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Beschreibung Verfahren und -ric-ung zur Messung der Auftrittshäufigkeit
von Ereignissen Es gibt Uberwachungssysteme zur Uberwachung der Produktion einer
Maschine. Beispielsweise offenbart die US-PS 3 242 320 ein System, bei welchem die
Zahl der Betätigungen einer Maschine während eines ganzen Produktionstages gemessen
wird. Diese Messung wird mit der Zahl der Betätigungen verglichen, die sich dann
ergeben wurde , wenn die Maschine während des ganzen ProduRtionstages ununterbrochen
in Betrieb wäre. Das bekannte Syt stem hat den Zweck, den Betrag der Ausfall - oder
Totzeit der Maschine zu messen. Das System ist nicht dazu eingerichtet, die Arbeitshäufigkeit,
d.h. die Zahl der Betätigungen pro Zeiteinheit, zu messen; bei dem bekannten System
wurde sich eine Arbeitshäufigkeit von entwede-r 100 O/o oder 0 % ergeben, je nachdem,
ob die Maschine arbeitet oder nicht. Das bekannte System ist also nicht dazu geeignet,
die Arbeitshäufigkeit einer unterschiedlich häufig arbeitenden Maschine zu messen.
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Es sind auch andere Uberwachungssysteme vorgeschlagen worden, mit
denen sich die Ausstoßgeschwindigkeit oder -menge eines Prozesses durch Messung
des Ausstoßes und Messung der Beschickung
messen oder überwachen
läßt. Diese Werte werden dann verglichen, um die Verluste im System zu bestimmen.
Auch mit einem solchen System kann eine variable Häufigkeit für ein relativ kurzes
Zeitintervall nicht gemessen werden.
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Bei einer Maschine, welche sich mit unterschiedlicher Häufigkeit
betreiben läßt, z.B. bei einer von Hand betätigten Kunststoff-Formmaschine, bei
der eine Bedienungsperson bestimmte Funktionen ausführen muß, ist es wichtig, die
Häufigkeit, mit welcher die Maschine betätigt wird, bestimmen zu können. Dies ist
insbesondere deshalb wichtig, um die Effizienz der Bedienungspe rson überprüfen
zu können. Daneben auch deshalb, weil die Arbeitshäufigkeit einer Maschine sehr
oft ein Anzeichen für den Abnutzungsgrad der Maschine ist.
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Der Erfindung liegt entsprechend als Aufgabe die Schaffung eines
Verfahrens zugrunde, mit welchem sich die Auftrittshäufigkeit von Ereignissen, insbesondere
die Arbeitshäufigkeit einer Maschine oder eines Prozesses, messen oder überwachen
läßt.
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Dazu soll eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens angegeben
werden. Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist in den Ansprüchen 1 und 2
gekennzeichnet.
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Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen
hervor. Dabei wird bei einer bevorzugten Weiterbildung während jeder Erfassung oder
Messung der Häufigkeit die für das Auftreten einer bestimmten Anzahl von Ereignissen
erforderliche Zeit gemessen und die gemessene Zeit mit einem Standard-Zeitwert verglichen.
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Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften Einzelheiten
anhand schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. In den Zeichnungen
zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer bevorzugten Uberwachungs-Vorrichtung
nach der Erfindung, Figuren 2A und 2B zusammengenommen ein Detailschaltbild der
Vorrichtung nach Fig. 1, Fig. 3 einen Impulsplan zur Vorrichtung nach Fig. 1, Fig.
4 ein Detailschaltbild einer alternativen Ausbildungsform eines Teils der Vorrichtung
nach den Figuren 2A und 2B, Fig. 5 ein Detailschaltbild einer alternativen Ausbildungsform
eines anderen Teils der Vorrichtung nach den Figuren 2A und 2B.
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Die Vorrichtung bzw. das System nach Fig. 1 wird in Verbindung mit
einer zyklisch betätigten Maschine oder einem zyklisch betätigten Prozeß beschriebene
deren bzw. dessen Arbeitshäufigkeit überwacht werden soll Dabei kann es sich um
jede konventionelle Maschine oder jeden konventionellen Prozeß oder auch um eine
andere zyklisch wiederholte Serie von Ereignissen handeln, wobei Einzelheiten in
dieser Hinsicht keinen Teil der Erfindung bilden. Weiterhin sei festgehalten, daß
die Erfindung im folgenden zwar unter Bezugnahme auf elektronische Bauteile und
elektrische Signale beschrieben wird, jedoch auch eine entsprechende Vorrichtung
mit stromungsgesteuerten Bauteilen (Fluidic-Technik) und entsprechenden Signalen
eingesetzt werden könnte.
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Zur Erzielung einer Anzeige der Betätigungs- oder Arbeitshäufigkeit
einer-Maschine kann entweder die Zahl der Arbeitszyklen oder -spiele während eines
Abtast-'Zeitintervalls, die Zeitdauer zwischen den Zyklen oder die für das Auftreten
einer bestimmten Zahl von Zyklen erforderliche Zeitdauer gemessen werden.
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In jedem Falle werden die Arbeitszyklen der Maschine abgetastet'
wird
ein Standardzeitintervall erzeugt und wird ein Verhältnis zwischen Zyklen und einer
Zeiteinheit gebildet. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 wird das letztere
Prinzip angewendet.
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Die Figuren 1 bis 3 zeigen eine vollständige digitale Vorrichtung
bzw. ein vollständiges digitales System zur Überwachung der Arbeitshäufigkeit einer
Maschine oder eines Prozesses. Die Vorrichtung umfaßt, vgl. Fig. 1 eine Häufigkeits-Wählschaltung
201, welche mittels eines Stellknopfes 202 von Hand auf eine Arbeitshäufigkeit eingestellt
wird, welche als Standard- oder Optimalhäufigkeit anzusehen ist. Die Schaltung 201
steuert die Arbeitsweise eines hochgenauen Oszillators 203 variabler Frequenz derart,
daß die Frequenz des Oszillators 203 mittels des Stellknopfes 202 einstellbar ist.
Nach Einstellung des Stellknopfes 202 auf einen ausgewählten Wert wird diese Einstellung
während der Überwachung der Arbeitsweise der Maschine beibehalten.
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Der Ausgang des Oszillators 203 wird einer Häufigkeitsteilerschaltung
204 und einem Häufigkeitsbereich-Wahlschalter 206 zugeführt, mit welchem sich einer
von zwei Frequenzbereichen auswählen läßt. Der Ausgang des Oszillators 203 ist außerdem
über eine Leitung 205 mit einer Ablaufsteuer- und Zählschaltung 207 verbunden, welche
außerdem Impulse erhält, die nach Maßgabe der Arbeitsweise einer überwachten Maschine
oder eines überwachten Prozesses erzeugt werden. Der Maschine oder dem Prozeß ist
ein Aufnehmer 208 derart zugeordnet, daß er bei jedem Arbeitszyklus einmal betätigt
wird. Eine Schnittschaltung 209 empfängt den Ausgang des Aufnehmers 208 und liefert
pro Arbeitszyklus einen Rechteckimpuls. An den Ausgang der Schnittschaltung 209
ist ein Impulsformer 211 angeschlossen, welcher für jeden von der Schnittschaltung
209 stammenden Impuls einen Impuls von einheitlicher, fester Dauer abgibt. Der Ausgang
des Impulsformers 211 ist an die Ablaufsteuer- und Zählschaltung 207 angeschlossen.
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Das Uberwachungssystem wird durch Einschaltung der Speisespannung
und durch Betätigung eines Rückstell- oder Startschalters 212 in Betrieb gesetzt.
