DE2114402A1 - Verteilerkran - Google Patents
VerteilerkranInfo
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- B66C23/18—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes
- B66C23/26—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes for use on building sites; constructed, e.g. with separable parts, to facilitate rapid assembly or dismantling, for operation at successively higher levels, for transport by road or rail
- B66C23/34—Self-erecting cranes, i.e. with hoisting gear adapted for crane erection purposes
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- Structural Engineering (AREA)
- Transportation (AREA)
- Jib Cranes (AREA)
Description
Jean NOLY 23. März 1971
Villa "Tasco" Zo/Nie - Io 585
1 Quartier Briand
LA CLAYETTE, Frankreich
Verteilerlcran
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Verteilerlcran mit anhebbarem Ausleger, der am Scheitelpunkt des Mastes angelenkt
und an seinem freien Ende mit einem Hebeseil versehen ist, wobei der Mast zusätzlich an seinem unteren Ende
mit einer festen horizontalen Querachse am Scheitelpunkt eines Stützbocks angelenkt ist, der vorn an der Plattform
angeordnet ist, deren hinteres Ende einen Ballast trägt, und mit Vorrichtungen zum Anheben des Mastes und des Auslegers
.
Auf dem Gebiet der Kräne sind im wesentlichen zwei unterschiedliche
Ausführungskategorien bekannt.
Bei der ersten Kategorie weist der Kran einen Verteilerausleger
auf, auf welchem sich eine Laufkatze bewegt, die den Lasthaken trägt. Dieser Ausleger ist In der senkrechten
Ebene feststehend und in dor horizontalen Ebene schwenkbar. Die senkrechte Verlagerung der Last erfolgt durch eine Hebe-
- 2 -109844/1041 BAD ORiGlNAL
vorrichtung, die im allgemeinen ein über die Laufkatze geführtes
Seil aufweist. Der gesamte Kran wird mit Hilfe
eines Kranfahrwerkes verschoben.
eines Kranfahrwerkes verschoben.
Kräne dieser Art haben den Nachteil, daß ein Spezialiaechaniemus
für das Zusammen- und Auseinanderklappen des Mastes und des Auslegers erforderlich ist, wobei dieser Mechanismus
während des Normalbetriebes des Krane nicht bewegt wird und
ungenutzt bleibt.
Bei der zweiten Kategorie ist das liebeseil am Ende eines
Auslegers aufgehängt, dessen Neigung in der Vertikalebene
mit Hilfe eines Hebewerks variabel einstellbar ist· Diese
Neigungsänderung des Auslegers ermöglicht das Verteilen oder Verschieben der Last, deren vertikale Verstellungen hierzu durch ein Hubwerk gesteuert werden.
Auslegers aufgehängt, dessen Neigung in der Vertikalebene
mit Hilfe eines Hebewerks variabel einstellbar ist· Diese
Neigungsänderung des Auslegers ermöglicht das Verteilen oder Verschieben der Last, deren vertikale Verstellungen hierzu durch ein Hubwerk gesteuert werden.
Wie bei der voranstehend schon erwähnten Ausführungekategorie weist auch diese ein Fahrwerk zur Fortbewegung des gesamten
Krans auf. Jedoch gestaltet sich dieser Vorgang schwierig, wenn an der Spitze des Auslegers eine Last aufgehängt ist.
Schließlich benötigen die Hontage und das Aufsteilen eines
solchen Krans eine beträchtliche Vorbereitungszeit«
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diese Nachteile zu vermeiden, indem jeglicher vorbereitende Arbeitsgang
für das Aufstellen des Krans wegfällt, die Lasten mit dem Hebe- und Montagewerk des Krans verteilt werden, wodurch
die Laufkatze der bekannten Verteilerausleger entfallen und mit Hilfe eines Auslegers verlagert werden, der
von dem Hebewerk automatisch betätigt wird, wobei eine konstante Neigung trotz dor Neigungsänderung des Mastes in
bezug auf die Horizontale beibehalten wird, um die Steuerung mittels des Hebewerks und der Verschiebungen eines freibeweglichen Dallastos erfolgt, der automatisch den Gleichgewichtszustand des Krans herstellt und die Lastverteilung
bezug auf die Horizontale beibehalten wird, um die Steuerung mittels des Hebewerks und der Verschiebungen eines freibeweglichen Dallastos erfolgt, der automatisch den Gleichgewichtszustand des Krans herstellt und die Lastverteilung
über den Rädern während des Transportes verbessert.
-■ r — evr 109844/ 1041
Die Lösung dieser Aufgabe wird dadurch erzielt, daß das Hebewerk des Krans den Bewegungeablauf bei der Verteilung
der Last, welche ein an der Auslegerspitze angebrachtes
Lastseil trägt, steuert.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist zumindest eine
an der Gelenkachse des Auslegers am Scheitelpunkt des Mastes angelenkte Strebe vorgesehen, deren eines freie Ende eine
Zugvorrichtung, die mit einem Ende an dem anhebbaren Ausleger und mit dem anderen Ende auf der Plattform befestigt
ist, um die Richtung des Auslegers möglichst konstant zu halten, wenn die Neigung des Mastes um eine Stützachse variiert, wobei eine Schraubwinde und Stangen den freibeweglichen
Mastfuß mit einem Ballast verbinden, der auf der Plattform nach vorn und hinten verschiebbar ist, wodurch automatisch
der Gewichtsausgleich erfolgt, indem sich beim Zurückweichen der Auslegerspitze der Ballast nach vorne und beim Vorschieben der Auslegerspitze nach hinten bewegt.
Die Stangen konstanter Länge, welche den Ballast mit dem Mastfuß verbinden, sind vorteilhafterweise unterhalb einer
Schwenkachse einer Stütze angelenkt. Bei dieser Anordnung weist der Teleskopausleger die im Auslegerfuß verschiebbare
Auslegerspitze auf, wobei am Auslegerfuß der Befestigungspunkt der Vorrichtung für die Richtungssteuerung vorgesehen
ist.
Die Seile steuern vorzugsweise automatisch das Ein- und Ausfahren des Teleskopauslegers, wenn der Scheitelpunkt des
Mastes nach vorn kippt bzw. sich nach hinten verschiebt. Bei dieser Ausführungsfor» erfolgen die Verschiebungen der Auslegerspitze und des Ballastes für die Gleichgewichtseinstellung mit dem gleichen Seilwerk, dessen Seile im Inneren dee
Auslegerfußes, des Mastes und auf der Plattform umlaufen.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
109844/10U ^4"
- 4 -Es zeigen:
Fig. 1 den Kran in zusammengeklappter Transportstellung,
Fig. 2 den Kran während des Aufrichtens,
Fig. 3 den Kran in Arbeitsstellung mit vertikalem Mast,
Fig. k den Kran in Arbeitsstellung bei maximaler Ausladung,
Fig. 5 die Arbeitsstellung des Krans bei minimaler Ausladung,
wobei die Last direkt auf dem Fahrgestell absetzbar ist,
Fig. 6 die Steuervorrichtung für das Aufrichten , das Ausfahren des Auslegers und für das Verschieben
des Ballastes,
Fig. 7 und 8 eine schematische Darstellung des Seilsteuersystems
für das Ausfahren des Auslegers beim Übergang von der Stellung in Fig. k in die Stellung
in Fig. 5,
Fig. 9 im Detail das Ausgleichssystem mit den Seilrollen
und sein Verriegelungssystem auf dem Ballast und
Fig. Io eine abgewandelte Ausführungsform, bei der die
Abstützplatte für die Last fest mit der Drehplattform verbunden ist.
Der in der Zeichnung dargestellte Kran weist ein Fahrgestell mit einer Drehachse 2 in der Mitte auf, welches eine
Plattform 3 trägt. Das Fahrgestell 1 wird von Räderpaaren k und 5 zweier Achsen getragen. Zumindest eine der Achsen
ist angetrieben, wodurch sich der Kran aus eigener Kraft
1 0 9 8 A 4 / 1 0 U 1 BAD ORIGINAL
vorwärts bewegt. Auf der Plattform 3 ist hinten ein Ballast
6 angeordnet, der auf nicht dargestellten, an sich bekannten Gleitschienen oder Laufbahnen geführt und nach vorn
oder hinten verschiebbar ist.
