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DE2230449A1 - Zahlengeber zur erzeugung von pruefimpulsreihen - Google Patents

Zahlengeber zur erzeugung von pruefimpulsreihen

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Publication number
DE2230449A1
DE2230449A1 DE19722230449 DE2230449A DE2230449A1 DE 2230449 A1 DE2230449 A1 DE 2230449A1 DE 19722230449 DE19722230449 DE 19722230449 DE 2230449 A DE2230449 A DE 2230449A DE 2230449 A1 DE2230449 A1 DE 2230449A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulses
astable multivibrator
counter
switch
multivibrator
Prior art date
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Granted
Application number
DE19722230449
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English (en)
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DE2230449B2 (de
DE2230449C3 (de
Inventor
Ulrich Dipl Ing Bienzeisler
Oskar Prof Dr Phil Vierling
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE2230449B2 publication Critical patent/DE2230449B2/de
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Publication of DE2230449C3 publication Critical patent/DE2230449C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/22Arrangements for supervision, monitoring or testing
    • H04M3/26Arrangements for supervision, monitoring or testing with means for applying test signals or for measuring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)
  • Manipulation Of Pulses (AREA)

Description

  • Zahlengeber zur Erzeugung von PrUfimpuisreihen Die Erfindung betrifft einen Zahlengeber zur Erzeugung von Püfimpulsreihen, insbesondere für Fernsprechvermittlungsan lagen, mit einem astabilen Multivibrator und einer Zähleinrichtung.
  • Um impulsgesteuerte Einrichtungen, wie z. B. Wähler und Register in Fernsprechvermittlungsanlagen, zu prUfen, braucht man Prilfimpuisreihen, die bezüglich Frequenz und Impuls-Pausen-Verhältnis eng toleriert sind. Die Impulsreihen, die man durch einen Uber eine Wählscheibe gesteuerten Nummernschalter erhält, erfUllen diese Bedingungen nicht, denn die entsprechenden Impulse sind untereinander stark unterschiedlich und verändern sich zusätzlich im Laufe der Betriebszeit.
  • Um zuverlässige Impulsreihen zu erhalten ist es bekannt, einen Zahlengeber einzusetzen, der PrUfimpulse mit definierter anschließender Freiwahlzeit erzeugt. Dabei wird ein Binärzähler aus Flip-Flop-Schaltungen vor Aussendung der gewünschten Impulsreihe Uber eine tastengesteuerte Diodenmatrix in die zur gewünschten Impulszahl komplementäre Zählstellung gebracht. Nach Beginn der Einstellung des Binärzählers wird ein die Zählimpulse liefernder astabiler Multivibrator über ein Verzögerungsglied und einen Speicher noch für die Prelldauer der Tastenkontakte gesperrt und dann freigegeben, wobei seine Impulse den Binärzähler bis zum Erreichen der Grundstellung weiterstellen. Während der astabile Multivibrator Impulse aussendet, sind Uber den Speicher und das Verzögerungsglied die Zählereingänge von der Diodenmatrix abgetrennt, so daß eine weitere Tastung unwirksam bleibt. Wenn der Binärzähler wieder in seiner Grundstellung ist, wird der astabile Multivibrator gesperrt und der Speicher noch Uber eine monostabile Kippstufe mit einer Standzeit von der Dauer der Freiwahlzeit in der Lage gehalten, in der er den astabilen Multivibrator weiterhin sperrt (DT-AS 1 255 729). Bei diesem Zahlengeber ist es also nötig, die Freiwahlzeit durch eine monostabile Kippstufe gesondert zu erzeugen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß eine aufwendige Tastenanordnung mit Diodenmatrix erforderlich ist, und ferner muß bei der Einstellung der gewUnschten Impulsreihen ständig beachtet werden, ob die Aussendung der vorhergehenden Impulsreihe abgeschlossen ist, da sonst eine Impulsreihe ausgelassen wird, was zu Fehleinstellungen der zu prüfenden Einrichtungen führt, Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Bildung der Freiwahlzeit zu vereinfachen und gleichzeitig Fehler durch ausgelassene Impulsreihen zu vermeiden. Dabei sollen die Vorteile elektronisch erzeugter Impulsreihen, wie Genauigkeit, Wiederholbarkeit und Einstellbarkeit, gewahrt bleiben.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die gewünschte Impulszahl mittels eines Nummernschalters gewählt wird, dessen Impulse nacheinander die Zähleinrichtung beaufschlagen, und die Zkhleinrichtung ab einer definierten Zählerstellung den astabilen Multivibrator einschaltet, dessen Impulse durch ein Schaltglied ausgesendet und ferner zur Zähleinrichtung zurUckgefUhrt werden, woraufhin bei Gleichheit der Anzahl der vom Nummernschalter und der vom astabilen Multivibrator abgegebenen Impulse die Zähleinrichtung den astabilen Multivibrator abschaltet.
