DE2229979A1 - Bewegliche einrichtung zur herstellung von bauelementen - Google Patents
Bewegliche einrichtung zur herstellung von bauelementenInfo
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Classifications
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Description
Henri Rouquette,
8a, rue Bienvenu, Marseille (8°) (Bouches-du-Rhone)/
B'rankreich
Bev/egliche Einrichtung zur Herstellung von Bauelementen
'Ί
Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der Technologie des Bauwesens und betrifft eine bewegbare Vorrichtung zur Herstellung
von geformten Bauelementen.
Die Erfindung bezieht sich genauer gesagt auf eine ! bewegliche Vorrichtung mit veränderlicher Länge und Breite, :
welche in der Nähe der Baustelle oder des Bauvorhabens errichtet werden kann und mit welcher mehrwertige Platten oder Steine
aus armiertem oder vorgespanntem Beton oder Harzbeton in hohem Rhythmus hergestellt werden können, und zwar aufgrund der besonderen
Anordnung, welche ein schnelles Trocknen der erhaltenen Formelemente sicherstellt. . :
Es sind bereits Vorrichtungen oder Einrichtungen bekannt, mit welchen man Bauelemente oder Bauformteile industriell
herstellen kann. '
209883/0640 -2-
Im allgemeinen erfolgt die Herstellung derartiger Elemente oder B'ormteile in einer Fabrik oder aber in einem
großen Werk, und zwar aufgrund herkömmlicher, mehr oder weniger schwieriger Verfahren und Einrichtungen, die ziemlich
aufwendige und auch kostspielige Antriebsaggregate erforderlich machen. Das Trocknen der Elemente erfolgt im allgemeinen
nach dem Abbinden des Betons, und zwar entweder im Verlaufe eines langen Lagervorganges oder aber in für diesen besonderen
Zweck entsprechend ausgerüsteten Örtlichkeiten. Diese Verfahrensweisen und Einrichtungen sind teuer.
Parallel dazu sind auf dem einschlägigen Fachsektor auch Bauelemente bekannt, welche den Nachteil haben, daf3 sie
keine allzu glatte Unterfläche besitzen, was in beträchtlichem Maße das Aufstellen dieser Bauelemente erschwert.
Auch besitzen die die Form von sehr dünnen Platten aufweisenden Elemente keine Rippen oder Stege in Richtung der
Spannweite, wodurch deren Tragfähigkeit herabgesetzt wird.
Schließlich sind Platten bekannt, die allerdings lediglich als Fußbodenplatten geeignet und bestimmt sind.
Zweck der Erfindung ist es, in der Nähe der Baustelle
mit Hilfe eines vergleichsweise leichten Materials und unter
Sicherstellung eines beschleunigten Trockenvorganges Platten oder Steine herzustellen, von welchen die eine ihrer Flächen
Auskehlungen oder Nuten besitzt und die andere Fläche Rippen aufweist. Dank ihrer Ausführungsform können die so gewonnenen
Platten oder Steine verschiedenen Zwecken dienen. Sie können als Dachpfannen oder als Bedachungsmaterial dienen ebenso wie
als Bauelemente für Wände, Trenn- oder Scheidewände oder aber als Wandbekleidungen geeignet und bestimmt sein.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Mängel und Unzuträglichkeite'n der zum Stande der Technik zählenden Verfahrensweisen
und Einrichtungen zu vermeiden.
209883/0640
Zu diesem Zwecke besteht die bewegliche Vorrichtung zur Herstellung von Formteilen für die Bauwirtschaft aus einem
Formtisch, welcher sich auf ein Gestell abstützt, das zumindest zwei in Längsrichtung ausgesteifte Träger oder Balken auf-
von/
weist. Dieses Untergestell wird einem Sockel getragen, welcher auf dem Fußboden oder Erdboden aufsitzt und darüber hinaus eine Einrichtung aufweist, mit welcher oberhalb dieses Formtisches die Stahlarmierung angeordnet und gespannt werden kanni Diese Vorrichtung kennzeichnet sich dadurch, daß die Oberfläche des Formtisches teilweise aus einer Vielzahl von parallel zueinanderliegenden Rohren besteht, in welchen ein Wärmeträger strömt.
weist. Dieses Untergestell wird einem Sockel getragen, welcher auf dem Fußboden oder Erdboden aufsitzt und darüber hinaus eine Einrichtung aufweist, mit welcher oberhalb dieses Formtisches die Stahlarmierung angeordnet und gespannt werden kanni Diese Vorrichtung kennzeichnet sich dadurch, daß die Oberfläche des Formtisches teilweise aus einer Vielzahl von parallel zueinanderliegenden Rohren besteht, in welchen ein Wärmeträger strömt.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung sind diese Rohre zur Aufnahme eines thermischen Fluides an ihren Enden
verschlossen, wobei ein jedes Rohr in Längsrichtung von einem Rohr durchsetzt wird, welches einen Wärmeträger transportiert.
Ein jedes dieser Rohre, welche den Formtisch bilden, wird von zumindest zwei Rollen oder Rädern abgestützt.
Der hintere Teil dieser Form wird darüber hinaus teilweise durch Längsträger gebildet, welche zwischen diesen Rohren
angeordnet sind, wobei die obere Fläche bzw. der obere Teil im wesentlichen in halber Höhe der letzteren liegt.
Dieser Formtisch besitzt an einer jeden seiner äußeren Seiten eine Wand, welche an einer Achse angelenkt ist, die
in dem unteren Teil dieser Wand vorgesehen ist.
Die vorgenannte Vorrichtung zur Anordnung und Spannung der Armierung aus Metall und dergleichen besteht aus einer
Stange oder einem Träger zur Querverankerung, welcher zumindest mit einem Kolben verbunden ist. Diese Stange oder dieser
Träger verschiebt sich in waagerechter Richtung, also in Längsrichtung des Formtisches unter der Einwirkung von zumindest
einer endlosen Schraube , die mit einem Greiforgan
ausgerüstet ist. Dieses Greiforgan ist einerseits in dem
~4- ? 0 08 B 3 /06AU BAD 0RtGjNAL
Gestell dieser Vorrichtung frei drehbar gelagert und arbeitet andererseits mit einer mit dieser Stange oder mit diesem Träger
fest verbundenen Schraube zusammen. Der Kolben arbeitet mit einem Aufnahmebehälter zusammen, in welchen man ein pulverförmiges
Mittel einführt. Zur Entleerung ist dieser Aufnahmebehälter mit einem Ventil ausgerüstet.
Diese Vorrichtung besitzt darüber hinaus zwischen dem Formtisch und dem Untergestell ein metallisches, plastifiziertes
Gitter oder Gatter, welches die Platten auf einer gleichmäßigen Temperatur halten soll, um die Wärmeverluste auf
ein Minimum zu beschränken. Zu beiden Seiten des Formtisches besitzen die Seitenwände - welcne eine Regelung des oberen,
zu formenden Teiles erlauben - in doppelter Ausfertigung Wärmedämmplatten, welche ebenso wie im rückwärtigen Teil der Form
Wärmeverluste vermeiden sollen.
Das in diesen Rohren enthaltene thermische Fluid ist nach einer Ausführungsform der Erfindung Wasser. Nach einer
weiteren praktischen Verwirklichungsform der Erfindung wird als thermisches Fluid Öl gewählt. An einer jeden äußeren Seite
sind Entlüftungen vorgesehen, über welche die Luftblasen entlüftet v/erden. Am Ende eines jeden Elementes ist ferner ein
Füllventil angeordnet. -Der Heizkreis ist an einem jeden Ende mit einem Sammler verbunden, welcher mit Regelventilen ausgerüstet
ist. Die stromauf und stromab liegenden Sammler sind in einen Heizkreis geschaltet. Der Wärmeträger wird einem Warmwasserkessel
oder Heißwasserkessel entnommen. Bei diesem Kessel handelt es sich um einen in der Industrie üblichen Kessel. Umwälzpumpen,
welche in diesen Kreis eingeschaltet sind, sorgen für die erforderliche Zirkulation des Wärmeträgers. In gleichmäßigen
Abständen sind in Querrichtung Rollenträger angeordnet,, mit welchen an ihren äußeren Enden Längsschienen abgestützt
werden, die eine Fahrbahn bilden.
Mit Hilfe dieser Fahrbahn kann man auch mittels einer Rollvorrichtung ein metallisches Gitter bewegen, und zwar
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im Augenblick der Entstehung dieser armierten Platten oder
Steine. Das Betonieren erfolgt über eine Rüttelvorrichtung, welche sich längs dieser Fahrbahn bewegt. Man kann auch eine
rollende Rüttelabziehplatte vorsehen, welche sich in Querrichtung bewegt und an welche sich eine Stange anschließt, um nach
der einen Ausführungsform die Formelemente mechanisch fertigzustellen.
