DE2228574A1 - Zielvorrichtung - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Priorität: 11. Juni 1971, V.St.A., Nr. 152 337
Die Erfindung betrifft eine Zielvorrichtung, die insbesondere zur Verwendung bei Feuerwaffen, wie Flinten und dergl.,
geeignet ist.
Die Verwendung von Kollimatorzielvorrichtungen mit einer Zielmarke, die mittels einer reflektierenden Einrichtung in ein Gesichtsfeld
projiziert wird, ist bereits bekannt, und eine derartige Zielvorrichtung ist in der US-Patentschrift 2 633 051 offenbart.
Eine weitere derartige Vorrichtung geht aus US-Patentschrift 2 472 809 hervor. Eine Schwierigkeit, die bei Zielvorrichtungen
dieser Art auftritt, liegt in der Helligkeit der Abbildung der Zielmarke, die dem Gesichtsfeld überlagert ist. Wenn die Zielvorrichtung
die größtmögliche Nützlichkeit bei allen Tageslichtbedingungen von der Morgendämmerung bis zur Abenddämmerung haben
soll, muß die Abbildung der Zielmarke no hell wie möglich sein.
Gemäß der US-ratentschrift 2 472 809 soll das Problem der Helligkeit
der Zielmarke durch die Anordnung einer inneren Beleuchtungsquelle für die Zielmarke und einer Einrichtung zum Variieren der
Intensität der Beleuchtungsquelle gelöst werden. Diese Lösung ist aber teuer und deshalb zur Verwendung bei Zielvorrichtungen der
unteren und mittleren Preisklasse wenig wünschenswert. Außerdem erfordert diese Lösung die Verwendung von zwei Zielmarken, eine
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zur Verwendung bei hellem Umgebungslicht und eine zur Verwendung
bei dämmerigem Umgebungslicht.
Ferner sei darauf hingewiesen, daß eine Anzahl bekannter KollimatorZielvorrichtungen beidäugig verwendet werden muß, d.h.
daß ein Auge das Ziel und das andere die Zielmarke betrachtet und die beiden Augen beide Ansichten einander überlagern, so
daß dem Benutzer die Zielmarke auf das Ziel ausgerichtet erscheint. Diese Art von Zielvorrichtung hat sich als sehr nützlich
für Menschen erwiesen, die beide Augen ausreichend koordinieren können. Es hat sich aber gezeigt, daß die große Mehrheit
der Schützen nicht imstande ist, eine derartige Koordination zu erreichen und infolgedessen aufgrund der Exophorie-Erscheinung
die Zielvorrichtung nicht benutzen kann.
Aufgabe der Erfindung ist es also, eine Zielvorrichtung zu schaffen, die unter allen Tageslichtbedingungen eine helle
Zielmarke liefert.
Die Zielvorrichtung gemäß der Erfindung löst das Problem hinsichtlich der Helligkeit der Zielmarke durch die Verwendung
einer Zielmarke aus einem fluoreszierenden Werkstoff, beispielsweise
einem fluoreszierenden, gefärbten Acrylpolymerisat, welches dem Umgebungslicht ausgesetzt ist. Der Werkstoff für
die Herstellung der Zielmarke wird aufgrund seiner Lichtleiteigenschaften wie auch seiner Fähigkeit zum Empfang des Lichts
durch seine'Seitenwände und zur Weitergabe des empfangenen Lichts an seine Stirnwände gewählt. Die Größe und Gestalt der als Körper
ausgebildeten Zielmarke ist so gewählt, daß der Zielmarkenkörper eine erheblich größere Seitenwandflache hat, durch die Licht empfangen
wird, als die Stirn- oder Kantenwandfläche, durch die Licht projiziert wird. Das Licht wird also durch eine verhältnismässig
größere Seitenwandflache empfangen und durch eine ver- .
— O _
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hältnismäßig kleinere Stirnwandfläche weitergeleitet, so daß
der Stirnwandteil erheblich heller erscheint als die Seitenwandflache.
Die Zielmarke hat vorzugsweise stangen- oder folienförmige Gestalt. Handelt es sich um eine Stange, so muß
der die Beleuchtungsquelle darstellende Zielmarkenkörper einen Durchmesser von höchstens ca. 5>08 mm (0,2 Zoll) haben,
um die nötige Helligkeit der Zielmarkenabbildung zu liefern. Vorzugsweise liegt der Durchmesser der die Beleuchtungsquelle
darstellenden Stange im Bereich von ca. 0,51 mm bis ca. 3,81 mm
(0,02 bis 0,15 Zoll). Ist der die Beleuchtungsquelle darstellende Zielmarkenkörper eine Folie oder Platte, so muß deren
Dicke innerhalb der oben für den Durchmesser der Stange angegebenen Grenzen ?legen. Die Zielmarke ist aus einem fluoreszierenden,
gefärbten Werkstoff hergestellt, welcher einen farbigen Lichtstrahl in einem vorgewählten, schmalen Wellenlängenband
des Spektrums abgibt. Am meisten bevorzugt wird ein Werkstoff, der ein orangenfarbiges Licht abgibt, welches für das
. Auge am leichtesten sichtbar ist.
