DE2235679C3 - Fotokamera mit einer elektronischen VerschluBzeit-Steuervorrichtung - Google Patents
Fotokamera mit einer elektronischen VerschluBzeit-SteuervorrichtungInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/16—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly in accordance with both the intensity of the flash source and the distance of the flash source from the object, e.g. in accordance with the "guide number" of the flash bulb and the focusing of the camera
-
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- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
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- G03B7/083—Analogue circuits for control of exposure time
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fotokamera mit einer elektronischen Verschlußzeit-Steuervorrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Elektronische Verschlußzeit-Steuervorrichtungen zum Steuern der Verschlußzeit mit Hilfe eines
Zeitkonstantenkreises, welcher einen fotoelektrischen Wandler zum Messen der Helligkeit eines zu fotografierenden
Objekts und einen zeitbegrenzenden Kondensator enthält, sind bekannt. Mit einer solchen Verschlußzeit-Steuervorrichtung
läßt sich die Verschlußzeit für den Helligkeitsbereich des Objekts, auf welchen der
fotoelektrische Wandler anspricht, in einem weiten Bereich automatisch einstellen; wenn die Helligkeit des
Objekts jedoch gering ist, erfolgt eine lange Belichtung, während der durch die Hand bewirkte Schwingbewegungen
der Kamera oder eine verringerte Meßgenauigkeit des fotoelektrischen Wandlers auftreten und zu
einem Belichtungsfehler führen können, was zu einer ungenauen Verschlußzeit und einem unscharfen Bild
führt.
Es ist daher wünschenswert, Blitzfotografie unter Verwendung einer Hilfslichtquelle wie einer Blitzeinheit
zur Beleuchtung des Objekts auch bei Tageslicht durchzuführen. Die elektronische Verschlußzeit-Steuervorrichtung
kann jedoch nur die Vcrschlußzeii in Abhängigkeit von der Blende, nicht aber die Blende in
Abhängigkeit von der Objektentfernung einstellen, wie es für die Blitz-Fotografie erwünscht ist Daniit mit einer
Kamera mit elektronischer Verschlußzeit-Steuervors richtung auch Blitzfotografie automatisch durchgeführt
werden kann, muß daher in die Kamera eine getrennte Steuereinrichtung eingebaut werden, welche auf die
Einstellung der Entfernung des Objekts anspricht und die Öffnung der Blende steuert Dies hat zu einem
komplizierten Aufbau der Kamera und entsprechend zu höheren Kosten geführt
Es ist jedoch bekannt die Verschlußgeschwindigkeit über ein Drehspulmeßinstrument zu steuern, in dessen
Meßkreis der fotoelektrische Wandler eingeschaltet ist und für Blitzfotografie einen mit der Entfernungseinstellung
veränderbaren Widerstand als Ersatzwiderstand für den fotoelektrischen Wandler in den Meßkreis des
Drehspulmeßinstrumentes einzuschalten. Soll aber hierbei das Blitzlicht zur zusätzlichen Ausleuchtung bei
Tageslichtfotografie dienen, ist es erwünscht vor der Aufnahme den zugehörigen Blendenwert entsprechend
der Aufnahmeentfernung und dem Leitwert der Blitzeinrichtung, oder bei reiner Tageslichtfotografie
vor der Aufnahme die in Abhängigkeit von der Blendeneinstellung eingesteuerte Verschlußzeit irrtumsfrei
von der Belichtungswert-Anzeigeeinrichtung ablesen zt. können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fotokamera der im Oberbegriff des Anspruchs 1
angegebenen Art so auszubilden, daß auf der Belichtungswert-Anzeigevorrichtung
in einfacher Weise in Abhängigkeit von der Einstellung eines Umstellringes wahlweise die Verschlußzeit bei Tageslichtbetrieb oder
die Blende bei Blitzlichtbetrieb irrtumsfrei abgelesen werden können.
Dies wird erfindungsgemäß durch Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1 erreicht.
Durch bloßes Umstellen des Blendenstellers von Tageslichtbetrieb auf Blitzbetrieb kann daher im Sucher
to ein anderer Belichtungswert auf der zugehörigen Skala
abgelesen werden, so daß der Fotograf die dadurch erhaltene Information für die Aufnahme berücksichtigen
kann, beispielsweise beim Blitzbetrieb den sich durch die Blendeneinstellung entsprechend der Entfernungseinstellung
ergebenden Tiefenschärfebereich abschätzen kann oder bei Tageslichtaufnahmen anhand
der angezeigten Verschlußzeit feststellen kann, ob diese mit Rücksicht z. B. auf zu fotografierende bewegliche
Objekte oder auf die Gefahr des Verreißens der Kamera bei der Aufnahme annehmbar ist. Im übrigen
können von der jeweiligen Stellung des Anzeigegliedes die Verschlußzeitsteuerung bei Tageslichtbetrieb und
die Blendensteuerung bei Blitzlichtbetrieb abgeleitet werden.
Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden zum
besseren Verständnis der Erfindung näher beschrieben.
