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DE2030746A1 - Fensterrahmen aus Kunststoff mit einer Verstärkungseinlage, welche zugleich Zentralverschluß ist - Google Patents

Fensterrahmen aus Kunststoff mit einer Verstärkungseinlage, welche zugleich Zentralverschluß ist

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Publication number
DE2030746A1
DE2030746A1 DE19702030746 DE2030746A DE2030746A1 DE 2030746 A1 DE2030746 A1 DE 2030746A1 DE 19702030746 DE19702030746 DE 19702030746 DE 2030746 A DE2030746 A DE 2030746A DE 2030746 A1 DE2030746 A1 DE 2030746A1
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DE
Germany
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frame
plastic
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window
channel
Prior art date
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Pending
Application number
DE19702030746
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Pusl, Johann, 8069 Scheyem
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pusl, Johann, 8069 Scheyem filed Critical Pusl, Johann, 8069 Scheyem
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/32Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
    • E06B3/34Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with only one kind of movement
    • E06B3/341Tilt-and-turn wings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/06Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with three or more sliding bars
    • E05C9/063Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with three or more sliding bars extending along three or more sides of the wing or frame
    • E05C9/066Locks for windows or doors specially adapted for tilt and turn
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/04Wing frames not characterised by the manner of movement
    • E06B3/06Single frames
    • E06B3/08Constructions depending on the use of specified materials
    • E06B3/20Constructions depending on the use of specified materials of plastics
    • E06B3/22Hollow frames
    • E06B3/221Hollow frames with the frame member having local reinforcements in some parts of its cross-section or with a filled cavity
    • E06B3/222Hollow frames with the frame member having local reinforcements in some parts of its cross-section or with a filled cavity with internal prefabricated reinforcing section members inserted after manufacturing of the hollow frame
    • E06B3/223Hollow frames with the frame member having local reinforcements in some parts of its cross-section or with a filled cavity with internal prefabricated reinforcing section members inserted after manufacturing of the hollow frame the hollow frame members comprising several U-shaped parts assembled around a reinforcing core member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

  • Fensterrahmen aus Kunststoff mit einer Verstärungseinlage,welche zugleich Zentralverschluß ist.
  • Die Erfindung betrifft einen Fensterrahmen aus Kunststoff mit einer Verstär3cungseinlage(Metallprof iileiste) in den Rahmenseitenteilen,welche zugleich als Zentralverschluß ausgebildet ist.
  • Bei Fensterrahmen ist es bekannt,ein längs dreier Rahmenseiten beweglich angeordnetes,durch einen einzigen Hebel betätigbares Stellglied vorzusehen, durch welches die Scharnier- bzw. Verriegelungsbeschläge in die verriegelte oder in die zum Kippen um eine horizontale Achse bzw. zum Schwenken oder Drehen um eine vertikale Achse erforderlichen Stellungen bewegbar sind.er Hebel und das Stellglied weisen demnach drei verschiedene Positionen auf,welche dem Verriegeln, Kippen und Drehen zugeordnet sind.Über die Eckbereiche des Rahmens wird die Bewegung des Stellglieds durch geeignete Verbindungselemente,wie z.B. Ketten, Federm oder dergl. , übertragen.
  • Das Stellglied und die Verbindungselemente werden am Fensterrahmen in geeigneten Führungskanälen geftlhrt,welche bisher gesondert angefertigt und mit dem Fensterrahmen verbunden werden.
  • Kunststoff-Fensterrahmen miissen,um eine genügende Stabilität zu erhalten,zusätzlich ausgesteift werden.Sie werden bisher aus einem Hohlprofil derart hergestellt,daß man in die einzelnen Rahmenseitenteilen eine Versteifung z. B. einen Stahlstab,ein Vierkanteisen oder ein biegesteifes Hohlprofil, einsteckt und die Rahmenseitenteile anschließend miteinander zum geschlossenen Rahmen verschweißt, so daß die Aussteifung allseitig vom Kunststoff umgeben ist. Durch diese Art der Herstellung ergiebt sich der Bachteil,daß in den besonders empfindlichen Eckbereichen keine Aussteifung vorhanden ist und daß Zentralverschlußgetrlobo nur sehr schwierig und mit hohen Kostenaufwand anzubringen sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist ea,ein kunststoff-Fenster zu ermöglichen,bei welchem die Eckbereiche des Rahmens ebenfalls versteift sind und bei welcrnch die Möglichkeit zur Anwendung der oben beschriebenen Beschläge und Stellglieder ergiebt.Insbesondere wird angestrebt'daß die Beschläge und Stellglieder zugleich die Aufgabe der Versteifung des Kunststoffrahmens Iibernehmen,so daß die Konstruktion ingesamt mit wenig Einzelteilen und geringem Montageaufwand herzustellen ist und damit preiswert angeboten werden kann und allen statischen Anforderungen gerecht wird.
  • Ausserdem soll durch die Vereinfachung der Konstruktion eine Verringerung des Gesammtgewichts erreicht verden,und zwar dadurch, daß Beschläge und Stellglieder einerseits und die erforderliche Aussteifung andererseits nicht als gesonderte Bauelemente vorhanden sind.Durch die verbesserte Aussteifung insbesondere auch in den Eckbereichen, kann der Querschnitt der Kunststoffprofile und das Gewicht verringert werden, aber die Stabilität der fertigen Rahmen wesentlich erhöht werden.
  • Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird vorgeschlagen, daß bei einem Fensterrahmen der eingangs beschriebenen Art das Kunststoffrahmenprofil einen Querschnitt aufweist,welcher im wesentlichen U-förmig einen nach dem äusseren Rahmenumfang geöffneten,im Querschnittim wesentlichen rechteckigen Kanal umschließt'daß an den beiden Seitenwänden des offenen Kanals Rastzungen angebracht sind, deren Seitenflächen, zur Kanalmitte zeigend,nach aussen divergieren'daß die offene Seite des Kanals durch eine Aussteifungsleiste verschlossen wird,welche nach dem Einrasten in die Rastzungen unlösbar und ohne zusätzliche Beiestigungamittel mit dem Kunststoffrahmen verbunden Wird. In der Verstärkungsleiste ist ein Führungskanal zur Aufnahme eines in der Längsrichtung der Rahmenseitenteile beweglichen Stellgliedes und flir die Halterung deu Stellgliedes für die Fensterverriegelung und die Scharniersteuerung angeordnet.
  • Dabei besteht eine zweckmäßige Auagcßtaltung darin, daß in den Eckbereichen des Rahmens am Ubergang zwischen zwei einen Winkel miteinander einschließenden Rahmenseitenteilen Verstärkungswinkel in den Kanal des Kunststoffrahmenprofils eingefligt sind,welche form- @chläs@ig, jedoch in Längarichtung der Rahmenaeiten ver@hieblich mit den A@@teikungaleisten vorbunden @ind @@ @@ese @edse wird trotz der hoh@m Stabilität @@r @@ @@@ @@@tor@hiodlicher Längendonnung ormög-@ic@@ @@in weiteres verteilbaften @erkmal be@@cht @ar@@@ daß sich @or F@@@@gkanal im dem Verstärkungs-@in@@@@ fort@stzt@obel zach einor weitoren sweck-@@@en Au@gemtaltung der Fährang@kaual in dem Ver-@tärkung@winkeln dem Eekbereich begenförmig durchläuft.
  • Eine becondere vorteilhafte Ausführungafern bestcht darin, daß an beiden Aussenseiten, des in wesantlichen H-förmigen Querschnitte der Aussteifungaleiste winkelförmige Ansätze angeordnet sind, wobei der Winkelschenkel, der in richtung der Gla@ebene zeigt, kenisch ausläuft und in die konischen Nuten, die hinter den beiden Bastzungen am kunststoffprofil angeordnet sind eingreift, dadruch wird erreicht, daß das Kunststoffprofil vom Aussteifungsprofil auch seitlich an der Falz- und Glasanschlagseite fest zusammengehalten wird.
  • Schießlich besteht noch eine bevorzugte Ausführungsform darin, daß an jeder gewünschten Stelle an der Aussteifungaleiate Durchbrüche zur Aufnahme der Führungs-und Ha@erungsatücke f2r Sch@eßnocken u. s. w.
  • gemacht werden können und dadruch die Montage des Beschisges erheblich verkürzt und erleichter@ wird.
  • Vorzugzweise weist das Kunatstoffrahmenprofil neben seinen bereit@ beschriebenen Querschnittsbereich weitere fundktionsbedingte Qnerschnittelemente auf.
  • Solche Quer@chsittelemente können z. B. Annchlagleisten, Was@erablaufkammern, Hinterschneidungen zur Anfnzkme von Dichtungen und andere für Fenster typische Ausgestaltungen sein.
  • Anhand der nun folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung wird diese näher erläutert.
  • Es zeigt: Fig. 1 eine schematische Ansicht eines in einen Fensterrahmen eingesetzten, dreh-und kigbaren Fensterilugels, Fig. 2 einen Schnitt durch eine Längsseite des Fensterflügels nach der Linie II- II in Fig.1, Fig. 3 einen Schnitt durch den Eckbereich des Flügelrahmens nach der Linie III-III in Fig.2,und Fig. 4 einen Schnitt vertikal durch das untere Querstück eines Fensterrahmens mit eingesetztem Elugelrahmen.
  • In Fig. 1 ist mit lo ein Fensterrahmen bezeichnet in welchem ein insgesamt mit 12 bezeichneter FlEgelrahmen eingesetzt ist.In schematischer leise ist eine an sich bekannte Beschlaganordnung gezeigt, welche es gestattet,mittels eines einzigen Handhebels 14 drei verschiedene Beschlagstellungen einzustellen.Zu diesem Zweck arbeitet der Hebel mit eirgebautem Getriebe mit einem Dorn zusammen der in das Stellglied im Führungskanal des Aussteifungsprofils eingreift. Durch das Verdrehen des Hebels 14 kann das Stellglied 20 in seiner Längsrichtung bewegt werden.li Stellglied sind im Bereich der verschiedenen Plügelseiten Riegel 22 angebracht, welche mit einem teil des Fensterrahmen derart zusammenwirken, daß sie in verriegeltem Eustand eine Schließplatte hintergreifen,wärend sie in entriegeltem ustand jeweils in den 3ereich eines Ausschnittes 24 am Fensterrahmen lo gelangen, so daa sich der Riegel 22 beim Drehen oder Lippen des Flügelrahmens frei bewegen kann. Das Drehen des Flüglrahmens 12 erfolgt um zwei Scharniere 20 und 28, durch welcae eine vertikale Achse definiert wird.Das 3cnarnier 28 ist ein kombiniertes Scharnier,welches neben einer reizung um die erwähnte vertikale Aehse auch ein Kippen des Flägelranmens 12 um eine norizentale Achse ermöglien zu welcher ein weiteres Kippgelenk 30 k@axial ausgerichtet ist. Das Scharnier 20 ist mit einer verdeckt angeordneten Kippachure kombiniert 16, welche den Flägelrahmen in Kippstellung sicher hält. Befindet sich der Hebel 14 in der mit a bezeichneten Stellung,so bindet sich das Stellglied 20 in seiner eine Endstellung bei der sich sämtlicne Riegel 22 ninter den Schlie@platten am Fensterrahmen 10 befinden. Gleichzeitig greift der Riegel, welcher in gleicher Höhe -wie das Soharnier 20 liegt, in die Schließplatte 18, die zwischen dew Scharnier 26 und der Schere 16 eingebaut ist,in ganzer Länge ein.Wird der nebel 14 in die Stellung b verschwenkt,so ergiebt sich die in Fig. 1 dargestellte Lage der einzelnen Elemente. Die Riegel 22 sind in den Bereich der Ausschnitte 24 gelangt, der Riegel in der Schließplatte 18 ist immer noch in der Schließplatte 18, hält dadurch den Flügel 12 in Verbindung mit der Kippschere beim Drehen um die durch die Scharniere 26 und 28 definierte vertikale Achse sicher fest,so da keine Fehlbedienung der Flügelsteuerung erfolgen kann. Wird der Hebel 14 in die Stellung C verachwenkt, verläßt der Riegel die Schließplatte 18 und gibt die Kippschere 16 zum Kippen des Flügelrahmens 12 in Kippstellung frei. Gleichzeitig fährt das Kippgelenk 30 in die Halterung ein. In dieser Stellung kann der Flügelrahmen um die durch Scharniere 28 und Kippgelenk 30 definierte horizontale achse gekippt werden.
  • Eine 3eschlagausbildung der soeben be chriebenen Art ist an sich bekannt. Aus der Fig. 2-3-4 wird eraichtlich, wie diese bekannte Beschlaganordnung in besonders vorteilhafter Weise auch bei einem Kunststoff-Fenster verwirklicht werden kann.
  • In Fig. 2 bezeichnet 40 insgesammt ein Kunststoff-Fensterrahmenprofil, in welches mittels einer Glasleiste 42 uid entsprechender elastischer Dichtungs-und distanzstreifen 44, 46 und 48 zwei Glkasscheiben 50 und 52 eingesetzt sind. Der ausserhalb der Schnittebenen angebrachte Handhebel 14 ist ebenfalls dargestellt.
  • Von den übrigen anhand der Eig.l erläuterten Beschlagelementen ist das Stellglied 20,die Halterungen für das Stellglied,die zugleich die Fiihrungen für die Riegel 22 sind, 21 und die Schließplatten des Fensterrahmens lo in strichpunktierten Linien dargestellt.
  • Das Kunststoffprofil 40 besitzt einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt,welcher einen im wesentlichen rechteckigen Kanal 54 umschließt. Die beiden seitlichen, diesen Kanal zwischen sich einschließenden Schenkel 56 und 58 des Kunststoffrahmenprofils 40, von den der eine 56 vierfach abgewinkelt ist, besitzen @@ in der Mitte der Schenkelhöhe gegeneinander vorspringende, nicht ganz einen Winkel bildende Ansätze 60 und 62, an denen Rastzungen 70 und 72 angeordnet sind, die an den vorspringenden ansätzen 76 und 78 der Aussteifungsleiste einrasten 64. Die gegenüberliegenden Wandungen der Rastzungen 70 und 72 divergieren nach aussen in Richtung des Rahmenumfangs. Zwischen den Schenkeln 56 und 58 des Kunststoffrahmenprofils 40 und en Rastzungen 70 und 72 ist eine konische Nut 80 und 82 in die die beiden, einseitig konischen, winkelförmigen Ansätze 90 und 92 des im wesentlichen H-förmigen Aussteifungsprofil eingreifen. An der Glasfalzseite des U-förmigen Kunststoffprofil querschnitts 40 sind zwei Anlagestege 94 und 96 angeordnet, an denen das eingerastete Aussteifungsprofil fest anliegt.Än der Falzanschlagseite setzt sich der Schenkel 56 in eine Wasserablaufkammer @ort 110. Der Falzanschlag 100 ist für die Lufnahne einer auswechselbaren Dichtung ausgebildet, 102, die Nute 104 dient der schraubenlosen Befestigung der Glasleiste durch einhaken.
  • Wie aus Fig. 2 besonders deutlich ersichtlich wird, kann ohne zusätzliche Bauelemente das Stellglied 20 im Kanal 66 der Ausateifungaleiste 64 angeordnet werden, wobei an den Stellen, an welchen Riegel 22 oder Kippgelenk 30 an das Stellglied angeschlossen sind, die Aussteifungaleiste 64 en@prechende Auanchmungen aufweist zur Aufnahme der Halterungen und Führungen 106 flir da. Stellglied 20 und die Riegel 22.
  • Diese Halterungen und Führungen 106 werden vor Montage der Riegel auf das Stellglied aufgeschoben und sind nach dem Einrasten des Aussteifungsprofils 64 in das Kunststoffprofil 40 unlösbar und ohne zusätzliche Bef est igungsmittel miteinander verbunden.
  • Aus Fig. 3 ist zu sehen wie das Stellglied 20 durch die Eckwinkel geführt wird und wie die Aussteifungsleisten die Ecken-Verstärkungswinkel 112 112 übergreifen.Nach Montage der Aussteifungsleisten 64 sind auch die Eckwinkel 112 unlösbar mit dem Kunststoffrahmen @@ und der Aussteifungsleiste 64 verbunden.
  • Die Fig. 4 zeigt einen senkrechten Schnitt durch die unteren Teile eines Fensterrahmen mit eingesetztem Fensterfltigel.Aus dieser Zeichnung ist die Anordnung des verdeckten Wasserablaufs im Fensterrahmen llo und die Glasfalzentwässerung 118 und der gleiche Querschnitt beider Rahmen zu ersehen.
  • Das beschriebene,erfindungsgemäße Kunststoff-Fensterrahmenprofil ist sehr leicht zusammenzubauen.Zunächst werden die auf Gehrung gesdhnittenen,gerainigen Rahmenseitenteile des ,Kunststoffprofils 4o zu einem geschlossenen Rahmen zusammengeschweißt.Dann werden in den Eckbereichen die Verstärkungswinkel eingelegt b.z.w.
  • eingedrückt 112(Beim Fensterrahmeneck sind bereits kurze Abschnitte von cirka 5 cm des Aussteifungsprofils auf den Eckwinkel befestigt die beim eindricken der Eckwinkel 112 in die Rastzungen 70 und 72 des Eunßtstoffrahmenprofils 40 einrasten Nun werden die Riegel 22 und das Kippgelenk 30 auf das Stellglied 2o genietet(vorher werden noch die Halterungs-und Führungsteile aus Kunststoffspritzguß aufgeschoben),dann werden die Eckumlenkungsteile eingelegt, die Stellglieder mit den Riegeln und Halterungen eingehängt in die Verbindungshacken der Eokumlenkungen und anschließend die vorher abgelängten Aussteifungsleisten 64 eingerastet.
  • In den so ztusammengebauten, ausreichend abgesteiften und mit Beschlägen versehenen Rahmen kann dann in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise die Verglasung eingesetzt werden.
  • Wie inbesondere aus Fig.2 und 4 ersichtlich ist,kann dieser grundsätzliche Aufbau und insbesondere diese grundsätzliche U-Form des Kunststoffrahmenprofils noch entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen ergänzt werden, wobei je nach Bedarf Anschlagleisten,Halterungen für Dichtungen,Wasserablaufkammern und dergleichen im Profil mit ausgebildet sein können. Weiter ist aus Fig.2 ersichtlich, daß der im wesentlichen H-förmige,mit zwei angesetzten Winkeln ausgestaltete Querschnitt der Aussteifungsleisten auch auf andere ähnliche Benstarkonstruktioen an gewendet werden karr,zum Beispiel: Wenn bei Kunststoff-ummantelten Holzprofilen der Querschnitt ähnlich ausgebildet wird und diese Rastzungen angebracht werden, oder Kunstoff-umjmantelten Leichtmetallprofile,n.
  • Sämtliche Beschlagteile werden vorzugsweise an den Aussteifungsleisten 64 befestigt,was einen weiteren Vorteil darstellt.Der Zentralverschluß selbst ist weder mit Schrauben noch mit Bolsen,sondern lediglich durch Schnappverbindungen mit dem Kunststoffprofil fest verbunden.Diese einfache Montage führt zu einer spürbaren Senkung der besonders itostenintensitin Montagearbeit.
  • Wie deutlich aus Figur 3 ersichtlich ist, besteht die Möglichkeit einer Längsbewegung zwischen den Aussteifungsleisten 64 und den Verstärkungswinkeln 112 in Richtung da@ Kanals 66, so daß Längendehnungen ausgeglichen werden können. Ohne Beeinträchtigung der Festigkeit kann auch bei der Montage an der stoßstelle zwischen den Verstärkungswinkeln 112 und den aussteifungaleisten 64 eine Dehnungsfuge vorgesehen werden,welche in Fig. 3 nicht dargestellt ist.
  • Ein sehr beachtlicher Vorteil der Kunststoff-Fensterkonstruktion besteht darin, daß der gleiche Querschnitt mit nur einem Profil auch ftir Schwing-Wende-oder Schiebefenster verwendet werden kann.3benso kann auch der gleiche Zentralverschluß fUr diese Offaungsarten Verwendung finden.

Claims (8)

P a t e n t a n s p r ü c h e :
1. Fensterrahmen aus Kunststoff mit einer Aussteifungsleiste aus biegesteifem Material in den Rahmenseitenteilen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Kunststoffrahmenprofil (40) einen Querschnitt aufweist, welcher im wesentlichen U-förmig einen nach dem äusseren Rahmenumfanggeöffnetan, im Querachnitt im wesentlichen rechteckigen Kanal (54) umschließt, daß an den beiden Seitenwänden (56)(58) des offenen Kanals (54) Rastzungen(70)(72) angeordnet sind, deren gegentiber liegende Seitenflächen nach aussen9 in Eichtung des RAhmenumfangs divergieren, daß diese @astzungen(70)(72) in Verbindung mit den beiden Beitenwänden(56)(58);duroh die, nicht ganz einen rechten Winkel bildende Aneätze(6o)(62),zwei konische Nuten (80)(82) bilden, daß die offene Seite des Kanals(54) durch eine Auasteifungsleiste(64), welche im wesentlichen einen H-förmigen Querschnitt mit zwei angesetzten Winkeln(90)(92) aufweist, wobei die in die konischen Huten (80)(82) des Kunststoffprofils(40) eingreifenden Winkel schenkel spitz auslaufen, verschließbar ist und die Aussteifungsleiste(64) dem Kanalquerschmitt eingepasst ist, daß die Aussteifungaleiste(64) vorspringende Ansätze (76)(78) aufweist,daß die Aussteifungsleiste (64) mit einem Kanal(66) und Durchbrüchen(114) für das Stellglied(2o) und die Halterungen und Führungen(106) als Zentralverschluß für die Fensterverriegelung und Scherniersteuerung ausgabildet ist.
2. Fensterrahmen nach anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß in den Eckbereichen des Rahmens(40) an uebergang zwischen zwei einen Winkel miteinander einschließenden Rahmenseitenteilen VerstärBungswinEel(112) in den Kanal(54) des Xunststoffrahmenprofils eingefugt sind,welche formschlüssig, jdeoch in Längsrichtung der Rahmenseiten verschieblich mit den Aussteifungsleisten (64)(64) verbunden sind.
3. Fensterrahmen nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet,daß sich der Führungskannal (66) in den Verstärkungswinkeln(112) fortsetzt.
4. Fensterrahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß die ussteifungsleisten(64),wenn sie in das Kunstoffprofil(40) eingerastet sind, drei nach der Falzanschlagseite geöffnete NutenCll6)bilden und daß die mittlere Nute als seitliche Halterung für die Riegel(22) dient,wärend die dem Anschlag zugeordnete Nute als Wasserauffangrinne vorgesehen ist.
(120).
5. Fensterrahmen nach einem der vorhergehenden Ansräche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pastzungen (70)(72) federnd ausgebildet sind.
6. Fensterrahmen nach einem der vorhergehenden Anspru'che, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Winkel (90)(92) am H-förmigen Aussteifungsprofil(64) die beiden Seitenwände des Kunststoffrahmenprofils(4o) fest zusammen halten,und daß nach dem Einrasten der Rast zungen (70)(72) an den Ansätzen(76)(78) der Aussteifungsleiste (64) das Aussteifungsprofil (64) mit dem Kunststoffrahmenprofil(4o) unlösbar verbunden ist.
7. FenBterrahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunst stoffrahmenprofil(40) an der Falzanschlagseite eine Entwässerungskænmer(llo) zur Entwässerung der unteren Querstacke der Fenster-und Flügelrahmen hat,wobei die Ablauf schlitze verdeckt liegen(llo a)
8. Fensterrahmen nach einem der vorhergehenden Anspruche 1 bis ?,dadurch gekennzeichnet,daf3 das Kunststoffrahmenprofil(4o) neben seinem im wesentlichen U-förmigen Querschnittsbereich weitere funktionsbedingte Querschnittselemente aufweist.
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Cited By (6)

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