Die Zielmarke· ist so angebracht, daß ihr Seitenwandbereich
dem Umgebungslicht völlig ausgesetzt ist, welches infolgedessen ins Innere des Zielmarkenkörpers aufgenommen wird.
Der andere Stirnwandbereich kann sich in eine abgedunkelte Kammer erstrecken und erscheint infolgedessen als heller Fleck
innerhalb der abgedunkelten Kammer. Ein Spiegel ist in der Vorrichtung derartig angeordnet, daß er das Licht von der Zielmarke
unter einem Winkel von ca. 90° zu einem teilweise reflektierenden Spiegel reflektiert, welcher vorzugsweise mit
einem dichroitischen, reflektierenden Überzug versehen ist, der so gewählt ist, daß er nur die jeweilige Wellenlänge des
von der Zielmarke ausgehenden Lichts reflektiert, so daß der Teilreflektor folglich als dichroitischer Strahlenspalter wirkt.
Der dichroitische Überzug erlaubt im wesentlichen allen anderen Wellenlängen des Lichts durch den teilweise reflektierenden
Spiegel ohne Reflexion hindurchzugehen. Der dichroitische
Strahlenspalter kann so gestaltet sein, daß er ein erstes gegebenes schmales Band farbigen Lichts reflektiert und ein
zweites gegebenes schmales Band farbigen Lichts durchläßt, wobei eine nahezu unbegrenzte Anzahl von Kombination reflektierter
und durchgelassener Farben möglich ist. Der dichroitische Reflektor ist in einem das Gesichtsfeld begrenzenden
Gehäuse angeordnet und reflektiert die Abbildung der Zielmarke zum Auge des Benutzers. Das Licht von der Zielmarke
kann durch den Teilreflektor im wesentlichen ungehindert hindurchgehen, so daß der Benutzer das Gesichtsfeld einschließlich
des Ziels mit überlagerter Abbildung der Zielmarke sieht. Eine Kollimatorlinse ist zwischen der Zielmarke und dem dichroitischen
Strahlenspalter angeordnet, um die die Abbildung der Zielmarke umfassenden Strahlen längs paralleler Bahnen
zum Strahlenspalter durchzulassen. Dies erlaubt es dem Benutzer, seinen Kopf bei Verwendung der Vorrichtung zu bewegen,
ohne daß dabei die Zielmarkenabbildung das Ziel, im Gesichtsfeld gesehen,verläßt und projiziert die Abbildung der Zielmarke
ins Unendliche, so daß sie auf das Ziel ausgerichtet erscheint.
Die abgedunkelte Kammer hat vorzugsweise die Form eines Rohres oder eines Tubus, welcher im Gehäuse der Zielvorrichtung
schwenkbar angebracht ist. Am Gehäuse sind Seiten- und Höhenrichtköpfe angebracht, die zum Schwenken des Tubus,
entgegen der Vorspannung einer Feder betätigt werden, um die Abbildung der Zielmarke zu bewegen und dadurch in der auf das
Ziel gerichteten Zielvo'rrichxung /Honenfehler in der Geschoßbahn
auf Null zu korrigieren.
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Es handelt sich also bei der Erfindung um eine Zielvorrichtung mit einer Zielmarke aus einem fluoreszierenden
Acry!polymerisat, die außerhalb des Gesichtsfeldes angeordnet
ist und deren Abbildung in das Gesichtsfeld projiziert wird. Es wird ein Teilreflektor zum überlagern der Abbildung
der Zielmarke über das Gesichtsfeld verwendet. Dieser Teilreflektor
ist mit einem dichroitischen überzug versehen,
welcher eine starke Reflexion der Wellenlänge oder der Farbe
des von der Zielmarke kommenden Lichts und eine hohe Durchlässigkeit für eine andere vorgewählte Wellenlänge
oder Farbe eines den Hintergrund für die Zielmarkenabbildung bildenden Lichts hat. Dabei ist die Zielmarke von
einem Körper gebildet, dessen Längsabmessung erheblich
größer als seine Dicke oder Stärke ist.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand von schematischen Zeichnungen
zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels einer Zielvorrichtung gemäß
der Erfindung?
Fig. 2 ist ein Längsschnitt der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung und zeigt die Art und Weise, in der
die Zielmarkenabbildung der Abbildung des Ziels überlagert
wird;
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Fig. 3 ist eine Stirnansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 2 und zeigt das Ziel und die Zielmarkenabbildung, wie
sie dem Betrachter erscheinen;
Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch einen Teil der Vorrichtung gemäß Fig. 2 und zeigt, wie die Seiten- und Höhenverstellung
erfolgt;
Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht eines wendelförmig
gestalteten Zielmarkenkörpers zur Verwendung in der erfindungsgemäßen Vorrichtung; ebenflächig ge-
Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht eines stalteten Zielmarkenkörpers zur Verwendung in der erfindungsgemäßen
Vorrichtung;
Figo 7 ist ein Längsschnitt durch einen Teil der Zielvorrichtung und zeigt die darin angebrachte Zielmarke gemäß
Fig. 5;
Fig. 8 ist ein Längsschnitt durch einen Teil der Zielvorrichtung und zeigt die darin angebrachte Zielmarke gemäß
Fig. 6;
Fig. 9 ist ein Längsschnitt durch ein anderes Ausführungsbeispiel einer Zielvorrichtung gemäß der Erfindung.
Das in Fig. 1 gezeigte bevorzugte Ausführungsbeispiel einer Zielvorrichtung gemäß der Erfindung umfaßt ein insgesamt
mit 2 bezeichnetes Gehäuse, welches ein Oberteil 4 und ein Unterteil 6 hat, die sich in Längsrichtung des Gehäuses und parallel
zueinander erstrecken. Beide Enden des Unterteils 6 sind offen, während das hintere Ende des Oberteils 4 vorzugsweise
durch eine lichtundurchlässige Platte 8 verschlossen ist. Ein rohr- oder hülsenförmiges Teil 10 aus lichtdurchlässigem Kunststoff
oder Glas ist am vorderen Ende des Oberteils 4 so befestigt , daß es sich vom Oberteil nach vorn erstreckt, wobei das
vorderste Ende der Hülse 10 vorzugsweise geschlossen ist. Es sei darauf hingewiesen, daß das Gehäuse 2 in beliebiger, bekannter
Weise abgewandelt sein kanns um an einer Feuerwaffe oder 3inem anderen Instrument, an dem die Zielvorrichtung ver-
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wendet werden soll, angebracht werden zu können. Am Oberteil 4 des Gehäuses sind zwei Richtköpfe 12 bekannter Bauart zur Seiten-
und Höhenkorrektur, deren Arbeitsweise weiter unten näher erläutert ist, angebracht.
Wie aus Fig. 2 und 3 hervorgeht, hat'das Oberteil 4 des
Gehäuses eine Bohrung 14, die vorzugsweise im Querschnitt kreisförmig und in der ein rohr- oder tubusförmiges Teil 16
angebracht ist. Das hintere Ende des Tubus 16 ist vorzugsweise bei 18 radial erweitert, um eine Schwenklagerung für den Tubus
16 zu bilden. Folglich kann der Tubus 16 um sein hinteres Ende innerhalb der Bohrung 14 geschwenkt wenden. Vor der Erweiterung
18 kann in engem Eingriff mit der Viand der Bohrung 14
ein Gummiring 20 angebracht sein, so daß kein Licht zwischen der Wand der Bohrung 14 und der Erweiterung 18 nach hinten
hindurchgelangen kann. An der Wand der Bohrung 14 und auch am Tubus 16 ist an einer Stelle vor der Erweiterung 18 eine Blattfeder
22 so befestigt, daß sie den Tubus 16 um die Erweiterung 18 schwenkbar vorspannte In die beiden Richtköpfe 12 ist
je eine Stellschraube 24 eingeschraubt, deren innere Enden an
etwa 90° im Abstand voneinander liegenden Stellen mit dem Tubus 16 in Eingriff stehen. Die Feder 22 ist dabei so angeordnet,
daß sie den Tubus 16 gegen beide Schrauben 24 vorspannt.
Im vorderen Ende des Tubus 16 ist eine Scheibe 26 mit
einer Öffnung 28 in der Mitte angeordnet. Durch diese Öffnung 28 erstreckt sich eineeine Beleuchtungsquelle darstellende, als
Körper ausgebildete^rf Form einer Stange aus gefärbtem,
fluoreszierendem Werkstoff. Die Zielraarke 30 ragt nach vorn aus der Scheibe 26 und in die Umgrenzung der transparenten
Hülse 10. Die Zielmarke 30 ist vorzugsweise in Form eines massiven, zylindrischen Körpers aus einem Acry!polymerisat
vorgesehen. Dieser Körper ist durch Extrudieren des Polymeri- ' sats in Pulverform in bekannter Weise hergestellt. Das Poly-
2(1QOCI ίητίί ο
U 3 ο 5 / / |ι ι <
I — Ο —
merisat enthält einen Farbstoffzusatz, der ihm Farbe verleiht,
und zwar vorzugsweise eine helle Farbe, wie rot oder orange, und enthält ferner einen Zusatz, der ihm die größtmögliche
Fluoreszenz gibt. Ein weiterer Zusatzstoff ist darin enthalten, der der dem Polymerisat verliehenen Fluoreszenz die größtmögliche
'Dauerhaftigkeit gibt. Die Zielmarke hat eine Längsabmessung, eine Höhen- oder Dickenabmessung und eine Breitenabmessung.
Wenn die Zielmarke die Form eines Zylinders hat, wie Fig. 2 zeigt, so sind Dicke und Breite gleich. Es wurde
festgestellt, daß der Durchmesser der Zielmarke 30, wenn es sich hierbei um eine Stange handelt, höchstens ca. 5,08 mm
(0,2 Zoll) betragen sollte, um der Zielmarkenabbildung ausreichende Helligkeit zu geben und vorzugsweise im Bereich von
ca. 0,51 mm bis ca. 3,81 mm (0,02 bis 0,15 Zoll) liegen sollte, um der Zielmarkenabbildung die größtmögliche Helligkeit zu
geben. Jede Vergrößerung oder Verkleinerung des Stangendurchmessers außerhalb der genannten Bereiche führt zu einem unerwünschten
Verlust an Helligkeit in der Abbildung der Zielmarke. Die Längsabmessung muß erheblich größer sein als die Dicke,
damit ein Körper mit verhältnismäßig großer Seitenwandfläche
im Vergleich zur Stirnwandfläche entsteht. Die große Seitenwandfläche ist dem Umgebungslicht dadurch ausgesetzt, daß sie
Innerhalb der transparenten Hülse 10 angeordnet ist. Das Umgebungslicht
gelangt also durch die große Seitenwandfläche und wird durch den Körper der Zielmarke weitergeleitet und im
Innern reflektiert und durch die im Innern des Tubus 16 angeordnete
Stirnfläche der Zielmarke abgegeben. Dadurch erscheint die innere Stirnfläche 32 der Zielmarke 30 als ein
sehr leuchtend-farbiger Fleck im abgedunkelten Innern des Tubus 16. Die Fluoreszenz des Werkstoffs, aus dem die Zielmarke
hergestellt ist, erhöht die Helligkeit der Stirnwand 32 der Zielmarke ganz bedeutend. Die Scheibe 26 kann aus einem
lichtundurchlässigen Werkstoff hergestellt sein, der verhindert, daß Umgebungslicht in den Tubus 16 eindringt, so daß das
Innere des Tubus 16 abgedunkelt wird, wodurch die Stirnfläche
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32 der Zielmarke im Kontrast.zum dunklen Innern des Tubus
und zur Scheibe 26 als heller, farbiger Fleck erscheint. Andererseits
kann die Scheibe 26 aber auch aus einem lichtdurchlässigen, gefärbten Kunststoff hergestellt sein, welcher
Umgebungslicht ins Innere des Tubus 16 in Form eines farbigen Lichts von der gleichen Farbe wie die Scheibe 26 hindurchläßt.
Es sei darauf hingewiesen, daß die vordere Stirnfläche 34 der Zielmarke 30 mit einem lichtundurchlässigen Überzug angestrichen
sein kann, ohne daß dadurch die Helligkeit der inneren Stirnfläche 32 herabgesetzt wird. Die optimale Helligkeit
wird erzielt, wenn die Stange langer als ca. 50,8 mm (2 Zoll) ist, die aber nicht langer als ca. 76,2 mm (3 Zoll) zu sein
braucht, und wenn der Stangendurchmesser innerhalb der oben angegebenen Grenzen liegt.
Im Innern.des Tubus 16 ist eine Kollimatorlinse 36 angebracht, welche die Lichtstrahlen von der Stirnwand 32 der
Zielmarke vergrößert und in parallele, ausgerichtete Strahlen umwandelt, die dann auf einen Reflektor 38 gerichtet werden,
der an der Platte 8 angebracht ist. Bei diesem Reflektor 38 handelt es sich vorzugsweise um einen Vorderflächenspiegel,
um ein Doppelbild der Stirnfläche 32 der Zielmarke auszuschalten, welches sonst am Reflektor erscheinen würde. Wenn
auch ein Vorderflächenspiegel bevorzugt ist, so sind doch auch andere reflektierende Einrichtungen, beispielsweise
Prismen oder dergl. im Rahmen der Erfindung verwendbar.
Die von der Zielmarkenstirnfläche 32 kommenden Lichtstrahlen werden vom Reflektor 38 nach unten auf einen Teilreflektor 40 reflektiert, der im Unterteil 6 des Gehäuses 2
angebracht ist. Auch bei dem Teilreflektor 40 handelt es sich vorzugsweise um ,einen Vorderflächenspiegel mit einem dichroitischen,
reflektierenden überzug. Das dichroitische Überzugsmaterial
ist so gewählt, daß es Lichtstrahlen in der von der Zielmarke 30 ausgehenden Wellenlänge reflektiert, während
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es andere Lichtstrahlen hindurchläßt. Wenn also die Zielmarke orangenfarbig ist, reflektiert der dichroitische Überzug dits
orange Farbe. Dichroitische Überzüge reflektieren bis zu ca. 95% der Zielmarkenfarbe, während sie mehr als 70^ aller übrigen
Farben im Spektrum hindurchlassen. Wenn die Scheibe 26 ein transparenter, gefärbter Kunststoffkörper ist, so kann der dichroitische
Überzug so gewählt sein, daß er im wesentlichen alle Wellenlängen an Licht entsprechend der Farbe der Stirnwand
32 der Zielmarke reflektiert, während er gleichzeitig im
wesentlichen alle Wellenlängen des der Farbe der Scheibe 26 entsprechenden Lichts durchläßt. Folglich wird im wesentlichen
das gesamte Umgebungslicht, welches durch die Scheibe 26 ins Innere des Tubus 16 gelangt und dadurch durch die Scheibe 26
gefärbt ist, vom dichroitisehen Strahlenspalter 40 durchgelassen
und vom Auge des Betrachters nicht gesehen. Dadurch erscheint die transparente, gefärbte Scheibe 26 dem Auge des Betrachters
aufgrund des dichroitischen Strahlenspalters lichtundurchlässig. Die Eigenschaften der Farbreflexion und Absorption
dichroitischer Überzüge können genau bestimmt und vorher festgelegt werden, so daß ein weiter Bereich an Farbkombinationen
für den Körper der Zielmarke 30 und die Scheibe 26 möglich ist. Beispielsweise hat sich gezeigt, daß eine blaue
Scheibe mit einer orangen Zielmarke kombiniert und auf einen dichroitischen Überzug projiziert werden kann, der die orange
Farbe reflektiert und die blaue Farbe hindurchläßt. Da es sich
bei dem Reflektor 40 um einen Teilreflektor handelt, kann der Betrachter das Ziel 42 . (gestrichelt gezeigt) durch den Reflektor
40 und gleichzeitig die Abbildung 32' der Stirnwand 32 der Zielmarke dem Ziel 42 überlagert sehen, wie aus Fig. 3
hervorgeht. Der Benutzer kann also die Zielvorrichtung gemäß der Erfindung mit nur einem Auge offen verwenden, da die Vorrichtung
selbst die Zielmarkenabbildung und das Ziel einander
überlagerte Die Kollimatorlinse 36 schaltet die Parallaxe zwischen
der- ZielmarkenabMldui'ig 325 und dem gesehenen Ziel 42
b?2?- 30 daß der Benutzer- seine Augen ruhig bewegen· kann, ohne
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daß eine relative Bewegung zwischen der Zielmarkenabbildung und dem Ziel auftritt, und sie projiziert ferner die Zielmar-
scharf kenabbildung 32" ins Unendliche und damit/auf das Ziel 42 .
Die hintere Kante 44 des Reflektors 38 und die Seitenkanten 46 desselben liegen vorzugsweise weiter außen als
idle. ' hintere: Kante 48 und die. Seitenkanten 50 des Teilreflektors
40, so daß für den !Betrachter kein Halo oder Hof an den Rändern des Teilreflektors 40 erscheint. Natürlich
sollten die reflektierenden Oberflächen der Reflektoren 38
und 40 vorzugsweise parallel zueinander liegen, um ein ordnungsgemäßes Funktionieren zu gewährleisten.
HöhenJustierungsorgane Aus Fig.4 ist die Art und Wirkungsweise dir Seiten- und / ·
zu entnehmen. Die Feder 22 ist in Umfangsrichtung gegenüber dem Tubus 16 so angeordnet, daß sie diesen um die Erweiterung
und gegen beide Stellschrauben 24 (von denen nur eine gezeigt ist) vorspannt. Eine Bewegung der Stellschrauben 24 führt
also zu einer Schwenkbewegung des1 Tubus 16. Da der Innendurchmesser
der transparenten Hülse 10 erheblich größer ist als der Durchmesser der -Zielmarke 30, kann diese zwischen den
Stellungen 30' und 30" ohne weiteres"bewegt werden, ohne daß
sie dabei die transparente Hülse 10 berührt.-Es liegt auf der Hand, daß die Bewegung des Tubus 16 zu einer entsprechenden
Bewegung der am Teilreflektor 40 gesehenen Zielmarkenabbildung 32' führt, wobei das Ausmaß der Bewegung der Abbildung vorherbestimmt
ist, so daß es einer bekannten Verschiebung des Auf~ treffpunktes des Geschosses oder der Schrotladung bei einer
bestimmten Entfernung entspricht.
Fig. 5 und 6 zeigen alternative Ausführungsbeispiele der in der Zielvorrichtung gemäß der Erfindung verwendeten
Zielmarke. In Fig. 5 hat die Zielmarke 52 die Gestalt'einer
zylindrischen Stange, die wendel- oder schraubenlinienförmig gewunden ist. Diese Gestalt bietet eine große Seitenwandfläche
zur Absorption von Licht, während sie gleichzeitig den gesam-
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ten Längsabstand zwischen einem Ende des Körpers der Zielmarke und dem anderen verkleinert. Dieses Ausführungsbeispiel
erlaubt eine Verkürzung der transparenten Hülse 10 (siehe Fig. 4), wodurch die äußere Form der Vorrichtung verän-.dert
wird. Ein Ende 54 der Zielmarke 52 ist zum Einsetzen in den Tubus 16 gerade ausgebildet, während das andere Ende 56
der Zielmarke 52 zum Einsetzen in eine im Vorderende der Hülse 10 gebildete Öffnung 11 ebenfalls gerade ausgebildet ist.
Da die wendeiförmige Gestalt von Natur aus federnd ist, können Seiten- und Höhenverstellungen leicht vorgenommen werden, obwohl beide Enden der Zielmarke 52 fest in ihrer Lage gehalten
sind.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel der Zielmarke ist ebenflächiger
ein / Korper 58 vorgesehen, der kugelförmige Vorsprünge 60 und 62 an beiden Enden hat. Auch die ebene Gestalt gewährleistet eine große Seitenwandflache zur Absorption von Licht, welches zur hinteren Stirnwand weitergeleitet wird. Die ebene Zielmarke 58 macht es außerdem möglich, die Länge der transparenten Hülse zu verkürzen, ohne die lichtabsorbierende Fähigkeit der Zielmarke zu verringern, da die Seitenwandflache ziemlich groß bleibt (siehe Fig. 8). Wenn die gewünschte Helligkeit der Abbildung erzielt werden soll, darf die ebene Zielmarke 58 höchstens eine Dicke von ca. 5,08 mm (0,2 Zoll) haben. Zum Erzielen der maximalen Helligkeit der Abbildung sollte die Dicke des Zielmarkenkörpers zwischen ca. 0,51 mm und ca. 3,81 mm (0,02 bis 0,15 Zoll) liegen. Der hintere Vorsprung 60 ist in einer hier nicht gezeigten kugelförmigen Öffnung angebracht, während der vordere Vorsprung 62 in einer gleichfalls kugelförmigen Öffnung 13 im Vorderende der Hülse 10 angebracht ist. Auf diese Weise sind Kugelgelenkverbindungen an beiden Enden der ebenen Zielmarke 58 gebildet, die der Zielmarke eine Schwenkbewegung erlauben, wenn die Seiten- und Höhenverstellung erfolgt. Es sei darauf hingewiesen, daß die Dicke der ebenen Folie oder Platte 58 im Vergleich zur
ein / Korper 58 vorgesehen, der kugelförmige Vorsprünge 60 und 62 an beiden Enden hat. Auch die ebene Gestalt gewährleistet eine große Seitenwandflache zur Absorption von Licht, welches zur hinteren Stirnwand weitergeleitet wird. Die ebene Zielmarke 58 macht es außerdem möglich, die Länge der transparenten Hülse zu verkürzen, ohne die lichtabsorbierende Fähigkeit der Zielmarke zu verringern, da die Seitenwandflache ziemlich groß bleibt (siehe Fig. 8). Wenn die gewünschte Helligkeit der Abbildung erzielt werden soll, darf die ebene Zielmarke 58 höchstens eine Dicke von ca. 5,08 mm (0,2 Zoll) haben. Zum Erzielen der maximalen Helligkeit der Abbildung sollte die Dicke des Zielmarkenkörpers zwischen ca. 0,51 mm und ca. 3,81 mm (0,02 bis 0,15 Zoll) liegen. Der hintere Vorsprung 60 ist in einer hier nicht gezeigten kugelförmigen Öffnung angebracht, während der vordere Vorsprung 62 in einer gleichfalls kugelförmigen Öffnung 13 im Vorderende der Hülse 10 angebracht ist. Auf diese Weise sind Kugelgelenkverbindungen an beiden Enden der ebenen Zielmarke 58 gebildet, die der Zielmarke eine Schwenkbewegung erlauben, wenn die Seiten- und Höhenverstellung erfolgt. Es sei darauf hingewiesen, daß die Dicke der ebenen Folie oder Platte 58 im Vergleich zur
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·■ - 13 -
Länge und Breite verhältnismäßig klein-ist, so daß die Seitenwandfläche
(an der Licht absorbiert wird) groß ist im Vergleich zur Stirnwandfläche (von der Licht projiziert wird).
Das entscheidende Verhältnis zwischen der (Licht absorbierenden) Seitenwandflache, die im Vergleich zu der verhältnismäßig
kleinen (Licht produzierenden) Stirnwandfläche verhältnismäßig groß ist, ist also auch hier beibehalten, so daß die
Stirnwandfläche erheblich heller als die Seitenwandfläche erscheint.
Fig. 9 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Zielvorrichtung gemäß der Erfindung. Dieses Ausführungsbeispiel
hat ein Gehäuse 102 mit einem Oberteil 104 und einem Unterrteil 106, von denen das Oberteil 104 zum Begrenzen eines Gesichtsfeldes
ein offenes Ende 108 hat. Ein , Vorderflächenspiegel
110 ist im Oberteil so angebracht, daß er das Gesichtsfeld
nach unten auf einen teilweise reflektierenden Vorder flächenspiegel 112 reflektiert. Die Spiegel 110 und 112
sind so miteinander ausgerichtet, daß das Gesichtsfeld nach hinten zum Auge des Betrachters reflektiert wird. Am vorderen
Ende des Unterteils 106 des Gehäuses 102 ist eine transparente Hülse 114 aus Kunststoff oder Glas angebracht.
Im Unterteil des Gehäuses ist ein Tubus 116 um eine radiale Erweiterung 118 in seinem hinteren Endbereich schwenkbar
angebracht, wobei eine Feder 120 mit der Seitenwand des · m-^ ΛΛΓ * ^ „X..O λ. ■, a. j, λ Seiten- und Höhen justierschrau-Tubus
116 in Eingriff steht, um diesen gegen/ bein 12? (von denen hier nur eine gezeigt ist) vorzuspannen.
Im vorderen Ende des Tubus 116 ist eine Zielmarke 124 in Form einer Stange aus einem Acrylpolymerisat mit entsprechender
Farbe und Fluoreszenz angebracht. In der gleichen Weise wie oben ^bereits beschrieben bildet die hintere Stirnwand 'der
Zielmarke 124 einen hellen Fleck innerhalb des Tubus 116,
welcher durch den teilweise reflektierenden Spiegel 112 gesehen werden kann. Im Tubus 116 ist eine Kollimatorlinse
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zum Ausrichten der Lichtstrahlen von der Stirnwand der Zielmarke 124 zum Auge des Betrachters angebracht. Hierdurch
wird die Abbildung des Gesichtsfeldes der Zielmarke überlagert. Der Benutzer kann die Vorrichtung mit nur einem Auge
offen benutzen, da es ihm die Vorrichtung erlaubt, sowohl das Ziel als auch die Zielmarke einander überlagert zu sehen.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die Zielvorrichtung gemäß der Erfindung unter allen Tageslichtbedingungen
von hellem Sonnenlicht bis zu dichter Bewölkung verwendbar ist und immer eine helle Zielmarke bietet, die gegen das Ziel
leicht erkennbar ist. Die Helligkeit der Zielmarke wird erreicht durch exakte Bemessung der Dicke des Zielmarkenkörpers
und ohne daß eine innere Beleuchtungsvorrichtung zum Erhellen der Zielmarke vorgesehen werden muß, die ausschließlich durch
äußeres Licht aus der Umgebung, beispielsweise Sonnenlicht, beleuchtet wird. Der Zielmarkenkörper selbst ist aus einem
Acrylpolymerisat hergestellt, in das ein Farbstoff und eine
fluoreszierende Substanz eingeschlossen ist und das eine große Seitenwandfläche hat, die dem Umgebungslicht ausgesetzt ist,
um es zu absorbieren, sowie eine kleine Stirnwandflache, durch
die das absorbierte Licht abgegeben wird. Da die Stirnwandfläche erheblich viel kleiner ist als die Seitenwandfläche,
erscheint die Stirnwand dem Auge des Betrachters viel heller als die Seitenwandfläche. Die Stirnwand der Zielmarke, die
den Ausrichtpunkt der Vorrichtung bildet, ist also immer wesentlich heller als die Zielfläche, von der sie sich klar
abhebt. '
- 15 -
209852/0734
Claims (10)
- Ansprüche/1·) Zielvorrichtung, dadurch gekennzeichnet , daß eine Umgebungslicht in farbiges, fluoreszierendes Licht verwandelnde, fluoreszierende Einrichtung (3o;52;58;124) vorgesehen ist mit einer von dem fluoreszierenden Licht beleuchteten Stirnwand (32) , die einen fluoreszierenden, farbigen Ausrichtpunkt für die Vorrichtung bildet, wobei die fluoreszierende Einrichtung eine Dickenabmessung hat, welche mindestens der Abmessung der Stirnwand entspricht und höchstens ca. 5,08 mm (0,2 Zoll) beträgt; daß an der Vorrichtung eine Öffnung (6;108) ■ vorgesehen ist, die ein Gesichtsfeld bildet, in dem auf ein Ziel ausgerichtet werden kann; daß Reflektoren (38,40;110,112) dem Gesichtsfeld eine Abbildung (321) des Ausrichtpunktes überlagern; und daß ein Kollimator (36;126) zwischen der Stirnwand der fluoreszierenden Einrichtung und mindestens einem Teil der Reflektoren zur kollimatorischen Abbildung des Ausrichtpunktes angeordnet ist.
- 2. Zielvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reflektoren (38,40;110,112) mindestens einen dichroitischen Strahlenspalter (40;112) aufweisen, der im wesentlichen das gesamte Licht im Wellenlängenbereich entsprechend .der Farbe des Ausrichtpunktes (32) reflektiert und im wesentlichen das gesamte Licht einer einem weiteren vorgewählten Wellenlängenbereich entsprechenden Farbe durchläßt.
- 3, Zielvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine lichtdurchlässige Einrichtung (26) Umgebungslicht durchläßt und in farbiges Licht entsprechend dem weiteren vorgewählten Wellenlängenbereich umwandelt und so angeordnet ist, daß sie einen den farbigen Ausrichtpunkt (32) umgebenden Hintergrund aus farbigem Licht entsprechend dem weiteren vorgewählten Wellenlängenbereich liefert, und daß der dichroitische Strahlenspalter ' (40;112) im wesentlichen das gesamte von der lichtdurchlässigen Einrichtung durchgelassene Licht durchläßt, wodurch die lichtdurchlässige Einrichtung im Strahlenspalter gesehen dunkel erscheint.2U9ß5?/n734 - 16 -
- 4. Zielvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der fluoreszierenden Einrichtung im Bereich von ca. 0,51 bis ca. 3,81 mm (0,02 bis 0,15 zoll) liegt. .
- 5. Zielvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als fluoreszierende Einrichtung eine zylindrische Stange (30;124) aus Acrylpolymerisat vorgesehen ist.
- 6. Zielvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zielmarke (30;52;58;124) vorgesehen ist, die Umgebungslicht in erstes farbiges Licht eines ersten vorgewählten, relativ engen Wellenlängenbere-i chs umwandelt und eine Stirnwand (32) aufweist, die von dem ersten farbigen Licht beleuchtet ist und einen farbigen Ausrichtpunkt für die Vorrichtung bildet; daß eine lichtdurchlässige Einrichtung (26) Umgebungslicht durchläßt und in zweites farbiges Licht eines zweiten vorgewählten, relativ engen Wellenlängenbereichs umwandelt, der sich von dem ersten Wellenlängenbereich unterscheidet, wobei die lichtdurchlässige Einrichtung derart angeordnet ist, daß sie einen Hintergrund aus dem zweiten farbigen Licht bildet, gegen den die Stirnwand mit dem ersten farbigen Licht gesehen wird; daß eine Öffnung (6;108) vorgesehen ist, die ein Gesichtsfeld bildet, in dem auf ein Ziel ausgerichtet werden kann; daß ein Kollimator (36;126) zur kollimatorischen Abbildung des Ausrichtpunktes und des Hintergrundes vorgesehen ist; und daß eine Licht ablenkende Einrichtung mit einem dichroitischen Strahlenspalter (40;112) vorgesehen ist, die das Bild des Ausrichtpunkts auf das Gesichtsfeld ablenkt, wobei der Strahlenspalter farbiges Licht des ersten Wellenlängenbereichs reflektiert und farbiges Licht des zweiten Wellenbereichs durchläßt und wobei der Ausrichtpunkt als farbige Fläche und der Hintergrund dunkel im Gesichtsfeld erscheinen.
- 7. Zielvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zielmarke (30;52;58; 124) fluoreszierend ist.- 17 -
- 8. Zielvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Zielmarke eine zylindrische Stange (30;124) vorgesehen ist.
- 9. Zielvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (30;124) einen Durchmesser von weniger als etwa 5,08 mm (0,2 Zoll) aufweist.
- 10. Zielvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange einen Durchmesser im Bereich von ca. 0,51 mm bis ca. 3,05 mm (0,02 bis 0,12 Zoll) aufweist.2U9852/073A
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Family Applications (1)
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