, welche Umstände definieren, in denen C- nicht in die
höherstelligen Felder übertragen werden darf. Es handelt sich dabei
um folgende Fälle:(A1 · B1 + Ä · B3 + A3 . B3 + A4 · B4). Im
Speicher befinden sich bereits die geeigneten vier Süchausdrücke (Worte 5 bis 8 im Speicher 20). Außerdem ist der "Alle X"-Suchausdruck
vorhanden (Wort 9 im Speicher 2Q). C kann daher mit Hilfe
einer einzigen Spalte (XXXXOOOOl) abgeleitet werden. Diese Spalte ist Teil der Einträge, die auch benötigt würden, wenn C1 unberücksichtigt
bleiben könnte. Da der "1"-Eintrag aus dem "Lauter X"-Suchfeld abgeleitet wird, ist er stets auszulesen, weshalb ein
"0"-Löschausdruck ausreichend ist.
Die P-Funktionen sind stets "Γ" es sei denn A · B =1 oder
Ä · B = 1. Daher sind mit dem Wort 9, das einen "1"-Wert für
P-Ausdruck in Speicher 20 erzeugt, "O"-Löschausdrücke für A · B
= 1 und A · B = 1 ausreichend.·
Die G-Funktionen, von denen nur G3 G_ und G1 benötigt werden,
werden im dargestellten Beispiel direkt aus den Worten 1 bis 3 im Speicher 20 erhalten.
Die. zusammengesetzte Funktion CT ist 1, wenn:
Jj
(A. · B. = l) oder
4 4
4 4
| (A3 | * B3 | = 1; | es | sei | • | denn | A4 * | i | = D | oder | A3 | -B3 = | D | ) oder |
| (A, | * B2 | = 1> | es | sei | denn | (A4 | t | = 1 | oder | •B3 = | 1 | oder | ||
| * Bl | = 1/ | es | sei | denn | (A4 | 1 = 1 | oder | |||||||
| A2 * | B2 = | D | ||||||||||||
C1. ? 1, wenn Äo · B0 = 1 allein steht. Es sind daher "Y'^Lösch-
L /Z
ausdrücke in den Wörtern 6 bis 8 des Speichers 20 erforderlich.
Die Ausgangssignale der Spalten C werden nach dem Auslesen durch
Exklusiv-ODER verbunden über die geeigneten Leitungspaare, wie
alle Ausgängssignale der Speicher. Die Resultatsignale der
Exklüsiv-ODER-Verknüpfung werden direkt zu einer gemeinsamen
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Übertragungsleitung geführt, wobei zusätzlich eine ODER-Verknüpfung
durch die Leitungszusammenftihrung 32 erhalten wird.
Der Speicher 22 ist ähnlich dem Speicher 20 ausgebildet, mit der
Ausnahme, daß die Lesefelder CT und C_ fehlen und daß G0 er-
LP ο
handen ist.
Der Speicher 21 erzeugt die Resultatbits R., R_, R und R1 in der
folgenden Weise:
R1 = 1 wenn P1 = 1; es sei denn C1 = 1; oder
wenn C1 = 1; es sei denn Ρχ = 1 (Αχ ¥ Βχ ¥ C3.)
R2 = 1 wenn P_ = 1; es sei denn G=I, oder
P1 = 1 und C1 =1, oder
wenn Ρχ = 1 und C1 =1; es sei denn P3 = 1, oder
wenn G1 = 1; es sei denn P„ = 1; (A ¥ B3 V C.)
R3 = 1 wenn P3 = 1; es sei denn G_ = 1, oder
P2 = 1 und G = 1, oder
P=I und P1 = 1 und C1 = 1, oder
wenn G_ = 1; es sei denn P3 = 1, oder wenn P3 = 1 und G = 1; es sei denn P3 = 1, oder
wenn P„ = 1 und P = 1 und C3. = 1; es sei denn
P3 = 1 (A3 V B3 V C2)
R. = 1 wenn P. = 1, es sei denn G3 =1, oder
P3 = 1 und G2=I, oder
P_ = 1 und P2 = 1 und G=I, oder
P3 = 1 und P2 = 1 und Ρχ = 1 und
C1=I, oder wenn G3 = 1; es sei denn P4 = 1, oder
P3 = 1 und G2 = 1, es sei denn P4 = 1; oder
P=I und P2 = 1 und G1 =1, es sei denn P4 =1, oder
P- = 1 und P_=l und P1 = 1 und C1 = 1, es sei denn
P4 = 1 (A4 ¥ B4 V C3) .
Durch diese Angaben sind alle möglichen Kombinationen ausgeschöpft
so daß entweder "1"-Einträge oder "O"-Einträge Löschfunktionen ausführen
und "Y"-Einträge in den Lesefeldern nicht erforderlich sind.
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Der Speicher 23 ist ähnlich dem Speicher 21. C und C sowie C und
C1 sind zusätzliche Einträge, so daß das niedrigste Resultatbit
dieses Speichers in der folgenden Weise erhalten wird:
R,- = 1 wenn P- = 1, es sei denn GL. = 1, oder
Gp = 1 und C7 = .1; oder
wenn Cx = 1, es sei denn P1. = 1, oder
wenn C=I und C1 = 1, es sei denn P1. = .1;
(A5 ¥ B5 V (Cx + Cp · C1 )) .
Wenn man in Betracht zieht, daß bei einer Tabellenbildung in herkömmlicher
Weise für jede Addition zwishhen 15 und 4 Wörter benötigt werden, um allein Cx auszudrücken, wird deutlich, daß die
Jj
beschriebene Schaltungsanordnung einen kompakten Speicher und
Schaltungsaufbau gestattet. Da der Speicher 20 mehr Lesespalten aufweist, als in der herkömmlichen Tabelle vorhanden sind, werden in
der Praxis bei der Aufsplittung der Operanden in einen hohen Stellenteil und in einen niedrigen Stellenteil dem hohen Stellenteil
mehr Bits als dem niedrigen Stellenteil zugeordnet. Es ist möglich, das Cx-FeId des Speichers 20 auf zwei Leitungen zu reduzieren.
Dies geschieht in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise. In dieser Fig. sind nur die Wörter 1 bis 8 dargestellt, und von jedem
Wort ist nur. das Such feld und das Cx-FeId dargestellt. Die Einträge
Jj
bringen folgendes zum Ausdruck:
Cx=(A.«Β. oder A_°B_) es sei denn (A4-B4) oder
(A0-B0 oder A-B1) es sei denn (A.«B. oder A--B- oder A0-B0).
Zz 11 4 4 Jj δ δ
Dieser Ausdruck bedeutet eine wechselweise Verwirklichung der beiden Aussagen: , ·
a) für jede Bitposition erzeugt die UND-Verknüpfung der zwei Operandenbits dieser Bitposition einen Übertrag zum hochstelligen Ende unter der Voraussetzung, daß keine übertragsverbrauchende
Bitposition in dem Stellenteil vorhanden ist, der im Stellenwert oberhalb der betrachteten Bitposition liegt,
b) für jede Bitposition erzeugt die UND-Verknüpfung der zwei
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UK 970 Ο15 · / ** .
Operandenbits dieser Bitposition einen Obertrag zum hochstelligen Ende unter der Voraussetzung, daß keine übertragsverbrauchende
Bitstelle vorliegt, es sei denn, diese Bitstelle befindet sich in der Stellenordnung unterhalb der betrachteten
Bitstelle.
Diese beiden Aussagen sind zwar einander ähnlich, jedoch ihre wechselweise Verwirklichung in der Addierschaltung führt zu einer
Halbierung der Länge des CT-Feldes.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Summe von 38 Wörtern
in den Speichern 21 und 23 enthalten. Die Anzahl der Wörter im Speicher 23 ist wesentlich größer als die Anzahl der Wörter im
Speicher 21. Wenn das Speicherpaar 20, 21 dazu eingerichtet wird, die Bits 5 bis 1 eines jeden Operanden zu behandeln, und wenn das
Speicherpaar 22, 23 dazu eingerichtet wird, die Bits 8 bis 6 eines jedes Operanden zu behandeln, wird die Gesamtsumme der Wörter in
den Speichern 21 und 23 um 1 reduziert, und es wird für jeden dieser beiden Speicher eine im wesentlichen gleich große Anzahl von
Wörtern erhalten. Im gleichen Sinne sind Abänderungen hinsichtlich der.Aufteilung der Operanden auf die beiden Speicher
eines jeden Speicherpaares möglich, wenn sich die Operandengröße erhöht.
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Claims (1)
- ' P A-TE-W TA 1N S PR Ü C HEAddieranordnung zur Erzeugung der Summe von zwei mehrstelligen binären Operanden (JL,, &*,_■,/ ^V-o'A1), (Bn, Bn-1, Bn_2, B1) unter Benutzung einesassoziativen Speichers, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Paare von serial gekoppelten assoziativen Speichern (20, 21 und 22, 23) vorgesehen sind, die Ausgangssignale für jede Bitstelle auf einem Leitungspaar (12, 13) liefern und die Funktionstafeln enthalten, deren Einträge den einzelnen Operandenkombinationen zugeordnet und in Abhängigkeit von diesen assoziativ aufrufbar sind, daß der erste assoziative Speicher (20, 22) eines jeden Paares Zwischenfunktionen und der zweite Speicher (21, 23) eines jeden Paares Resultatfunktionen enthält, und daß zum assoziativen Aufruf der Einträge im ersten Speicher (20) des einen Paares ein niedrigstelliger Teil beider Operanden und zum Aufruf der Einträge im ersten Speicher (22) des anderen Paares der restliche Teil beider Operanden dient.2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Ausgangsleitungen der ersten Speicher (20, 22) eines jeden Paares über logische Verknüpfungsschaltungen (14, 32) mit dem zweiten Speicher (21, 23) des jeweils gleichen Paares und, soweit die Ausgangsleitungen des Speichers (20) betroffen sind, der die niedrigstelligen Operandenteile zugeführt erhält, mit den zweiten Speichern (21 und 23) beider Paare verbunden sind.3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- . zeichnet, daß die Speicher (20 bis 23) in für sich bekannter Weise wortorganisiert sind und Such- und Auslesebereiche aufweisen, und daß die Ausgänge von wenigstens einem Teil der Speicherelemente gleicher Stellenordnung in den Auslesebereichen gemeinsam an eine Exklusiv-ODER-Schaltung(14) angeschlossen sind.015 309812/07394. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3 ,dadurch gekennzeichnet, daß an den Ausgang des ersten Speichers (20) wenigstens eines Speicherpaares die Ausgangsleitungen mehrerer Exklusiv-ODER-Schaltungen (1.4) miteinander zur Bildung einer ODER-Verknüpfung (32) verbünden sind.5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß gesplitterte Operandenregister (24, 25) vorgesehen sind, von denen die niedrigstelligen Teile (34, 36) mit dem ersten Speicher (20) des einen Paares und die hochstelligen Teile (37, 39) mit dem ersten Speicher (22) des anderen Paares verbunden sind.6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die im ersten Speicher (20, 22) eines jeden Paares gespeicherten Zwischenfunktionen die Exklusiv-ODER-Verknüpfung (P ) gleichstelliger Operandenbits, die UND-Verknüpfung (G ) gleichstelliger Operandenbits und eine Ubertragsbedingung (Cr) der höchsten Bitstelle im niedrigstelligen Operandenteil enthalten.7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenfunktionen "Übertragsbedingung (CL)" durch ODER-Verknüpfung (32) von wenigstens zwei Zwischenresultatsignalen gebildet werden, die durch Exklusiv-OpER-Verknüpfung (14) der AusgangsSignaIe der zugehörigen Speicherzellenspalten, erhalten werden.8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicher (20 bis 23) Dreizustandsspeicherelemente enthalten, die gruppenweise (spaltenweise) mit ihrem Ausgang an eine gemeinsame Exklusiv-ODER-Schaltung(14) angeschlossen sind, über die Funktionswerte der Form U, es sei denn V auslesbar sind, wobei U und V durch die Binärwerte "1" und "0" dargestellt sind.9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge-UK 970 015 3098 12/0739kennzeichnet, daß die Speicher (20 bis 23) Vieraustandsspeichereleffiente enthalten, die gruppenweise (spaltenweise) mit ihrem Ausgang an eine gemeinsame Exk^ GDER-Schaltung■. (.1.4) angeschlossen-"-sind,--'über die Funktionswerte der Form S, es sei denn T auslesbar sind, wobei S ein Binarwert der ersten beiden Speicherzustände und T durch einen der beiden anderen SpeiGherzustände dargestellt sind. : - -:■' -,:;:-:- , "'Λ-":.-- "-. "'--- - :.- .-■■'■" ^ ■■- : -ΙΟ» Anordnung naöh Anspruch^ 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein;VSpeichersustand'.--als^^ neutraler Speicherzustand (X) dient, der unabhängig vom assoziativen Adressierungssignal in jedem Falle ein tibereinstimmungssignal aitt Ausgang des Speicherelementes erzeugt,11. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Speicherzustand als Sperr- oder loschzustand (Γ ) dient, der bei assoziativem Aufruf einen binären 1-Wert am Ausgang der Exklusiv-ODER-Schaltung (1.4) durch Zuführung von zwei gleichen Eingangssignalen blockiert.UK97OO15 309812/0739
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Families Citing this family (3)
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1971
- 1971-09-10 GB GB1322657D patent/GB1322657A/en not_active Expired
-
1972
- 1972-08-05 DE DE19722238687 patent/DE2238687A1/de active Pending
- 1972-08-11 JP JP8008472A patent/JPS5526749B2/ja not_active Expired
- 1972-08-23 FR FR7230586A patent/FR2151977A5/fr not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2952689A1 (de) * | 1979-01-03 | 1980-07-17 | Burroughs Corp | Programmierbarer lesespeicher-addierer |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS4838038A (de) | 1973-06-05 |
| GB1322657A (en) | 1973-07-11 |
| FR2151977A5 (de) | 1973-04-20 |
| JPS5526749B2 (de) | 1980-07-15 |
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