Die gesamte Einrichtung wird in einer Halle oder in einem Schuppen geschützt, der selbstverständlich demontierbar
und als leichte Abdeckung anzusprechen ist. Die zu beiden Seiten des Formtisches angeordneten Schienen ersetzen die Anordnung
einer Einschienenbahn oder eines verfahrbaren Trägers, z.B. Lastträgers, der zum Aufbau eines derartigen Schuppens
oder einer Halle erforderlich wäre*.
Die durch diese Vorrichtung erhaltenen und gewonnenen Bauelemente besitzen nach einer Ausführungsform eine glatte
ebene Fläche, welche einer Fläche mit parallel zueinanderliegenden Nuten oder Auskehlungen gegenüberliegt.
Nach einer besonderen Ausführungsform haben die Aus- ;
kehlungen'oder Nuten im Querschnitt Kreisform.
Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel ist diejenige.
Fläche, welche der mit Nuten versehenen Fläche gegenüberliegt, mit Rippen ausgestattet.
Die Bauelemente besitzen nach einer weiteren Ausführungsform
eine Vielzahl von in Längsrichtung und in der gleichen, waagerechten Ebene angeordneten Armierungseisen. Diese
Armierungseisen haben nach einer weiteren Ausführungsform die Gestalt eines waagerechten Gitters oder Netzes, weiches oberhalb
dieser Aussparungen oder Auskehlungen angeordnet ist.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung noch etwas näher veranschaulicht. In dieser zeigen in rein
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schematischer Weise:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei die Heizrohre,!
welche teilweise den Boden des Formtisches bilden, ohne Seitenwände der Voirichtung dargestellt
sind,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung,
Fig. 3 einen Teilschnitt in vergrößertem Haßstab
der erfindungsgemäßen Vorrichtung,-wobei die die Form bildenden Teile im einzelnen dargestellt
sind,
Fig. 4 einen Teillängsschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung, wobei insbesondere die
Einrichtung zur Anordnung und Spannung der metallischen Armierung mit hoher Elastizitäts-i
grenze sowie das System zur Entspannung die- : ser Armierung bzw. Armierungseisen dargestellt
sind, ι
Fig. 5 eine Teildraufsicht auf die Anordnung nach
Fig. 4, '
Fig. 6 eine Rückansicht der Anordnung nach Fig. 4, i
Fig. 7 bis 12 verschiedene Produkte aus Formbeton,
welche durch die erfindungsgemäße Vor- i richtung gewonnen werden können, wobei '■■
es sich dabei lediglich um einige der zahlreichen Ausführungsformen dieser Formelemente handelt.
In Fig. 1 sieht man in perspektivischer Darstellung
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das Schema der bewegbaren Vorrichtung gemäß der Erfindung ohne
ihre Köpfe. Mit der Bezugsziffer 29 sind diejenigen Elemente bezeichnet, welche man mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung
durch Vergießen in eine Form erhält, wobei der Boden dieser Form durch Formrohre 8 gebildet wird, durch welche Heizrohre
9 hindurchgeführt sind. Durch diese Heizrohre 9 strömt entsprechend den dargestellten Pfeilen das als Wärmeträger
dienende Fluid, welches einem Kessel entnommen wird. Die Zirkulation
dieses Wärmeträgers erfolgt mit Hilfe von Umwälzpumpen.
Die Breite eines jeden Formelementes wird durch Spuren oder Eindrücke 30 bestimmt, welche an bestimmten Stellen
in Querrichtung zu dem Formtisch angeordnet ist. Es ist möglich, im Augenblick des Formvorganges Querleisten 31 oder armierte
Nuten 32 vorzusehen, welche diese Elemente in Längsrichtung verstärken, wodurch deren Tragfähigkeit erhöht wird.
Diese Elemente können unterschiedlich dick sein. Zu diesem Zwecke sind an einem jeden seitlichen Ende des Formtisches
Ränder oder Kanten 10 vorgesehen, welche aus Platten oder Brettern bestehen. Die Höhe dieser Platten oder Bretter
ist entsprechend der Dicke des gewonnenen Formelementes unterschiedlich. Die Ränder 10 oder Umrandungen sind um Achsen 11
schwenkbar gelagert, so daß sie nach innen einschwenken können, um das Entformen zu begünstigen.
Während des Formvorganges werden die Ränder 10 oder Umrandungen mittels Schrauben 13 mit den seitlichen Trägern 12
fest verbunden, welche die Spuren im oberen Teil der Form bilden.
Es ist darüber hinaus vorgesehen, auf dem Boden des Formtisches eine Folie aus Polyvinyl so anzuordnen, daß sie
längs dieser seitlichen Ränder 10 nach oben umgeklappt v/erden ' kann, um eine vollständige Abdichtung und darüber hinaus auch '
ein einwandfreies Entformen der Bauelemente sicherzustellen.
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Die Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung. Auf dem Boden sind in bestimmten Abständen
Betonteile 1 vorgesehen, welche absolut eben sind und zu der Längsachse des Formtisches senkrecht stehen. Diese Betonteile
1 bilden einen Sockel, auf welchem die Vorrichtung aufliegt.
Diese Betonteile 1 tragen drei Träger 2, z.B. T-Träger, wobei zwischen zwei seitlich angeordneten Trägern ein
Hittelt'räger vorgesehen ist. Diese Träger sind in Längsrichtung des Formtisches gelagert. Die Träger sind versteift oder verstärkt,
um ein Untergestell zu bilden, auf welches ein plastifiziertes Metallnetz oder Metallgitter gespannt wird. Dieses
Netz nimmt Wärmedämmplatten 4 auf. In gleichmäßigen Abständen sind Rollträger 5 vorgesehen, an deren äußeren Enden Längsschienen
6 angeordnet sind. Diese Längsschienen 6 bilden eine Fahrbahn für den Betrieb der Vorrichtung. Die Rollen 7 dienen
als Stützen für die Rohre 8, welche mit einer thermisch gut leitenden Flüssigkeit, z.B. Wasser oder Öl, gefüllt sind.
Die Rollen 7 erleichtern die Ausdehnung bzw. das Zusammenziehen in Längsrichtung der Gesamtanordnung während einer
Temperaturerhöhung bzw. Abkühlung der Vorrichtung.
Im Inneren der Rohre 8 sind weitere Rohre 9 kleineren Durchmessers gelagert, in welchen der Wärmeträger zirkuliert,
den'der Kessel liefert. Die Fig. 3 zeigt eine Teilansicht in vergrößertem Maßstab der Anordnung nach Fig. 2, wobei
Einzelheiten des Formtisches dargestellt werden. Man sieht dort die Rollen 7, welche auf ihren Achsen 14 angeordnet sind,
ebenso wie die Längsträger 17, auf welchen die Spuren oder Eindrücke des Bodens der Form 12 vorgesehen sind. Auch sieht
man die Formrohre 8, in welchen die Heizrohre 9 gelagert sind.
Die geformten Nuten dieser Elemente 29 werden im allgemeinen durch direktes Formen auf diesen Formrohren β erhalten;
bei letzteren handelt es sich um einfache zylindrische
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Rohre. Es ist jedoch auch möglich, diesen Formtisch mit Rohren auszurüsten, welche einen anderen Querschnitt aufweisen, z.B.
im Querschnitt quadratisch, rechteckig, achteckig und dergleichen sind. Parallel dazu kann man auch auf diesen zylindrischen
Rohren 8 Spuren oder Eindrücke aus einem guten Wärmeleiter, z.B. Aluminium, anordnen. Diese Spuren oder Eindrücke sind in der
Zeichnung mit der Bezugsziffer 15 und 16 bezeichnet. Hierdurch erhält man Aussparungen oder Auskehlungen, und zwar in einer
jeden beliebigen, gewünschten Form, z.B. Ellipsenform und dergleichen.
In bestimmten Fällen kann man auch den Formtisch nach dem Vergießen des Betons mit einem beheizten Deckel versehen,
mit welchem das Abbinden und Trocknen des eingebrachten Fließbetons beschleunigt und geregelt werden kann.
Die Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Verankerungssystems
zum Ziehen der Drähte 21, welche eine hohe Elastizitätsgrenze besitzen und zur Armierung der durch den
Formtisch erhaltenen Elemente dienen. Die Fig. 4 der Zeichnung zeigt auch eine Vorrichtung zur Entspannung dieser Drähte 21.
Der Block 18, welcher so breit wie der Formtisch ist,
steht mit diesem Tisch über eine Achse 19 in Verbindung, welche in eine Öffnung oder Aussparung eingreift, die in Knaggen '
18a und 2a eingearbeitet ist. Diese Knaggen oder Lager 18a, 2a sind mit dem Block 18 bzw. den Trägern 2 verbunden und bilden
das den Formtisch tragende Untergestell .
Die Dr-ähte 21 sind an einer beweglichen und in Querrichtung
verlaufenden Verankerungsstange angehängt und mit die-* ser über Verankerungen 28 verbunden.