Anschließend werden Impulse vom Impulsformer 211 dem Zähler in der Schaltung 207
zugeführt.
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Gleichzeitig wird das Signal vom Oszillator 203 über die Schaltung
204 und den Wahlschalter 206 einem Zähler 213 zugeführt.
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Wenn der Zähler in der Schaltung 207 einen bestimmten Wert erreicht,
der im vorliegenden Ausführungsbeispiel 10 Zyklen ist, setzt er den Ablaufsteuer-Teil
der Schaltung 207 in Betrieb.
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Der Ablaufsteuer-Teil gibt zuerst einen Impuls auf eine Leitung 214
ab, welcher einen Teil des Zähler 213 rückstellt. Anschließend gibt die Ablaufsteuer-
und Zählschaltung 207 einen Impuls auf eine Leitung 216 ab, welcher' den Ausgang
einer Zählerstand-Decoderschaltung 217 zu einer Speicher- und Häufigkeits-Decoderschaltung
218 überstellt. Die Schaltung 217 bildet einen temporären Speicher für den Zählerstand
des Zählers 217; ein Signal auf der Leitung 216 bewirkt eine Uberstellung der Information
von der Schaltung 217 zu einem Permanentspeicher in der Schaltung 218.
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Die Schaltung 218 betätigt eine von drei Anzeigen 219, 220 und 221
je nach der vom Zähler 213 empfangenen Information. Ein weiterer Impuls auf der
Leitung 214 stellt den Rest des Zählers 213 zurück. Schließlich setzt sich die Ablaufsteuer-
und Zählschaltung 207 selbst zurück und leitet eine neue Uberwachungs- und Abtastperiode
ein.
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Es wurde bereits erwähnt, daß die Ablaufsteuer- und Zählschaltung
207 zehn Arbeitszyklen der Maschine oder des Prozesses zählt und am Ende des zehnten
Zyklus den Zählerstand des Zählers 213 zur Schaltung 218 überstellt. Da die Frequenz
des Oszillators 203 während der Abtastperiode von 10 Zyklen auf einem festen Wert
gehalten wird, richtet sich der Zählerstand des Zählers 213 ersichtlich nach der
Zeitdauer, welche die Maschine oder der Prozeß für den vollständigen Ablauf von
zehn Arbeitszyklen benötigt.
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Der Zählerstand des Zählers 213 stellt also ein Maß für die Arbeitshäufigkeit
der Maschine oder des Prozesses dar. Bei jeder
vorgegebenen Einstellung
des Stellknopfes 202 erzeugt der Oszillabor~203 Impulse einer bestimmten Frequenz
und benötigt der Zähler 213 eine bestimmte Zeitdauer, um einen Zählerstand zu erreichen,
welcher 100 % des vorgegebenen Nennwertes darstellt.
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Wenn die Maschine oder der Prozeß während dieser Zeitdauer zehn vollständige
Zyklen ausführt, spricht die Schaltung 218 zum, Zeitpunkt der Rückstellung des Zählers
213 auf die Tatsache an, daß de-r Nenn-Zählerstand erreicht wurde, und betätigt
die Anzeige 221. Wenn zwischen 90 % und 100 ffi des Nennwertes erreicht wird, wirddie
Anzeige 220 eingeSchaltet, während bei Erreichen von weniger von 90 % des Nennwertes
die Anzeige 219 eingeschaltet wird. Diese Arbeitsweise hat den sehr wichtigen Vorteil,
daß die Zählerstand-Decoderschaltung und die, Speicherschaltung 218 lediglich feststellen
müssen, ob ein bestimmter Zählerstand im Zähler 213 erreicht wurde; diese Schaltungen
brauchen nicht den genauen Zählerstand zu ermitteln. Es ist lediglich die Bestimmung
notwendig, ob der Zählerstand einen bestimmten Wert erreicht oder überschritten
hat. Eine solche Arbeitsweise vereinfacht die Konstruktion und den Betriebsablauf
der Vorrichtung, was mit einer entsprechenden Kostenersparnis verbunden ist.
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Das System umfaßt weiterhin vorzugsweise Komponenten zur Anzeige,
ob die Zeitdauer zwischen aufeinanderfolgenden Arbeitszyklen der Maschine oder des
Prozesses einen vorbestimmten Wert überschreitet. Dieser Teil des Systems umfaßt
eine Torschaltung 226, welche die an der Maschine oder am Prozeß abgenommenen Impulse
über eine Leitung 227 erhält, die an den Ausgang des Impulsformers 211 angeschlossen
ist. Ferner ist ein Zähler 228 vorgesehen, welcher Impulse vom Zähler 213 über eine
Leitung 229 erhält. Die Impulsfrequenz auf der Leitung 229 ist eine Funktion der
Frequenz des Oszillators 203. Der Zähler 228 zählt während jedes Arbeitszyklus der
Maschine Impulse und wird am Ende jedes Arbeitszyklus rückgestellt und für eine
neue Zählung ausgelöst.
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Wenn der Zählstand des Zählers 228 während eines Arbeitszyklus der
Maschine einen bestimmten Wert erreicht, wird ein Alarm-
Blinkgenerator
231 betätigt, dessen Ausgang mit der Decoder-Schaltung 218 verbunden ist. Vorzugsweise
sind der Blinkgenerator und der Decoderschaltung so miteinander verbunden, daß die
Anzeige 219 zur Anzeige einer übermäßig großen Zeitdauer zwischen aufeinander-folgeüden
Arbeitszyklen der Maschine blinkt.
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Zur manuellen Betätigung der Anzeige 219 ist ein manuell betätigbarer
Schalter 232 vorgesehen. Ferner ist ein manuell betätigbarer Schalter 233 zur Alarmlöschung
vorgesehen, mit welchem-die Torschaltung 226 und der Blillkgeneratur 231 nach Betätigung
des letzteren zurückgestellt werden und mit welchem der Zähler 228 und die blinkende
Anzeige 219 abgeschaltet werden. Die Decoderschaltung 218 hält dann eine der drei
Anzeigen 219, 220 oder 221 weiter eingeschaltet, wodurch die vor Betätigung des
Blinkgenerators 231 angezeigte Information wieder angezeigt wird. Wenn entweder
die Anzeige 221 oder die Anzeige 222 vor Auslösung des Blinkgenerators- 231 eingeschaltet
war, bleibt sie auch während des Blinkens der Anzeige 219 eingeschaltet.
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In den Figuren 2A und 2B ist das in Fig. 1 gezeigte System mit weiteren
Einzelheiten dargestellt. Die in Fig. 3 gezeigten Impulsformen sind mit unterstrichenen
Buchstaben gekennzeichnet, welche in den Figuren 2A und 2B an den Stellen der Schaltung
aufscheinen, an denen die jeweiligen Impulsformen auftreten. Als Oszillator 207
ist an sich jeder hochgenau arbeitende Oszillator-Typ mit variabler Frequenz geeignet;
beim Ausführungsbeispiel wird ein spannungsgesteuerter Oszillator verwendet. Mittels
des Stellknopfes 202 wird ein hochgenauer veränderlicher Widerstand eingestellt,
welcher so geschaltet-ist, daß sich mit ihm die frequenzbestimmende Spannung am
Eingang dés Oszillators steuern läßt. Der Oszillator203 kann beispielsweise auf
eine Frequenz zwischen 1 KHz und 10 KHz einstellbar sein und erzeugt ein Ausgangssignal
P, das ein Tastverhältnis von 50 % hat und zwischen O und 5 Volt schwankt.
