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DE2234007A1 - Schaltungsanordnung zum auslesen von ziffernregistern - Google Patents

Schaltungsanordnung zum auslesen von ziffernregistern

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Publication number
DE2234007A1
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DE
Germany
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digits
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pulse
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Granted
Application number
DE2234007A
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English (en)
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DE2234007C3 (de
DE2234007B2 (de
Inventor
Edwin Julius Braun
Jun Henry August Meise
George William Taylor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
Western Electric Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Western Electric Co Inc filed Critical Western Electric Co Inc
Publication of DE2234007A1 publication Critical patent/DE2234007A1/de
Publication of DE2234007B2 publication Critical patent/DE2234007B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2234007C3 publication Critical patent/DE2234007C3/de
Granted legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/54Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)
  • Devices For Supply Of Signal Current (AREA)
  • Communication Control (AREA)

Description

Western Electric Company, Incorporated · .
New York, N. Y., USA " Braun-Meise-Taylor 4-5-2
Schaltungsanordnung zum Auslesen von Ziffernregistern
Die Erfindung betrifft elektronische Steuereinrichtungen für Vermittlungssysteme und dergleichen- Insbesondere bezieht sie sich auf ein Vermittlungssystem mit zentraler Steuerung, bei dem Signale, welche Fernsprechnummern darstellen, die zuvor von Verbindungsstationen erzeugt wurden, zuerst gespeichert und dann seriell von einem Register zu einer zentralen Steuerung übertragen, werden, um den Betriebsablauf des Vermittlungssysterns zu steuern.
Stand der Technik
Die Steuerung von Verrnittlungssystemen, bei. denen die Telefonnummern durch Teilnehmer erzeugt werden, erfordert, daß sich die -Einrichtungen für die Impulsregistrierung bei den Anrufs chaltungon befinden, damit die Impulse, welche nacheinander empfangener
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Ziffern von Telefonnummern darstellen, gezählt und gespeichert werden. Jede empfangene Ziffer muß ihrerseits aus der Einrichtung für die Impuls registrierung in dia zentrale Steuerung gelesen werden, damit die Verbindung von dem rufenden Teilnehmer über das Vermittlungssystem zu dem angeiufenen Teilnehmer aufgebaut werden kann. Bekannte Ve rmittlungs systeme sind in den US-Patentschriften 3 377 432 und 3 225 144 angegeben, die im folgenden als die Abbott et. al. bzw. Gebhard et. al. Patente bezeichnet werden. Alle dort gezeigten bekannten Register benötigen eine Vielzahl von parallelen Leitungen, die von jedem Ziffernzähler zur zentralen Steuerung führen. Es ist außerdem festzuhalten, daß eine Anzahl paralleler Leitungen erforderlich ist, um die Zifferninformation während des kurzen Zeitintervalls, das zwischen zwei nacheinander empfangenen Ziffern einer Nummer liegt, aus dem Register auszulesen. Außerdem muß hierbei die Zahl der Leitungen notwendig zunehmen, wenn mehrere Ziffern von einem Register zur zentralen Steuerung übertragen werden.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Ausgabeschaltung für ein Ziffernregister zu finden, welche die zuvor gespeicherten Ziffern über Einzelleitungen von dem Register zur
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zentralen Steuerung des Vermittlungssystems überträgt. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Schaltungsanordnung zu finden, mit der die Übertragung der zuvor empfangenen Ziffern in dem kleinen Zeitraum zwischen nacheinander eintreffenden Ziffern beendet werden kann.
Diese Aufgaben werden durch die vorliegende Erfindung gelöst, die eine Schaltungsanordnung für die Registrierung der Ziffernimpulsfolgen und für die Sukzessiwbertragung jeder der registrierten Impulsfolgen zu zentralen Steuereinrichtungen während des Zeitabschnittes zwischen der Wahl der einzelnen Ziffern über eine einzige Leitung pro Impulsfolge vorsieht. Die Schaltungsanordnung enthält Zähler, welche auf Ziffern-Impuls folgen ansprechen und Impulse aus diesen Ziffern-Impuls folge η in Form eines Zählerstandes innerhalb einer be stimmten. Zahl von vorgegebenen Zählerständen zählen und speichern, sowie eine von der Steuereinrichtung gesteuerte Lesevorrichtung, die eine schnelle Impulsfolge, deren Zahl von Impulsen der Zahl der vorgegebenen Zählestände entspricht, damit die Zähler von dem eingespteicherten Ziffern-Zählerstand über die fest vorgegebene Zahl von Zählerständen fortgeschaltet werden, während des zwischen den Ziffern liegenden Zeitabschnittes fort schaltet. Weiterhin sind Einrichtungen vorgesehen,
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die dann, wenn die Zähler einen vorgegebenen Zählerstand durchlaufen, eine solche Zahl schneller Impulse seriell der Steuereinrichtung zuführt, die dem gespeicherten Ziffern-Zählerstand entspricht.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, werden die Impulse, welche Ziffern darstellen, in mehreren Ziffernspeichern gezählt und gespeichert, wobei ein Zähler für jede zu registrierende Ziffer vorgesehen ist. Die Iimrulse jeder Ziffer werden gezählt und in dem zugeordneten Ziffernzähler als einer der vorgegebenen
möglichen Zählerstände gespeichert.
Nachdem jede Ziffer gezählt und gespeichert ist, werden alle gespeicherten Ziffern gleichzeitig und zerstörungsfrei aus den Ziffernzählern ausgelesen und während des Zeitintervalls zwis chen den Ziffern mit hoher Geschwindigkeit über einzelne Ziffernleitungeii übertragen, v/elcher von den Ziffern zählern zum Steuerkreis führt.
Gemäß dieser Ausführungsform der Erfindung wird insbesondere eine Impulsfolge hoher Ge schwindigkeit, die so viele Impxxlse aufweist wie feste Zählerstände vorgesehen sind, allen Ziffernzählern
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zugeführt, um die Zähler schnell von einem gespeicherten Zählerstand über einen Anfangszählerstand zurück zu dem gespeicherten Zählerstand fortzuschalten.
Entsprechend einer Ausgestaltung der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung vorgesehen, die das Fortschalten jedes Ziffernzählers durch den Anfangs zähler stand feststellt und die eine Anzahl sehr schneller Impulse, die der verbleibenden Zahl von festen Zählerständen entspricht, auf eine Einzelleitung gibt, welche von diesem Zähler zum Steuerkreis führt. Wenn zum. Beispiel ein Ziffernzähler mit 16 Zählerständen die Ziffer "4" eingespeichert hat, wurden die ersten dem Zähler zugeführten 12 Impulse hoher Geschwindigkeit diesen veranlassen, auf seinen ursprünglichen Zählerstand "θ" zu zählen und die verbleibenden 4. schnellen Impulse würden auf den Steuerkreis gegeben. Auf ,diese Weise hat der Steuerkreis die Ziffer "4" empfangen und der Ziffernzähler ist auf denjenigen früher eingespeicherten Ziffernzählerstand zurückgesetzt, welcher der Ziffer "4" entspricht.
Die Erfindung kann vorteilhaft dazu verwendet werden, eine veränderliche Anzahl von Ziffernkombinationen in einem Steuerkreis f( Htzustellen, den alle zuvor gespeicherten Ziffern können aus den
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ihnen zugeordneten Ziffernzählern, ausgelesen werden, nachdem alle Ziffern empfangen wurden. Diese Anordnung ist besonders für Vermittlungssysteme vorteilhaft, bei denen verschiedene Kombinationen von Ziffern für verschiedene Zwecke verwendet werden können.
Eine besondere Eigenschaft der Erfindung besteht darin, daß eine gespeicherte Ziffer während des zwischen zwei Ziffern liegenden Zeitraums schnell auf eine Einzelleitung gegeben wird, die von einem zyklischen Zähler wegführt.
Es ist ein weiterer Vorteil der Erfindung, daß das Erscheinen des ursprünglichen Zählerstandes entdeckt wird und veranlaßt, das der Rest der schnellen Impulse auf eine Einzelleitung gelangt.
Während die Erfindung anhand eines zentral gesteuerten 'Vermittlungssystems beschrieben wird, wobei die durch Fernsprechapparate erzeugten Ziffern gespeichert und sodann seriell über Ziffernleitungen einer zentralen Steuerung zugeführt werden, ist es offenkundig, daß eine solche Ausführungsform geeignet ist, das Prinzip der Erfindung anschaulich darzustellen und das zahlreiche andere Anordnungen von Fachleuten entworfen werden können, ohne den
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Geist und den.Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Beispielsweise könnte das vorliegende System für die Umwandlung einer binär kodierten parallelen Information in einer dezimalkodierter Serieninformation verwendet werden. Die binärkodierte Information könnte über parallele;? Leitungen empfangen werden, welche an die Speicherelemente jedes Zälilers angeschlossen sind und dazu dienen, den Zähler in einen binären Zählerstand zu setzen, welcher der empfangenen Information entspricht. Die Impulsfolge würde den Zähler fortschalten, damit dieser einen logischen Schaltkreis veranlaßt, eine serielle Impulsfolge zu erzeμgen, die eine Anzahl von Impulsen aufweist, welche? dem dezimalen Äquivalent der empfangenen binärkodierten Parallelinformation entspricht.
Die vorstehend genannten Eigenschaften und Vorteile werden - ebenso wie die anderen Eigenschaften der Erfindung!:- durch eine Beschreibung der Zeichnung verständlicher. Es zeigen:
Fig. 1 eine zentral gesteuerte Vermittlungseinrichtung mit einer Register. - Auslesevorrich-■ turig gemäß der Erfindung. . \ _.
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Fig. 2 u. 3 (wenn sie gemäß Fig. 4 zusammengefügt sind) die Schaltungseinzelheiten eines Vermittlungssystem-Registers bei einem anschaulichen Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Die logischen Einzelheiten des Registers, welche in Fig. 2 und 3 gezeigt sind, werden durch Kombination von logischen Gattern, Invertern und Flip-Flops dargestellt, deren Wirkungsweise und symbolische Darstellung allgemein bekannt und von J. Millman und H. Taub in dem Buch Pulse, Digital; and Switching Waveforms, 1965, McGraw-Hill, Inc. beschrieben sind.Was die logischen Symbole anbetrifft, bedeutet'ein Kreis an einem Eingang, daß ein Kleinsignal erforderlich ist, um den Kreis zu aktivieren. Das Fehlen eines Kreises z.eigt an, daß ein Großsignal notwendig ist, um den Kreis zu aktivieren. Die sich ergebende Polarität des Ausgangs eines Kreises kann auf die selbe Weise festgelegt werden. Beispielsweise ergibt ein Großsignal an beiden Eingängen eines UND-Gatters DRM in Fig. 2 ein Kleinsignal an dessen Ausgang.
Bezugnehmend auf Fig. 1 der Zeichnung soll nun das dort gezeigte Ziffernregister mit einem solchen konventionellen Fernsprech-
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vermittlungssystem verbunden werden, wie es in dem bereits erwähnten Patent von II. II. Abbott et. al. beschrieben ist. Zum besseren Verständnis der Beschreibung der vorliegenden Ausführungsform sind die Bezeichnungen einiger Leitungen und Vorrichtungen, die in den Fig. 2 und 3 gezeigt sind, in Klammer gesetzt, die andeuten, daß derartige Leitungen und Vorrichtungen in dem Abbott et. al. -Patent detalliert gezeigt und beschrieben sind.' Die vorliegende Erfindung ist in dessen nicht auf die Anwendung in Fernsprechvermittlungssystemen des bekannten Typs beschränkt, sondern kann auch vorteilhaft bei anderen Arten von Vermittlungssystemen verwendet werden.
Wie in der Fig. 1 angedeutet, sind eine Vielzahl von Fernsprechapparaten, von denen nur die beiden Fernsprechapparate 1045 und 8901 dargestellt sind, jeweils mit einer entsprechend numerierten Teilnehmerschaltung verbunden. Jede Te imehm einschaltung ist mit der zentralen Steuerung 7 und mit der linken Seite eines Koppelfeldes 8 verbunden. Die Amtsübertragungen 9 und 10, welche sowohl zur Herstellung von Verbindungen zwischen den Fernsprechapparaten ] 045 und 8901 als auch zwischen entfernten Koppelfeldern und Fernsprechapparaten des Vermittlungssystems gemäß Vig.. 1 dienen, sind mit der rechten Seite des Koppelfeldes 8 ver-
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bunden. Eine Vielzahl von Registern 1-n, deren Aufgabe im Zählen und Speichern nacheinander eintreffender Ziffern von Telefonnummern und in der Ausgabe gespeicherter Ziffern zur zentralen Steuerung 7 besteht, sind sowohl mit der linken als auch mit der rechten Seite des Koppelfeldes 8 verbunden.
Im Verlaufe der nachfolgenden Beschreibung wird die linke Seite des Koppelfeldes 8 als die "Teilnehmerseite" und die rechte Seite als die "Amtsseite11 bezeichnet.
Die zentrale Stetierung 7 steueii; und koordiniert die Funktion aller Schaltkreise des Vermittlungssystems während eines Anrufs und ist dementsprechend mit den Teilnehmerschal+ungen, dem Koppelfeld, den Registern und verschiedenen Amtsübertragungen verbunden.
Nimmt ein Anrufer vor der Wahl der Rufnummer des angerufenen Fernsprechapparats den Handapparat seines Fernsprechapparats zum Beispiel des Fernsprechapparates 1045, ab, so wird der Anruf auf die herkömmliche Weise eingeleitet. Wie es im einzelnen in dem vorerwähnten Patent von H. H. Abbott et. al. beschrieben ist, wird ein Fernsprechapparat mit abgenommenem Handapparat,
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zum Beispiel der Fernsprechapparat 1045, über die Teilnehmerschaltung 1045 von der Teilnehmerseite des Koppelfeldes 8 aus an ein leeres Ziffernregister auf der Amtsseite angeschlossen.
Die zentrale Steuerung 7 befiehlt der Überwachungseinrichtung 5, den Impulsempfänger 6 freizugeben, damit der Wählton zu dem in Betrieb genommenen Fernsprechapparat 1045 gegeben und der Steuerungszähler STR 31 auf einen Anfangs-SteuerungsZählerstand gesetzt wird, um die erste Ziffer in den Speicher 41 für die Tausender -Ziffern geben zu können.
Auf den Empfang des Wähltons beginnt der am Fernsprechapparat befindliche rufende Teilnehmer in der üblichen Weise mit der Wahl der einzelnen Ziffern der Rufnummer des angeriifenen Fernsprechapparats. Der Vorgang bei der WaIxL einer Ziffer besteht darin, daß ein bis zehn gleichmäßig 'auseinander liegende/ kurzzeitige/ Öffnungen der Schleife auf der Anruferseite vorgenommen werden. Die Rufnummer eines angerufenen Fer-nsprechapparats enthält eine Vielzahl von Ziffern, deren Gesamtzahl von der Art des Vermittlungssystems, von dem der anrufende Teilnehmerapparat gesteuert wird und der Art des von dem anrufenden Teilnehmer gewünschten Anrufs abhängt. Wenn zum Beispiel der rufende Teilnehmer
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am Fernsprechapparat 1045 die Vermittlungsperson zu sprechen wünscht, so wählt er die Ziffer 11O", welche durch zehn äquidistante kurzzeitige Öffnungen der Teilnehmerschleife dargestellt wird. Möchte die anrufende Partei einen anderen Fernsprechapparat innerhalb des selben Vermittlungssystems anrufen, zum Beispiel den Fernsprechapparat 8901, so muß die anrufende Partei nacheinander die Ziffern "8", "9", "θ" und 11I" wählen.
Der Impulsempfanger 6 bemerkt die erste kurzzeitige Öffnung der Rufleitung 3 045 und unterrichtet die Lesesteuerung 2 davon, daß die erste Ziffer gewählt wird. Überdies erzeugt der Impulsempfänger 6 einen Impuls bei jedem Öffnen der Teilnehmerschleife und überträgt seriell alle Impulse der ersten Ziffer über einen logischen Schaltkreis^ der durch den Steue rungs zähler STR 31 freigegeben wird, um den Speicher 41 für die Tausender-Ziffern im Speicher 4 von dem ursprünglichen Zählerstand auf den gespeicherten Zifferzählerstand fortzuschalten.
Hat der Impulszähler 6 die letzte kurzzeitige Schleifenöffnung bei der ersten gewählten Ziffer festgestellt, so signalisiert er an die Lesesteuerung 2, eine Ausleseanforderung an die zentrale Steuerung 7 zu richten. Die zentrale Steuerung 7 leitet hierauf einen
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Lesevorgang des Ziffernregisters ein, indem sie eine schnelle Impulsfolge auf die Lesesteuerung 2 gibt, um den Speicher 41 für die Tausender-Z if fern von dem gespeicherten Ziffernzählerstand über den ursprünglichen Zählerstand zurück zu dem gespeicherten Ziffern zähler st and fortzuschalten. Sobald der Speicher 41 für die Tausender-Ziffern durch den Anfangs-Zählerstand geht, werden die noch verbleibenden Impulse der erwähnten schnellen Impulsfolge, welcher der Summe der vorher gespeicherten Impulse im Speicher 41 für die Tausender-Ziffern entsprechen, serienmäßig über die Leitung DRMl in die zentrale Steuerung 7 gelesen. Falls die zentrale Steuerung 7 feststellt, daß die erste gewählte Ziffer ein wichtiger einziffriger Kode war, z.B. eine 11O" oder eine "9" wird der Ruf entsprechend ergänzt und das Registei' 1 ausgelöst.
Werden weitere Ziffern erwartet, so setzt die Lesesteuerung 2 den Steue rungs zähler STR 31 in den nächsten Zustand, um die Impulse, ' welche die zweite gewählte Ziffer darstellen, in den Speicher 42 für die Hunderter-Ziffern im Speicher 4 zu leiten. Am Ende der /.weiten gewählten Ziffer fordert die Lesesteuerung 2 erneut die zentrale Steuerung 7 auf, den Lesevorgang des Ziffernregisters /,u veranlassen. Die zentrale Steuerung 7 reagiert in der-Weise,
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daß sie an die Lesesteuerung 2 signalisiert; serieller Impulse über Ziffernleitungen, welche zur zentralen Steuerung 7 führen, auszulesen und die Tausender und Hunderter-Ziffern zu identifizieren, welche im Speicher 4 gespeichert sind.
Auf ähnliche Weise ermittelt und speichert das Register 1 die Zehner und Einer-Z if fern, welche durch die Unterbrechung der Fernsprechleitung erzeugt werden, in besonderen Ziffernspeichern des Speichers 4. Während der Zeitabschnitte, die unmittelbar vor und nach dem Empfang der gewählten Einer-Ziffern liegen, beginnt die zentrale Steuerung 7 mit dem Lesevorgang des Ziffernregisters, um die Tausender, Hunderter und Zehner-Ziffern bzw. die Tausender, Hunderter, Zehner und Einer-Ziffern als serielle Impulse über die Ziffernleitungen DRM 1 bis DRU 1 auszulesen.
Obwohl die vorliegende Ausführungsform sich auf einen Anruf bezieht, der von einem rufenden Teilnehmer veranlaßt wird, welcher sich an dem Teilnehmerapparat 104 5 befindet, kann auf ähnliche Weise, ein Anruf auch dann begonnen und beendet werden, wenn eine rufende Partei mit der Amtsüberf ragung 10 verbunden wird.
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Detaillierte Beschreibung
Allgemeines
In Fig. 3 enthält jeder Tausender, Hunderter, Zehner und Einer-Ziffernspeicher 41, 42, 43 und 44 eine Kaskade von 4 binären Flip-Flop-Speicherelementen, welche so angeordnet sind, daß sie jeweils einen Binärzähle,r bilden, der 16 mögliche Zählzustände aufweist, Die Flip-Flop-Elemente jedes Ziffernspeichers sind in bekannter Weise derart verknüpft, daß ein Ausgangssignal eines vorangehenden Flip-Flops das jeweils nachfolgende Flip-Flop in den entgegengesetzten Zustand triggert. Als Anfangs zustand wird angenommen, daß jedes Flip-Flop-Element eines Zählers auf den "θ"-Zustand gesetzt ist, um einen ursprünglichen Zählerstand 0000 herzustellen. Der erste Impuls, welcher auf den Trigger-Eingang T eines Ziffernzälilers in ursprünglichen Zustand gegeben wird,, setzt das erste Flip-Flop-Element in den "!"-Zustand, und stellt-damit einen Zählerstand 1000 her. Der zweite von Außen auf einen Ziffernzähler gegebener Impuls setzt das erste Flip-Flop-Element in den 11O"-Zustand zurück, wodurch das zweite Flip-Flop-Element in den "i "-Zustand getriggert wird und den Zählerstand 0100 annimmt. Die nächsten Impulse ändern ebenfalls den Ausgang des ersten Flip-Flop-Elements bei jedem am Triggereingang T er-
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scheinenden positiven gehenden Übergang. Außerdem ändern sich die Ausgangszustände des zweiten Flip-Flop-Elements bei jedem weiteren positiven Übergang am Triggereirgang T, die Ausgangszustände des dritten Flip-Flop-Elements wechseln bei jedem vierten positiven Übergang und die Aüsgangszustände des vierten-Flip-Flop-Elements ändern sich bei jedem achten positiven Übergang.
Beim fünfzehnten Impuls ist jedes Flip-Flop des Ziffernzählers . auf den -11I"-Zustand gesetzt wodurch der Zählerstand 1111 gegeben ist. Der nächste Eingangs impuls, der sechszehnte Eingangsimpuls setzt alle Flip-Flops des Ziffern ζ ahle rs wieder in den "O"-Zustand zurück, um den Zähler auf den Ausgangszählerstand 0000 zu bringen. Auf diese Weise zählt jeder Ziffernzähler die Impulse, welche am Eingang T erscheinen und speichert das Ergebnis in einem binären Kode als einen von 16 Zählerständen ab, der sich aus der Anzahl der insgesamt empfangenen Impulse ergibt. Auf ähnliche Weise schaltet die Zuführung einer Anzahl von Impulsen, die der Zahl der möglichen Zählerstände entspricht, einen Ziffernzähler von dessen Anfangszählerstand über alle möglichen Zählerstände zurück zum Ausgangszählerstand. Falls in einem Ziffernzähler zu Beginn der Zählung bereits ein bestimmter Zählerstand eingespeichert ist,
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schaltet die Zuführung einer festen Zahl von Impulsen dem Zähler über alle- Zählerstände zurück auf den anfänglich eingespeicherten Zählerstand,
Registerschaltung ' ■
Ein Fernsprechteilnehmer, der sich am Fernsprechapparat 1045 befindet, (Fig. 1) und einen anderen Fernsprechapparat anrufen möchte, z. B. den Fernsprechapparat 8901., veranlaßt durch das Abheben des Handapparates des Fernsprechapparates 1045 einen Wie,
Ruf. im einzelnen in dem oben erwähnten Patent Abbott et. al. beschrieben ist, stellt die zentrale Steuerung 7 fest, daß der Handapparat des Fernsprechapparates 1045 abgenommen ist und sucht ein leeres Ziffei-nregister aus. Nimmt man zum Beispiel an, daß das Register 1 ausgewählt wurde, so löst die zentrale Steuerung 7 die ' Überwachungseinrichtung 5 zum Betrieb des Relais CTTSaus, um den anrufenden Fernsprechapparat 1045 über die Teilnehmerschaltung 1045 und das Koppelfeld 8 mit dem Impuls empfänger 6 zu verbinden. \ .. ■
Der Steuerungszahler STR- 31 der'in den Figuren 2 und 3 dargestellten AuKführungsform besteht aus 2 Flip-Flop-Elementen, die iden-
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tisch mit den Flip-Flop-Elementen sind, welche.in den Ziffernzählern des Speichers 4 verwendet werden. Sie sind so miteinander verbunden, daß Eingangssignale, welche nacheinander den Eingang T gelangen, den Zähler über 4 mögliche Zählerstände fortschalten. Die Auswahl des Registers ] durch die zentrale Steuerung 7 setzt die Überwachungseinrichtung 5 in die Lage, ein kurzzeitiges Großsignal auf die Leitung RST zu geben, und zwar in der Weise, wie es im einzelnen in dem Patent Abbott et. al. beschrieben ist. Hierdurch werden die Flip-Flop-Elemente des Steuerungszählers STR 31 auf den Anfangszählerstand 11 des Steuerungszählers gesetzt. Auf ähnliche Weise wird das Großsignal über die Leitung RST dem Speicher 4 zugeleitet, wo es die Flip-Flop-Elemente des Speichers 41 für die Tausender-Ziffern, die des Speichers 42 für die Hunderter-Ziffern, die des Speichers 43 für die Zehner-Ziffern und die des Speichers 44 für die Einer-Ziffern atif den ursprünglichen Zählerstand 0000 zurücksetzt. Das Großsignal auf der Leitung RST wird über dies in ein Kleinsignal invertiert und auf die Lesesteuerung 2 gegeben, wo es das ODER-Gatter CRR veranlaßt, das Flip-Flop RR in den "O"-Zustand zu setzen. Mit dem Rücksetzen des Flip-Flops RR in den " 0"-Zustand, wird ein Großsignal an dem Eingang des UND-Gatters LDI gegeben und ein Kleinsignal wird über die Leitung FOR 1 auf die Eingänge des Steue rungs zähle rs STR 31 und des UND-
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Gatters RF gegeben.' Das Gatter RF wird gesperrt, und das hierauf am Ausgang anstehende Großsignal bereitet - zusammen mit den Großsignalen an den 11I" -Ausgangsleitungen des Steuerungszählers STR 31 - das UND-Gatter STM für spätere Operationen vor.
Wahl der ersten Ziffer "
Auf dem Empfang des Wälütons hin beginnt der Fernsprechteilnehmer, der sich an der Fernsprechstation 1045 befindet, in bekannter Weise mit der Wahl der ersten Ziffer der Telefonnummer 8901. Der Impulsempfänger 6 stellt das Auftreten des ersten Impulses der gewählten Ziffer "8" fest und gibt ein Großsignal über die Leitung PTB auf einen der Eingänge des UND-Gatters TCRR in der Lesesteuerung 2. Außerdem gibt der Impuls empfänger 6 ein Kleinsignal auf die Leitung LD, um das UND-Gatter LDI während des Zeitintervalls, indem ein Wahlimpuls von einem anrufenden Fernsprechapparat empfangen wird, vorzubereiten.
Die Impulse, welche am Ausgang des UND-Gatters LDI erscheinen, werden invertiert und über die Leitung LD 1 auf einen Eingang des
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UND-Gatters STM gegeben. Die Reaktion des UND-Gatters STM auf die Wahlimpuls signale, welche über die Leitung LD 1 empfangen werden, veranlaßt das ODER-Gatter TM, den Eingang T des Speiehers 41 für die Tausender-Ziffern jedes Mal dann anzusteuern, wenn der erste Wahlimpuls einer Ziffer durch den anrufenden Teilnehmer erzeugt wird. Auf diese Weise werden während der ersten gewählten Ziffer der Telefonnummer 8901 8 Impulse auf den Eingang T des Speichers 41 für die Tausender-Ziffern gegeben und die Flip-Flop-Elemente von dem anfänglichen Zählerstand 0000 über acht Zählerstände auf den Zählerstand 0001 gebracht.
Lesen des Registers
Nach der Ansteuerung des Registers 1 durch die zentrale Steuerung 7 wurde das RR-Flip-Flop auf den "0"-Zustand zurückgesetzt, um ein Kleinsignal auf die Leitung FOR 1 zu geben. Mit einem Kleinsignal, das an die Leitung FOR 1 gegeben wird, werden die RRM-Flip-Flops der Ziffernspeicher 41, 42, 43 und 44 in den Stand 11O." gesetzt und das UND-Gatter SRR 1 der Lesesteuerung 2 gesperrt, so daß ein Großsignal auf einen Eingang des UND-Gatters TCRR gelangt. Während des Zeitraums, indem die Impulsfolge der ersten gewählten Ziffer empfangen wird, gibt der Impulsempfänger 6
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ein Großsignal auf die Leitung PTB. Mit Großsignalen, welche an beiden Eingängen des UND-Gatters TCRR angelegt sind, wird dieses in die-Lage gesetzt, ein Kleinsignal auf die Eingänge der ODER-Gatter CRR und TRR zu geben. Hierdurch steht am Ausgang des' ODER-Gatte rs CRR ein Großsignal an, welches das Flip-Flop RR in den nO"~Zustand kippt. Am Ende.des letzten Impulses der durch die Wahl erzeugten Impulsfolge gibt der Impulsempfänger' 6 ein Kleinsignal auf die Leitung PTB, wodurch das UND-Gatter TCRR gesperrt wird. Das hierauf am Ausgang des UND-Gatters TCRR, entstehende Großsignal hindert das ODER-Gatter CRR daran, daß Sperrsignal auf der Rücksetzleitung des Flip-Flops RR zurückzunehmen und hindert das ODER-Gatter TRR daran, ein Großsignal auf den Eingang T zugeben, um das Flip-Flop RR in den Zustand 11I "zu kippen. Sobald das Flip-Flop RR in den Zustand "l" gesetzt ist, beseitigt das Großsignal, welches dann auf der Leitung FORl erscheint, das Sperrsignal vom Flip-Flop RRM und wird auf der Leitung. FOR in ein Kleinsignal invertiert und zur zentralen Steuerung als Anzöige für die Registerleseanforderung übertragen. Das Großsignal auf der Leitung" FOR 1 bereitet das-UND-Gatter SRR für spätere Operationen vor und - wenn, es auf den Eingang T des . Steuerung s ζ ahle rs STR 31 gegeben wird -schalte s es diesen auf den
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Zählerstand 00.
In einem typischen Vermittlungssystem, wie es z. B. in dem zitierten Abbott Patent beschrieben ist, stellt die zentrale Steuerung 7 fest, daß das auf der Leitung FOR erscheinende Kleinsignal eine Registerleseanforderung ist und leitet deshalb das Verfahren zur Registerauslesung ein, in dem es Großsignale über die Leitungen RDA 1 auf alle Register des Systems gibt. Die zentrale Steuerung 7 ermittelt die jeweilige Identität einer Registerausleseanforderung dadurch, daß sie ein Kleinsignal auf die Leitung XIC jeweils eines Register gibt. Die Abgabe eines Kleinsignals auf die Leitung XIC eines Registers, z.B. des Registers 1, welches das Auslesen anfordert, bereitet das UND-Gatter SRR 1 der Lesesteuerung 2 so vor, daß es das UND-Gatter TCRR während der Registerauslesung sperren und ein Kleinsignal auf die Leitung RT geben kann, um die zentrale Steuerung 7 davon zu unterrichten, daß die Registeranforderungsauslesving gefunden worden ist.
Das Kleinsignal, welches auf der Leitung RT erscheint, veranlasst die zentrale Steuerung 7, mit dem Auslesen des Registers 1 zu beginnen und dient als Startsignal für die Impulsquelle 71." Die Impulsquelle 71 kann irgendein bereits bekanntet' Impulsgenerator
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sein, der eine schnelle Impulsfolge von 16 Impulsen erzeugen kann. Für die vorliegende Ausführungsform wird angenommen, daß die erzeugten Impulse eine Impulsdauer T von ungefähr 5 Mikrosekunden. haben und in Zeitabständen von 20 Mikrosekeunden aufeinanderfolgen.
Indessen ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt, einen Impulsgenerator mit Impulsen von bestimmter Dauer und Wiederholfrequenz zu verwenden, sondern sie kann auch vorteilhaft mit Impuls generatoren arbeiten, bei denen sich die Impulsdauer und die Wiederholfrequenz über einen größerem Bereich erstrecken.
Die Impulsqueüe 71, welche durch das auf der Leitung RT erscheinende Kleinsignal ausgelöst wird, gibt eine feste Nummernimpulsfolge von 16 Groß Signalimpuls en über die Leitung RRP auf einen Eingang des UND-Gatters SP 1. Weilder invertierte Kleinsignalausgang des UND-Gatters SRR 1 den anderen Eingang des UND-Gatters'SP 1 auf "hoch"' hält, werden die 16 Impulse durch das UND-Gatter SP 1 wiederholt, invertiert und über die Leitung RRP auf die Eingänge der Auslesegatter DRM, DRH, DRT und DRU gegeben. Außerdem wird jeder der 16 Impulse, die auf der Leitung
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RRP 1 erscheinen, invertiert und auf die ODER-Gatter TN, TH, TT und TO gegeben, um die Tausender, Hunderter, Zehner und Einer -Zähler des Speichers 4 zubeaufschlagen. Die Impulsquelle 71 in der zentralen Steuerung 7 ist über eine Leitung RRP mit einem Verzögerungsnetzwerk D 72 verbunden, damit jeder Großsignalimpuls, der von der Impulsquelle 71 erzeugt wird, für eine bestimmte Zeit verzögert wird und so die Impulse, welche auf der Leitung CLK 3 ankommen, nach dem Ende eines ähnlichai Impulses erscheinen, der auf der Leitung RRP ankommt. Diese verzögerten Impulse werden über die Leitung CLK 3 auf das Register 1 zu dem Eingang des UND-Gatters ZOM eines jeden Ziffernzählers im Speicher 4 gegeben.
Nimmt man an, daß die erste gewählte Ziffer "8" bereits zuvor in dem Speicher 41 für die Tausender-Ziffern gespeichert worden war, se ist der Ziffernzähler auf den gespeicherten Ziffernzählerstand 0001 gesetzt. Der erste von den 16 schnellen Impulsen, welcher am Eingang T erscheint, schaltet den Zähler von den gespeicherten Zählerstand 0001 auf den Zählerstand 1001 hoch. Am Ende des siebenden Eingangsimpulses ist der Speicher 41 für die Tausender-Ziffern um 7 Zählschritte auf den Zählerstand 1111 geschaltet. Die darauf folgenden Impulse, bzw. der achte Impuls
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der 16 schnellen Impulsen, zählen den Zähler 41 für die Tausender-Ziffern auf den ursprünglichen Zählerstand 0000 zurück und geben Großsignale auf 4 Eingänge des UND-Gatters ZOM. Sobald der darauffolgende Verzögerungsimpuls auf der Leitung CLK 3 erscheint, wird das UND-Gatter ZOM in die Lage versetzt, ein Kleirisignal zu erzeugen und das Flip-Flop RRM in den "l" Zustand zu versetzen, damit ein Großsignal über die Leitung RRM auf den Eingang eines Auslese- UND-Gatters DRM übertragen werden kann.
Das Erscheinen des neunten Impulses auf der Leitung RRP 1 ermöglicht es sowohl dem UND-Gatter DRM ein Impulssignal über die Leitung DRM 1 auf die zentrale Steuerung 7 zu geben als auch dem ODER-Gatter TM, den Speicher 41 für die Tausender-Ziffern auf
den Zählerstand 1000 zu bringen. Auf ähnliche Weise ermöglichen es die verbleibenden 7 Impulse der ursprünglichen 16 Impulse dem UND-Gatter DRM, 7 zttsätzliehe serielle Impulse auf die zentrale Steuerung 7 und den Speicher 41 für die Tausender-Ziffern zu geben und damit über 7 Zählerstände auf den Ziffernzählerstand 0001 zu bringen. Da der Speicher 41 für die Tausender-Ziffern von den gespeicherten Ziffcrnzählerstand 0001 über 3 6 Zählerstände auf den Ziffernziihlerstand 0001 fortgeschaltet wurde, ist ein zer-
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störungsfreies Auslesen von 8 seriellen Impulsen aus dem Register 1 in die zentrale Steuerung 7 erreicht. Diese 8 seriellen Impulse stellen die erste gewählte Ziffer dar, welche in dem Speicher 41 für die Tausender-Ziffern gespeichert ist.
Die zweite gewählte Ziffer
Auf den Empfang der Impulse, welche die erste gewählte Ziffer darstellen, wird die zentrale Steuerung 7 auf bekannter Weise veranlaßt, den Ruf zu vervollständigen oder das Register 1 darüber zu informieren, daß weitere gewählte Ziffern angefordert werden. Falls die erste gewählte, Ziffer ein wichtiger einziffriger Kode ist, gibt die zentrale Steuerung 7 das Register 1 frei und vervollständigt den Ruf in entsprechender Weise. Auf den Befehl hin, zusätzliche Ziffern anzufordern, zieht die zentrale Steuerung 7 die Klein- und Großsignale von den Leitungen XIC bzw. RDA 1 ab und sperrt damit das UND-Gatter. SRR 1. Das sich hierdurch ergebende Großsignal am Ausgang des UND-Gatters SRR 1 wird auf die Eingänge des UND-Gatters TCRR und des ODER-Gatters TRR gegeben. Weil die Leitung PTB während des Zeitintervalls zwischen den Ziffern auf einem Kleinsignal bleibt, wird das UND-Gatter I1CRR gesperrt und gibt ein Großsignal auf die Eingänge der ODER-Gaiter TRR und CRR. Weü
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beide Eingänge ein Großsignal aufweisen, gibt das ODER-Gatter TRR ein Kleinsignal auf einen Inverter, damit das Flip-Flop RR in den nOn~Zustand gekippt wird. Hierdurch wird das ein Anforderungssignal für die Register.auslese darstellende Kleinsignal von der Leitung FOR beseitigt und das UND-Gatter LDI vorbereitet? . ■
Wenn der Steuerungs zähler STR 31 auf den Steue rungs Zählerstand 00 gesetzt ist, werden" KIeinsignale über Leitungen, die mit den 11I"-Ausgängen der Flip-Flops des Steuerungszählers STR 31 ver-
r bunden sind, auf die Eingänge der UND-Gatter STM, STT und STU gegeben, mn das Ansprechen dieser Gatter während des "Wählens der Hunderter-Ziffern zu verhindern. Außerdem gibt der Steuerungszähler STR 31 Großsignale auf Leitungen, die mit den "On-Ausgängen der Flip-Flops des Steuerungszählers verbunden sind. Hierdurch wird das UND-Gatter STH für spätere Operationen vorbereitet.
Der Impulsempfänger 6 registriert die einzelnen Impulse der gewählten Hunderter-Ziffern und gibt ein Großsignal übei* die Leitung PTB auf den Eingang des UND-Gatters TCRR, so daß das ODER-Gatter CRR das Flip-Flop RR in den "O"-Zustand kippen kann.
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Auf die oben beschriebene Weise gibt der Impuls empfänger 6 Impulse, welche die gewählten Hunderter-Ziffern repräsentieren, auf die Leitung LD, damit das UND-Gatter LDI vorbereitet wird das UND-Gatter STH und das ODER-Gatter TH durch zuschalten, welcher mit dem Eingang T des Speichers 42 für die Hunderter-Ziffern verbunden sind. Nimmt man an, daß der anrufende Teilnehmer die Hunderter-Ziffer "9" gewählt hat, so werden 9 Impulse auf den Eingang T des Speichers 42 für die Hunderter-Ziffern j
gegeben, um den Zähler von dem anfänglichen Zählerstand 0000 auf den gespeicherten Ziffernzählerstand 1 001 zu bringen.
Auf den neunten Impuls des Hunderter- Ziffernimpuls züge s nimmt der Impulsempfänger 6 das Großsignal von der Leitung PTB weg, um das UND-Gatter TGRR zu sperren und das Flip-Flop RR zu setzen. Hierdurch wird eine Leseregisteranforderung zur zentralen Steuerung 7 gegeben. Das Setzen des Flip-Flops RR bewirkt auch, daß der Steuerungszähler STR 31, von dem Steuerungszäh- ;
lerstand 00 auf den Steuerungszälilerstand 10 hochgezählt wird. Die Großsignale, welche hierdurch auf den "l"-Ausgang des Steuerungs-Flip-Flops FFl und an dem "0M-Ausgang des Flip-Flops FF 2 erscheinen, bereiten das UND-Gatter SST für die anschliessenden Operationen vor. Das Kleinsignal von dem "θ"-Ausgang
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des Flip-Flops FF 1 des Steuerungszählers veranlaßt das ODER-Gatter HND, ein Großsignal auf den Eingang des UND-Gatters DRH zu geben. Wie bereits früher im einzelnen ausgeführt wurde, tastet und belegt die zentrale Steuerung 7 das Register 1, indem sie Groß- und Kleinsignale auf die Leitungen RDA 1 bzw. XIC gibt. Wenn die zentrale Steuerung 7 ein Kleinsignal über die Leitung RT erhält,. " gibt der Impulsgenerator 71 eine Impulsfolge von 16 schnellen Impulsen über die Leitung RRP zur Lesesteuerung 2 und eine verzöge rie· Impuls folge über die Leitung CLK 3 zum Speicher 4 des Registers 1. Die Impulsfolge, welche auf der Leitung RRP erscheint., ermöglicht es den UND-Gatter SP 1, 16 serielle Impulse über die Leitung RRP 1 auf die Eingänge der Auslesegatter DRN und DRH und darüberhinaus auch noch auf die Eingänge aller Ziffernspeicher des Speichers 4 zu geben. Die Zuführung des aus 16 Impulsen bestehenden Impulszuges auf den Eingang T des Speichers 41 für die Tausender-Ziffern schaltet den Zähler von dem gespeicherten Ziffernstand 0001. fort. Auf ähnliche Weise schaltet die Impulsfolge mit den 16 Einzelimpulsen den Speicher 42 für die Hunderter-Ziffern von dem gespeicherten Ziffernstand 1.001, welcher der Ziffer "9" entspricht, über 16 Zählerstände bis zum gespeicherten Zählerstand 1001 fort. Ein Impuls der aus 16 Impulsen bestehenden ver-
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zögerten Impulsfolge erscheint an den Eingängen CLK 3 des Speichers 41 für die T aus ender-Ziffern und des Speichers 42 für die Hunderter-Ziffern, nachdem jeder Zählspeicher über den ursprünglichen Zählerstand 0000 geschaltet wurde, damit die UND-Gatter ZOM für das Kippen der RRM-Flip-Flops in den "!"-Stand vorbereitet wurden. Durch das Setzen dieser Flip-Flops gelangt ein Großsignal über die Leitungen RRM und RRH auf die Auslesegatter DRMbzw. DRH.
Entsprechend dem Setzen der Flip-Flops RRM der Speicher für die Tausender- und Hunderter-Ziffern, werden die verbleibenden Impulse der aus 16 Einzelimpulsen bestehenden Impulsfolge, die über die Leitung RRR 1 an den Eingängen der Auslesegatter DRM und DRH erscheint, über die Leitungen DRM 1 und DRH 1 zur zentralen Steuerung 7 übertragen. Auf diese Weise werden während des Zeitraums zwischen den Ziffern, der auf das Wählen der Hunderter-Ziffern folgt, sowohl die gespeicherte Tausender-Ziffer "8" als auch die Hunderter-Ziffer "9" als 8 bzw. 9 serielle Impulse vom Register 1 zur zentralen Steuerung 7 übertragen.
Weitere gezählte Ziffern
Nach dem Empfang der Tausender- und Hunderter-Ziffern nimmt die
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zentrale Steuerung 7 die Groß- und KLeinsignale von den Leitungen RDA 1 bzw. XIC weg, um das Flip-Flop RR in den "©''-Zustand zu kippen. Auf die gleiche Weise wie es für die zuvor gewählten Tausender- und Hunderter-Ziffern beschrieben wurde, gibt der Tmpulsempfänger 6 ein Großsignal auf die Leitung PTB, damit das Flip-Flop RR im "o"-Zustand verriegelt wird, und wiederholt die Impulse der gewählten Zehner-Ziffer "θ". Hierdurch wird der Speicher 43 für die Zehner-Ziffern von dem ursprünglichen Zählzustand 0000 über 10 Zählerstände auf den gespeicherten Ziffernzählerstand 0101 gebracht. Während des Zeitraums zwischen den Ziffern, der auf die Wahl der Zehner-Ziffer folgt, nimmt der Impulsempfänger 6 das Großsignal von der Leitung PTB weg, damit der Steuerungszähler STR 31 auf den Zählerstand 01 gesetzt und die zentrale Steuerung 7 aufgefordert wird, daß Register 1 zu lesen. Die Großsignale, welche auf dem "0"-Ausgang des Flip-Flops FF des Steuerungszählers und dem 11I"-Ausgang des Flip-Flops FF 2 erscheinen, bereiten die UND-Gatter DRT und STU für weitere Operationen vor. Das Kleinsignal am "θ"-Ausgang des Flip-Flops FF2 ermöglicht es dem ODER-Gatter HND ein Großsignal auf einen der Eingänge des UND-Gatters DRH zu geben.
Die zentrale Steuerung 7 antwortet erneut auf die Leseanforderung
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des Registers 1, indem sie eine Impulsfolge von 16 schnellen Impulsen über die Leitung RRP auf die Eingänge der UND-Gatter DRM, DRH und DRT gibt. Außerdem schaltet die über die Leitung RRP kommende Impulsfolge, bestehend aus 16 Einzelimpulsen, die Speicher 41, 42, 43 für die Tausender- Hunderter- und Zehner-Ziffern von iliren gespeicherten Ziffernzählerständen 0001, 1001 und 0101 über 16 Zählerstände fort, Die Fortschaltung der Speicher für die Tausender-, Hunderter- und Zehner-Ziffern über den ursprünglichen Zählerstand 0000 bereitet das UND-Gatter ZOM vor, so daß die folgenden verzögerten Impulse auf den Leitungen CLK 3 die UND-Gatter ZOM in die Lage versetzen, die Flip-Flops RRM zu kippen. Indem die Flip-Flops RRM auf den Zustand "l" gesetzt werden, we rden Großsignale über die Leitungen RRM, RRH und RRT auf entsprechende Eingänge der UND-Gatter DRM, DRH und DRT gegeben, damit die restlichen Impulse der aus 16 Einzelimpulse bestehende Impulsfolge, welche auf der Leitung RRP 1 erscheinen, durch die UND-Gatter DRM, DRH und DRT jeweils auf die Leitungen DRM 1, DRH 1 und DRT 1 geleitet werden. Somit werden 8 Impulse über die Leitung DRM 1 zur zentralen Steuerung 7 übertragen. Auf ähnliche Weise werden die letzten 9 Impulse, welche am UND-Gatter DRH und letzten 10 Impulse, welche am UND-Gatter DRT erscheinen, über die Leitungen DRH 1 und DRT 1 zur
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zentralen Steuerung 7 übertragen.
Die Impulse, welche die gewählten Einer-Ziffern darstellen, werden in dem-Speicher 44 für die Einer-Ziffern gespeichert. Nimmt man an, daß der anrufende Teilnehmer, welcher sich am Fernsprechapparat 1045 befindet, die Telefonnummer 8901 gewählt hat, so schaltet der gewählte Impuls, der die gewählte Einer-Ziffer, "l" darstellt, den Zähler des Speichers 44 für die Einer-Ziffern auf den Zählerstand 1000. Der Impulsempfänger 6 stellt das Ende der Wahl fest und gibt ein Kleinsignal auf die Leitung PTB, um das Auslesen des Registers zu veranlassen und um den Steue rungs zähler STR 31 auf den Zählerstand 11 zu setzen. Großsignale an den "l"-Ausgängen der Flip-Flops FF 1 und FF 2 des Steuerungszäh- . lers setzen - zusammen mit einem.Großsignal auf der Leitung FOR - das UND-Gatter RF in die Lage, das UND-Gatter STM zu sperren und damit zu vex-hindern, daß irgendwelche weitere Ziffern, die durch den anrufenden Teilnehmer gewählt werden, im Speicher 41 für die Tausender-Ziffern gespeichert werden. Außerdem bereitet das Setzen der Flip-Flops FF 1 und FF 2 auf den Zählerstand 1.1 die Auslesegatter DRII, DRT und DRU für die anschließenden Operationen vor und sperrt die UND-Gaiter STH, STT und STU. Wie oben bereits im einzelnen beschrieben wurde, gibt die zentrale
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Steuerung eine Impulsfolge mit 16 schnellen Einzelimpulsen auf das Register 1, um die Ziffern auszulesen, welche zuvor in den Speichern 41,42, 43 und 44 für die Tausender-, Hunderter-, Zehnerund Einer-Ziffern gespeichert waren. Die 8, 9, 10 und 1 seriellen Impulszüge, welche über die Leitungen DRM 1, DRH 1, DRT 1 und DRU 1 empfangen werden, bewirken die Überführung der gewählten Telefonnummer 8901 zur zentralen Steuerung 7, damit die zentrale Steuerung 7 dem Vermittlungssystem befiehlt, eine Verbindung von der anrufenden Telefonstation 1045 zur angerufenen Telefonstation 8901 herzustellen.
Wählen beim Lesen des Registers
Es ist möglich, daß der Anrufende eine Ziffer wählt, bevor die zentrale Steuerung 7 in die Lage versetzt wird, das Register zu lesen oder in dem Zeitraum wählt, in dem das Register die zuvor gespeicherten gewählten Ziffern in die zentrale Steuerung 7 liest. Während des Wahlintervalls werden beide Eingänge des UND-Gatters TCRR mit Großsignalen beaufschlagt, um sicher zustellen daß das Flip-flop RR im "θ" zustand verbleibt. Am Ende des Wahlintervalls wird ein Kleinsignal auf die Leitung PTB gegeben, damit sowohl das UND-Gatter TCRR gesperrt als auch das Sperr-
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signal für das Flip-Flop RR beseitigt wird. Außerdem soll das ODER-Gatter TRR gesperrt werden., um das Flip-Flop RR in den "l"-Zxistand zu kippen. Mit dem gesetzten Flip-Flop RR wird ein Kleinsignal für das Leseregister über die Leitung FOR zur zentralen Steuerung 7 gesendet.
Sollte der anrufende Fernsprechteilnehmer mit der Wahl beginnen, bevor die zentrale Steuerung 7 das Register 1 bedienen kann, so bereitet das sich auf der Leitung PTB ergebene Großsignal das UND-Gatter TCRR für das Kippen des RR Flip-Flops in den 11O11-Zustand vor. Durch das Rücksetzen des RR-Flip-Flops wird das Leseregistersignal zurückgenommen, bevor es verarbeitet werden konnte und der Steuerungszähler STR 31 wird zum nächsten Zählerstand fortgeschaltet. Während die zentrale Steuerung 7 die darauffogende Leseregisteranforderung bearbeitet, wird sie für das Lesen allez- vorher gespeicherten gewählten Ziffern aus dem Register ausgelöst. Wenn die zentrale Steuerung 7 auf das Leseregistersignal der Leitung FOR antwortet, bereitet sie ein UND-Gatter SRR 1 über die Leitungen XIC und RDA 1 vor, damit dieses ein Kleinsignal auf einen Eingang des UND-Gatters TCRR
gibt. Der "O"-Ausgang des RR Flip-Flops, an dem ein Kleinsignal ansteht, sperrt das UND-Gatter LDI, um zu verhindern, daß
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der erste gewählte Impuls auf die UND-Gatter STM, STH, STT und STU gelangt. Auf diese Weise wird, wenn der anrufende Fernsprechteilnehmer mit dem Wählen während des kurzen Ausleseintervalls beginnt, der Einlesevorgang solange verzögert, bis der kurze Auslesevorgang beendet ist.
Schließlich gibt die Überwachungseinrichtung in solchen Fällen, in denen eine unvollständige Nummer durch die rufende Partei gewählt wird, in der Weise, wie es schon im Detail in den erwähnten Patenten ABBOTT et. al.· beschrieben ist, ein Großsignal auf die Leitung TU, worauf das Flip-Flop RR gesetzt wird, um mit dem Auslesen des Registers zu beginnen. Die zentrale Steuerung kann hierauf die geeigneten Schalthandlungen vornehmen. Im Einzelnen ist dies bereits in dem erwähnten Abbott-Patent beschrieben.
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Claims (3)

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1. Schaltimganordnung mit auf Ziffern-Impulsfolgen ansprechenden Steuereinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß Zähler (41-44) vorgesehen sind, wejche auf Ziffern-Impulsfolgen ansprechen und Impulse aus diesen Ziffernimpulsfolgen in Form eines Zählerstandes innerhalb einer bestimmten Zahl von vorgegebenen Zählerständen zählen und speichern, daß einer von der Steuereinrichtung gesteuerte Lesevorrichtung (2, 3) vorgesehenist, die eine schnelle Impulsfolge anschaltet, deren Zahl von Impulsen der Zahl der vorgegebenen Zählerstände entspricht, damit die Zähler von dem eingespeicherten Ziffern-Zählerstand über die fest vorgegebene Zahl von Zählerständen fortgeschaltet werden, daß die Lesevorrichtung [2, 3) auch dann ausgelöst wird, wenn die Zähler einen vorgegebenen Zählerstand durchlaufen und eine solche Zahl schneller Impulse seriell den Steuereinrichtungen zuführt, die dem Ziffern-Zählerstand entspricht.
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223400?
2. Steueranordnung für ein Vermittlungssystem mit Steuereinrichtungen, die auf Ziffern-Impulsfolgen ansprechen, gekennzeichnet durch die Vereinigung von Schaltmitteln zur Speicherung der Ziffern-Impuls folgen und zur sukzessiven Übergabe jeder gespeicherten Impulsfolge auf die Steuereinrichtungen über eine einzel^Leitung pro Impulsfolge während des Zeitabschnittes zwischen den Ziffern, wobei diese Vereinigung Zähler (41-44) enthält, welche auf die Ziffern-Impulsfolgen ansprechen und welche Impulse dieser Impulsfolgen jeweils in Form eines Zählerstandes innerhalb einer vorgegebenen Anzahl von Zählerständen zählen und speichern, und diese Vereinigung Schaltmittel enthält, welche durch die Steuereinrichtungen gesteuert werden, die eine schnelle Impulsfolge anschalten, deren Zahl von Impulsen der Zahl der vorgegebenen Zählerstände entspricht, damit die Zähler von den eingespeicherten Ziffern-Zählerständen über die fest vorgegebene Zahl von Zählerständen während des zwischen den einzelnen Ziffern liegenden Zeitraumes fortgeschaltet werden, wobei diese Schaltmittel dann, wenn die Zähler einen vorgegebenen Zählerstand durchlaufen, ausgelöst werden und eine solche Zahl schneller Impulse seriell den Steuereinrichtungen zuführen, die dem gespeicherten Zählerstand entspricht.'
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3. Steue rungs anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dann, wenn jede Ziffer gezählt und gespeichert ist,, alle gespeicherten Ziffern parallel und zerstörungsfrei aus den Ziffernzählern ausgelesen und während eines zwischen den Ziffern liegenden Zeitabschnittes mit hoher Geschwindigkeit über die einzelnen Ziffernleitungen,, welche von den Zählern zur zentralen Steuerung (7) führen, übertragen werden.
ty
Leerseite
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CA960769A (en) 1975-01-07
BE786222A (fr) 1972-11-03
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