DE2235389A1 - Verfahren zur herstellung von o-methylierten phenolen - Google Patents
Verfahren zur herstellung von o-methylierten phenolenInfo
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Description
pr f.-
LAMP«BCHf
Γ3 £ E T Z Jr.
2, St#in«dorfrtf. W
024-19.O73P 19. 7. 1972
DIRECTOR-GENERAL, AGENCY OP INDUSTRIAL SCIENCE AND TECHNOLOGY
Tokio (Japan)
Verfahren zur Herstellung von o-methylierten Phenolen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von o-methylierten Phenolen - insbesondere 2,6-Dimethylphenol
- durch Umsetzung von Phenol und Methanol in der Dampfphase.
Gegenstand der Erfindung ist insbesondere die selektive Methylierung von Phenolen in orhto-Stellung(en) unter Verwendung
eines neuen Ferrit-Katalysatorsystems.
Zu Verbindungen mit Methylgruppen in ortho-Stellung bzw.
ortho-Stellungen gehören beispielsweise o-Kresol und 2,6-Dimethylphenol.
Von diesen Verbindungen wird das o-Kresol auf breiter Basis als Zwischenprodukt für die Herstellung einer
Vielzahl von organischen Industrieprodukten angewandt. Auf der anderen Seite wurde 2,4-Dimethylphenol kürzlich als Aus-
0;J4-(case 3006) WoHe
209885/1381
gangsmaterial für ein wärmebeständiges hochmolekulares ihaterial
entdeckt, das als "Poly-2,6-dimethylphenylenoxid" bezeichnet
wird und es wird weiter für Antioxidantien, fungizide L;ittel
und modifizierte Phenolharze gebraucht.
Die bisher bekannten Verfahren zur Herstellung von Alkylphenolen
umfassen eine Alkylierung von Phenolen mit Olefinen oder die Alkylierung von Phenolen mit Alkohol in Gegenwart von
Aluminiumoxid- oder Siliciumdioxid-Aluminiumoxid-Katalysatoren. Diese bekannten Verfahren sind jedoch für die Herstellung von
2,6-Xylenol nicht geeignet, da die Menge an Nebenprodukten wie
Anisol, m- oder p-Kresol, 2,4-Xylenol und 2,4,6-Trimethylphenol
hoch und die selektive Umwandlung zum 2,6-Xylenol niedrig ist. Es ist auch ein Verfahren zur Herstellung von 2,6-Xylenol mit
einem guten Umwandlungsverhältnis unter Verwendung von Magnesiumoxid als Katalysator bekannt (US-PS 2 446 856). Dieses Verfahren
ist jedoch für eine Produktion in industriellem Ivlatöstabe
wenig geeignet, da nach diesem Verfahren relativ große luengen
2,4,6-Trimethylphenol als Nebenprodukt entstehen können.
Von den Erfindern wurden daher unterschiedliche Versuche über die selektive Methylierung von Phenolen in ortho-Stellung
bzw. ortho-Stellungen angestellt und bereits ein Verfahren zur
Herstellung von o-lvlethyl phenol en mit guter Ausbeute vorgeschlagen,
das durch Umsetzung eines Phenols mit Methanol bei relativ niedrigen Temperaturen innerhalb des Bereichs von 300 bis 450 C
in Gegenwart eines unterschiedliche Ferrite enthaltenden Katalysatorsystems gekennzeichnet ist (Japanische Patentanmeldungen
87 569/68 und 48 824/69).
Die bei diesem Verfahren als Katalysatoren verwendeten Ferrite entsprechen der allgemeinen Formel:
2 0 98 ö tS / 1 381
in der M ein zweiwertiges Metall aus der Gruppe Zn, Mg, Go,
Ni, Gr und Cd ist.
Als Ergebnis weiterer Untersuchungen zur Verbesserung dieses Verfahrens wurde nun gefunden, daß der Zusatz einer
geringen kenge an Manganoxid zu besagtem Ferritkatalysator geeignet ist, die Ausbeute an ο-Methylphenolen - insbesondere
an 2,6-Dimethylphenol - merklich zu erhöhen und außerdem die
Uiedergewinnungsrate des nicht umgesetzten Methanols zu steigern.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist demgemäß dadurch gekennzeichnet,
daß die Dampfphasenreaktion von Phenol und Methanol in Gegenwart eines !Ferritkatalysators erfolgt, der Manganoxid
enthält, wobei der Mangangehalt bezogen auf das Gesamtgewicht von Eisenoxid und Oxid (eines) zweiwertigen Metalls,
die zusammen den Ferrit bilden^in Mangan gerechnet vorzugsweise höchstens 1,0 i» beträgt.
Das beim erfindungsgemäßen Verfahren verwendete Katalysatorsystem setzt sich zusammen aus
a) einer gesinterten Mischung von Ferrioxid und zumindest einem der durch die allgemeine Formel MO gekennzeichneten
Metalloxide, in der M ein zweiwertiges Metall aus der Gruppe Zn, Mg, Go, Hi, Cr und Gd ist und
b) Manganoxid in einer Menge, die in Mangan gerechnet höchstens 1,0 io (bezogen auf das Gesamtgewicht der Oxide von
Eisen und zweiwertigem Metall) beträgt.
2098Sb/1381
Besagte gesinterte Mischung wird vorherrschend aus einem
Ferrit mit einer der allgemeinen Formel:
entsprechenden Zusammensetzung (wobei M die bereits angegebene Bedeutung hat) zusammengesetzt.
Wenn entweder IvIO oder Fe?0^» bei der Herateilung der gesinterten
Mischung im Überschuß verwendet werden, wird das resultierende Produkt in Form einer Mischung von besagtem
Ferrit und dem überschüssig zugegebenen MO oder Fe2O., vorliegen.
Bei dem Katalysatorsystem wird das zugesetzte Manganoxid als in einem solchen Zustand anwesend betrachtet, daß es einen
Teil des MO im Ferrit ersetzt.
Das beim erfindungsgemäßen Verfahren verwendete Katalysatorsystem
kann beispielsweise in der nachfolgend angegebenen Art hergestellt werden«
Ein wasserlösliches Eisensalz wie Ferrisulfat und ein wasserlösliches Salz eines gegebenen zweiwertigen Metalls wie
Zinksulfat werden einzeln in einer dem gegebenen Molverhältnis genügenden Menge eingewogen und zusammen unter Bildung einer
wässrigen Lösung beider Salze in Wasser gelöst. Zu dieser Lösung wird bei Zimmertemperatur ein wasserlösliches Mangansalz
hinzugegeben. Zu dieser Mischung wird dann unter Rühren eine Alkalilösung wie Ammoniakwasser zur gemeinsamen Ausfällung der
Metalle als Hydroxide hinzugegeben.
Der resultierende Niederschlag wird abfiltriert, sorgfältig mit Wasser gewaschen, einmal bei 150 bis 200 C getrocknet
209885/1381
und pulverisiert. Der so behandelte Niederschlag wird dann 3 Stunden lang bei 4500G gebrannt zur Erzielung des gewünschten
Katalysators.
Alternativ kann das Katalysatorsystem durch Pulverisieren des vorangehend hergestellten, den Ferrit enthaltenden Katalysators,
Mischen des pulverisierten Katalysators mit Ivlangan in Form eines Oxids, Carbonats, Oxalats, Hydroxids oder dergleichen,
Mahlen der Mischung in Gegenwart von Wasser und anschlies· sendee Brennen der Mischung hergestellt werden.
Das wie beschrieben hergestellte Katalysatorsystem wird beim erfindungsgemäßen Verfahren im allgemeinen als solches
verwendet. Nach Wunsch kann das Katalysatorsystein auf einem
anorganischen porösen Träger wie Aluminiumoxid oder Silicium^ dioxid verteilt bzw. abgelagert werden.
Der Anteil an Manganoxid im Katalysatorsystem liegt,
berechnet in Mangan, bei höchstens 1,0 y£, vorzugsweise bei
0,2 bis 0,5 °h (bezogen auf das Gesamtgewicht von Ferrioxid
und zweiwertigem Metalloxid).
Irgendwelche Phenole, die zumindest in einer ihrer 2- bzw. 6-ütellungen keinen Substituenten besitzen, können als
Ausgangsmaterialien beim erfindungsgemäßen Verfahren verwendet
werden. Zu solchen Phenolen gehören beispielsweise Phenol selbst, m-Kresol, p-Kresol, o-Kresol, 2,3-Xylenol, 2,4-Xylenol,
2,5-Xylenol, 3,4-Xylenol, 3,5-Xylenol und Irimethylphenol.
Das beim erfindungagemäßen Verfahren verwendete Methylierungsmittel
ist Methanol, der nicht notwendig rein sein muß und Formalin enthalten kann.
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Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird Methanol in einer lienge
von zumindest 3 Molen, vorzugsweise zumindest 10 Liolen pro Mol
eingesetzten Phenols verwendet.
Die beim erfindungsgemäßen Verfahren gewählte Reaktionstemperatur liegt innerhalb des Bereichs von 300 bis 45O0C,
vorzugsweise bei 325 bis 375°C Wenn die Reaktionstemperatur über 450 G hinausgeht, finden Hydroxylabspaltung oder Desalkylierung
statt unter Bildung von neutralen Ölen oder Phenolen, was als Ergebnis unerwünscht ist. v/enn die Reaktionstemperatur
andererseits niedriger wird als 300 G, : schwindigkeit außerordentlich stark ab.
andererseits niedriger wird als 300 G, fällt die Reaktionsge-
Die Reaktion läuft befriedigend unter Normaldruck ab, ohne daß die Anwendung von Überatmosphärendrucken notwendig
wäre.
Das erfindungsgemäße Verfahren erfolgt vorzugsweise in Gegenwart von Wasser, da die Lebensdauer des Katalysators durch
vorangehende Zugabe einer geringen Wassermenge zum Reaktionssystem außerordentlich verlängert wird.
Bei der Methylierung von Phenolen nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren werden kaum in meta- oder para-Stellungen methylierte Nebenprodukte gebildet, so daß der Prozentsatz
der selektiven Methylierung in ortho-Stellung bzw. -Stellungen etwa 100 ^o erreicht.
Die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens auf die
Herstellung von 2,6-Dimethylphenol ermöglicht verglichen mit
der Anwendung des bekannten herkömmlichen Katalysatorsystems
2098 8b/ 138 1
die Erzeugung des Endproduktes in einer außerordentlich hohen
Ausbeute, und sie bringt darüber hinaus als technischen Vorteil, daß die v'/iedergewinnungsrate von nicht umgesetztem
Methanol außerordentlich hoch ist.
ITachfolgend vvird die Erfindung mehr im einzelnen anhand
von Lsi spielen erläutert.
Eine Reaktionsmischung aus 10 MoIteilen Methanol und 1 Molteil
Phenol wurde mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 6,7 g/ütd in eine Vorwärmschicht eingeleitet. Dieser wurde Stickstoff
gas mit-einer Geschwindigkeit von 44 ml/min zugeleitet, um die Reaktionsmischung mit Hilfe einer Dampfmitnahmemethode
einer Katalysatorschicht zuzuführen. Die Reakticnstemperatur und die Vorwärmtemperatur bei der Vorwärmschicht wurden bei
35O0C bzw. 270 bis 29O0G gehalten. Als Katalysator wurden 6,3 ml
eines nach der iaitfällungsmethode hergestellten ZnFeO.-MnO-Katalysatorsystems
verwendet. Die Ergebnisse von im Normalzustand durchgeführten Versuchen sind in der nachfolgenden 'fabel-Ie
wiedergegeben.
Versuch Nr. 1 2 " 3 4 5
Mn-iienge (Gew.-'^) bezogen
auf das Gesamtgewicht von 0 0,5 1,0 5,0 20,0
Ferrioxid und Zinkoxid
Zn/Fe (Atomverhältnis) 11111
im Katalysator ' ' ' ' '
Phenol-Umwandlungsrate 97 1 Q5 1 86 2 70 ζ 69 ^
phlnof (Mo? ';6"Mmethyl~ 58,6 7O,5 48,0 26,5 16,3
phlnof (Mo?
Γβ6'ν:1ηηαηβ'3' 31,5 48,5 61,0 80,0 94,0
209 88b/Ί 381
Die zwischen einem manganhaltigen Katalysator und einem manganfreien Katalysator bestehenden Unterschiede hinsichtlich
der Änderung der Aktivität des Katalysators im Verlaufe der Zeit wurden untersucht. Die erzielten Ergebnisse sind in der
nachfolgenden Tabelle zusammengefaßt, wobei der Versuch Nr, 1 mit manganfreiem Katalysator und der Versuch Nr. 2 mit manganhaltigem
Katalysator durchgeführt wurde. Diese Tabelle zeigt, daß die Induktionsperiode bei Zugabe von Mangan im Anfangsstadium der Reaktion auftritt, wonach die Aktivität innerhalb·
einer kurzen Zeit stabilisiert ist. Das Verhalten des manganhaltigen Katalysators ist von dem des manganfreien Katalysators
deutlich verschieden und hinsichtlich der katalytischen Wirksamkeit verbessert.
Keaktions- 1 o ,, . c c η
dauer (Std.) 12 3 4 5 6
vcxonnv, Ausbeute an
versucn 2,6-Dimethyl- 85,3 73,4 67,3 67,0 63,5 62,5 58,6
ατ· phenol (Mol j£)
Versuch Ausbeute an
versucn 2,6-Dimethyl- 85f5 99)O 90,3 75,3 72,0 70,2 70,5
phenol (Mol #)
Die unter Verwendung von Zinkoxid und Ferrioxid in unterschiedlichen
Atomverhältnissen enthaltenden Katalysatoren erzielten Ergebnisse wurden für die beiden Fälle miteinander verglichen,
daß Katalysatoren mit Manganzusatz bzw. ohne Manganzusatz verwendet wurden. Die Katalysatoren wurden nach der Mit-
209805/138
fällungsmethode hergestellt und die Ergebnisse zeigen Werte von Versuchen, die im Normalzustand durchgeführt wurden. Die
Reaktionsbedingungen waren mit denjenigen von Beispiel 1 beschriebenen identisch.
Versuch Nr. .67 1 2 8 9
Mn-Menge (Gew.-fo) bezogen
auf das Gesamtge- 0 η R O OSO or
wicht von Ferrioxid und υ υ,ρ. υ u, ο υ u,d
Zinkoxid
Zn/Pe (Atomverhältnis) 0R nR in 10 1 ς 1R
im Katalysator 0^ ö>? 1>u l>u 1^ 1^
2,6-Dimethyl-45}0 48>2 58>6 ?0>5 ^^ 47>Q
Methanol-V/iederge- o1 q ^n „ '
winnungsrate (MoI tf) 21'5 50'2 51»5 48'5 4O'5 45'°
!Beispiel 4
Dieses Beispiel zeigt den Jüinfluß der Reaktionstemperatur
auf das Phenol-Umwandlungsverhältnis und die Ausbeute an Produkt. Die Reaktion wurde unter folgenden Bedingungen durchgeführt
:
Methanol (Mol) / Phenol (Mol) = 7,5
Stickstoff-Partialdruck : 0,38 at
Stickstoff-Partialdruck : 0,38 at
Zn/Pe (Atomverhältnis) im .,
Katalysator
Katalysator
Der angewandte Katalysator wurde nach der Methode der
gemeinsamen Ausfällung (Mitfällungsmethode) hergestellt und
gemeinsamen Ausfällung (Mitfällungsmethode) hergestellt und
0 9 8 8 5/1381
enthielt bezogen auf das Gesamtgewicht von Ferrioxid und Zinkoxid 0,5 Gew.τ» Mangan, Die Ergebnisse der Versuche sind nachfolgend
tabellarisch wiedergegeben.
Versuch iir. 10 11 12 15 14 15
Reaktionstemperatur
Ausbeute an 2.6-1)1-methyl phenol (fiol >)
4(X)
28'8 76'5 ö2'° ö6'°
2098bb/138i
Claims (1)
- latentansprüche1./ Verfahren zur Herstellung von o-methylierten Phenolen durch Umsetzung von Phenol und Methanol in der Dampfphase, dadurch gekennzeichnet, daß ein gesintertes Material, das Ferrioxid, zumindest eines der Metalloxide der allgemeinen Formel:MOin eier Ii ein zweiwertiges Metall aus der Gruppe Zn, Mg, Go, Ni, Or und Od ist und eine geringe Menge an Manganoxid umfaßt, ξIs Katalysator für die Reaktion verwendet wird.2o Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das als katalysator verwendete gesinterte Material Ferrioxid, Zinkoxid und Manganoxid in einer auf das Gesamtgewicht von Ferrioxid und Zinkoxid bezogenen, in Mangan berechneten Menge von höchstens 1,0 fa enthält.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Keaktion bei 300 bis 450 C und vorzugsweise bei 325 bis 3750O durchgeführt wird.4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als zu methylierendes Phenol Phenol selbst verwendet und 2,6-Dimethylphenol erzeugt wird.5. Katalysator für di-e o-Methylierung von Phenolen, gekennzeichnet durch die allgemeine Formel:20 988b/ 1 3 Bi22353b9in der ;i ein zweiwertiges Metall aus der Gruppe Zn, Mg, Go, jii, Or und Od ist, mit einem geringen Gehalt an Manganoxid, das bezogen auf das Gesamtgewicht von i'errioxid und zweiwertigem Metalloxid gerechnet in Hangan vorzugsweise höchstens 1,0 ;i und insbesondere 0,2 bis 0,5 ',<> ausmacht.6. Verfahren zur Herstellung eines Katalysators nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß aus einer wässrigen Lösung von i'errisaiz, ,Salzen von zumindest einem der genannten zweiwertigen lietalle und wasserlöslichem Mangansalz in Mengenverhältnissen, die der Zusammensetzung des herzustellenden Katalysators entsprechen, die Metalle als Hydroxide durch Zugabe von Alkalilösung gemeinsam ausgefällt, abfiltriert, gewaschen und getrocknet und nach Pulverisieren abschließend gebrannt werden, insbesondere durch etwa 3 Stunden lange Erwärmung auf etwa 45O0G.2098öS/138ORIGINAL INSPECTED
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