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Der Ausgang des Oszillators-205 ist an den Triggereingang eines Flip-Flops
240 der Häufigkeits-Teilerschaltung 204 und ,
an einen festen Kontakt
241 des Häufigkeitsbereich-Wahlschalters 206 angeschlossen. Der Ausgang des Oszillators
203 ist außerdem über eine Leitung 205 mit der Ablaufsteuer- und Zählschaltung 207
verbunden. Das Flip-Flop 240 ist mit einem zweiten Flip-Flop 242 verbunden und bildet
zusammen mit diesem einen 1:4-Teiler, wobei der Ausgang Q des zweiten Flip-Flops
242 an einen zweiten festen Kontakt 243 des Wahl schalters 206 angeschlossen ist.
Wenn sich der Schalter 206 in der in Fig. 2A gezeigten Stellung befindet, in welcher
der bewegliche Kontakt am festen Kontakt 241 anliegt, hat das dem Zähler 213 zugeführte
Signal die Frequenz des Oszillators 203, während bei Anliegen des beweglichen Kontaktes
am anderen festen Kontakt 243 das dem Zähler 213 zugeführte Signal die durch den
Faktor 4 geteilte Frequenz des Oszillators hat.
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Der Zähler 213 umfaßt zwei Bauteile 246 und 247, welche so miteinander
verbunden sind, daß sie entweder einen 1:18-Teiler oder einen 1:36-Teiler bilden.
Der bewegbare Kontakt des Schalters 206 ist an die Triggereingänge beider Bauteile
246 und 247 angeschlossen, während der Ubertragausgang des Bauteils 246 über eine
Leitung 248 an einen Eingang des Bauteils 247 angeschlossen ist. Die Löscheingänge
der beiden Bauteile 246 und 247 sind über eine Leitung 249 an einen Eingang 251
eines NAND-Gliedes 252 angeschlossen. Die Anschlüsse A und C des Bauteiles 246 sind
an zwei Eingänge eines NAND-Gliedes 253 angeschlossen, und der Anschluß A des Bauteiles
247 ist an einen weiteren Eingang des NAND-Gliedes 253 angeschlossen. Ein vierter
Eingang des NAND-Gliedes 253 ist über einen Schalter 255 wahlweise mit dem Anschluß
B des Bauteils 246 oder dem Anschluß B des Bauteiles 247 verbindbar. Der Ausgang
des NAND-Gliedes 253 ist an einen Eingang eines weiteren NAND-Gliedes 254 angeschlossen,
das mit einem zweiten Eingang 256 an einen von zwei die Leitung 214 bildenden Leitern
angeschlossen ist, welche von der Ablaufsteuer- und Zählschaltung 207 abgeht. Der
Ausgang des NAND-Gliedes 254 ist an einen Eingang eines weiteren NAND-Gliedes 257
angeschlossen,
dessen Ausgang mit der Leitung 249 verbunden ist
und das einen zweiten Eingang besitzt, der mit einer festen, positiven Spannung
Vcc beaufschlagt ist. Das NAND-Glied 252 besitzt einen zweiten Eingang 258, der
über eine Leitung, 259, welche den zweiten Leiter der Leitung 214 bildet, ein Vorbereitungs-
oder Freigabesignal von der Ablaufsteuer- und Zählschaltung 207 erhälte Wenn der
Schalter 255 mit dem Anschluß B des Bauteils 247 verbunden ist, wie es in Fig. 2a
gezeigt ist, erscheint für jeweils 36, über den Schalter 206 zu den Bauteilen 246
und 247 gelangende Impulse ein Impuls am Ausgang des NAND-Gliedes 253. Wenn der
Schalter 255 mit dem Anschluß B des Bauteiles 246 verbunden ist, erscheint ein Impuls
für jeweils 18, über den Schalter 206 zugeführte Impulse. Unter der Voraussetzung,
daß der Eingang 256 des NAND-Gliedes 254 einen hohen Schaltwert führt, erscheint
jeder dieser Ausgangsimpulse vom NAND-Glied 253 auch am Eingang 251 des NAND-Gliedes
252 und löscht außerdem die beiden Bauteile 246 und 247.
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Wenn das Signal D am Eingang 258 einen hohen Schaltwert hat, erscheint
am Ausgang 261 des NAND-Gliedes 252 ein Impulszug C, der die gleiche Frequenz wie
die dem 1:36-Teiler entstammenden Impulse haben. -Für jeweils 36 Impulse am bewegbaren
Kontakt des Schalters 206 erscheint also ein Impuls am Eingang 251 und am Ausgang
261 des NAND-Gliedes 252. Der Ausgang 261, vgl. Fig. 2B ist an die Trigger-Eingänge
von fünf Bauteilen 262, 263, 264, 265 und 266 angeschlossen, welche einen BCD-Zähler
(binär codierten Dezimalzähler) bilden, der die Anzahl der das NAND-Glied 252 passierenden
Impulse zählt. Während dieser Zähler die Impulse aufzählt, erscheinen Ausgangssignale
auf Leitern 268, die an die Ausgänge A und B der Bauteile 262 bis 266 angeschlossen
sind.
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Diese Ausgangssignale überstellen Information in die Zählerstand-Decoderschaltung
217, welche einen temporären Speicher umfaßt.
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Der Aufnehmer 208, vgl. wiederum Fig. 2A, umfaßt einen Schalter mit
einem beweglichen Kontakt und zwei festen Kontakten.
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Es kann sich um einen mechanischen, elektronischen oder anders ausgebildeten
Schalter handeln. Der bewegliche Kontakt ist mit der Maschine gekoppelt und bewegt
sich bei jedem Arbeitszyklus der Maschine zum einen festen Kontakt und dann zurück
zum anderen festen Kontakt. Die ortsfesten Kontakte sind an Eingänge zweier NAND-Glieder
in der Schnittschaltung 209 angeschlossen, welche zu einem Flip-Flop zusammengeschaltet
sind. Dadurch wird pro Arbeitszyklus der Maschine ein Rechteckimpuls erzeugt.
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bas Ausgangssignal A der Schnittschaltung 209 erscheint auf einem
Leiter 271, welcher an einen Eingang eines Multivibrators 272 angeschlossen ist.
Das Ausgangssignal B des Multivibrators 272 erscheint auf einem Leiter 273 und besteht
aus einem Impuls 270 von fester Zeitdauer oder Breite für jeden Arbeitszyklus der
Maschine oder des Prozesses. Die Zeitdauer oder Breite des Impulses richtet sich
nach den Werten eines Kondensators 274 und eines Widerstandes 276, welche zu dem
Multivibrator 272 gehören.
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Die Ablaufsteuer- und Zählschaltung 207 erhält die Impulse 270, und
zwar am Triggereingang eines Flip-Flops 281. Der Löscheingang des Flip-Flops 281
ist an den von Hand betätigbaren Start- oder Rückstellschalter 212 angeschlossen.
Bei geschlossenem Schalter 212 ist der Löscheingang mit Masse verbunden, während
bei geöffnetem Schalter 212 der Löscheingang an einer positiven Spannung Vcc liegt.Der
Schalter 212 wird einmal zu Beginn bei der Inbetriebnahme des Systems kurz geschlossen.
Dadurch wird ein Impuls 277 erzeugt, welcher das Flip-Flop 281 löscht. Die abfallende
Flanke des nächsten folgenden Impulses 270 vom Impulsformer 211 setzt das Flip-Flop
281, wodurch das Signal D an seinem Ausgang 282 einen hohen Schaltwert erhält. Der
Ausgang 282 ist über den einen Leiter der Leitung 214 an den Eingang 258 des NAND-Gliedes
252 angeschlossen. Dadurch wird bei hohem Schaltwert des Signales D das NAND-Glied
252 geöffnet und läßt am Eingang 251 ankommende Oszillator-Impulse C zum Ausgang
261 und
von dort zum Zähler hindurch.
