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DE2265263A1 - Geraet zum verlegen von fliesen, randsteienn o.dgl. blockfoermigen strassenbelagelementen - Google Patents

Geraet zum verlegen von fliesen, randsteienn o.dgl. blockfoermigen strassenbelagelementen

Info

Publication number
DE2265263A1
DE2265263A1 DE19722265263 DE2265263A DE2265263A1 DE 2265263 A1 DE2265263 A1 DE 2265263A1 DE 19722265263 DE19722265263 DE 19722265263 DE 2265263 A DE2265263 A DE 2265263A DE 2265263 A1 DE2265263 A1 DE 2265263A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tree
pliers
axis
support frame
tile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19722265263
Other languages
English (en)
Other versions
DE2265263C2 (de
Inventor
Albert Johannes Larsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SF VOLLVERBUNDSTEIN
Original Assignee
SF VOLLVERBUNDSTEIN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SF VOLLVERBUNDSTEIN filed Critical SF VOLLVERBUNDSTEIN
Publication of DE2265263A1 publication Critical patent/DE2265263A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2265263C2 publication Critical patent/DE2265263C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/52Apparatus for laying individual preformed surfacing elements, e.g. kerbstones
    • E01C19/526Apparatus for laying individual preformed surfacing elements, e.g. kerbstones hand operated
    • E01C19/528Apparatus for laying individual preformed surfacing elements, e.g. kerbstones hand operated with wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
  • Handcart (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