  • Als Zähleinrichtung kommen zwei Binärzähler mit angeschlossener Vergleicherstufe in Frage, die bei Übereinstimmung der beiden Zählerstände beide Zähler zurUckstellt und gleichzeitig den astabilen Multivibrator abschaltet. Dieser Aufwand wird nach einer Weiterbildung der Erfindung dadurch umgangen, daß als Zähleinrichtung ein Digitalvertspeicher eingesetzt ist, in, den Impulse in der Anzahl der vom Nummernschalter -gelieferten Impulse eingespeichert und aus dem Impulses der vom astabilen llultivibrator gelieferten Anzahl ausgespeichert werden.
  • Ais Digitalwertspeicher läßt sich z. B. ein Kondensator-Speicher einsetzen, der von Impulsen definierter Fläche geladen und entladen wird. Eine besonders einfache Ausführung der Zähleinrichtung wird gemäß einer Weiterbildung der Erfindung dadurch erreicht, daß als Zähleinrichtung ein bezugleich der Zählrichtung umkehrbarer Binärzähler eingesetzt ist, der von den vom Nummernschalter gelieferten Impulsen in die eine Zählrichtung (z. B. Vorwärts) und von den vom astabilen Multivibrator abgegebenen Impulsen in die andere Zählrichtung (z. B. Rückwärts) umsteuerbar ist.
  • Der astabile Multivibrator liefert Impulse, die zu den vom Nummernschalter abgegebenen Impulsen asynchron liegen. Eine bei Nummernschaltern sehr langer Ablaufzeit dadurch bewirkte Störung, daß die Multivibrator-Impulse, die kürzer als die Nummernschalter-Impulse sein können, letztere einholen, läßt sich nach einer Weiterbildung der Erfindung dadurch verhindern, daß zwischen dem Ausgang der Zähleinrichtung und dem Einschalteingang des astabilen Multivibrators ein Verzögeriigsglied vorgesehen ist, das eine Einschaltverzögerung bewirkt.
  • Um unterschiedlichen Prüfbedingungen gerecht zu werden, ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß die Periodendauer der vom astabilen Multivibrator abgegebenen Impulse zwischen verschiedenen Werten umschaltbar ist.
  • Wenn die Periodendauer der 1ultivibrator-Ir:ipulse groß ist, ist die Gefahr, daß die Multivibrator-Impulse die Nummernschalter-Impulse einholen, natürlich geringer als bei einer kleinen Periodendauer. Andererseits würden in diesem Fall aufgrund der Einschaltverzögerung des astabilen Nultivibrators dessen Impulse unnötig weit in die vom Nummernschalter gelieferte Preiwahlzeit hineinreichen. Dies wird nach einer Weiterbildung der Erfindung dadurch verhindert, daß gleichzeitig mit der Periodendauer der vom astabilen Multivibrator abgegebenen Impulse die Verzögerungszeit des Verzögerungsglieds zwischen verschiedenen Werten umschaltbar ist.
  • Für Prüfungen unter verschiedenen Bedingungen sieht eine Weiterbildung der Erfindung vor, daß das Irnpuls-Pausen-Verhältnis der vom astabilen Multivibrator abgegebenen Impulse zwischen verschiedenen Werten umschaltbar ist.
  • Um Fehler durch Prellungen der Nummernschalter-iContakte zu unterbinden, ist in einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß zwischen dem Nummernschalter und der Zähleinrichtung eine Entprellstufe bekannter Bauart vorgesehen ist.
  • Damit die Dauer der der Zählvorrichtung zugeführten Impulse vom Nummernschalter und vom astabilen Multivibrator unabhängig ist und die Impulse relativ zueinander die richtige Dauer erhalten, ist eine Weiterbildung der Erfindung gekennzeichnet durch Differenzierglieder, die die der Zähleinrichtung zugeführten Impulse differenzieren.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Prürimpulsreihen in gewohnter Weise Uber eine Wählscheibe abgerufen werden können, wobei der Nummernschalter sowohl die Anzahl der Impulse bestimmt als auch die erforderliche Freiwahlzeit erzeugt und ferner von selbst verhindert, daß eine zweite Impulsreihe abgerufen wird, während die erste noch nicht vollständig gesendet worden ist. Die Impulsreihen wiederum haben die Genauigkeit und iederholbarkeit elektronisch erzeugter Impulse.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist schematisch in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
  • Die gewünschte Impulszahl wird mittels eines zehn- oder zwölfteiligen Nummernschalters 1 gewählt, der beim Rücklauf in bekannter Weise Impulse der gewählten Anzahl erzeugt. Sie gelangen nacheinander zu einem monostabilen Multivibrator 2, dessen Eigenzeit größer als die höchste vorkommende Impulsdauer und kleiner als die kleinste vorkommende Summe aus Impuls und Pausendauer bemessen ist. Der monostabile Multivibrator 2 erzeugt damit bei jedem Impuls, der ihm vom Nummernschalter 1 zugeführt wird, einen rechteckförmigen Ausgangsimpuls, der sowohl die Einschalt- als auch die Ausschaltprellungen des Nummernschalters Uberdeckt.
  • Die rechteckrörmigen Impulse werden von einem Differenzierglied 3 differenziert und Uber ein ODER-Tor 5 dem Zähleingang eines reversiblen Binärzählers 8 bekannter Bauart zugefUhrt. Dieser erhält gleichzeitig an seinem Eingang v fUr Vorwärtszählung einen ebenfalls durch Differenzieren mittels eines Differenzierglieds 4 aus dem Ausgangsimpuls des monostabilen Multivibrators abgeleiteten Impuls, durch den er auf Vorwärts zählung geschaltet wird. In beiden Fällen wird von den dlfrerenzierten Impulsen nur ein Impuls, und zwar entweder der aus der Vorderflanke oder der aus der RUckflanke des rechteckförmigen Impulses abgeleitete Impuls wirksam. Die Zeitkonstante des Differenzierglieds 4 ist länger als die des Differenzierglieds 3, damit der Uber das ODER-Tor 5 zur Zählung anstehende Impuls sicher verarbeitet werden kann.
  • Der reversible Binärzähler 8 besteht in Ublicher Weise aus Flip-Flop-StuSen mit Eingangstorschaltungen; vorzugsweise werden dafür J-K-Flip-Flops eingesetzt. Beim Einschalten der Stromversorgung werden die einzelnen Zählerstufen Uber eine nicht gezeigte Leitung zurUckgestellt, so daß der Zähler vor Eintreffen des ersten Impulses vom Nummernschalter 1 die Stellung 0 hat.
  • Wenn der erste Impuls den Zähler 8 in Stellung 1 gebracht hat, gelangt Uber das mit den Ausgängen der einzelnen Zählerstufen verbundene ODER-Tor 9 ein Signal zum Verzögerungsglied 10, das dieses it der ihm eigenen Verzögerungszeit zu einem ODER-Tor 11 weitergibt. Nach Ablauf der Verzögerungszeit wird Uber das ODER-Tor 11 ein astabiler Multivibrator 12 eingeschaltet und erzeugt die PrUfimpulse, die von einem Schaltglied 13, z. B. einem elektronischen Schalter oder einem Relais mit Quecksilberkontakten, ausgesendet werden.
  • Die Impulse des astabilen Multivibrators gelangen außerdem Uber ein Differenzierglied 6 und das ODER-Tor 5 zum Zähleingang des reversiblen Binärzählers 8 und Uber ein Differenzierglied 7 mit etwas größerer Zeitkonstante zum Eingang r fUr RUckwärtszShlung. Auch hier sind entweder nur die aus den Vorderflanken oder nur die aus den RUckflanken der Multivibrator-Impulse abgeleiteten Impulse wirksam.
  • Während also die Nummernschalter-Impulse den reversiblen Binärzähler 8 in Vorwärtsrichtung beaufschlagen, werden die nach der durch das Verzögerungsglied 10 gegebenen Verzögerungszeit einsetzenden Multivibrator-Impulse rUckwärts gezählt. Der reversible Binärzähler 8 braucht daher nur eine Zählkapazität zu haben, die der maximalen Anzahl von Impulsen, die während der Verzögerungszeit vom Nl m ernschalter 1 abgegeben werden können, entspricht. Dies wird später an einem Zahlenbeispiel verdeutlicht.
  • Um. Falschzählungen zu vermeiden, muß natürlich sichergestellt sein, daß ein Impuls vom Nummernschalter 1 nicht gleichzeitig mit einem Impuls vom astabilen Multivibrator 12 am Zlhleingang eintrifft. Diese Voraussetzung wird durch die Differenzierglieder 3 und 6 erfUllt, da sie aus Impulsen mit einer mittleren Periodendauer von etwa 100 ms Nadelimpulse einer Dauer von wenigen Mikrosekunden ableiten. Die Wahrscheinlichkeit eines Zusammentreffens zweier Impulse, von denen einer vorwärts und einer rückwärts gezählt werden muß, liegt daher zwischen 10 4 und 10 5.
  • Wenn der astabile Multivibrator 12 so viele Impulse abgegeben hat wie der Nummernschalter 1, erreicht der Binärzahler 8 wieder die Ausgangsstellung 0. Damit fällt das Ausgangssignal des ODER-Tors 9 fort und gleichzeitig auch das Ausgangssignal des Verzögerungsglieds 10, da dieses ja nur einschaltverzögernd wirkt. Ist der astabile Multivibrator 12 jetzt gerade in seiner Impulsphase, so bleibt er über den unteren Eingang des ODER-Tors 11 noch bis zum Impulsende eingeschaltet und wird danach abgeschaltet. Ist er dagegen schon in der Pausenphase, wird er sofort abgeschaltet.
  • Über nicht gezeigte Schaltmittel läßt sich sowohl die Periodendauer als auch das Impuls-Pausen-Verhältnis der Impulse des astabilen Multivibrators 12 umschalten. Dazu werden in üblicher Weise die zeitbestimnienden Widerstände und/oder Kondensatoren umgeschaltet. In einer praktischen Ausführung sind sechs Umschaltmöglichkeiten vorgesehen, die folgenden Kombinationen von Periodendauer und Impuls-Pausen-Verhältnis zugeordnet sind: 80 ms/1,2 : 1; 90 ms/1,8 : 1; 90 ms/1,36 : 1; 100 ms/1,6 : 1; 120 ms/0,8 : 1; 120 ms/2 : 1. In der bei Nummernschaltern üblichen Bezeiclinungsweise, in der anstelle der meist uneinheitlichen Periodendauer die Ablaufzeit, das ist die Dauer einer Serie von zehn Impulsen, angegeben wird, bedeutet das, daß vier Ablaufzeiten von 800 ms, 900 ms, 1000 ms und 1200-ms zur Verfügung stehen, und zwar mit jeweils unterschiedlichem Impuls-Pausen-Verhältnis.
  • Die Ablaufzeit des Nummernschalters 1 kann zwischen 800 und 1200 ms liegen. Damit die Impulse des astabilen Multivibrators 12 bei Einstellung der kürzesten Ablaufzeit von 800 ms die Impulse des Nummernschalters 1 auch dann nicht einholen,.
  • wenn dieser die längste Ablaufzeit von 1200 ms hat, beträgt die entsprechende Verzögerungszeit des Verzögerungsglieds 10 400 bis 500 ms. In dieser Zeit können vom Nummernschalter 1 bei der oben angenommenen Ablaufzeit von 1200 ms drei bis vier Impulse in den reversiblen Binärzähler 8 einlaufen, bevor der erste Impuls vom astabilen Multivibrator eintrifft. Hat der Nummernschalter 1 eine kurze Ablaufzeit von 800 ms, können es sogar fünf bis sechs Impulse sein.
  • Der reversible Binärzähler 8 ist demgemäß auf eine Zählkapazität von Acht ausgelegt, das heißt, er besteht aus drei Flip-Flop-Stufen.