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Der Leiter 273 am Ausgang des Impulsformers ist auch an einen Eingang
286 eines NAND-Gliedes 287 angeschlossen, während der Q-Ausgang 282 des Flip-Flops
281 an einen zweiten Eingang 288 des NAND-Gliedes 287 angeschlossen ist. Wenn der
Ausgang 282 einen hohen Schaltwert führt, was nach Betätigung des Rückstellschalters
212 und nach Auftreten des nächsten, von der Maschine erzeugten Impulses der Fall
ist, passieren daher die maschinenerzeugten Impulse das NAND-Glied 287 und erscheinen
als Impulse 278 des Impulszuges F auf einer Leitung 291 die über einen Inverter
280 an einen Eingang 292 eines Zählers 293 angeschlossen ist. Der Zähler 293 ist
mit seinem Löscheingang an den Ausgang 5 des Bauteiles 281 angeschlossen. Der Zähler
293 erzeugt einen Ausgangsimpuls 279 (Impulsform G) an einem Ausgangsanschluß 294
für jeweils 10 Eingangsimpulse oder jeweils 5 Eingangsimpulse vom Impulsformer 211,
je nach Stellung eines Schalters 295. Das Bauteil 293 ist eine Kombination aus einem
1:2Zähler und einem 1:4Zähler und hat einen Ausgang A, welcher den Ausgang für die
Serienschaltung der beiden Teile bzw. den 1:10-Zähler darstellt.
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Der Ausgang D des Bauteils 293 ist allein dem 1:5-Zähler zugeordnet.
Mittels des Schalters 295 läßt sich entweder der Ausgang A oder der Ausgang D wählen.
Der Impuls 279 am Ausgangsanschluß bzw. Leiter 294 wird dem Triggereingang eines
Flip-Flops 296 zugeführt, welches mit einem Setzeingang an dem Schalter 212 angeschlossen
ist, so daß das Flip-Flop 296 gleichzeitig mit-der Löschung des Bauteils 281 gesetzt
wird. Das Flip-Flop 296 ist außerdem mit seinem Löscheingang über einen Ruhekontaktschalter
297 an eine Rückstelleitung 298 angeschlossen. Die Schalter 212 und 297 sind für
eine gleichzeitige Betätigung mechanisch miteinande-r gekuppelt. Der Ausgang Q (Impulsform
H) des Flip-Flops 296 ist an die Löscheingänge von sechs Flip-Flops 301, 302, 303,
304, 305 und 306 angeschlossen, welche zu einem Schieberegister zusammengeschaltet
sind. Die Flip-Flops werden durch einen
Rückstellimpuls auf der
Leitung 298 an der abfallenden Flanke des Impulses 279 gelöscht.
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Die Triggereingänge aller Flip-Flops 301 bis 306 sind gemeinsam an
die Leitung 205 angeschlossen, welche von dem das Signal P führenden Ausgang des
Oszillators 203 abgeht. Der das Signal Ifuhrende Ausgang i des Flip-Flops 301 ist
über eine der Leitungen 214 an den Eingang 256 des NAND-Gliedes 254 angeschlossen.
Der das Signal K führende Ausgang Q des Flip-Flops 303 ist über eine Leitung 307
an einen Eingang der Speicher- und Häufigkeits-Decoderschaltung 218 angeschlossen.
Der das Signal M führende Ausgang Q-des Flip-Flops 305 ist an einen Eingang eines
NAND-Gliedes 308 angeschlossen. Der das Signal M führende Ausgang Q des Flip-Flops
306 ist an einen Eingang des Flip-Flops 301 angeschlossen, während der Ausgang VE
des Flip-Flops 306 an die Leitung 298 angeschlossen ist. Die an den Ausgang des
NAND-Gliedes 308 angeschlossene Leitung 309 ist an einen weiteren Eingang der Zählerstand-Decoderschaltung
217 angeschlossen.
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In dem Impulsplan der Fig. 3 sind die Impulsformen oberhalb der mit
280 bezeichneten Grenze mit einem bestimmten Zeitmaßstab und die übrigen Impulsformen
darunter mit einem anderen, stark vergrößenten Zeitmaßstab aufgetragen. Die Impulsform
-P stellt das Signal des Oszillators 203 dar, während die Impulsform C das gleiche
Signal, jedoch mit einer wesentlich niedrigeren Frequenz aufgrund der 1:36-Teilerschaltung
mit den Bauteilen 246 und 247 und, abhängig von der Stellung des Schalters 206,
der 1:4-Teilerschaltung 204 darstellt. Die obere Gruppe der Impulsformen G bis N
entspricht de r unteren Gruppe von Impulsformen G bis N, jedoch natürlich mit einem
unterschiedlichen Zeitmaßstab.
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Es wurde bereits erwähnt, daß die Ausgänge der Flip-Flops 262 bis
266, welche den Zähler für das Oszillatorsignal bilden,
an Eingänge
der Zählerstand-Decoderschaltung 217 angeschlossen sind. Die Schaltung 217 umfaßt
zwei NAND-Glieder 315 und 316, welchen der Ausgang des Zählers zugeführt wird. Die
NAND-Glieder 315 und 316 können in verschiedener Weise so angeschlossen sein, daß
sie auf das Erreichen jedes gewünschten Zählerstandes ansprechen. Im Ausführungsbeispiel
ist das NAND-Glied 315 so angeschlossen, daß es auf einen Zählerstand von 10 001
Impulsen anspricht, während das zweite NAND-Glied 316 so angeschlossen ist, daß
es auf das Erreichen eines Zählerstandes von 11 112 Oszillatorimpulsen anspricht.
Jedes de-r Bauteile 262 bis 266 hat vier Ausgangsanschlüsse A, B, C und D, die bei
gelöschtem Bauteil einen niedrigen Schaltwert führen. Ein hoher Schaltwert am Anschluß
A entspricht einem Zählerstand von 1. Ein hoher Schaltwert am Anschluß B entspricht
einem Zählerstand von 2. Ein hoher Schaltwert am Anschluß C entspricht einem Zählerstand
von 4. Ein hoher Schaltwert am Anschluß D entspricht einem Zählerstand von 8.
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Das NAND-Glied 315 hat zwei Eingänge, von denen einer mit dem Anschluß
A des Flip-Flops 262 und von denen der andere mit dem Anschluß A des Flip-Flops
266 verbunden ist. Der Ausgang des NAND-Gliedes 315 führt normalerweise einen hohen
Schaltwert, wechselt jedoch auf einen niedrigen Schaltwert, wenn beide Eingänge
einen hohen Schaltwert haben. Dies tritt nur eing wenn der Zählerstand die Zahl
10 001 erreicht. In ähnlicher Weise sind die Eingänge des NAND-Glieds 316 an die
Ausgangsanschlüsse A der vier Bauteile 263 bis 266 und außerdem ara den Ausgangsanschluß
B des Bauteils 262 angeschlossen. Aufgrund dieser Anschlüsse führt der Ausgang des
NAND-Gliedes 316 normalerweise einen hohen Schaltwert und nimmt nur dann einen niedrigen
Schaltwert an, wenn ein Zählerstand von 11 112 erreicht wird.
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Die Ausgänge der beiden NAND-Glieder 315 und 316 sind jeweils mit
dem Triggereingang eines Bauteils 317 bzw. eines Bauteils 318 verbunden. Die Löscheingänge
dieser Bauteile sind an den Leiter 309 angeschlossen. Die Ausgänge Q der beiden
Bauteile
317 und 318 sind an zwei Flip-Flops 321 bzw. 322 angeschlossen.
