[go: up one dir, main page]

DE2218186B2 - Verfahren zum Herstellen eines Elektrolytkondensators - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Elektrolytkondensators

Info

Publication number
DE2218186B2
DE2218186B2 DE2218186A DE2218186A DE2218186B2 DE 2218186 B2 DE2218186 B2 DE 2218186B2 DE 2218186 A DE2218186 A DE 2218186A DE 2218186 A DE2218186 A DE 2218186A DE 2218186 B2 DE2218186 B2 DE 2218186B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dielectric
valve metal
layer
capacitor
metal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2218186A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2218186A1 (de
DE2218186C3 (de
Inventor
Eric Langley Nr. Harlow Essex Bush
Henley Frank Hundsdon Ware Hertfordshire Sterling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Publication of DE2218186A1 publication Critical patent/DE2218186A1/de
Publication of DE2218186B2 publication Critical patent/DE2218186B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2218186C3 publication Critical patent/DE2218186C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G9/00Electrolytic capacitors, rectifiers, detectors, switching devices, light-sensitive or temperature-sensitive devices; Processes of their manufacture
    • H01G9/0029Processes of manufacture
    • H01G9/0032Processes of manufacture formation of the dielectric layer
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G9/00Electrolytic capacitors, rectifiers, detectors, switching devices, light-sensitive or temperature-sensitive devices; Processes of their manufacture
    • H01G9/004Details
    • H01G9/04Electrodes or formation of dielectric layers thereon
    • H01G9/042Electrodes or formation of dielectric layers thereon characterised by the material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)
  • Powder Metallurgy (AREA)
  • Manufacture Of Metal Powder And Suspensions Thereof (AREA)

Description

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 40 Dielektrikum ausheilen.
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Pulverteil- Diese Aufgabe wird bei dem Verfahren der ein-
chen aus Aluminium verwendet werden. gangs genannten Art nach der Erfindung dadurch
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 gelöst, daß Ventilmetallpulverteilchen mit dem isoliebis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Pul- renden Überzug versehen werden, daß das Pulver verteilchen (3) ein isolierender Überzug (22) er- 45 hierauf durch hohen Druck so verdichtet wird, daß zeugt wird, der im wesentlichen aus Titandioxid der Überzug teilweise durchbrochen wird, so daß ein besteht. direkter Metallkontakt zwischen einer genügenden
Anzahl von Ventilmetallteilchen erzielt und ein poröser Anodenkörper gebildet wird, der hierauf in
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum 50 einem Elektrolyt anodisch formiert wird und die Herstellen eines Elektrolytkondensators mit einer An- Fehlstellen im isolierenden Überzug durch das Ventilode aus Ventilmetall, die einen isolierenden Überzug metalloxid ausgefüllt werden.
trägt, der nicht durch Formierung des darunter be- Im Gegensatz zu den bekannten Verfahren wird
findlichen Ventilmetalls gebildet wird. nach dem Verfahren gemäß der Erfindung ein Elek-
Die Bezeichnung Elektrolytkondensator soll in die- 55 trolytkondensator erhalten, dessen Dielektrikum vor-
ser Beschreibung nicht nur als Bezeichnung für einen wiegend aus einem anderen Material besteht als es
Kondensator verstanden werden, der eine Elektrode durch Oxidation des Ventilmetalls erhalten wird. Bei
aus Ventilmetall besitzt, dessen Gegenelektrode ein der Beschreibung der Erfindung werden die bisheri-
flüssiger oder gelartiger Elektrolyt ist, sondern auch gen Typen von Kondensatoren als homogen bezeich-
für einen Kondensator, der gewöhnlich als Festelek- 60 net, um sie von dem Typ zu unterscheiden, mit dem
trolytkondensator bezeichnet wird, bei dem anstatt sich die Erfindung befaßt und der als heterogen be-
des flüssigen oder gelartigen Elektrolyt ein geeignetes zeichnet wird.
festes Material benutzt wird, wie z. B. Mangandioxid, Ein besonderer Vorteil des heterogenen Elektrolyt-
das ähnliche Eigenschaften besitzt wie die flüssigen kondensatortyps zeigt sich in der Tatsache, daß seine
oder gelartigen Elektrolyte, obwohl es nicht sicher 65 Konstruktion die Verwendung eines relativ billigen
ist, daß der wesentliche Mechanismus auf Ionenlei- Anodenmaterials erlaubt, wie z. B. Aluminium, in
tung beruht. Verbindung mit einem eine relativ hohe Dielektrizi-
Bisher wurde das Dielektrikum des Elektrolyt- tätskonstante besitzenden dielektrischen Material,
3 4
wie ζ. B. geeigneten Oxiden von Titan oder Tantal. Die Anode eines solchen Kondensators wird aus;
Dieses unterscheidet ihn von dem homogenen Typ einem nach Korngrößen ausgesiebten Aluminiumpul-
cines Elektrolyücodensatprs, dessen Aufi.au entweder ver geformt, dessen Teilchen eine Korngröße in der
den Gebrauch des Aluminiumoxids mit seiner niedri- Größenordnung von bis zu 50 Mikron besitzen. Als
gen Dielektrizitätskonstante als Dielektrikum, wenn 5 mittlere Teilchengröße wird ein Bereich von 10 bis,
die Anode aus Aluminium ist, oder eines teueren An- 20 Mikron bevorzugt. Die Teilchen dieses Pulvers
odenmatenals erfordert, falls em Material mit einer wurden mit Titandioxid in einer typischen Stärke
höheren Dielektrizitätskonstante gewünscht wird. von etwa 1000 A überzogen. Der tatsächliche Wert
Jeder Fehler m der dielektrischen Schicht des wird durch die Betriebsspannung des fertigen Pro-
Elektrolytkondensators vom heterogenen Typ, der io duktes bestimmt. Das zum Überziehen der Teilchen
tief genug ist, um das darunter liegende Anodenmate- bevorzugte Verfahren ist das der Reaktion in der
rial freizulegen, wird durch ein Material ausgefüllt, Dampfphase, bei dem eine Hydrolyse eines Titan-
das durch die Anodisation der Anode selbst geschaf- halogenides, vorzugsweise von Titantetrachlorid,
fen wird. Da aber diese Fehler nur einen kleinen Be- durchgeführt wird. Unter geeigneten Arbeitsbedin-
reich von der gesamten Oberfläche ausmachen, wird 15 gungen ist diese Reaktion heterogen, so daß das
die mittlere Dielektrizitätskonstante der dielektrischen Verfahren des Überziehens so durchgeführt werden
Schicht nicht viel niedriger sein als der hohe Wert, kann, daß nur ein geringer oder gar kein Anteil an
der mit dem nichtanodisierten dielektrischen Mate- Teilchen erhalten wird, die ausschließlich aus Titan-
rial erzielt wird. dioxid bestehen. Für den Fall, daß zu viele solcher
Nach dem Verfahren gemäß der Erfindung wird ao Teilchen gebildet werden, können diese von den ein Elektrolytkondensator erhalten, dessen Anode aus Teilchen mit Metallkern durch Auswaschen getrennt einem verdichteten, mit einem Dielektrikum über- werden. Wenn das Pulver zum Überziehen in gezogenen Ventilmetallpulver besteht. Der dielektrische trennte Chargen geteilt wird, ist es üblich, ein Fließ-Überzug der Pulverteilchen besteht aus einem Mate- bett zum Überziehen zu benutzen. Ein stetiger Fließrial, das durch Anodisation des darunter befindlichen 25 prozeß kann als Alternatiwerfahren zum Überziehen Materials nicht zu erhalten ist. Das Verdichten wird benutzt werden, bei dem die Aluminiumpartikeln bei einem genügend hohen Druck durchgeführt, um durch eine Reaktionskolonne entgegen einem Stickein Aufbrechen des Überzuges zu erreichen, so daß Stoffstrom oder dem Strom eines anderen inerten ein direkter Metall-zu-Metall-Kontakt zwischen einer Gases fallen, dem Titantetrachloride und Wassergenügenden Zahl von Teilchen ermöglicht wird, die 30 dampf beigemischt sind. Diese Reaktion wird bei ein poröses metallisches Gerüst bilden sollen. einer Temperatur, die in einem Bereich zwischen
Das Verfahren gemäß der Erfindung zum Herstel- 150 und 200° C liegt, durchgeführt,
len eines Elektrolytkondensators enthält folgende Ver- Das überzogene Pulver wird durch isostatisches fahrensschritte: Die Pulverteilchen aus Ventilmetall- Pressen verdichtet, ohne daß ein Bindemittel benutzt pulver werden mit einer dielektrischen Schicht über- 35 wird. Für diesen Zweck kann eine hydrostatische zogen, die aus einem Metall besteht, das nicht durch Presse verwendet werden, die öl als Druckmedium direkte Anodisation des Pulvers erzeugt werden kann; enthält. In diesem Falle muß das Pulver in ein dün-Herstellen eines Körpers durch isostatisches Verdich- nes flexibles Säckchen eingeschlossen werden, um ten des Pulvers bei einem genügend hohen Druck, eine Verunreinigung durch das öl zu verhindern. Jenicht nur, um einen selbsttragenden Körper zu bilden, 4° doch wird es vorgezogen, das Pulver in einen geeignet sondern auch, um ein Aufbrechen des Überzuges zu geformten Behälter aus elastischem Material zu fülerreichen und einen direkten Metall-zu-Metall-Kon- len. Solch ein Behälter ist in Fig. 1 mit 1 bezeichnet, takt zwischen einer genügenden Zahl von Pulverteil- Ein Deckel 2 aus demselben Material wurde auf den chen zu ermöglichen, um so ein poröses metallisches Behälter 1 aufgelegt, nachdem dieser bis zum Rand Gerüst zu bilden, das die Anode des Kondensators 45 mit Pulver 3 gefüllt worden ist. Der mit Pulver gebildet; Eintauchen des Körpers in einen Elektrolyt füllte Behälter wird zusammen mit seinem Deckel und Anodisation des Körpers, so daß Defekte in dem in die Bohrung einer zylindrischen Form 4 eingedielektrischen Überzug, die den Überzug durchdrin- bracht, in der er auf einem den Boden verschließengen und so das darunter liegende metallische Gerüst den Teil 5 ruht. Nachdem die Form auf dem Tisch freilegen, mit dielektrischem Material gefüllt werden, 50 einer geeigneten Presse angeordnet wurde, wird ein das durch die Anodisation des Metallgerüstes ent- eng schließender Druckstempel 6 in die Bohrung einsteht, geführt, um einen Druck auf den Deckel 2 zu erzeu-
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel für die gen. Als typischer Wert für den Druck wird ein BeHerstellung eines Elektrolytkondensators gemäß der reich von 30 bis 130 t/cm2 angenommen, und die Erfindung an Hand der Figuren beschrieben. 55 Wandstärke des elastischen Materials und des Dek-
F i g. 1 zeigt die Apparatur zum Formen eines ver- kels des Behälters müssen so gewählt sein, daß es
dichteten Anodenkörpers; möglich ist, daß das Material sich unter dem Druck
F i g. 2 zeigt einen Ausschnitt eines Teiles der An- wie eine Flüssigkeit verhält, d. h., es muß so sein, daß
ode nach der Verdichtung, aber vor der Anodisation; es den von außen einwirkenden Druck auf die ge-
F i g. 3 zeigt denselben Ausschnitt wie F i g. 2 nach 60 samte innere Fläche verteilt und auf diese Weise das
der Anodisation. Pulver einer speziellen isostatischen Verdichtung un-
Die folgende Beschreibung bezieht sich auf die terwirft. Der Druckstempel 6 hat eine enge Bohrung, Herstellung eines Elektrolytkondensators, der poröse deren Durchmessergerade ausreicht, einen nicht dar-Aluminiumanoden besitzt und dessen Dielektrikum gestellten Draht von einer Vorratsrolle hindurchzuvorwiegend aus Titanoxid besteht, aber ebenso Be- 65 lassen. Dieser Draht, der aus Aluminium besteht und, zirke aus Aluminiumoxid enthält, die durch Anodi- falls gewünscht, mit solch einer Schicht aus Titansation des darunter befindlichen Aluminiums geschaf- oxid überzogen ist, die die Pulverteilchen bedeckt, fen wurden. ist durch eine kleine öffnune im Deckel 2 geführt
und endet in dem Pulverkörper 3. Die Wirkung der densator. In beiden Fällen wird der Formierungsisostatischen Verdichtung des Pulvers besteht darin, elektrolyt zuerst aus den Poren ausgewaschen. Der die Pulverteilchen zusammenfließen zu lassen, ihren Körper wird dann entweder in einen Becher einge-Überzug aufzubrechen und einen direkten Metall-zu- bracht und in einen neuen Elektrolyt getaucht, desMetall-Kontakt zwischen einer Anzahl von ihnen zu 5 sen Zusammensetzung so gewählt ist, daß sie eine erzeugen, so daß ein poröses metallisches Gerüst ge- vernünftige Lebensdauer des Kondensators gewährbildet wird, von dem ein Teil im Schnitt bei 20 in leistet, oder er wird einem üblichen Manganisierungs-F i g. 2 dargestellt ist. Dieses metallische Gerüst steht prozeß unterworfen, wie es bei der Herstellung dei ebenfalls in einem direkten Metall-zu-Metall-Kontakt üblichen Festelektrolytkondensatoren angewendet mit dem Draht, der, nachdem der verdichtete Körper io wird.
aus der Presse entfernt worden ist, in einem geeigne- Eine gelegentliche Erscheinung während des An-
ten Abstand von dem Körper abgeschnitten wird, um odisationsprozesses zum Auffüllen der Defekte in dei
die anodische Zuleitung zu bilden. Als Ergebnis die- Titandioxidschicht mit dielektrischem Material, isl
ser Verdichtung entstehen Fehler 21 in der Titan- die, daß auch der Überzug teilweise oxidiert wird,
dioxidschicht 22, die das darunter befindliche Alu- 15 sofern dieser als verlustbehaftetes Dielektrikum in
minium 20 freilegen. Suboxidform abgeschieden worden ist. Es ist deshalb
Als nächstes werden die Poren 23 des Preßkörpers kein Nachteil des Verfahrens zum Beschichten von mit einem Elektrolyt gefüllt, wobei dieser in eine For- Aluminiumpulver, wenn Titandioxid mit Sauerstoffmierlösung der üblichen Zusammensetzung, wie z. B. mangel erhalten wird. Bei dem oben beschriebene!] eine 3 °/oige wäßrige Lösung von Ammoniumeitrat, ao Verfahren wird durch Reaktion in der Dampfphase getaucht wird. Dann wird ein Strom durch den Elek- eine isolierende Form des Titandioxids abgeschietrolyt geschickt, wobei der Körper als Anode dient, den, die durchscheinend und im wesentlichen farblos so daß sich dielektrisches Material 24 durch die An- ist. Bei Änderung der Abscheidungsbedingungen ist odisation des freiliegenden Metalls an den Stellen es möglich, daß das Titanoxid in einer chemisch ge· der Defekte in dem Überzug des Titandioxids aufzu- 35 ringfügig reduzierten Form erzeugt wird, die braun bauen beginnt Während dieses Anodisationsprozes- oder schwarz ist infolge eines geringen Sauerstoffses wird der Stromfluß sorgfältig kontrolliert, so daß mangels. Diese Form wird als TiO195 bezeichnet die Stromdichte nicht weit über die normale Strom- oder als TiOx und ist als ein verlustreiches Dielektriflußdichte ansteigt, die beim Formieren der Anoden kum bekannt, das Widerstands- oder Halbleitervon gewöhnlichen Aluminiumelektrolytkondensato- 30 eigenschaften hat. In manchen Fällen ist es vorteilren verwendet wird. Falls die angelegte Spannung haft, die Schicht in dieser Form zu erzeugen. Die Urnicht in gleicher Weise kontrolliert wird und die sache hierfür ist noch nicht vollständig bekannt, abei Stromflußdichte weit über den geeigneten Wert an- es wird vermutet, daß die verbesserten elektrischer steigt, wird eine örtliche Überhitzung an den Defek- Eigenschaften des fertigen Kondensators auf einei ten auftreten, die mehr eine zerstörende als eine aus- 35 gleichmäßigeren Feldverteilung in der Umgebung dei heilende Wirkung hat Defekte in dem Überzug, während sie durch Anodi-
Die anodische Formierung wird in der üblichen sierung aufgefüllt werden, herrühren. Diese Technil Weise durchgeführt, und zwar wird sie so lange auf- kann ebenso bei Teilchen angewendet werden, die mil
rechterhalten, bis der Strom merklich abfallt und für Überzügen aus anderen dielektrischen Metalloxider
eine gewisse Zeit, nachdem die erforderliche Formier- 40 versehen wurden, die man chemisch einigermaßen zi
spannung angelegt wurde, konstant bleibt einer teilweise leitenden Form reduzieren kann unc
Der solchermaßen formierte Körper eignet sich zur die danach anodisiert werden, damit sie ihre voll· Verwendung in einem Flüssigkeitselektrolytkonden- ständig oxidierte und isolierende Form wieder
sator oder in einem sogenannten Festelektrolytkon- erhalten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

kondensator gewöhnlich aus einem Material gebil- Patentansprüche: det, das ausschließlich durch Anodisation der Anode gebildet wurde.
1. Verfahren zum Herstellen eines Elektrolyt- Aus der DT-AS 1141720 ist ein Verfahren zum kondensator mit einer Anode aus Ventilmetall, Z Herstellen eines Elektrolytkondensators bekannt, bei die einen isolierenden Überzug trägt, der nicht dem auf einem Grundkorper aus Ventilmetall durch durch Formierung des darunter befindlichen anodische Oxidation eine dielektrische Oxidschicht Ventilmetalls gebildet wird, dadurch gekenn- erzeugt und auf diese eine dünne Schicht aus Kieselzeichnet, daß VentihnetaUpulverteUchen (3) säuregel aufgebracht und anschließend eine HaIbmit dem isolierenden Überzug (22) versehen wer- io lederschicht, z. B. aus Mangandioxid, aufgebracht den, daß das Pulver hierauf durch hohen Druck wird. Die Schicht aus Kieselsauregel kann auch vor so verdichtet wird, daß der Überzug teilweise der anodischen Oxidation des Ventilmetallkorpers durchbrochen wird, so daß ein direkter Metall- aufgebracht weiden. Die durch anodische Oxidation kontakt zwischen einer genügenden Anzahl von des Ventilmetalls erzeugte Oxidschicht bildet das Di-Ventilmetalkeilchen erzielt und ein poröser An- 15 eiektrikum des Kondensators. Die Kieselsäuregelodenkörper gebildet wird, der hierauf in einem schicht dient lediglich dazu, eine bessere Haftung der Elektrolyten anodisch formiert wird und die Halbleiterschicht zu bewirken.
Fehlstellen (21) im isolierenden Überzug durch Aus der DT-OS 1962 294 ist ein Elektrolytkon-
das Ventilmetalloxid (24) ausgefüllt werden. densator mit einer porösen Sinteranode aus Ventil-
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- ao metall bekannt, bei dem auf der Sinteranode durch kennzeichnet, daß das Verdichten des überzöge- anodische Oxidation des Ventilmetalls eine dieleknen Pulvers (3) durch isostatisches Pressen vor- trische Oxidschicht erzeugt wird und auf der äußeren genommen wird. Oberfläche des Sinterkörpers eine weitere dielek-
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch ge- trische Schicht, gegebenenfalls aus einem anderen kennzeichnet, daß die mit einer dielektrischen 25 dielektrischen Material als die erste Schicht, erzeugt Schicht überzogenen Pulverteilchen in einen ver- wird. Hierdurch soll die Durchschlagsfestigkeit des schlossenen Behälter. (1) aus elastischem Mate- Sinterkörpers auf seiner äußeren Oberfläche erhöht rial eingebracht werden, daß der Behälter in eine werden. Da die äußere Oberfläche des Sinterkörpers gut passende Bohrung in einen druckbeständigen aber klein ist im Verhältnis zur gesamten wirksamen Teil (4) eingebracht wird und daß er mittels eines 30 Oberfläche, kann dadurch die durchschnittliche Diin der Bohrung beweglichen Kolbens (6) einem elektrizitätskonstante des Kondensatordielektrikums isostatischen Preßvorgang unterworfen wird. bei Verwendung eines bestimmten Ventilmetalls nicht
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 wesentlich beeinflußt werden.
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventil- Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur
metallpulverteilchen (3) mit einem Überzug aus 35 Herstellung eines Elektrolytkondensators anzugeben,
einem verlustreichen Dielektrikum (22) über- bei dem die Dielektrizitätskonstante des Dielektri-
zogen werden, das während der anodischen For- kums wesentlich höher ist als bei Verwendung eines
mierung zu einem Dielektrikum mit geringen Ver- durch anodische Oxidation des Ventilmetalls erzeug-
lusten oxidiert wird. ten Dielektrikums, bei dem aber auch Fehlstellen im
DE19722218186 1971-04-28 1972-04-14 Verfahren zum Herstellen eines Elektrolytkondensators Expired DE2218186C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1184171 1971-04-28
GB01841/71A GB1281792A (en) 1971-04-28 1971-04-28 Electrolytic capacitors

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2218186A1 DE2218186A1 (de) 1972-11-02
DE2218186B2 true DE2218186B2 (de) 1975-11-20
DE2218186C3 DE2218186C3 (de) 1976-06-24

Family

ID=

Also Published As

Publication number Publication date
FR2134674A1 (de) 1972-12-08
ES402161A1 (es) 1975-03-01
JPS5374654U (de) 1978-06-22
NL7205847A (de) 1972-10-31
ZA72385B (en) 1972-09-27
FR2134674B1 (de) 1977-12-23
CH583453A5 (de) 1976-12-31
IT953673B (it) 1973-08-10
GB1281792A (en) 1972-07-12
DE2218186A1 (de) 1972-11-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2623592C2 (de) Festelektrolyt-Kondensator und Verfahren zu seiner Herstellung
DE4229461A1 (de) Festkoerperelektrolytkondensator und verfahren zu dessen herstellung
DE2743842C2 (de) Trockenelektrolytkondensator und Verfahren zu dessen Herstellung
DE2030394C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Elektrolytkondensators
DE2624068A1 (de) Feststoffelektrolytkondensator und verfahren zur herstellung desselben
CH224292A (de) Elektrischer Kondensator und Verfahren zu dessen Herstellung.
DE2234618C3 (de) Elektrolytkondensator und Verfahren zur Herstellung seiner Elektroden
DE3135390A1 (de) Elektrisches bauelement, insbesondere elektrischer kondensator sowie verfahren zu seiner herstellung
DE2723406A1 (de) Anode zur herstellung elektrolytischen mangandioxids und verfahren zur herstellung der genannten anode
DE2218186B2 (de) Verfahren zum Herstellen eines Elektrolytkondensators
DE2218186C3 (de) Verfahren zum Herstellen eines Elektrolytkondensators
DE1489037B2 (de) Verfahren zur herstellung von elektrischen kondensatoren
DE2534997A1 (de) Elektrodenanordnung, insbesondere fuer kondensatoren, sowie verfahren zu deren herstellung
DE2361197C3 (de) Elektrolytkondensator mit einem selbsttragenden, ungesinterten Anodenkörper
DE1113988B (de) Elektrolytischer Kondensator
DE3227726A1 (de) Verfahren zur herstellung von ventilmetallsinterkoerpern fuer elektrolytkondensatoren
DE2126409B2 (de) Verfahren zum herstellen eines elektrolytkondensators mit festem halbleiter-elektrolyten
DE102025125570A1 (de) Elektrode, Elektrolyt, kapazitives Element, Kondensator und Verfahren zur Herstellung oder Modifizierung oder Imprägnierung einer Elektrode
DE1913133C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Elektrolytkondensators mit einer Mangandioxidschicht
DE1489037C (de) Verfahren zur Herstellung von elektri sehen Kondensatoren
DE1101619B (de) Verfahren zum Herstellen einer Elektrode mit grosser Oberflaeche fuer einen Elektrolytkondensator
DE1127478B (de) Elektrolytkondensator und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1141720B (de) Verfahren zur Herstellung von elektrischen Kondensatoren mit dielektrischer Oxydschicht
DE1962294C3 (de) Tantalelektrolytkondensator und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2524868A1 (de) Elektrode fuer elektrolytische kondensatoren

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee