DE2238260C3 - Phosphorsäuremonoester von 5-(2-Dimethylaminoäthoxy)-carvacrol, Verfahren zu seiner Herstellung und diesen enthaltende Arzneimittel - Google Patents
Phosphorsäuremonoester von 5-(2-Dimethylaminoäthoxy)-carvacrol, Verfahren zu seiner Herstellung und diesen enthaltende ArzneimittelInfo
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- DE2238260C3 DE2238260C3 DE19722238260 DE2238260A DE2238260C3 DE 2238260 C3 DE2238260 C3 DE 2238260C3 DE 19722238260 DE19722238260 DE 19722238260 DE 2238260 A DE2238260 A DE 2238260A DE 2238260 C3 DE2238260 C3 DE 2238260C3
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Description
CH-,
CH3
CH,
CH, '5 r
und Alkalimetallsalze hiervon.
2. Verfahren zur Herstellung des Phosphorsäuremonoesters von 5-(2-Dimethylaminoäthoxy|-
carvacrol nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß man 2- Dimethylaminoäthoxyearvacrol
der Formel
HO
CH,
CH,
O—CH,—CH,
seiner Herstellung sowie Arzneimittel, die diese Verbindungen
als Wirkstoffe enthalten. Die erfindungsgemäßen
Verbindungen stellen wertvolle pharmazeutische Substanzen, insbesondere periphere Düa
toren, dar. und sind im Gegensatz zu anderen peripheren Dilatatoren bei peroraler Applikation voll
wirksam.
Es ist bekannt, beispielsweise aus der DT-OS 19 26 011. daß der Essigsäureester des 5-(2-Dimethylaminoäthoxylcarvacrols
eine vasodilatorische Wirksamkeit aufweist. Es war jedoch überraschend, daß
sich durch einen Ersatz des Essigsäurerestes durch den Phosphorsäurerest das Wirkungsprofil erheblich
verbessern läßt und die akute Toxizität drastisch gesenkt werden konnte.
Bei der ein klassisches Modell zum Nachweis der peripheren Gefaßerweiterung bildenden sogenannten
Adrenalinumkehr zeigt der bekannte Essigsäureester selbst bei 8mal höherer Dosierung als der erfmdungsgemäße
Phosphorsäuremonoester keinen Adrenalinumkehreffekt. Bei dem ebenfalls zur Ermittlung der
peripheren Gefä'ßerWeiterung durchgeführten Versuch
einer Nickhautkontraktion durch Adrenalinstimulierung zeigte der erfindungsgemäße Phosphorsäuremonoester
selbst bei niedrigster Dosierung, bei der der Essigsäureester noch keine Wirkung entfaltet,
bereits eine SOfache Wirksamkeit.
Das Ausgangscarvaerol der Formel
cn
CH3 CH,
in an sich bekannter Weise mit Phosphoroxychiorid umsetzt und das Phosphorsäureesterchlorid
verseift.
3. Arzneimittel, dadurch gekennzeichnet, daß es als Wirkstoff einen Phosphorsäuremonoester
von 5 - (2 - Dimethylaminoäthoxy)carvacrol der Formel
cn
HO
0--CH1-CH,- N
CH
CIi
CW, CH3
(OH)1OP-O
CH,
0-CH2-CH1-N
CH
wird in bekannter Weise hergestellt (deutsche Patentschrift 9 05 738. A. B u ζ a sr und Mitarbeitet. Bull.
Soc. chim. France. 1959. 839 bis 849).
CH, Der erfindungsgemäße Phosphorsäuremonoester
wird in an sich bekannter Weise (H ο übe η We yl.
Bd. 12 2, S. 143ff.) durch Umsetzung von 2-l)imeih\laminoäthoxycarvacrol
der Formel
CH, CH,
oder ein Alkalimetaiisalz hiervon enthält.
oder ein Alkalimetaiisalz hiervon enthält.
HO
CH3
C) --CH1 C
Die Erfindung betrifft den Phosphoisäuremonoester
von 5-(2-Dimethylaminoäthoxy)carvacrol der Formel
CW
CH, CH,
CH, CH,
CH,
Cl
(OH)2OP -O
CH,
mit POCI, und Verseifen des auftretenden Phosphorsäureesterchlorids
hergestellt.
CII,
C)-CH1-CH1-N
CH
cn, cn,
und die Alkaümetallsal/e hiervon, ein Verfahren zu
Herstellung der Ausgangscarvacrolc
5-(2-Dimethyiaminoäthoxy)carvacryl-hydrogensulfal
5-(2-Dimethyiaminoäthoxy)carvacryl-hydrogensulfal
23.7 g (0,1 Mol) 5 - (2 - Dimethylaminoälhoxv)-CH3
6s carvacrol werden zusammen mit 31,6 g (0,4MoI)
Pyridin und 21.4 g (0,22 Mol) Amidnsulfonsäure 45 Minuten unter Rühren auf 95 C erhitzt, überschüssiges
Pyridin wird im Vakuum abdestilliert. der
Rückstand in Wasser gelöst, mit 15 g K2CO, versetzt
und mit Chloroform extrahiert. Die wäßrige Phase wird mit 2n-H2SO4 auf pH 7,5 eingestellt. Man saugt
das ausgefallene Produkt über eine Nutsche ab und
wäscht es einige Male mit kaltem Wasser. Ausbeute nach zweimaliger Umkristallisation aus Wasser: 20,'.) <i
(66% der Theorie), Fp.: 255 bis 257 C (Zers.).
5-(2-Dimethylaminoäthoxy)carv;icryi-hydrogensulfat
135 g 5-(2-DimethyIaminoütlioxy)carvaaOl werden
in 365 ml Dimethylaniün gelöst und unter Eiskühlung und Rühren mit 80 g Chlorsulfonsäure versetzt. Nach
beendeter Chlorsulfonsäure-Zugabe wird das Gemisch mit wäßriger, 50%iger KOH-Lösung alkalisiert, filtriert
und das Dimethylaniün durch Ätherextraktion entfernt. Die wäßrige Phase wird auf etwa 1Z3 eingeengt
und mit 2H-H2SO4. auf pH 7,5 eingestellt. Das ausgefallene
Produkt wird abgesaugt und mit kaltem Wasser gewaschen. Ausbeute nach dreimaliger Umkristallijation
aus Wasser: 94,6 g. Fp.: 256 bis 258 C.
Phosphorsäuremono-5-(2-dimethylaminoäthox\)-carvacrylcsterdi-kaliumsalz
Eine Lösung von 11.9 g (0.05 Mol) 5-(2-DimelhyI-aminoäthoxyjearvacro!
in 50 ml Chloroform (frei von Äthanol) wird zu 30,7 g (0.2 Mol) POCl, getropft
und das Gemisch 2 Stunden zum Sieden erhitzt. Chloroform und überschüssiges POCl, werden abdestilliert,
der Rückstand mit K2CO, alkalisiert. alkaliunlösliche Produkte durch Älherextraktion entfernt.
Die wäßrige Phase w ird im Vakuum zur Trockne eingeengt und das gewünschte Reaktionsprodukt mit
Äthanol aus dem Rückstand herausgelöst. Nach
Filtration wird das Äthanol abdestilliert und der Rückwand aus Isopropanol umkrisiallisicrt. Ausbeute:
13,4 g (67,9% der Theorie).
!!hosphorsäuremono-5-(2-dimethyiaminoäthoxv)-carvaerylesier
i2,4 g Phosphorsäuremono- 5-(2-dimethylaminoäthox\)carvL;cry!estcrdi-kaliumsalz
werden in Wasser gelöst und unter Rühren mit verdünnter HCl auf
pH 4 eingestellt. Das ausgefallene Produkt wird mil einer Nutsche abgesaugt und mit kaltem Wasser
chloridfrei gewaschen. Ausbeute: 8.4 ü. Fp.: 270 bis 271 C.
Analyse:
Berechne! ... C 53,0. JJ 7.62. N 4.41. (J 25.2.
P 9.76;
gefunden .... C 53.34. H 7.51. N 4.!3. O 25.32
gefunden .... C 53.34. H 7.51. N 4.!3. O 25.32
P 9,63.
Phosphorsäurernono-5-(2-dirneihylaminoäihox\ I-carvacrylestermono-Na-SaIz
Phosphorsäuremono-5-(2-dimethylaminoäl hox ylcarvacrylester
wird in Wasser suspendiert und mit Jer berechneten Menge 1 n-NaOH versetzt. Die klare
yo Lösung wird im Vakuum zur Trockne eingeengt, der
Rückstand aus 50%igem wäßrigem Äthanol umkristallisiert. Das so erhaltene Salz enthält drei
Kristallwasser (Bestimmung nach Karl F i s c Ii e r). Das Kristallwasser geht beim Trocknen bei
< 100 C über P2O5 verloren.
Claims (1)
- Patentansprüche:!. Phosphorsäuremonoester von 5-(2-Dimeihyiaminoäthoxy)-carvacrol der Formel(OH)2OP-OCH,O—CH1-CH1-NCH
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722238260 DE2238260C3 (de) | 1972-08-03 | Phosphorsäuremonoester von 5-(2-Dimethylaminoäthoxy)-carvacrol, Verfahren zu seiner Herstellung und diesen enthaltende Arzneimittel | |
| AU58632/73A AU479920B2 (en) | 1972-08-03 | 1973-07-27 | Sulfuric and phosphoric acid esters of 5-(2-aminoethoxy)-carvacrols and processes for their preparation |
| GB3615373A GB1389984A (en) | 1972-08-03 | 1973-07-30 | Sulphuric and phosphoric acid esters of substituted carvacrols |
| CA178,013A CA995684A (en) | 1972-08-03 | 1973-08-02 | Sulfuric and phosphoric acid esters of 5-(2-amino-ethoxy)-carvacrols and processes for their preparation |
| FR7328548A FR2194445B1 (de) | 1972-08-03 | 1973-08-03 | |
| JP8692673A JPS5318022B2 (de) | 1972-08-03 | 1973-08-03 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722238260 DE2238260C3 (de) | 1972-08-03 | Phosphorsäuremonoester von 5-(2-Dimethylaminoäthoxy)-carvacrol, Verfahren zu seiner Herstellung und diesen enthaltende Arzneimittel |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2238260A1 DE2238260A1 (de) | 1974-02-21 |
| DE2238260B2 DE2238260B2 (de) | 1975-08-07 |
| DE2238260C3 true DE2238260C3 (de) | 1976-03-18 |
Family
ID=
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