Die Stange 20 wird von zwei Fahrgestellen 25 getragen,
welche an einem jeden der beiden seitlichen Enden dieser Stange 20 angeordnet sind. Die beiden Fahrgestelle 25 sind
über einen Kolben 22 mit einem Aufnahmebehälter 23 verbunden, , welcher mit diesem Block 18 eine Einheit bildet derart, daß die-
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ser Kolben 22 mit einer in diesen Behälter 23 eingearbeiteten Bohrung zusammenarbeitet.
Ein pulverförmiges Material, welches in diesen Aufnahmebehälter 23 über die Öffnung 24 in demjenigen Augenblick
eingeführt wird, in welchem der Kolben 22 in seiner maximalen Rückzugsstellung ist, blockiert diesen Kolben. Die Drähte 21
werden an der Stelle 28 über Zugvorrichtungen gespannt, von welchen eine jede auf einen dieser Drrhte einwirkt.
Während der Entspannung dieser Drähte 21 erlaubt ein Ventil 23a die Evakuierung des pulverförmigen Stoffes,
welcher in dem Aufnahmebehälter 23 enthalten ist. Dieser Stoff entleert sich in eine Schublade 27 oder einen Schieber, in
welchem er gesammelt werden kann.
Der Hub des Kolbens 22 wird so gewählt, dai3 die Gesamtheit
der Länge der Entspannung der Drähte 21 aufgenommen werden kann.
Zwei Greiforgane 26, von welchen ein jedes auf eine
Schraube aufgekeilt ist, die mit einer mit der Querstange 20 fest verbundenen Mutter zusammenarbeitet, erlauben, letztere
in Längsrichtung nach vorne und nach hinten in Bewegung zu setzen derart, daß diese Drähte 21 gespannt oder entspannt v/erden.
Dabei wird die Stange 20 von den beiden Fahrgestellen 25 getragen.
Die Fig. 7 bis 12 zeigen verschiedene Anwendungsmöglichkeiten von Bauelementen, wie sie durch die erfindungsgemäße
Vorrichtung erhalten werden.
Die Fig. 7 zeigt Ziegel für eine Dachunterkonstruktion 29a, welche mit Latten 31 ausgerüstet ist. Diese Latten
31 werden über eine SpezialVorrichtung 36 mit den Fui3boden-Dach-Platten
senkrecht zu der tragenden Wand verbunden.
-11-209883/06AO
Die Fig. O zeigt eine Platte 29b oder ein plattenförmiges
Element, welches für einen Fußboden bzw. eine Zimmerdecke bestimmt ist. Diese Platte oder dieses Element ist mit
Rippen bzw. Stegen 32 ausgestattet, die mit einem Beschlag in Form einer Haarnadel 37 mit der Platte 29b verbunden ist. Unter
dieser Platte 29b sind Innenverkleidungen in Form von Gipsplatten 30 über Schrauben 39 befestigt, die in eine beispielsweise
aus Holz, PVC oder einem anderen Material bestehende Schiene 40 eingeschraubt sind, die in die Platte eingefügt wird*
und zwar im Augenblick des Gießens dieser Platte. Man erhält auf diese V/eise eine elastisch aufgehängte Zimmerdecke,, welche
von der Armierung des Fußbodens unabhängig ist und auf diese Weise einen vorzüglichen Wärmedämm- und Schalldämmkoeffizienten
besitzt.
Man kann gleichermaßen in eine der Aussparungen oder·
Auskehlungen einen Träger 41 einlegen, auf welchem beispiels- ■ weise die elektrischen Drähte 42 der Anlage angeordnet sind.
Die Fig. 9 zeigt eine Verbindung für die beiden Elemente 29c und 29d, die mit Hilfe der erfindungsgemäßen Formvorrichtung
gewonnen werden. Eine entsprechende Aussparung 43 und Bohrung in deren Umgebung erlaubt die Anordnung einer Verbindungsschraube
44, welche die beiden Platten 29c und 29d miteinander verbindet.
Die Fig. 10 zeigt die Anordnung und Lagerung der kanalförmigen Dachziegel 33 oder Dachpfannen, Vielehe gleichzeitig
in den Hohlraum der Aussparungen oder Auskehlungen eingreifen und auf den Rippen oder Stegen aufsitzen, die das Ergebnis
des !Formvorganges sind. Die Aussparungen oder Auskehlun-+ gen erlauben das Ableiten von Regenwasser und dergleichen in
Regenrinnen. i
Die Fig. 11 zeigt ein Element 29 nach der Erfindung, an welches wahrend des Formvorganges Leisten 31 angeformt wurden,
welche das Setzen von Dachziegeln erlauben.
-12-209BR3/06
40
Die Fig. 12 zeigt die gesetzten Dachziegel 34 oder Dachpfannen, welche an den Leisten 31 angehängt sind. Mit der
Bezugsziffer 35 ist ein galvanisierter Draht bezeichnet, v/elcher durch die entsprechenden Öffnungen der Ziegel und Leisten
hindurchgeführt ist und auf diese Weise für einen sicheren Halt dieser Ziegel auf der Dachunterkonstruktion sorgt.
Die Erfindung erschöpft sich keineswegs in der dargestellten und beschriebenen Einrichtung. Es sind vielmehr
noch weitere Ausführungsformen möglich und denkbar, ohne daß hierdurch der Rahmen der Grundkonzeption gesprengt wird.
- Patentansprüche -
2 09 R R 3/Π flh0
Claims (10)
- P A T E N T A II SPRÜCHEewegliche Einrichtung zur Herstellung von Bauelementen, die auf der Baustelle geformt werden können, wobei die Formvorrichtung einen Formtisch besitzt, der von einem Untergestell gestützt wird, und dieses, auf einem auf der Erde stehenden Sockel aufliegende Untergestell zumindest zwei versteifte Längsträger besitzt, mit einer Vorrichtung zur Anordnung und zum Spannen von metallischen Armierungen oberhalb dieses Formtisches, dadurch gekennzeichnet , dai3 die Fläche des Formtisches teilweise aus einer Vielzahl von parallel zueinanderliegenden Rohren (8) besteht, in welchen ein Wärmeträger zirkuliert.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Rohre (8) zur Aufnahme eines thermischen Fluides an den beiden Enden verschlossen sind und daß in einem jeden dieser Rohre in Längsrichtung ein Rohr (9) angeordnet ist, \^elches einen Wärmeträger in Form eines Fluides transportiert.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß ein jedes dieser Rohre (8), welche den Formtisch bilden, zumindest von zwei Rollen (7) abgestützt wird.
- 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Form darüber hinaus teilweise von Längsträgern (12) gebildet wird, von welchen ein jeder zwischen zwei Rohren (0) gelagert ist und deren obere Fläche im wesentlichen in halber Höhe dieser Rohre (8) liegt.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß der !Formtisch an jedem seiner seitlichen Enden eine Wand (10) besitzt, welche auf einer— A2— 209R83Achse (11) schwenkbar gelagert ist, die im unteren Toil dieser Wand (10) angeordnet ist.
- 6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dai3 die Vorrichtung zur Anordnung und Spannung der metallischen Armierung aus einer beweglichen, querliegenden Verankerungsstange (20) besteht, welch letztere zumindest an einem Kolben (22) befestigt ist, daß sich diese Stange (20) in Längsrichtung des Formtisches unter der Einwirkung von zumindest einer endlosen Schraube in waagerechter Richtung bewegt, daß diese Schraube (20) mit einem Greiforgan (26) ausgerüstet ist, welches einerseits in dem Gestell dieser Vorrichtung frei drehbar gelagert ist und andererseits mit einer Mutter zusammenarbeitet, die mit der Stange (20) in Verbindung steht und daß der Kolben (22) mit einem Aufnahmebehälter (23) zusammenarbeitet, in welchen ein pulverförmiges Produkt eingeführt wird, wobei dieser Aufnahmebehälter (23) mit einem Ventil (23a) für die Entleerung dieses Behälters (23) ausgerüstet ist.
- 7. Bauelement, welches mit der Vorrichtung geformt wird nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß es eine glatte und ebene Fläche (29·1) besitzt, welche einer parallel zueinanderliegende Nuten enthaltenen Fläche (29.2) gegenüberliegt.
- 8. Element nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß diese Nuten halbzylinderförmig sind.
- 9. Element nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet , daß das Element eine Vielzahl von parallel zueinanderliegenden Längsdrähten (21) als Armierung besitzt und daß diese Drähte (21) in der gleichen waagerechten Ebene liegen.
- 10. Element nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch-Aj-209R83 /0640ASgekennzeichnet , daß die Fläche (29.1), welche derjenigen Fläche gegenüberliegt, in welche die Nuten eingearbeitet sind, mit armierten Rippen oder Stegen (32) ausgestattet ist.2 0 9 H 8 3 / 0 6 4 0
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