Vorn auf der Plattform 3 ist eine senkrecht aufgerichtete,
mit der Plattform 3 fest verbundene Stütze 7 vorgesehen, die an ihrem Scheitelpunkt eine horizontale Querachse 8 trägt.
An dieser Achse 8 ist ein unterer Teil Io eines Mastes 9 angelenkt. Bei aufgeklapptem Mast befindet sich der Fuß Io
unterhalb der Schwenkachse 8 (Fig. 5). Das Aufrichten des Mastes 9 steuert eine an sich bekannte Vorrichtung wie beispielsweise eine Schraubwinde 11, die einerseits am Fuß Io
des Mastes 9 und andererseits an einer festen Lasche 12 der Plattform 3 angelenkt ist. Zwei Seite an Seite angeordnete
Stangen 13 erscheinen in den Fig. 1 bis 5 wie eine Stange.
Diese Stangen 13 sind mit einem Ende an dem Mastfuß Io und mit dem anderen Ende an dem Ballast 6 angelenkt· Es ist ersichtlich, daß durch diese Anordnung beim Ausfahren der
Schraubwinde 11 ein Schwenken des Mastes 9 nach hinten in Richtung des Pfeils 14 in Fig. 5 und ein gleichzeitiges
Vorwärtsschieben des Ballastes 6 in Richtung des Pfeils 15
in Fig. 5 erfolgt. Beim Einziehen der Schraubwinde 11 (Fig.
4) kippt dagegen der Mast 9 nach vorn in Richtung des Pfeils 16, und der Ballast 6 schiebt sich in Richtung des
Pfeils 17 zurück.
Im Scheitelpunkt des Mastes 9 ist eine Achse 18 vorgesehen, an welcher zwei Streben 19, 2o und ein Fuß 21 eines Teleskopauslagere angelenkt sind.
In diesem Fuß 21 ist eine Auslegerspitze 22 verschiebbar, die an ihrem freien finde eine Rolle 23 für die Aufnahme eines
Lastseiles 24 trägt, an welchem eine Last 25 aufgehängt ist.
Die Steuerung des Lastseils 24 erfolgt auf herkömmliche Art mit einer bekannten, nicht dargestellten, auf der Plattform
3 angeordneten Vorrichtung.
-G-1 O 9 8 4 4 / 1 O A 1 bad original
Vorn am Auslegerfuß 21 ist ein Ende 26 einer Zugvorrichtung
27 verankert, die über die Scheitelpunkte 28 und 29 der Gelenkstreben 19 und 2o verläuft und mit dem anderen Ende
an einem festen Punkt der Plattform 3 verankert ist. Diese Zugvorrichtung 27 besteht aus einem Seilzug oder aus einer
Verbindung von drei aneinander angelenkten Stangen. Die Gesamtlänge zwischen den Enden 26 und 3o ist in jedem Fall
konstant, so daß der Ausleger 21, 22 praktisch stets die gleiche Neigung zur Horizontalen aufweist, ob der Mast 9
nun senkrecht steht wie in Fig. 3 oder nach vorne wie in Fig. 4 geneigt ist·
Vorn am Fahrgestell 1 und über der Achse der Räder 4 ist
eine Stützplatte 31 befestigt, die die Last 25 aufnimmt.
Diese Platte 31 befindet sich senkrecht unter der Rolle der Auslegerspitze 22, wenn sich der Kran in der Stellung
kleinster Ausladung wie in don Fig. 2 und 5 gezeigt befindet.
In den Fig. 6 bis 9 ist ein Zwei-Seilsystern dargestellt,
mit dein automatisch das Ausfahren (Fig. 4 und 7) und das
Einziehen (Fig. 5 und 8) des jTeleslcopauslegors erfolgt,
wenn durch Betätigung der Schraubwinde Il die Neigung dos
Mastes 9 verändert wird.
Ein Seil 32 ist mit einem Ende 34 vorn an der Plattform
befestigt und läuft über eine Rolle 35* die hinten an einem
beweglichen Rollenzugscheit 36 angeordnet ist· Des weiteren
läuft das Seil 32 über zwei Unilenkrollen 37 und 38, die vorn
an der Plattform 3 angeordnet sind, und über eine weitere Umlenkrolle
39, die hinten an einem beweglichen Rollenzugscheit 4o vorgesehen ist, zurück. Von hier läuft da« Seil
über eine Rolle 41, deren feste Achse die Plattform 3 trägt,
zu einer Rolle 42, die auf der Schwenkachse 8 des Mastes
angelenkt ist, des weiteren über eine Rolle 43, die auf der
Achse 18 des Auslegerfußes 21 zentriert ist und schließlich über eine Rolle 44, die vorn am Auslegerfuß 21 angeordnet
1 0 9 8 k A / 1 0 4 1 BAD OR!GlNAL
ist, zu der Auslegerspitze 22, an welcher es mit dem anderen Ende 45 hinten befestigt ist.
Ein weiteres Seil 33 (Fig. 6 und 8) ist mit einem Ende 46 hinten an der Plattform 3 verankert und läuft über eine Rolle
47, mit der das bewegliche Rollenzugscheit 4o hinten versehen
ist. Das Seil 33 läuft über zwei Umlenkrollen 48 und 49 weiter,
die hinten an der Plattform 3 angeordnet sind, über eine Rolle 50, die hinten am beweglichen Rollenzugscheit 36
angebracht ist, über eine Umlenkrolle 5I hinten an der Plattform
3t über eine vorne an der Plattform 3 gelegene Rolle
52, über eine Rolle 53t die auf der Schwenkachse 3 des Maates
9 zentriert ist, über eine Rolle 54, die auf der Achse l8
des Auslegerfußes 21 sitzt, und ist mit dem anderen Ende 55
am hinteren Ende der-Auslegerspitze 22 befestigt.
Aus den Fig. 6 bis 8 ist ersichtlich, daß die Seile 32 und
33 auf jeder Seite des Krane angeordnet sind. Insbesondere sind die Rollenzugscheite 36 und 4o entlang der beiden Gleit-Führungsbahnen
des Daliastes 6 auf der Plattform 3 freibeweglich angeordnet.
Zusätzlich ist an jeder Seite jeder Gleitbahn der Plattform 3 ein fester Anschlag 56 vorgesehen, gegen welchen das entsprechende
Rollenzugscheit 36 oder 4o anschlägt, wodurch dessen Bewegung nach vorn begrenzt wird (Fig. 9, Pfeil 57).
Unter dem freibeweglichen Ballast 6 sind zwei Verriegelungsvorrichtungen 5^. vorgesehen, von denen die eine das Rollenzugscheit
4o, die andere das Rollenzugseheit 36 mitnimmt,
wenn &ich der Ballast 6 nach hinten verschiebt in Richtung des Pfeils 59 in Fig. 9t nachdem er die vom Anschlag 56 begrenzte
Ebene 60 überschritten hat. Wenn dagegen der Ballast 6 nach vorn geschoben wird (Fig. 9, Pfeil 6l), gehen die
Rollenzugscheite 36 und 4o so weit mit, bis sie sich hinter der Ebene 60 befinden, d. h., rechts davon in Fig. 9. Auf
- 8 -; TO 9 8 4 4 / 1 0 U 1 BAD ORIGINAL
dor Höhe der Ebene 60 stoßen die Rollenzugscheite 36 und 4o ■
an die Anschläge 56 an. Wenn der Ballast 6 in Richtung des Pfeils 61 über die Ebene 60 hinaus weiterbewegt wird, werden
die Rollenzugscheite 36 und ko von den Anschlägen 56 zurückgehalten. Diese Verschiebungsphase des Ballastes 6
entspricht dem Zusammenklappen des Krans, d. h. der Mast
wird in Richtung des Pfeils Ik über die eine extreme Arbeitsstellung
hinaus abgesenkt (Fig. 5).
Die Wirkungsweise ist die folgende!
Wenn der Kran mit eingefahrenem Ausleger 21, 22 zusammengeklappt
ist (Fig. 1) und der Ballast seine extreme vordere Stellung einnimmt, genügt es, die Schraubwinde 11 auszufah-
- den Mast 9 in Richtung des Pfeils 62 (Fig. 2) anzuheben}
- den Ausleger 21 durch Ziehen an der Zugvorrichtung anzuheben)
- den Ballast 6 nach hinten zu bewegen, der beim Überschreiten
der Ebene 60 (Fig. 2 und 9) die Rollenzugscheite 36 und 4o mitnimmt.
Die Anhebebewegung bis zu den Arbeitestellungen in den
Fig, 2 und 5 und darüber hinaus (Fig. 3 und 4) mit der
Schwenkbewegung des Mastes 9 nach vorn in Richtung des Pfeils 16 leitet
- zunächst das Zurückholen des Ballastes 6 ein, wodurch automatisch über der Plattform das Gleichgewicht hergestellt
und die Stabilität der Maschine verbessert wird|
- läßt zusätzlich aufgrund des durch den Ballast 6 auf das
Seil 32 ausgeübten Zuges die Spitze 22 des Teleskopauslegers ausfahren (Fig. 7, Pfeil 63).
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BAD ORIGINAL " 9 "
Dadurch wird die Last 2 5 durch das gleichzeitige Kippen des
Mastes 9 in Richtung des Pfeils 16 und das Auefahren des Toleskopauslegers 21, 22 weiter nach vorn geschoben· Klappt
hingegen der Mast 9 nach hinten (Pfeil 14, Fig· 5 und 8), so
wird der Ballast 6 nach vorne geschoben und bewirkt durch den Zug am Seil 33 das Einfahren der Auslegerspitze 22 in
das Innere des Fußes 21 (Pfeil 64).
Es ist ersichtlich, daß die Last 23 erheblich in der Horizontalen
verschoben wird wie bei einem klassischen Verteilerkran, obgleich der erfindungsgemäße Kran keine Laufkatze aufweist*
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist aus den Fig. 2 und 5
deutlich erkennbar, nämlich daß das Zurückholen des Mastes 9 in Richtung des Pfeils Ik es ermöglicht, die Lastrolle 23
über die Stützplatte 31 zu bringen und die Last auf dieser abzusetzen« Da die Last auf der Stützplatte des Chassis 1
aufsitzt und nicht freischwobend am Ende θine3 Solls aufgehängt
ist, wie das bei bekannten Kränen der Fall ist, ermöglicht dies, den mit seinen Rädern k und 5 auf dem Boden rollenden
Kran vorwärts zu bewegen, wobei die auf der Platte 3I aufgesetzte Last transportiert wird.
In Fig· Io ist eine abgewandelte Ausführungsform dargestellt,
bei der die Platte 31 zur Aufnahme der Last 25 vorne mit der
Drehplattform fest verbunden ist, welche langer ausgebildet ist als bei der voranstehend beschriebenen Ausführungsform.
Es ist selbstverständlich, daß die beschriebene Maschine in
einer abgewandelten Ausführung«form realisiert worden kann,
bei der dor Ausleger 21, 2P nicht teleskopierbar ist. In
diesem Falle wird die Rolle 23 direkt am Ende eines starren Auslegers angebracht und die Seile 32 und 33 entfallen.
Ansprüche 1
1098U/1.041 eADometNAL
Claims (2)
- 21U402- Io AnsprücheVerteilerkran mit anhebbarem Ausleger, der am Scheitelpunkt des Maates und an seinem freien Ende mit einem Hebeseil versehen ist, wobei der Mast zusätzlich an seinem unteren Ende mit einer festen horizontalen Querachse am Scheitelpunkt eines Stützbocks angelenkt ist, der vorn an der Plattform angeordnet ist, deren hinteres Ende einen Ballast trägt, und mit Vorrichtungen zum Anheben des Mastes und des Auslegers, dadurch gekennzeichnet , daß das Hebewerk (32 bis 55) des Krans den Bewegungsablauf bei der Verteilung der Last (25)« welche ein an der Auslegerspitze (22) angebrachtes Lastseil (24) trägt, steuert.
- 2. Verteilerkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß zumindest eine an der Gelenkachse (Iu) des Auslegers (21, 22) am Scheitelpunkt des Mastes (9) angelenkte Strebe (19, 2o) vorgesehen ist, deren eines freies Ende (28 bzw. 29) eine Zugvorrichtung (27), die mit einem Ende (26) an dem anhebbaren Ausleger (21, 22) und mit dom anderen Ende (3o) auf der Plattform (3) befestigt ist, um die Richtung des Auslegers (21, 22) möglichst konstant zu halten, wenn die Neigung des Mastes (9) uia eine Stützachse variiert, wobei eine Schraubwinde (11) und Stangen (13) den freibeweglichen Mastfuß (lo) mit einem Ballast (6) verbinden, der auf der Plattform (3) nach vorn und hinten verschiebbar ist, wodurch automatisch der Gewichtsausgleich erfolgt, indem sich beim Zurückweichen der Auslegerspitze (22) der Ballast (6) nach vorne und beim Vorschieben der Auslogerspitze (22) nach hinten bewegt.3» Vertoilerkraii nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch g e 1; e η η a ο i e h η e t , daß die Stangen (13)- 11 -103844/1041konstanter Länge, welche den Daliast (6) mit dem Mastfuß (lo) verbinden, am ilast (9) unterhalb einer Schwenkachse (3) einer Stütze (7) angelenkt sind.Verteilerkran nach einem oder mehreren der voranstellenden Ansprüche 1 bis 3* dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Gewichtsausgleich für den Kran während des Betriebes als auch das Anbringen der Last (25) beim Transport über den Rudern (4, 5) des Fahrgestelle (1) durch Verschieben des Ballastes (6) erfolgt·Verteilerkran nach einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Teleskopausleger die im Auslegerfuß (21) verschiebbare Auslegerspitze (22) aufweist, wobei am Auslegerfuß (21) der Befestigungspunkt (26) der Zugvorrichtung (27) für die Richtungssteuerung vorgesehen ist.Verteilerkran nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet , daß die Seile (32, 33) automatisch das Aus- und Einfahren des Teleskopauslegers (21, 22) steuern, wenn der Scheitelpunkt des Mastes (9) nach vorn kippt bzw. sich nach hinten verschiebt.Verteilerkran nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Seile (32, 33) für die Steuerung der Verschiebung des Teleskopauslegers (21, 22) mit den Enden (45, 55) hinten an der sich verschiebenden Auslegerspitze (22) befestigt sind, während die anderen Enden (34, 46) auf der Grundplattform (3) des Krane verankert sind, wobei jedes der Seile (32, 33) über Umlenkrollen und seitliche Rollen (35, 37, 33, 39, 41, 42, 43, 44 bzw. 47, 43, 49, 5o, 51, 52, 53, 54) läuft, die freibewegliche Rollenzugscheite (36, 4o) aufweisen und auf dem verschiebbaren Ballast (6) verriegelbar sind.- 12 -109844/104121H402O. Verteilerkran nach den Ansprüchen 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der beiden freibeweglichen Rollenzugscheite (36, 4o) mit zwei Rollen (35» ?o bzw. 39, 47) verbunden ist, wobei über die Rollen (35, 39) das Seil (32) für das Ausfahren und über die Rollen (47» 5o) das Seil (33) für das Einfahren des Teleskopauelegers (21, 22) läuft.9· Verteilerkran nach einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß vorn am Fahrgestell (1) über der Achse der Räder (4) eine Stützplatte (3D vorgesehen ist, über welche das Lastende des sich in der hinteren Arbeitsstellung befindlichen Auslegers (21, 22) liegt.Io. Verteilerkran nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützplatte (31) vorne auf der verlängerten Drehplattform (3) angeordnet ist, wobei das Lastende in der hinteren Arbeitsstellung des Auslegers (21, 22) oberhalb der Stützplatte (31) liegt.109844/ 1 041
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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| Country | Link |
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|---|---|
| ES195282U (es) | 1975-02-01 |
| FR2096646B1 (de) | 1974-10-31 |
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