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DE2215767A1 - Kollimatorzielvorrichtung - Google Patents

Kollimatorzielvorrichtung

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Publication number
DE2215767A1
DE2215767A1 DE2215767A DE2215767A DE2215767A1 DE 2215767 A1 DE2215767 A1 DE 2215767A1 DE 2215767 A DE2215767 A DE 2215767A DE 2215767 A DE2215767 A DE 2215767A DE 2215767 A1 DE2215767 A1 DE 2215767A1
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DE
Germany
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target
collimator
eye
aiming
aiming device
Prior art date
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Pending
Application number
DE2215767A
Other languages
English (en)
Inventor
William F Steck
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WR Weaver Co
Original Assignee
WR Weaver Co
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Filing date
Publication date
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Publication of DE2215767A1 publication Critical patent/DE2215767A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/30Reflecting-sights specially adapted for smallarms or ordnance
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/02Foresights
    • F41G1/027Foresights with lens
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
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    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/06Rearsights
    • F41G1/14Rearsights with lens

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Kollimatorzielvorrichtung zur Verwendung bei kleinen Feuerwaffen und anderen Einrichtungen zum Abschießen von Geschossen.
Ea sind schon.seit langem Zielvorrichtungen oder
bzw. o.in Fadenkreuz Vi rs lore bekannt, die nine Zielmarke/ oder einen Äusrichtpunkv, haben, dessen Abbildung mit einer Kollimatorlinse oder einem Kollj.matorobjektiv oder mit einem konkaven Spiegel gerichtet und längs paralleler Bahnen zum Auge d«-s Betrachters projiziert wird. Derartige Kollimatorzielvorrichtungen sind vorteilhaft für das Schießen auf kurze Entfernungen, wo keine Vergrößerung nötig ist, da die Abbildung der Zielmarke. ~
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ins Unendliche projiziert wird und folglich immer auf dem Zielobjekt liegt. Derartige Zielvorrichtungen sind außerdem parallaxenfrei mit dem Ergebnis, daß die Zielnarken.abbildung auch dann auf dem Zielobjekt bleibt, wenn der Betrachter seinen Kopf bewegt.
Die bekannten Kollimatorzielvorrichtungen sind allgemein von zweierlei Art, wobei beide Arten zur Verwendung in einem im allgemeinen kurzen Abstand, .vom Auge ausgelegt sind und infolgedessen üblicherweise am a(Patronen-)/ einer Büchse oder Flinte in unmittelbarer Nähe des Auges des Schützen angebracht sind. Die erste allgemeine Art einer solchen Kollimatorzielvorrichtung ist in der US-Patentschrift 1 442 015 offenbart. Diese Zielvorrichtung hat eineKollimatorzielmarke innerhalb eines Rohres, dessen Durchmesser etwa 5 cm (2 Zoll) beträgt, wobei das vordere Ende des Rohres lichtundurchlässig ist. Infolgedessen blockiert die Zielvorrichtung das Zielobjekt ganz oder größtenteils gegenüber dem Gesichtsfeld des ausrichtenden Auges des Schützen, so daß der Schütze zur Verwendung dieser Zielvorrichtung beide Außen offenhalten muß. Folglich sieht der Schütze die .Zielmarkes der Zielvorrichtung mit einem Auge und das Zielobjekt mit dem anderen Auge und muß sich auf seine eigene binokulare Fähigkeit verlassen, um diese beiden Bilder zu überlagern. Wenn jemand eine Zielvorrichtung dieser Art verwendet, bei der ein Auge auf die Zieliv.arke kreuz und das andere auf das Feld scnaut, so besteht die Tendenz, daß;, die Erscheinung der Exophorie die Mühe des Ausrichtens vereitelt, da durch sie die Zielmarken .abbildung über die Abbildung des Feldes wandert ouer ganz verschwindet.* Bei der Exophorie handelt es sich um eine latente Unfähigkeit eines Auges, zu einem binokularen Sehen mit dem anderen Auge zu gelangen, da die äußnren.. Augenmuskeln nicht richtig ausbalanciert sind, wodurch die Sehachsen nach außen zur Schläfe hin tendieren. Infolgedessen ist es schwer, wenn nicht ganz unmöglich, die zuerst genannte allgemeine Art von Kollimator-
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Zielvorrichtungen außer für einen (3chnellschuß zu verwenden.
Bei der zweiten allgemeinen Art von Kollimatorzielvorrichtung gemäß dem Stand der Technik wird die Zielmarken-· abbildung gerichtet und dann mittels brechender Prismen, reflektierender und teilweise reflektierender Oberflächen und dergl. dem Gesichtsfeld überlagert. Diese allgemeine Art von Zielvorrichtung geht aus der US-Patentschrift 2 780 130 hervor. Zielvorrichtungen dieser Art sind mit einem oder mit beiden Augen offen verwendbar, und bei ihnen tritt die Erscheinung der Exophorie nicht auf. Allerdings sind diese Zielvor- richtungen, wenn sie Rückstoßkräften ausgesetzt sind, zerbrechlich und außerdem teuer herzustellen.
Der ErfinduncT liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kollimatorzielvorrichtung zur Verwendung bei einer Feuerwaffe oder dergl. zu schaffen, die das Zielobjekt minimal abdunkelt bzw. verdeckt, auch wenn nur ein Auge des Schützen offen ist.
Diese Aufgabe wird dadurcli gelöst, daß die Kollimatorzielvorrichtung eine EinrichtungU^aßtr die eine farbige Zielmarke ergibt, daß eine Kollimatorlinse ihren Brennpunkt auf der Zielmarkeneinrichtung bat und eine gerichtete Abbil-
xx)
dung der Zielmarkeneinrichtung überträgt;'/und daß die Vorrichtung so bemessen ist, daß am Auge des Betrachters bei einer Entfernung der Vorrichtung von ca. 92 cm (3 Fuß) vom Auge zum /ibdunkeln eines minimalen Gesichxsfeldbereichs ein Winkel im Bereich vcn ca. o,25° bis ca. o,5o° eingeschlossen ist. ·
Dabei ergeben.sich als v/eitere Vorteile, daß die Kollimatorzielvorrichtung ein leuchtend farbiges Bild ergibt und daß sie dauerhaft, billig herstellbar, von einfachem Aufbau und trotzdem für das Schießen auf kurze Entfernung zuverlässig ist.
xx) daß eine Halterung die Kollimatorlinse fest in ihrer Lage koaxial mit der Zielmarkeneinrichtung . , bestimmt,
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Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand von schematischen Zeichnungen verschiedener Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch ein bevorzugtes AusfUhrungsbeispiel einer Zielvorrichtung gemäß der Erfindung;
Fig. 2 zeigt eine Stirnansicht der Vorrichtimo· ve.-* ..-..
maß Fig. 1 von links in Fig. 1 gesehen und stellt die Zielmarkeiw J . .abbildung durch die Kollimatorlinse betrachtet dar;
Fig. 3 zeigt eine Ansicht der Zielvorrichtung an einer Büchse oder· flinte;
Fig. 4 zeigt eine Ansicht der Zielvorrichtung an einer Pistole oder einem Revolver;
Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Zielvorrichtung gemäß der Erfindung;
Fig. 6 zeigt eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Zielvorrichtung gemäß der Erfindung}
Fig. 7 ist eine schematische Darstellung desjenigen Bereichs des Gebietes, der für das betrachtende Auge bei den bekannten Zielvorrichtungen, die die Verwendung beider Augen des Betrachters erfordern, abgedunkelt ist und
Fig. 8 ist eine schematische Darstellung ähnlich Fig. 7, zeigt jedoch den Gebietsbereich, der durch die Zielvorrichtung gemäß der Erfindung abgedunkelt ist.
