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DE2212659A1 - Vorrichtung zum entfernen von schraubverschlusskapseln von flaschen und dgl. behaeltern - Google Patents

Vorrichtung zum entfernen von schraubverschlusskapseln von flaschen und dgl. behaeltern

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DE2212659A1
DE2212659A1 DE19722212659 DE2212659A DE2212659A1 DE 2212659 A1 DE2212659 A1 DE 2212659A1 DE 19722212659 DE19722212659 DE 19722212659 DE 2212659 A DE2212659 A DE 2212659A DE 2212659 A1 DE2212659 A1 DE 2212659A1
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DE
Germany
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bottle
clamping
clamping arms
screw cap
bottles
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Application number
DE19722212659
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English (en)
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DE2212659B2 (de
DE2212659C3 (de
Inventor
Hermann Dr Datz
Henning Komossa
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Individual
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Publication of DE2212659B2 publication Critical patent/DE2212659B2/de
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Publication of DE2212659C3 publication Critical patent/DE2212659C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/18Hand- or power-operated devices for opening closed containers for removing threaded caps
    • B67B7/182Hand- or power-operated devices for opening closed containers for removing threaded caps power-operated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)
  • Sealing Of Jars (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Entfernen von Schraubverschlußkapseln von Flaschen und dgl. Behältern (Zusatz zum Patent . .ç* .00 - Aktz.s P 18 17 02dz5) Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Entfernen von Schraubverschlußkapseln von Flaschen und dgl. Behältern, die zum Beispiel einer als Rundläufer ausgebildeten Maschine zugeführt und während ihres Laufes durch die Maschine bzw. um die Maschinenachse mittels Greiferarmen auf Flaschentellern stehend festgehalten werden, und betrifft eine weitere Ausgestaltung des Gegenstandes des Patents . 000.000 (Aktenzeichen: P 18 17 O23.5)o Mit dem Hauptpatent ist bei einer Vorrichtung zum Entfernen von Schraubkapseln von Flaschen und dgl0 Behältern unter Schutiestellt, daß ein einem Flaschenteller zugeordnetes und mit die sem um die Maschinenachse umlaufendes Gehäuse als eines von mehreren auf eine offene oder mittels einer Schraubverschlußkapsel verschlossene Flasche senkbar ist und als solches um seine lotrechte Achse angetrieben sich linksläufig ständig dreht und in dem achsgleich ein unter dem Druck einer Druckfeder stehender, nach unten gerichteter Fühlstift in lotrechter Richtung verschieblich angeordnet ist, der beim Auftreffen auf den Kopf einer durch eine Schraubverschlußkapsel etwa noch verschlossenen Flasche relativ gegenüber dem Gehäuse axial nach oben bewegbar ist und dabei im Gehäuse gelagerte Klemmarme verschwenkt, deren untere Enden mit Klemmbacken bestückt und gegen den Mantel der Schraubverschlußkap sel andrückbar sind.
  • Mittels des ständig linksläufig sich drehenden Gehäuses sind auf der Flasche befindliche Kapseln abschraubbar. Die im Gehäuse von den Klemmarmen festgehaltenen Kapseln werden im allgemeinen dadurch ausgestoßen, daß der FUhlstift mittels einer oberhalb des Gehäuses im Maschinenoberteil angeordneten Kurvenbahn nach unten bewegbar ist0 In der Vorrichtung nach dem Hauptpatent konnten in dem um die zentrale Maschinenachse wegen des verhältnismäßig großen Durchmessers der einzelnen Abdrehköpfe nur eine beschränkte Zahl von Abdrehköpfen untergebracht werden0 Bei einer Steigerung der Leistungsfähigkeit von Kapselabdrehmaschinen in Anpassung an neueste Flaschenauspack- und Flaschenwaschmaschinen mUßten bei einer Erhöhung der Drehzahl der Abschraubmaschinen mehr Abdrehköpfe untergebracht werden. Dies hätte zur Folge, daß der Durchmesser der Kapselabdrehmaschinen erheblich vergrößert wird0 Für die Unterbringung einer Hochleistungskapselabdrehmaschine mit einem vergrößerten Durchmesser steht in den Flaschenkellern jedoch Platz nicht zur Verfügung.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, einen Schraubverschlußkapselabdrehkopf zu schaffen, der einen geringen Außendurchmesser aufweist, um bei Beibehaltung des Durchmessers der gebräuchlichen Abdrehmaschinen eine erheblich größere Anzahl von Abdrehköpfen unterbringen und dadurch die Leistungsfähigkeit derartiger Maschinen steigern zu können, wobei in Betracht zu ziehen ist, daß vorhandene Maschinen durch Austausch der Rundtische und der Abdrehkopf-Träger und bei Erhöhung der Maschinendrehzahl weiterhin verwendbar sind.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die um im Oberteil des Abdrehkopfgehäuses in Lagerstellen schwenkbaren Klemmarme mittels eines durch eille Stößelspannkurve in Ausgangsstellung gesenkten, am Fühlstift befestigten Stößelschaltbundes bei ungehindertem Eintauchen des unteren Endes des FühIstiftes in den Flaschenmund bei einer ohne Schraubverschlußkapsel der Vorrichtung zugeführten Flasche in eine von dem Flaschengewinde weit abgehobene Öffnungsposition spreizbar sind und sich die Klemmarme mit ihren Klemmbacken beim Auftreffen des unteren Endes des Fühlstiftes auf einer auf einer zugeführten Flasche noch aufgeschraubten Schraubverschlußkapsel infolge einer Relativbewegung des Fühlstiftes gegenüber den Klemmarmen und infolge Abhebens des Stößelschaltbundes von den Klemmarmen und Aufhebung der Klemmarmprizung durch die Kraft einer Ringfeder an die abzuschraubende Schraubverschlußkapsel der durch Abwälzen an einem Geländer beim Umlaufen des die Flaschen führenden Rundtisches in Umdrehung um ihre Längsachse versetzten Flaschen fest anlegen.
  • Erfindungsgemäß ist erreichbar, daß eine erheblich größere Anzahl von Kapselabdrehköpfen auf einem Maschinenoberteil Ublichen Durchmessers untergebracht werden kann infolge Verringerung des Außendurchmessers des Abdrehkopfgehäuses. Dadurch wird der im Flaschenkeller durch ständige Steigerungen der Ausstoßmengen bereits sehr knappe Raum bei einer Anpassung der Kapselabdrehmaschine an höhere Leistungen nicht stärker beansprucht.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Abb. 1 die Vorrichtung in Leerlaufstellung vor dem Aufsetzen auf eine mit oder ohne Schraubverschlußkapsel zugefUhrte Flasche; Abb. 2 die Vorrichtung mit an die noch aufgeschraubte Schraubverschlußkapsel angelegten Klenrarbacken; Abb. 3 die Vorrichtung mit von der ohne Schraubverschluß zugeführten Flasche weit abgehobenen RleDmbacken.
  • Die in den Abbildungen 1 bis 3 dargestellte Vorrichtung ist ein Teil einer in an sich bekannter Weise als Rundläufer ausgebildeten Maschine, bei der sich um eine zentrale lotrechte Maschinenachse, in einem Tisch gelagert, Flaschenteller bewegen, auf denen, wie in Verschließ- oder FLillaaschinen, die mittels eines Zufhhrsternes von einem Transportband entnommenen Flaschen umlaufen. Die Vorrichtung ist jeweils einem Flaschenteller zugeordnet und befindet sich ständig über diesem, Dabei können die Flaschenteller in der Höhe unverändert bleiben, während sich die Vorrichtungen auf die Flaschen senken und wieder von diesen abheben. Es können auch die Vorrichtungen in ihrer Höhenlage unv verändert bleiben, während die Flaschenteller in bestimmten Sektoren der Umlaufbahn anhebbar und senkbar sind, wobei die Flaschen in den Wirkungsbereich der Vorrichtungen gelangen. Im Ausfhhrungsbeispiel soll davon ausgegangen sein, daß die Flaschen durch Abwälzen an einem Geländer oder einem stillstehenden oder auch angetriebenen Abwilzrienen beim Umlaufen des die Flaschen führenden Rundtisches um die zentrale Maschinenachse linksläufig rotieren, während die Abdrehköpfe unverdrehbar um die Maschinenachse im Maschinenoberteil gelagert umlaufen.
  • Mit 1 ist ein Fühlstift bezeichnet, dessen unteres Ende der zu behandelnden Flasche zugewandt ist0 Der Fühlstift 1 setzt sich nach oben in einem Stößel 9 fort, der zusammen mit dem FUhlstift auf- und abbewegbar und in einem zum Beispiel kurvengesteuert auf- und abbewegbaren Gehäuse 19 geführt ist. Der FUhlstift 1 wird mittels einer Druckfeder 11 nach unten gedruckt.
  • Die Klemmarme 4 sind in der Offenstellung derart weitwinklig ausstellbar, daß sie bei Einführen einer ohne Schraubkapsel zugeführten rotierenden Flasche mit dem Glasgewinde nicht in Berührung kommen.
  • In der in Abb. 1 dargestellten Position sind die Klemmarme 4 beim Einführen von verschlossen und unverschlossen zugeführten Flaschen grundsätzlich gespreizt. Die Spreizung erfolgt dadurch, daß der Stößel 9 mittels einer Stößelspannnurve 21 nach unten gedrückt wird, wobei ein in Höhe der Klemmarme 4 befindlicher, mit dem Stößel 9 fest verbundener Stößelschaltbund 2 an an den Klemmarmen 4 innenseitig angeordneten oberen Klemmarmschaltfl§-chen 5 und daran anschließend an unteren Klemmarmschaitflächen 6 zur Anlage kommt, die als schiefe Ebenen in das Bewegungsprofil des Stößelschaltbundes 2 ragen. Die lotrechte Abwärtsbewegung des Stößels 9 wird zum einen durch den Verlauf der St6Belspannkurve 21 und zum anderen durch Klemmarmanschläge 7 begrenzt, die senkrecht zur Längsachse des Stößels 9 gerichtet an den Klemmarmen dem Stößel 9 zugewandt angeordnet sind. In dieser Position sind die in dem Gehäuse 19 um Lagerstellen 10 schwenkbaren Klemmarme 4 gegen die Kraft einer an den Klemmarmounterteilen angeordneten, die Klemmarme 4 fest umschließenden Klemmarm-Ringfeder 8 gespannt, Die Spannung wird aufrecht erhalten, wenn der Vorrichtung eine Flasche zugeführt wird, von der bereits vorher die Schraubverschlußkapsel abgedreht wurde, obwohl die Abfüllbetriebe mit Kapseln verschlossene Leergutflaschen bevorzugen, weil durch die Kapsel Beschädigungen der Dichtungsfläche am Flaschenmund vermieden werden.
  • Bei Zuführung einer mit einer Schraubverschlußkapsel 17 verschlossenen Flasche 16 stößt der am unteren Ende des Stößels 9 befindliche FühIstift 1 auf die obere Stirnfläche der Schraubverschlußkapsel 17 während des Senkens des Gehäuses 19 auf die rotierende Flasche. Das Gehäuse 19, dessen Oberteil in einer mit dem umlaufenden Maschinenoberteil verbundenen Abdrehkopf-Aufnahme 3 in einer Gehäuseführung 13 lotrecht verschieblich unverdrehbar gelagert ist, weist an seinem Oberteil einen eine maschinenseitig feste Kurvenbahn 14 ragende Laufrolle 15 auf 0 Bei einer infolge des Auftreffens des PUhlstsftes 1 auf einer Schraubverschlußkapsel 17 einsetzenden Relativbewegung des Stößels 9 gegenüber dem Gehäuse 19 gelangt der Stßelschaltbund 2 aus der Anlage an den unteren und oberen Klemmarmschaltflächen 6 und 5 und wird gegen die Kraft der Druckfeder 11 nach oben verschoben, wobei sich die unter der Kraft der Klemmarmringfeder 8 stehenden Klemmarme 4 mit ihren Klemmbacken 22 fest an die Schraubverschlußkapsel 17 anlegen.
  • Um die Flaschen 16 sicher in den Abdrehkopf einführen zu können, ist das Unterteil des Gehäuses mit einer Zentriertulpe 12 versehen. In dem Sektor des Rundtisch- und Maschinenoberteilsweges, in dem das Gehäuse 19 mittels der Kurvenbahn 14 auf die zugeführte Flasche gesenkt wird, ist die Stößelspannkurve 21 von dem oberen, zweckmäßig mit einer Kugel 20 oder mit einer Laufrolle bestückten Ende des Stößels 9 genügend weit entfernt, um lotrechte Bewegungen des Stößels 9 nach oben zuzulassen, wenn der Fühlstift 1 auf einer Kapsel auftrifft, Im Ausführungsbeispiel verlaufen die Anpreßflächen der Klemmbacken in der Anpreßlage lotrecht und parallel zueinander. Die Anpreßflächen der Klemmbacken weisen vertikal verlaufende Längsriefen bzw. Schneidkanten auf, die sich in das Metall der Verschlußkapsel 17 eindrücken. Im Ausführungsbeispiel kann sich die beim Abschrauben steigende Verschlußkapsel 17 gegenüber den Klemmbacken 22 verschieben0 Es ist denkbar, daß die Anpreßflächen der Klemmbacken in Anpreßlage nach oben einen spitzen Winkel bilden, wobei der Anpreßdruck der Kleminbacken verstärkt werden kann, wenn die Vorrichtung nach dem Anlegen der Klemmbacken um einige Millimeter gesenkt wird.
  • Da die Verschlußkapsel beim Abschrauben steigt, muß, um ein Durchschneiden der Verschlußkapsel und eine Berührung der Klemmbacken mit dem Glasgewinde 18 der Flasche 16 zu vermeiden, in dem Sektor der Flaschenumlaufbahn, in dem der Abschraubvorgang stattfindet, eine geringfügige Anhebung der Vorrichtung gegenüber der Flasche vorgenommen werden. Dies ist beispielsweise durch die Kurvenbahn 14 bewirkbar, mittels welcher die Höhenstellung der Vorrichtung steuerbar ist..

Claims (1)

  1. PATENTANSPflUCH
    Vorrichtung zum Entfernen von Schraubverschlußkapseln von Flaschen und dgl. Behältern, die zum Beispiel einer als Rundläufer ausgebildeten Maschine zugeführt werden und während des Laufes um die zentrale Maschinenachse auf Flaschentellern stehen, wobei in einem Gehäuse, das als eines von mehreren kurvengesteuert auf eine Flasche senkbar ist, achsgleich ein unter dem Druck einer Feder stehender lotrechter FUhlstift gelagert ist, durch den bei einer Relativbewegung gegenüber dem Gehäuse in diesem gelagerte Klemmarme verschwenkbar sind, deren untere mit Klemmbacken versehene Enden gegen den Mantel der Schraubverschlußkapsel andrückbar sind, nach Patent . 0.O ... (Aktenzeichen P 18 17 023.5), dadurch gekennzeichnet, daß die um im Oberteil des Abdrehkopfgehäuses (19) in den Lagerstellen (10) schwenkbaren Klemmarme (4) mittels eines durch eine Stößelspannkurve (21) in Ausgangsstellung gesenkten, am Stößel (9) befestigten Stößelschaltbundes (2) bei ungehindertem Eintauchen des unteren Endes des Fühlstiftes (1) in den Flaschenmund bei einer ohne Schraubverschlußkapsel (17) der Vorrichtung zugeführten Flasche in eine von dem Flaschengewinde (18) weit abgehobene Öffnungsposition spreizbar sind und sich die Klemmarme (4) mit ihren Klemmbacken (22) beim Auftreffen des unteren Endes des Fühlstiftes (1) auf einer auf einer zugeführten Flasche (16) noch aufgeschraubten Schraubverschlußkapsel (17) infolge einer Relativbewegung des Fuhlstiftes (1) gegenüber den Klemmarmen (4) und infolge Abhebens des Stößelschaltbundes (2) von den Klemmarmen (4) und Aufhebung der Klemmarmspreizung durch die Kraft einer die Klemmarme (4) fest umschließenden Klemmarm-Ringfeder (8) an die abzuschraubende Schraubverschlußkapsel (17) der durch Abwälzen an einem Geländer beim Umlaufen des die Flaschen führenden Rundtisches in Umdrehung um ihre Längsachse versetzten Flasche fest anlegen.
    Leerseite
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