DE2215765A1 - Kraftfahrzeugtürschloß - Google Patents
KraftfahrzeugtürschloßInfo
- Publication number
- DE2215765A1 DE2215765A1 DE19722215765 DE2215765A DE2215765A1 DE 2215765 A1 DE2215765 A1 DE 2215765A1 DE 19722215765 DE19722215765 DE 19722215765 DE 2215765 A DE2215765 A DE 2215765A DE 2215765 A1 DE2215765 A1 DE 2215765A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- lock
- arms
- opening
- door
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B85/00—Details of vehicle locks not provided for in groups E05B77/00 - E05B83/00
- E05B85/20—Bolts or detents
- E05B85/24—Bolts rotating about an axis
- E05B85/243—Bolts rotating about an axis with a bifurcated bolt
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B85/00—Details of vehicle locks not provided for in groups E05B77/00 - E05B83/00
- E05B85/04—Strikers
- E05B85/045—Strikers for bifurcated bolts
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Kraftfahrzeugtürschlcjsser, die aus einem gabelartig
ausgebildeten, um einen in Querrichtung angeordneten Zapfen drehbaren Fangorgan bestehen, das in einen in Querrichtung verlaufenden
zyli'idrisehen Teil eines Gegenstücks und in ein Halteorgan
eingreift, das um einen in Querrichtung angeordneten Zapfen drehbar ist und das Fangorgan in der eingerasteten Stellung festhält, wobei
dieses Fango r£ au mit den das Öffnen der Türe gestattenden Innen-
und Außenbeti.'dgungsvorrichtungen verbunden ist.
Aus dem USA - Patent 3.432. 198 ist die Verwendung von Türschlössern
der oben beschriebenen Art bekannt, bei denen die Drehung des Fang«
orgaiis durch die Relativbewegung zwischen diesem Teil und dem
209849/0092
Gegenstück bewirkt wird, das an dem festen Türrahmen angebracht ist, während das Schloß an einer Verstrebung der Tür selbst befestigt
ist: das Fangorgan wird von dem Halteorgan nur dann in Blockicrstellung festgehalten, wenn der Schlicßvorgang beendet ist,
da keine teilweise Haltestellung in halbgeöffnetem Zustand vorgesehen ist.
Es sind auch andere Schlösser gleicher Art bekannt, bei denen das Halteorgan direkt oder über dazwischenliegende Hilfselemente mit
den Hebeln für die Außen- und Ihnenbetätigung verbunden ist, was
jedoch eine recht komplizierte Bauweise bedingt.
Die bekannten Schlösser vorerwähnter Art entsprechen den für ihre Herstellung geltenden Sicherheitsnormen nicht vollständig, insbesondere
was den Widerstand gegen Öffnungskräfte in der Größenordnung von 1. 800 kp und Trägheitskräfte in der Größenordnung von
30 g anbetrifft: insbesondere die letzte Bedingung, d.h. der Widerstand gegen Trägheitskräfte, veranlaßt die Hersteller, Druckfedern
mit beträchtlicher Vorspannung zu verwenden, was den Vorgang des Öffnens erschwert.
Die vorliegende Erfindung verfolgt das Ziel, die obigen Nachteile auszuschalten
und ein Schloß des vorerwähnten Typs zu schaffen, das den internationalen Sicherheitsnormen vollauf entspricht, sowohl was den
Widerstand gogen die Öffnungskräfte anbetrifft, als auch im Hinblick
auf den Widerstand gegen Trägheitskräfte.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Schlosses der
vorerwähnten Art, das auch dann in geschlossenem Zustand verbleibt, wenn die Tür in der Gegend des Türgriffs eine erhebliche Formveränderung
erleidet.
209349/0092
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Schlosses der
vorerwähnten Art, das leicht und bequem zu öffnen ist.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Schlosses der
voi-erwähnten Art, das aus einer geringen Anzahl von Einzelteilen
besteht, die sämtlich einfach herzustellen und leicht zusammenzubauen sind und darüber hinaus sehr wenig Raum beanspruchen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Schlosses der
vorerwähnten Art, das eine dreidimensionale Verankerung der Tür an dem festen Karosserierahmen und die Aufnahme des. entsprechenden
Spiels gewährleistet und gleichzeitig das Auftreten von Schwingungen während der Fahrt verhindert.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Schlosses der
vorerwähnten Art, das nach Vornahme geringfügiger Änderungen sowohl in Hinter- als auch in Vordertüren von Kraftfahrzeugen eingebaut
werden kann.
Das Hauptmerkmal des erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugtürschlosses liegt in dem Umstand, daß beide Arme des gabelförmig ausgebildeten
Fangorgans wechselweise mit einem Halteorgan zusammenwirken, das aus einem drehbar gelagerten zweiarmigen Hebel besteht, welcher der
Einwirkung einer Feder ausgesetzt ist und als Hebel für die Betätigung von außen dient., wobei ein Arm dieses Hebels über ein Gelenk und
eine Stange mit dem äußeren Türgriff verbunden ist und der andere so ausgebildet ist, daß er sowohl mit einem rechtwinkligen, mit dem
Innentilrgriff verbiridbaren Hebel als auch mit einem Sicherheitshebel,
durch den er in seiner Lage festgestellt wird, zusammenwirkt.
Woitoro liligenschäften und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der folgenden Beschreibung und den dazugehörigen Figuren, anhand deren die Erfindung beispielsweise näher erläutert wird.
209849/0092
-A-
Es zeigt:
Figur 1 eine schematische Vorderansicht eines erfindungsgemäßen
Schlosses für Vordertüren und des dazugehörigen Gegenstücks, dargestellt in voll geöffnetem Zustand,
Figur 2, ähnlich wie die vorhergehende, das Schloß in halbgeschlossenem
Zustand,
Figur 3, ähnlich wie die vorhergehenden, das Schloß in vollständig
geschlossenem Zustand,
flie Figuren 4, 5 und 6 drei verschiedene Querschnitte längs der senkrechten
Linien IV-IV, V-V, VI-VI der Figur 3,
Figur 7 einen weiteren Querschnitt längs der waagrechten Linie VII-VII
der Figur 3,
Figur 8, ähnlich wie Figur 6, das Schloß in einer geöffneten Stellung,
Figur 9, ähnlich wie die Figuren 6 und 8, eine abweichende Ausführung sform
des Schlosses für die Anbringung an Hintertüren und
Figur 10 eine schematische Vorderansicht eines der inneren Bauteile
des Schlosses.
Das erfindungsgemäße Kraftfahrzeugtürschloß umfaßt ein schachtelartiges
Gehäuse, das von zwei parallelen Platten 1 und 2 gebildet wird, die
einige umgebogene und miteinander verklammerte Ränder aufweisen, so daß ein Innen raum entsteht, in dem die beweglichen Bauteile angeordnet
sind. Die erwähnten Platten weisen beide fluchtende Durchgangsbohrungen
auf, um die Befestigung dos Schlosses an einem widerstandsfähigen Teil Ader Kraftfahrzeugtür zu ermöglichen. Die vordere,
209849/009 2
äußere Platte 2 ist in Längsrichtung mit einer Aussparung 3 versehen,
die an einem Ende offen ist und sich in Richtung auf das geschlossene Ende verjüngt.
Zwischen den beiden Platten ist ein Querzapfen 4 angebracht, um den
das gabelförmig ausgebildete Fangorgan 5 drehbar ist, das zwei geschwungene Arme 6 und 7 aufweist, die einen in bestimmter Weise
geformten Hohlraum umgrenzen. Die vorerwähnten Arme und der Hohlraum wirken mit einem in Querrichtung angeordneten Zylinderkörper
9 eines Gegenstücks 8 zusammen, das an einem im Türraum gelegenen widerstandsfähigen Teil B der Karosserie befestigt ist.
Dieses Gegenstück besteht im wesentlichen aus einer rechtwinklig
gebogenen Tragplatte 10, aus einer kleinen Verstärkungsplatte 11, die zu der ersten Platte parallel angeordnet und mit dem umgebogenen
Rand dieser ersten Platte verbunden ist, und aus dem Querelement 9, das seinerseits aus einer zylindrischen, mit den beiden Platten verbundenen
Buchse besteht. Die Aussparung 3 in der Außenplatte 2 des Schlosses gestattet den Durchtritt des Zylinderkörpers 9 des Gegenstücks
bei den Relativbewegungen zwischen dem Gegenstück und dem Schloß während dem Öffnen und Schließen der Tür.
Auf das Fangorgan 5 wirkt eine Schenkelfeder 12, die koaxial zu dem
Zapfen 4 angeordnet ist und einen ersten gegen eine Abstützung 13 des Gehäuses wirkenden Schenkel 12 a und sin en zweiten Schenkel 12 b
aufweist, der auf einen mit dem Fangorgan fest verbundenen Vorsprung 14 wirl:t, so daß das Fangorgan in Folge der Federeinwirkung
bestrebt ist, sich in der Öffnungsrichtung zu drehen.
Die beiden Arme 6 und 7 des Fangorgans wirken abwechselnd mit einem I-Ialteorg.-m zusammen, das aus einem zweiarmigen Hebel 15
besteht, der in seiner Mitte auf einen Querzapfen 16 aufgebolzt ist,
der .sich parallel zu dem Zapfen 4 zwischen den beiden Platten 1 und
209849/0092
221576S
des Gehäuses erstreckt. Der vorerwähnte Hebel weist an einem seiner
Arme 15 a einen treppen artig en Vorsprung 17 auf, der entweder mit
dem in bestimmter Weise geformten ersten Arm 6 des Fangorgans oder mit einer treppenartigen Einziehung 7 a des zweiten Armes 7 des Fangorgans
zusammenwirken kann, wodurch eine erste und eine zweite
Schließstellung ermöglicht werden. Auf dem gleichen Arm 15 a des Haltehebels 15 ist eine Kerbe 18 angebracht, in die eine Druckfeder
eingreift, welche auf einer festen Auflagefläche abgestützt ist und das Bestreben hat, den Hebel so in Drehung zu versetzen, daß er dauernd
an dem Fangorgan anliegt. Am Ende des zweiten Arms 15 b des Haltehebels ist eine Bohrung 20 angebracht, an der eine Stange angelenkt
ist, die ihrerseits mit dem Außentürgriff verbunden ist, der auch in der versenkten Form ausgeführt sein kann.
Der Haltehebel 15 dient daher als Hebel für die Außenbetätigung und
ist nicht mehr starr wie bei den bekannten Schlössern, sondern ist über ein Gelenk mit der Stange verbunden, die ihre Bewegung vom
Türgriff erhält. Auf diese Weise kann auch eine starke Verformung der Tür im Bereich des Türgriffs als Folge von Unfällen oder Stoßeinwirkung
nicht zu einer Öffnung des Schlosses führen.
Die geringe Masse des Halte- oder Außenbedienungshebels 15 und insbesondere seines Außenarms 15 b gestattet es, die nachteilige
Wirkung der in Querrichtung wirkenden Beschleunigung (30 g) herabzusetzen, was sich auf die Spannung der Druckfeder der gegebenenfalls
vorhandenen Drucktaste des Türgriffs vorteilhaft auswirkt.
Der andere Arm 15 a des Hebels 15 weist einen in bestimmter Weise ausgebildeten Fortsatz 21 auf, der, wie inn folgenden noch dargestellt
wird, mit einem Hebel für die Innenbetätigung und mit einem Sicherungshebel zusammenwirkt.
2U9849/0092
Zwischen den beiden Platten 1 und 2 des Gehäuses ist ein aus Kunststoff
bestehender Verstärkungsteil 22 angebracht, der aus einem unteren
Teil größerer Dicke 22 a und einem oberen Teil 22 b geringerer Dicke besteht und die Drehbewegung des Hebels 15 ermöglicht. Der dickere
Teil 22 a weist eine Ausnehmung 23 auf, in der die Druckfeder 19 gelagert ist, die auf den Hebel 15 wirkt. An seinem oberen Ende weist
der Verstärkungsteil eine federnde Zunge 24 auf, die auf einem Block 25 aus elastisch nachgiebigem Material, wie etwa Gummi,
aufliegt. In der Ausführung für Vordertüren, auf die sich die Figuren 1-8 beziehen, ist aii demunteren Ende des Verstärkungsteils 22
ein Formteil 26 vorgesehen, das zur Aufnahme einer waagrecht angeordneten drehbaren Welle 27 dient, die an ihrem einen Ende einen
langen Arm 28 aufweist, der mit dem Schlüsselzylinder des Außenschlosses
für die Betätigung des Sicherheitshebels verbunden ist, und an ihrem anderen Ende einen kurzen Hebel 29 aufweist, der mit
dem Sicherungshebel verbunden ist.
In der ganz geöffneten Stellung, d.h. bei ganz aus dem Schloß ausgefahrenem
Gegenstück, siehe Figur 1, ist das Fangorgan 5 so ausgerichtet, daß die Einmündung der Öffnung, die von den beiden Armen
6 und 7 der Gabel gebildet wird, der Einmündung der Öffnung 3 züge-■wandt
ist, die in der Außenplatte 2 des Gehäuses vorgesehen ist: das
Fangorgan wird in dieser Stellung durch einen Anschlag festgehalten.
Auch der Außenbetätigungshebel 15 befindet sich in Ruhestellung und wird von der Feder 19 gegen den Arm 6 dos Fangorgans gedrückt:.
Wenn das Gegenstück und das Schloß gegeneinander verschoben werden,
dringt das Zylinderclcment 9 des Gegenstücks in die Aussparung 3 ein und ergreift zunächst den längeren Arm 6 des Fangorgans, wodurch
dieses, wie in der Zeichnung dargestellt, im Uhrzeigersinn in Drehung versetzt wird, bis eine erste Schließstellung erreicht ist,
die in Figur 2 dargestellt ist, bei der das freie Ende des Armes 6
209849/0092
des Fangorgans in die treppenförmige Einziehung 17 des Hebels 15
eingreift.
Bewegen sich die beiden Teile weiter aufeinander zu, so bewirkt der
Zylinderkörper 9 des Gegenstücks eine weitere gleichsinnige Drehung
des Fangorgans 5, wobei das in bestimmter Weise geformte Endstück 7 a des anderen Armes 7 dieses Fangorgans in die treppenförmige Einziehung
17 des Hebels 15 einrastet und damit die endgültige Sicherheitsschließung
(siehe Figur 3) bewirkt.
In dieser Stellung verhält sich das Fangorgan wie ein aufgestützter
Balken, da es von seinem Zapfen 4 und von der treppenartigen Einziehung 17 des Hebels 15 gehalten wird, wodurch alle Kräfte, die eine
Öffnung herbeizuführen streben, von diesen beiden Abstützungen reichlich aufgefangen werden. Der Zylinderkörper 9 des Gegenstücks
kommt mit der federnden Zunge 24 in Berührung, die das Spiel in senkrechter Richtung aufnimmt.
Um die Öffnung zu erhaltenjgenügt es, den Hebel 15 weiter im Uhrzeigersinn,
wie in der Zeichnung dargestellt, zu drehen, wodurch die treppenartige Einziehung 17 aus den Armen 7 und 6 des Fangorgans
ausrastet, auf das die zu ihm gehörige Schenkelfeder 12 einwirkt, die eine Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn und damit die Freigabe des
Gegenstücks bewirkt.
Der Hebel 15 kann vom Außentürgriff bedient werden, wobei sein linker
Arm 15 b betätigt wird, oder vom Innentürgriff, wobei eine Einwirkung auf den rechten Fortsatz 21 erfolgt.
Wie in den Figuren 6 und 8 dargestellt, weist die Außenplatte 2 an
einem Ende einen Winkelforlsatz 2 a auf, auf dem mittels vorstehender
Bolzen 30 und 34 zwei Winkelhebel 31 und 35 drehbar befestigt sind, die jeweils den Innenbetätigungshebel und den Sicherungshebcl bilden.
209849/0092
Der Innenbetätigungshebel 31 weist am Ende eines seiner Arme 31 a eine Bohrung 32 auf, durch die über eine Stange die Verbindung mit
dem Innentürgriff hergestellt wird, und trägt am Ende seines anderen Armes 31b einen kufenförmig umgebogenen Fortsatz 33, der, wenn
der Hebel durch den Innentürgriff in Drehung versetzt wird, den Fortsatz 21 des Haltehebels 15 erfaßt und damit die Öffnung bewirkt.
Der Sicherungshebel 35 weist am Ende eines seiner Arme 35 a eine Bohrung 36 auf, durch die über eine Stange die Verbindung zu der
Drucktaste für das Einlegen der Sicherung von innen hergestellt wird, und trägt am Ende seines anderen Armes 35 b einen Einschnitt 37,
in den der Fortsatz 21 des Haltehebels 15 eingreift, der auf diese Weise festgestellt wird und das Öffnen der Tür verhindert.
Der vorerwähnte Arm 35 b des Sicherungshebels ist der Einwirkung einer Schenkelfeder 38 unterworfen, die als Wippe wirkt und den
Hebel beständig in einer der beiden Bßtri Einstellungen hält, die jeweils
der eingerückten oder ausgerückten Sicherung entsprechen.
Der Sicherungshebel 35 weist überdies an seinem Scheitel eine Kerbe 39 auf, in die der kurze Arm 29 der Welle 27 eingreift, die
von dem mit einem Schlüssel bedienten Außenschloß derart gesteuert wird, daß die Sicherung entweder eingerückt oder ausgerückt
wird.
Wenn die Sicherung eingerückt ist, so bleibt, wie in Figur 6 dargestellt,
der Halte- oder Außenbetätigungshebel 15 festgestellt und kann nicht von außen betätigt werden. Wenn dagegen im gleichen Zustand
der Hebel 31 der Innenbetätigung bewegt wird, so kommt der in bestimmter Weise ausgebildete Fortsatz 33 dieses Hebels in der ersten
Bewegungsphase mit dem abgeschrägten Ende des zweiten Arms 35 b des Sicherungshebels in Berührung und dreht diesen Sicherungshebel
209849/0092
in die Ruhestellung, so daß der Haltehebel 15 freigegeben wird, der
später von dem gleichen Betätigungshebel 31 nach unten gedrückt wird, wie in Figur 8 dargestellt.
Auf diese Weise kann die Tür von innen durch einen einzigen Handgriff
geöffnet werden, und zwar auch dann, wenn die Sicherung eingerückt ist.
Durch die oben erwähnten Hebel ist auch das sogenannte "Freigabeprinzip11
(decondannazione) verwirklicht, nach dem die Sicherung nicht eingerückt werden kann, solange die Tür nicht vollständig geschlossen
ist und das Schloß sich in der zweiten, in Figur 2 dargestellten Schließstellung
befindet oder in der vollständig geöffneten Stellung.
Für die Anwendung auf hintere Türen, bei denen das Öffnen von innen
mit zwei verschiedenen Handgriffen erfolgen muß, von denen einer die Aufgabe hat* den Sicherungshebel in die Ruhelage zu bringen und
der andere das Öffnen bewirkt, wird ein Schloß der in Figur 9 gezeigten Art verwendet. Der Innenbetätigunghebel 31 bleibt unverändert, während
der Sicherungshebel 35' U-förmig gebogen ist und an einem seiner Arme 35* eine Bohrung für die Verbindung mit dem inneren Türgriff
aufweist; der andere Arm 35'b ist niedriger ausgebildet als der vorbeschriebene
Hebel und weist einen treppenförmigen Einschnitt 371 auf,
in den der Fortsatz Zl des Haltehebels 15 eingreift. Die beiden beschriebenen
Hebel sind daher so geformt, daß die Betätigung des Innenhebels 31 keine Verschiebung des Sicherungshebels von der
Arbeitsstellung in die Ruhestellung bewirkt, weshalb der Sicherungshebel durch einen geeigneten Handgriff verstellt werden muß, bevor
die Tür von innen geöffnet werden kann. Entsprechend ist die Öffnung von außen nur dann möglich, wenn die Sicherung von innen ausgerückt
worden ist. An der hinteren Türe kann auch die sogenannte "Kindersicherung" vorgesehen werden, die leicht und ohne übermäßige
Änderungen anbringbar ist.
209849/0092
Das beschriebene Schloß kann in seinen beiden Ausführungen leicht
im Inneren der Stirnseite der Tür angebracht werden, wobei in dieser Stirnseite eine Öffnung für den Durchtritt des Gegenstücks vorgesehen
sein muß: es kann darüber hinaus vollständig auf der Außenseite angebracht werden oder durch große Aussparungen teilweise nach außen
vorstehen.
Außerdem ist vorgesehen, daß die miteinander in Eingriff stehenden
Teile des Fangorgans und/oder des Gegenstücks mit Schichten aus elastischem Material überzogen werden, um Schwingungen zu vermeiden
und ein evtl. Spiel aufzufangen.
Das vorliegende Schloß stellt darüber hinaus eine erhebliche konstruktive
Vereinfachung dar, da es lediglich aus drei drehbaren Hebeln und dem Fangorgan besteht, während bei den bekannten Schlössern
die Betätigung durch eine größere Zahl von Einzelteilen erfolgt.
209849/0092
Claims (1)
- ANSPRÜCHEA 1 ,J- Kraftfahrzeugtürschloß, bestehend aus einem gabelförmig ausgebildeten Fangorgan, das frei um einen Querzapfen drehbar ist und mit einem quer angeordneten Zylinderkörper eines Gegenstücks und einem drehbaren Halteorgan zusammenwirkt, das mit dem gabelförmig ausgebildeten Fangorgan zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß beide Arme (6) und (7) des Fangorgans (5) wechselweise mit einem Halteorgan zusammenwirken, das aus einem drehbar gelagerten Hebel mit zwei Armen (15) besteht, welcher der Einwirkung durch eine Feder unterliegt und als Außenbetätigungshebel dient, wobei ein Arm (15 b) dieses Hebels über ein Gelenk und eine Stange mit dem Außentürgriff verbunden ist und der andere (21) so ausgebildet ist, daß er sowohl mit einem Winkelhebel (31), der mit dem Innenbetätigungshebel verbunden werden kann, als auch mit einem Sicherungshebel zusammenwirkt, der seine Feststellung bewirkt.2,- Schloß nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei parallelen, ein Gehäuse bildenden Platten (l, 2) ein aus Kunststoff geformter Verstärkungsteil (22) angebracht ist, der eine Lagerung für eine auf den Haltehebel (15) wirkende Feder (19) enthält und an seinem Oberteil eine federnde Zunge (24) aufweist, die auf einem Block (25) aus elastisch verformbarem Material aufliegt und auf den Zylinderkörper (9) des Gegenstücks wirkt, um das Spiel in senkrechter Richtung aufzufangen,3,- Schloß nach Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungsteil (22) aus Kunststoff unten einen in bestimmter Weise ausgebildeten Fortsatz (26) aufweist, der für die Aufnahme einer drehbaren Welle (27) geeignet ist, durch welche die Sicherung mittels des an der vorderen Türe angebrachten, durch einen Schlüssel bedienten Schlosses betätigt wird.209849/00924,- Schloß nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltehebel (15) beim Öffnen von innen durch einen Winkelhebel (31) betätigt wird, der mittels eines auf einem seiner Arme (31 b) angebrachten kufenförmigen Fortsatzes (33) auf einen Fortsatz (21) des vorerwähnten Haltehebels wirkt.5,- Schloß nach Anspruch 4 für Vordertüren, dadurch gekennzeichnet, daß der kufenförmige Fortsatz (33) des Winkelhebels (31) auch auf einen der Arme (35 b) des Sicherungshebels (35) wirkt, der auf diese Weise automatisch in die Ruhelage gedreht wird, so daß die Entriegelung und das Öffnen durch einen einzigen Handgriff erfolgen kann.6,- Schloß für Hintertüren nach den Ansprüchen 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungshebel (351) so ausgebildet ist, daß der Innenbetätigungshebel (31) nicht in ihn eingreift, so daß für die Entriegelung und das Öffnen zwei verschiedene Handgriffe erforderlich sind.209849/0092
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT6807871 | 1971-03-31 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2215765A1 true DE2215765A1 (de) | 1972-11-30 |
| DE2215765C2 DE2215765C2 (de) | 1982-08-26 |
Family
ID=11307675
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722215765 Expired DE2215765C2 (de) | 1971-03-31 | 1972-03-30 | Kraftfahrzeugtürverschluß |
Country Status (12)
| Country | Link |
|---|---|
| AR (1) | AR195279A1 (de) |
| BR (1) | BR7201925D0 (de) |
| CS (1) | CS157142B2 (de) |
| DE (1) | DE2215765C2 (de) |
| ES (1) | ES401369A1 (de) |
| FR (1) | FR2131740A5 (de) |
| GB (1) | GB1374676A (de) |
| HU (1) | HU164829B (de) |
| PL (1) | PL75983B1 (de) |
| SU (1) | SU465015A3 (de) |
| TR (1) | TR17146A (de) |
| YU (1) | YU34328B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8710288U1 (de) * | 1987-07-28 | 1987-09-17 | Kiekert GmbH & Co KG, 5628 Heiligenhaus | An einem Türpfosten eines Kraftfahrzeuges zu befestigender Schließkeil für einen Kraftfahrzeugtürverschluß |
| CN101769098A (zh) * | 2008-12-30 | 2010-07-07 | 徐明达 | 室内手动开启式防盗锁的离合机构 |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2423607A1 (fr) * | 1978-03-10 | 1979-11-16 | Vachette Sa | Gache pour serrure comportant un pene a fourche |
| IT1211160B (it) * | 1987-06-09 | 1989-09-29 | Motrol Spa | Serratura ad azionamento meccanico per un autoveicolo |
| DE8715925U1 (de) * | 1987-12-02 | 1988-02-11 | Kiekert AG, 42579 Heiligenhaus | Kraftfahrzeugtürverschluß mit Schließkeil und Schloß |
| IT228024Y1 (it) * | 1992-04-24 | 1998-02-05 | Vecamplast Srl | Serratura per porte di camper, caravan, autocaravan |
| DE4313248C3 (de) * | 1993-04-23 | 2003-02-13 | Bosch Gmbh Robert | Kraftfahrzeug-Türschloß |
| FR2778685B1 (fr) * | 1998-05-18 | 2000-07-13 | Valeo Securite Habitacle | Gache pour serrure de portiere de vehicule empechant le blocage de la portiere apres un choc a composante frontale |
| CN111550135B (zh) * | 2020-05-22 | 2024-07-19 | 东风汽车股份有限公司 | 一种汽车盖门门锁结构 |
Citations (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB668937A (en) * | 1949-12-06 | 1952-03-26 | Rudolph Ignatius Schonitzer | Door control mechanism |
| GB703904A (en) * | 1949-06-09 | 1954-02-10 | Rudolph Ignatius Schonitzer | Door control mechanism |
| DE1097857B (de) * | 1956-11-23 | 1961-01-19 | Keiper Fa F | Schloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeugtueren |
| DE1234576B (de) * | 1959-07-02 | 1967-02-16 | Lisle William Menzimer | Verschlussvorrichtung fuer Kraftfahrzeugtueren |
| US3415559A (en) * | 1966-07-15 | 1968-12-10 | Wilmot Breeden Ltd | Door latches |
| DE1812528A1 (de) * | 1967-11-27 | 1969-10-16 | Aisin Seiki | Tuerschlossvorrichtung |
| DE6927251U (de) * | 1969-07-08 | 1969-11-27 | Ymos Metallwerke Wolf & Becker | Kraftfahrzeugtuerschloss |
| DE1553442A1 (de) * | 1966-09-14 | 1970-07-02 | Porsche Kg | Verschluss fuer Tueren,insbesondere von Kraftfahrzeugen |
| DE1939626A1 (de) * | 1968-08-03 | 1970-07-23 | Saseb S A | Verriegelung fuer Fahrzeugtueren |
| DE2005814A1 (de) * | 1969-02-08 | 1970-09-03 | Aisin Selki K.K., Kariya, Aichi (Japan) | Türverriegelungseinrichtung |
| DE2022336A1 (de) * | 1969-05-10 | 1970-11-19 | Gen Motors Ltd | Fahrzeugtuerverschluss |
| GB1214884A (en) * | 1967-09-23 | 1970-12-09 | Keiper Fritz | Motor vehicle door latch mechanism |
-
1972
- 1972-03-27 GB GB1426872A patent/GB1374676A/en not_active Expired
- 1972-03-30 ES ES401369A patent/ES401369A1/es not_active Expired
- 1972-03-30 DE DE19722215765 patent/DE2215765C2/de not_active Expired
- 1972-03-30 FR FR7211258A patent/FR2131740A5/fr not_active Expired
- 1972-03-30 YU YU86872A patent/YU34328B/xx unknown
- 1972-03-30 HU HUSA002334 patent/HU164829B/hu unknown
- 1972-03-30 PL PL15441572A patent/PL75983B1/pl unknown
- 1972-03-31 SU SU1765819A patent/SU465015A3/ru active
- 1972-03-31 CS CS219972A patent/CS157142B2/cs unknown
- 1972-03-31 TR TR1714672A patent/TR17146A/xx unknown
- 1972-04-03 AR AR24125572A patent/AR195279A1/es active
- 1972-04-03 BR BR192572A patent/BR7201925D0/pt unknown
Patent Citations (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB703904A (en) * | 1949-06-09 | 1954-02-10 | Rudolph Ignatius Schonitzer | Door control mechanism |
| GB668937A (en) * | 1949-12-06 | 1952-03-26 | Rudolph Ignatius Schonitzer | Door control mechanism |
| DE1097857B (de) * | 1956-11-23 | 1961-01-19 | Keiper Fa F | Schloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeugtueren |
| DE1234576B (de) * | 1959-07-02 | 1967-02-16 | Lisle William Menzimer | Verschlussvorrichtung fuer Kraftfahrzeugtueren |
| US3415559A (en) * | 1966-07-15 | 1968-12-10 | Wilmot Breeden Ltd | Door latches |
| DE1553442A1 (de) * | 1966-09-14 | 1970-07-02 | Porsche Kg | Verschluss fuer Tueren,insbesondere von Kraftfahrzeugen |
| GB1214884A (en) * | 1967-09-23 | 1970-12-09 | Keiper Fritz | Motor vehicle door latch mechanism |
| DE1812528A1 (de) * | 1967-11-27 | 1969-10-16 | Aisin Seiki | Tuerschlossvorrichtung |
| DE1939626A1 (de) * | 1968-08-03 | 1970-07-23 | Saseb S A | Verriegelung fuer Fahrzeugtueren |
| DE2005814A1 (de) * | 1969-02-08 | 1970-09-03 | Aisin Selki K.K., Kariya, Aichi (Japan) | Türverriegelungseinrichtung |
| DE2022336A1 (de) * | 1969-05-10 | 1970-11-19 | Gen Motors Ltd | Fahrzeugtuerverschluss |
| DE6927251U (de) * | 1969-07-08 | 1969-11-27 | Ymos Metallwerke Wolf & Becker | Kraftfahrzeugtuerschloss |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8710288U1 (de) * | 1987-07-28 | 1987-09-17 | Kiekert GmbH & Co KG, 5628 Heiligenhaus | An einem Türpfosten eines Kraftfahrzeuges zu befestigender Schließkeil für einen Kraftfahrzeugtürverschluß |
| CN101769098A (zh) * | 2008-12-30 | 2010-07-07 | 徐明达 | 室内手动开启式防盗锁的离合机构 |
| CN101769098B (zh) * | 2008-12-30 | 2013-04-10 | 徐明达 | 室内手动开启式防盗锁的离合机构 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1374676A (en) | 1974-11-20 |
| BR7201925D0 (pt) | 1973-05-31 |
| YU86872A (en) | 1978-10-31 |
| AR195279A1 (es) | 1973-09-28 |
| SU465015A3 (ru) | 1975-03-25 |
| CS157142B2 (de) | 1974-08-23 |
| PL75983B1 (de) | 1975-02-28 |
| HU164829B (de) | 1974-04-11 |
| FR2131740A5 (de) | 1972-11-10 |
| ES401369A1 (es) | 1975-02-16 |
| YU34328B (en) | 1979-04-30 |
| TR17146A (tr) | 1974-04-25 |
| DE2215765C2 (de) | 1982-08-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2403238C3 (de) | Kraftfahrzeugtürverschluli mit zwei gegenüberliegenden Sperrklinken und einer Gabelfalle | |
| DE10157597B4 (de) | Kraftfahrzeug-Türverschluss | |
| DE4222868A1 (de) | Sperrvorrichtung für Türen eines Kraftfahrzeugs | |
| EP2845972A2 (de) | Kraftfahrzeugschloss | |
| DE102006032033A1 (de) | Drehfallenverschluss | |
| DE2152613C3 (de) | Vorrichtung zum Sichern der Sperrklinke in einem Kraftfahrzeugtürverschluß | |
| DE2215765A1 (de) | Kraftfahrzeugtürschloß | |
| DE1951435U (de) | Tuerschloss. | |
| DE19806155C2 (de) | Kraftfahrzeugtürverschluß | |
| DE3010388C2 (de) | ||
| DE1678024B1 (de) | Blockiervorrichtung in einem Kfz-Tuerverschluss | |
| DE69800295T2 (de) | Treibstangenbeschlag oder Treibstangenverschluß für Tür, Fenster oder dergl. | |
| DE69123128T2 (de) | Einrichtung für die Bedienung eines Fahrzeugschlosses | |
| DE2442797A1 (de) | Drehfallenschloss, insbesondere fuer eine kraftfahrzeugtuer | |
| DE2839760A1 (de) | Verriegelungsvorrichtung, insbesondere fuer tueren oder fenster | |
| WO2017137116A1 (de) | Schlossanordnung eines kraftfahrzeugs | |
| DE3907632A1 (de) | Schloss mit sicherungseinrichtung, insbesondere fuer fahrzeugtueren | |
| DE9210719U1 (de) | Türschloß | |
| DE10164484A1 (de) | Kraftfahrzeugtürverschluss | |
| DE69805371T2 (de) | Kraftfahrzeug-Türschloss | |
| DE69518727T2 (de) | Kraftfahrzeugtürschloss | |
| DE1065751B (de) | ||
| DE2259603A1 (de) | Tuerschloss | |
| DE10331622A1 (de) | Verschlussvorrichtung | |
| DE19922400B4 (de) | Motorgetriebener Antrieb für einen Verschluss an einem Kraftfahrzeug |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |