DE2219672A1 - Vorrichtung zur Kantenbearbeitung an Metallstreifen - Google Patents
Vorrichtung zur Kantenbearbeitung an MetallstreifenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D19/00—Flanging or other edge treatment, e.g. of tubes
- B21D19/005—Edge deburring or smoothing
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Alcan Research and Development Limited, Montreal / Kanada
Vorrichtung zur Kantenbearbeitung an Metallstreifen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Glätten und insbesondere Entgraten von Ecken an Kanten an einer
Vielzahl von aus einem breiteren Streifen geschnittenen Metallblechstreifen, die z.B. mit einer bekannten Schneidemaschine
hergestellt wurden.
Zur Herstellung von relativ schmalen Metallstreifen aus breiteren Metallstreifen, wie z.B. Walzstreifen, wird
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ν— 1 —
der breitere Streifen durch eine Scr-rieiclemaschine gefU;.r·"-,
welche das Metall der Länge nach eni.li.ni? einer oder rr.er.r-era
gewünschter Linien zersciineidet. Die Schnittkanten der J-..rei
fen sind gewöhnlich durch wenigstens in einer Ecke der Kanten·
entlanglaufende scharfe Grate gekennzeichnet.
Zwar sind verschiedene Vorrichtungen zum Glätten
von Kanten an Metallstreifen mit verschiedenen walz-, Schleif-, Polier- oder spanabhebenden Arbeitsgängen be-canri-, jed-oo:. .^ Ibt
es keine tatsächlich wirsame Vorrichtung, um diese Arbeitsgänge an einer Anzahl von Streifen durchzuführen, die aus
einer Schneidemaschine hervorgehen oder in anderer zweckdienlicher Weise seitlich nebeneinander vorwärtsbewegt
werden, z.B. nachdem sie nach einer Schneidemaschine wieder aufgewickelt wurden und dann von einer Spule ablaufen.
Bekannte Einrichtungen sind fehlerhaft in bezug auf Führung s- und Walzeinrichtungen, durch welche insbesondere bei
dünnem oder xveichem Metall die gewünschte Form des Streifens
an den Kanten verletzt werden kann, oder die Einrichtungen lassen sich nicht für verschiedene Dicken einstellen
oder bewältigen kleinere Dickenabweichungen nicht ohne eine gewisse Tendenz zu zu starkem Walzen und Überdehnen der Kantenbereiche
(indem sie diese wellig machen), oder es -.angelt
diesen Einrichtungen sonst an Steuerbarkeit und Präzision der Arbeit, oder es besteht eine Tendenz z::.::. Bescr-U-digen
der Streifenoberflächen, oder es ist eine Verschiebung verschiedener Streifen in verschiedenen Ebenen zur Bearbeitung
nötig. Das Ausmaß der für eine wirksame Ent;.;ratun.j
notwendigen Eckenverformung ist jetzt als relativ ^erLn^
befunden worden, diese mui3 jedoch präzise erzielt v.'erderi.
Die Vorrichtung sollte sich gewissen 3ediri£ungsve;Hinderungen
der Kanten selbst anpassen können, obwohl eino Vielzahl solcher Kanten gleichzeitig bearbeitet v/erden muß.
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BAD OBSGlNAl
Zs ist daher das Hauptziel der Erfindung, eine Vorrichtung
zum Bearbeiten, d.h. Glätten von beiden Ecken der Kanten aller Streifen vorzusehen, um eine Befreiung der
Streifen von abstehenden Graten sicnerzustellen, wobei die
eine Anzahl bekannter Vorrichtungen kennzeichnenden Mangel
vermieden sind.
Dies viira dadurch erreicht, daß die Vorrichtung,
in der sich Streifen mit in dichten Abständen nebeneinander MT-c-ordneten Kanten vorwärtsbewegen, eine gemeinsame Bahnebene
i'Ur die Streifen aufweist und zum Entfernen der Grate
■an der- Kantenecken der Streifen einzelne Paare von Arbeitsrollen besitzt, durch die die Kanten der Streifen bewegbar
sind :md die aufgrund ihrer Anordnung eine leichte WaIzvjir.-iunj
auf eine schmale Zone an der Streifenkante ausüben.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung enthält also eine Vielzahl von Paaren von einander gegenüberliegenden, Kantenecken erfassenden Rolleneinrichtungen, welche quer über
die Streifenbahn angeordnet sind, und zwar an den Bereichen der dicht nebeneinanderliegenden Streifenkanten, und
vorzugsweise auch an den äußersten Kanten der Streifengruppe, so daß alle beim Schneiden der Streifen entstandenen Kantenecken gleichzeitig erfaßt und durch den Walzkontakt mit den verschiedenen Paaren zusammenwirkender Rolleneinrichtungen geglättet werden. Die Rollenpaare sind in
Querrichtung zu den Streifen relativ schmal, können jedoch dicht benachbarte Streifen an beiden Kantenecken erfassen,
und alle Paare sind mit zusammenwirkenden Halteeinrichtungen versehen, die so angeordnet sind, daß einander gegenüberliegende Arbeitsrollen unabhängig von den anderen Paaren federnd gegeneinander gedrückt oder gepreßt werden.
Ein weiteres besonders Merkrial der Erfindung ist die
Schaffung einer besonders vorteilhaft an einer Führung-
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BAD
rolle oder an Führungsrollen ausgebildeten mitwirkenden Führungsrippe oder Rippen, welche die Streifen in genauem
und engem Abstand Kante an Kante hält, wie es für das richtige Funktionieren der oben beschriebenen, die Ecken erfassenden
Arbeitsrollen erforderlich ist. Die Führungsrollen bestehen vorzugsweise aus in der Weise auf die Ecken erfassenden
Rollenpaare ausgerichteten Rollenpaaren, daß die Führungsrollen In Längsrichtung auf die Arbeitsrollen ausgerichtet
sind und vorteilhafterweise auch dazu dienen, die Streifen getrennt zu führen, während letztere sich auf
die die Ecken erfassenden Arbeitsrollen zu bewegen. Eine Führungsrolle hat vorzugsweise eine peripherische Rippe oder
einen Flansch und die mit ihr zusammenwirkende Führungsrolle eine peripherische Nute, welche die Rippe bzw. den
Flansch mit Spielraum aufnimmt, so daß die benachbarten Streifen durch diesen Flansch getrennt sind.
Die beschriebenem Führungs- und Arbeitsrollen sind vorzugsweise in auf die Streifenkanten ausgerichteten oberen
und unteren Moduln gehalten, wobei vorteilhafterweise ein Modul eines Modulpaares in seiner Lage befestigt und das andere
Modul federbeaufschlagt ist, um die Arbeitsrollenoberflächen und die Streifenkanten federnd in Kontakt zu bringen.
Die kantenerfassenden Rollen sind vorzugsweise als zwei getrennt, frei ro.tierende Arbeitsrollenelemente konstruiert
bzw. so angeordnet, daß sie die dich benachbarten Ecken zweier verschiedener Streifen erfassen. Auf diese
Weise ist jede Streifenkante einzeln einem Walzvorgang zwischen einzelnen oberen und unteren Arbeitsrollen unterworfen.
Durch diese Anordnung ist das Einfädeln neuer einzelner Streifen außergewöhnlich erleichtert, wenn eine
neue Streifenrolle angefangen wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sollen anhand von ·
AusfUhrungsbeispielen näher erläutert und beschrieben werden, wobei auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen ist.
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Fig. 1 ist eine sehematische Seitenansicht einer Äus£Üh- ν
rungsf prm der Erf indung,
Pig, 2 ist eine Draifeicht auf die Vorrichtung gemäß Hg. 1,-■■.
Fig. 3 und 4 sind jeweils Vertikalsohnitte nach Linie
-5-3 und 4-4 in Fig. 1, : V
Fig,5A und 5B sind vergrößerte, Übertriebene schematische
Querschnitte und zeigen das Querprofil zertrennter Streifen vor und nach Bearbeitung der erfindungsge**
mäßen Vorrichtung,
Fig. 6 ist ein vergrößerter Schnitt durch den oberen und
unteren rollentragenden Modul nach Linie 6-6 in
Fig. 2, ' ; :
Fig, 7 ist ein Längsschnitt durch eine Kantenerfassende
Rolle nach Linie 7-7 in Fig. 6,
Fig. 8 ist ein vertikaler Längsschnitt durch einen Endbereich
eines Modulpaares,
Fig. 9 ist ein vertikaler Schnitt nach Linie 9-9 in Fig.8,
Fig.Xo ist eine einem Teil von Fig. 2 ähnliche Teildraufsicht auf eine bestimmte druekausUbende Einrichtung
gemäß Fig. 8 und auf weitere Halterollen für die Streifen,
Fig.11 ist ein seitlicher Schnitt nach Linie 11-11 in
Fig,Io durch die Halterollen,
Fig.12 und 13 ist jeweils ein Teilschnitt (wie Fig, 6) und
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eine Draufsicht auf eine weitere Halteeinrichtung für einen oberen Modul.
Anschließend wird Bezug auf Fig. 1 bis mit 4 genommen.
Ein breiter Streifen 2o läuft ab von einer Spule auf einer Rolle 21 und wird durch eine Schneidemaschine 22 geführt, aus welcher einzelne Streifen 2oa, 2ob und 2oc hervorgehen.
Diese Streifen bewegen sich durch die erfindungsgemäße
Kantenbearbeitungsvorrichtung 24 auf der gleichen Ebene Seite an Seite mit engen Abständen und werden zuletzt
wieder auf die Rolle 25 in einzelnen Wicklungen gemäß Fig.2
aufgewickelt. Der Metallstreifen wird durch den Antrieb der Rolle 25 zum Wiederaufwickeln durch das System gezogen.
Die Rollen 21 und 25 und die Schneidemaschine 22 sind
von bekannter Konstruktion. Die Schneidemaschine 22 beschneidet wie üblich die Seitenkanten des einlaufenden Streifens
(und zerteilt diesen in einzelne Streifen), wodurch sich schmale Abfallstreifen 26, 27 (Fig. 2) ergeben und die
gleichen scharfen Eckgrate an den äußersten Streifenkanten
entstehen.
Die Bearbeitungsmaschine besteht in der Hauptsache aus einer Vielzahl von Rollenpaaren 28, 29 zum Erfassen
der Kantenecken der Streifen 2oa, 2ob und 2oc. Es sind drei solcher Streifen gezeigt, die Erfindung kann jedoch für verschiedene
Streifenzahlen verwendet werden, z.B. für zwei bis zehn oder mehr, welche aus Streifenmaterial von 150 cm
geschnitten werden. So sind in diesem Beispiel vier Rollenpaare 28-29 zweckmäßig entlang einer einzigen Querlinie
angeordnet vorgesehen, so daß die Kanten zwischen benachbarten Streifen, z.B. 2oa-2ob und 2ob-2oc und auch die äußersten
Kanten der Streifen 2oa und 2oc bearbeitet werden.
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Die Rollen 28, 29 bestehen jeweils aus zwei Arbeitsrollen 5o, 31» die durch eine sehr dünne Abstandsscheibe
55 getrennt und auf einer Welle 5^ (Fig. 7) drehbar gehalten
sind. Die Oberflächen der Rollen Jo5 51 sind flach
kegelig bzw. kegelstumpfformig. So dient jedes zusammenwirkende
Arbeitsrollenpaar (Fig. 5) 5©-3ö oder 51-51 u&~ '
ter einer geeigneten Belastung dazu, die Oberflächen des Streifens an den Kanteneeken und in unmittelbarer5 Nachbarschaft
derselben durch einen genauen Walzvorgang zu verformen.
.Auf diese Weise wird jede scharf nach oben abstehende Ecke im wesentlichen niedergewalzt, wie auch alle arideren
Grate, Erhebungen oder Verformungen. Aufgrund der sehr schmalen axialen Breite und flachen Kegelform der Walzflächen
ist der Kontakt mit den Streifenoberflächen auf die Kanteneckenbereiche beschränkt. Das Glätten der Kantenecken wird durch Walzverformung im Unterschied zu Reiben,
Schaben oder Schleifen bewirkt. '
Fig. 5A ist eine übertriebene Ansicht von einzelnen
durch eine bekannte Schneidemaschine hergestellten Metallstreifen.
Alle Streifen 2oa, 2ob und 2oc sind durch ein Paar scharfer Ecken an der einen oder anderen Oberfläche
gekennzeichnet, UnregelmäBigkeiten können auch sowohl an
der oberen als auch an der unteren Ecke erscheinen und sonstige Grate, Walzsplitter oder dergleichen Erhebungen
sein.
Fig. 5B zeigt die Streifen, nachdem sie die oben beschriebenen Arbeitsrollen durchlaufen haben. Die Streifen
sind jetzt durch abgeschrägte Kanten 56, 57 gekennzeichnet,
an denen scharfe oder andere zu beanstandende Unregelmäßigkeiten oder Grate durch Walzverformung beseitigt wurden.
Der Verformungsgrad braucht nur gering zu sein, und nicht so übertrieben wie in Fig. 5B gezeigt.
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Die verschiedenen Rollen sind einzeln in zweckmäßig als Moduln konstruierten Käfigen gehalten und die oberen
und unteren Einheiten der Rollenpaare sind jeweils mit 38, 39 bezeichnet. Ein besonderes Merkmal ist die Schaffung
individueller Federbeaufschlag/für alle Rollenpaare durch Schraubenfedern 4o, welche den oberen Moduln
38 zugeordnet sind und an einer Querstange 42 anliegen.
In Fig. 1 bis 4 und 6 sind die Federn 4o und die Stange vereinfacht dargestellt, eine vorteilhafte praktische Konstruktion
ist in Fig. 8 bis Io gezeigt.
Die Arbeitsrollen an allen Paaren benachbarter Streifenkanten und an den äußersten Streifenkanten sind also einzeln
federbeaufschlagt. Auf diese Weise sind voneinander abweichende Eckunregelmäßigkeiten der einzelnen Streifen
voll ausgeglichen, ohne die Notwendigkeit, die Streifenecken
oder -kanten zu schaben oder abzureiben und ohne die Neigung zu Beschädigung oder Ausbeulung der Streifen. Zwar
kann der Grat oft (Fig. 5A) nur an einer Ecke der Streifenkante
vorkommen, die einander gegenüberliegenden abgeschrägten Oberflächen der Arbeitsrollen 3o-3o (oder 31-31) zeichnen
sich durch eine gute Zusammenwirkung in folgenden Punkten aus: a) sie bieten die notwendige gegenseitige Stütze
für die Walzverformung der Gratecke, b) sie erzielen eine abgeschrägte Form an der oberen und unteren Ecke, und c)sle
sehen von Moduln gehaltene Anordnungen vor, welche an jeder Kantenstelle, die Bearbeitung braucht, verwendet werden
können.
Die einzelnen Arbeitsrollen J5o, 31 an beiden Seiten
der oberen und unteren Arbeitsrollenpaare sind auf ihren Wellen 34 einzeln und frei drehbar. Es sind zwar gute Resultate
mit aus einem einzigen Element bestehenden Rollen erzielbar, deren Oberfläche die Form der beiden Rollen 30,
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51 aufweist, so ist doch durch die einzeln drehbaren Arbeitsrollen
ein optimales Eingehen auf die Eckverformungserfordernisse,
mit genauem Walzkontakt ohne Schaben oder Ziehen
erzielbar, wie es gelegentlich vorkommen kann, wenn die beiden Rollenflächen sich zusammen drehen müssen. Die Doppelrollen
gestatten das Einführen der einzelnen vorderen Streifenenden eines neuen Satzes nebeneinander laufender
Streifen, ohne daß die oberen Rollenkäfige abgenommen werden müssen. Zur Vorrichtung gehören auch Führungen zur Erhaltung
vorbestimmter enger Abstände zwischen den Streifen 2oa, 2ob und 2oc. Diese Führungen bestehen aus auf die
Arbeitsrollen ausgerichteten zusammenwirkenden Rollenpaaren
44, 45. Jeder Führungsrollensatz besteht aus einer Rolle 44 mit einer aus den leicht geneigten Rollenflächen
48, 49 herausragenden Rippe 47, während die ergänzende
Rolle 45 zwischen den gleichen, etwas geneigten Rollenflächen
52.» 5J5 eine peripherische Nute 51 aufweist. Die Rippe
47 erstreckt sich frei in die Nute 51, ohne die Rolle 45 zu
berühren.
So wird durch die Schaffung der in sehr vorteilhafter Weise mit der Nutenrolle zusammenwirkenden Rippenrolle
eine Anordnung und Führung der Kanten der Streifen bewerkstelligt.
Obwohl die Rippenrolle hinter den Arbeitsrollen angeordnet sein kann, sind die Führungen vorzugsweise vor
den Arbeitsrollen angeordnet. Dadurch wird ein mechanischer Kontakt mit den Kantenoberflächen der Streifen nach dem
Walzvorgang und auch eine unerwünschte Stauchung der abgeschrägten Kanteneckenform durch Kontakt mit den Führungen
vermieden.
In der dargestellten Ausführungsform sind die rippentragenden
Rollen 45 unter der Streifenbahn gezeigt, so daß die Rippe sich nach oben erstreckt und in die Nut 51 der
oberen Rolle 44 eingreift, es ist aber selbstverständlich,
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- Io -
- Io -
daß eine umgekehrte Anordnung der Führungsrollen möglich ist. Die Abmessungen der Rollen sind so, daß die Rippe
den Boden der Nute 51 nicht tatsächlich berührt und auch
so, daß die kegelstumpfförmigen Oberflächen 48, 49 und 52,
53 normalerweise nicht auf die Streifen drücken bzw. sie nicht
einmal berühren.
Die Führungsrollen können unabhängig von den Arbeitsrollen angebracht sein, sind jedoch vorzugsweise in den
gleichen Modulkonstruktionen wie die Arbeitsrollen gehalten, um eine genaue Ausrichtung sicherzustellen. Mit Bezug
auf Fig. 6 und 7 wird bemerkt, daß die oberen Moduln 38
Seiteriplatten 55* 56 aufweisen, in denen die Welle 54 der
Arbeitsrolle und die Welle ^k der Führungsrolle angebracht
sind.
Die unteren Moduln 39 enthalten Seitenplatten 57,
58, die die Wellen 34, 54 der Arbeitsrolle 29 und der Führungsrolle
45 halten. Zu den Moduln gehören Querträger, die für den Modul 38 mit 60, 6l und für den Modul 39 mit
62, 63 bezeichnet sind.
Wenn auch zum Anbringen der Moduln in geeigneter Anordnung eine andere Einrichtung vorgesehen sein kann, so
wird eine in Fig. 1, 2 und 6 gezeigte Anordnung vorgezogen. Die Vorrichtung enthält einen Rahmen mit einem Paar schwerer
Platten 65, 66. Unter der Streifenbahn sind Querstangen und 69 zwischen diesen Platten (Fig. 6) angeordnet. Die
Seiten -platten 57* 58 der unteren Moduln sind mit einem breiten horizontalen Schlitz 70 zum Aufnehmen der Stange
versehen, während die vorderen Enden der Seitenplatten 57, 58 jeweils einen sich nach unten öffnenden Schlitz 71 mit
Sitz auf Stange 68 aufweisen. Eine Stellschraube 74 ist
durch ein Querstück 72 geschraubt und erfaßt eine ebene
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Fläche 75 an Stange 69. Die unteren Moduln 59 können auf
diese Weise auf den Stangen 68, 69 entfernbar aufgelegt und in jeder gewünschten seitlichen Stellung durch Anziehen der
Stellschraube 74 befestigt werden.
Zum Anbringen der oberen Moduln 38 ist eine Stange
77 zwischen den Seitenplatten 65* 66 oberhalb der Bahnebene
des Streifens vorzugsweise in vertikaler Ausrichtung auf die untere Stange 69 angebracht. Die Seitenplatten 55 j>
56 des oberen Moduls sind mit sich nach oben öffnenden Schlitzen
78 versehen, die so geformt sind, daß sie die Stange 77 aufnehmen können. Eine zusätzliche Lagerstange 79 erstreckt
sich außerdem zwischen den Seitenplatten 65» 66 an einer
Stelle zwischen Stange 77 und der Führungsrolle 44. Diese
Stange 79 ist mit einer federnden oder weich belegten Oberfläche 80, z.B. einer dicken Schicht aus Gummi oder Neopren
versehen und so angeordnet, daß sie in einer entsprechend geformten Stufe oder Ausnenmung 8l in den Seitenplatten 55,
56 aufgenommen ist.
Bei wie gezeigter Ausbildung des oberen Moduls 38
und in die Nute 51 der oberen Führungsrolle 74 eingreifender
Rippe 47 der unteren Führungsrolle 45 ist der obere Modul genau auf den unteren Modul 39 ausgerichtet. Die weich
belegte Stange 79 sorgt für ausreichenden Spielraum um die
Achse der Stange 77, wodurch die obere Arbeitsrolle 28 durch Druck der Feder 4o federnd gegen die fest angeordnete
Arbeitsrolle 29 gedrückt werden kann.
Außerdem kann eine Einrichtung zum Festhalten der
Streifengruppe in der gewünschten Lage auf gleicher Ebene
vorgesehen sein. Daher sind sich jeweils vollständig über die Streifenbahn erstreckende Rollenpaare 84, 85 und 86,
87 vorgesehen, welche die Streifen beim Ein- und Auslaufen aus der Bearbeitungsvorrichtung erfassen (Fig. l). Der
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Durchmesser der oberen Rolle 86 kann wesentlich größer als der der anderen Rollen sein, um die Lagesicherheit der
Streifen zu verbessern. Alle Rollen 84, 85, 86 und 87 sind vorteilhafterweise mit einer Schicht aus weichem oder
federnden, abriebfesten Material bedeckt, so daß eine Anordnungs- oder Ausgleichsfunktion ohne Beschädigung der
Streifenoberflächen erzielt ist. Diese Rollen erfüllen ihre Funktion vorteilhafterweise mit einem Druckminimum
auf die Streifen, und zwar in der Weise, daß die unteren Rollen 85, 87 so angeordnet werden können, daß sie normalerweise
außer Kontakt mit den Streifen-in gespanntem Zustand
der letzteren,sind. Auf diese oder andere gleichwertige Weise wird für eine Ausrichtung der Streifen auf genau
gleicher Ebene ohne bemerkenswerte Oberflächenbeschädigung gesorgt.
Bei der vorteilhaften Anordnung gemäß Fig. 7 sind die in entgegengesetzten Richtungen abgeschrägten Arbeitsrollen 50, 51 auf Kugellagern 90, 91 angebracht, um sich unabhängig
und frei auf der Welle 54 drehen zu können. Eine gleiche Anordnung der Arbeitsrollen 1st im unteren Modul
59 vorgesehen. Die Rollen sind vorzugsweise durch die Abstandsscheibe ~^ getrennt, die aus einer äußerst dünnen
Nylonscheibe bestehen kann.
In Fig. 8, 9 und Io sind Einzelheiten der Federbeaufschlagung
der Modulvorrichtungen gezeigt. Die vorderen Enden der oberen Modulplatten 55, 56 sind durch einen Block
93 mit einer Oberfläche 94 in Form eines Faches eingespannt,
so daß ein Hohlraum 95 vorgesehen ist, der die Druckfeder ■ 4oa umfaßt, welche um einen Führungsstift 96 sitzt und an
ihrem oberen Ende von einem Flansch 97 erfaßt wird, der einen Führungsstift 98 und einen in einer Deckplatte loo
verschieblichen Stift 99 aufweist. So kann eine Stange 42a
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den Stift 99 erfassen und die Feder 4oa zum Beaufschlagen
der Arbeitsrollen zusammendrücken. ·
Anstatt die Stange 42 an den Seitenplatten 65, 66
anzuschrauben (wie der Einfachheit halber in Fig. 1 und 2
gezeigt), 1st in Fig. 8 und Io die Stange oder Platte
42a durch ein an den Seitenplatten bei 1ο4, Io5 angeschwenktes
Armpaar Io2, loj gehalten. Diese Arme sind an
ihren entgegengesetzten Seiten durch eine Querstange I06 vereinigt, so daß die Druckstange 42a als Teil einer Hebelanordnung
dient, welche zum Freisetzen der Moduln nach oben geschwenkt werden kann und während des Arbeitsvorgan-*
ges nach unten in die dargestellte Lage bewegt ist* in der
die Stange 42a die Federn 4oa zusammengedrückt hat. Die Hebelanordnung ist in dieser Lage durch entfernbare Stifte
I08, Io9 festgestellt, welche sich durch Winkelelemente
Ho, 111 in die Rahmenplatten 65, 66 erstrecken. -Es liegt
auf der Hand, daß eine zusätzliche Einrichtung zum Befestigen oder Verstellen der Rollenmoduln oder zum Ausrichten
derselben hinzugefügt werden kann. So kann zum Feststellen
der Modulpaare mit größerer Genauigkeit dafür gesorgt sein*
daß das vordere Ende des unteren Moduls 39 an der Querstange
68 befestigt werden kann. So trägt in Fig. 8 die Querstange einen verschiebbaren Ring 112, der mit einer
Stellschraube Il4 zum Erfassen einer Fläche an der Stange
versehen ist. Der Ring 112 ist zwischen die hakenförmig nach unten gebogenen Enden 71 der Seitenplatten 57* 58 eingepaßt,
wodurch es verständlüi ist, daß der Ring 112 die
Lage des unteren Moduls entlang der Stange 68 begrenzt. Eine ähnliche Anordnung von Ringen kann an der Stange 69
anstelle der Elemente 72, 74 gemäß Fig. 6 vorgesehen sein.
Zur weiteren Ausrichtung der oberen und unteren Moduln
trägt der obere Modul einen Abstandsblock Ho zwischen
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seinen Seitenplatten, in vertikaler Ausrichtung auf einen gleichen Abstandsblock 62a des unteren Moduls (Fig. 8).
Diese Abstandsblöcke erstrecken sich über die Kanten der Modulseitenplatten bei 117 und Il8 gemäß Fig. 8 und 9 aufeinander
zu. Der Block 116 besitzt einen vertikalen Schlitz 12o, in dem ein dünnes Stahlblatt l6l befestigt ist, welches
sieii über die Sbene der Streifenbahn erstreckt und in
einen entsprechenden Schlitz 122 im oberen Teil 118 des unteren Blocks 62a paßt. Wie gezeigt, ist das Blatt 121,
das aus Pederstahl hergestellt sein kann, so angeordnet, daß es sieh zwischen zwei benachbarten Streifen befindet,
•la es auf die Mittellinie der Führungs- und Arbeitsrollen
ausgerichtet ist. Dureh dieses Blatt 121 ist die Ausriehtungsgenauigkeit
zwischen dem oberen und unteren Modul verbessert. Es ist zu bemerken, daß das Blatt 121 viel dünner
als die Rippe der Führungsrolle 44 ist, so daß es nicht
aer
in Kontakt mit den Kanten/Streifen kommen kann.
in Kontakt mit den Kanten/Streifen kommen kann.
Wenn die einzelnen Streifen aus extrem dünnem Blech oder Folie bestehen oder· ungewöhnlich breit sind,
können zusätzliche Halterollen zwischen den Kantenbearbeitungsvorrichtungen
erwünscht sein. So sind in Fig. Io und 11 ein Paar oberer und unterer Rollen 124, 125 mit einem
überzug aus abriebfestem, federndem Material 126, 127 zum Halten des Streifens 2oc angeordnet. Diese Rollen werden
von Wellen 128, 129 getragen, welche jeweils durch den oberen und unteren Modul 13o, 13I gehalten sind, die in sonstiger
Beziehung mit den Haltemodulkonstruktionen für die FUhrungs- und Kantenbearbeitungsrolleneinrichtungen
identisch sein können. Der un ere Modul 131 ist wie Modul 39 an den Stangen 69 und 68 in gleicher Weise verstellbar
befestigt, während der obere Modul 130 wie der obere Modul 38 durch die Stangen 77, 79 in gleicher Weise federbeaufsohlagt
gehalten ist, d.h. beaufschlagt durch eine Feder 132 unter einem von der Querstange 42a erfaßten Druck-
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In Pig. Io ist die Anordnung einer Vielzahl solcher
Halterollenpaare zwischen den Moduln für die Kantenbearteitungsrollen
gezeigt. Die Halterollen wirken zur Aufrechterhaltung
einer ebenen Lage der Streifen zusammen. Die
Achse der Halterollen kann zwischen den Achsen der FUhrungs- und Arbeitsrollen angeordnet sein«
Während des Arbeltsvorganges sorgen die Oberflächen der einzelnen Arbeitsrollen bei genauer Führung der Streifenkanten
durch die Arbeitsrollenanoränungen 28, 29 für
eine bemerkenswert wirksame Glättung der Kantenecken durch Walzverformung, wodurch scharfe Kanten und andere Grate im ,
wesentlichen beseitigt werden. «fede Kaateneeke wird durch
geneigte Walzflächen gewalzt* welche die Ecke überlappen,
um eine leichte Schrägung zu erzeugen« Der Bearbeitungsgrad
kann durch Auswahl der Größe der Federn-4oa, des Grades,
in dem sie zusammengepreßt werden oder durch beides bis zu einem beträchtlichen Grad testlmmt werden. Bin sehr wichtiges
erfinduri^sgemäßes Ergebnis ist es, daß die Eckenverformung
leicht auf das für eine zufriedenstellende Gradbeseitigung nötige Ausmaß beschränkbar ist, ohne daß die Kante
so reduziert wird, daß sie eine wellige Form annimmt. Im Fall von Aluminium (einschließlich einer Vielzahl von
für kaltgewalzte Streifen geeigneten Aluminiumlegierungen) ist herausgefunden worden, daß eine Abschrägung bis zu 0.025-.
0.075 mm an der Kante einen zufriedenstellenden entgrateten Zustand durch vollständiges Einwalzen der scharfen Kanten
oder Ecken in das Metall ergibt.
Bei der Bearbeitung von Aluminium (einschließlich Aluminiumlegierungen) wird der Streifen an der eingewalzten
Abschrägung in einer Breite von üblicherweise Ο.575 - 0.5 mm
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unter die ebene Blechfläche verdrängt. Der entgratete Streifen ist sehr geeignet zum Umwickeln von elektrischen Spulen
mit Zwischenlage - Isolierung.
In Fig. 12 und 13 ist eine andere entfernbare Verriegelungseinrichtung
zum Halten des hinteren Endes des oberen Moduls 38 (oder l]5o) gezeigt, wodurch die Querstange 79
weggelassen werden kann. Auf der Oberfläche des hinteren Querstücks 6la ist eine steife Blattfeder 136 verschieblich
angeordnet. Die Feder 136 besitzt einen Längsschlitz 137*
in welchem durch eine Halteplatte 139 verbundene Führungsstifte 138 aufgenommen sind, so daß die Feder an ihrem Endbereich
l4o von Hand zwischen einer durch gestrichelte Linien bei 1^1 angegebenen entriegelten und einer mit ausgezogenen
Linien angegebenen Riegelstellung hin- und herbeweglich ist, wobei in letzterem Falle das vorgestreckte flache Ende
142 fest und dicht auf der oberen Fläche der Querstange
77a aufsitzt, welche am hinteren Ende von Modul 38 die
Schlitze 78 einnimmt.
Ein besonderer Vorteil der gesamten Vorrichtung ist die Leichtigkeit, mit der sie auf verschiedene Streifenbreiten und -zahlen eingestellt werden kann. Die Vorrichtung
ist so gebaut, daß Mn Abrieb an den Blechflächen vorkommt;
so sind die Arbeitsrollen vorteilhafterweise sehr sehmal. In einer Ausführungsform betrug die Gesamtbreite
der beiden abgeschrägten Arbeitsflächen zusammen ungefähr 17.5 mm. Dadurch, daß die Abschrägung einen relativ kleinen
Winkel von z.B. 2° bis, 5° zur Bahnebene bildet, z.B. 3° für 0.2 mm dickes Metall, bleibt die Verformung des Streifens ·
im wesentlichen auf den Eckenbereich beschränkt.
Die Vorrichtung ist dazu geeignet, Streifen verschiedener Dicken, z.B. Aluminium zwischen 0,15 und 2o mm zu bearbeiten,
ohne Veränderung der Bauweise der Moduln, ihrer
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Haltestangen oder der Anordnimg dieser Stangen. Die Vorrichtung
kann so konSftruiert sein, daß sie Streifen verschiedener
Dicken und Metalle mit verschiedenen Härteeigenschaften aufzunehmen vermag. .
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Claims (9)
- IoPatentansprüchel.V Vorrichtung zum Glätten und insbesondere Entgraten von Ecken an Kanten an einer Vielzahl von aus einem breiteren Streifen geschn-ittenen Metallblechstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (24), in der sich Streifen (2oa, 2ob, 2oc) mit in dichten Abständen nebeneinander angeordneten Kanten vorwärtsbewegen, eine gemeinsame Bahnebene für die Streifen aufweist und zum Entfernen der Grate an den Kantenecken der Streifen einzelne Paare (28, 29) von Arbeitsrollen (30, 31) besitzt, durch die die Kanten der Streifen bewegbar sind und die aufgrund ihrer Anordnung eine leichte Walzwirkung auf eine schmale Zone an der Streifenkante ausüben.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsrollen (3o, 31) zum Herstellen einer leicht abgeschrägten Form an der Streifenkante in axialer Richtung leicht abgeschrägt sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die benachbarten Kanten benachbarter Streifen einwirkenden Arbeitsrollen (30, 51) auf einer gemeinsamen Welle (3*0 angebracht sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, daß die auf einer gemeinsamen Welle (j4) angebrachten Arbeitsrollenpaare (3o, 31) unabhängig voneinander drehbar sind.
- 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,209846/0815 " 19 "- 19 - .dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Paar Führungsrollen (44-, 45) in Nähe jeder Streifenkante angeordnet ist, daß jeweils eine Rolle (45) des Führungsrollenpaares eine peripherische Rippe (47) und die andere Rolle (44) des entsprechenden Paares eine peripherische Nute (51) zum Aufnehmen der Rippe aufweist, so daß diese Rippe an allen Führungsrollenpaaren in der V/eise angeordnet ist, daß sie die benachbarte Streifenkante bzw. -kanten führt und die Vielzahl von Streifen Kante an Kante in vorbestimmter Anordnung in bezug auf die Arbeitsrollen (28, 29) hält.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß die auf ein Paar benachbarter Streifenkanten wirkenden Arbeits- (28, 29) und Führungsrollen (44, 45) durch ein Paar Haltemoduln (38, 59) gehalten sind, von denen der eine (j58) mit einer Federeinrichtung (4o) zusammenwirkt, die zum Erfassen der Kantenzonen der Streifen die Arbeitsrollen (28, 29) gegeneinander drückt.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch g e k en η zeichnet, daß sieh Halteelemente quer zur Streifenbahnebene und an ihren einander gegenüberliegenden Seiten erstrecken, daß alle rollentragenden Haltemoduln (58, 59) Einrichtungen zum Anbringen der Moduln in vorbestimmter Anordnung längs den Halteelementen aufweisen, zum Anordnen der Moduln in Übereinstimmung mit der Anordnung der Streifenkanten.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch f, dadurch g e k e η nzeichnet, daß ein Halteelement (42) als Schwenkpunkt für einen federbeaufschlagten, die Arbeitsrollen (28, 29) gegeinander drückenden Haltemodul dient.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch g e k e η η -209846/081S -2ο-- 2ο -zeichnet, daß jedes Haltemodulpaar (13ο, 131) zur Ausrichtung gegeneinander eine Einrichtung besitzt, die in Längsrichtung vom Schwenkpunkt abgesetzt entlang der Streifenbahn angeordnet ist und die Form eines sich aus einem Modul durch den Raum zwischen benachbarten Streifenkanten erstreckenden schmalen blattartigen Elements (121) hat, und daß weiterhin eine Einrichtung (122) in dem anderen Modul zur Aufnahme des Elements (121) vorgesehen ist.Io. · Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Haltemodul (39) jeden Paares in ihn gegen eine Längsbewegung sichernden Halteelementen (68, 69) eingespannt ist, daß der andere Haltemodul (38) jeden Paares sich gegen federnden Widerstand (4o) um ein Halteelement (42) zu drehen vermag und gegen eine Bewegung in Längsrichtung des Halteelements durch Eingreifen einer Rippe (47) an einer von einem Modul (39) gehaltenen Führungsrolle (45) festgehalten ist, wobei die durch den anderen Modul (38) gehaltene Führungsrolle (44) eine Nut (51) aufweist.209846/0815'9.4 ..Leer seife
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