  • Bei Einstellung.des astabilen Multivibrators 12 auf eine längere Ablaufzeit von z. B. 900 ms ist nur eine Verzögerungszeit von 300 bis 400 ms erforderlich, um auch bei der längsten Ablaufzeit des Nummernschalters 1 keine Störungen befürchten zu müssen; bei einer Einstellung auf 1000 ms gezügen 200 bis 300 ms Verzögerungszeit, und bei der Eins tellung auf 1200 ms sind gar nur noch ca. 50 ms Verzögerungszeit erforderlich. Auf die genannten kUrzeren Verzögerungszeiten wird das Verzögerungsglied 10 durch den gleichen Schalter urngeschaltet, mit dem die Ablaufzeit des astabilen Multivibrators 12 verändert wird. Dadurch liegt der letzte Multivibrator-Impuls in jedem Fall auch bei der kürzesten Ablaufzeit des Nummernschalters 1 von ca. 800 .ms höchstens 400 bis 500 ms hinter dem letzten Nummernschalter-Impuls.
  • Diese Zeit wie auch die anschließende Freiwahlzeit sind durch die für den Aufzug der Wählscheibe des Nummernschalters 1 fUr die Wahl der nächsten Impulsserie benötigte Zeit mit Sicherheit vorhanden.

Claims (9)

  1. PatentansprUche
    Zahlengeber zur Erzeugung von PrUfimpulsreihen, insbesondere fUr Fernsprechvermittlungsanlagen, mit einem astabilen Multivibrator und einer Zähleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die gewünschte Impulszahl mittels eines Nummernschalters (1) gewählt wird, dessen Impulse nacheinander die Zähleinrichtung (8) beaufschlagen, und die Zähleinrichtung (8) ab einer derinierten Zählerstellung den stabilen Multivibrator (12) einschaltet, dessen Impulse durch ein Schaltglied (13) ausgesendet und ferner zur Zähleinrichtung (8) zurückgeführt werden, woraufhin bei Gleichheit der Anzahl der vom Nummernschalter (1) und der vom astabilen Multivibrator (12) abgegebenen Impulse die Zähleinrichtung (8) den astabilen Multivibrator (12) abschaltet.
  2. 2. Zahiengeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Zähleinrichtung (8) ein Digitalwertspeicher eingesetzt ist, in den Impulse in der Anzahl der vom Nummernschalter (1) gelieferten Impulse eingespeichert und aus dem Impulse in der vom astabilen Multivibrator (12) gelieferten Anzahl ausgespeichert werden.
  3. 3. Zahlengeber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Zähleinrichtung (8) ein bezUglich der Zählriohtung umkehrbarer Binärzähler eingesetzt ist, der von den vom Nummernschalter (1) gelieferten Impulsen in die eine Zählrichtung (z. B. Vorwärts) und von den vom astabilen Multivibrator (12) abgegebenen Impulsen in die andere Zählriohtung (z. B. RUckwärts) umsteuerbar ist.
  4. 4. Zahlengeber nach Anspruch 1, Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ausgang der Zähleinrichtung (8) und dem Einschalteingang des astabilen Multivibrators (12) ein Verzögerungsglied (10) vorgesehen ist, das eine Einschaltverzögerung bewirkt.
  5. 5. Zahlengeber nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Periodendauer der vom astabilen Multivibrator (12) abgegebenen Impulse zwischen verschiedenen Werten umschaltbar ist.
  6. 6. Zahlengeber nach Anspruch 4 und Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Periodendauer der vom astabilen Multivibrator (12) abgegebenen Impulse die Verzögerungszeit des Verzögerungsglieds (10) zwischen verschiedenen Werten umschaltbar ist.
  7. 7. Zahlengeber nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der AnsprUche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Impuls-Pausen-Verhältnis der vom astabilen Multivibrator (12) abgegebenen Impulse zwischen verschiedenen Werten umschaltbar ist.
  8. 8. Zahlengeber nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der AnsprUche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Nummernschalter- (1) und der Zähleinrichtung (8) eine Entprellstufe (2) bekannter Bauart vorgesehen ist.
  9. 9. Zahlengeber nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 8, gekennzeichnet durch Differenzierglieder (3, 4; 6, 7), die die der Zähleinrichtung (8) zugefUhrten Impulse differenzieren.
    L e e r s e i t e
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DE3725882C2 (de) * 1987-08-05 1994-09-29 Ackermann Albert Gmbh Co Verfahren und Vorrichtung zur Übertragung von Signalen einer Fernsprecheinrichtung

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