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Jedes der beiden Flip-Flops 321 und 322 ist außerdem mit einem Triggereingang
an die Leitung 307 angeschlossen. Der Ausgang Q des Flip-Flops 321 ist an die Eingänge
zweier Verknüpfungsglieder 323 und 324 angeschlossen, während der Ausgang zi an
den Eingang eines NAND-Gliedes 325 angeschlossen ist. Der Ausgang Q des Flip-Flops
322 ist an einen Eingang des Verknüpfungsgliedes 324 angeschlossen, während sein
Ausgang Q an die Eingänge der beiden NAND-Glieder 323 und 325 angeschlossen ist.
Die Ausgänge der NANOGlieder 323 bis 325 sind an zusätzliche Verknüpfungsglieder
327, 328 und 329 angeschlossen, deren Ausgänge die Arbeitsweise von drei Leistungsschaltungen
331 steuern, welche ihrerseits die Betätigung der drei Anzeigen 219, 220 und 221
steuern.
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Wenn bei dem mit den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel
die Schalter 255 und 295 die gezeigte Stellung einnehmen, werden 10 Arbeitszyklen
der Maschine oder des Prozesses gezählt, und während dieser Zählung der zehn Arbeitszyklen
werden außerdem die Impulse vom Oszillator gezählt. Wie bereits erwähnt, bilden
die Bauteile 246 und 247 einen 1:36-Zähler. Wenn die Schalter 255 und 295 von Hand
in ihre andere Stellung gebracht werden, findet eine Häufigkeits-Abtastung für jeweils
5 Arbeitszyklen der Maschine statt, und die Bauteile 246 und 247 bilden einen 1:
18-Zähler. Natürlich könnte man auch andere Werte wählen.
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Unter der Annahme, daß die Maschine mit ihrer Nenn- oder Optimalgeschwindigkeit
arbeitet, erreicht der Zähler für die Oszillatorimpulse einen Zählerstand von 10
000 während der Zeit, während welcher die Maschine zehn vollständige Arbeitszyklen
ausführt.
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Wenn der endgültige Zählerstand für die Oszillatorimpulse kleiner
als 10 000 ist, bedeutet das, daß die Maschine oder der Prozeß schneller als mit
Nenngeschwindigkeit arbeitet, während ein endgültiges Zählerstand von mehr als 10
001 bedeutet, daß die Maschine oder der Prozeß mit weniger als 100 96 der Nenngeschwindigkeit
arbeitet, da die Maschine oder der Prozeß eine größere Zeitdauer
zur
Ausführung von zehn vollständigen Arbeitszyklen benötigt. Das System ist daher so
ausgelegt, daß das Erreichen eines Zählerstandes von 10 001 erkannt wird. Wie zuvor
erwähnt, ist das System auch so ausgelegt, daß das Erreichen eines Zählerstandes
von 11 112 Oszillatorimpulsen erkannt wird, wodurch angezeigt wird, daß die Maschine
mit 90 96 der Nenngeschwindigkeit oder noch langsamer arbeitet. Da das System stets
10 (bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel) Arbeitszyklen der Maschine oder des Prozesses
zählt und da ein Zählerstand von 10 000 stets die Nenn- Arbeitsgeschwindigkeit angibt,
ist der Aufbau des Systems stark vereinfacht. Die Bedienungsperson kann verschiedene,
als Nennwert anzusehende Arbeitsgeschwindigkeiten in einfacher Weise durch Veränderung
der Frequenz des Oszillators einstellen. Das System ist außerdem aufgrund der Tatsache
vereinfacht, daß die genaue Erfassung des Zählerstandes des Zählers für die Oszillatorimpulse
nicht notwendig ist. Es braucht lediglich bestimmt zu werden, ob ein ausgewählter
Zählerstand oder bestimmte, ausgewählte Zählerstände erreicht werden. Die oben erläuterte
Zählung der Oszillatorimpulse bleibt stets die gleiche, unabhängig vorder jeweiligen
Einstellung der Schalter 255 und 295. Diese beiden Schalter sind vorzugsweise für
eine gleichzeitige Betätigung mechanisch gekuppelt.
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Zur Inbetriebnahme des Systems legt die Bedienungsperson die Speisespannung
an und stellt unter Verwendung des Stellknopfes 202 die Frequenz des Oszillators
203 entsprechend einer gewünschten Nenn-Arbeitshäufigkeit der Maschine ein. Anschließend
betätigt die Bedienungsperson den Rückstellschalter 212, wodurch der Impuls~277
erzeugt wird. Der nächstfolgende Impuls von dem durch die Maschine betätigten Schalter
208 führt zur Triggerung des Flip-Flops 281, wodurch das NAND-Glied 252 geöffnet
wird
und die Oszillatorimpulse zu dem aus den fünf Bauteilen 262
bis 266 gebildeten Zähler für die Oszillatorimpulse hindurchläßt.
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Die maschinenerzeugten Impulse gelangen außerdem zum Zähler 293.
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Beim achten Arbeitszyklus der Maschine erscheint ein Impuls 279 (Impulsform
G) am Ausgang dieses Zählers 293. Beim zehnten Arbeitszyklus der Maschine betätigt
die abfallende Flanke 279a des Impulses 279 das Flip-Flop 296. Durch diesen Vorgang
wird ein Impuls (Impulsform H) am Ausgang Q des Flip-Flops 296 erzeugt, welcher
die sechs Flip-Flops 301 bis 306 löscht. Anschließend werden die Oszillatorimpulse
auf der Leitung 205 mittels der Flip-Flops 301 bis 306 gezählt. Nach Auftreten des
ersten Oszillatorimpulses auf der Leitung 205 nimmt das Signal I am Ausgang 5 des
Flip-Flops 301 einen niedrigen Schaltwert an, was zu einem hohen Schaltwert am Ausgang
des NAND-Gliedes 254 und zu einem niedrigen Schaltwert am Eingang 251 des NAND-Gliedes
252 führt und verhindert, daß weitere Oszillatorimpulse zum Zähler 213 gelangen.
Der zweite Oszillatorimpuls auf der Leitung 205 erzeugt den Impuls der Impulsform
J, der jedoch zur Erzeugung einer Zeitverzögerung dient. Der nächste Oszillatorimpuls
erzeugt einen Impuls in der Impulsform K, welcher über die Leitung 307 den Eingängen
der beiden Bauteile 321 und 322 zugeführt wird.
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Dies bewirkt eine Uberstellung der in den beiden Bauteilen 317 und
318 temporär gespeicherten Information über die Verknüpfungsglieder 323 bis 325
und 327. bis 329 zu den Leistungsschaltungen 331 und damit zur Einschaltung einer
der Anzeigen 219 bis 221.
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Der nächste Impuls auf der Leitung 205 erzeugt einen Impuls in der
Impulsform L, der jedoch wiederum lediglich zur Erzeugung einer Zeitverzögerung
dient. Der nächste Oszillatorimpuls auf der Leitung 205 erzeugt ein Signal in der
Impulsform M, welches einen niedrigen Schaltwert am Ausgang 309 des NAND-Gliedes
308 und dadurch die Löschung der Bauteile 262 bis 266 sowie der Bauteile 317 und
318 bewirkt. Der nächste Oszillatorimpuls auf der Leitung 205 führt zu dem positiven
Impuls der Impulsform N und einem negativen Impuls am Ausgang 8 des Flip-Flops 306,
wodurch
die Flip-Flops 296 und 301 bis 306 gelöscht oder rückgesetzt werden. Am Ende eines
zehnten maschinenerzeugten Impulses wird die Ablaufsteuerung eingeleitet und am
Ende der Ablaufsteuerung löscht der Rückstellimpuls die Flip-Flops 296 und 301 bis
306, so daß die ganze Ablaufsteuerung vor Empfang des nächsten maschinenerzeugten
Impulses abgeschlossen ist. Anschließend durchläuft das System einen weiteren Häufigkeitsabtastvorgang.