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Wie aus Fig. 1 hervorgeht, umfaßt die Zielvorrichtung ein rohrförmiges Gehäuse 2, dessen vorderes Ende mittels eines Stöpsels 4 mit durchgehender Öffnung 6 vers-chlossen
ir,
ist; ein zylin}rischer Körper 8 aus einem Acrylpolymerisat i ist in der Öffnung 6 angebracht. Dieser Körper 8 hat eine innere Stirnwand 10, die vorzugsweise im wesentlichen in der gleichen Ebene liegt wie die innere Stirnwand 12 des Stöpsels 4. Der vordere Teil des Körpers 8 ragt nach vorn aus dem Stöpsel 4 heraus, so daß ein beträchtlicher Teil der Seitenwand 14 des Körpers 8 zum Licht der Umgebung hin freiliegt. Das Acrylpolymerisat, aus dem der Körper 8 hergestellt ist, hat die Fähigkeit, Licht durch seine Seitenwand 14 zu absorbieren und das absorbierte Licht nach außen durch die Stirnwand 10 abzugeben. Das Acrylpolymerisat schließt ferner vorzugsweise einen ? fluoreszierenden Farbstoff ein, der die Helligkeit der Stirnwand des Körpers 8 erhöht und ihr gegenüber dem sie umgebenden Gesichtsfeld eine deutlich abgesetzte Farbe, beispielsweise orange, gibt. Die Stirnwand 10 des Körpers 8 dient also als "ielniärkeneinrichtung, welche durch absorbiertes Umgebungslicht beleuchtet und im Innern des durch den Stöpsel 4 verdunkelten Rohrs 2 leuchtend sichtbar ist. Eine Kollimatorlinse bzw. ein Kollimatorobjektiv 16 ist im Rohr 2 angebracht, und zwar in einem Abstand von der Zielmarke 10, der der Brennweite der Kollimatorlinse 16, entspricht, so daß /rfie" Linse 16 ihren Brennpunkt auf der 'zielnrarkeneinrichtung 10 hat und ein vergrößertes Bild desselben liefert. Da es sich bei der Linse 16 um eine Kollimatorlinse handelt, erscheint die üsielm'arkenabbildung 10 · (siehe Fig. 2) dem Auge des Betrachters, der durch die Linse 16 auf die Abbildung 10f schaut, im Unendlichen. Ferner wird die Abbildung 10' d&t Zielrcarke nach hinten zum Auge des Betrachters längs im wesentlichen paralleler Bahnen P, deren Grenzen in Fig. 1 gestrichelt gezeigt sind, . projiziert, so daß die Abbildung 10f seitlich über die Oberfläche der Linse 16 wandert, wenn das Auge des Schützen bei der Betrachtung des Zielobjekts
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sich seitlich bewegt. Die Vorrichtung ist also parallaxenfrei. Die Linse 16 ist vorzugsweise in einem Abstand d von der hinteren Stirnfläche 3 des Rohrs 2 angeordnet, wobei'der Abstand d die rückwärtige Oberfläche der Linse 16 abschirmt und verhindert, daß Reflexionen von außen durch die Linse 16 an das Auge des Betrachters weitergegeben werden. Der Außendurchmesser des Rohrs 2 liegt vorzugsweise im Bereich von ca. 3,81 mm bis 5,08 mm (0,15 bis 0,2 Zoll), um das Zielobjekt so wenig wie möglich abzudunkeln .T und der Durchmesser der Zielmarkenabbildung 10' beträgt etwa die Hälfte bis zwei Drittel des Durchmessers des Rohres 2, so daß sie für den Schützen klar sichtbar ist, während eine gewisse seitliche Bewegung möglich ist, um einen Ausgleich zu schaffen für geringfügige seitliche Bewegungen des Kopfes des Schützen beim Ausrichten und Abschießen.
Da die Kollimatorlinse 16 die Zielmarkeaabbildung 10' nach hinten längs paralleler Linien projiziert, kann jederzeit nur ein Auge des Schützen, z.B. das mit dem Gewehrlauf ausgerichtete Auge, die Zielirarkenabbildung 10! sehen. Folglich ßibt es nicht die Schwierigkeit des "Doppelbildes11 der zielmarke ^ür einen Schützen, der beim Abschießen beide Augen offen hat, wie es bei einer Visiereinrichtung aus Kimme und Korn der Fall ist. Ferner verhindert die parallele Projektion der Zielmarkenabbildung 101, daß der Schütze die Zielmarke überhaupt sieht, wenn sein Kopf nicht gegenüber dem Gewehrstock richtig angeordnet ist, und macht ein rückwärtigem Visierteil unnötig, welches zum ordnungsgemäßen Ausrichten bei Kimme und Korn verwendet werden muß· Die Zielvorrichtung gemäß der Erfindung zv/ingt also den Schützen dazu, seinen Kopf in die richtige Lage an der Feuerwaffe zu bringen, umgeht aber andererseits die Notwendigkeit für ein rückwärtiges Visierteil, wie es bei Kimme und Korn benötigt wird.
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Fig. 3 zeigt» wie die Ziehvorrichtung gemäß Fig. 1 an einer Büchse oder Flinte G im Vergleich zu Kollimatorzielvorrichtungen A gemäß dem Stand der Technik.(gestrichelt gezeigt) angebracht ist. Die Zielvorrichtung S ist in der Nähe der Mündung des Gewehrs G angebracht und befindet sich somit im Abstand von ca. 91 cir \ bis 122 cm'(3 bis 4 Fuß) von
den Augen des Schützen, während die bekannte Zielvorrichtung A ------ (Patronen-)7Uif nähme teil ·
am - des -Gewehrs in der Nähe des Auges des Schützen angebracht ist. Die Zielvorrichtung S kann am Gewehr G in beliebiger, bekannter Weise befestigt sein.
Fig. 4 zeigt die Zielvorrichtung S in Anwendung nn einer Pistole oder einem Revolver H. Da «?.i-? Pistole bzw. der Revolver H üblicherweise in Armeslänge vom Kopf des Schützen gehalten wird, kann die Zielvorrichtung S an beliebiger Stelle an der Pistole oder dem Revolver H angebracht sein und befindet sich im Gebrauch ca. 9i tchT(3 Fuß) vom Auge des Schützen entfernt.
Fig. 5 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der Zielvorrichtung gemäß der Erfindung. Diese Vorrichtung weist ein rohrförmiges Gehäuse 18 mit einer durchgehenden Bohrung 20 auf, in der eine farbige, fluoreszierende Stange 22 aus einem Acrylpolymerisat angebracht ist. Aus dem Gehäuse 18 ist ein Teil seiner Seitenwand, beispielsweise bei 24, zur Schaffung eines Fensters ausgeschnitten, in dem die Seite der Stange 22 dem Licht der Umgebung frei ausgesetzt ist. Von der Stange 22 durch ihre Seitenwand absorbiertes Umgebungslicht wird innen reflektiert, in fluoreszierendes Liebt umgewandelt und durch die Stirnwand 26 der Stange abgegeben. Eine Kollimatorlinse 28 ist im Ende des Gehäuses 18 angebracht und hat ihren Brennpunkt auf der Stirnwand 26 der Stange 22. Die Linse 28 überträgt eine gerichtete Abbildung der Stirnwand 26 der Stange längs paralleler Bahnen P zum Auge des Betrachters. " ' ■
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Fig. 6 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einer Platte 30, die an der Feuerwaffe befestigt ist. Eine Stange 32 aus gefärbtem, fluoreszierendem Kunststoff ist an der Platte 30 mit Hilfe von Bügeln 34 befestigt. Es sind jedoch anstelle der Bügel 34 auch andere Befestigungsmittel, beispielsweise Klammern, Klebstoff oder dergl., verwendbar. Wenn aber Klebstoff verwendet wird, hat sich gezeigt, daß in der Nähe der die ,Zielin'arkeneinrichtung bildenden Stirnwand 36 der Stange 32 kein Klebstoff vorhanden sein sollte, da in diesem Bereich vorhandener Klebstoff die Tendenz hat, die Helligkeit der Stirnwand. 36 diffus zu gestalten und abzuschwächen. Eine Kollimatorlinse 38 ist an der Platte 30 befestigt und hat ihren Brennpunkt auf der Stirnwand 36 der Stange 32, wobei die Linse 38 mittels eines Bügels 40 oder einer anderen Halterung in ihrer Lage gehalten ist. Die in Fig. 6 dargestellte Vorrichtung funktioniert in der gleichen V/eise wie die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele. . .
Flg. 7 und 8 sind schematische Darstellungen, die den Gebietsbereidizeigen, der von einer bekannten Kollimator-Zielvorrichtung gemäß der US-Patentschrift 1 442 015 bzw. durch die Zielvorrichtung gemäß der Erfindung rboadurteJfc ist.
Die bekannte Zielvorrichtung A hat normalerweise einen Durchmesser von ca. 25,4 mm bis 50,8 mm (1 bis 2 Zoll) und ist in der Nähe des Auges des Betrachters angebracht. Bei ihrer normalen Anwendung ist bei der Zielvorrichtung A ein Winkel X von ca. 12° bis ca. 16° am Auge des Betrachters eingeschlossen. Die Zielvorrichtung A duiiJcelt damit in einem ca. 36,58 m (40 Yards) entfernten Blickfeld einen Kreis mit einem Durchmesser D von ca. 7»62 m bis 10,36 m (25 bis 34 Fuß)/. Die Zielvorrichtung S gemäß der Erfindung iöt so bemessen und gegenüber dem Auge des Betrachters angeordnet, daß ein Winkel Y eingeschlossen ist, der im Bereich von ca. 0,25° bis
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ca. 0,50° liegt, so daß ein kreisförmiger Gaftietsbereich im abstand von 36,58 ra (40 Yards)abgedunketwird, der einen Durchmesser D im Bereich von ca. 15»24 cm bis ca. 30,48 cm "(6 bis 12 Zoll) hat. Die Zielvorrichtung S gemäß der Erfindung kann also mit nur einem offenen Auge zum Visieren von Tontauben-Zielen, jagdbaren Vögeln und Kleintieren und anderem größerem Wild verwendet werden, ohne daß das Zielobjekt durch die Zielvorrichtung abqedun3-:eQtwird, während die bekannten Zielvorrichtungen der in der US-Patentschrift 1 442 015 beschriebenen Art mit nur einem offenen Auge nicht zum Anvisieren eines Zielobjekts verwendet werden konnten, welches kleiner war als ein Dinosaurier.
Es ist offenkundig, daß die Zielvorrichtung gemäß der Erfindung von einfachem, dauerhaftem Aufbau und sehr billig herzustellen ist. Diese Zielvorrichtung weist gleichzeitig die Vorteile eines Visiers mit Korn und einer Kollimatorzielvorrichtung auf, während ihr viele Nachteile dieser beiden Arten von Visier/dfehlen. Die erfindungsgemäße Zielvorrichtung kann von einem Schützen entweder mit einem oder mit beiden ; Augen ^ffen verwendet werden, sie rtunxtslt das Zielobjekt riichVund führt zu einer automatischen... richtigen Anordnung des Kopfes des Schützen am Gewehr.
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Claims (4)

  1. Ansprüche
    Kollimatorzielvorrichtung zur Verwendung an einer Einrichtung zum Abschießen von Geschossen, dadurch g e kennzeichnet , daß sie eine Einrichtung (8;22;32) umfaßt, die eine farbige Zielmarke ergibt, daß eine Kollimatorlinse (IG;28;38) ihren Brennpunkt auf der Zielmarkeneinrichtung hot und eine gerichtete Abbildung (lo1) der Zielmarkeneinrichtung übertragt, daß eine Halterung (2,3;18,2o;3o,4o) die Kollimatorlinse fest in ihrer Lage koaxial mit der Zielmarkeneinrichtung bestinmt, und daß die Vorrichtung so bemessen ist, daß am Auge des Betrachters bei einer Entfernung der Vorrichtung von ca. 92 cm (3 Fuß) vom Auge zum Abdunkeln eines minimalen Gesichtsfeldbereichs ein Winkel im Bereich von ca. o,25 bis ca. o,5o eingeschlossen ist.
  2. 2. Kollimatorzielvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ,.daß die eine farbige Zielmarke bildende Einrichtung eine farbige Kunststoffstanac (8;22;32) ist, die eine Seitenwand (14) und eine Stirnwand (lo;26;36) aufweist, daß die Seitenwand 'Umgebungslicht absorbiert, und daß die Stange absorbiertes Umgebungslicht färbt und durch die Stirnwand abgibt.
  3. 3. Kollimatorzielvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , la.fi die Halterung ein rohrförmiges Gehäuse (18) mit einer Seiteviv/and und mindestens einen offenen Ende ist, und daß die Seitenwand des Gehäuses einen Ausschnitt (24) aufweist,, der ein der Seitenwand der Kunntstoffstange (22) überlagertes Fenster bildot (Fig. 5).
  4. 4. KollimatorzialvorriohtuncT nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennze ichnet , daß die Kunststoffstange einen getnrbton·, fluoreszierenden Farbstoff einschließt.
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DE2215767A 1971-04-02 1972-03-30 Kollimatorzielvorrichtung Pending DE2215767A1 (de)

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