DE2212249C2 - Aufstellbarer Turmkran mit am Mast angelenktem Teleskopausleger - Google Patents
Aufstellbarer Turmkran mit am Mast angelenktem TeleskopauslegerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen aufstellbaren Turmkran gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs I.
Ein derartiger Turmdrehkran ist bereits bekannt (FR-PS 15 90 629). Bei diesem Turmdrehkran sind für
das Aufrichten des Mastes aus der Transportstellung und das Schwenken des Auslegers in die Arbeitslage
twei getrennte Arbeitsgänge notwendig, die nacheinander
ablaufen. Zum Aufrichten des Mastes wird die Lasthaken am Kranchassis befestigt. Dann wird die
Winde mit dem Lastseil betätigt, bis der Mast aufrecht
Iteht. Der Ausleger befindet sich dabei in paralleler
Lage zum Mast. Anschließend wird der Lasthaken vom Kranchassis gelöst. Der Teleskopausleger wird danach
in eine schräge Stellung angehoben. Es folgt ein Arbeitsgang, in dem das Auslegerspitzenteil aus dem
Auslegerfußteil herausgezogen und in der maximalen b' Aiisfahrlage verriegelt wird. Anschließend wird der
Teleskopausleger erneut angehoben und in die Arbeitsstellung gebracht.
Es ist auch ein Teleskopauslegermasi für Krane bekannt, bei dem mehrere, in einem Auslegerfußteil
gehaltene, leleskopierbare Auslegerteile durch einen Seilzug betätigt werden. Am hinteren Ende des
Auslegerfußteils ist eine Seiltrommel drehbar gelagert, die dreifach unterteilt ist. Auf deu beiden äußeren
Trommelabschnitten sind die Enden eines Ausfahrseils aufgewickelt, das über flaschenzugartig im Teleskopausleger
angeordnete Rollen mit den teleskopit-rbaren
Auslegerteilen verbunden ist. Auf dem mittleren Trommelabschnitt ist das Ende eines Einfahrseils
gegenläufig zum Ausfahrseil aufgewickelt, das ebenfalls über Rollen geführt und mit den teleskopierbaren
Auslegerteilen verbunden ist. Beim Ausfahren wird das Ausfahrseil aufgewickelt und das Einfahrseil ausgezogen.
Beim Einziehen des Teleskopauslegers wird das Einfahrseil aufgewickelt und das Ausfahrseil ausgezogen
(DE-OS 1901 114).
Bekannt ist ferner ein Kran mit einem Teleskopausleger,
der im Betrieb angehoben und gesenkt werden kann, während das Auslegerspitzenteil gleichzeitig ein-
oder ausgefahren wird. Die Enden eines zum Heben und Senken des Teleskopausleger vorgesehenen Wippseils
und die Enden eines für die Steuerung des Auslegerspitzenteils bestimmten Teleskopierseils sind auf axial
nebeneinander angeordneten, gemeinsam antreibbaren Seiltrommeln gegeni nnig zueinander aufgewickelt. Es
sind insgesamt vier Seiltrommeln vorhanden, von denen jede je mit einem Ende eines Wipp- oder Teleskopierseils
verbunden ist. Das Wippseil ist über Umlenkrollen an der Spitze des Auslegerspitzenteils geführt. Das
Teleskopierseil ist über Umlenkrollen am oberen Ende des Auslegerfußteils mit dem unteren Ende des
Auslegerspit/enteils verbunden. Wenn das Wippseil aufgewickelt wird, wickelt sich das Teleskopierseil ab.
Dann kann sich das Auslegerspitzenteil unter dem Einfluß seines Eigengewichts und der eventuell aufgehängten
Last ins Innere des Auslegerfußteils verschieben (US-PS 31 94413).
Schließlich ist ein Kran mit einem teleskopierbaren Mast und einem Ausleger bekanr.t. bei dem zwei
Seil/üge während des Mastaufrichteiis zwangsweise miteinander gekoppelt sind. Der eine Seilzug dient zum
Teleskopieren der Mastspitze. Der zweite Seilzug, dessen Enden am Chassis und an der Mastspitze
befestigt sind und der über eine Rolle am unteren Ende des Mastes geführt ist. zieht den Mast in eine senkrechte
Stellung, wenn der Seilzug zum Teleskopieren von einer Seilwinde aufgewickelt wird, die auf dem Kranchassis
angeordnet ist. Das Aufrichten des Mastes und das Teleskopieren der Mastspitze tritt gleichzeitig ein
(FR PS 14 13 780).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Turmkran der eingangs beschriebenen Gattung derart weiterzuentwickeln. daß mit geringem Aufwand der
Teleskopausleger zugleich mit dem Aufrichten des Mastes ausgeschwenkt oder mit dem Einziehen des
Mastes in die Transportlage gebracht werden kann und daß der Teleskopausleger nach dem Aufrichten des
Mastes in eine Arbeitslage versetzt ist. von der aus durch Wippen des Teleskopauslegers mit gleichzeitigem
kraftschlüssigen Ein- und Ausfahren des Auslegerspitzenteils eine größere Reichweite erzielt werden kann.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zum Wippen und gleichzeitigen Teleskopieren des
Auslegers die beiden Scilzüge und ein dem Verkürzen des Tcleskopauslegers dienender dritter Seilzug in
Mastfußnähe auf einer gemeinsamen antreibbaren
Seiltrommel derart aufgewickelt sind, daß der dritte
Seilzug und der zweite Seilzug gleichsinnig und der erste Seilzug im entgegengesetzten Sinn die Seiltrommel
umschlingen, daß der erste Seilzug und der dritte Seilzug über auf einer gemeinsamen Achse im ί
Anlenkbereicli des Auslegerfußteils drehbar gelagerten
Rollen verlaufen und danach der erste Seilzug um eine weitere Rolle an der Spitze des Auslegerfußteils zum
Fuß des Auslegerrpitzenteils und der dritte Seilzug zum
Fuß des Auslegerspitzenteüs verläuft, daß der zweite Seilzug mit der gelenkig am Mastkopf angelenkten
Strebe fest verbunden ist und an der Strebe ein Querarm mit einer Laufrolle am freien Ende angeordnet ist, die
mit der Neigung des Teleskopauslegers ihre Lage relativ zum zweiten Seilzug derart verändert, daß die
Rolle bei großer Ausladung am zweiten Seilzug anliegt. Mit dieser Anordnung läßt sich für einen Turmkran der
eingangs erläuterten Bauweise die Reichweite vergrößern. Für das Wippen des Teleskopauslegers und das
Ein- und Ausfahren des Auslegerspitzenteüs wird nur ein Seüifümrneianirieb benötigt. Zur Verringerung der
minimalen Ausladung kann insbesondere die Sp«ze des Teleskopauslegers näher an die senkrechte Achce des
Mastes bewegt werden. Durch die Strebe und den Arm werden unerwünscht hohe und ungleichmäßige Beanspruchungen
im dritten Seilzug vermieden, der während des Aufrichtens und des Einklappens des Mastes und im
Betrieb des Turmkrans Kräfte zum Anheben bzw. Absenken des Teleskopauslegers überträgt. Damit
lassen sich Schwierigkeiten vermeiden, die bei zu starker Bemessung des dritten Seilzugs auftreten
würden.
Vorzugsweise hat der zweite Seilzug beim Aufrichten des Mastes und gleichzeitigem Anheben des Teleskopauslegers
eine vorgegebene, konstante Länge.
Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform ist das Verhältnis der Größe von Wippbewegungen des
Teleskopauslegers zur Größe der Auszieh- bzw. Einziehbewegung des Auslegerspitzenteils durch unterschiedliche
Durchmesser in den verschiedenen Um- to
schlingungsbereichen der Seiltrommel einstellbar.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines zeichnerisch dargestellten Visfuhrungsbeispiels näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen aufstellbaren Turmkran mit angelenk- ·»>
lern Teleskopausleger in Transportstellung in Seitenansicht.
Fig. 2 Seitenansicht einer Abwandlung des Turmkrans gemäß F i g. 1 im Detail in Seitenansicht.
F i g. 3 eine perspektivische Ansicht einer Seilführung
für das Anheben und Ausfahren des Teleskopauslegers in schematisciier Darstellung.
F i g. 4 bis 6 je eine perspektivische Ansicht einer der
Seilführungen gemäß F i g. I in schematischer Darstellung.
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht der Anordnung von Seiltrommeln im I )etail.
F i ρ 8 und 9 eine schematische Darstellung von
Arbeltsstellungen des Turmkrans gemäß Fig. I.
Kin in der Zeichnung wiedergegebener Turmkran
besteht aus einem Unterwagen 1 mit einer Drehplattfurrn 2 auf einem Drehkranz 3. Auf der Drehplattform 2
befindet sich ein Stüu.bock 6 mit einer Achse 5. um die
ein Mast 4 schwenkbar ist. Am anderen Ende des Mastes 4 ist um eine Achse 8 '■in Auslcgcrfußteil 7 angelcnkt. Im ''
Auslegerfußteil 7 isl ein Auslegerspitzenteil 9 mittels
Scilzügen 10 uOd 11 (Fig. ?.) verschiebbar angeordnet.
Am Konfde«· Mas'A's 4 j-'rcift in einem Gelenk 13 eine
Strebe 12 an, deren freies Ende über ein Verbindungselement 14 von konstanter Länge mit dam äußeren
Ende 15 des Auslegerfußteils 7 verbunden ist. An der Strebe 12 ist ein Querarm 16 mit einer Laufrolle 17 am
freien Ende befestigt. Ober die Laufrolle 17 läuft ein einerseits am Ende 19 der Strebe 12 und andererseits
mit dem anderen Ende 20 an einem Flaschenzug 21 angelegtes Seil 18. Um den Flaschenzug 21 festzulegen,
ist zwischen einem Befestigungspunkt 23 auf der Drehplattform 2 und dem Flaschenzug 21 ein Zug 22
eingehängt. Das freie Ende vom Seil 25 des Flaschenzuges 21 ist auf eine Seiltrommel 24 einer Winde auf der
Drehplattform 2 aufgelegt.
Zum Antrieb der Seiltrommel 24 dient ein Motor 26 (Fig. 7), Jer zugleich auch für den Antrieb von
Seiltrommeln 27 und 28 vorgesehen ist, die mit der Seiltrommel 24 fluchten. Auf der Seiltrommel 27 ist das
Seil 10 für das Einziehen des Auslegerspitzenteüs 9 angewickelt, und zwar im selben Winkelsinn wie das Seil
25 auf der Trommel 24. Dagegen ist d" Seil 11 auf der
Trommel 28 für das Ausziehen des Auygerspitzenteik
9 im entgegengerichteten Sinne zu den Stellen 10 und 25 aufgewickelt.
Zusätzlich ist für den Betrieb des Krans auf der Drehplattform 2 eine Seiltrommel 29 für ein Lastseil 30
(Fig.8 und 9) zum Heben und Senken einer Last 31 vorgesehen. Ferner befindet sich auf der Drehplattform
2 eine Seiltrommel 32 für ein Seil 33 eines Flaschenzuges 34. der den Fuß des Mastes 4 mit der Drehplattform 2
verbindet, um den Mast aufrichten zu können. In Abweichung von der Darstellung können die Seiltrommeln
29 und 32 koaxial zueinander aufgestellt und für den Betrieb mit einem Kupplungsgetriebe verbunden
werden.
Die F i g. 5 gibt den Verlauf des Seilzugs 10 wieder, der zum Einziehen des Teleskopauslegers 7, 9 in
Richtung auf die Seiltrommel 27 dient. Der Seilzug 10 verläuft über eine auf der Achse 5 drehbaren RoIk 35
und über eine Rolle 36 auf der Achse 8. Von dort wird der Seilzug 10 über eine Rolle 37 auf einer im Innern des
bewet 'ichen Auslegerspitzenteüs 9 befindlichen Achse
38 geführt und geht zurück zu einer weiteren Rolle 39 der Achse 8 und wird schließlich an einem fest?n Punkt
40 des Auslegerspitzenteils 9 eingehängt. Mithin ergibt sich zwischen den Achsen 8 und 38 ein dreizügiger
Flaschenzug.
Der Verlauf des Seilzuges 11 für das Ausfahren des
Teleskopauslegers 7, 9 ergibt sich aus F i g. 6. Ausgehend von der Trommel 28 wird das Seil 11 über eine
Rolle 41 auf der im Mastfuß befindlichen Achse 5 im Mast 4 zu einer RuIIe 42 auf der Achse 8 im
Auslegerfußteil 7 geführt Das Seil geht weiter über eine
auf eine>- im freien F.nde des Auslegerfußteils 7
befindlichen Achse 44 laufende Rolle 43 zurück zu einer Rolle 45, die sich um eine Achse 46 im inneren Ende dts
Auslegerspitzenteüs 9 dreht. Schließlich ist das Seil um eine weitere Rolle 47 auf der Achse 44 gelegt, bevor es
an einem festen Punkt 48 in dem Auslegerspit/enteü 9
festgelegt ist.
Durch den Verlauf der Seile 10 und 11 über die Achsen 5 und 8 wird vermieden, daS die Länge der Seile
während des Aufrichtens des Krans verändert werden muß.
Im folgenden wird der Kran im Betrieb beschrieben:
Die Ausg: ngspositk .? ist ir F i g. I wiedergegeben.
die den Turmkran in Transportstclking zeigt. Wenn die
Länge dieser Transporteinheit noch vcrkiir/t werden
soll, ist es möglich, den Querarm 16 sowie die Strebe 12
geinaO F i g. 2 um die Achse 13 abklappbar auszubilden.
Zum Aufrichten des Mastes 4 um die Achse 5 wird mit Hilfe der Winde 32 der Flaschenzug 34 eingezogen.
Während dieses Arbeitsganges bleibt der Teleskopausleger 7, 9 eingezogen. Rr wird aber gleichzeitig um die
Achse 8 ausgeschwenkt. Hierfür dient die sinnvolle Anordnung des festen Punktes 23, an welchem der Zug
22 eingehängt ist. Ferner wirken hierbei die Strebe 12 und der Querarm 16 als Hebel mit. zwischen denen und
dim festen funkt der eingehängte Zug 18 sowohl beim
Beginn des Aufrichiens als auch im Verlauf dieses
Arbeitsganges wirksam wird. Während dieser Zeit bleibt die Reihe der Seiltrommeln 24, 27 und 28 mit dem
Motor 26 blockiert.
Am F.nde dieses Arbeitsganges steht der Mast 4 vertikal, und der Teleskopausleger 7, 9 ist maximal
angehoben (Fig. 8). aber noch eingezogen. In dieser
Stellung sind der Querarm 16 und die Rolle 17 frei, und
die Krälte werden nur noch über den Seilzug IH
übertragen. Der Mast 4 wird mit Hilfe einer Befestigung 49 (Fig. 8) am Fuß und auf der Drehplattform 2
festgelegt. Der Kran ist betriebsbereit.
Wenn es erforderlich ist, kann die Reichweite des Krans durch Absenken des Teleskopausleger 7, 9
vergrößert werden, wobei der Seilzug 25 auf die Windentrommel 24 aufgewickelt wird. Hierbei
schwenkt der Teleskopausleger 7, 9 um die Achse 8 im Sinne des Pfeils 50. Gleichzeitig verlängert sich der
Teleskopausleger 7, 9 in Richtung des Pfeils 5 infolge der Kopplung der Seiltrommeln 28 und 27. Die Last 31
beschreibt im wesentlichen einen Kurvenzug 52 entsprechend Fig. 9, und sie entfernt sich mit dem
Absenken von der Achse 8.
Diese automatische Kopplung wird nicht dadurch beeinflußt, daß die Last )t an einem unabhängigen
I.astseil 30 hängt.
Aus den F i g. 5 bis 6 und insbesondere aus F i g. 7 geht hervor, daß beim gleichzeitigen Drehen der Seiltrommeln
24, 27 und 28 einerseits die Seile 10 ind 25 zum
Linzichcn des Teleskopausleger«, 7, 9 zugleich aufuikkeln,
während andererseits sich das Seil 11 abwickelt,
um dieses (Einziehen zu ermöglichen. Wenn dagegen die Winden im umgekehrten Sinne gedreht werden, um das
Seil abzuwickeln, das heißt um den Teleskopausleger 7, 9 abzusenken, wird das Seil 11 mit der Wirkung
aufgewickelt, dall sich der Teleskopausleger 7, 9 verlängert, während das Seil 10 abgewickelt wird, um
diese Bewegung zu ermöglichen.
Hierbei ist der Kran so ausgebildet, daß ab einer bestimmten Neigung des Teleskopausleger 7, 9 beim
Verändern der Ausladung des Krans tier Querarm 16 annähernd die Position einnimmt, in der sich vorher die
Strebe 12 befand. In einer bestimmten Neigungsposition
legt sich der Querarm 16 mit der Rolle 17 wiederum derart gegen den Seilzug 18, daß der Querarm 16 wieder
/um Hebel im Kräfteverlauf wird, w.is vorteilhafterweise
eine bösere Kräfte- und Gleiehgcwichtsverieilung
ergibt.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
- Patentansprüche:I. Aufstellbarer Turmkran mit am Mast angelenktem, aus Auslegerfußteil und -spitzenteil bestehendem Teleskopausleger, der über eii.en am Ausleger- ΐ spitzenteil befestigten ersten Seiizug verlängerbar und über einen zweiten Seilzug, der über eine am Turmkopf angebrachte Strebe verläuft, wippbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Wippen und gleichzeitigen Teleskopieren des Auslegers i" (7, 9) die beiden Seilzüge (11, 18) und ein dem Verkürzen des Teleskopauslegers dienender dritter Seilzug (10) in Mastfußnähe auf einer gemeinsamen antreibbaren Seiltrommel (24, 27, 28) derart aufgewickelt sind, daß der dritte Seilzug (10) und der zweite Seilzug (18) gleichsinnig und der erste Seilzug (11) im entgegengesetzten Sinn die Seiltrommel umschlingen, daß der erste Seilzug (11) und der dritte Seilzug (10) über auf einer gemeinsamen Achse (8) im Anlenkfcv-reich des Auslegerfußteils (7) drehbar gelagerte Hüllen (36, 42) verlaufen und danach der erste Seilzug (11) um eine weitere Rolle (43) an der Spitze des Auslegerfußteils (7) zum Fuß des Auslegerspitzenteils (9) und der dritte Seiizug (10) zum Fuß des Auslegerspitzenteils (9) verläuft, daß der zweite Seilzug (18) mit der gelenkig am Mastkopf angelenkten Strebe (r2) fest verbunden ist und an der Strebe ein Querarm (16) mit einer Laufrolle (17) am freien Ende angeordnet ist. die mit der Neigung des Teleskopauslegers ihre Lage relativ s» zum zweiten Seiizug (18) derart verändert, daß die Rolle bei groUer Ausladung am zweiten Seilzug (18) anliegt.
- 2. Turmkran na:h Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite S ilzug (18) beim J"> Aufrichten des Mastes (4) und gleichzeitigen Anheben des Teleskopauslegers (7,9) eine vorgegebene, konstante Länge hat.
- 3. Turmkran nach Anspruch I oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Größe von in Heb- und Senkbewegungen des Teleskopauslegers (7,9) zur Größe der Auszieh- bzw. Einziehbewegung des Auslegerspitzenteils (9) durch unterschiedliche Durchmesser in den verschiedenen Umschlingungsbereichen der Seiltrommel (24,27,28) einstellbar ist. 4^
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