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Nachdem die Maschine zehn vollständige Arbeitszyklen ausgeführt hat,
wird die Zählerstand-Information wiederum von den Bauteilen 1 und 322 zum Permanelltspeicher
überstellt und eine Leistungsschaltung 331 und eine andere oder die gleiche Anzeige
eingeschaltet.
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Während der Ablaufsteuerung verhindert de-r Impuls der Impulsform
I die Zufuhr von Impulsen zu den Bauteilen 262 bis 256.
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Da jedoch die gesamte Ablaufsteuerung innerhalb einer sehr kurzen
Zeit von nur sechs Oszillatorimpulsen (Impulsform P) stattfindet, ist de-r dadurch
in die Zählung der Bauteile 262 bis 266 eingeführte Fehler vernachlässigbar klein.
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Das insoweit beschriebene System zeigt die Arbeitshäufigkeit oder
-geschwindigkeit der Maschine oder des Prozesses an, und zwar gemittelt über zehn
vollständige Arbeitszyklen. Jedoch ist es häufig wünschenswert, auch bestimmen zu
können, ob die zum vollständigen Durchlauf eines Arbeitszyklus erforderliche Zeit
einen bestimmten Grenzwert überschreitet. Beispielsweise sollte der Umstand, daß
sich eine Maschine verklemmt hat, relativ schnell angezeigt werden. Die Erfindung
ermöglicht dies durch Mittel zur Feststellung einer übermäßigen Zeitdauer. Im einzelnen
werden die maschinenerzeugten Impulse auf der Leitung 227 NAND Gliedern 341 und
342 sowie dem Abschalt-Zähler 228 zugeführt. Das NAND-Glied 341 ist mit einem Eingang
an die Leitung 227 und mit einem zweiten Eingang über einen Widerstand 343 an eine
positive Spannung angeschlossen. Bei Betätigung des Alarm-Löschschalters 233 ist
der zweite Eingang jedoch mit Masse verbunden. Wenn beide Eingänge
des
NAND-Gliedes 341 einen hohen Schaltwert führen, was bei geöffnetem Schalter 233
jeweils für einen Teil jedes Arbeitszyklus der Maschine oder des Prozesses der Fall
ist, führt der Ausgang des NAND-Gliedes 341 einen niedrigen und der Ausgang des
NAND-Gliedes 342 einen hohen Schaltwert. Wenn umgekehrt die Leitung 227 einen niedrigen
Schaltwert führt, hat der Ausgang des NAND-Gliedes 342 einen hohen Schaltwert. Der
Ausgang des NAND-Gliedes 342 ist an eine Leitung 343 angeschlossen, welche zu den
Löscheingängen von vier BCD-Zählern 344, 345, 346 und 347 im Abschalt-Zähler 228
führt. Die Triggereingänge der vier BCD-Zähler 344 bis 347 sind an die Leitung 261
angeschlossen, welche die Oszillatorimpulse vom Ausgang des NAND-Gliedes 252 führt.
Der Ausgang A des BCD-Zählers 347 ist an den Triggereingang eines Flip-Flops 351
angeschlossen. Wenn während eines bestimmten Arbeitszyklus der Maschine oder des
Prozesses die Zahl der Oszillatorimpulse auf der Leitung 261 den Wert 1000 erreicht,
nimmt der Ausgang A des BCD-Zählers 347 einen hohen Schaltwert an. Wenn die Anzahl
den Wert 2000 erreicht, geht der Ausgang A auf einen niedrigen Schaltwert. Ein Zählerstand
von 2000 zeigt an, daß mindestens das Doppelte der normalen Zeitdauer für einen
vollständigen Maschinenzyklus verstrichen ist, da bei einem Zählerstand von 10 000
als Anzeige des NermBetriebeswåhrend zehn Maschinenzyklen ein Zählerstand von 1000
den normalen Wert für einen Zyklus darstellt. Daher zeigt ein Zählerstand von 2000
im Zähler 228 an, daß ein Maschinenzyklus das Doppelte der normalen Zeitdauer erfordert
hat.
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Es sei angenommen, daß ein Zählerstand von 2000 erreicht wurde. Dann
wird das Flip-Flop 351 durch die abfallende Flanke des Signals am Ausgang A des
BCD-Zählers 347 getriggert und dadurch bewirkt, daß der Ausgang Q des Flip-Flops
351 einen ntedrigen Schaltwert und der Ausgang 5 einen hohen Schaltwert annimmt.
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Die ansteigende Flanke des Signals am Ausgang 5 passiert einen Kondensator
352 und einen Widerstand 353, wodurch ein spitzer,
positiver Impuls
erzeugt wird, der an der Basis eines Transistors 354 erscheint und am Kollektor
dieses Transistors einen negativen Stromimpuls bewirkt, mit welchem der Setzeingang
eines Flip-Flops 356 beaufschlagt wird. Der Ausgang Q des Flip-Flops 356 ist an
einen Eingang eines NAND-Gliedes 357 angeschlossen, das zwischen die NAND-Glieder
324 und 329 eingefügt ist. Der Ausgang zu des Flip-Flops 356 ist an einen Eingang
eines weiteren NAND-Gliedes 358 angeschlossen, das zwischen das NAND-Glied 329 und
ein weiteres NAND-Glied 359 eingefügt ist. Das NAND-Glied 359 ist mit einem Eingang
an eine Spannung Vcc und mit einem weiteren Eingang an den Ausgang des NAND-Gliedes
324 angeschlossen. Der negative Impuls am Setzeingang des Flip-Flops 356 führt zu
einem hohen Schaltwert am Ausgang Q dieses Flip-Flops und damit zur Betätigung der
Anzeige 219.
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Gleichzeitig mit diesem Vorgang nimmt der Ausgang Q des Flip-Flops
Q 351 einen niedrigen Schaltwert an und schaltet dadurch einen Transistor 361 ab,
welcher normalerweise leitend geschaltet ist. Bei abgeschaltetem Transistor 361
wird ein Kondensator 362 über einen Widerstand 3g3 aufgeladen, bis die Durchbruchspannung
eines Uni-Junction-Transistors 364 erreicht wird, der zu diesem Zeitpunkt leitend
wird und den Kondensator 362 entlädt. Der Kondensator 362, der Widerstand 363 und
der Transistor 364 bilden einen Sperrschwinger, der ein Rechtecksignal erzeugt,
mit welchem die Basis eines Transistors 366 beaufschlagt wird. Dieser Transistor
verstärkt und invertiert das Rechtecksignal und gibt es an den Triggereingang des
Flip-Flops 356 ab.
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Entsprechend führen die Ausgänge Q und 5 dieses Flip-Flops 356 abwechselnd
hohe und niedrige Schaltwerte im Rhythmus des Rechtecksignals vom Sperrschwinger
und bewirken einen Blinkbetrieb der Anzeige 219. Durch diese blinkende Anzeige wird
eine übermäßig große Zeitdauer zwischen aufeinanderfolgenden Arbeitszyklen der Maschine
angezeigt. Eine zuvor angeschaltete Anzeige 221 oder 220 bleibt hierbei eingeschaltet.
