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DE2113592A1 - Visiereinrichtung fuer Schusswaffen - Google Patents

Visiereinrichtung fuer Schusswaffen

Info

Publication number
DE2113592A1
DE2113592A1 DE19712113592 DE2113592A DE2113592A1 DE 2113592 A1 DE2113592 A1 DE 2113592A1 DE 19712113592 DE19712113592 DE 19712113592 DE 2113592 A DE2113592 A DE 2113592A DE 2113592 A1 DE2113592 A1 DE 2113592A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sight
triangular
sighting device
mark
diopter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712113592
Other languages
English (en)
Inventor
Huebner Siegfried F
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HUEBNER SIEGFRIED F
Original Assignee
HUEBNER SIEGFRIED F
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HUEBNER SIEGFRIED F filed Critical HUEBNER SIEGFRIED F
Priority to DE19712113592 priority Critical patent/DE2113592A1/de
Publication of DE2113592A1 publication Critical patent/DE2113592A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/02Foresights
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/06Rearsights
    • F41G1/12Rearsights with line or mark other than notch

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Betr. : Anmeldungsbeschreibung.
  • Visiereinrichtung für Schußwaffen Die Erfindung bezieht sich auf eine Visiereinrichtung fiir Schußwaffen, wobei durch eine auf dem Korn und eine auf der Kimme angebrachte Marke ein schnelleres Zielen in der Dammerung und beim kampfmäßigen Schießen erreicht wird.
  • Bekannt ist, dass sich die iiblichen Visiereinrichtungen nur bei Vorderlicht bewähren, wahrend sie bei Ob@er - oder Rückenlicht kein einwandfreies Anvisieren gestatten, weil sich die grau erscheinenden Visierteile Kimme und Korn nur sehr schlecht von der oft dunkel erscheinenden Zielfläche abheben.
  • Besonders schwierig wird das Zielen mit den iiblichen Visiereinrichtungen bei Anbruch der Dämmerung, zu dem Zeitpunkt also, wo Verteidigungswaffen am häufigsten eingesetzt werden müssen.
  • Zur Verbesserung der Visiereinrichtungen wurden bereits versvhiedene lösungen vorgeschlagen, die aber alle noch gewisse Wchteile hatten.
  • So wurde bereits vorgeschlagen, die dem i.uge des Schützen zugekehrte Fläche des Korns nach vorn aufwärts abzuschrägen und weiß anzustreichen. Bei einer anderen Ausftihrung wurde das Korn als körperliches Gebilde vor eine weiße Fläche gesetzt. Bei einer noch anderen ausführung wurde auf die schräg verlaufende weiße Fläche des Korns eine schwarze oder bunte Markte aufgemalt. aber bei Licht von vorn war die Marke kaum zu erkennen und bei Licht von hinten war das Korn grau. Weil die Markierung auf dem Korn allein wenig nützt, wurden auch um die Kimme herum F.rbkennzeichnungen angebracht. So wurde um die Kimme herum in geringem Abstand von deren Rand eine weiße oder bunte Linie angebracht. auch dies brachte keine wesentlichen Vorteile, da alle bisher bekannten Ausführungen bei Auflicht oder Rücklicht brauchbar sind, aber wenig bei Gegenlicht und in der Dämmerung nützen. Es sind schon Visiereinrichtungen bekannt, die gegen helle als auch dunkle Zielobjekte wirken.
  • So haben die Engländer im Jahre 1942 auf das Korn der @istole Handfiring device einen leuchtenden Punkt angebracht, während sie c)uf die Kimme einen Strich mit Leuchtfarbe aufmalten. Dasselbe erfahren wurde später angewendet, indem man auf das Korn einen weißen punkt anbrachte, der 2/3 der Breite des Korns hatte und auf der Kimme einen weißen Strich aufbrachte, der die Breite des punktes hatte.
  • Bekannt ist auch die Variante O zu dieser Visiereinrichtung, bei welcher der Punkt im Korn aus einer Bohrung besteht und der Strich in der Kimmenplatte aus einem Einschnitt. Kimme und Korn sind in diesem Falle weiß angemalt.
  • In der rraxis werden weiterhin oft Dachkorn, Perlkorn oder Balkenkorn mit dreieckiger, halbrunder oder rechteckiger Kimme verwendet, die zum Teil farbig angemalt sind.
  • Die Erfindung geht davon aus, die bekannten Nachteile der bisherigen Visiereinrichtungen zu beseitigen und eine Visiereinrichtung vorzuschlagen, die sich psychologisch sehr schnell erfassen lässt und die von dem Schützen automatisch in dbereinstimmung gebracht wird, sodass das Ziel bei allen Lichtverhältnissen immer sofort in der Visierlinie liegt. bekanntlich wirkt sich ein Verkanten des Visieres besonders unangenehm auf die Trefferergebnisse aus.
  • erade dieser Zielfehler aber wird durch das neue Visier weitgehend vermieden Bei der erfindungsgemäßen Visiereinrichtung werden Marken auf das Korn und auf der Visierplatte (auch Kimme genannt) angebracht.
  • Die Marken sollen vorzugsweise aus weißer, gelber oder Leuchtfarbe bestehen. Sie werden so abgestimmt, dass sie für das @uge des Schützen gleich groß und gleich leuchtend erscheinen.
  • Die Marken, wowohl für das Korn als auch für die Visierplatte, bestehen aus zwei gleichschenkligen Dreiecken, jedoch können auch Dreiecke mit anderen Winkeln verwendet werden.
  • Die Dreiecke sind erfindungsgemäß so angebracht, dass sie in der isierlinie liegend, :it ihren Spitzen übereinanderstehen.
  • Im Gesichtsfeld des Schützen befinden sich somit, wie Fig. B zeigt, ein Dreieck auf der Visierplatte und ein auf dem Kopf stehendes Dreieck auf dem Korn. Beide Dreiecke müssen beim Zielen so gerichtet werden, dass die Spitze des Dreieckes Ä die Spitze des Dreieckes B berührt, womit die Höhenvisiereinstellung gegeben ist. Gleichzeitig muss die Spitze des Dreieck @s @ die Seitze des Drei@ck@s B so ber@hren, dass die Seitenvisiereinstellung gegeben ist. Beide Marken sind sehr leicht und sehr sicher in bereinstimmung zu bringen.
  • Besonders die Genauigkeit der Seitenrichtung wird ausserordentlich erhöht, sie läsrt sich mit don erfindungsmäßigen Marken @en@uer einstellen als mit den herkömmlichen @ chtockvisieren, bei denen beim Visierch der linke Spalt an der Kimme @enau so breit sein mus wie der rechte Spalt an der @imme.
  • Die Visiermarken werden vorzugsweise auf einem Rechteckvisier angebracht. Dabei können sie aufgeklebt, eingraviert oder eingefräst werden. Bei der erfindungsgemäfen Visiereinrichtung erscheinen die @@@ken des Kornes und der Visierplatte @@@en dunkle objekte oder in der D@mmerung dem @uge hell.
  • Ge en helle Objekte erscheinen @echteckkimme und Korn dem Auge dunkel. Je nach Beleuchtung wird sich somit d@s Au@e @uf das @@chteckvisier oder auf die @@rken konzentrieren.
  • D@s @ern und die Visierplatte können so ausgef@hrt sein, dass sie sich boim Ziehen der Waffe nicht verhaken @önnen.
  • Die erfindungs@e@ä@en Visiermarken erhchen den Wert einer Waffe beim kampfmä@i@en Verteidigumgsschießen, da sie sowchl beim Deutschuss als @uch beim Hüftschuss biltzschnell erfasst und ins Ziel @ebracht werden können.
  • Die obere @l@che des Dreieckes auf dem Korn hat fast die @reite des Kornes. Dadurch wird es besonders leicht, die waagrechte Ausrichtung der Waffe zu erreichen, die ein Verkanten der Waffe verhindert.
  • Beim Schießen auf weiter entfernte Ziele kann man den Abstand zwischen den beiden Dreiicken genau definiert erhöhen, ohne d ss ein Verkanten oder Verändern der Beitenreichtung auftritt.
  • Durch das Anbringen einer erfindungsgemäßen Dreiecksmarke auf @@s Korn einer Waffe mit Dioptervisier und der @nbringung dreier Eichstriche in @en Kreis der Visierplatte erhält man ein sehr schnell erfassbares Dämmerun@svisier für Militärwaffen.
  • Die waagrechte Flüche des Dreiecks, das sich auf dem Korn befindet, wird vom Auge erweitert, bis die gedachte Linie an den beiden seitlichen Leuchtstrichen auftrifft, und somit die Visierrichtung in der Höhe festlegt.
  • Die gedachte Linie von der Spitze des Dreiecks zu dem im Diopterloch unten li@@enden Leuchtstrich legt zusätzlich noch die Seitenrichtung fest.
  • Von großem Vorteil ist, dass die auf dem Kopf stehende, leuchten@e Dreiecksm rke in der Däm@erung @ut und schnell in das Ziel ebracht werden kann.
  • Die im Diopterloch liegenden 3 Leuchtstriche fügen sich dann fast automatisch in das Zielbild ein und zentrieren das Korn in der Mitte des Diopterloches.
  • Die Erfindung wird an Hand von Zeichnungen mit zwei Ausführungeheispielen näher erlautert.
  • Fig. 1. Ein Korn, wie es vom Schützen gesehen wird.
  • Fig. 2. Ein Korn in perspektivischer Darstellung.
  • Fig. 3. Die Visierpiatte, wie sie vom Schützen gesehen wird.
  • Fig. 4. Die Marken, wie sie in ubereinstimmung gebracht werden sollen.
  • Fig. 5. Die Visierung bei starkem Vordericht.
  • Fig. 6. Die Visiereinrichtung mit den beiden weißen Marken bei Rücklicht oder in der Dämmerung.
  • Fig. 7. Ein Diopterkorn mit Dreieck, wie es vom Schützen gesehen wird.
  • Fig. 8. Ein Diopterloch mit drei Leuchtstrichen, wie es vom Schützen gesehen wird.
  • Fig. 9. Die Dioptervisiereinrichtung mit Leuchtmarken, wie sie vom Schützen gesehen wird.
  • Wach i"ig. 1 ist die in der bricht des Schützen liegende Flache des Kornes 10 mit einem auf dem Kopf stehenden gleichschenkliegen weißen Dreiecksmarke 11 versehen.
  • Die Marke kann aus weißer oder heller Farbe bestehen, die in das Korn eingelassen oder eingraviert wird, sie kann aber auch nur aufgeklebt sein.
  • Die obere waagrechte Fläche des Dreieckes 11 erreicht fast die Breite des Korns. Das Dreieck 11 befindet sich fast am oberen Ende des Korns. Fig. 2. Das Korn 12 kann abgeschrägt sein, damit es beim Ziehen der Waffe nicht verhakt.
  • Fig. 3 zeit die Visierplatte 13 mit der aufgebrachten Dreiecksmarke 14. Sie kann dieselbe Größe, dieselbe Farbe und dieselbe Form wie die Dreiecksmarke 11 haben. Die Dreiecksmarke 14 wird so angebracht, dass sie sich genau in der niete der Kimme befindet und mit der Spitze nach oben zeigt.
  • In Fig. 4 sind die beiden Dreiecksmarizen 11 und 14 zu sehen, wie sie beim Zielen in Wbereinstimmunb gebracht werden sollen.
  • Fig. 5 zeigt die Visiereinrichtung bei starkem Vorderlicht.
  • Korn und Kimme erscheinen fast schwarz. Die Farbmarken sind kaum erkennbar, es wird auf herkömmliche Art und rait schwarzem Korn und schwarzer Kimme gezielt.
  • Fig. 6 zeigt die Visiereinrichtung bei Rücklicht oder in der Dämmerung. »un leuchten die Kprn- und die Visiermarke auf und sind deutlich zu sehen. Dagegen ist die dunkle summe und das dunkle Korn gegen den dunklen Zielerund kaum mehr erkennbar. für das Rechteckkorn ist eine Stärke' von 3 mm zweckmäßig.
  • Die Kimme kann weit gehalten werden, da die genaue Seitenrichtung durch die beiden Dreieckspitzen bestimmt wird.
  • lig. 7 zeigt das Korn 15 5 für eine Dioptervisiereinrichtung.
  • uch hier befindet sich am Kornende die Dreiecksmarke 16.
  • In Fig. 8 ist das Durchblickloch 17 des Diopters mit den drei Leuchtmarken 18 zu sehen. Die Marken bestehen zweckmäßig aus drei leuchtenden Strichen.
  • ig. 9 zeigt das Dioptervisier mit den Marken, wie es der Schütze sieht.
  • In der Mitte ist gut sichtbar die leuchtende Dreiecksmarke 16 auf dem Diopterstachel 15 angebracht.
  • In dem darum herum sichtbaren Diopterloch 17 befinden sich die 3 Leuchtstriche 18.
  • Dem Schützen fällt es leicht, das Ziel auch im Dunkeln auf dem Dreieck aufsitzen zu lassen und das Diopterloch 17 im gleichen Abstand, mittels der 3 Leuchtmarken 18 zu zentrieren.

Claims (1)

  1. Patentansprache
    1. Visiereinrichtung fi.r Schußwaffen mit einer auf dem Korn und mit einer auf der Visierplatte angebrachsen Marke, dadurch gekennzeichnet, dass die Kornmarke 11 auf der dem Schützen sichtbaren Kornfläche 10 im wesentlichen die Gestalt eines gleichschenkligen Dreieckes hat, das auf der Spitze steht.
    Die obere waagrechte Fläche weist fast die Breite des Korns auf und befindet sich auch fast am oberen Ende des Kornes 10.
    auf der Visierplatte 13 befindet sich dieselbe Dreiecksmarke 14, die nun mit der Spitze nach oben zeigt, sodass, wenn die Waffe richtig ausgerichtet ist, zwei Dreiecksmarken sich mit der Spitze gegenüberstehen, wie es die Fig. 4 mit der Marke 11 und 14 zeigt.
    2. Visiereinrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Schütze bei genau ausgerichteter Waffe immer die zwei Dreiecke 13 und 14, wie es Fig. 6 zeigt, als bekanntes Symbol einer aufrechtstehenden Sanduhr vor sich hat.
    Die Seitenrichtung der Waffe wird er durch die zwei aufeinandertreffenden Dreiecks spitzen genauer ausrichten, als er es bei bisher bekannten Visiereinrichtungen tun kann.
    5. Visiereinrichtung nach Anspruch 1 - 2 dadurch gekennzeichnet, dass die hellen Dreiecksmarken (vorzugsweise weiß oder leuchtfarben) 11 und 14 in dem Korn und in der Visierplatte in QusnehmunKTen eingelassen oder auch aufgeklebt sind.
    4. Visiereinrichtung nach Anspruch 1-3 dadurch gekennzeichnet, ass beim Dioptervisier 'ig. 9 der Dionterstachel 15 gleichfalls mit einer Dreiecksmarke 16 versehen wird, w@hrend das Diopterloch 17 drei Leuchtstriche 1S zur Zentrierung der Dreiecksmarke 16 in einer Dreiecksanordnung nach Fig.8 erh lt.
    5. Visiereinrichtung nach Anspruch 1-4 dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitze durch das Dioptervisier jig. 9 blickend, bei Tag und in der Dämmerung den Diopterstachel 15 durch die 3 Marken 13 leichter und schneller in der Mitte des Diopterloches 17 zentrieren kann.
DE19712113592 1971-03-20 1971-03-20 Visiereinrichtung fuer Schusswaffen Pending DE2113592A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102013012819A1 (de) 2013-08-01 2015-02-05 Björn Daber Eine neuartige offene Visiereinrichtung für Schusswaffen aller Art
US9322614B2 (en) 2013-04-12 2016-04-26 The DW Battlesight, LLC Front iron sight for a firearm providing a tubular aperture through a housing with top opening for light and methods of use
US11085734B1 (en) 2019-06-03 2021-08-10 Matthew Balli Sight enhancer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US9322614B2 (en) 2013-04-12 2016-04-26 The DW Battlesight, LLC Front iron sight for a firearm providing a tubular aperture through a housing with top opening for light and methods of use
DE102013012819A1 (de) 2013-08-01 2015-02-05 Björn Daber Eine neuartige offene Visiereinrichtung für Schusswaffen aller Art
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