DE2229741A1 - Verfahren zur herstellung eines gasentladungspaneels und durch dieses verfahren hergestelltes bildwiedergabepaneel - Google Patents
Verfahren zur herstellung eines gasentladungspaneels und durch dieses verfahren hergestelltes bildwiedergabepaneelInfo
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Description
PHN 5715 Va/EV
Akts: PHF- νΊΛ^
Anmeldung vom· 1 ü . Jlim" 1^7?
Anmeldung vom· 1 ü . Jlim" 1^7?
Verfahren zur Herstellung eines Gasentladungspaneels
und durch dieses Verfahren hergestelltes Bildwiedergabepaneel.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Bildwiedergabe-Gasentladungspaneels,
das mindestens aus einer unteren Platte und einer aus lichtdurchlässigem Material bestehenden oberen Platte besteht, während
die untere und die obere Platte mit gegenseitig isolierten Leitern versehen sind, wobei zwischen den
Leitern der unteren und der oberen Platte eine Anzahl von Hohlräumen vorgesehen ist, in denen Gasentladungen
auftreten können, wenn zwischen den Leitern geeignete Potentialunterschiede angelegt werden. Weiterhin
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-*·- . PHN 5715
bezieht sich die Erfindung auf ein durch dieses Verfahren hergestelltes Gasentladungspaneel.
Die Befestigung einer Vielzahl im
allgemeinen paralleler streifenförmiger Leiter mit
einer unteren und/oder einer oberen Platte ist nicht einfach.
Es ist bekannt, diese Leiter in Nuten einer elektrolytisch oxydierten Aluminiumplatte anzubringen,
aber dieses Verfahren ist umständlich. Die Leiter können in der richtigen Lage festgeklemmt und auf
der Grundplatte einer Gussform angebracht werden-, wonach geschmolzenes Glas auf die Leiter gegossen
wird, so dass diese in eine Glasplatte eingebettet werden; es stellt sich aber heraus, dass Glas zwischen
die Grundplatte und die Leiter fliessen kann, wodurch die wirksame Oberfläche der Leiter mit Glas bedeckt
wird. Das Reinigen dieser wirksamen Oberfläche nimmt viel Zeit in Anspruch. Auch das Eindrücken der Leiter
in eine weichgemachte Glasplatte kann infolge gegenseitiger Verschiebung oder Verformung der Leiter
Schwierigkeiten bereiten. Ausserdem wird die Glasplatte infolge der starken Erhitzung weniger transparent.
Ein verhältnismässig einfaches Verfahren zur Herstellung von Gasentladungspaneelen wird
erhalten,, wenn nach dei Erfindung die in die gegenseitig
richtigen Lagen gebrachten Leiter mittels einer leicht schmelzbaren Glasart (Email) auf der unteren und/oder
der oberen Platte befestigt werden. Die Leiter können
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auf eine Seite mit einer Schicht einer Emailsuspension überzogen und mit dieser Seite auf eine untere oder
obere Platte gelegt werden, wonach das Email geschmolzen wird, so dass die Leiter an der betreffenden Platte
befestigt werden. Die Dicke der Leiter veranlasst dann die Bildung einer Anzahl von Kanälen, die die
zwischen der unteren und der oberen Platte anzubringenden Hohlräume miteinander verbinden.
Unerwünschte Entladungen zwischen den
einander zugekehrten Seitenflächen der Leiter lassen
sich dadurch vermeiden, dass diese Flächen gleichfalls mit Email überzogen werden. Dies lässt sich auf
einfache Weise erzielen, wenn die Emailsuspension auf der unteren und/oder der oberen Platte angebracht
und Geschmolzen wird, wonach die Leiter in das weiche Email eingedrückt werden. Durch passende ¥ahl der Dicke
der Emailsuspensionsschicht im Verhältnis zu der Dicke der Leiter und des gegenseitigen Abstandes der Leiter
lässt sich erreichen, dass das Email die Seitenflächen der Leiter überzieht, ohne dass die zwischen den
Leitern gebildeten Kanäle zu eng werden. Vorzugsweise werden dis Leiter beim Eindrücken in das Email gleichzeitig
gestrecht gehalten.
Eine Vielzahl von Leitern kann mit den Enden in der richtigen Lage fixiert werden, aber vorzugsweise
wird ein Gebilde von Leitern dadurch erhalten, dass auf photochemischem Wege Schlitze in eine Metall-
2 11 Ί H 8 3 / Π 6 3 3
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platte geätzt werden. Das Muster der Leiter oder der Schlitze kann in bekannter Weise auf photographischem
Wege an der richtigen Stelle angebracht werden. Das umständliche Anbringen und Fixieren einzelner
Leiter in bestimmten gegenseitigen Abständen ist dann überflüssig.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnitt durch eine Teil eines Paneels nach der Erfindung,
Figuren 2, k und 6 andere Ausfuhrungsformen
einer mit Leitern versehenen Platte nach der Erfindung, und
Figuren 3» 5 und 7 die entsprechenden Querschnitte
durch die Figuren 2, k und 6.
In Fig. 1 bezeichnet 1 eine intere Platte, 2 eine lichtdurchlässige obere Platte und 3 eine
gelochte Zwischenplatte. Die unter Platte 1 trägt eine Anzahl paralleler streifen-formiger Leiter hf während
die obere Platte 2 eine Anzahl paralleler Leiter 5 trägt, die zu der Richtung der Leiter k senkrecht
sind. Die Oeffnungen 7 in der Platte 3 liegen gerade an
den Kreuzpunkten der Leiter k und 5 und sind mit einem
geeigneten Gas unter einem bestimmten Druck ausgefüllt.
Die Leiter h sind mit Hilfe von Email 6
an der unteren Platte 1 befestigt, während die Leiter 5 mit Hilfe dieses Emails an der oberen Platie 2
befestigt sind. Die räume 8 zwischen den Leitern k und
2 Π ;J 8 R 3 / Π β 3 3
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5 stellen mit eilen Hohlräumen in Verbindung und, ermöglichen
die Entlüftung der Hohlräume 7 und die Einbringung der Gasfüllung in diesen Hohlräumen 7· Die
durch die Räume 8 gebildeten Kanäle münden in einen nicht dargestellten gemeinsamen Kanal, der mit einem Pumprohr
versehen ist.
Vorzugsweise werden die Leiter k und 5 dadurch
gebildet, dass Schlitze in eine Metallplatte geätzt werden. Die enden der Leiter 4 und 5 sind dann mittels
eines aus vier Leisten bestehenden Rechtecks miteinander verbunden. Die Leiter werden auf einer Seite mit
einer Emailsuspension 6 bestrichen und mit dieser1 Seite
auf die untere Platte 1 bzw. die obere Platte 2 gelegt. Die sich zu den Leitern parallel erstreckenden Leisten
werden entfernt, während die senkrecht auf den Leitern stehenden Leisten mittels einer Ziehvorrichtung, die
z.B. aus Federn besteht, voneinander ab—gezogen werden, damit die Leiter gestreckt werden. Dadurch, dass die
Emailsuspension geschmoltzen wird, werden dann die Leiter mit den Platten 1 bzw. 2 verbunden und werden die Leisten
entfernt. Die Platten 1, 2 und 3 mit den Leitern
h und 5 werden danach aufeinander gesetzt, während eine
Lötglasssuspension an den Rändern der Platten 1,2 und 3 angebracht wird. Das Gebilde wird in einen Ofen
gesetzt und erhitzt, so dass das Lötglas die Platten 1, 2 und 3 vakuumdicht miteinander verbindet. Durch die
Entfernung der Leisten sind die Leiter gegeneinander
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Isoliert. Dann werden die Hohlräume 7 durch die Kanäle 8 entlüftet und wird das gewünschte Gas in die Hohlräume
7 eingeführt.
Häufig liegt die Gefahr vor, dass Entladungen zwischen den einander gegenüber liegenden Flächen der
Leiter k bzw. 5 auftreten. Dies lässt sich dadurch
vermeiden, dass diese Flächen mit Email überzogen werden.
Vorzugsweise erfolgt diese Ueberziehen durch das Verfahren nach den Figuren 2 und 3· Zu diesem
Zweck wird die Emailsuspension 6 auf der Platte 1 oder 2 angebracht und werden die Leiter h bzw, 5 in
das Email eingedrückt, nachdem dies erhitzt und geschmolzen ist. Das durch die Leiter k bzw. 5 weggedrückte
Email gelangt dann in die Kanäle 8 zwischen den Leitern und überzieht infolge der Oberflächenspannung
die Seitenflächen der Leiter. Im zu verhindern, dass die Kanäle zu eng werden, muss die Dicke der Amailschicht
im allgemeinen weniger als 25 % der Dicke der Leiter
betragen. Bei einer günstigen Ausführungsform war die
Dicke der Emailschicht 20 ,um und die der Leiter 100 /um.