Es zeigen:
F i g. 1 die wesentlichen Teile einer Kamera entsprechend der Erfindung mit Einstellung auf Tageslichtautomatik
mit voreingestellter Blende,
F i g. 2 eine Teilansicht der Kamera, bei welcher der Umstellring in F i g. 1 auf Blitzautomatik eingestellt ist,
F i g. 2 eine Teilansicht der Kamera, bei welcher der Umstellring in F i g. 1 auf Blitzautomatik eingestellt ist,
F i g. 3 die wesentlichen Teile einer Kamera mit einem modifizierten Aufbau des Umstellrings u. dgl.,
F i g. 4 ein Schaltbild eines Beispiels der mit der in den
F i g. 4 ein Schaltbild eines Beispiels der mit der in den
F i g. 1 und 2 gezeigten Kamera verwendbaren elektrischen Schaltung,
F i g. 5 ein Schaltbild einer modifizierten elektrischen Schaltung mit einer Anzeigeeinrichtung für das
Blitzautomatik-Signal und
F i g. 6 ein Schaltbild eines Beispiels der elektrischen Schaltung, mit welcher die Umstellung zwischen
Tageslichtautomatik und Blitzautomatik automatisch entsprechend der Helligkeit eines zu fotografierenden
Objekts erfuigt
Nach F j g. 1 ist ein Blendensteller 1 drehbar auf dem nicht gezeigten Linsentubus der Kamera befestigt und
dient auch als von Hand zu betätigender Umsteller auf Blitzautomatik. Der Blendensteller 1 weist Nocken la,
16, einen Blendenwertbereich Ic und eine Blitzautomatik-Marke id auf, welche von Hand eingestellt werden
kann. Ein Stellring 2 für Tageslichtautomatik bei natürlichem Licht mit voreingestellter Blende (Fotografie
mit automatischer Tageslichtbelichtung) ist auf dem Linsentubus benachbart zu dem Blendensteller 1
angeordnet und dient auch als von Hand zu betätigendes Einstellteil für die Verschlußzeit sowie als
Einstellteil für die Leitzahl. Der Stellring 2 trägt auf seinem Umfang Marken 2a der Verschlußgeschwindigkeit,
Marken 26 der Leitzahl und eine »A«-Marke 2c für
Tageslichtautomatik, welche von Hand eingestellt werden kann. Ein bei manueller Blendeneinstellung
wirksamer Hebel 3 ist schwenkbar auf einem in dem festen Gehäuse des nicht gezeigten Linsentubus
befestigten Stift 3c angebracht. Der Hebel 3 weist an seinem einen Ende einem dem Nocken la auf dem
Blendensteller 1 zugeordneten Stift 3a auf, welcher von einer nicht gezeigten Feder für den Eingriff mit dem
Nocken la vorgespannt ist Am anderen Ende des Hebels 3 ist ein Arm 36 angeformt, welcher mit einem
auf einem Blendenring 4 vorgesehenen Stift 5 im Eingriff steht. Mehrere Blendenlamellen 6 sind mit der
Drehung des Blendenringes 4 beweglich, um die Blendenöffnung zu bestimmen. Eine gedruckte Schaltungsplatte
7 ist auf dem Stellring 2 vorgesehen und dient dazu, Schalter 54, 54' und 58 beim Drehen des
Stellringes 2 geeignet zu schließen und zu öffnen. Ein fester Widerstand 8 ist für die Verschlußzeiteinstellung
von Hand vorgesehen, und ein Hebel 9 für automatische Einstellung ist schwenkbar angebracht und weist an
seinem einen Ende einen Stift 9a und am anderen Ende einen Arm 9b für den Eingriff mit einem Stift 10 auf dem
Blendenring 4 auf. Ein schwenkbarer Heb^l 11 zum Bestimmen des Drehwinkels des Hebels 9 für automatische
Einstellung hat einen Stift 11a am einen Ende zum Eingriff mit dem Nocken ib und einen Arm üb am
anderen Ende zum Eingriff mit dem Stift 9a. Der Hebel 9 für automatische Einstellung ist schwenkbar auf einer
Welle 12 angebracht, weiche ihrerseits an dem von dem Hebe! 9 entfernten Ende ein als Zwischenhebel
ausgebildetes Stellglied 13 trägt. Das Stellglied 13 ist mit einem Stift 13a versehen, welcher in Eingriff mit einem
Arm 20c eines noch näher zu beschreibenden Blendenantriebshebels 20 gebracht werden kann. Ein Drehmeßgerät
14, welches in dem nicht gezeigten Kameragehäuse vorgesehen ist, hat einen Klemmzeiger 15 und einen
Sucherzeiger 16. Eine Belichtungswert-Anzeigeplatte 17 bildet einen Teil des Suchers und ist mit einer
Verschlußzeitskala 17a und Warnmarken 17c, 17c/ versehen. Eine Treppensteuerkurve 18 ist vorgesehen,
um die Blendenöffnung im Ansprechen auf den Ausschlag des Meßgeräts 14 zu bestimmen, und arbeitet
rr.it dem Blendenar.triebshebe! 20 über einen an diesem
angebrachten Stift 2OA zusammen. Eine Klemmplatte 19
zum Klemmen des Klemmzeigers 15 weist an einem Ende einen Arm 19a für den Eingriff mit einem Stift 22a
auf einem Sperrhebel 22 zum Sperren eines nicht gezeigten Auslöseknopfes auf. Der Blendenantriebshebel
20 hat zusätzlich zu dem Arm 20c und dem Stift 20b
einen Arm 20a Eine verschiebbare Auslöseplatte 21 steht mit dem Auslöseknopf in Verbindung. An der
Auslöseplatte 21 ist ein Stift 21a angeformt, welcher mit
ίο dem Arm 20a des Blendenantriebshebels 20 im Eingriff
steht Weiter ist ein Ansatz 216 an die Auslöseplatte 21
angeformt, welcher mit einem Arm 226 des Sperrhebels 22 in Eingriff gelangen kann, um hierdurch die
Auslöseplatte 21 und dementsprechend den Auslöseknopf zu sperren. So kann außerhalb des Blitzautomatikbereiches
keine Bildaufnahme stattfinden, wenn keine geeignete Belichtung möglich ist Ein Schaltstift
21c ist an der Auslöseplatte 21 angeformt um Schalter 51 und 55 zu schließen und zu öffnen. Eine
Schleppfeder 23 ist vorgesehen, um ein Zusammenarbeiten des Blendenantriebshebels 20 mit der Auslöseplatte
21 zu bewirken, und eine Rückholfeder 24 für die Auslöseplatte 21 ist mit einem Ende an einem festen
Stift 25 befestigt. Ein Zahnrad 26 ist vorgesehen, um eine Blendenplatte 29 für einen fotoelektrischen Wandler 30
anzutreiben, welche später beschrieben werden, und dieses Zahnrad steht in kämmendem Eingriff mit einem
Zahnsegment 4a an dem Blendenring 4. Das Zahnrad 26 ist auf einer Welle 27 drehbar gelagert, welche ihrerseits
an dem vom Zahnrad 26 entfernten Ende befestigt ein Zahnrad 28 trägt, das mit einem Zahnkranz 29a an der
Blendenplatte 29 für den fotoelektrischen Wandler 30 kämmt, in der ein Blendenschlitz 296 ausgebildet ist Ein
gleitendes Abdeckglied 31 ist vorgesehen, um die Anzeige der Anzeigeplatte 17 im Sucher umzustellen,
und ist mit einem im Eingriff mit einem Arm 136 des Stellgliedes 13 stehenden Arm 31a sowie einem Arm
316 zum Umstellen der Anzeigeplatte 17 auf die Verschlußzeitskala 17a oder die Blendenzahlskala 176
versehen. Eine Einstellmarke 32 für den Blendensteller 1 und eine Einstellmarke 33 für den Stellring 2 sind
ebenfalls vorgesehen. Ein Schuh 34 für Zubehör ist auf das Kameragehäuse geerdet. Der Schuh 34 für Zubehör
hat einen Kentakt 35 in Reihe mit einem Umschalter
« oder Schalter 58' für die Blitzeinheit, um die Art der in
den Schuh 34 eingeführten Blitzeinheit entsprechend dem Vorhandensein oder der Abwesenheit eines
Signalkontakts in der Blitzeinheit zu erfassen. Wenn so eine Blitzeinheit 36 mit einem Signalkontakt in den
Schuh 34 eingeführt wird, kann der Kontakt 35 mit dem Kontakt der Blitzeinheit 36 verbunden werden, um den
in Fig.4 gezeigten Schalter 58' zu schließen. Durch Umstellen des Stellringes 2 für das Schließen des
Schalters 58, wie in Fig. 1 gezeigt, können die Blitzeinheit 36 und die Kamera so zusammengeschaltet
werden, daß die Kamera fertig zum Blitzen ist. Der Schuh 34 hat weiter einen Kontakt 37, um die Kamera
mit Synchroneinrichtungen zusammenzuschalten. Der Kontakt 37 kann mit einem entsprechenden Kontakt an
der Blitzeinheit 36 verbunden werden, um hierdurch Synchronfotografie zu ermöglichen. Einrichtungen wie
der sog. Synchronkontakt und der Verschlußmechanismus sind in F i g. 1 nicht gezeigt. Wenn keine
automatische Unterscheidung zwischen einer gewöhnlichen Blitzeinheit und der Blitzeinheit 36 bewirkt wird,
können zusätzlich Einrichtungen wie ein handbetätigter Umschalter an der Kamera vorgesehen sein, um eine
solche Unterscheidune zu bewirken. In diesem Falle
kann zwischen der Kamera und der Blitzeinheit eine Verbindung mit zwei Anschlüssen vorgesehen werden.
Ein Entfernungsstellring 101 für die Entfernungseinstetlung
ist auf dem nicht gezeigten Linsenlubus angebracht und kann mit Hilfe eines drehbaren
Betätigungsteil.1) 1OM betätigt werden, um eine nicht
gezeigte Fokussierlinse auf den Abstand eines zu fotografierenden Objekts einzustellen. Der Entfernungsstellring
101 ist mit einem Widerstandselement 102 und Schiebern 102/4 und 102ß versehen, welche
einen Ersatzwiderstand Rf bilden, welcher später beschrieben werden wird.
In F i g. 1 ist der Fall der Einstellung auf Tageslichtautomatik gezeigt. Wenn jedoch die Betriebsweise auf
Blitzautomatik wie in Fig.2 gezeigt umgestellt wird,
erscheint die Blendenskala 176 im Sucher. In diesem Fall
wird von dem verschiebbaren Abdeckglied 31, welches vorher die Blendenskala 176 abgedeckt hat, jetzt die
Verschlußzeitskala 17a abgedeckt. Schalter 56,57,54"
usw. werden mit Hilfe des Blendenstellers 1 umgeschaltet.
Fig.3 zeigt eine zweite Ausführungsform, bei welcher ein einziger Stellring 38 anstelle der Stellringe 1
und 2 aus F i g. 1 verwendet wird. Der Stellring 38 hat eine Marke 38a für Tageslicht synchron, eine Anzeige
386 für die Filmempfindlichkeit, einen Längsschlitz 38c; einen Blendenwertbereich 3Bd, eine Marke 38e für
Tageslichtautomatik, eine Marke 38/für Blitzautomatik, eine Anzeige 39g für die Leitzahl, ein kreisförmiges
Loch 38Λ und sektorförmige Ausnehmungen 38/und 38/
Eine Umstellzusatzplatte 39 für die Filmempfindlichkeit und eine feste Platte 41, zwischen denen der Umstellring
38 angeordnet ist, lassen das Licht von einem Objekt zu dem fotoelektrischen Wandler 30 und zu einem hinter
dem Ring und den Platten angeordneten Film hindurchfallen. An der Umstellzusatzplatte 39 sind ein
Umstellknopf 39a, welcher in den Längsschlitz 38c des Stellrings 38 eingeführt ist, öffnungen 396 zum Steuern
der auf den fotoelektrischen Wandler fallenden Lichtmenge und ein kreisförmiges Loch 39c ausgebildet.
Eine gedruckte Platte 40 mit einer aufgedruckten leitenden Oberfläche 40a und einer aufgedruckten
Widerstandsoberfläche 406 ist an einer vorbestimmten Stelle der Umstellzusatzplatte 39 an dieser befestigt. In
der festen Platte 41 sind kreisförmige öffnungen 41a, 416 und eine sektorförmige öffnung 41c ausgebildet,
und eine Kontaktplatte 42 ist an einer vorbestimmten Stelle der festen Platte 41 an dieser elektrisch isoliert
angebracht Die Kontaktplatte 42 hat Kontakte 42a und 426, welche mit der entsprechenden gedruckten
leitenden Oberfläche 40a bzw. gedruckten Widerstandsoberfläche 406 der gedruckten Platte 40 nachgiebig
verbunden sind. Wenn so die Anzeige 386 für die Filmempfindlichkeit mit Hilfe des Umstellknopfes 39a
eingestellt wird, bildet sich ein Widerstandskreis entsprechend dem eingestellten Wert aus, und das von
einem Objekt kommende Licht kann durch eine der öffnungen 396 entsprechend dem eingestellten Wert
auf den fotoelektrischen Wandler 30 fallen. Hierauf kann die Umstellzusatzplatte 39 in bezug auf den
Stellring 38 umgestellt werden, und außerdem ist die Umstellzusatzplatte 39 mit der Umstelldrehung des
Stellrings 38 drehbar. Die Schalter 56, 57 und 58 sind zwischen der festen Platte 41 und dem Stellring 38
angeordnet. Diese Schalter 56, 57 und 58 sind so angeordnet, daß sie für den Betrieb bei Tageslichtautomatik
offen sind, wenn der Blendenwertbereich 38t/ auf eine feste Einstellmarke 43 eingestellt ist, und daß die
Schalter 56 und 57 geschlossen sind, der Schalter 58 jedoch für die Blitzautomatik geöffnet ist, wenn die
Marke 38a auf die feste Einstellmarke 43 eingestellt ist. Dies ist nützlich für die sog. Synchronfotografie bei
Tageslicht. Wenn die Anzeige 39g für die Leitzahl auf die feste Einstellmarke eingestellt ist, sind die Schalter
56, 5 7 und 58 alle geschlossen, um eine Bliizautomatik bei Verwendung einer gewöhnlichen Blitzeinheit zu
ermöglichen.
in F i e. 4 zeigt eine elektrische Schaltung, wie sie in dem
Aufbau nach F i g. 1 verwendbar ist. In der Schaltung ist
der Schalter 51 der Hauptschalter für die Verschlußsteuerschaltung,
welcher im Ansprechen auf die Bewegung der mit dem Verschlußknopf zusammenhängenden
Auslöseplatte 21 geschlossen und geöffnet wird, und der Schalter 52 ist ein Synchronschalter, welcher
zum Triggern der Blitzeinheit 36 mit der Verschlußeinrichtung synchronisiert ist Der Schalter 53 ist ein
normalerweise geschlossener Schalter zum Auslösen des Verschlusses, welcher einen Meßgerätantriebskreis
schließt und welcher sich beim Auslösen im Ansprechen auf die Bewegung der Verschlußlamellen schließen,
öffnen und schließen kann. Der Schalter 54 ist ein Schalter, welcher sich im Ansprechen auf die Bewegung
der Stellringe 1 und 2 schließen und öffnen kann, und zusammen mit den in Fig. 1 gezeigten Schaltern 54'
und 54" kann dieser Schalter 54 geschlossen werden, um einen Kreis über den fotoelektrischen Wandler 30
und einen Kreis über den festen Widerstand 8 für Vm Sek. während der Einstellung auf die »A«-Marke 2c
zu bilden. Während des Fotografierens mit von Hand eingestellter Verschlußzeit ist der Kreis über den
fotoelektrischen Wandler 30 und ebenso der Kreis über das Meßgerät geöffnet, und nur der Kreis über einen
besonderen festen Widerstand entsprechend der eingestellten Verschlußzeit ist geschlossen. Der Schalter 55
wird im Ansprechen auf die Bewegung der mit dem Verschlußknopf zusammenhängenden Auslöseplatte 21
geschlossen und geöffnet. Das Schließen des Schalters 55 schließt den Meßgerätkreis kurz, um zu verhindern,
daß dieser den Verschlußzeitkreis während der Bestimmung der Verschlußzeit beeinflußt Der Schalter
56 wird im Ansprechen auf die Bewegung des Blendenstellers 1 geschlossen und geöffnet. Wenn der
Blendensteiler 1 auf die Marke 38^ für Blitzautomatik
eingestellt ist, ist der Schalter 56 geschlossen und bildet einen Blitzautomatikkreis. Der Schalter 57 hängt
ebenfalls mit dem Blendensteller 1 zusammen, so daß der feste Widerstand 8 und ein Widerstand RN für die
Filmempfindlichkeit während der Blitziotografie in den Kreis eingeschaltet sind. Obwohl der Steuermechanismus
für den Widerstand RN in F i g. 1 nicht gezeigt ist, versteht es sich, daß eine geeignete Steuereinrichtung
für diesen Widerstand erforderlich ist Alternativ kann die in Fig.3 gezeigte Anordnung verwendet werden.
58 ist ein mit dem Ring 2 zusammenhängender Schalter, welcher zum Durchführen gewöhnlicher
Blitzfotografie geschlossen wird, wenn der Ring 2 zur
Anzeige der Leitzahl einer gewöhnlichen Blitzeinheit umgestellt wird. In diesem Falle ist der Schalter 58'
geöffnet Wenn die erwähnte Blitzeinheit 36 an dem Schuh 34 für Zubehör befestigt ist so ist der Schalter
58' geschlossen und der Schalter 58 geöffnet Der Widerstand RFk&nn entsprechend der Entfernung des
Objekts eingestellt werden.
Der Betrieb der Kamera entsprechend einer Ausführungsform wird nun unter Bezugnahme auf die F i g. 1
und 2 und 4 beschrieben.
Für den Betrieb mit Tageslichtautomatik werden die »A«-Marke 2a des Stellringes 2 auf die Einstellmarke 33
und die von Hand eingestellte Blendenzahl des Blendenwertbereiches lcauf die Einstellmarke32 wie in
F i g. 1 gezeigt eingestellt. Entsprechend der so eingestellten Blendenzahl kommt der Nocken la des Ringes 1
in Fingriff mit dem Stift 3a, so daß der Hebel 3 entsprechend verschwenkt wird, dessen Bewegung von
dem Zahnsegment 4a an dem Blendenring 4 über das Zahnrad 26, die Welle 27 und das Zahnrad 28 auf den
Zahnkranz 29a an der Blendenplatte 29 für den fotoelektrischen Wandler 30 übertragen wird, um
hierdurch den Blendenschlitz 29b entsprechend der vorbestimmten Blendenzahl einzustellen. Wenn die
Blendenzahl des fotoeiektrischen Wandlers 30 eingestellt ist, wird ein durch den Meßgerätantriebskreis in
F i g. 4 zu dem Meßgerät 14 fließender Strom entsprechend der Helligkeit des zu fotografierenden Objekts
erhalten, wodurch das Drehsystem des Meßgeräts 14 so gedreht wird, daß die Verschlußzeit für die Tageslichtautomatik an dem Sucherzeiger 16 und der Verschlußzeitskala der Anzeigeplatte 17 im Sucher angezeigt
wird. So kann ein geeigneter Wert für die Verschlußzeit vorhergesagt werden, obwohl die Verschlußzeit tatsächlich durch den in F i g. 4 gezeigten Zeitkonstantenkreis gesteuert wird.
Wenn von einem Blendeneinstellverfahren Gebrauch gemacht wird, bei welchem ein Blendenring so lange
gedreht wird, bis das Meßgerät eine gewünschte Verschlußzeit anzeigt, kann eine gewünschte Verschlußzeit eingestellt werden.
Wenn der Blendensteller 1 innerhalb des Handeinstelibereichs eingestellt wird, gelangt der schwenkbare
Hebel 11 aufgrund des Nockens \b in Eingriff mit dem
Stift 9a an dem Hebel 9 für automatische Einstellung, so daß hierdurch dieser Hebel verriegelt wird.
Beim Niederdrücken des nicht gezeigten Verschlußknopfes gleitet die Auslöseplatte 21 nach unten, so daß
der Blendenantriebshebel von der Schleppfeder 23 nur um einen geringen Winkel verschwenkt wird, bis der
Blendenantriebshebel 20 an dem schwenkbaren Hebel 11 über das Stellglied 13 und den Hebel 19 für
automatische Einstellung gestoppt wird, wodurch die Klemmplatte 19 den Klemmzeiger 15 sperrt Weiter ist
der Schalter 51 dann geschlossen, damit der Verschlußzeitsteuerkreis betriebsbereit wird. Ein weiteres Niederdrücken der Auslöseplatte 21 schließt den Schalter S 5,
um den Meßgerätkreis kurzzuschließen, der Klemmzeiger bleibt jedoch durch die Klemmplatte 19 gesperrt
Bei der letzten Bewegung der Auslöseplatte 21 wird
die nicht gezeigte Verschlußeinrichtung gelöst, um den Verschlußöffnungsvorgang zu beginnen und den Schalter S3 zu öffnen, und nach einer Zeit bestimmt durch
den Zeitkonstantenkreis bestehend aus dem fotoelektrischen Wandler 30 und einem Kondensator, wird ein
Magnet abgeschaltet, der den Verschlußschließvorgang
bewirkt und hierdurch den vorbestimmten Belichtungszeitraum beendet
Für Blitzfotografie wird der Blendensteller 1 vom
Blendenwertbereich auf die Blitz-Marke \d umgestellt,
so daß der Hebel 3 in eine Stellung entsprechend dem maximalen Durchmesser des Nockens la gebracht wird.
Da der Stift 11a durch die Drehung des Nockens \b von
diesem freikommt wird der schwenkbare Hebel 11 von einer nicht gezeigten Feder geschwenkt, bis er außer
Eingriff mit dem Stift 9a des Hebels 9 für automatische Einstellung kommt und zur gleichen Zeit werden die
Schalter 56 und 54' geschlossen, um den Schalter 57
auf den Kreis für Blitzfotografie umzuschalten.
Wenn die Blitzeinheit 36 verwendet wird, bleibt der Stellring 2 auf die »A«-Marke eingestellt. In diesem Fall
ist, wenn die Blitzeinheit 36 an dem Schuh 34 der Kamera angebracht ist, der Kontakt 35 mit der
Blitzeinheit 36 verbunden, um den Schalter 58' zu schließen, wodurch eine Spannung oder ein Strom
entsprechend der Blitzspannung der Blitzeinheit 36 zwischen dem Schuh 34 als Erdanschluß und dem
in Kontakt 35 anliegt und dadurch der Ausgang des
Meßgerätantriebskreises in der Kamera gesteuert wird. In diesem Falle wird der Ersatzwiderstand Rf in den
Meßgerätkreis eingeführt und bestimmt durch Einstellen der Objektentfernung den Wert des zu dem
is Meßgerät 14 fließenden Stromes, so daß das Drehsystem des Meßgeräts 14 einen vorbestimmten Blendenwert als Ergebnis der Drehung anzeigt und der hiermit
einteilige Klemmzeiger ebenfalls eingestellt und bei der gleichen Blendenzahl gehalten wird.
Hierauf folgend bewirkt ein Niederdrücken des nicht gezeigten Verschlußknopfes, daß die Auslöseplatte 21
gegen die Kraft der Rückholfeder 24 nach unten gleitet. Während der ersten Stufe eines solchen Niederdrückens
wird der Blendenantriebshebel 20 von der Schleppfeder
23 verschwenkt, und der Klemmzeiger 15 wird durch die
Klemmplatte 19 gesperrt. Während einer zweiten Stufe des Niederdrückens kann der Blendenantriebshebel 20
von der Schleppfeder 23 weitergeschwenkt werden, weil der Hebel 9 für automatische Einstellung und der
schwenkbare Hebel 11 außer Eingriff sind, bis die Treppensteuerkurve 18 an dem Klemmzeiger 15
angehalten wird.
Der Arm 20c des Blendenantriebshebels 20 bewirkt daß der Stift 13a das Stellglied 13 für automatische
Einstellung schwenkt. Mit dieser Bewegung wird der Arm 9b in Eingriff mit dem Stift 10 an dem Blendenring
4 gebracht, so daß dieser Ring in eine vorbestimmte Lage gedreht wird und so der Durchmesser der
Blendenöffnung bestimmt wird. Diese Bewegung wird
wieder von dem Zahnsegment 4a an dem Blendenring 4
über die Zahnräder 26 und 28 auf den Zahnkranz 29a übertragen, so daß die Größe der Meßblende 29b vor
dem fotoelektrischen Wandler 30 eingestellt wird. Die Schwenkung des Stellgliedes 13 für automatische
Einstellung bewirkt weiter, daß das mit dem Zapfen 31a an dem Arm \3b abgestützte Abdeckglied 31 durch die
gezeigte Feder so bewegt wird, daß die Verschlußzeitskala 17a abgedeckt wird und die Blendenskala
freigegeben wird.
so Sollte die Objektentfernung außerhalb des Arbeitsbereichs der Blitzeinheit liegen und eine richtige
Belichtung verhindern, so schwenkt die Klemmplatte 19 um einen größeren Drehwinkel, so daß der Arm 19a und
der Stift 22a des Sperrhebels 22 den Arm 22b in Eingriff
mit dem Ansatz 21 b der Auslöseplatte 21 bringen, so
daß die Gleitbewegung der Auslöseplatte 21 angehalten und hierdurch der Verschlußknopf automatisch gesperrt
wird.
bo Schlußeinrichtung aus der oben beschriebenen Lage
heraus auf die gleiche Weise wie im Zusammenhang mit der Tageslichtautomatik beschrieben ausgelöst, um die
richtige Belichtung zu erreichen. In diesem Fall wird die Verschlußzeit in Abhängigkeit von der Blende elektro
nisch bestimmt weil die Meßblendenöffnung 29b für den
fotoelektrischen Wandler 30 der Blendenzahl der das Bild aufnehmenden Linse entspricht Dies ist besonders
geeignet für die sog. Gegenlicht- und Blitzfotografie,
Synchronfotografie bei Tageslicht u. dgl. Während der Aufnahme des Bildes wird die Blitzeinheit 36 durch den
Schalter 52 als Synchronschalter getriggert, welcher mit der Verschlußeinrichtung synchronisiert ist, um
hierdurch die automatische Blitz-Fotografie zu erreichen.
Wenn eine gewöhnliche Blitzeinheit verwendet wird, so wird die Einstellung des Stellrings 2 auf die Marke 2b
für die Leitzahl der Blitzeinheit von der Einstellung der Verschlußzeit auf '/30 Sek. und dem Schließen des
Schalters 58 begleitet Wieder kann die richtige Belichtung erreicht werden durch einen Vorgang im
wesentlichen ähnlich wie im Fall der Verwendung der Blitzeinheit 36, obwohl in diesem Falle die automatische
Blitz-Fotografie durch einen Blitzselbstmechanismus bewirkt wird, weil der Durchmesser der Blende
entsprechend dem Ersatzwiderstand Rf bestimmt wird. Wenn jedoch der Blendensteller 1 auf die Automatik-Marke id eingestellt ist, wird der Durchmesser der
Blendenöffnung durch die Blitzeinheit 36 wie oben beschrieben gesteuert
Um ein Bild mit von Hand eingestellter Verschlußgeschwindigkeit aufzunehmen, wird der Stellring 2 auf die
entsprechende Verschlußmarke 2a eingestellt, und der Kreis über den fotoelektrischen Wandler 30 sowie der 2s
Meßgerätkreis werden geöffnet, so daß die Verschluß- -einrichtung für die Belichtung durch den Zeitkonstantenkreis, bestehend aus dem voreingestellten Widerstand 8 und dem Kondensator gesteuert wird.
Die Schaltung in F i g. 4 kann modifiziert werden in eine Form wie in Fig.5 oder 6 gezeigt, und
entsprechend kann der mechanische Aufbau hieran angepaßt werden.
F i g. 5 zeigt ein Beispiel einer elektrischen Schaltung mit einer Anzeigeeinrichtung für ein BlitzautomatiksignaL Diese Schaltung enthält eine Batterie für die
elektrische Energieversorgung, einen Schalter 51 als
Hauptschalter, Schalttransistoren oder Transistoren Tl und T2, einen Magneten Mg zum Schließen des
Verschlusses, einen Schalter 53 als Startschalter, einen fotoelektrischen Wandler 30, eine Meßblende A, welche
entsprechend der Information über die Blendenzahl und die Filmempfindlichkeit variabel ist, einen Kondensator
C zur Bildung eines Zeitkonstantenkreises, einen Schalter 511 zum Umschalten eines Belichtungsanzeigekreises und eines Belichtungssteuerkreises, ein
Meßgerät 14, Schalter 59 und 59', weiche umschaltbar sind von Klemmen N und N' für Tageslichtautomatik
auf Klemmen F und F' für Blitzautomatik, einen von Hand eingestellten Widerstand ÄTfür die Verschlußzeit
(z. B. V30 Sek.), eine Diode D, einen mit der Filmempfindlichkeit und Leitzahl variablen Widerstand RA, einen im
Ansprechen auf einen Einstellring für die Brennweite variablen Eratzwiderstand Rf, einen Schalter 58,
welcher im Ansprechen auf das Anbringen einer Blitzeinheit 36 geöffnet wird, und einen Schalter 52 als
Synchronschalter. Eine Anzeigelampe LA ist vorgesehen, welche für den Betrieb bei Blitzautomatik
eingeschaltet und für Fotografie mit natürlichem Licht ausgeschaltet werden kann und welche so bemessen ist,
daß die Inhalte der im Sucher der Kamera angezeigten Belichtungsfaktoren von einem zum anderen umgestellt
werden können.
Wenn der Betrieb mit Blitzautomatik durch Verwendung der Schaltungsanordnung nach Fig.5 durchge-
führt werden soll, werden die Schalter 59 und 59' an die Klemmen Fund F*geschaltet und der Schalter 51 wird
durch einen Verschlußauslösevorgang geschlossen,
wobei der Durchmesser der Blendenöffnung entsprechend dem Blendenzahlausgang des Meßgeräts 14 mit
Hilfe eines Sägezahns od. dgl. gehalten wird. Hierauf wird der Schalter 511 von einer Anzeigeklemme oder
Klemme / auf eine Verschlußklemme oder Klemme V umgeschaltet. Im folgenden wird der Schalter 53 im
Ansprechen auf den Verschlußöffnungsvorgang geöffnet, um hierdurch einen Verschlußschließvorgang nach
einer vorbestimmten Zeit hauptsächlich entsprechend dem eingestellten Widerstand RT zu erreichen. Eine
solche Urnstellung zwischen Tageslichtautomatik und Blitzautomatik läßt sich entweder durch die Verwendung von zwei Umstellringen wie in den F i g. 1 und 2
gezeigt oder durch die Verwendung eines einzigen Umstellrings wie in F i g. 3 gezeigt erreichen. Obwohl
die Kamera gewöhnlich vor dem Niederdrücken des Verschlußknopfes in bezug auf das Objekt fokussiert
wird, kann sich der Fotograf zu dem Objekt hin- oder
von diesem wegbewegen, um bei aufrechterhaltener Anzeige eine richtige Belichtung zu erzielen, wenn eine
Abweichung aus dem Arbeitsbereich vorliegt
Wenn unter Verwendung der Schaltanordnung in Fig.5 die Tageslichtautomatik erhalten werden soll,
werden die Schalter 59 und 59' in Kontakt mit den Klemmen N und N' wie gezeigt umgeschaltet Bei
gespanntem Verschluß wird das Meßgerät 16 in Reihe mit dem fotoelektrischen Wandler 30 geschaltet und das
die Filmempfindlichkeit darstellende Signal plus das die Blendenöffnung darstellende Signal wird als Eingang
der vor dem fotoelektrischen Wandler 30 angeordneten
Meßblende A zugeführt, so daß das Meßgerät 14 eine richtige Belichtungsverschlußzeit als Ausgang entsprechend der Filmempfindlichkeit, der Blendenöffnung und
der Helligkeit des Objekts anzeigt Durch Einführen des
Wertes einer solchen Verschlußzeit in den Sucher derart, daß der Wert in dem Sucher zu sehen ist, kann
die Verschlußzeit für Tageslichtautomatik vorhergesagt werden. Vor dem Verschlußauslösevorgang wird der
Schalter 51 geschlossen, um den Schalterschließvorgang mit Hilfe des Magneten Mg zu unterbinden,
worauf durch den Schalter 511 die Umschaltung von der Anzeige auf den Verschlußbetrieb bewirkt und die
Verschlußeinrichtung zum öffnen des Verschlusses ausgelöst wird. Im Ansprechen hierauf wird der Schalter
53 geöffnet und ein Strom fließt zu dem Magneten Mg, um den Verschluß offenzuhalten, bis eine vorbestimmte
Verschlußzeit abgelaufen ist Der Verschluß wird nach einer vorbestimmten Verschlußzeit geschlossen, welche
im wesentlichen der angezeigten Verschlußzeit entspricht
In bezug auf die Blitzeinheit 36 gilt wieder die Beschreibung wie im Zusammenhang mit Fig.4
durchgeführt, d. h, der Schalter 52 als Synchronschalter
wird im Ansprechen auf den Verschlußbetrieb geschlossen, um den Betrieb mit Blitzautomatik zu erreichen.
Im folgenden soll unter Bezugnahme auf F i g. 6 kurz der Fall beschrieben werden, bei welchem das
Umschalten zwischen Blitzautomatik und Tageslichtautomatik automatisch entsprechend der Helligkeit des
Objekts bewirkt wird. In F i g. 6 arbeiten die Schalter 59 und 59" mit einer Spule L zusammen und stellen
zusammengehörige Reed-Schalter dar, und mit der Spule L ist der Ausgangskreis eines Transistors T3
verbunden, welcher seinerseits mit einem Feldeffekttransistor 7F verbunden ist, der auf ein Signal von dem
Verbindungspunkt zwischen dem fotoelektrischen Wandler 30 und einem Widerstand R1 anspricht, so daß
der Helligkeitsfaktor des Objekts automatisch durch
Einstellung eines Potentiometers R 2 eingestellt werden
ann. Während des Betriebs mit Blitzautomatik ist auch ler Kreis über das Potentiometer R 2 offen. Es versteht
ich z. B, daß ein Schalter SIO auf eine Klemme FR
mgeschaltet wird, wenn die Blitzeinheit auf der
Kamera befestigt wird, und dalS der Schalter 510 auf
eine Klemme NR zurückgeschaltet wird, wenn die Bützeinheit von der Kamera entfernt wird. Die anderen
Punkte in F i g. 6 sind ähnlich den in F i g. 5 gezeigten unii bedürfen keiner weiteren Beschreibung.
Claims (3)
1. Fotokamera mit einem fotoelektrischen Wandler einer von diesem gesteuerten elektronischen
Verschlußzeit-Steuervorrichtung, einem manuellen Blendensteiler und einer Belichtungswert-Anzeigevorrichtung,
durch welche die Verschlußzeit entsprechend der Helligkeit des Aufnahmegegenstandes
oder die resultierende Blende entsprechend der Einstellung eines als Ersatzsignalgeber dienenden,
mit dem Entfernungssteller gekuppelten Signalgebers im Sucher anzeigbar sind, und mit einem
einschaltbaren Blitzlichtkreis, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung
eine Verschlußzeitskala (17a) und eine Blenden-WTtskala
(17i>) und ein Abdeckglied (31) aufweist, durch welches die Blendenwertskala (176) oder die
Verschlußzeitskala (17a) entsprechend der Einstellung des Blendenstellers (1) abdeckbar ist und
welches mittels eines beweglichen Stellgliedes (13), das mittels des Blendenstellers (1) betätigbar ist,
bewegbar ist, so daß je nach Einstellung des Blendenstellers (1) die Verschlußzeit entsprechend
der Blendeneinstellung oder der Blendenwert entsprechend dem Leitwert der Blitzvorrichtung auf
der zugehörigen Skala (17a, 176) anzeigbar sind.
2. Fotokamera nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Blendenwertbereich (Ic) des
Blendenstellers (1) eine Verriegelungseinrichtung (Ifa, 11, 12, 9) für das bewegliche Stellglied (13) des
Abdeckgliedes (31) ausgebildet ist.
3. Fotokamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein bei der Verschlußauslösung
betätigbarer Umschalter (S 11) zum Umschalten des Belichtungswert-Anzeigekreises (30, 14) auf einen
Belichtungswertsteuerkreis (RT, C) und ein Stellglied (RT) für eine gewünschte Verschlußzeit
vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP5551771 | 1971-07-23 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2235679A1 DE2235679A1 (de) | 1973-02-01 |
| DE2235679B2 DE2235679B2 (de) | 1978-08-31 |
| DE2235679C3 true DE2235679C3 (de) | 1979-05-10 |
Family
ID=13000880
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2235679A Expired DE2235679C3 (de) | 1971-07-23 | 1972-07-20 | Fotokamera mit einer elektronischen VerschluBzeit-Steuervorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2235679C3 (de) |
-
1972
- 1972-07-20 DE DE2235679A patent/DE2235679C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2235679B2 (de) | 1978-08-31 |
| DE2235679A1 (de) | 1973-02-01 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |