DE1531160C3 - Kran - Google Patents
KranInfo
- Publication number
- DE1531160C3 DE1531160C3 DE1531160A DE1531160A DE1531160C3 DE 1531160 C3 DE1531160 C3 DE 1531160C3 DE 1531160 A DE1531160 A DE 1531160A DE 1531160 A DE1531160 A DE 1531160A DE 1531160 C3 DE1531160 C3 DE 1531160C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- boom
- rope
- section
- neck
- arrangement
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 claims description 6
- NUFNQYOELLVIPL-UHFFFAOYSA-N acifluorfen Chemical compound C1=C([N+]([O-])=O)C(C(=O)O)=CC(OC=2C(=CC(=CC=2)C(F)(F)F)Cl)=C1 NUFNQYOELLVIPL-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims 1
- 230000000712 assembly Effects 0.000 description 2
- 238000000429 assembly Methods 0.000 description 2
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 2
- NJPPVKZQTLUDBO-UHFFFAOYSA-N novaluron Chemical compound C1=C(Cl)C(OC(F)(F)C(OC(F)(F)F)F)=CC=C1NC(=O)NC(=O)C1=C(F)C=CC=C1F NJPPVKZQTLUDBO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C23/00—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
- B66C23/62—Constructional features or details
- B66C23/64—Jibs
- B66C23/70—Jibs constructed of sections adapted to be assembled to form jibs or various lengths
- B66C23/701—Jibs constructed of sections adapted to be assembled to form jibs or various lengths telescopic
- B66C23/703—Jibs constructed of sections adapted to be assembled to form jibs or various lengths telescopic telescoped by flexible elements, e.g. cables, chains or bands
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Jib Cranes (AREA)
Description
3 4
F i g. 1 eine Seitenansicht eines Krans mit den Einfahren der die hinteren Schenkel 14 der Stützan-
Merkmalen der Erfindung, wobei der Teleskopausle- Ordnung 11 bildenden hydraulischen Arbeitszylinder
ger in seiner ausgefahrenen und in seiner eingezoge- gesteuert wird.
nen Lage dargestellt ist, Der Kran 1 kann sowohl mit in voll ausgefahrener
: . F i g. 2 eine schematische Darstellung zur Veran- 5 Lage befindlichem Teleskopausleger 10, wie in
schaulichung der Seilverläufe zum Ausfahren, Ein- F i g. 1 in ausgezogenen Linien dargestellt ist, als
; fahren und Abspannen des Teleskopauslegers gemäß auch in der in F i g. 1 gestrichelt eingezeichneten,
F i g. 1. vollständig eingefahrenen Lage oder auch in jeder
Gemäß F i g. 1 ist ein Kran auf einem Kranwa- anderen Zwischenstellung des Teleskopierbereiches
gen 2 montiert, der ein auf Rädern 4 ruhendes Chas- io betrieben werden. Wenn sich der Teleskopausleger
sis 3 mit hydraulischen Stützfüßen 5 aufweist, die auf 10 in seiner voll eingefahrenen Arbeitsstellung befinden
Erdboden ausfahrbar sind und dabei das Chas- det, ist der Kopfabschnitt 18 praktisch vollständig in
sis 3 im Betrieb des Krans 1 abstützen. Am Vorder- das Innere des zweiten Zwischenabschnittes 17 zuende
des Chassis 3 befindet sich ein Führerhaus 6, rückgezogen, der seinerseits nahezu vollständig in
während über dem hinteren Ende des Chassis 3 ein 15 den ersten Zwischenabschnitt 16 zurückgezogen ist,
Drehgestell 7 des Krans 1 gelagert ist. Das Drehge- während der erste Zwischenabschnitt 16 aus dem
stell 7 trägt eine Kranführerkabine 8 und einen Aus- Fußabschnitt 15 ausgefahren ist.
legersockel 9, der — wie aus der Seitenansicht nicht Neben dem Nackenseil 23 weist der Teleskopausersichtlich ist — aus zwei Abstand voneinander auf- leger 10 außerdem ein Ausfahrseil 28 zum Verlänweisenden lotrechten, nebeneinander nach aufwärts 20 gern des Auslegers, ein Einfahrseil 29 zum Zurückragenden Teilen besteht. Am Vorderende des Aus- ziehen des Auslegers und ein Steuerseil 30 zur Ge- \ legersockels 9 ist ein Teleskopausleger 10 schwenk- währleistung einer gleichmäßigen und gleichzeitigen ^ bar gelagert, während hinter dem Teleskopausleger Bewegung des Zwischenabschnitts 17 und des Kopf-10 auf dem Auslegersockel 9 eine Stützanordnung 11 abschnitts 18 während der Aus- und Einfahrbewemontiert ist. Der Teleskopausleger 10 weist ein gega- as gung auf. Das Ausfahrseil 28 ist mit seinem einen beltes Fußende 12 auf, welches an den beiden einan- Ende auf eine unter dem Fußabschnitt 15 montierte , der gegenüberliegenden Teilen des Auslegersockels 9 kraftgetriebene Seiltrommel 31 aufgespult und mit j angelenkt ist. Ähnlich besteht auch die Stützanord- seinem anderen Ende 32 im Bereich des unteren Ennung 11 aus zwei parallelen, nebeneinander befindli- des des Kopfabschnitts 18 befestigt. Zwischen seinen ! chen Rahmenteilen, die jeweils mit einem der einan- 30 Enden bildet das Ausfahrseil 28 zwei hintereinanderder gegenüberliegenden Teile des Auslegersockels 9 liegende flaschenzugartige Seilschleifen-Anordnunverbunden sind und dabei aus einem vorderen gen 33 und 34, welche das obere Ende des einen Schenkel 13 und einem hinteren Schenkel 14 beste- Auslegerabschnitts mit dem unteren Ende des hen, von denen letzterer durch einen hydraulischen nächsthöheren Abschnitts verbinden. Die mittlere Arbeitszylinder gebildet ist. Somit kann die Stützan- 35 Seilschleifen-Anordnung 33 verbindet das obere Ordnung 11 in Ausrichtung auf den Teleskopausleger Ende des ersten Zwischenabschnitts 16 mit dem un-10 auf einem Kreisbogen mit einem durch die vorde- teren Ende des zweiten Zwischenabschnitts 17, währen Schenkel 13 festgelegtem Radius verschwenkt rend die obere Seilschleifen-Anordnung 34 das obere werden, sobald die aus den hydraulischen Arbeitszy- Ende des zweiten Zwischenabschnitts 17 mit dem lindern gebildeten hinteren Schenkel 14 verlängert 40 unteren Ende des Kopfabschnitts 18 verbindet,
oder verkürzt werden. Allein durch dieses Ver- Das Nackenteil 23 ist mit seinem einen Ende 35 schwenken der Stützanordnung 11 wird der Aufricht- an der Spitze des Teleskopauslegers 10 und mit seiwinkel des Teleskopauslegers 10 verstellt. nem anderen Ende 36 nahe des unteren Endes dieses til) Der Teleskopausleger 10 besteht gemäß den Figu- Kopfabschnitts 18 befestigt. Entsprechend dem Seilren aus vier Abschnitten. In voll ausgefahrenem Zu- 45 schleifenverlauf der Anordnungen 33 und 34 bildet stand hat er eine Länge von etwa 28 m, obgleich er das Nackenseil 23 eine Reihe von Seilschleifen-Anim Prinzip auch kürzer oder wesentlich langer sein Ordnungen 37, 38 und 39 sowie eine flaschenzugar- und mehr oder weniger Auslegerabschnitte aufweisen tige Seilschleife 40. Zwischen dem Kopfende der könnte. Am Fußende 12 des Teleskopauslegers 10 Stützanordnung 11 und dem Kopfende des Kopfabbefindet sich ein hülsenartiger Fußabschnitt 15. Un- 50 Schnitts 18 ist die obere Seilschleifen-Anordnung 37 mittelbar oberhalb dieses Fußabschnittes 15 befindet zwischen das untere Ende des Kopfabschnitts 18 und sich ein in diesem teleskopartig verschiebbarer erster das obere Ende des zweiten Zwischenabschnitts 17 Zwischenabschnitt 16, über welchem ein zweiter eingeschaltet, die mittlere Seilschleifen-Anordnung Zwischenabschnitt 17 vorgesehen ist, der teleskop- 38 ist zwischen das untere Ende des zweiten Zwiartig zum ersten Zwischenabschnitt 16 verschoben 55 schenabschnitts 17 und das obere Ende des ersten werden kann. Ein oberhalb des zweiten Zwischenab- Zwischenabschnitts 16 eingefügt, und die Seilschleischnitts 17 vorgesehener Kopfabschnitt 18 ist im fen-Anordnung 39 ist zwischen das obere Ende des Zwischenabschnitt 17 teleskopartig verschiebbar ge- Fußabschnitts 15 und das untere Ende des ersten führt. An der Spitze des Teleskopauslegers 10 sind Zwischenabschnitts 16 eingeschaltet. Im Gegensatz Wangen 19 zur Lagerung zweier Arbeitsseilrollen 20 60 zu den beiden Seilschleifen-Anordnungen 37 und 38 ! vorgesehen, über welche ein Arbeitsseil 21 von einer dient die Seilschleifen-Anordnung 39 zum Seillännicht dargestellten, am Drehgestell 7 gelagerten Seil- genausgleich des Nackenseils 23 beim Einziehen des trommel zu einem Lasthaken 22 verläuft. Ein mehr- Auslegers z.B. in seine Transportstellung,
teiliges Nackenseil 23 fester Arbeitslänge verbindet Das Einfahrseil 29 ist mit seinem einen Ende auf die Spitze des Teleskopauslegers 10 mit der Spitze der 65 eine unterhalb des Fußabschnitts 15 angeordnete Stützanordnung 11. Seine Arbeitslänge braucht des- kraftgetriebene Seiltrommel 41 aufgespult, während wegen nicht einstellbar zu sein, da der Aufrichtwin- sein anderes Ende 42 am unteren Ende des zweiten kel des Teleskopauslegers 10 durch das Aus- und Zwischenabschnitts 17 befestigt ist. Ein einfacher
legersockel 9, der — wie aus der Seitenansicht nicht Neben dem Nackenseil 23 weist der Teleskopausersichtlich ist — aus zwei Abstand voneinander auf- leger 10 außerdem ein Ausfahrseil 28 zum Verlänweisenden lotrechten, nebeneinander nach aufwärts 20 gern des Auslegers, ein Einfahrseil 29 zum Zurückragenden Teilen besteht. Am Vorderende des Aus- ziehen des Auslegers und ein Steuerseil 30 zur Ge- \ legersockels 9 ist ein Teleskopausleger 10 schwenk- währleistung einer gleichmäßigen und gleichzeitigen ^ bar gelagert, während hinter dem Teleskopausleger Bewegung des Zwischenabschnitts 17 und des Kopf-10 auf dem Auslegersockel 9 eine Stützanordnung 11 abschnitts 18 während der Aus- und Einfahrbewemontiert ist. Der Teleskopausleger 10 weist ein gega- as gung auf. Das Ausfahrseil 28 ist mit seinem einen beltes Fußende 12 auf, welches an den beiden einan- Ende auf eine unter dem Fußabschnitt 15 montierte , der gegenüberliegenden Teilen des Auslegersockels 9 kraftgetriebene Seiltrommel 31 aufgespult und mit j angelenkt ist. Ähnlich besteht auch die Stützanord- seinem anderen Ende 32 im Bereich des unteren Ennung 11 aus zwei parallelen, nebeneinander befindli- des des Kopfabschnitts 18 befestigt. Zwischen seinen ! chen Rahmenteilen, die jeweils mit einem der einan- 30 Enden bildet das Ausfahrseil 28 zwei hintereinanderder gegenüberliegenden Teile des Auslegersockels 9 liegende flaschenzugartige Seilschleifen-Anordnunverbunden sind und dabei aus einem vorderen gen 33 und 34, welche das obere Ende des einen Schenkel 13 und einem hinteren Schenkel 14 beste- Auslegerabschnitts mit dem unteren Ende des hen, von denen letzterer durch einen hydraulischen nächsthöheren Abschnitts verbinden. Die mittlere Arbeitszylinder gebildet ist. Somit kann die Stützan- 35 Seilschleifen-Anordnung 33 verbindet das obere Ordnung 11 in Ausrichtung auf den Teleskopausleger Ende des ersten Zwischenabschnitts 16 mit dem un-10 auf einem Kreisbogen mit einem durch die vorde- teren Ende des zweiten Zwischenabschnitts 17, währen Schenkel 13 festgelegtem Radius verschwenkt rend die obere Seilschleifen-Anordnung 34 das obere werden, sobald die aus den hydraulischen Arbeitszy- Ende des zweiten Zwischenabschnitts 17 mit dem lindern gebildeten hinteren Schenkel 14 verlängert 40 unteren Ende des Kopfabschnitts 18 verbindet,
oder verkürzt werden. Allein durch dieses Ver- Das Nackenteil 23 ist mit seinem einen Ende 35 schwenken der Stützanordnung 11 wird der Aufricht- an der Spitze des Teleskopauslegers 10 und mit seiwinkel des Teleskopauslegers 10 verstellt. nem anderen Ende 36 nahe des unteren Endes dieses til) Der Teleskopausleger 10 besteht gemäß den Figu- Kopfabschnitts 18 befestigt. Entsprechend dem Seilren aus vier Abschnitten. In voll ausgefahrenem Zu- 45 schleifenverlauf der Anordnungen 33 und 34 bildet stand hat er eine Länge von etwa 28 m, obgleich er das Nackenseil 23 eine Reihe von Seilschleifen-Anim Prinzip auch kürzer oder wesentlich langer sein Ordnungen 37, 38 und 39 sowie eine flaschenzugar- und mehr oder weniger Auslegerabschnitte aufweisen tige Seilschleife 40. Zwischen dem Kopfende der könnte. Am Fußende 12 des Teleskopauslegers 10 Stützanordnung 11 und dem Kopfende des Kopfabbefindet sich ein hülsenartiger Fußabschnitt 15. Un- 50 Schnitts 18 ist die obere Seilschleifen-Anordnung 37 mittelbar oberhalb dieses Fußabschnittes 15 befindet zwischen das untere Ende des Kopfabschnitts 18 und sich ein in diesem teleskopartig verschiebbarer erster das obere Ende des zweiten Zwischenabschnitts 17 Zwischenabschnitt 16, über welchem ein zweiter eingeschaltet, die mittlere Seilschleifen-Anordnung Zwischenabschnitt 17 vorgesehen ist, der teleskop- 38 ist zwischen das untere Ende des zweiten Zwiartig zum ersten Zwischenabschnitt 16 verschoben 55 schenabschnitts 17 und das obere Ende des ersten werden kann. Ein oberhalb des zweiten Zwischenab- Zwischenabschnitts 16 eingefügt, und die Seilschleischnitts 17 vorgesehener Kopfabschnitt 18 ist im fen-Anordnung 39 ist zwischen das obere Ende des Zwischenabschnitt 17 teleskopartig verschiebbar ge- Fußabschnitts 15 und das untere Ende des ersten führt. An der Spitze des Teleskopauslegers 10 sind Zwischenabschnitts 16 eingeschaltet. Im Gegensatz Wangen 19 zur Lagerung zweier Arbeitsseilrollen 20 60 zu den beiden Seilschleifen-Anordnungen 37 und 38 ! vorgesehen, über welche ein Arbeitsseil 21 von einer dient die Seilschleifen-Anordnung 39 zum Seillännicht dargestellten, am Drehgestell 7 gelagerten Seil- genausgleich des Nackenseils 23 beim Einziehen des trommel zu einem Lasthaken 22 verläuft. Ein mehr- Auslegers z.B. in seine Transportstellung,
teiliges Nackenseil 23 fester Arbeitslänge verbindet Das Einfahrseil 29 ist mit seinem einen Ende auf die Spitze des Teleskopauslegers 10 mit der Spitze der 65 eine unterhalb des Fußabschnitts 15 angeordnete Stützanordnung 11. Seine Arbeitslänge braucht des- kraftgetriebene Seiltrommel 41 aufgespult, während wegen nicht einstellbar zu sein, da der Aufrichtwin- sein anderes Ende 42 am unteren Ende des zweiten kel des Teleskopauslegers 10 durch das Aus- und Zwischenabschnitts 17 befestigt ist. Ein einfacher
Seilschleifenverlauf 43 zwischen dem oberen Ende des Fußabschnitts 15 und dem unteren Ende des ersten
Zwischenabschnitts 16 wird dadurch gebildet, daß das Einfahrseil 29 von seiner Seiltrommel 41 aus
über eine an der Spitze des Fußabschnitts 15 vorgesehene Seilrolle 44, zurück um eine am unteren Ende
des ersten Zwischenabschnitts 16 angeordnete Seilrolle 45 und aufwärts zur Verankerungsstelle jedes
Endes 42 am unteren Ende des zweiten Zwischenabschnitts 17 geführt ist. Das Steuerseil ist ein endloses
Drahtseil, das um an der Spitze und am unteren Ende des zweiten Zwischenabschnitts vorgesehene
Seilrollen 46 bzw. 47 herumgeführt ist und einen Verankerungspunkt 48 am oberen Ende des ersten
Zwischenabschnitts 16 sowie eine weitere Befestigungsstelle 49 am unteren Ende des Kopfabschnitts
18 aufweist. Selbstverständlich braucht für das Steuerseil 30 nicht unbedingt ein endloses Seil verwendet
zu werden, tatsächlich würden bei einem Kran beträchtlicher Größe in der Praxis zwei getrennte
Drahtseile verwendet werden, die jeweils an den Verankerungspunkten 48 bzw. an der Befestigungsstelle
49 enden.
Bei den flaschenzugartigen Seilschleifen-Anordnungen 33 und 34 umfaßt die mittlere Anordnung 33
zwei an der Spitze des ersten Zwischenabschnitts 16 gelagerte Seilrollen 50 und 51 sowie zwei am unteren
Ende des zweiten Zwischenabschnitts 17 gelagerte Seilrollen 52 und 53. Das Ausfahrseil 28 verläuft von
der Seiltrommel 31 zur Seilrolle 50 in der Spitze des ersten Zwischenabschnitts 16, von hier abwärts zur
Seilrolle 52 am unteren Ende des zweiten Zwischenabschnitts 17, zurück zur Seilrolle 51 in der Spitze
des ersten Zwischenabschnitts 16, abwärts um die Seilrolle 53 am unteren Ende des zweiten Zwischenabschnitts
17 herum und aufwärts zur oberen Seilschleifen-Anordnung 34. Wenn das Ausfahrseil 28
auf die zugeordnete Seiltrommel aufgespult wird, werden somit die am unteren Ende des zweiten Zwischenabschnitts
17 vorgesehenen Seilrollen 52 und 53 aufwärts in Richtung auf die Seilrollen 50 und 51
in der Spitze des ersten Zwischenabschnitts 16 gezogen, wodurch der zweite Zwischenabschnitt 17 aus
dem ersten Zwischenabschnitt 16 herausteleskopiert wird. Von der mittleren Seilschleifen-Anordnung· 33
verläuft das Ausfahrseil 28 aufwärts zur einen Seilrolle 54 der beiden in der Spitze des zweiten Zwischenabschnitts
17 gelagerten Seilrollen 54, 55, die einen Teil der oberen Anordnung 34 bilden. Die andere
Seilrolle 56 in dieser oberen Anordnung 34 ist gemeinsam mit dem befestigten Ende 32 des Ausfahrseils
28 im unteren Ende des Kopfabschnitts 18 vorgesehen. Das Ausfahrseil 28 ist abwechselnd um
die oberen Seilrollen 54, 55 und die untere Seilrolle 56 zum befestigten Ende 32 herumgelegt, so daß bei
seinem Aufspulen auf die Seiltrommel 31 das untere Ende des Kopfabschnitts 18 zum Ausfahren des Teleskopauslegers
10 in Richtung auf die Spitze des zweiten Zwischenabschnitts 17 hingezogen wird.
Die Ausfahr-Seiltrommel 31 und die Einfahr-Seiltrommel
41 können durch nicht dargestellte Hydraulikmotoren angetrieben werden, die in einem ebenfalls
nicht dargestellten Hydrauliksystem derart miteinander gekoppelt sind, daß, wenn eine der Seiltrommeln
31 bzw. 41 ihr zugeordnetes Seil 28 bzw. 29 einspult, die andere Seiltrommel 41 bzw. 31 ihr Seil 29 bzw.
28 abspult.
. Um die verschiedenen Seile in die Innenräume der jeweils aufeinanderfolgenden Auslegerabschnitte 15,
. Um die verschiedenen Seile in die Innenräume der jeweils aufeinanderfolgenden Auslegerabschnitte 15,
16 und 17 umzulenken, werden schräg montierte Seilrollen verwendet. Das von der Seiltrommel 41
abgehende Einfahrseil 29 wird über die am Fußabschnitt 15 schräg angeordnete Seilrolle 44 von der
Außenseite des Fußabschnitts 15 aus in dessen Innenraum umgelenkt und dann durch die schräg gelagerte
Seilrolle 45 am unteren Ende des ersten Zwischenabschnitts 16 in dessen Innenraum hinein geführt.
Auf ähnliche Weise wird das von der außerhalb des Teleskopauslegers 10 angeordneten Ausfahr-Seiltrommel
abgehende Ausfahrseil 28 durch schräg an den Spitzen der Abschnitte 16 und 17 gelagerte
Seilrollen 50 bzw. 54 nacheinander in den ersten und in den zweiten Zwischenabschnitt 16 bzw.
17 hineingeführt.
Zusätzlich zum Verankerungspunkt des Endes 35 des Nackenseils 23 im Bereich der Seilschleifen-Anordnung
40 ist an der Spitze des Auslegers 10 noch eine Seilrolle 57 vorgesehen, während an der Spitze
der Stützanordnung 11 zwei Seilrollen 58 und 59 angebracht sind. Das Nackenseil 23 ist zwischen dem
Verankerungspunkt seines Endes 35 und diesen Seilrollen 57, 58 und 59 flaschenzugartig geführt und
verläuft von der Spitze der Stützanordnung 11 zur Seilschleifen-Anordnung 39 am Fußabschnitt und
dort unter einer an derrAußenwandung dieses Fußabschnitts
15 montierten Seilrolle 60 hindurch. Anschließend läuft es um eine an der Spitze des Fußab-Schnitts
15 schräg angeordnete Seilrolle 61 herum und wieder zurück in das Innere des Fußabschnitts
15 zu einer an der Unterseite des ersten Zwischenabschnitts 16 vorgesehenen Seilrolle 62, von wo aus es
zu einer schräg gelagerten Seilrolle 63 hin läuft, weiche die eine der beiden Seilrollen 63 und 64 der
mittleren Seilschleifen-Anordnung 38 in der Spitze des ersten Zwischenabschnitts 16 des Teleskopauslegers
10 bildet. Die beiden anderen Seilrollen 65 und 66 dieser Anordnung 38 sind am unteren Ende des
zweiten Zwischenabschnitts 17 gelagert, wobei das Nackenseil 23 um diese Seilrollen 63, 64, 65 und 66
herumgeschlungen ist und am unteren Ende des zweiten Zwischenabschnitts 17 aus der mittleren Anordnung
38 von der Seilrolle 66 abläuft. Danach verläuft das Nackenseil 23 zu einer schräg gelagerten
Seilrolle 67, welche die eine der beiden in der Spitze des zweiten Zwischenabschnitts 17 vorgesehenen
Seilrollen 67 und 68 der oberen Seilschleifen-Anordnung 37 darstellt. Eine weitere Seilrolle 69 und das
befestigte Ende 36 des Nackenseils 23 sind am unteren Ende des Kopfabschnitts 18 angebracht und vervollständigen
die obere Seilschleifen-Anordnung 37, wobei das Nackenseil 23 zwischen den an der Spitze
des zweiten Zwischenabschnitts 17 vorgesehenen Seilrollen 67 und 68 sowie der Seilrolle 69 und dem
befestigten Ende 36 am unteren Ende des Kopfabschnitts 18 herumgeführt ist.
In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, daß bei der beschriebenen Anordnung des Ausfahrseils
28 und des Nackenseils 23 keine Teleskopierkraft auf die Spitze des Kopfabschnitts 18 einwirkt, um zu
vermeiden, daß der häufig besonders leichte Aufbau dieses Abschnitts nicht überbelastet wird.
Wenn die Ausfahr-Seiltrommel 31 das Ausfahrseil 28 aufspult und die Einfahr-Seiltrommel 41 das Ausfahrseil
29 abspult, werden die vorher beschriebenen, an den gegenüberliegenden Enden der mittleren und
der oberen Scilschlcifen-Anordnungen 33 bzw. 34
7 8
vorgesehenen Seilrollen unter Verkürzung dieser An- schwindigkeiten relativ zueinander, wobei sie sich
Ordnungen 33 und 34 und somit unter Hervorbrin- tatsächlich in entgegengesetzte Richtungen bewegen
gung einer Ausfahrbewegung des Auslegers 10 ge- können, sofern nicht eine Einrichtung zur Steuerung
geneinander gezogen. Bei einem derartigen Telesko- dieser Auslegerabschnitte 17 und 18 vorgesehen ist.
pieren des Auslegers 10 verlagert sich auch das befe- S Das Steuerseil 30 stellt eine solche Einrichtung dar.
stigte Ende 42 der Anordnung 43 nach auswärts, so Darüber hinaus hält das Steuerseil 30 die Ausleger-
daß das Einfahrseil 29 von seiner Seiltrommel 41 ab- abschnitte 17 und 18 bei stillstehendem Ausleger 10
gespult wird. Gleichzeitig werden die vorher be- unabhängig von der auf den Ausleger 10 einwirken-
schriebenen, an den gegenüberliegenden Enden der den Belastung im einwandfreien Lagenverhältnis
mittleren und der oberen Seilschleifen-Anordnungen io zueinander. Das Steuerseil 30 ist jedoch nur dann er-
38 bzw. 37 vorgesehenen Seilrollen ebenfalls aufein- forderlich, wenn der Ausleger 10 aus mehr als drei
ander zu bewegt, so daß das von den sich verkürzen- Abschnitten besteht.
den Anordnungen 37 und 38 abgegebene Nackenseil Wenn sich der Ausleger 10 in seiner Betriebslage
23 unter Verlängerung der Seilschleifen-Anordnung befindet, ist unabhängig von der jeweiligen Telesko-
40 eingezogen werden kann. Da der Ausleger 10 aus- 15 pierstellung der Auslegerabschnitte 16, 17 und 18
gefahren bzw. verlängert wird, vergrößert sich auch eine Arretierung vorgesehen, welche den Fußab-
der Abstand zwischen der Spitze des Auslegers 10 schnitt 15 gegenüber dem Zwischenabschnitt 16 fest-
und der Spitze der Stützanordnung 11. Das zur Seil- legt. Hierzu dient gemäß F i g. 2 ein Bolzen 72, der in
schleifen-Anordnung 40 hin freigegebene Nackenseil miteinander fluchtende Bohrungen 73 und 73 a in
23 ermöglicht somit eine Längung der Anordnung ao den beiden Auslegerabschnitten 15 bzw. 16 einge-
40, so daß der Aufrichtwinkel des Auslegers 10 bei steckt ist.
einem Ausfahren praktisch gleich bleibt. Zur Arretierung der Abschnitte 16, 17 und 18 des
Bei Umkehrung der Drehrichtung der Ausfahr- Teleskopauslegers in seiner vollständig zusammenge-
und der Einfahr-Seiltrommel 31 bzw. 41 tritt der um- zogenen Stellung kann gemäß F i g. 2 ein Bolzen 71
gekehrte Fall ein, d. h., die Ausfahr-Seiltrommel 31 25 vorgesehen sein, der durch miteinander fluchtende
spult das Ausfahrseil 28 ab, während die Einfahr- Bohrungen 70 b, 70 a u&ä 70 in den Auslegerab-
; Seiltrommel 41 das Einfahrseil 29 einzieht, wobei schnitten 16, 17 bzw. 18 hindurch eingesteckt wer-
letzteres den zweiten Zwischenabschnitt 17 in den er- den kann.
j sten Zwischenabschnitt 16 hineinzieht. Der Befesti- Um den Zwischenabschnitt 16 in den Fußabschnitt
j gungspunkt 48 des Steuerseils 30 am ersten Zwi- 30 15 hinein verlagern zu können, ist es zunächst erforschenabschnitt
16 veranlaßt das Steuerseil 30, sich derlich, nach einer erfolgten gegenseitigen Arretiemit
der Relativbewegung zwischen dem ersten und rung der Abschnitte 16, 17 und 18 den Bolzen 72
: dem zweiten Zwischenabschnitt 16 bzw. 17 mitzube- aus seinen Bohrungen zu entfernen. Danach wird die
\ wegen, und da das Steuerseil 30 über den Befesti- Seiltrommel 31 betätigt, um das Ausfahrseil 28 auf
gungspunkt 49 am unteren Ende des Kopfabschnitts 35 dieselbe Weise wie beim Ausfahren des Auslegers 10
18 mit diesen verbunden ist, synchronisiert die Bewe- einzuholen. Da jedoch die Auslegerabschnitte 16, 17
gung des Steuerseils 30 während des Aus- und Ein- und 18 miteinander verbunden sind, kann das Ausfahrens
des Auslegers 10 die Teleskopverschiebung fahrseil 28 nur die Spitze des ersten Zwischenabzwischen
dem Kopfabschnitt 18 und dem zweiten Schnitts 16 in Richtung auf die Seiltrommel 31 hin
Zwischenabschnitt 17. Die obere und die mittlere 40 ziehen. Am Ende dieses Bewegungswegs ist der erste
Seilschleifen-Anordnung 37 bzw. 38 werden infolge Zwischenabschnitt 16 in der Weise durch den Fußder
Einzieh-Teleskopierbewegung der Auslegerab- abschnitt 15 hindurchgezogen, daß sein unteres
, -f\ schnitte 17 und 18 gelängt, wobei diese Anordnun- Ende vollständig zwischen Teilen des Auslegersok-
£i) gen 37 und 38 das Nackenseil 23 aus der Seilschlei- kels 9 hindurchverlagert ist. Diese Lage des Ausle-
: fen-Anordnung 40 abziehen, welche infolge der Ein- 45 gers entspricht seiner Transportstellung.
: fahrbewegung des Auslegers 10 verkürzt wird. Auf Die Rückstellung des Auslegers 10 aus dieser diese Weise wird der Aufrichtwinkel des Auslegers Transportstellung in seine Arbeitsstellung erfolgt auf 10 auch während seiner Einfahrbewegung praktisch umgekehrte Weise. Hierbei wird die Einfahr-Seilkonstant gehalten. trommel 41 angetrieben, um das Einfahrseil 29 ein-Die vorstehend beschriebene Arbeitsweise ermög- 50 zuholen. Da der Ausleger 10 bereits vollständig zulicht das Aus- oder Einfahren des Auslegers 10 auch rückgezogen ist, wird mit dem Einholen des Einfahrunter Belastung. Außerdem wird der Aufrichtwinkel seils 29 erreicht, daß die schräg angeordnete Seilrolle des Auslegers 10 während des Aus- und Einfahrens 45 am unteren Ende des ersten Zwischenabschnitts selbsttätig aufrechterhalten, ohne die Aufmerksam- 16 in Richtung auf die schräg gelagerte Seilrolle 44 keit des Kranführers zu erfordern. Falls der Kranfüh- 55 an der Spitze des Fußabschnitts 15 gezogen wird. rer den Aufrichtwinkel des Auslegers 10 zu ändern Auf diese Weise wird beim Einholen des Einfahrseils wünscht, braucht er lediglich durch Aus- oder Ein- 29 der erste Zwischenabschnitt 16 aus dem Fußabfahren der die hinteren Schenkel 14 der Stützanord- schnitt 15 so lange herausgezogen, bis er vollständig nung 11 bildenden Arbeitszylinder diese Anordnung ausgefahren ist. Danach kann der Bolzen 72 wieder 11 in die gewünschte Richtung zu verschwenken. 60 durch die miteinander fluchtenden Bohrungen 73 Das Steuerseil 30 erfüllt mehrere Aufgaben. Ein- und 73 a eingeführt werden, um die beiden Abmal gewährleistet es eine gleichmäßige Teleskopver- schnitte 15 und 16 gegeneinander zu arretieren. Schiebung der Auslegerabschnitte 17 und 18 während Auch kann der die beiden Zwischenabschnitte 16 des Aus- und Einfahrens des Auslegers 10. Je nach und 17 sowie den Kopfabschnitt 18 miteinander verder auf den Ausleger ausgeübten Belastung und den 65 riegende Arretierbolzen 71 herausgezogen werden, so Relativgewichten der Auslegerabschnitte 17 und 18 daß diese Auslegerabschnitte freigegeben werden und verschieben sich letztere mit unterschiedlichen Ge- der Ausleger 10 wieder voll betriebsbereit ist.
: fahrbewegung des Auslegers 10 verkürzt wird. Auf Die Rückstellung des Auslegers 10 aus dieser diese Weise wird der Aufrichtwinkel des Auslegers Transportstellung in seine Arbeitsstellung erfolgt auf 10 auch während seiner Einfahrbewegung praktisch umgekehrte Weise. Hierbei wird die Einfahr-Seilkonstant gehalten. trommel 41 angetrieben, um das Einfahrseil 29 ein-Die vorstehend beschriebene Arbeitsweise ermög- 50 zuholen. Da der Ausleger 10 bereits vollständig zulicht das Aus- oder Einfahren des Auslegers 10 auch rückgezogen ist, wird mit dem Einholen des Einfahrunter Belastung. Außerdem wird der Aufrichtwinkel seils 29 erreicht, daß die schräg angeordnete Seilrolle des Auslegers 10 während des Aus- und Einfahrens 45 am unteren Ende des ersten Zwischenabschnitts selbsttätig aufrechterhalten, ohne die Aufmerksam- 16 in Richtung auf die schräg gelagerte Seilrolle 44 keit des Kranführers zu erfordern. Falls der Kranfüh- 55 an der Spitze des Fußabschnitts 15 gezogen wird. rer den Aufrichtwinkel des Auslegers 10 zu ändern Auf diese Weise wird beim Einholen des Einfahrseils wünscht, braucht er lediglich durch Aus- oder Ein- 29 der erste Zwischenabschnitt 16 aus dem Fußabfahren der die hinteren Schenkel 14 der Stützanord- schnitt 15 so lange herausgezogen, bis er vollständig nung 11 bildenden Arbeitszylinder diese Anordnung ausgefahren ist. Danach kann der Bolzen 72 wieder 11 in die gewünschte Richtung zu verschwenken. 60 durch die miteinander fluchtenden Bohrungen 73 Das Steuerseil 30 erfüllt mehrere Aufgaben. Ein- und 73 a eingeführt werden, um die beiden Abmal gewährleistet es eine gleichmäßige Teleskopver- schnitte 15 und 16 gegeneinander zu arretieren. Schiebung der Auslegerabschnitte 17 und 18 während Auch kann der die beiden Zwischenabschnitte 16 des Aus- und Einfahrens des Auslegers 10. Je nach und 17 sowie den Kopfabschnitt 18 miteinander verder auf den Ausleger ausgeübten Belastung und den 65 riegende Arretierbolzen 71 herausgezogen werden, so Relativgewichten der Auslegerabschnitte 17 und 18 daß diese Auslegerabschnitte freigegeben werden und verschieben sich letztere mit unterschiedlichen Ge- der Ausleger 10 wieder voll betriebsbereit ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 409 684/25
Claims (2)
1. Kran mit einem beim Teleskopieren in kon- anordnung relativ zum Ausleger vorzunehmen,
stantem Wippwinkel gehaltenen Teleskopausle- 5 wozu auch eine spezielle Seilabspannanordnung vorger,
bestehend aus einem Fußabschnitt, einem gesehen ist.
oder mehreren Zwischenabschnitten und einem Eine weitere bekannte Anordnung (USA.-Patent-Kopfabschnitt,
der mit seinem Fußabschnitt an schrift 2 999 600) hat eine in ihrer Winkellage zum
einem Sockel wippbar gelagert und mittels eines Krangestell festgelegte Stützanordnung und ein Nak-Nackenseils
fester Arbeitslänge in den verschie- io kenteil, das ausgehend von einer Seiltrommel an der
denen Wippstellungen des Auslegers abgespannt Spitze der Stützanordnung umgelenkt und danach flaist,
wobei das Nackenseil mit seinem einen Ende schenzugartig jeweils um an den Spitzenbereichen
am Fußende des Kopfabschnittes befestigt, zwi- der Auslegerabschnitte angebrachte Rollen herumgeschen
den einzelnen Auslegerabschnitten jeweils schlungen ist und das schließlich am Ende eines Teflaschenzugartig
geführt, sodann vom Fußab- 15 leskopierseilverlaufes vorankert ist. Auch bei dieser
schnitt über das Kopfende einer in der Wipp- bekannten Anordnung kann beim Teleskopieren ein
ebene des Auslegers schwenkbeweglichen Stützan- konstanter Auslegerwinkel bezüglich der Stützanordordnung
gelenkt und schließlich mit seinem ande- nung nicht erhalten werden.
ren Ende am Kopfende des Kopfabschnittes an- Schließlich sind auch noch Auslegerabspannungen
gebracht ist, dadurch gekennzeichnet, 20 bei Kränen bekannt, bei weichen der Seillängenaus-
daß die Stützanordnung (11) in einem praktisch gleich des Nackenseils über gesteuerte Seilwinden
gleichbleibenden Winkel zum Ausleger (10) ge- vorgenommen werden muß.
halten ist und daß das Nackenseil (23) zwischen Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, einen
dem Kopfende der Stützanordnung und dem Kran der eingangs beschriebenen Art derart auszu-
Kopfende des Kopfabschnittes (18) flaschenzug- 25 bilden, daß die Winkellage des Auslegers beim Te-
artig geführt ist, wobei dort die Anzahl der Seil- leskopieren unabhängig von der Auslenkung der
schleifen der Anzahl der zwischen den einzelnen Sitzanordnung selbsttätig'konstant bleibt.
Auslegerabschnitten (15 bis 18) vorgesehenen Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
Seilschleifen im Sinne eines selbsttätigen Längen- löst, daß die Stützanordnung in einem praktisch
ausgleichs beim Teleskopieren angepaßt ist. 30 gleichbleibenden Winkel zum Ausleger gehalten ist
2. Kran nach Anspruch 1, dadurch gekenn- und daß das Nackenseil zwischen dem Kopfende der
zeichnet, daß an den Auslegerabschnitten (15 bis Stützanordnung und dem Kopfende des Kopfab-18)
ein unabhängig vom Nackenseil (23) angrei- schnittes flaschenzugartig geführt ist, wobei dort die
fender Teleskopierseilzug (33, 34, 43) vorgesehen Anzahl der Seilschleifen der Anzahl der zwischen
ist. 35 den einzelnen Auslegerabschnitten vorgesehenen
Seilschleifen im Sinne eines selbsttätigen Längenausgleichs beim Teleskopieren angepaßt ist.
Mit diesen erfindungsgemäßen Lösungsmerkmalen
wird insbesondere erreicht, daß das Nackenseil sich
40 dem Teleskopierablauf entsprechend selbsttätig einstellt, wobei es unabhängig von der Bedienung des
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kran mit Teleskopierantriebs die Winkellage des Auslegers
einem beim Teleskopieren in konstantem Wippwin- konstant hält. Durch die Mehrfachführung der Nakkel
gehaltenen Teleskopausleger, bestehend aus kenseile zwischen der Stützanordnung und dem Kopfeinem
Fußabschnitt, einem oder mehreren Zwischen- 45 ende des Auslegers wird zumindest in diesem Beabschnitten
und einem Kopfabschnitt, der mit seinem reich die Aufhängekraft auf mehrere Seilstränge ver-Fußabschnitt
an einem Abstützrahmen wippbar gela- teilt, die gegebenenfalls für sich blockiert werden
gert und mittels eines Nackenseils fester Arbeitslänge können, so daß bei verhältnismäßig einfachem konin
den verschiedenen Wippstellungen des Auslegers struktivem Aufbau eine insgesamt erhöhte Sicherheit
abgespannt ist, wobei das Nackenseil mit seinem 50 erzielt wird. Ferner kann das Teleskopieren des Auseinen
Ende am Fußende des Kopfabschnittes befe- legers vorteilhafterweise auch bei angehängter Last
stigt, zwischen den einzelnen Auslegerabschnitten je- erfolgen.
weils flaschenzugartig geführt, sodann vom Fußab- Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung
schnitt über das Kopfende einer in der Wippebene der Erfindung kann an den Auslegerabschnitten ein
des Auslegers schwenkbeweglichen Stützanordnung 55 unabhängig vom Nackenseil angreifender Telesko-
gelenkt und schließlich mit seinem anderen Ende am pierseilzug vorgesehen sein.
Kopfende des Kopfabschnittes angebracht ist. Der erfindungsgemäß ausgebildete Kran kann so-
Bei einem derartigen bekannten Kran (USA.-Pa- wohl fahrbar als auch stationär ausgeführt sein. Fer-
tentschrift 3 308 967) ist ein Nackenseil vorgesehen, ner ist seine Auslegerausbildung nicht auf eine be-
das zwar sicherstellt, daß auch während des Telesko- 60 stimmte Anzahl von Auslegerabschnitten beschränkt,
pierens eine Abspannung des Auslegers erfolgt, je- Durch die erfindungsgemäß sichergestellte selbsttä-
doch kann über das am Kopfende der Stützanord- tige Konstanthaltung des Wippwinkels des Teleskop-
nung lediglich umgelenkte Nackenseil ein selbsttäti- auslegers wird schließlich auch noch eine vorteilhafte
ger Längenausgleich im Verhältnis zu den Seillängen, Vereinfachung bei der Bedienung der verschiedenen
die wegen der flaschenzugartigen Seilführung im Te- 65 Arbeitsgänge erzielt.
leskopbereich des Auslegers während des Telesko- Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der Er-
pierens sich ändern, nicht vorgenommen werden. findung an Hand von Zeichnungen näher erläutert.
Wenn bei dieser bekannten Anordnung des Nacken- Es zeigt
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US65808867A | 1967-08-03 | 1967-08-03 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1531160A1 DE1531160A1 (de) | 1970-01-02 |
| DE1531160B2 DE1531160B2 (de) | 1974-05-30 |
| DE1531160C3 true DE1531160C3 (de) | 1975-01-23 |
Family
ID=24639850
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1531160A Expired DE1531160C3 (de) | 1967-08-03 | 1967-12-14 | Kran |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3465899A (de) |
| JP (1) | JPS507815B1 (de) |
| DE (1) | DE1531160C3 (de) |
Families Citing this family (27)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3622013A (en) * | 1969-04-29 | 1971-11-23 | Case Co J I | Extensible boom structure |
| FR2041641A6 (de) * | 1969-05-12 | 1971-01-29 | Potain Sa | |
| US3638806A (en) * | 1969-08-01 | 1972-02-01 | Bliss & Laughlin Ind | Portable crane with extendable boom |
| GB1262553A (en) * | 1969-08-21 | 1972-02-02 | Coles Crane Ltd | A telescopic crane boom |
| US3732988A (en) * | 1970-10-12 | 1973-05-15 | Case Co J I | Jib assembly for telescoping crane boom |
| FR2129912B1 (de) * | 1971-03-15 | 1975-03-21 | Potain Sa | |
| GB1404135A (en) * | 1971-11-04 | 1975-08-28 | Gen Crane Industries | Telescopic structures particularly tower cranes |
| DE2356503A1 (de) * | 1973-11-13 | 1975-05-22 | Krupp Gmbh | Fuer eine beladeeinrichtung eines kernreaktors bestimmter hohler fuehrungsmast |
| US4183440A (en) * | 1977-03-31 | 1980-01-15 | Auto Crane Company | Extensible boom |
| US4166542A (en) * | 1977-12-05 | 1979-09-04 | Bryan John F Jr | Telescoping lattice boom crane |
| DE3030821C2 (de) * | 1979-08-17 | 1983-12-01 | Coles Cranes Ltd., Sunderland, Tyne and Wear | Teleskopausleger-Seilabspannung |
| DE3030820C2 (de) * | 1979-08-17 | 1987-01-29 | Coles Cranes Ltd., Sunderland, Tyne and Wear | Mobilkran mit einem Teleskopausleger |
| US4352434A (en) * | 1980-05-01 | 1982-10-05 | Fmc Corporation | Pendant supported hydraulic extensible boom |
| US4489838A (en) * | 1981-08-17 | 1984-12-25 | Fmc Corporation | Low droop multi-part pendant supported boom |
| US4492312A (en) * | 1982-06-30 | 1985-01-08 | Fmc Corporation | External pendant pay-out system with anti-droop control |
| US4544071A (en) * | 1982-06-30 | 1985-10-01 | Fmc Corporation | External pendant pay-out system with anti-droop control |
| US4467928A (en) * | 1982-06-30 | 1984-08-28 | Fmc Corporation | Pendant supported boom with fixed and live pendant portions |
| US4460098A (en) * | 1982-06-30 | 1984-07-17 | Fmc Corporation | Pendant control system for pendant supported boom |
| US4711334A (en) * | 1986-08-28 | 1987-12-08 | Barry Joseph A | Telescopic chute for mixer discharge |
| DE3840408A1 (de) * | 1988-03-23 | 1989-10-05 | Liebherr Werk Ehingen | Fahrzeugkran mit teleskopausleger |
| IL98944A0 (en) * | 1991-07-24 | 1992-07-15 | Hammer Mordechai | Device which widens and narrows for multiplying and transferring movement in space |
| DE4445165C2 (de) * | 1994-12-17 | 2000-02-17 | Abb Patent Gmbh | Verfahren und Stockbaum zum Errichten von Gittermasten |
| DE202010014103U1 (de) * | 2010-10-08 | 2012-01-10 | Liebherr-Werk Ehingen Gmbh | Auslegerelement, Teleskopausleger sowie Baufahrzeug |
| CN102502429B (zh) * | 2011-12-13 | 2014-06-04 | 中联重科股份有限公司 | 伸缩式桁架臂和工程机械 |
| CN203767893U (zh) * | 2014-02-26 | 2014-08-13 | 浙江三一装备有限公司 | 伸缩臂和工程机械 |
| RU2629998C1 (ru) * | 2016-03-09 | 2017-09-05 | Владимир Никитич Тарасов | Способ управления краном-трубоукладчиком |
| RU2676900C1 (ru) * | 2017-11-21 | 2019-01-11 | Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего образования "Сибирский государственный автомобильно-дорожный университет" (СибАДИ) | Автомобильный кран |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2774484A (en) * | 1953-05-20 | 1956-12-18 | Osgood Company | Gantry |
| US2819803A (en) * | 1954-10-12 | 1958-01-14 | Leo B Obenchain | Boom for cranes |
| US3029954A (en) * | 1959-02-24 | 1962-04-17 | William H Grant | Adjustable boom crane |
| DE1217041B (de) * | 1964-10-01 | 1966-05-18 | Demag Zug Gmbh | Teleskopausleger mit einem innerhalb des Auslegers angeordneten Kraftgeraet |
| US3308967A (en) * | 1965-10-06 | 1967-03-14 | Byron F Barkley | Extensible boom crane |
-
1967
- 1967-08-03 US US658088A patent/US3465899A/en not_active Expired - Lifetime
- 1967-12-14 DE DE1531160A patent/DE1531160C3/de not_active Expired
- 1967-12-28 JP JP8400867A patent/JPS507815B1/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1531160A1 (de) | 1970-01-02 |
| JPS507815B1 (de) | 1975-03-29 |
| US3465899A (en) | 1969-09-09 |
| DE1531160B2 (de) | 1974-05-30 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1531160C3 (de) | Kran | |
| DE3128399C2 (de) | ||
| EP3519344B1 (de) | Teleskopausleger mit stangenabspannsystem für einen mobilkran und abspannverfahren hierfür | |
| DE2406590A1 (de) | Kran, insbesondere autokran mit einem teleskopausleger und einem spitzenausleger und verfahren zur befestigung des spitzenauslegers am teleskopausleger | |
| DE3030820C2 (de) | Mobilkran mit einem Teleskopausleger | |
| DE2950884A1 (de) | Fahrbarer kran | |
| DE3030821C2 (de) | Teleskopausleger-Seilabspannung | |
| DE3018560C2 (de) | ||
| DE2757954A1 (de) | Kran mit teleskopausleger | |
| DE1506519C2 (de) | Teleskopausleger | |
| DE2300643A1 (de) | Fahrzeugkran | |
| DE2258807A1 (de) | Teleskopierbarer ausleger, vorzugsweise eines auto- oder mobilkranes | |
| DE202005005627U1 (de) | Kran sowie Abspannvorrichtung hierfür | |
| DE2628016C2 (de) | Mobilkran mit Teleskophauptausleger | |
| DE2212249C2 (de) | Aufstellbarer Turmkran mit am Mast angelenktem Teleskopausleger | |
| DE2419339A1 (de) | Hoehenverstellbares, fahrbares geruest | |
| DE2653458C3 (de) | Greiferkrananlage für landwirtschaftliche Futterbergehallen | |
| DE2237403C3 (de) | Klappbarer Turmdrehkran | |
| EP3943438B1 (de) | Fahrbarer kran mit teilbarem a-bock | |
| DE2224453C3 (de) | Zusammenklappbarer Turmdrehkran | |
| DE2064511C3 (de) | Anordnung zum Aufrichten einer Mastkonstruktion | |
| DE1531142C (de) | Rückkippsicherung für den Ausleger eines auf einem Fahrgestell montierten Krans | |
| DE2351776A1 (de) | Fahrzeugkran | |
| DE1531142B2 (de) | Rueckkippsicherung fuer den ausleger eines auf einem fahr gestell montierten krans | |
| DE1957714A1 (de) | Umlegarer Turmkran |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |