[go: up one dir, main page]

DE1262357B - Schaltungsanordnung fuer elektronische Fernsprechvermittlungsanlagen mit einem endmarkierten Koppelfeld - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer elektronische Fernsprechvermittlungsanlagen mit einem endmarkierten Koppelfeld

Info

Publication number
DE1262357B
DE1262357B DEJ23395A DEJ0023395A DE1262357B DE 1262357 B DE1262357 B DE 1262357B DE J23395 A DEJ23395 A DE J23395A DE J0023395 A DEJ0023395 A DE J0023395A DE 1262357 B DE1262357 B DE 1262357B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
connection
register
line
output
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DEJ23395A
Other languages
English (en)
Inventor
Roger E Arseneau
John Bereznak
Peter E Osborn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US181626A external-priority patent/US3221105A/en
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Publication of DE1262357B publication Critical patent/DE1262357B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/52Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker using static devices in switching stages, e.g. electronic switching arrangements
    • H04Q3/521Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker using static devices in switching stages, e.g. electronic switching arrangements using semiconductors in the switching stages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)
  • Devices For Supply Of Signal Current (AREA)
  • Use Of Switch Circuits For Exchanges And Methods Of Control Of Multiplex Exchanges (AREA)
  • Supply Devices, Intensifiers, Converters, And Telemotors (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES WjEw PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
H04q
H04m
Deutsche KL: 21a3-38
Nummer: 1262357
Aktenzeichen: J 23395 VIII a/21 a3
Anmeldetag: 21. März 1963
Auslegetag: 7. März 1968
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für elektronische Fernsprechvermittlungsanlagen mit einem endmarkierten Koppelfeld, über das die Verbindungen in freizügiger Wahl selbst hergestellt werden, und mit Teilnehmerschaltungen und Registern, deren Schaltzustände durch zyklische Abtastung im Zeitmultiplexverfahren abgefragt werden. Derartige Fernsprechanlagen ersetzen mehr und mehr die üblichen Fernsprechvermittlungsanlagen mit elektromechanischen Durchschalteeinrichtungen. Neben ge- ίο ringerem Raumbedarf ergibt sich bei diesen neuen elektronischen Fernsprechvermittlungsanlagen eine größere Arbeitsgeschwindigkeit, die einem zentralgesteuerten System entgegenkommt.
Bei Fernsprechvermittlungsanlagen mit einem endmarkierten Koppelfeld, über das die Verbindungen in freizügiger Wahl hergestellt werden, besteht die Gefahr, daß durch innere Blockade im Koppelfeld der Verkehrsverlust unzulässig hoch wird. Dieser Verlust, der auch auftritt, wenn nicht alle Einrichtungen belegt sind, ist nicht vertretbar.
Es ist Aufgabe der Erfindung, bei einer derartigen Fernsprechvermittlungsanlage für die innere Blokkade im Durchschaltenetzwerk einen größeren Anteil zuzulassen, da damit der Aufwand an Koppelelementen klein gehalten werden kann. Dabei soll jedoch die innere Blockade nicht zu einem erhöhten Verkehrsverlust in der Anlage führen. Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß der Abtastzyklus der Teilnehmerschaltungen so auf den Abtastzyklus der Register abgestimmt ist, daß in jedem Abtastzyklus der Teilnehmerschaltungen jeweils nur ein Register abgefragt wird, daß beim Feststellen eines unbeantworteten Anrufes auf einer beliebigen Leitung das abgetastete freie Register zur Aufnahme der Rufnummern von rufendem und gerufenem Teilnehmer veranlaßt wird und daß nach der Aufnahme beider Rufnummern die Abtastung stillgesetzt und der Verbindungsaufbau durch Anlegen der Endmarkierungspotentiale an das Koppelfeld und die Zuteilung eines Verbindungssatzes vollzogen wird.
Einzelheiten der Schaltungsanordnung nach der Erfindung können der Beschreibung einer Fernsprechvermittlungsanlage nach den Zeichnungen und den Unteransprüchen entnommen werden. Es zeigt
F i g. 1 eine Fernmeldeanlage in der Form eines Blockschemas,
F i g. 2 die Darstellung der in den F i g. 3 bis 10 verwendeten Symbole,
F i g. 3 bis 10 das Schema der Anlage nach F i g. 1,
F i g. 11, wie die F i g. 3 bis 10 zusammenzulegen sind, um ein vollständiges Anlageschema zu ergeben, Schaltungsanordnung für elektronische
Fernsprechvermittlungsanlagen mit einem
endmarkierten Koppelfeld
Anmelder:
International Standard Electric Corporation,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Ciaessen, Patentanwalt,
7000 Stuttgart W, Rotebühlstr. 70
Als Erfinder benannt:
Roger E. Arseneau,
John Bereznak,
Peter E. Osborn, Chicago, JIl. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 22. März 1962 (181 626)
Fig. 12 bis 14 eine Zeittabelle der Schaltvorgänge und
Fig. 15, wie die Fig. 12 bis 14 nebeneinander anzuordnen sind.
Allgemeine Beschreibung
Die F i g. 1 zeigt ein Blockschema einer beispielsweisen elektronischen Fernmeldeanlage nach den Prinzipien der Erfindung. Die Anlage enthält ein Koppelfeld 20 mit Teilnehmerleitungen 21, die auf einer Seite des Koppelfeldes angeschlossen sind, während sich auf der anderen Seite die Steuereinrichtungen 22 befinden.
Das selbstsuchende und stromgesteuerte Koppelfeld weist in Reihe geschaltete Elemente auf (von denen eines bei 23 dargestellt ist), die zum Aufbau von Verbindungen von der Leitungsseite zur Verbindungssatzseite des Koppelfeldes dienen. Das Koppelfeld enthält erste und zweite (waagerechte und senkrechte) sich kreuzende Vielfache, von denen zwei mit Ml und Ml bezeichnet sind. Diese Vielfache (welche Leiterschienen sein können) sind angeordnet, um eine Anzahl Kreuzungspunkte zu liefern, von denen jeder einen elektronischen Schalter 23 (z. B. eine PNPN-Diode) für die elektrische Verbin-
809 517/129
dung der sich schneidenden Vielfache aufweist. Wie aus der Technik der PNPN-Dioden bekannt ist, schalten diese Dioden durch, wenn eine Spannung an sie gelegt wird, welche größer als eine Zündspannung ist. Danach muß ein Strom durch die Diode fließen, um sie in diesem Zustand zu halten. Wenn dieser Strom aufhört, schaltet die Diode ab. Nachdem eine Diode abgeschaltet hat, wobei angenommen wird, daß das Zündpotential bestehen bleibt, schaltet sich eine andere Diode an. Auf diese Weise werden die Dioden auf das Geradewohl ein- und ausgeschaltet, bis ein Verbindungsweg durch das Koppelfeld gefunden worden ist.
Wenn beispielsweise Endmarkierpotentiale an den Punkten Zl und Yl angeschlossen sind, kann sich ein Weg durch das Koppelfeld über die Verbindung 25 aufbauen, welche durch dick ausgezogene Linien dargestellt ist. Wenn jedoch Endmarkierpotentiale an die Punkte X 2 und Y 2 angelegt werden, kann sich ein anderer Verbindungsweg 26 aufbauen, der ebenfalls durch dickere Linien ausgezeichnet ist. Wenn der Verbindungsweg 25 die Verbindung zwischen einer anrufenden Leitung 27 und einer Steuereinrichtung (Verbindungssatz 28) darstellt und der Verbindungsweg 26 eine Verbindung zwischen einer angerufenen Leitung 29 und derselben Steuereinrichtung zeigt, ist es nur erforderlich, daß die Steuereinrichtung die Punkte Yl und Y 2 miteinander verbindet, damit der Sprechweg von der Leitung 27 zur Leitung 29 führt.
Die Teimehmerleitungen werden über einzelne zugeordnete Leitungsanschlußschaltungen (wie 30) mit der einen Seite des Koppelfeldes verbunden. Die Leitungsanschlußschaltungen ergeben eine elektrische Anzeige, wenn die Teilnehmerstelle abgehoben hat, um einen Verbindungssatz zu belegen oder um eine Besetztmarkierung zu liefern. Die Leitungsanschlußschaltung dient ebenfalls zur Übermittlung von Nummerschalterimpulsen von einem rufenden Teilnehmer zur Steuereinrichtung und zum Führen von Rufstrom zur gerufenen Leitung. Außerdem kann die Leitungsanschlußschaltung für zusätzliche spezielle Dienste verwendet werden, wenn sie über eine spezielle Ader 31 erregt wird.
Jede Leitungsanschlußschaltung wird einzeln durch einen Zeitlageimpuls, welcher von einer Abtasteinrichtung 33 auf die gemeinsame Steuerader 32 gegeben wird, gekennzeichnet. Der Leitungsabtaster wird von einer gemeinsamen Impulsquelle angetrieben, z. B. von einem Multivibrator. Jede eine Leitung kennzeichnende Zeitlage gestattet eine Leitungsbelegung. Deshalb ergibt sich beim Halten dieses Leitungsabtasters während einer gegebenen Zeitlage, daß dem Koppelfeld gestattet wird, eine angemessene Anzahl von Verbindungsversuchen durchzuführen, um eine interne Blockierung zu vermeiden. Damit wird die Verkehrsgüte der Anlage aufrechterhalten.
Jedes Register 34 und 35 enthält Mittel zur Speicherung einer Kennzahl, und zwar sowohl jener der rufenden wie der gerufenen Teilnehmerleitung. Daher kann das Register jeden Verbindungssatz veranlassen, nacheinander den Versuch zu unternehmen, die Verbindung durch das Koppelfeld aufzubauen. Auf diese Weise ist kein Verbindungssatz mit einem bestimmten Anruf betraut, bis bekannt ist, daß der genannte einzelne Verbindungssatz den Anruf vervollständigen kann. Dadurch ergibt sich eine Verminderung der Anzahl Kreuzungspunkte in dem Koppelfeld, ohne Benachteiligung der Verkehrsgüte. Jeder Verbindungssatz (einer ist mit 28 bezeichnet) enthält Mittel zur Endmarkierung von Zugangspunkten zum Koppelfeld und liefert einen Sprechweg, wenn ein Anruf durch das Koppelfeld aufgebaut ist. Nachdem letzteres geschehen ist, veranlaßt der Verbindungssatz die Auslösung des Registers. Verschiedene Übertragungen (37 a, 37 b) liefern die Verbindungssatzfunktionen sowie alle erforderlichen Vorgänge, um ein entferntes Amt über die abgehenden Verbindungsleitungen 38 zu finden. Eine weitere Übertragung 39 leitet den Anruf zu einem Vermittlungsplatz, Endlich liefert eine Besetztübertragung 40 die Möglichkeit der Übertragung des Besetzttones zum rufenden Teilnehmer, wenn ein Anruf nicht vollständig aufgebaut werden kann. Jeder Verbindungssatz und jede Verbindungsübertragung wird durch eine einzeln zugeordnete Zeitlage gekennzeichnet, welche von einem Verbindungssatz und dem Verbindungssatzabtaster 41, gesteuert durch eine gemeinsame Quelle von Impulslagen, geliefert wird.
Es ist ersichtlich, daß die voneinander getrennten Schalter 23 auf der Grundlage eines Zeitmultiplex gesteuert werden, um einen Anruf aufzubauen, d.h., die Leitungen, Register und Verbindungssätze werden durch einzeln zugeordnete Zeitlageimpulse gekennzeichnet. Die Leitungen werden durch Zeitlagen der Dauer T identifiziert. Die Dauer jeder Verbindungssatzzeitlage ist 2 T, d. h. zweimal die Dauer einer Leitungszeitlage. Ferner ist die Dauer der Zeitlage jedes Registers gleich der Summe der Dauer aller Leitungszeitlagen, d. h., wenn N Leitungen vorhanden sind, dauert die Zeitlage eines Registers N · T. Wie ersichtlich ist, versucht der Verbindungssatz während der ersten Hälfte der Zeitlage T mit einer rufenden Leitung in Verbindung zu kommen, während die gerufene Leitung während der zweiten Hälfte der Zeitlage T mit dem Verbindungssatz verbunden wird. Wenn eine solche doppelte Verbindung stattgefunden hat, wird das Register freigegeben. Wenn der Verbindungssatz beim Aufbau der Verbindung keinen Erfolg hatte, versucht der nächste Verbindungssatz diesen Aufbau. Daher schafft die Wechselwirkung dieser Zeitlagesteuerungen über das Koppelfeld einen Ausgleich für die interne Sperrung, wodurch die Verkehrsgüte aufrechterhalten bleibt, ungeachtet des Ausfalles irgendeines Verbindungsweges, verursacht durch innere Blockade.
In der nachfolgenden Beschreibung werden die notwendigen elektrischen Stromkreise der F i g. 1 mit Hilfe logischer Symbole erklärt. Obwohl diese Symbole gebräuchlicher Art sind, mag es angebracht erscheinen, sie in der Beschreibung anzuführen, da die elektronische Industrie sich nicht an eine Norm hält.
Dabei ist eine ODER-Schaltung als Halbkreis dargestellt und zeigt eine Anzahl Eingangsklemmen, weche auf seinen Durchmesser treffen. Wenn eine oder mehrere der Eingangsklemmen erregt werden, erscheint an der Ausgangsldemme ein Signal.
Die UND-Schaltung ist als Halbkreis mit einer Anzahl Klemmen dargestellt, die auf seinen Durchmesser auftreffen. Wenn alle Eingangsklemmen gleichzeitig erregt werden, erscheint ein. Signal an der Ausgangsklemme.
Das Sperrgatter (UND-NICHT-Tor) ist als Halbkreis dargestellt. Auf seinen Durchmesser treffen die UND- und die NICHT-Ader. Irgendein an der Ein-
5 6
gangsader erscheinendes Signal erscheint an der teilungen eine gemeinsame Impulsquelle 70, welche Ausgangsader, wenn die NICHT-Ader keine Erre- einen Leitungsabtaster 71, einen Verbindungssatzgung aufweist. abtaster 72 und einen Registerabtaster 73 antreibt. . Ein Flip-Flop-Stromkreis ist durch ein zweigeteil- Da alle im Abtaster enthaltenen Informationen in tes Rechteck dargestellt. Die Teilrechtecke sind mit 5 binärer Form erscheinen, werden die Ausgänge der A und B bezeichnet. Normalerweise steht das Flip- Leitungs- und Verbindungssatzabtaster zu einem Flop auf der A -Seite, und die Ausgangsader führt Binär-Dezimal-Umsetzer 74 bzw. 75 geführt,
kein Signal. Wenn ein Signal an der Auslöseader Die Teilnehmeranschlußschaltung 76, welche in erscheint, fällt das Flip-Flop auf die B-Seite und der F i g. 6 gezeigt ist, enthält einen Sprechstromerregt die Ausgangsader. Das Signal verbleibt auf w kreis T und R und die Teilnehmerzugangspunkte der Ausgangsader, bis über die Rückstellader das ZUm Koppler 77 α. Die andere Seite des Kopplers Flip-Flop auf die A-Seite zurückgeschaltet wird. erscheint in Fig. 5. Daselbst gibt ein erster Punkt
Der Flip-Flop-Stromkreis weist ein schraffiertes 77 fc Zugang zu einem Register, und ein Paar zweite und ein nichtschraffiertes Teilrechteck auf. Der Aus- Punkte 78 verbindet mit einem Verbindungssatz 79, gang des schraffierten Rechteckes wird durch ein i5 der den Sprechstromkreis über den Stromkreis 80 Symbol (Z) und der Ausgang des nichtschraffierten (F i g. 5) vervollständigt. Der Sprechstromkreis ist in Rechteckes durch ein gewöhnliches (A) dargestellt. der Zeichnung dick ausgezogen dargestellt.
Wenn die Einstellader Strom führt, schaltet das Flip- Der Rest der F i g. 3 bis 10 zeigt einen Register-Flop von irgendeinem seiner beiden Zustände in den Stromkreis. Seine Hauptbestandteile sind ein Halteanderen, d. h., wenn das Flip-Flop auf der (Z)-Seite 20 Stromkreis 82, ein Steuerschalter 83, ein Rufsteht, veranlaßt ein Eingangssignal auf der Einstell- nummern-Speicherstromkreis 84 und ein Speicherader ein Ausgangssignal auf der (^i)-Seite. Wenn Stromkreis 85 für die gerufene Nummer. Wenn eine eine der Rückstelladern erregt wird, schaltet das Verbindung von einer rufenden Leitung durch das Flip-Flop wieder zurück. Koppelfeld zum Registerhaltestromkreis 82 her-
Eine NOR-Schaltung ist durch ein Dreieck mit 25 gestellt ist, vermittelt der Leitungsabtaster 71 Signale,
einer Anzahl Eingängen und einem die Spitze schnei- welche durch die Zeitlage der rufenden Leitung an-
denden kurzen Strich dargestellt. Wenn keine der gezeigt werden, zum Binär-Dezimal-Umsetzer 75,
Eingangsklemmen ein Signal erhält, erscheint ein Um die rufende Nummer in dezimaler Form im
Signal am Ausgang. Wenn irgendeine oder mehrere Stromkreis 84 zu speichern. Durch den Steuerschalter
Klemmen erregt werden, verschwindet das Ausgangs- 30 83 wird der Wählton zum rufenden Teilnehmer zu-
signal. rückgegeben, welcher dann die gerufene Teilnehmer-
Die Umkehrstufe (Inverter) ist durch ein einzelnes nummer wählt. Die Nummernschalterimpulse werden Dreieck dargestellt, weist einen Eingang und einen über das Koppelfeld und den Registerhaltestrom-Ausgang auf, und die Spitze wird durch einen kurzen kreis 82 zum Speicher für die gerufene Nummer 85 Strich geschnitten. Ein Eingangssignal verursacht die 35 übertragen. Danach beaufschlagt der Steuerschalter Abschaltung eines Ausgangssignals und umgekehrt. die Speicher für die gerufene Nummer und die
Ein Umsetzer (Konverter) ist ebenfalls durch ein rufende Nummer, 84 und 85, mit Impulsen, damit Dreieck dargestellt, das eine Eingangs-und zwei Aus- diese einen Verbindungsweg durch das Koppelfeld gangsklemmen aufweist, deren eine von einem Quer- zum Verbindungssatz 79 herstellen. Danach gibt der strich durch die Spitze des Dreiecks abgenommen wird 40 Verbindungssatz das Register frei,
und die andere von der Spitze selbst. Die Eingangsund Ausgangsverhältnisse eines Konverters sind in Abtaster
der Tabelle der F i g. 2 dargestellt. In dieser erzeugt
der »O«-Eingang einen »1«-Ausgang an der Die Hauptkomponenten des Abtasters (Fig. 3
Klemme A und einen »O«-Ausgang an der Klemme B. 45 und 4) bestehen in der Impulsquelle 70 und aus drei
Ein »!«-Eingangssignal erzeugt ein »O«-Ausgangs- Ketten in Kaskade geschalteter Flip-Flops 71, 72, 73.
signal an der Klemme/4 und einen »1 «-Ausgang an Die Impulsquelle 70 kann in bekannter Weise auf-
der Klemme B. gebaut sein. Die Ausgangsimpulse einer Impulsquelle
Der Differenzierstromkreis ist durch ein Rechteck sind an Hand der Impulsform I der F i g. 3 dargedargestellt, das eine Impulsspitze eingezeichnet hat. 50 stellt. Wie gezeigt, besteht jede Zeitlage aus Impul-Jedes Eingangssignal erzeugt einen Spitzenimpuls sen entgegengesetzter Polarität. Die positiv ansteiam Ausgang. gende Impulskante i, welche den Beginn einer Zeit-Ferner sind drei Verstärker als kleine Dreiecke lage kennzeichnet, speist den Verbindungssatzdargestellt. Das erste dieser Dreiecke enthält die abtaster 72. Nach 35 μββΰ löst die negative Impuls-Zahl 12V, um anzuzeigen, daß der Verstärker- 55 kante« einen monostabilen Multivibrator350 aus. ausgang 12 Volt beträgt. Das zweite Dreieck enthält Während 35 \xsqc unterbricht der Multivibrator 350 die Zahl 24 V, um anzuzeigen, daß der Verstärker ein die Ausgangsader der schraffierten Seite des Recht-Ausgangssignal von 24 Volt liefert. Das dritte Drei- ecks. Ein Verbindungsweg wird während dieser eck ist benachbart zu einer Impulsform? mit lang- Dauer durch das Koppelfeld aufgebaut. Dann kehrt sam abfallender Vorderkante dargestellt. Dieser Ver- 60 der Multivibrator 350 in seine Normallage Ui zurück stärker liefert einen Impuls, welcher die Form P hat. und erregt den Ausgang der schraffierten Hälfte, „. „ , ., wodurch der Anlaßimpuls beendet ist. Während der binzelbescnreiDung nächsten und letzten 60 μβεο jeder Zeitlage befindet
Die Fig. 11 erfüllt zwei Aufgaben, erstens zeigt sich alles im Ruhezustand. Dadurch wird dem
sie, wie die F i g. 3 bis 10 aneinanderzureihen sind, 65 Koppelfeld gestattet, in seinen Ruhezustand zurück-
um ein verständliches Schema zu ergeben, und zwei- zukehren (d. h. alle kapazitiven Ladungen erreichen
tens stellt sie die Unterteilung der F i g. 3 bis 10 dar. einen normalen Zustand und alle Halbleiter-Ladungs-
Genauer ausgedrückt enthalten diese Hauptunter- träger usw. ebenfalls). Da der eine Ausgang der
Impusquelle 70 während 35 μβεο erregt ist, ist er in der Zeichnung mit Γ 35 bezeichnet. Entsprechend ist die Klemme, die mit T 95 bezeichnet ist, während 95 μββΰ erregt.
Jeder Flip-Flop-Stromkreis der Ketten 71, 72, 73 weist normalerweise einen Ausgang auf der schraffierten Seite auf. Der Ausgang wird auf die unschrafnerte Seite übergeben, wenn ein Eingangssignal empfangen wird. Es wird die Kette 71 als Beispiel betrachtet. Wenn der Eingangsimpuls an der unteren oder Emstellklemme der ersten Stufe 351 (F i g. 3) empfangen wird, schaltet das Flip-Flop in dieser Stufe seinen Ausgang von der schraffierten auf die nichtschraffierte Seite. Der nächste Impuls auf die Einstellklemme führt den Stromkreis 351 auf seine schraffierte Seite und schaltet die nächste Kaskadenstufe 352 auf die unschraffierte Seite. Auf diese Weise schaltet jeder der aufeinanderfolgenden Impulse der Quelle 70, wenn er die Klemme T 35 trifft, die Kaskadenreihe der Flip-Flop-Stromkreise 71 weiter, um ein binärcodiertes Ausgangssignal zu liefern, welches die Zeitlage durch die Quellenimpulse definiert.
ίο Die Kenntnis binärer Codierungseinrichtungen dieser Art vermittelt das Verständnis der folgenden mathematischen Symbolik, welche die Flip-Flop-Vorgänge erklärt.
Tabelle I
Al Al 51 Zeit T-H Cl Z)I Dl usw.
Rahmen 1 0 1 Bl I Cl 1 0 1 0
O 0 1 1 0 1 0 T-H O
1 1 0 0 0 T-H 0 1 0
2 0 1 0 1 O 0 T-H 0
3 1 0 1 T-H O 1 1 0
4 0 1 1 0 0 1 1 0
5 1 0 O 0 0 1 1 0
6 0 1 0 1 1 1 1 0
7 1 0 1 T-H 1 O O 1
8 O 1 1 0 1 0 0 1
9 1 O ο ■ 0 1 0 O 1
10 0 1 0 1 0 0 O 1
11 1 0 1 1 0 1 0 1
12 0 T-H 1 0 0 1 O 1
13 T-H 0 0 O 0 1 O 1
14 0 1 0 1 1 0 1
15 1
usw.
Mit dem zehnstufigen Flip-Flop-Leitungsabtaster 71 erreicht die letzte Zählung die Zahl 1024, was bedeutet, daß das gezeigte Amt bis zu 1023 Leitungsanschlußschaltungen bedienen kann, wobei der Nullschritt als Startsignal verwendet wird. Auf diese Weise hat jeder Schritt des binären Zählers eine Dauer, die gleich der Dauer eines Impulses der Quelle 70 ist.
Eine Impulsdauer kennzeichnet eine Teilnehmerleitung. Der Leitungsabtaster zählt die Impulse und kennzeichnet dadurch die Leitungen. Um die Zählung und damit die Anzahl der durch das Amt bedienten Leitungen zu vergrößern, ist es nur erforderlich, Stufen dem binären Zähler beizufügen. Um die Zählung und damit die Anzahl der bedienten Leitungen in einem Amt kleiner zu machen, ist es notwendig, Signale von einer Stufe zur Rückstellung einer anderen Stufe rückzukoppeln, bevor sie normalerweise zurückgestellt wird.
In der F i g. 3 liefern die mit 310 bis 321 bezeichneten Stromkreise solche Rückstellsignale. Die Arbeitsweise all dieser Stromkreise geht aus der Beschreibung der Stromkreise 311, 315 und 321 hervor. Dabei wird die Spannung am Eingang des Inverters 311 (Punkt iv) durch die Ausgangsspannung der NOR-Schaltung 315 und des Inverters 321 gesteuert. Normalerweise ist die NOR-Schaltung 315 abgeschaltet, und am Punkt ν erscheint Erde. Während jeder T95-Dauer ist der Inverter 321 abgeschaltet, und der Punkt vi liegt ebenfalls an Erdspannung. Die Dioden 314, 314 a sind so gepolt, daß sie diese Erdpotentiale an den Punkt iv am Eingang des Inverters 311 weiterleiten.
Während der elften Zeitlage wird das Potential an allen Adern ZI, ZTI, Cl und IJI entfernt. Die NOR-Schaltung 315 schaltet an und versucht ein negatives Potential an den Punkt ν zu geben. Während des T95-Teiles der elften Zeitlage verbleibt jedoch die Invertererde 321 am Punkt vi und verhütet wirksam jede Potentialänderung am Punkt v. Wenn der Γ 95-Teil der Zeitlage abgelaufen ist, schaltet der Inverter 321 an, der Punkt vi wird negativ und sperrt die Diode 314«. Diese gestattet dem Punkt v, die Span· nung des negativen Ausgangs der NOR-Schaltung 315 anzunehmen. Die Diode 314 ist nun gesperrt, und der Kondensator 312 ladet sich von dem negativen Batteriepotential her auf, welches mit dem Widerstand 313 verbunden ist. Bei zunehmender Ladung am Kondensator 312 nimmt der Strom im Widerstand 313 ab, und die Spannung am Punkt iv wird negativer. Bei genügender Aufladung des Kondensators schaltet der Inverter 311 ab. Dadurch wird das Flip-Flop 353 zurückgestellt und schaltet die Einerzählung auf die letzte Stellung. Auf diese Weise schrumpft der Zählzyklus der vier Einer-Flip-Flops 351 bis 354 von sechzehn auf zwölf zusammen (d. h. auf eine dezimale Zehnerzählung mit zwei Rückstellsteuerimpulsen).
Die restlichen Torstromkreise 310 bis 321 arbeiten in gleicher Weise. Die Arbeitsweise all dieser Torstromkreise wird aus der Zeittabelle der F i g. 12 bis 14 ersichtlich, wenn sie zusammengestellt wird, wie
die Fig. 15 zeigt. Diese Tabelle wird in der vorliegenden Beschreibung von oben nach unten gelesen. Diese Tabelle zeigt ebenfalls die Aufgaben der spezifischen Stromkreise der F i g. 3 und 4.
Allgemein enthält die Zeittabelle vier Zeitskalen. Die kleinste davon ist in F i g. 12 dargestellt. Der Bruchteil, der durch die Klammer 1200 bezeichnet wird, ist in der F i g. 13 auseinandergezogen, so daß er die mit 1300 gekennzeichnete Strecke umfaßt. Auf gleiche Weise wird die durch die Klammer 1301 gekennzeichnete Dauer auf die Dauer 1302 verlängert und die Dauer 1303 auf die Dauer 1304. In gleicher Weise wird in der F i g. 14 die Dauer in der Klammer 1400 auf die Dauer der Klammer 1401 erweitert. Auf diese Weise ist ersichtlich, daß die kleinste teilbare Zeitdauer unten auf der F i g. 14 erscheint und die größte Zeitdauer oben auf der F i g. 12. Es ist zu beachten, daß alle Zeitskalen dieselbe Startzeitbasis Γ0 aufweisen und daß eine Gruppe von Impulsen bzw. Stromkurven nach jeder Verlängerung wiederholt wird. So ist beispielsweise der Hunderter-Abtaster-Ausgang A100, B100 unten in der Fig. 12 in einem Maßstab gezeigt und in der F i g. 13 oben in einem vergrößerten Maßstab.
In der Fig. 12 oben beginnend ist ein voller Abtastzyklus dargestellt, welcher zur Zeit TO beginnt und fortdauert, bis acht Register abgetastet sind. Eine ein Register kennzeichnende Zeitlage erscheint bei 1202, die nächste bei 1203. In allen diesen Zeitlagen sind acht Registerzeitlagen enthalten, welche sich endlos wiederholen, wie es die KurvenRl bis i?8 zeigen.
Diese Registerzeitlagen werden durch die decodierten Ausgangssignale eines binären Zählers 430 bis 432 bestimmt. Die binären Ausgänge, welche mit AR, BR, CR bezeichnet sind, entsprechen den Spannungen, welche an gleichartig bezeichneten Adern der Flip-Flops 430 bis 432 in Fig. 4 erscheinen. Deshalb wechselt jedesmal, wenn das Flip-Flop 430 einen Impuls an der Klemme vii erhält, die Spannung an der Klemme AR ihre Polarität. Jedesmal, wenn diese Spannung positiv wird, arbeitet das Flip-Flop 431, und die Spannung an der Ader BR wechselt die Polarität. In gleicher Weise ändert die Spannung an der Ader Ci? jedesmal ihre Polarität, wenn der Ausgang BR positiv wird. Dadurch wird es überflüssig zu sagen, daß jedes der Flip-Flops 430 bis 432 mit halber Geschwindigkeit des vorhergehenden Flip-Flops arbeitet und daß derselbe einzelne Ausgangszustand aller Flip-Flops nur einmal während jedes Abtastzyklus erscheint. Auf diese Weise wird z. B. der Impuls 1202 durch ein positives Potential oder Erde an jeder der drei Adern AR, BR oder CR bestimmt.
Die Hunderter-Flip-Flops 359, 360 arbeiten in gleicher Weise. Die decodierten Hunderter-Zeitimpulslagen sind durch Hl, H 2, H 3 dargestellt. Diese Impulse werden vom Flip-Flop-Ausgang an den Ädernd 100, #100 abgeleitet. Ein unmittelbar aufscheinender Unterschied zwischen den Spannungen an den Adern AR, BR und CR (F i g. 4, 12) und den Spannungen an den Adern A100, B100 besteht darin, daß der Ausgang A100 nicht symmetrisch ist, dies infolgedessen, daß die Inverter 318, 321 zur Rücksendung von Rückstellsignalen zusammenarbeiten. Auf diese Weise zeigt das Erscheinen eines Impulses JV einen Normalzustand an, welcher beim Start jedes Abtastzyklus auftritt. Wie im vergrößerten Maßstab der F i g. 13 dargestellt, beendet diesen Normalimpuls JV eine kurze Zeitdauer, welche mit II in einem Kreis bezeichnet ist, bevor die Zehnerzählung beginnt. Daraus wird ersichtlich, daß diese Pause eine Pufferzone bildet, um ein fälschliches Ansprechen auf zwei oder mehr Signale zu verhindern. Ein Zehnerabtastzyklus wird während einer Hunderter-Zeitlage vervollständigt. Die Fig. 13 zeigt die zyklische Wiederholung von Impulsen, welche
ίο die Ziffern 10, 20, 90 und 100 anzeigen.
Der Ausgang der Zehner-Flip-Flop-Kette 355 bis 358 wird durch die Kurven A10 bis DlO dargestellt. Wiederum ist die Arbeitsweise des Stromkreises dieselbe, wie oben für AR, BR und Ci? gezeigt, ausgenommen ist dabei die Diskontinuität, welche mit III in einem Kreis bezeichnet ist. Diese besteht aus einem kurzen Rückstellimpuls, welcher durch die Wirkung der Stromkreise 317, 321 hervorgerufen wird. Dieser Impuls treibt den Hunderterabtaster, wie durch die Impulslagen der Kurven A100 und DlO gezeigt. Dieser Rückstellimpuls erscheint ebenfalls als III in der verlängerten Skala der Darstellungen A10 bis DlO.
Der Einerabtastzyklus und der Abtasterausgang werden durch die Linien bzw. Kurven Ul, U 2, i/9, t/10 und Al bis Dl dargestellt. Wiederum stellen die Sternchen 1307 dar, daß die Zeitlagen, welche die Ziffern drei bis acht darstellen, weggelassen sind. Ebenso ergibt sich der Rückstellimpuls (IV in einem Kreis) aus der Wirkung der Stromkreise 315, 321. Er treibt die Zehnerkette der Flip-Flops. Dies ist der Rückstellimpuls, dessen Erzeugung oben erklärt worden ist.
Endlich wird die Quellenausgangsspannung, welche am Punkt Γ 35 erscheint, durch Γ 35 gezeigt. Die Umkehrung (die Spannung am Punkt Γ 95) wird durch die Kurve Γ 95 dargestellt. Wie aus den Zeichnungen ersichtlich ist, treibt die positive Kante des Impulses Γ 35 beide Einerketten von Flip-Flop-Stromkreisen 351 bis 354 und den monostabilen Multivibrator 350. Der Ausgang dieses Multivibrators 350 löst Zündimpulse bzw. Durchschaltimpulse aus, wie in der Kurve »Impulse« gezeigt ist.
Beim Anlauf jedes Abtastzyklus ist eine Puffer-Zeitzone vorgesehen. Es mag daran erinnert werden, daß ein Abtastzyklus der Periode 1201 entspricht, welche für acht Registerabtastimpulse erforderlich ist. Sie beginnt zur Zeit Γ0. Während der ersten Abtastung von Einerzahlen, während normale Impulse JV an der Ader A100 erscheinen, sind keine Zehnerabtastimpulse vorhanden, wie bei 1310 gezeigt. Dieser normale Impuls der Pufferzeitdauer wird ebenfalls durch die Linie JV unten in der F i g. 14 dargestellt. Beim wirklichen Start der normalen Impulsdauer JV werden die Eingänge zu den Stromkreisen 301 bis 303 markiert, so daß die Leitungsabtastung angehalten werden kann (1410), wenn ein Anruf zur Vervollständigung bereit ist. In diesem Zeitpunkt sind alle Stromkreise in normalem Zustand. Nach dem Ende der Dauer, wenn der Abtastzyklus angehalten werden kann, besteht eine lange Pufferzeitperiode (1411), während welcher nichts geschehen kann, was vom Abtaststromkreis beeinflußt wird. Die Eingangsadem zum Stromkreis 310 sind mit 1412 gekennzeichnet, so daß der Registerabtastzyklus weiterlaufen kann. Während dieser Zeit erregt ein Zeitgeber 322 den Registerabtaster 73 und schaltet eine Rückstellspannung an den Leitungs-
809 517/129
abtaster 71. Dieser Umstand sichert, daß die Leitungsabtastung aus einer Ruhelage heraus beginnt. Danach arbeiten die Stromkreise 318 bis 320 zusammen, um das Hunderterregister anzutreiben und deshalb den normalen Impulsiv zu beenden. Danach fällt die Pufferzeitdauer (II in einem Kreis) an, bevor der Ausgang D den Zehnerabtaster 355 bis 358 antreibt, wobei der Abtastzyklus startet. Die erste mögliche Durchschaltung nach der Zeit Γ© ist mit 1405 angegeben.
Wie ersichtlich, sind die Verbindungssatzabtastvorgänge gleich jenen bei der Leitungsabtastung, d. h., jedes Flip-Flop in einer in Kaskade geschalteten Kette 420 bis 426 treibt das nächste Flip-Flop. Der Ausgang der Kette kann dann decodiert werden, um Zeitlageimpulse zu ergeben.
Zwei Inverter 330, 400 wählen wirksam einen der Abtaster, d. h., die Inverter werden zusammen an- und abgeschaltet. Wenn sie angeschaltet sind, sind die Dioden 361 bis 370 gesperrt und daher wirkungslos. Alle Verbindungssatz-Abtasterausgänge werden durch die Dioden 410 bis 416 negativ gemacht, wodurch der Verbindungssatzabtaster ausgangsseitig gesperrt wird. Wenn die Inverter abgeschaltet sind, sind die Dioden 410 bis 416 gesperrt, und der Leitungsabtaster wird über die leitenden Dioden 361 bis 370 gesperrt.
Zwei Binär-Dezimal-Umsetzer (Konverter) 74, 75 sind in den F i g. 4 und 6 enthalten. Sie verwandeln die binären Codesignale des Abtasters in einen dezimalen Code zur Feststellung der Teilnehmerleitungsnummer und des Verbindungssatzes. Beispielsweise wird beim Vergleich der Tabelle 1 und der Eingangsadern zum UND-Tor 614 gefunden, daß ein Signal, das als Einersignal 1 beschrieben wird, abgegeben wird, wenn der Leitungsabtaster in der Zeitlage 1 steht. Bei der Verfolgung gleichartiger Vorgänge im Konverter 75 ergibt sich, daß das UND-Tor 710 (F i g. 7) die dreißigste Zeitlage anzeigt und das UND-Tor 720 die zweihundertste Zeitlage festhält. Deshalb wird ersichtlich, daß die oberen drei Klemmen der NOR-Schaltung 640 verdrahtet sind, um die Zeitlage anzuzeigen, welche die Nummernbezeichnung 132 führt. Die untere Eingangsklemme zur NOR-Schaltung 640 ist stromlos, wenn der monostabile Multivibrator 350 seine schraffierte Hälfte stromlos macht. Dieses ergibt einen Zeitraum, welcher das Anlegen eines langsam ansteigenden Impulses auf die Verbindungssatzseite des Koppelfeldes gestattet, bevor ein Durchschalteimpuls erzeugt wird.
Verbindungsherstellung durch die Anlage die Wicklung 648, die Ader T, den Nummernschalterkontakt644, den Gabelschaltkontakt 643, die Ader R, die PNPN-Diode 647 und die Wicklung 649 zum Inverter 661 aufgebaut. Die PNPN-Diode wird leitend. Der +75-Volt-Eingang zum Inverter 661 schaltet das Signal ab, welches über das Tor 674 zum Sperreingang der Schaltung 678 gegeben wird.
Im nächsten Zeitraum ist die NOR-Schaltung 640 leitend, es erscheint ein Signal an der Eingangsklemme
ίο des Sperrgatters 678, das den Verstärker 663 einschaltet. Die Charakteristiken dieses Verstärkers ergeben einen Ausgangsimpuls mit flacher negativer Anstiegsflanke, wie durch den Impuls P gezeigt ist. Der langsam ansteigende Impuls wird vom Verstärker 663 über einen Stromkreis 655 und die Diode 651 an die Klemme 77 a des Koppelfeldes gelegt. (Die Diode 651 führt nachher einen positiven Haltestrom von dem Koppelfeld durch den Stromkreis 655 nach Erde Gl.) Dieser P-Impuls kann einen Verbindungsweg von der Leitungsanschlußschaltung 76 durch das Koppelfeld zum Punkt 77 Z> (Fi g. 5) durchschalten,
Es kann angenommen werden, daß der Verbindungsweg sich entweder erfolgreich über die Kreuzungspunkte des Koppelfeldes zum Register aufbaut oder daß der Verbindungsweg kein Register findet. Der Grund dafür, daß er kein Register findet, ist nicht von Bedeutung. Es mag sein, daß eine innere Blockade des Koppelfeldes vorlag. Auf jeden Fall schaltet die NOR-Schaltung 640 ab, wenn der monostabile Multivibrator 350 abschaltet, da der unterste Eingang erregt ist. Damit wird der Verstärker 663 abgeschaltet, der Impuls P hört auf und beendet den Versuch, eine Verbindung über das Koppelfeld durchzuschalten. Während der nächsten Leitungsabtastung schaltet die NOR-Schaltung 640 wieder an, und ein Durchschaltimpuls P wird wiederum an das Koppelfeld geliefert; dabei findet vielleicht ein Verbindungsweg einRegister.
Wird an einer Teilnehmerstelle der Handapparat
abgehoben, dann wird der Ausgang des Inverters 661 ebenfalls vom oberen Eingang des UND-Tores 662 abgeschaltet und die Übertragung eines Rufsignals zur rufenden Leitung verhindert.
Sperrung
Zu Beginn jedes T95-Teiles einer 130 μ$εο dauernden Zeitlage, während jeder Leitungsabtastung, sind die drei Eingänge der NOR-Schaltung 640 unbetätigt. Während der nächsten 35 μβεΰ ist der untere Eingang der NOR-Schaltung 640 durch den monostabilen Multivibrator 350 stromlos gemacht. Während dieser Dauer leitet die NOR-Schaltung 640. Das Ansprechen von Stromkreisen auf eine leitende NOR-Schaltung 640 ist vom Zustand der zugeordneten Teilnehmerleitung abhängig. Wenn angenommen wird, daß die Leitung frei ist, besteht in der Leitungsanschlußschaltung 76 auch kein Signal.
Belegung
Wenn ein Teilnehmer seinen Hörer von der Gabel 643 abhebt, wird ein Stromkreis von +75 Volt durch Nach dem Aufbau eines Verbindungsweges durch das Koppelfeld leitet ein Verstärker 664 und schaltet das Flip-Flop 666 auf seine 5-Seite. Der Ausgang dieser U-Seite wird über eine ODER-Schaltung 665 und ein Sperrgatter 675 zum Tor 678 gegeben. Deshalb wird das Tor 678 daran gehindert, weitere Koppelfeldimpulse zu sperren, und der rufende Leitungsstromkreis wird gegen ankommende Anrufe gesperrt, nachdem das Flip-Flop 666 auf seine 5-Seite schaltet.
Register
Der Registerabtaster 73 (F i g. 4) steht in einem besonderen Zustand, wenn der Verbindungsweg durch das Koppelfeld durchgeschaltet wird. In dieser Beschreibung wird angenommen, daß der Registerabtaster alle Ausgangsspannungen von den Adern AR1 BR, CR abgeschaltet hat. Dies erfolgt während des Impulses 1202 in F i g. 12. Unter dieser Voraussetzung leitet eine NOR-Schaltung 556, um ein besonderes Register vorzubereiten. Dazu geht ein Signal durch das ODER-Tor 553 und schaltet den Stromkreis 551 um, um die Registerzugangsklemme 77 δ im
Koppelfeld zu erregen, sofern das Register zugänglich ist. Wenn es besetzt ist, spricht der Stromkreis 551 auf den Ausgang der NOR-Schaltung 556 nicht an. Das Potential am Punkt 77 b ist bezüglich des Potentials am Punkt 77 a die Potentialdifferenz, welche einen Verbindungsweg von der Leitungsanschlußschaltung (F i g. 6) durch das Koppelfeld zum Registerhaltekreis 82 (Fig. 5) durchschaltet. Der Ausgang der NOR-Schaltung 556 führt auch zu einer UND-Schaltung 557, jedoch ohne Wirkung, da ein Anrufzustand in dieser Zeit vorliegt. Von der NOR-Schaltung 556 wird eine Spannung durch das Sperrgatter 555 angelegt, um die NOR-Schaltung 310 abgeschaltet zu halten und ein Weiterschalten des Registerabtasters 73 zu vermeiden. Das Ausgangssignal der NOR-Schaltung 556 wird an die Registerzeitlagenader RTS angelegt mit der weiter unten zu beschreibenden Wirkung. Wie noch näher erläutert wird, kann die Registerlogik nur während der Zeitlage arbeiten, in der die Ader RTS erregt ist, Unmittelbar nach dem Aufbau eines Verbindungsweges durch das Koppelfeld erregt der Zuordner- und Haltestromkreis 551 die Register-Besetzt-Klemme. Dadurch wird das Tor 555 darin gehindert, der NOR-Schaltung 310 das Leitendwerden zu erlauben, und gestattet dem Registerabtaster 73 weiterzuschalten und das nächste Register während zukünftigen Registerzeitlagen zuzuordnen, d. h., die NOR-Schaltung 310 leitet während der Zeitdauer 1412 (F i g. 14) und löst den Zeitgeber 322 aus, der eine Zeitdauer zur Weiterschaltung des Registerabtasters und zur Rückstellung des Leitungsabtasters abmißt. Der Besetztausgang des Stromkreises 551 speist ferner die UND-Schaltung 554 und die ODER-Schaltung 553, um den Stromkreis 551 zu halten, nachdem die Registerfeststellungszeitlage vorüber ist und die NOR-Schaltung 556 gesperrt ist.
Dadurch wird der Verbindungsweg durch das Koppelfeld zum Punkt 77 a gehalten. Endlich betätigt der Ausgang des Stromkreises 551 einen Durchschaltestromkreis 552 und erregt eine Durchschalteimpulsader FP. Der Schalter durch den Stromkreis 552 verbindet den Koppelfeldzugangspunkt 77 b mit einem Stromkreis, welcher von Nummerschalterimpulsen gesteuert wird.
Die Verbindung muß in einer bestimmten Zeitdauer vervollständigt werden, d. h., das Potential an der erregten Impulsader FP verursacht einen entzerrten Ausgangsimpuls, welcher auf der rechten Seite des Stromkreises 1002 erscheint. Daraus ergibt sich, daß die primäre Aufgabe des Impulsformers 1002 die Widerherstellung der Nummernschalterimpulse ist. Wenn der Verbindungsweg durch das Koppelfeld aufgebaut wird, löst auf jeden Fall ein Impuls, welcher durch den Impulsformer 1002 erzeugt wird, einen Zeitgeber 861 aus. Für die nächste Zeitgabedauer hält der Zeitgeber 861 den Inverter 860 abgeschaltet. Während dieser Zeit erregt die NOR-Schaltung 862 den rechten Eingang der UND-Schaltung 554. Alle diese Vorgänge erfolgen vor der Beendigung des Registerabtast-Kennzeichnungsimpulses, während die ODER-Schaltung 553 von der NOR-Schaltung 556 erregt wird. Deshalb wird, bevor die NOR-Schaltung 556 zu leiten aufhört, das Registerbesetztsignal vom Stromkreis 551 durch die UND-Schaltung 554 und die ODER-Schaltung 553 geführt, um den Stromkreis 551 angeschaltet zu halten. Wenn der rufende Teilnehmer keine Wählimpulse sendet, bevor der Zeitgeber 861 ausläuft, wird sein Ausgangssignal vom Inverter 860 abgeschaltet, um den mittleren Eingang der NOR-Schaltung 862 zu erregen. Das daraus sich ergebende Ende des Ausgangssignals am Tor 862 verhindert die Koinzidenz an der UND-Schaltung 554 und entfernt deshalb das Haltepotential vom Stromkreis 551. Dieses öffnet seinerseits den Stromkreis zum Koppelfeld am Punkt 77 b. Daraus ergibt sich die Freigabe des Verbindungsweges durch das Koppelfeld zur rufenden Teilnehmerleitung. Hier wird
ίο jedoch angenommen, daß der rufende Teilnehmer wählt, bevor der Zeitgeber 861 abgelaufen ist.
Nach der Beendigung bzw. dem Aufbau des Verbindungsweges von der rufenden Leitung durch das Koppelfeld zum Register speichern vorgesehene Mittel die Nummer des rufenden Teilnehmers. Es sei daran erinnert, daß die rufende Leitung durch die Zeitlage gekennzeichnet ist, in der die NOR-Schaltung 640 leitet. Daher ist es nur erforderlich, den Anrufnummerspeicher mit Impulsen zu versehen, um den Ausgangszustand des Leitungsabtasters 71 festzuhalten, wenn ein Verbindungsweg durch das Koppelfeld durchschaltet. Genauer ausgedrückt besteht eine andere Wirkung des entzerrten Impulses vom Stromkreisausgang 1002 darin, daß der Inverter 869 abschaltet, und zwar während einer einzelnen Wählimpulsdauer. Wenn das Tor 869 zu leiten aufhört, wird ein Potential vom Eingang der NOR-Schaltung 870 abgeschaltet, wodurch diese leitend wird. Eine Einschreibader 800 wird dann erregt und verursacht, daß die rufende Nummer gespeichert wird, und zwar in einer Kette von Flip-Flop-Stromkreisen, welche den Speicher 84 für die rufende Nummer bildet. Wenn z. B. die rufende Leitung durch das Koppelfeld durchgeschaltet wird, während einer Zeitlage, welche durch ein Potential an der Ader ~ÄT gekennzeichnet ist, verhindert ein Signal an dem Sperreingang der Schaltung 810 die Spannung an der Ader 800 daran, das Flip-Flop 840 auf die schraffierte Seite zu schalten. Wenn irgendeine andere der Adern 801 vom Abtaster Strom erhält, verhindert auf gleiche Weise ein entsprechendes Signal das Umschalten eines Flip-Flop-Stromkreises. Alle anderen Sperrgatter, welche nicht vom Abtaster gesperrt werden, sind leitend, und die Spannung der Ader 800 stellt die entsprechenden FHp-Flops ein. Wenn deshalb die ersten zwei Adern ~Ä\ und 51 nicht erregt sind, schalten die Flip-Flops 840, 841 beispielsweise auf ihre schraffierte Seite, um die Ziffer 2 zu speichern.
Nachdem die Hunderter-, Zehner- und Einerziffern des rufenden Teilnehmers gespeichert sind, werden die Flip-Flops der Kette 84 einen oder mehrere Eingänge von Hunderter-, Zehner- und Einer-NOR-Schaltungen 863, 864, 865 erregen. Dabei schalten alle diese NOR-Schaltungen ab. Die NOR-Schaltung 867 schaltet an, und die NOR-Schaltung 870 wird unterbrochen. Wenn letzteres geschieht, werden keine weiteren Signale mehr vom Leitungsabtaster 71 zum Anrufspeicherstromkreis 84 gegeben.
Es sind Mittel zur Überprüfung der Vollständigkeit der Speicherung der rufenden Nummer im Register 84 ■■ vorgesehen. Wenn alle Ziffern gespeichert sind, wird ; die Verbindung weiter aufgebaut. Wenn dies nicht der
-■ Fall ist, wird das Register freigegeben, und ein neuer Verbindungsweg muß durch das Koppelfeld zu einem anderen Register durchgeschaltet werden. Die NOR-Schaltungen 863, 864, 865 werden von den schraffierten Seiten der Flip-Flop-Kette im Speicher 84 der Anrufnummer nicht erregt. Deshalb sind alle NOR-
Schaltungen normalerweise durchgeschaltet und die UND-Schaltung 866 leitet. Wenn eine Einerziffer erfolgreich gespeichert ist, ist mindestens eine Klemme am Eingang der NOR-Schaltung 865 erregt, wodurch diese abgeschaltet wird. Wenn in dieser Weise auch eine Zehnerziffer gespeichert ist, schaltet die NOR-Schaltung 864 ab, und wenn eine Hunderterziffer gespeichert ist, schaltet die NOR-Schaltung 863 ab. Im Augenblick, da diese NOR-Schaltungen 863, 864, 865 abschalten, schaltet die NOR-Schaltung 867 an und die UND-Schaltung 866 ab. Dies bedeutet, daß die NOR-Schaltung 868 abgeschaltet bleibt und der rechte Eingang der NOR-Schaltung 862 dauernd abgeschaltet ist. Daraus ergibt sich, daß die NOR-Schaltung 862 angeschaltet gehalten wird, um die UND-Bedingung am Tor 554 aufrechtzuerhalten. Wenn andererseits nicht alle drei Ziffern im Anrufnummerspeicher 84 gespeichert sind, schaltet die NOR-Schaltung 867 nicht durch, wenn die UND-Schaltung 866 abschaltet. Die NOR-Schaltung 868 schaltet durch und legt ein Potential an den rechten Eingang der NOR-Schaltung 862, welche abschaltet. Die UND-Bedingung verschwindet am Eingang der UND-Schaltung 554, welche abschaltet. Der Stromweg durch das Koppelfeld wird abgeschaltet. Wenn die rufende Stelle mit abgehobenem Hörer in diesem Zustand verbleibt, kann sich ein neuer Stromweg aufbauen, oder die Leitungsanschlußschaltung kann, wenn erforderlich, gesperrt bleiben. Im vorliegenden Fall verhindert die Rückwirkung des Flip-Flops 666 durch die Tore 665, 675, 678 zum Verstärker 663 eine neue Durchschaltung, bis die rufende Teilnehmerstelle mit ihren Kontakten 643 diese wieder öffnet und schließt.
Steuerschaltung
Der Ablauf der Vorgänge, die zum Aufbau einer Verbindung erforderlich sind, wird durch den Steuerschalter der Fig. 10 gesteuert. Die Flip-Flop-Kette 1039 bis 1041 bildet das Hauptelement dieses Schalters. Diese Kette macht jedesmal einen Schritt, wenn ein Potential von der mit SP bezeichneten Klemme abgeschaltet wird. Das Potential wird von einer NOR-Schaltung 1049 abgegeben. Der obere Eingang der NOR-Schaltung 1049 wird von der NOR-Schaltung 1046 her erregt, die nur bei Vermittlungsruf wirksam ist. Der mittlere Eingang der NOR-Schaltung 1049 ist nur während des Aufbaues der Verbindung erregt. Daher wird die NOR-Schaltung 1049 normalerweise von ihrer unteren Klemme kontrolliert. Ein Zeitgeber 1043 schaltet jedesmal an, wenn die Ader FP erregt ist, und hält sich dann eine bestimmte Zeitdauer. Beim Anschalten des Zeitgebers 1043 schaltet der Inverter 1045 ab. Dadurch wird die Spannung an der unteren Eingangsklemme der NOR-Schaltung 1049 abgeschaltet und diese angeschaltet. Wenn der Zeitgeber 1043 abgeschaltet ist, schaltet der Inverter 1045 an, und die ODER-Schaltung 1049 schaltet ab. Damit macht die Flip-Flop-Kette 1039 bis 1441 einen Schritt.
Die Ausgangssignale der Flip-Flop-Kette 1039 bis 1041 werden durch die nachfolgende Tabelle erläutert.
Tabelle II
Schritt
SA Flip-Flop-Ausgang SB SC SC
SA 0 SB 0 1 0
1 1 1 0 1 0
0 0 1 1 1 0
1 1 0 1 1 0
0 0 0 0 0 1
1 1
Vorgang
Nachdem eine rufende Nummer gespeichert ist, macht der Schalter 83 einen Schritt, d. h., wenn der Stromkreis 551 die Impulsader FP erregt, um den Impulsformer 1002 auszulösen, beginnt das Ausgangssignal vom Zeitgeber 1043. Der Zeitgeber gibt zum Inverter 1045 unmittelbar ein Ausgangssignal, das ihn abschaltet, und die NOR-Schaltung 1049 wird angeschaltet. Nach einer zur Speicherung der rufenden Nummer genügenden Dauer schaltet der Zeitgeber 1043 ab. Der Inverter 1045 schaltet an, und die NOR-Schaltung 1049 schaltet ab. Wenn die NOR-Schaltung 1049 abschaltet, macht der Steuerschalter einen Schritt, um einen Ausgang zu vermitteln, wie er in der Tabelle II gezeigt ist.
Der Wählton
Aus der Tabelle II ist ersichtlich, daß beim Schritt 1 der Flip-Flop-Stromkreis 1039 sein 1-Signal von der SZ-Seite auf seine SA -Seite schaltet. Dadurch wird der linksseitige Ausgang zur NOR-Schaltung 1012, welche leitend ist, abgeschaltet und der untere Eingang der UND-Schaltung 932 erregt, um die Speicherung einer Hunderterziffer vorzubereiten und den linken Eingang der ODER-Schaltungen 956, 957 zu erregen. Ebenso erregt der Ausgang der NOR-Schaltung 1012 die Steuerklemme des Wähltontores Speicherung der anrufenden Nummer Wählten und Hunderterspeicherung Wähltonabschaltung und Zehnerspeicherung Einerspeicherung
Abtastung und Durchschaltung
1014. Das Wähltontor wird angeschaltet, und der Wählton wird von seiner Quelle über das Durchschaltetor 552 (F i g. 5), den Koppelfeldzugangspunkt 77 b, den durch das Koppelfeld zum Punkt 77 a (F i g. 6) aufgebauten Verbindungsweg, eine sekundäre Wicklung 650 und die Transformatorwicklungen 648, 649 zur rufenden Teilnehmerstelle gegeben.
Die Nummernwahl
Vorläufig geschieht weiter nichts bis zur Betätigung des Nummernschalterkontaktes 644 auf irgendeine bekannte Weise. Über diesem Kontakt liegt ein Widerstand 645, der bei der Nummernwahl die vollständige Öffnung der Teilnehmerschleife verhindert. Deshalb bleibt die PNPN-Diode 647 in ihrem leitenden Zustand, auch wenn derNummernschalterkontakt 644 offen ist.
Der Spannungsabfall am Widerstand 645 verursacht bei jedem Nummernschalterimpuls eine Spannungsänderung an den Adern T und R des Teilnehmers. Diese Spannungsänderung induziert in der Wicklung 650 einen Ausgangsimpuls. Daher geht ein Spannungssignal vom Punkt 77 a durch das Koppelfeld zum Punkt 77 b und den Durchschaltestromkreis zum Inverterstromkreis 1000. Der Inverter 1000 schaltet zu Beginn jedes Nummernschalterimpulses
an und am Ende desselben ab. Der Stromkreis 1002 formt diese Impulse. Der erste Impuls jeder Impulsreihe schaltet den Zeitgeber 1043 an, welcher während der Dauer des Wahlimpulses angeschaltet bleibt. Eine bestimmte Zeit nach dem Ende des letzten Impulses einer Impulsreihe schaltet der Zeitgeber 1043 ab.
Die Hunderterspeicherung
Jedesmal, wenn ein Impuls des Nummernschalters empfangen wird, legt der Impulsformer 1002 ein Spannungssignal an die Ader 935 und erregt erneut den Zeitgeber 861. An den Eingängen der UND-Schaltung 932, deren untere Eingangsklemme von der NOR-Schaltung 1012 markiert wird, ergibt sich eine Koinzidenz. Auf diese Weise wird die erste gewählte Ziffer in einem Hunderterregister 918, 919, 933, 934 gespeichert.
Der Steuerschalter 83 geht nun auf Schritt 2. Der Zeitgeber 1043 schaltet an und verbleibt wegen seiner langsamen Umschaltcharakteristik während eines Impulszuges in diesem Zustand. Nach dem Ende der Impulsreihe schaltet der Zeitgeber 1043 ab. Die NOR-Schaltung 1049 schaltet ab und gibt auf die Klemme SP einen Impuls, womit die Ausgangszustände erscheinen, die in der Tabelle II, Zeile 2, ersichtlich sind.
Wenn der Steuerschalter auf den zweiten Schritt gelangt, erscheint ein Potential am linken Eingang der NOR-Schaltung 1012, welche abschaltet. Jedoch wird am linken Eingang der NOR-Schaltung 1013 das Potential ■ entfernt und dadurch dieses angeschaltet. Dadurch wird das Signal am unteren Eingang der UND-Schaltung 932 entfernt, um ein weiteres Arbeiten des Hunderterregisters zu vermelden. Dagegen erscheint ein Signal am linken Eingang der UND-Schaltung 931, um das Zehnerregister vorzubereiten. Wenn die Steuerklemme des Wähltontores 1014 aberregt wird, wird der Wählton abgeschaltet.
Kennzeichnung der Verkehrsebene
Das Register ist nun zum Empfang der Zehnerziffer und zu deren Speicherung bereit. Bevor dies jedoch erläutert wird, mag es angebracht sein, die möglichen Wirkungen der gespeicherten Hunderterziffern zu erklären. Wie der Fachmann weiß, kann die Hunderterziffer nicht nur als Teilnehmernummer dienen, sondern sie kann auch die Verkehrsebene markieren, die die Art der Verbindung kennzeichnet. So kann beispielsweise eine 0 als erste Ziffer den Ruf der Vermittlungsperson und eine 9 als erste Ziffer den Ruf zum Fernamt kennzeichnen usw.
Wenn die in Hunderterregistern gespeicherte Ziffer eine 0 ist, schaltet die NOR-Schaltung 894 an, um anzuzeigen, daß der Anruf für die Vermittlungsperson bestimmt ist. Andere NOR-Schaltungen, z. B. 891 bis 895, sprechen auf die Hunderterziffern 6, 9, 8, 0 und 7 an. Auf alle Fälle wird die NOR-Schaltung 890 abgeschaltet, wenn die NOR-Schaltungen 891 bis 895 anschalten. Die Spannung am unteren Eingang der NOR-Schaltung 1046 verschwindet, wenn das Tor 890 abschaltet. Die oberen zwei Eingangsklemmen des Tores 1046 sind nicht erregt, wenn der Steuerschalter sich auf dem Schritt 2 oder 3 befindet. Deshalb steuert zu dieser Zeit der zweitunterste Eingang der NOR-Schaltung 1046. Da die Impulsquelle 70 den Punkt Γ 95 erregt und aberregt, schaltet die NOR-Schaltung 1046 an und aus. Die NOR-Schaltung 1049 folgt ihm und legt Impulse an den Punkt SP, um den Steuerschalter auf seinen vierten Schritt weiterzuschalten. Dadurch werden die Zehnerund Einerzifferspeicherung einer vorher gerufenen Nummer gelöscht und die durch die Verkehrsebenenmarkierung bedingten Schaltvorgänge eingeleitet.
Zehner- und Einerspeicherung
Es sei angenommen, daß die Hunderterziffer anzeigt, daß eine Zehner- und eine Einerziffer folgt, d. h., daß die Hunderterziffer nicht eine der Ziffern 6, 9, 8, 0 oder 7 ist. Der Steuerschalter läuft auf den Schritt 2, wenn der Zeitgeber 1043 am Ende der Hunderterziffer abgelaufen ist. Die NOR-Schaltung 1013 leitet, um den linken Eingang der UND-Schaltung 931 zu erregen. Deshalb kann der über den Impulsformer 1002 und die Ader 935 kommende Nummernschalterimpuls durch das UND-Tor 931 zum Zehnerregister bzw. seinen Flip-Flop-Stromkreisen 914 bis 917 gelangen. Wiederum nimmt der Zeitgeber 1043 das Ende der Zehnerziffernreihe wahr, gibt einen Impuls auf den Inverter 1045 und schaltet den Steuerschalter auf seinen Schritt 3. In dieser Stellung wird die Ader SA erregt. Die NOR-Schaltung 1013 schaltet ab und unterbricht den linken Eingang der UND-Schaltung 931, damit weitere Vorgänge im Zehnerregister verhindert werden.
Im Schritt 3 leitet die NOR-Schaltung 1005, wodurch der linke Eingang der UND-Schaltung 930 erregt wird. Unter diesen Umständen geht die nächste empfangene Impulsreihe von der rufenden Teilnehmerstelle von der Eingangsader 935 über die UND-Schaltung 930 zum Einerregister 910 bis 913. Am Ende der Einerziffernreihe schaltet der Zeitgeber 1043 den Steuerschalter 83 auf seinen Schritt 4.
In dieser Lage des Steuerschalters wird die Ader SC erregt, um die NOR-Schaltung 1005 abzuschalten und den Strom auf der linken Eingangsklemme der UND-Schaltung 930 abzuschalten. Das Ausgangspotential von SC speist ebenfalls den oberen Eingang der NOR-Schaltung 1046, um die automatische Weiterschaltung des Steuerschalters zu unterbrechen, dessen Weiterschaltung in Abhängigkeit von der gespeicherten Hunderterziffer erfolgte. Ebenso erscheint das SC-Potential am zweituntersten Eingang der NOR-Schaltung 1042, jedoch ohne Wirkung.
Sowohl die rufende als auch die gerufene Nummer der Teilnehmer sind nun im Register gespeichert, und der Steuerschalter bleibt auf Schritt 4 stehen.
Aufbau der Sprechverbindung
Um die zeitliche Reihenfolge der Vorgänge beim Aufbau einer Verbindung zu verstehen, ist es erforderlich, den Verbindungssatz der F i g. 5 zu studieren. Dabei sei daran erinnert, daß der Verbindungssatzabtaster 72 durch Impulse der Quelle 70 gespeist wird. Der Ausgang von 72 wird über einen Binär-Dezimal-Konverter 74 geführt, wie oben im Zusammenhang mit dem Konverter 75 beschrieben wurde. Daher werden die Verbindungssätze durch Zeitlageimpulse gekennzeichnet, gerade wie die Leitungsanschlußschaltung der F i g. 6 durch eine Zeitlage gekennzeichnet wird, wenn die NOR-Schaltung 640 leitend ist. Jedoch besteht da ein Unterschied. Der Ausgang des Binär-Dezimal-Konverters 74 ist mit den zwei NOR-Schaltungen 514, 515 jedes
809 517/129
Verbindungssatzes verbunden. Dadurch wird jeder Verbindungssatz durch zwei benachbarte Zeitlagen gekennzeichnet, die durch zwei nebeneinanderliegende Impulsperioden der Ausgangsquelle 70 bestimmt sind. Da jede Leitung durch eine Zeitlage gekennzeichnet wird, welche gleich der Länge einer solchen Impulsperiode ist, ist eine Verbindungssatzzeitlage zweimal so lang wie eine Leitungszeitlage. Wie ersichtlich sein wird, ist man bestrebt, einen
Wenn dieser Verbindungsweg nicht aufgebaut werden kann, versucht der nächste Verbindungssatz, der belegt wird, einen solchen aufzubauen.
Verbindungsaufbau zu den Verbindungssätzen
Mit der Erklärung der zur Abtastung der Ver-
Nachdem die UND-Schaltung 300 leitet, wird der Ausgang des Inverters 330 positiv. Deshalb werden alle Leitungsabtasterausgänge positiv gehalten, und der Leitungsabtaster wird gesperrt. Der Ausgang des 5 Inverters 400 ist jedoch positiv und sperrt die Dioden 410 bis 416. Auf diese Weise haben die Diodentore keine Wirkung auf die Verbindungssatzabtastfunktionen.
Daraus ergibt sich, daß während des DurchVerbindungsweg von der rufenden Leitung durch das io Schaltens einer Verbindung durch das Koppelfeld Koppelfeld zum Verbindungssatz aufzubauen, wäh- die Leitungsabtastung und die Registerabtastung rend die erste oder ungerade NOR-Schaltung 514 aufhört, jedoch die Verbindungssatzabtastung wirkleitet, und von der gerufenen Leitung durch das sam ist.
Koppelfeld zu einem Verbindungssatz, während die Während der ungeraden Zeitlage, welche den Ver-
zweite oder gerade NOR-Schaltung 515 leitet. (Un- 15 bindungssatz, der in der F i g. 5 gezeigt ist, kenngerade bedeutet hier kein Ausgangssignal am Punkt zeichnet, sind die oberen beiden Eingänge der NOR- AL und gerade bedeutet kein Signal am Punkt AL). Schaltung 514 nicht erregt. Gleichzeitig erregt die
NOR-Schaltung 556, welche das Register kennzeichnet, eine Eingangsklemme der UND-Schaltung 959. 20 Die NOR-Schaltung 1020 erregt einen anderen Eingang der UND-Schaltung 959, und bestimmte gespeicherte Hunderterziffern erregen den dritten Eingang der UND-Schaltung 959. Beispielsweise veranlaßt die Speicherung der Hunderterziffer 1 oder 3 die
bindungssätze erforderlichen Einrichtung wird ver- 25 NOR-Schaltung 957 zu arbeiten, und die Hunderterständlich gemacht, wie eine Verbindung zu den Ver- ziffern 2 oder 3 veranlassen die NOR-Schaltung 956, bindungssätzen durch die in 84, 85 gespeicherten sich anzuschalten. Beide Wege veranlassen die Ziffern aufgebaut wird. Wenn der Steuerschalter 83 ODER-Schaltung 958 zu leiten und verursachen ein auf seinen vierten Schritt gelangt ist und den Aus- Ausgangssignal an der UND-Schaltung 959. Der gang Sü abschaltet, schaltet die NOR-Schaltung 1020 30 Inverter 960 schaltet ab. Ein Verstärker 560, welcher an. Daraus ergibt sich ein Signal zur NOR-Schaltung allen Verbindungssätzen gemeinsam ist, wird abge-862, um diese abgeschaltet zu halten, wodurch die schaltet. Dadurch wird der untere Eingang der NOR-UND-Bedingung des Tores 554 verhindert wird, Schaltung 514 stromlos, und die Schaltung arbeitet, welches abschaltet. Dies führt zum Ergebnis, daß die wenn sie vom Verbindungssatzabtaster markiert wird, Koppelfeldverbindung zum Register ausgelöst wird. 35 um den Punkt 78 λ über die ODER-Schaltung 516 Ein Signal geht ebenfalls vom Tor 1020 zur UND- und den Schaltstromkreis 517 zu erregen. Es sind Schaltung 959 und durch die ODER-Schaltung 1011 Mittel zum Ablesen der rufenden Nummer, welche im zur UND-Schaltung 557. Stromkreis 84 gespeichert ist, vorgesehen. Im einzel-
Es geschieht nun weiter nichts, bis der Register- nen speist der Ausgang vom Registerkennzeichnungsabtaster 73 wieder die Zeitlage erreicht, die das 40 tor 556 über die Ader RTS ein Paar UND-Schaltungerade beschriebene Register kennzeichnet. In gen 1036 und 1037. Der andere Eingang zur UND-diesem Augenblick leitet die NOR-Schaltung 556, um Schaltung 1037 wird von der NOR-Schaltung 1034 verschiedene Klemmen über die Registerzeitlageader erregt, wenn der Steuerschalter der Ader im RTS zu erregen. Dadurch beginnt der Verbindungs- Schritt 4 den Strom entzieht. Es mag daran erinnert aufbau zu einem Verbindungssatz. Eine dieser Klem- 45 werden, daß die erste Zeitlage ungerade ist. Die Ader men ist die linke Eingangsklemme der UND-Schal- A~L ist nicht erregt, daher führt der linke Eingang der tung 557, wo Koinzidenz mit dem Ausgang der NOR- NOR-Schaltung .732 über das Sperrtor 735 keinen Schaltung 1020 besteht. Die letztere speist über die Strom. Überdies ist der rechte Eingang zur UND-Leitungsabtast-Stoppader den Inverter 304, welcher Schaltung 744 und damit der mittlere Eingang zur abschaltet, um den zweiten rechten Eingang der 50 NOR-Schaltung 1034 aberregt. Deshalb leitet die Hunderter-NOR-Schaltung 303 stromlos zu machen. UND-Schaltung 1037 und legt einen Impuls an die Nach dem Ende eines vollständigen Leitungsabtast- Ableseader 820 für die rufende Nummer sowie über zyklus sind alle Eingänge der NOR-Schaltungen 301 die ODER-Schaltung 1038 und das Tor 1035 an den bis 303 aberregt, wie während der Zeitdauer 1410 Inverter 734. Bei der Verfolgung der Ader 820 ist der F i g. 14 gezeigt wird. Daher leitet jede dieser 55 zu ersehen, daß ein Potential an die linken Eingangs-NOR-Schaltungen, um das UND-Tor 300 zu erregen, klemmen jeder UND-Schaltung 830 bis 839 gegeben das dann ebenfalls leitet.
Bevor die UND-Schaltung 300 leitet, ist der Inverter 330 angeschaltet. In diesem besonderen Stromkreis ist der Ausgang des Inverters 330 negativer 60 die beiden ersten Flip-Flops 840, 841 geschaltet Polarität, welche die Dioden 361 bis 370 sperrt. worden sind, um die Einerziffer 2 zu speichern, eine Deshalb haben diese Diodentore keine Wirkung, und
der Leitungsabtaster arbeitet. Gleichzeitig gibt der
Inverter 400 ein negatives Potential durch die
Diodentore 410 bis 416, um alle Verbindungssatz- 65 schalten. Dadurch werden die Adern ZI, FT im abtaster-Ausgangsklemmen auf einem negativen Bündel 625 stromlos. Ein Einer-Tor, wie beispiels-Potential zu halten. Dadurch wird der Verbindungs- weise 614, leitet, und der zugeordnete Inverter satzabtaster gesperrt. schaltet ein Eingangssignal von der NOR-Schaltung
wird. Die rechten Eingangsklemmen dieser Tore werden wahlweise von der Flip-Flop-Speicherkette erregt. Deshalb ergibt sich beispielsweise, daß, wenn
Koinzidenz an den Toren 830, 831 entsteht, welche einen Stromfluß durch die ODER-Schaltungen 820, 821 verursacht, um die zugeordneten Inverter abzu-
640 in der rufenden Leitungsanschlußschaltung ab. Die NOR-Schaltung der rufenden Leitung schaltet an, da die Hunderter-, Zehner- und Einer-Eingangsadern stromlos sind. Von der NOR-Schaltung 640 wird ein Potential an das Tor 678 in der rufenden Leitungsanschlußschaltung gegeben.
Es mag daran erinnert werden, daß beim Aufbau der Verbindung durch das Koppelfeld zum Register das Flip-Flop 666 ein Ausgangssignal von seiner B-Seite über die ODER-Schaltung 665 zum Tor 675 gab. Das Ausgangssignal des Tores 675 sperrt das Tor 678 und hält damit den Verstärker 663 in abgeschaltetem Zustand. Damit ist die rufende Leitungsanschlußschaltung gesperrt.
Um die Sperrung zu beheben, ist es notwendig, die Sperrpotentiale vom Tor 678 zu entfernen, so daß ein Ausgangssignal der NOR-Schaltung 640 den Verstärker 663 über das Sperrtor 678 anschaltet und ein Impuls mit der Wellenform P an den Koppelfeldpunkt 77 a gelegt wird. Dies geschah, als die UND-Schaltung 1037 leitend wurde und die ODER-Schaltung 1038 die Belegungsschiene über den Stromkreis 1035 erregte. Der Inverter 734 schaltete ab und entzog dem Eingang zur NOR-Schaltung 732 den Strom. Dadurch gelangt ein erstes Belegungssignal auf die Belegungsschiene 670, welche allen Leitungsanschlußschaltungen gemeinsam ist. Der 24-Volt-Detektor 672 spricht an, um die Tore 673, 674 zu erregen, welche die Sperrpotentiale vom Tor 678 entfernen. In der rufenden Leitungsanschlußschaltung, wo die Signale der rufenden Nummer, welche vom Speicherstromkreis 84 abgelesen worden sind, an der NOR-Schaltung 640 eine Koinzidenz bilden, geht ein Signal über das Tor 678. Der Impulsverstärker 663 wird angeschaltet und sendet einen Durchschaltimpuls P zum Koppelfeld.
Dieser Durchschaltimpuls erscheint am Koppelfeldpunkt 77 α zu gleicher Zeit, in der die NOR-Schaltung 514 den Koppelfeldpunkt78a erregt. Deshalb wird versucht, einen Verbindungsweg vom Koppelfeldpunkt 77 a auf der Leitungsanschlußschaltungsseite zum Koppelfeldpunkt 78 α auf der Verbindungssatzseite aufzubauen. Wenn ein Verbindungsweg erfolgreich durch das Koppelfeld hergestellt ist, legt der Stromkreis 517 ein Besetztpotential an den oberen Eingang der UND-Schaltung 518.
Nach der normalerweise zum Aufbau des Verbindungsweges von der rufenden Leitung durch das Koppelfeld zum Verbindungssatz erforderlichen Zeit geht der Verbindungssatzabtaster 72 auf die gerade Zeitlage. Die NOR-Schaltung 514 schaltet ab, und die NOR-Schaltung 515, die durch den Abtaster 72 gekennzeichnet wurde, schaltet an. Eine Ausgangssignal geht über die UND-Schaltung 518, wenn der Aufbau der Verbindung durch das Koppelfeld erfolgreich war. Andererseits wird, wenn der Verbindungsweg durch das Koppelfeld nicht zustande kommt, die obere Eingangsklemme der UND-Schaltung 518 stromlos, und es geschieht nichts, bis die nächste ungerade Zeitlage erscheint, in der dann ein Verbindungsweg von der rufenden Leitung zu einem anderen Verbindungssatz aufgebaut werden kann.
Wenn angenommen wird, daß der Verbindungsweg aufgebaut worden ist, leitet die UND-Schaltung 518. Ein Signal wird über die ODER-Schaltung 516 zurückgegeben, um den Stromkreis 517 und den aufgebauten Verbindungsweg zu halten. Dieses Signal geht ebenfalls über die ODER-Schaltung 520, um den Schalterkreis 521 und deshalb auch den Koppelfeldpunkt 78 b zu erregen.
Es sind Mittel zur Ablesung der gesendeten Teilnehmernummer vorgesehen. Wenn der Verbindungssatzabtaster 72 den Schritt macht, welcher die NOR-Schaltung 515 anschaltet, wechselt der Stromkreis von ungerade auf gerade. Die UND-Schaltung 744 leitet, und die NOR-Schaltung 1034 schaltet ab. Das Ablesesignal bzw. die Ablesesignale der rufenden Leitungsnummer verschwinden von der Ader 820, und die UND-Schaltungen 830 bis 839 sind nicht länger erregt. An deren Stelle schaltet der Verbindungssatzabtaster ein Signal von der Ader AL und von der ODER-Schaltung 742 ab, während er ein Signal an die Ader ZL legt. Dieses veranlaßt die Anschaltung der NOR-Schaltung 1033. Die UND-Schaltung 1036 leitet und gibt Impulse an die Ableseader der gerufenen Nummer 920 über die ODER-Schaltung 1039.
Wenn die Ableseader der gerufenen Nummer mit Pulsen beaufschlagt wird, wird die linke Klemme der UND-Schaltungen 900 bis 909 erregt. Wenn irgendein Flip-Flop mit seinem Ausgang auf der nicht schraffierten Seite steht, ist der rechte Eingang zur zugeordneten UND-Schaltung erregt. Deshalb gehen wahlweise Signale über die ODER-Schaltungen 820 bis 829 zu den Adern 801 und zum Bündel 625. Daraus ergibt sich, daß eine NOR-Schaltung, wie beispielsweise 640, in der gerufenen Leitungsanschlußschaltung leitend wird.
Wenn die gerufene Leitung frei ist, ist der Inverterstromkreis 661 angeschaltet und das Tor 678 gesperrt. Mit anderen Worten ausgedrückt, die gerufene Leitungsanschlußschaltung ist nicht gesperrt, und um das Sperrsignal an 678 abzuschalten, schaltet die UND-Schaltung 1036 die ODER-Schaltung 1038 durch und sperrt das Tor 1035 zur Belegungsschiene. Der Inverter 734 schaltet ab und entfernt die Spannung am linken Eingang zum Tor 733. Der Verbindungssatzabtaster ist in der geraden Zeitlage. Die Ader ~ÄL ist erregt, das Tor 735 durchgeschaltet, die NOR-Schaltung 732 ist abgeschaltet, und der Verstärker 730 leitet nicht. Die Ader AL ist erregt, um eine Spannung vom rechten Eingang zur ODER-Schaltung 733 abzuschalten. Die ODER-Schaltung 733 leitet, und der 12-Volt-Verstärker 731 legt 12 Volt an, um die Belegungsschiene 670 zu belegen, welche allen Leitungsanschlußschaltungen gemeinsam ist. Das sich daraus ergebende Ausgangssignal vom Detektor 671 sperrt das Tor 674, um die Sperrung vom Tor 678 abzuschalten. Man beachte, daß beim 12-Volt-Belegungsimpuls das Tor 675 nicht erregt ist; so ist es gar nicht erst erforderlich, eine Sperrung rückgängig zu machen. In der gerufenen Leitungsanschlußschaltung wird ein Ausgangssignal der NOR-Schaltung 640 über das Tor 678 zum Verstärker 663 gegeben, welcher dem Zugangspunkt 77 α in dieser gerufenen Leitungsanschlußschaltung einen Impuls zuführt. Ein Impuls wird ebenfalls an den Punkt 78 b gelegt, der sich im Verbindungssatz befindet, der durch den Zeitlageimpuls gekennzeichnet ist, welcher ein Ausgangssignal der geradzahligen NOR-Schaltung 515 verursacht. Deshalb versucht sich ein Verbindungsweg vom Punkt 77 a in der gerufenen Leitungsanschlußschaltung durch das Koppelfeld zum Punkt 78 b im Verbindungssatz aufzubauen.
Wenn beide Verbindungswege nicht zustande kommen, leitet die UND-Schaltung 530 nicht, und
23 24
der nächste Verbindungssatz, der durch den Abtaster einen Impuls zum Differenzierstromkreis 531, wel-72 gekennzeichnet ist, versucht einen Verbindungs- eher seinerseits einen Nadelimpuls an den Ausgang weg durch das Koppelfeld aufzubauen. Dieser Vor- eines gemeinsamen Verstärkers 532 abgibt, als Angang wiederholt sich bei jedem Verbindungssatz, bis zeige, daß der Sprech- oder Schaltweg durch das ein Verbindungsweg aufgebaut ist oder bis ein 5 Koppelfeld vervollständigt ist. Der Impuls vom Besetztverbindungssatz gefunden ist, der Besetztton Differenzierstromkreis 531 veranlaßt den Zeitgeber zum rufenden Teilnehmer überträgt. Der Schalt- 306 eine Zeitdauer zu messen, während welcher der Stromkreis 517 im Verbindungssatz spricht nicht an, rechte Eingang der Hunderter-NOR-Schaltung 303 wenn dieser bei der Abtastung belegt ist. erregt ist. Die NOR-Schaltung 303 und die UND-
Besetztüriifun 10 Schaltung 300 leiten nicht länger. Der Inverter 330
P * entfernt das positive Sperrpotential, das durch die
Es ist zu beachten, daß gerufene Leitungen durch Dioden 361 bis 370 an die Abtastausgänge gelegt eine zweite Art von Belegungsimpulsen erreicht wer- wird, und ersetzt es durch eine diese Dioden sperrende den (den Ausgangsimpuls eines 12-Volt-Verstärkers Spannung. Der Leitungsabtasterausgang bleibt nun 731). In diesem Fall verhindert der Impuls an der 15 nicht langer gesperrt. Der Inverter 400 entfernt die Schiene 670 die Durchschaltung des Tores 674, positive Sperrspannung an den Dioden 410 bis 416 jedoch nicht des Tores 675. Daher ist, wenn die ge- und setzt an seine Stelle eine negative Spannung, die rufene Leitung besetzt ist, die Leitungsanschluß- den Verbindungssatzabtaster abschaltet, schaltung gesperrt, und der 5-Ausgang des Flip-Flops Es sind Mittel vorgesehen, um das Register nach
666 überträgt einen Impuls über die ODER-Schaltung 20 der Durchschaltung eines Verbindungsweges (Strom-665 und die Tore 675, 678, um den Verstärker 663 kreis 80 in F i g. 5) freizugeben. Zu diesem Zweck abgeschaltet zu halten. Über das Koppelfeld bildet wird das Ausgangssignal des gemeinsamen Versich kein Verbindungsweg, da der Verstärker 663 stärkers 532 an den oberen Eingang einer UND-keine Impulse an den Punkt 77 α gibt. Der Verbin- Schaltung 1001 gegeben. Die UND-Schaltung 1001 dungssatzabtaster tastet jeden Verbindungssatz ohne 25 leitet und führt ein Signal über eine ODER-Schaltung Erfolg ab. Endlich findet der Verbindungssatz- 1028 zum oberen Eingang der UND-Schaltung 1029. abtaster den Besetzttonverbindungssatz 40 (Fig. 1). Deshalb legt die UND-Schaltung 1029 einen Impuls Dann wird ein Verbindungsweg zur Abgabe des an die Rückstellader des Speichers 85 für die gerufe-Besetzttones an den rufenden Teilnehmer aufgebaut. nen Leitungsnummern. Dieser Impuls geht ebenfalls r» υ f · 1 3° zum Speicher 84 für die rufende Leitung und zum
uas Kutsignal Steuerschalter 83. Dies ergibt, daß alle Flip-Flop-
Wenn ein Verbindungsweg von einem Verbindungs- Ketten in ihren normalen Zustand zurückkippen, wie satz über das Koppelfeld zur rufenden und zur durch den Schritt 0 in den verschiedenen Tabellen gerufenen Leitung aufgebaut ist, wird der Verstärker gezeigt wird. Die UND-Schaltung 1029 sperrt eben-664 in der gerufenen Leitung angeschaltet. Der Flip- 35 falls den Zeitgeber 1002. Das Register ist nun in Flop 666 kippt auf seine B-Seite, während die ge- Ausgangslage, die Verbindung aufgebaut, und die rufene Teilnehmerstelle den Handapparat noch auf- Abtaster arbeiten in der ursprünglich erklärten Weise, gelegt hat. Deshalb ist der Inverter 661 angeschaltet.
Das Ausgangssignal des Flip-Flops 666 und das Die Auslösung
Ausgangssignal des Inverters 661 bringen an der 4°
UND-Schaltung 662 Koinzidenz. Die Steuerklemme Am Ende eines Gespräches legen die beteiligten
des Tontores 660 ist erregt, und ein Rufsignal wird Teilnehmer ihre Handapparate auf. Daraufhin öffnet durch das Tor 660 zur Aderi? gegeben. Wenn der der Kontakt 643 und unterbricht den Stromkreis zu gerufene Teilnehmer antwortet, schaltet der Inverter der PNPN-Diode 647. Wenn diese Diode abschaltet, 661 ab, und die UND-Schaltung 662 leitet nicht 45 wird der Inverter 661 angeschaltet und legt einen länger. Die Steuerklemme des Tores 660 wird ab- Rückstellimpuls an das Leitungssperr-Flip-Flop 666, geschaltet und das Rufsignal von der Aderi? ge- welcher auf seine ,4-Seite kippt. Der Ausgang des trennt. Inverters 661 geht ebenfalls über die ODER-Schal-
Die Durchschaltung tang 653 zu einem Differenzierstromkreis'654, wel-
50 eher einen Impuls an den Stromkreis 655 gibt, um
Wenn angenommen wird, daß eine Verbindung den Haltestrom über das Koppelfeld zu unterbrechen, erfolgreich aufgebaut ist, dann wird ein Signal vom Dadurch wird der über das Koppelfeld aufgebaute Besetztausgang des Stromkreises 521 zur UND- Verbindungsweg ausgelöst. Ebenso geht das Aus-Schaltung 530 gegeben. Dort fällt das Besetztsignal gangssignal des Inverters 661 über das Sperrgatter vom Stromkreis 517 zusammen. Der Ausgang der 55 674 und sperrt das Tor 678, womit die Erzeugung UND-Schaltung 530 geht über das Sperrgatter 513, eines Anschaltimpulses am Verstärker 663 verhindert um eine Durchschalteinrichtung80zu betätigen, welche wird, bis der nächste Anruf anfällt, die rufende und gerufene Leitung bzw. ihre Sprech- Wenn die Verbindungswege über das Koppelfeld
Stromkreise miteinander verbindet (diese Verbindung unterbrochen sind, schalten die Stromkreise 517, 521 ist in der F i g. 5 dick ausgezogen). Ein Teil des Ruf- 60 ab, um den Stromfluß über die Punkte 78 α und 78 b signals, welcher über das Tor 660 in der gerufenen zu unterbrechen. Ebenso ist das Sperrgatter 513 nicht Leitungsanschlußschaltung geht, fließt zurück durch langer erregt und der Durchschaltestromkreis 80 geht die Einrichtung 80, um den rufenden Teilnehmer das in die Ruhelage zurück. Die gesamte Einrichtung ist Rufkontrollzeichen zu vermitteln. nun in die Ausgangslage zurückgekehrt.
Das Ausgangssignal der UND-Schaltung 530 geht 65
ebenfalls über die ODER-Schaltung 516 und die i>ondertunktionen
ODER-Schaltung 520, um die Stromkreise 517, 521 In der vorangehenden Beschreibung sind verschie-
zu halten. Der Ausgang der UND-Schaltung 530 gibt dene Annahmen getroffen worden, die nicht auf alle
Verbindungen zutreffen. Es wird nachfolgend beschrieben, wie die Anlage unter diesen Ausnahmebedingungen arbeitet.
Die Aufschaltmöglichkeit
Eine dieser Sonderfunktionen betrifft die Aufschaltmöglichkeit. Diese Möglichkeit ist einigen Teilnehmerstellen zugeordnet und gestattet ihnen, sich auf eine besetzte Leitung aufzuschalten. Die solchen Teilnehmern zugeordneten Teilnehmernummern führen bei ihrer Speicherung zur Leitendmachung der NOR-Schaltung 889.
Wenn eine rufende Nummer mit Aufschaltmöglichkeit im Register 84 gespeichert ist, ist das Flip-Flop 848 gekippt, um sein Ausgangssignal von den Klemmen ΤΤΆ abzuschalten, und das Flip-Flop 849 wird geschaltet, um das Ausgangssignal von der Klemme HB zu entfernen. Die NOR-Schaltung 889 leitet.
Danach wählt der Teilnehmer, der während eines Anrufes feststellt, daß die gerufene Leitung besetzt ist, und daher Besetztton erhält, eine Ziffer 8. Dadurch wird die NOR-Schaltung 893 leitend und erregt den mittleren Eingang der UND-Schaltung 887. Ferner erhält die NOR-Schaltung 1046 Impulse von der Quelle 70, wenn diese den Punkt Γ 995 steuert. Dadurch wird der Steuerschalter auf seinen vierten Schritt gesteuert. Während dieses Vorganges gibt die NOR-Schaltung 1046 ein Signal an den rechten Eingang der UND-Schaltung 887. Daraus ergibt sich Koinzidenz, und die UND-Schaltung 887 gibt einen Impuls an das Vorrang-Flip-Flop 954, das daraufhin ein Potential vom Ausgang X abschaltet und an den Ausgang X legt. Die Abschaltung des Ausgangssignals an X veranlaßt die Anschaltung des Zeitgebers 953 und bewirkt damit die Rückstellung des Hunderterregisters des Speichers 85 für die gerufene Leitung und des Steuerschalters 83. (Die rufende Nummer verbleibt im Speicher 84, dank der Sperrwirkung der Diode 1030.) Nachdem der Kondensator 952 aufgeladen, der Zeitgeber 953 abgeschaltet und damit das Rückstellsignal unterbrochen ist, wird keine weitere Rückstellwirkung auf das Register 85 und den Steuerschalter 83 mehr ausgeübt.
Wenn der Steuerschalter in seiner normalen Lage und das Flip-Flop 954 gekippt ist, sind die unteren vier Klemmen der NOR-Schaltung 1042 aberregt. (Bei anderen Anrufen ist der unterste Eingang von X des Flip-Flops 954 erregt.) Wenn der Punkt Γ 95 über die Quelle 70 stromlos wird, leitet die NOR-Schaltung 1042. Dadurch wird der Steuerschalter 83 auf den ersten Schritt gesteuert, der damit das Senden des Wähltones und die Speicherung der Hunderterziffer einer gerufenen Nummer veranlaßt.
Der rufende Teilnehmer beantwortet den Wählton, indem er die gewünschte Nummer sendet, welche im Register 85 in der oben beschriebenen Weise gespeichert wird. Aus der Tabelle II ist ersichtlich, daß die Klemme SC in den Schritten 1, 2 und 3 erregt ist. Deshalb wird das Tor 1007 durch seine Sperrklemme gesperrt, bis die ganze gerufene Nummer im Register 85 gespeichert ist.
Die Aufschalteverbindung unterscheidet sich von der zuvor beschriebenen Verbindung, da dieselbe keine Ziffer enthielt, welche das Flip-Flop 954 betätigt. Deshalb wurde bei der vorher beschriebenen Verbindung die Sperrung nicht von der Z-Ader entfernt, so wenig wie von der mittleren Klemme 1007. Bei der Aufschalteverbindung kann das Tor 1007 leitend sein, wenn der Steuerschalter seine Klemme SC abschaltet.
Die Vermittlungsanlage befindet sich nun im Zustand, bei dem die gerufene Nummer im Register 85 gespeichert ist. Wenn der erste Registerabtaster 73 den Zustand erreicht, in welchem er das Register kennzeichnet, leitet die NOR-Schaltung 556 und veranlaßt den Stromkreis, in der oben beschriebenen Weise zu arbeiten. Diesesmal wird jedoch das Tor
ίο 1007 nicht gesperrt, und ein Signal wird an den Startzeitgeber 1009 übertragen. Für eine vorgegebene Zeit wird der linke Eingang der NOR-Schaltung 1020 erregt, um die Wirkungen des Folgeschalters im vierten Schritt zu verzögern. Ebenso erregt der Ausgang des Zeitgebers 1009 den Inverter 1031, um seinen Eingang vom unteren Eingang zum UND-Tor 1029 zu trennen. Während dieser Zeit, während welcher der Zeitgeber 1009 leitet, wird das Flip-Flop 1010 betätigt, um auf seiner nicht schraffierten Seite eine Spannung abzugeben. Es sei darauf verwiesen, daß der Zeitgeber 1009 mit dem Flip-Flop 1010 bei 1008 kapazitiv gekoppelt ist. Daher kann das Flip-Flop 1010 nur einmal für jedes Ausgangssignal des Zeitgebers 1009 angeschaltet werden.
Das Ausgangssignal der nicht schraffierten Seite des Flip-Flops 1010 geht zur Mitte der NOR-Schaltung 1047, wodurch diese nicht anschalten kann. Das Ausgangssignal des Flip-Flops 1010 erregt ebenfalls den linken Eingang der UND-Schaltung 1027. Es hat jedoch keine unmittelbare Wirkung, da der rechte Eingang der UND-Schaltung 1027 nur während der siebzigsten Zeitlage im Verbindungssatzabtasterausgang erregt ist. Diese Zeitlage ist dauernd zugeordnet, um Aufschalteverbindungen zu steuern. Endlich erregt das Ausgangssignal des Flip-Flops 1010 über die ODER-Schaltung 1011 den rechten Eingang der UND-Schaltung 557.
Der Registerabtaster arbeitet weiter, während der Zeitgeber 1009 einen Eingang der NOR-Schaltung 1034 erregt, um die Ablesung der rufenden Nummer zu verhindern.
Wie zu ersehen sein wird, wird der Besetztton auf die Leitung der miteinander verbundenen sprechenden Teilnehmer gegeben, um ihnen eine Aufschaltung anzuzeigen. Es besteht keine Notwendigkeit, dem rufenden Teilnehmer Besetztton zu übermitteln. Er weiß, daß er eine Vorrangverbindung aufbaut.
Nun geschieht weiter nichts, bis die Zeitlage 70 anfällt, in welcher der Invertereingang von 1025 abgeschaltet wird, um den rechten Eingang der UND-Schaltung 1027 zu erregen, die leitet und den Vorrangverstärker 550 auslöst. Der gemeinsame Verstärker 550 sperrt das Durchschaltetor 513 in jedem Verbindungssatz des Amtes, während einer Zeit, die gleich der Zeit der Dauer der siebzigsten Zeitlage ist. Alle miteinander sprechenden Teilnehmer werden für diese Zeit in der Schaltung 80 voneinander getrennt. Jedoch ist eine Zeitlage eine so kurze Zeitperiode, daß sie keine Unterbrechung herbeiführt. Während dieser Zeitperiode werden die Verbindungswege durch das Koppelfeld von den Stromkreisen 517, 521 gehalten. Ebenso kann die rufende Nummer nicht abgelesen werden, da der linke Eingang der NOR-Schaltung 1034 vom Zeitgeber 1009 erregt ist. Deshalb kann sich kein Verbindungsweg zu irgendeinem Verbindungssatz während der ungeraden Zeitperiode ergeben, welche eine Verbindung zu einer rufenden Leitung gestattet.
809 517/129
Dies wirkt in jedem Verbindungssatz genauso, als ob ein Verbindungsweg durch das Koppelfeld nicht hergestellt werden kann. Daher werden alle Verbindungssätze abgetastet, bis der Besetztverbindungssatz 40 (F i g. 1) erreicht wird. Dieser kann eine Verbindung zu jeder einzelnen Teilnehmerleitung herstellen. Um dies zu erreichen, geht das Ausgangssignal der UND-Schaltung 1027 über die ODER-Schaltung 1039 zur Ableseschiene der gerufenen
gerufenen Leitungsanschlußschaltung zu leiten. Wenn die NOR-Schaltung 1047 leitet, schaltet der gemeinsame Verstärker 642 an. Deshalb besteht eine Koinzidenz am Eingang der UND-Schaltung 641 in der
der Stromkreis 655 gibt den Aufschalteverbindungssatz frei. Danach wird die Aufschalteverbindung, wie oben beschrieben, hergestellt.
Zugang zu Verbindungsleitungen und beschränkter Dienst
Weitere Möglichkeiten, die einem Teilnehmer zugeordnet werden können, sind der Zugang zu VerWenn der Verbindungssatzabtaster die Zeitlage der Auf schalteauslösung erreicht, wird die Spannnung an den beiden Adern 450 abgeschaltet. Die NOR-Schaltung 741 leitet. Wenn dies während der Registerzeitlage geschieht, ist die Ader RTS erregt, und die UND-Schaltung 743 leitet. Der Inverter 745 schaltet ab, um den Eingang zur NÖR-Schaltung 1047 zu unterbrechen.
Es sind Mittel vorgesehen, um die Aufsehalte-Nummer, d. h. 920, und dies während der ganzen io verbindung auszulösen, wenn die NOR-Schaltung siebzigsten Zeitlage. Da das Tor 513 gesperrt ist und 1047 leitet. Bevor dies erklärt wird, mag daran erdie Durchschaltstromkreise 80 in jedem Verbindungs- innert werden, daß die Leitungsabtastung angehalten satz des Amtes geöffnet sind, kann über den Ver- ist. Wenn die gerufene Nummer aus dem Speicher 85 bindungssatz zum Besetztverbindungssatz 40 ein abgelesen ist, Veranlassen Signale, die an der Ader Verbindungsweg von der besetzten gerufenen Teil- 15 801 koinzidieren, die NOR-Schaltung 640 in der nehmerstelle, welche durch die abgelesene Nummer
gekennzeichnet ist, aufgebaut werden.
Wenn das Flip-Flop 954 auf der X-Seite ein Signal
abgibt, leitet das Tor 955 während der Registerzeitlage, um den zweiten Eingang von rechts der NOR- ao gerufenen Leitungsanschlußschaltung. Danach erregt Schaltung 733 zu erregen, sowie die mittlere Sperr- die ODER-Schaltung 653 den Stromkreis 654, und klemme des Tores 735. Daraus ergibt sich, daß eine
belegte gerufene Leitung über den 24-Volt-Verstärker 730 anstatt über den 12-Volt-Verstärker 731
durchgeschaltet wird. Dies erfolgt, weil das Potential 25
an der Ader HL während geraden Zeitlagen das Tor
732 nicht erregen kann, da das Tor 735 gesperrt ist.
Dieser 24-Volt-Impuls hebt die Sperre im Besetztverbindungssatz auf.
Nach Beendigung der siebzigsten Zeitlage wird die 30 bindungsleitungen oder eine Beschränkung seiner UND-Schaltung 1027 gesperrt, und der Verstärker Anrufmöglichkeiten auf bestimmte Dienste. Dabei 550 schaltet ab. Alle Durchschaltestromkreise im kann bestimmten Leitungen der Zugang zu entfernten Amt kehren in ihre Ausgangslage zurück, und der Ämtern gesperrt werden, während andere Leitungen Besetztton fließt vom Besetztverbindungssatz 40 zur die Berechtigung zu solchen Anrufen auf Fernämter rufenden und zur gerufenen Teilnehmerstelle, welche 35 besitzen. Dieser Dienst wird durch Reihen von Toren, mit dem Aufschalteteilnehmer verbunden sind. Da- welche mit 881 bis 886 bezeichnet sind, gesteuert durch weiß eine der Teilnehmerstellen, daß sie das sowie durch Rangierungen an den Klemmen 896 Gespräch beenden soll. wahlweise eingestellt.
Wenn die Verbindung zwischen gerufener Teil- Es sei daran erinnert, daß die erste oder Hunder-
nehmerleitung und Besetztverbindungssatz hergestellt 40 terziffer eine Leitungsnummer zur Kennzeichnung der ist, gibt der gemeinsame Verstärker 532 einen Impuls Verkehrsebene dient. Beispielsweise ist gezeigt woran das Flip-Flop 1010, welches in die Normallage den, daß die Hunderterzifter 0 einer gerufenen Leizurückkehrt. Die NOR-Schaltung 1047 wird nicht tang die Verbindung zum Vermittlungsplatz leitet, langer abgeschaltet gehalten. Der Zeitgeber 1009 hält Es ist auch angedeutet worden, daß die Hunderterjedoch die NOR-Schaltangen 1020 und 1034 ab- 45 ziffer einer ruf enden Leitung das Auf schalterecht vergeschaltet. Die kapazitive Kopplung 1008 hindert das mitteln kann. Es entscheidet somit die Hunderter-Flip-Flop 1010 am Wiederanschalten. ziffer in der rufenden und in der gerufenen Teilneh-
Wenn der Zeitgeber 1009 einen Ausgangsimpuls abgibt, ist der Inverter 1031 abgeschaltet. Deshalb kann die UND-Schaltung 1029 nicht anschalten. Ist dies der Fall, kann der Impuls vom gemeinsamen Verstärker 532, welcher anfällt, wenn ein Verbindungsweg durch das Koppelfeld zum Besetztverbindungssatz hergestellt ist, weder die
Register 84 und 85 noch den Steuerschalter 83 55 veranlassen bestimmte gespeicherte rufende Hunderzurückstellen. terziffern eine der NOR-Schaltungen 884 bis 886,
Die Vermittlungsanlage verbleibt im beschriebenen leitend zu werden; ausgenommen, es sei ein Eingangs-Zustand, bis die Zeitvorgabe des Zeitgebers 1009 potential dauernd über eine Rangierader 896 an sie beendet ist. Dadurch erhält der Vorrangteilnehmer gelegt. Jede NOR-Schaltung 884 bis 886 schaltet eine Zeit genug, um seinen Anruf zu vervollständigen. 60 ODER-Schaltung 883 zum mittleren Eingang der Nach dem Ablauf der Zeitvorgabe von 1009 ver- UND-Schaltung 882 durch. Deshalb wird bei An-
mernummer die Zuordnung des Dienstes an den entsprechenden Teilnehmer.
Genauer ausgedrückt werden die NOR-Schaltungen 884 bis 886 mit dem Speicher der rufenden Nummer, d. h. Speicher 84 verdrahtet. Ferner sind Rangieradern 896 wahlweise mit den Eingängen der NOR-Schaltangen 884 bis 886 verbunden. Deshalb
schwindet das Signal am linken Eingang der NOR-Schaltungen If20 und 1034. Beide NOR-Schaltangen sprechen an, um den Steuerschalter auf den vierten Schritt einzustellen. Der Stromkreis ist nun in 6g einer Wartestellung, und es geschieht weiter nichts, bis die Zeitlage auftritt, welche ein Aufschaltauslösesignal kennzeichnet.
rufen von rufenden Leitungen, welche durch leitende Tore 884 bis 886 gekennzeichnet sind, der mittlere Eingang des Tores 882 erregt.
Der rechte Eingang der UND-Schaltung 882 ist erregt, wenn eine Neunerziffer in der Hunderterstelle eines gerufenen Teilnehmers erscheint. Diese Neunerziffer muß gewählt werden, um eine Verbmdungslei-
tung nach einem entfernten Amt zu belegen. Endlich wird der linke Eingang der UND-Schaltung 882 während der Registerzeitlage erregt. Daher leitet die UND-Schaltung 882 bei Anrufen nach entfernten Ämtern, jedoch nicht, wenn der rufende Teilnehmer dazu keine Berechtigung hat.
Der Inverter 881 erregt seine Ausgangsklemme. Daher wird der linke Eingang der UND-Schaltung 744 und der Eingang zum gemeinsamen Verstärker 740 normalerweise erregt. Wenn die UND-Schaltung 882 leitend ist, schaltet der Inverter 881 ab. Dadurch wird der Verstärker 740 abgeschaltet und veranlaßt das Anschalten des Invertes 736. Ebenso entfernt der Verstärker 740 ein Potential von einer gemeinsamen Verbindungssatzsammelschiene 45, welche sich zu allen Verbindungssätzen erstreckt, wie die F i g. 1 zeigt.
Wenn der Inverter 736 anschaltet, werden die linke Sperrklemme des Tores 735 und die zweite linke Sperrklemme der NOR-Schaltung 733 erregt. Dies bewirkt, daß das Sperrtor 735 nicht leiten kann, wenn die Ader STC erregt ist. Daher muß der Impuls, welcher an die Belegungsschiene 670 angelegt wird, ein Ausgangssignal des Verstärkers 730 sein und 24 Volt haben.
Dies bedeutet, daß der Sperrzustand der Leitungsschaltung 76 in geraden und ungeraden Verbindungssatzzeitlagen aufgehoben werden kann.
Beim Stromloswerden der Verbindungssatzsammelschiene 45 werden die Verbindungssätze 37 a, 37 b (F i g. 1) befähigt, eine Verbindungsleitung 38 zu belegen, welche sich nach einem anderen Amt erstreckt. Ebenfalls können beim Stromlossein des Leiters 45 die den NOR-Schaltungen 514 und 515 gleichartigen NOR-Schaltungen in den Verbindungssätzen arbeiten.
Da die gerufene Nummer keine der Ziffern 1, 2 oder 3 in der Hunderterstelle aufweist, leiten die NOR-Schaltungen 956, 957 nicht, und die UND-Schaltung 959 kann sich nicht anschalten. Der Inverterstromkreis 960 verbleibt angeschaltet und legt eine Spannung an den linken Eingang der ODER-Schaltung 742. Es sei daran erinnert, daß bei den vorher beschriebenen Verbindungen die an die ODER-Schaltung 742 angelegte Spannung während gerader Zeitlagen abgeschaltet war, sofern die gerufenen Leitungen besetzt waren. Nun bleibt jedoch die Spannung dauernd am Eingang der ODER-Schaltung 742, und daher kann die NOR-Schaltung 1033 nicht anschalten. Ist dies der Fall, kann die gerufene Nummer nicht abgelesen werden. Es besteht auch keine Notwendigkeit, eine gerufene Nummer zu finden, da die Belegung eines Verbindungssatzes automatisch mit einer abgehenden Verbindungsleitung 38 verbindet. Da der Inverter 881 nichtleitend ist, kann überdies die UND-Schaltung 744 nicht anschalten. Zuvor hat diese UND-Schaltung gearbeitet, wenn die Ader AL erregt war, während die gerufene Nummer abgelesen wurde. In diesem Fall ist der mittlere Eingang zur NOR-Schaltung 1034 während der geraden Zeitlagen nicht erregt. Daher wird die rufende Nummer dauernd während den geraden und ungeraden Zeitlagen abgelesen.
Wenn ein nicht amtsberechtigter Teilnehmer eine Verbindung auf einen abgehenden Verbindungssatz versucht, schaltet der Inverter 881 nicht ab. Die UND-Schaltung 744 leitet, wenn die Ader ~SL erregt ist. Deshalb schaltet die NOR-Schaltung 1034 während der geraden Zeitlagen ab, und der Verbindungssatz wird daran gehindert, eine Verbindung zu einer rufenden Teilnehmerleitung herzustellen. Der Verbindungssatzabtaster und der Verbindungsleitungsabtaster 41 tasten erfolglos alle Verbindungssätze ab und finden dann den Besetzttonverbindungssatz 40. In diesem Augenblick wird ein Verbindungsweg zur rufenden Leitung hergestellt und Besetztton zum rufenden Teilnehmer übertragen.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für elektronische Fernsprechvermittlungsanlagen mit einem endmarkierten Koppelfeld, über das die Verbindungen in freizügiger Wahl selbst hergestellt werden, und mit Teilnehmerschaltungen und Registern, deren Schaltzustände durch zyklische Abtastung im Zeitmultiplexverfahren abgefragt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Abtastzyklus der Teilnehmerschaltungen so auf den Abtastzyklus der Register abgestimmt ist, daß in jedem Abtastzyklus der Teilnehmerschaltungen jeweils nur ein Register abgefragt wird, daß beim Feststellen eines unbeantworteten Anrufes auf einer beliebigen Leitung das abgetastete freie Register zur Aufnahme der Rufnummern von rufendem und gerufenem Teilnehmer veranlaßt wird und daß nach der Aufnahme beider Rufnummern die Abtastung stillgesetzt und der Verbindungsaufbau durch Anlegen der Endmarkierungspotentiale an das Koppelfeld und die Zuteilung eines Verbindungssatzes vollzogen wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zeit der Stillsetzung der Abtastung der Aufbau eines Verbindungsweges über das Koppelfeld in an sich bekannter Weise mehrfach versucht wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß einem zugeteilten Verbindungssatz eine Zeitlage mit der doppelten Dauer der Zeitlage eines Leitungsstromkreises zugeordnet ist und daß in den beiden Teilzeitlagen die Teilverbindungen rufender Leitungsstromkreis — Verbindungssatz und Verbindungssatz — gerufener Leitungsstromkreis durch Endmarkierung herstellbar sind.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Zustandekommen dieser beiden Teilverbindungen das Register ausgelöst wird.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Nichtzustandekommen dieser beiden Teilverbindungen über den im Zyklus folgenden freien Verbindungssatz die mehrfache Wegesuche ausgeführt wird.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Zyklus der Verbindungssätze an letzter Stelle ein Besetztton-Verbindungssatz einbezogen ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorgänge im Register über einen Steuerschalter mit mehreren Schritten festgelegt werden.
Hierzu 13 Blatt Zeichnungen
809 517/129 2.68 0 Bundesdruckerei Berlin
DEJ23395A 1962-03-22 1963-03-21 Schaltungsanordnung fuer elektronische Fernsprechvermittlungsanlagen mit einem endmarkierten Koppelfeld Withdrawn DE1262357B (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US18170062A 1962-03-22 1962-03-22
US181626A US3221105A (en) 1962-03-22 1962-03-22 Electronic switching telephone system
US245728A US3204043A (en) 1962-03-22 1962-12-19 High speed electronic switching telephone system

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1262357B true DE1262357B (de) 1968-03-07

Family

ID=31191988

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ23395A Withdrawn DE1262357B (de) 1962-03-22 1963-03-21 Schaltungsanordnung fuer elektronische Fernsprechvermittlungsanlagen mit einem endmarkierten Koppelfeld
DEJ23396A Pending DE1237639B (de) 1962-03-22 1963-03-21 Schaltungsanordnung zur Steuerung der Verbindungsherstellung ueber ein im Zeitvielfach-betrieb gesteuertes, endmarkiertes Koppelfeld fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprech-vermittlungsanlagen

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ23396A Pending DE1237639B (de) 1962-03-22 1963-03-21 Schaltungsanordnung zur Steuerung der Verbindungsherstellung ueber ein im Zeitvielfach-betrieb gesteuertes, endmarkiertes Koppelfeld fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprech-vermittlungsanlagen

Country Status (8)

Country Link
US (1) US3204043A (de)
BE (3) BE641512A (de)
CH (1) CH411047A (de)
DE (2) DE1262357B (de)
DK (1) DK116520B (de)
GB (3) GB978370A (de)
NL (3) NL290523A (de)
NO (1) NO119875B (de)

Families Citing this family (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3293369A (en) * 1963-12-20 1966-12-20 Ibm Conference communications system employing time division multiplex
US3395254A (en) * 1964-04-15 1968-07-30 Western Electric Co Pcm time division communication system conference circuit
US3377433A (en) * 1964-12-02 1968-04-09 Bell Telephone Labor Inc Switching system arrangement for providing multiple switching network line appearances without preassignment
GB1102020A (en) * 1965-08-26 1968-02-07 Peter Heaton Improvements relating to digital telephone systems
FR1525872A (fr) * 1965-08-30 1968-05-24 Ibm France Procédé et dispositif de recherche de chemin libre dans un réseau de commutation
US3784751A (en) * 1971-11-16 1974-01-08 Us Army Pdm-tdm switching matrix
WO1980002095A1 (en) * 1979-03-23 1980-10-02 Small World Exchange Inc Telephone-conferencing apparatus and method
US4317961A (en) * 1979-03-23 1982-03-02 Small World Exchange, Inc. Telephone-conferencing apparatus and method
US5155864A (en) * 1991-04-23 1992-10-20 Lisco, Inc. Inflatable bladders for game gloves
US5155865A (en) * 1991-04-23 1992-10-20 Lisco, Inc. Inflatable bladders for game gloves
US5155866A (en) * 1991-04-23 1992-10-20 Lisco, Inc. Inflatable game gloves

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2787663A (en) * 1954-04-05 1957-04-02 Gen Dynamics Corp Conference circuit
US2852612A (en) * 1955-12-21 1958-09-16 Bell Telephone Labor Inc Multistation telephone intercommunicating and conference system
US2951908A (en) * 1957-08-05 1960-09-06 Bell Telephone Labor Inc Telephone system for repertory dialing
US3052760A (en) * 1958-02-25 1962-09-04 Ericsson Telefon Ab L M Switch arrangement in a multi-channel-pulse-communication-system
NL256495A (de) * 1959-10-26
BE624028A (de) 1960-03-23 1900-01-01
BE629372A (de) * 1962-03-08

Also Published As

Publication number Publication date
NL290523A (de)
NO119875B (de) 1970-07-20
NL290522A (de)
DE1237639B (de) 1967-03-30
NL302191A (de)
CH411047A (de) 1966-04-15
GB978370A (en) 1964-12-23
BE641512A (de)
BE629926A (de)
GB1037685A (en) 1966-08-03
GB978368A (en) 1964-12-23
BE629927A (de)
DK116520B (da) 1970-01-19
US3204043A (en) 1965-08-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1437493C3 (de) Speicheranordnung fur Zeitmultiplex Registersender Einrichtungen in indirekt gesteuerten Fernmelde , insbesondere Fern sprechvermittlungsanlagen
DE2616062C2 (de)
DE2428297A1 (de) Vermittlungsanlage
DE2013946C3 (de) Schaltungsanordnung zur Durchschaltung von Datensignalen in Zeitmultiplex-Vermittlungsanlagen
DE2036815B2 (de) Schaltungsanordnung fur eine Nebenstellenanlage mit einer beschränkten Anzahl von Nebenstellen
DE1251384B (de) Schaltungsanordnung mit einer Durchschaltematnx mit pnpn Dioden fur elektronische Fernsprechanlagen
DE1262357B (de) Schaltungsanordnung fuer elektronische Fernsprechvermittlungsanlagen mit einem endmarkierten Koppelfeld
DE1537011A1 (de) Zeitmultiplex-Nachrichtenuebertragungsanlage
DE1114228B (de) Schaltungsanordnung fuer eine im Zeitvielfach betriebene Selbstwaehlvermittlungseinrichtung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE1226163B (de) Elektronische Fernsprechvermittlungsanlage
DE1240136B (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechvermittlungsanlagen mit Verbindungssaetzen
DE1943547C3 (de) Zeltmultiplex-Fernsprechvermittlungsanlage
DE1249353B (de) Schaltungsanordnung zur Steuerung eines Fernsprechvermittlungssystems
DE1149407B (de) Schaltungsanordnung zum Verbinden von Teilnehmerstellen in Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern
DE1243736B (de) Schaltungsanordnung zum selbsttaetigen Verbinden von Teilnehmerleitungen mit einer elektronischen Vermittlungsstelle in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Gruppenstellen
DE1512036B2 (de) Zeitmultiplex gesteuerte Vermittlungsanlage
DE2154237C3 (de) Fernsprechnebenstellenanlage
DE1216382B (de) Verfahren zur Gebuehrenerfassung von Fernsprechteilnehmern
DE974596C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlern und gemeinsamen Steuereinrichtungen
DE1512100A1 (de) Nachrichtenvermittlungsanlage mit Steuersignal-Verzoegerungseinrichtung
DE2558680B2 (de) Schaltungsanordnung an der Fernsprech-Teilnehmerstelle
DE2706825A1 (de) Schaltungsanordnung fuer fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen, mit verbindungsindividuellen und steuernden gemeinsamen einrichtungen
DE1227074B (de) Schaltungsanordnung zur Verhinderung unzulaessiger Verbindungen in Fernsprechvermittlungsanlagen
DE2613868C3 (de) Anordnung zur Erzeugung von der Gebührenermittlung dienender Informationen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen
DE2809047C2 (de) Schaltungsanordnung zum Übertragen von Zeichen für Tastwahl und Sonderfunktionen zwischen Wahlaufnahmesätzen und Steuerwerken in zentral gesteuerten Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen

Legal Events

Date Code Title Description
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee
EI Miscellaneous see part 3
XX Miscellaneous:

Free format text: IN HEFT 41 V.12.10.78 S.7164 SP. 2 IST DAS AKTENZEICHEN IN 1623757 ZU BERICHTIGEN

EI Miscellaneous see part 3
XX Miscellaneous:

Free format text: IN HEFT 41 V.12.10.78 S.7164 SP.2 AKTENZEICHEN IN 1623757 BERICHTIGEN