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Zur Abschaltung eines Blinksignals und zur Rckführung des Systems
in den normalen Betriebszustand schließt die Bedienungsperson den Schalter 233,
wodurch das NAND-Glied 341 gesperrt und ein niedriger Schaltwert auf der Leitung
366 erzeugt wird, welcher an den Setzeingang des Flip-Flops 351 und den Löscheingang
des Flip-Flops 356 angeschlossen ist. Dadurch werden diese Bauteile rückgesetzt
und der Blinkbetrieb der Anzeige 219 beendet.
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Anhand der Figuren 1 bis 3 wurde ein spezielles Ausführungsbeispiel
der Erfindung erläutert. Natürlich könnten ähnliche Systeme mit unterschiedlichen
Bezeichnungen benutzt werden. In den Figuren 2A und 2B sind Bauteilnummern in die
Zeichnung eingetragen, was aber nicht bedeutet, daß mit anderen logischen Bas steinen
nicht die gleichen Ergebnisse erzielt werden könnten.
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Bei dem anhand der Figuren 1 bis 3 beschriebenen Ausführungsbeispiel
beträgt die Abtastzeit genau 10 Arbeitszyklen der Maschine, wobei jedoch, wie zuvor
erwähnt, auf eine Abtastzeit von fünf Arbeitszyklen umgeschaltet werden kann. Dabei
ist der bis zehn zählende Zähler 293 in einen bis fünf und einen bis 2 zählenden
Zähler aufgeteilt, und der Schalter 295 läßt sich so betätigen, daß das Flip-Flop
296 mit dem Ausgangssignal des bis fünf zählenden Zählers getriggert wird. In diesem
Fall sollte auch der Schalter 255 umgelegt werden, damit sich die Frequenz des den
Bauteilen 262 bis 266 zugeführten Signals verdoppelt, was dadurch erreicht wird,
daß aus den Bauteilen 246 und 247 anstelle 1 :36-Zählers ein 1:18-Zähler gebildet
wird.
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Natürlich könnte der Anschluß der Anzeigen 219 und 220 auch so geändert
werden, daß der Ubergang von. der einen zur anderen Anzeige nicht bei 90 , sondern.bei
80 % oder einem anderen gewünschten Prozentsatz der Nenngeschwindigkeit li egt .
Pr e Verlegung dieses Übergangs kann beispielsweise sehr lsicht/einem in Fig. 4
gezeigten Schalter durch Änderung der Anschlüsse an die Ausgänge der Zähler-Bauteile
262 bis 266 erreicht werden. Außerdem könnte ein Schalter zwischen dem Äbschalt-Zähler
228 und dem
Bauteil 351 vorgesehen sein, mit welchem sich die Länge
der Zeitdauer bis zur Betätigung des Bauteiles 351 wählen ließe.
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Fig. 4 zeigt eine Schaltung, die sich anstelle eines Teils der Schaltung
nach Fig. 2B verwenden läßt. Wie bereits erwähnt, kann eine Schalteranordnung vorgesehen
sein, mit deren Hilfe die Bedienungsperson bestimmte, von 90 % abweichende Prozentsätze
der Nenngeschwiigkeit bzw. -häufigkeit wählen kann. Fig. 4 zeigt eine entsprechende
Anordnung.
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Die Schaltung nach Fig. 4 umfaßt ein NAND-Clled 401 und fünf Bauteile
402 bis 406, welche dem NAND-Glied 252 bzw. den Bauteilen 262 bis 266 in Figuren
2A und 2B entsprechen. Die AnschlUsse an das NAND-Glied 401 sind die gleichen wie
fUr das NAND-Glied 252 und die Anschlüsse an die Eingänge der Bauteile 402 bis 406
sind ebenfalls die gleichen wie für die Bauteile 262 bis 266. Außerdem ist ein weiteres
NAND-Glied 408 vorgesehen, das einschließlich seiner AnschlUsse dem NAND-Glled 308
in Fig. 2A entspricht.
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Ein Wahlschalter 411 für den Prozentsatz besitzt einen beweglichen
Kontakt 412 und drei Schaltstellungen mit festen Kontakten 4-,3, 414 und 415. Der-Kontakt
412 liegt an Masse, während die Kontakte 413 bis 415 jeweils über einen Inverter
417, 418 bzw. 419 an Eingänge dreier NAND-Glieder 421, 422 bzw. 423 angeschlossen
sind. Diese Eingänge der NAND-Glieder 421 bis 423 liegen außerdem Uher jeweils einem
Widerstand 426, 427 bzw.
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428 an einer positiven Spannung Vcc.
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Wie bereits zwor erwähnt, kann ein NAND-Olled nur dann einen negativ
gerichteten Signalübergang an seinem Ausgang liefern, wenn sich seine sämtlichen
Eingänge auf hohem Potential befinden. Bei der in Fig. 4 gezeigten Stellung des
Wahlscbalters 411 fUhren der Ausgang des Znvertars 417 einen hohen und die Ausgänge
der Inverter 418 und 419 jeweils einen niedrigen Schaltwert.
Daher
spricht nur das NAND-Glied 421 auf Spannungsänderungen an einem seiner Eingänge
an. Wenn der Schalter-Kontakt 412in Berührung mit den Kontakten 414 oder 415 stände,
Wurde entsprechend nur das NAND-Glied 422 oder 423 auf Spannungs änderungen ansprechen.
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Jedes der NAND-Glieder 421 bis 423 besitzt zwei weitere Eingänge,
die an bestimmte, ausgewählte Ausgänge der Bauteile 404 und 405 angeschlossen sind.
Die ausgewählten Ausgänge bestimmen den von den Bauteilen 402 bis 406 zu erreichenden
Zählerstand, bei welchem alle Eingänge eines bestimmten NAND-Gliedes 421, 422 oder
423 einen hohen Schaltwert fUhren bzw. sich auf hohem Potential befinden. Die entsprechenden
Zählerstände entsprechen verschiedei£en Prozentsätzen der Nenn-Arbeitsweise der
Maschine.
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Der Ausgang A des Bauteils 406 ist über einen Inverter 431 an einen
Eingang eines Flip-Flops 432 angeschlossen, welches dem Flip-Flop 317 in Fig. 2B
entspricht. Bei einem Zählerstand von 10 000 oder weniger führt der Ausgang Q des
Flip-Plops 432 einen niedrigen Schaltwert und eine der Anzeige 221 entsprechende
Anzeige ist eingeschaltet, was 100 , der Nenn-Arbeitsweise anzeigt.
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Der Ausgang Q des Flip-Flops 432 ist außerdem über eine Leitung 433
an einen Eingang eines weiteren NAND-Gliedes 434 angeschlossen, welches mit eiteren
Eingängen an die Ausgänge der NAND-Glieder 421, 422 bzw. 423 angeschlossen ist.
Die Ausgänge dieser NAND-Glieder 421 bis 423 führen normalerweise jeweils einen
hohen Schaltwert, wobei das ausgewählte NAND-Glled auf einen niedrigen Schaltwert
wechselt, wenn der ihm zugeordnete Zählerstand erreicht wird. Der Ausgang des NAND-Gliedes
434 ist über einen Inverter 436 an einen Eingang eines Flip-Flopa 437 angeschlossen,
das dem Fllp-Flop 318 in Fig. 2B entspricht.
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Bei einem Zählerstand von 10 0On oder weniger hat der Ausgang Q des
Flip-Flops 432 einen niedrigen Schaltwert, und eine
Anzeige ist
angeschaltet, welche 100 % oder mehr der Nenn-Arbeitsweise anzeigt. Wenn ein Zählerstand
von 10 001 erreicht wird, nimmt der Ausgang Q einen hohen Schaltwert an und schaltet
die Anzeige ab. Der hohe.Schaltwert erscheint außerdem am NAND-Glied 434. Da dann
alle Eingänge dieses NAND-Gliedes einen hohen Schaltwert führen, erscheint ein hoher
Schaltwert am Flip-Flop 437 und führt zum Anschalten einer der Anzeige 220.entsprechenden
Anzeige, die einen unter 100 % liegenden Prozentsatz der Nenn-Arbeitsweise angibt.