Die Breite der Kathodenleiter auf der unteren Platte betrug 0,5 nun und die der Anodenleiter auf der oberen
Platte 150 ,um. Die Mittelabstände der Kathoden- und
der Anodenleiter waren einander gleich und betrugen 1,25 mm. Es ist jedoch auch möglich,die Seitenfläche
zugleich mit der Anbringung der einseitigen Schicht mit Emailsuspension zu überziehen. Dieses Verfahren
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ist aber weniger einfach, als das obenerwähnte Verfahren,
weil die Gefahr vorliegt, dass die Suspension dann auf die wirksame Oberfläche der Elektroden gelangt,
¥enn es erwünscht ist, in die Röhre einen Speicher einzubauen, können die Leiter 5 völlig mit
einer halbleitenden Schicht tiberzogen werden» Vorzugsweise werden die streifenförmigen Leiter 5 dann durch
die drahtförmigen Leiter 9 ersetzt (Figuren 6 und 7)»
die mit einer halbleitenden Emailschicht 10 überzogen sind. Dieses Email kann zugleich zur Haftung der
Drähte 9 an der Platte 2 dienen. Die Drähte 9 bestehen
z.B. aus Chromeisen und weisen einen Durchmesser von 0,1 mm auf, während die Emailschicht 10 eine Dicke
von 40 /umaufweist.
Vorzugsweise werden die Leiter h und 5
dadurch gebildet, dass auf photochemischem Wege Schlitze in eine aus Chrom-Nickel-Eisen bestehende Platte mit
einer Dicke von 0,1 mm geätzt werden. Die Anwendung von Email zum befestigen der Leiter auf der unteren
und der oberen Platte weist weiter noch den Vorteil auf, dass diese meistens aus Glas bestehenden Platten
nahezu völlig transparent bleiben.
Dadurch, dass die Leiter weniger stark als beim Eindrücken in eine geschmolzene Glasplatte
erhitzt werden, ist die Gefahr vor Oxydation der wirksame Oberfläche der Leiter geringer, während eine
Verfärbung der Glasplatte infolge sich lösenden axyds
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-β- PHN 5715
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der Leiter nicht auftritt. Die Platten können vorteilhaft aus Fensterglas bestehen.
2 π · ■; ■; a π / η ρ 3 3
Claims (3)
1. } Verfahren zur Herstellung eines Bildwiedergabe-Gasentladungspaneels,
das aus mindestens einer unteren Platte und einer lichtdurchlässigen oberen Platte besteht, wobei die untere Platte und die obere
Platte mit .einer Anzahl gegeneinander isolierter Leiter versehen sind, und wobei zwischen den Leitern
der unteren und der oberen Platte eine Anzahl von Hohlräumen vorgesehen ist, in denen Gasentladungen
auftreten können, wenn zwischen den Leitern geeignete Potentialunterschiede angelegt werden, dadurch gekennzeichnet,
dass die in die richtige Lage gebrachten Leiter mittels einer leicht schmelzbaren Glasart (Email)
auf der untere Platte und/oder der qberen Platte befestigt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Leiter auf einer Seite mit einer Emailsuspension überzogen und mit der überzogenen
Seite auf einer unteren oder oberen Platte durch Schmelzen der Emailsuspension befestigt werden.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass auch die einander zugekehrten Seitenflächen
der Leiter mit Emailsuspension überzogen werden. k. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass eine Schicht aus einer Emailsuspension auf einer unteren oder oberen Platte angebracht und
derart erhitzt wird, dass das Email schmilzt, wonach die Leiter in die erweichte Emailschicht eingedrücht
PHN 5715
werden, wobei das Email auch die einander zugekehrten Flächen der Leiter überzieht.
5. Verfahren nach anspruch 1, 2, 3 oder k,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Gebilde von Leitern der oberen und/oder unteren Platte dadurch erhalten
wird, dass auf photochemischem Wege Schlitze in eine
Metallplatte geätzt werden.
6'. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5>
dadurch gekennzeichnet, dass die Leiter während der befestigung mit Hilfe von Email gestreckt gehalten werden.
7. Durch das Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 6 hergestelltes Gasentladungspaneel, dadurch gekennzeichnet,
dass die Leiter mit Hilfe von Email auf der unteren und/oder oberen Platte befestigd sind.
3/0633
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