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Wenn der durch die Verbindungen des NAND-Gliedes 421 zu den Bauteilen
404 und 405 festgelegte Zählerstand,6rreicht wird, führen alle Eingänge dieses NAND-Gliedes
421 einen hohen Schaltwert, so daß sein Ausgang zu einem niedrigen Schaltwert wechselt.
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Dies findet bei einem Zählerstand von 10 000 zuzüglich einem weiteren
Zählerstand statt, welcher beispielsweise einen unter 90 % liegenden Prozentsatz
der Nenn-Arbeitsweise angibt. Der Ausgang des NAND-Gliedes 434 nimmt dann einen
hohen Schalter an und eine dritte, der Anzeige 219 entsprechende Anzeige wird eingeschaltet,
um diesen unter 90 % liegenden Prozentsatz anzugeben. Natürlich ist zu einem bestimmten
Zeitpunkt immer nur eine der drei Anzeigen eingeschaltet.
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Wenn der Schalter 411 in eine der durch die Kontakte 414 und 415
bestimmten Schaltstellungen gebracht wird, würde der Ausgang des NAND-Gliedes 434
bei einem anderen Zählerstand, der von den Verbindungen der NAND-Glieder 422 bzw.
423 mit den Bauteilen 404 und 405 abhängt, auf einen hohen Schaltwert wechfieln.
Die Zählerstände können beispielsweise 80 % und 70 % der/Arbeitsweise entsprechen.
Die Bedienungsperson kann also durch Einstellung des Schalters 411 auswählen, ob
das System eine Arbeitsweise der Maschine mit weniger als 90 96, weniger als 80
%0 oder weniger als 70 % der Nennarbeitsweise anzeigen soll.
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Bei dem anhand der Figuren 1 - 3 erläuterten Ausführungsbeispiel
wird ein hochgenauer Oszillator 203 mit variabler Frequenz benutzt, wobei der Oszillator
mit dem Stellknopf 202 von der Bedienungsperson auf einen Wert eingestellt wird,
welcher als Nenn-Arbeitswe3e gelten soll. Mit Erhöhung der Frequenz wird auch dieser
Wert erhöht, da dann zur Erreichung des Zählerstandes, welcher 100 % der Nenn-Arbeitsweise
entspricht, eine kürzere Zeitspanne erforderlich ist. Bei Anwendung der in Fig.
5 gegezeigten Schaltung entfällt die Notwendigkeit eines teuren, hochgenauen Oszillators,
ohne daß dadurch die Bedienungsperson darauf verzichten muß, die Oszillatorfrequenz
entsprechend einer bestimmten Nenn-Arbeitsweise einzustellen.
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Die Schaltung nach Fig. 5 umfaßt eine Leitung 451, die an den Ausgang
eines Oszillators angeschbssen ist, welcher dem Oszillator 203 gleicht, jedoch kein
hochgenauer Oszillator zu sein braucht, Die Leitung 451 kann beispielsweise an den
beweglichen Kontakt des Schalters 206 angeschlossen sein. Die Leitung 451 ist an
die Eingänge 452 dreier Bauteile 453, 454 und 455 angeschlossen. Diese drei Bauteile
haben außerdem Löscheingänge 457, die an eine Leitung 458 angeschlossen sind, und
Abtast- oder Triggo eingänge 459, die an eine Leitung 461 angeschlossen sind. Drei
Anzeigen 462, 463 und 464 sind an die Ausgangsleitungen 466 jeweils eines Bauteiles
453, 454 bzw. 455 angeschlossen. Die Anzeige 462 zeigt Biner, die Anzeige 463 Zehner
und die Anzeige 464 Hunderter an. Die Bauteile 453 bis 455 bilden einen dekadischen
Zähler für das Signal auf der Leitung 451, eine abtastbare Halte- und Speicherschaltung
sowie einen Decoder-Treiber für die Anzeigen 462 bis 464.
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Die Schaltung umfaßt weiterhin einen an das Wechselstromnetz mit
beispielsweise 60 Hz angeschlossenen Zweiweggleichrichter 471, welcher ein entsprechend
gleichgerichtetes Signal erzeugt. An seinem Ausgang ist ein Spannungsteiler aus
zwei Widerständen 472 und 473 angeschlossen, wobei der Verbindungspunkt dieser beiden
Widerstände
an die Basis eines Transistors 474 angeschlossen ist.
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Am Kollektor des Transistors 474 erscheint ein Signal mit doppelter
Netzfrequenz, also z.B. mit 120 Hz, welches einem Eingang eines Zählers 476 zugeführt
wird, der mit einem NAND-Glied 477 zur Bildung eines 1:12-Zählers zusammengeschaltet
ist. Am Ausgang des NAND-Gliedes 477 erscheint ein Impuls für jeweils sechs Wechselstromperioden
am Eingang des Zweiweggleichrichters 471, welcher einen Eingang eines monostabilen
Kippgliedes 478 zugeführt wird. Der Ausgang des Kippgliedes 478 ist an die Leitung
461 und außerdem an den Eingang eines zweiten monostabilen Kippgliedes 479 angeschlossen,
das mit seinem Ausgang an die Leitung 458 angesc-hlossen ist. Für jeden das NAND-Glied
477 verlassenden Impuls erscheint zuerst ein Impuls auf der Leitung 461 und dann
ein Impuls auf der Leitung 458. Der Impuls auf der Leitung 461 bewirkt die Speicherung
des Zählerstandes im Zählerteil der Bauteile 453 bis 455 in de r Halteschaltung,
und der Impuls auf der Leitung 458 löscht anschließend die Zähler, decodiert den
gespeicherten Zählerstand und schaltet die Anzeigen 462 bis 464 ein.
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Es wird also bei jeder sechsten Wechselstromperiode oder alle 100
Millisekunden eine Zählung der Oszillatorfrequenz auf der Leitung 451 durchgeführt
und angezeigt. Mit Hilfe dieser sichtbaren Anzeige kann die Bedienungsperson die
Oszillatorfrequenz auf einen Wert einstellen, welcher dem gewünschten Nennwert der
Arbeitsgeschwindigkeit oder -häufigkeit entspricht.
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Es wurde bereits erwähnt, daß anstelle des in den Zeichnungen gezeigten
Systems alternativ auch eine Anordnung benutzt werden könnte, bei welcher die Zahl
der Arbeitszyklen, die innerhalb eines bestimmten Zeitintervalls oder innerhalb
einer bestimmten Zeitbasis ablaufen, gemessen wird. Bei einem solchen System kann
ein Impuls für jeden Arbeitszyklus der Maschine und eine Zeitbasis erzeugt werden.
Am Ende der Zeitbasis wird die Zahl der maschinenerzeugten Impulse mit einem vorgewählten
Standardwert verglichen. Dieser Vergleich kann beispielsweise durch Integrierung
der maschinenerzeugten Impulse in eine Spannung bewerkstelligt
werden,
welche die Zahl der Arbeitszyklen repräsentiert, Diese Spannung wird dann mit einer
Referenzspannung, beispielsweise unter Verwendung von Schmidt-Triggern verglichen.
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Es können auch Mittel zur Einstellung der Dauer der Zeitbasis und
der Dauer der maschinenerzeugten Impulse vorgesehen sein, damit sich die Dauer des
Abtastintervalls ändern läßt.
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Patentansprüche