Anmelder; 28. März 1977
SF-VoIIverbundstein- 8911
Kooperation GmbH
Bremerhavener Heerstr. 14
282o Bremen 77
Gerät zu Verlegen von Fliesen, Randsteinen oder dengleichen blockförmigen Straßenbelagelementen
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zu Verlegen insbesondere von Fliesen und wird unten in Verbindung hiermit beschrieben. Es ist aber ersichtlich, daß das Gerät auch zum Verlegen von anderen blockförmigen Straßenbelagelementen wie z.B. Randsteinen verwendet werden kann.
Das Verlegen von Fliesen oder Platten wird bisher manuell dadurch gemacht, daß der Plattenleger mit den Händen eine Fliese an die Verlegestelle, wo im voraus eine genau abgezogene Schicht von Kiessand angebracht ist, trägt, und dann die Fliese unmittelbar über der Verlegungsstelle in Fortsetzung der schon angebrachten Fliesen losläßt. Damit daß nicht hierdurch Unebenheiten in der Kiessandoberfläche hervorgebracht wird, soll die Fliese soweit möglich in etwa waagerechter Stellung abgesenkt werden. Das ist aber wegen des Gewichts der Fliese eine anstrengende Arbeit, wobei wegen der gebückten Stellung, die beim Loslassen der Fliese eingenommen werden muß, eine Gefahr von Körperschäden besteht. Weiter ist es hierbei im allgemeinen für den Plattenleger notwendig, außerhalb der schon verlegten Fliesen zu treten, was ein erneutes Abziehen der Kiessandschicht erfordert.
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Bei schweren Fliesen ist es im allgemeinen notwendig, während des Verlegens die Kante der Fliese auf der Kante der schon verlegten Fliese zu stützen, und das freie Ende durch eine drehende Bewegung zu senken. Hierbei ist es gewöhnlicherweise unvermeidlich, daß die Fliese etwa schräg an die Kiessandschicht herunterfällt, wobei die Qualität des Belages verringert wird.
Im allgemeinen werden Fliesen gebündelt oder auf Pallets in einem Stapel von Io Stück geliefert, aus welchen die Fliesen an die Verlegungsstelle getragen werden müssen.
Die vorliegende Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zu schaffen, bei welchem diese Arbeit schneller und mit geringeren körperlichen Beanspruchungen ausgeführt werden kann, und das erübrigt, außerhalb der schon verlegten Fliesen zu treten. Weiter muß das Gerät die Anforderungen an einfacher und robuster Konstruktion zufriedenstellen sowie von geringem Gewicht sein, weil ein Fliesenbelag, ehe die Fugen mit Sand ausgefüllt sind, und die Fliesen festgestoßen sind, noch nicht größere Belastungen tragen kann.
Es ist früher vorgeschlagen worden (deutsche Offenlegungsschrift 1.8o9.4o4 und französisches Zusatzpatent Nr. 937o2), die Fliesen während des Verlegens in waagerechter Stellung mittels einer Zange zu halten, die die Kante der Fliese faßt. Diese Zange ist aber entweder für Aufhängung in einem Kran bestimmt, was gewöhnlicherweise erfordert, daß ein ziemlich schwerer Kraftwagen an die Verlegungsstelle anfahren muß, oder die Fliese muß in einem über Schwerpunkt der Fliese, d.h. an der Verlegungsstelle in gewissem Abstand von schon verlegten Fliesen, befindlichen Handgriff getragen werden. Bei gewöhnlich verwendeten Bürgersteigfliesen, die etwa 80 kg. wiegen, ist das von einem Mann einfach nicht möglich.
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Die obenerwähnte Aufgabe ist mit einem Gerät der genannten Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das Gerät im Prinzip als eine zweiarmige Hebelkonstruktion ausgeformt ist, deren Kippachse von einem Radpaar oder einer anderen gegen eine Unterlage stützenden Vorrichtung ausgemacht ist, und daß die Zange am Ende des einen Arms drehbar um eine mit der Kippachse parallelle Achse aufgehängt ist, während das Ende des anderen Arms als ein Handgriff zur manuellen Betätigung des Geräts oder eine Kreisgelenkkupplung zur Verbindung mit mechanisch getriebenen Betätigungsvorrichtungen ausgeformt ist.
Hierdurch wird erreicht, daß ein Mann schneller und mit grösserer Genauigkeit Fliesen auf eine vorher abgezogene Kiessandschicht einlegen kann, unter Beibehaltung einer natürlichen und bequemen Körperstellung und unter Benutzung der schon verlegten Fliesen, so daß es für ihn nicht notwendig ist, außerhalb dieser zu treten.
Weiter besteht bei Benutzung des erfindungsgemäßen Geräts die Möglichkeit, Fliesen zu verlegen, die größer und schwerer sind als bisher üblich, mit hierdurch zu erreichenden wirtschaftlichen Vorteilen und neuen Verwendungsgebieten für Fliesenbelegung.
Vorzugsweise ist das Gerät mit Rädern versehen, gegebenenfalls mit einstellbarer Spurweite, so daß man die Fliese an die Verlegungsstelle auf dem schon verlegten Fliesenbelag hinfahren kann. Es ist aber einleuchtend, daß es innerhalb des Rahmens der Erfindung möglich ist, diese Räder mit anderen Stützvorrichtungen wie z.B. Raubenketten oder Luftkissen, wenn es sich um große und schwere Fliesen handelt, zu ersetzen, oder wenn es sich um kleine Fliesen, die nicht schwerer sind, als
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sie von einem Mann in der Hand getragen werden können, handelt, die Räder mit Bügeln zu ersetzen, weil das Gerät nur während des Einlegens das Abstützen auf einer Unterlage, d.h. die im voraus verlegten Fliesen, braucht.
Bei Verwendung des erfindungsgemäßen Geräts wird in folgender Weise verfahren. Zuerst wird die Zange über der zu verlegenden Fliese angebracht, so daß die Greifbacken der Zange über zwei entgegengesetzte Kanten der Fliese beim Heben des rait Handgriff versehenden Arms des Geräts herunterfallen. Wenn dieser Arm dann wieder gesenkt wird, um das Gerät um die Kippachse zu drehen, wird sich die Zange heben und hierbei die Fliese ergreifen und von der Unterlage freiheben. Hiernach wird die Fliese auf dem schon verlegten Fliesenbelag nach der Einlegestelle gefahren, wonach der mit Handgriff versehende Arm wieder gehoben wird, und die Fliese gesenkt, bis die Zange die Fliese in der unten näher beschriebenen Weise losläßt, wonach die Operation wiederholt werden kann.
Vorzugsweise hat der Arm, in welchem die Zange aufgehängt ist, eine solche Länge, daß er eine Fliese oder dasgleiche Straßenbelagelement unmittelbar vor den Rädern oder dengleichen Stützvorrichtungen des Geräts tragen kann, während der andere Arm eine größere und für bequeme Handhabung des Geräts angepaßte Länge hat. Es ist ohne weiteres ersieht- * lieh, daß je größere Länge der mit Handgriff versehende andere Arm hat, je weniger sind die Kräfte, die zur Handhabung des Geräts erforderlich sind. Andererseits aber werden die Größen der erforderlichen Bewegungen entsprechend vergrößert. Die Bewegungen in vertikaler Richtung sind aber, um genügend Herrschaft über das Gerät zu erhalten, begrenzt, und das Verhältnis zwischen den beiden Armlängen muß deshalb als ein Kompromiß zwischen diesen widersprechenden Anforde-
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rungen gewählt werden, mit Rücksicht auf die Fliesengrößen, für welche das Gerät zu benutzen ist.
Im allgemeinen werden die Fliesen am Verwendungsort in Stapeln geliefert, so daß es erwünscht ist, mit dem Gerät Fliesen zu ergreifen, die sich in einem Niveau über dem Boden befinden, das wesentlich höher ist als die Höhe, zu welcher die Zange beim Drehen des Geräts um die Kippachse gehoben werden kann.
Mit Rücksicht hierauf ist vorteilhaft gemäß der Erfindung die Hebelkonstruktion aus mehreren gegenseitig beweglichen Teilen auszuführen, die zur größerer Verschiebung der Zange in vertikaler oder beinahe vertikaler Richtung, als beim Drehen des Geräts um die Kippachse erreichbar ist, eingerichtet sind.
Weil die Fliesen hierbei immer aus einem höheren bis einem niedrigeren Niveau befördert werden müssen, besteht die Möglichkeit, die hierbei freigelassene Energie zum Manövrieren der gegenseitig beweglichen Teile der Hebelkonstruktion auszunutzen.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist dies in einfacher Weise dadurch erreicht, daß die Hebelkonstruktion einen von Kippachse bis zum Handgriffende verlaufenden Tragrahmen und einen Baum umfaßt, der bei seinem hinteren Ende schwenkbar um eine mit der Kippachse parallel Ie Achse auf dem Tragrahmen gelagert ist und an seinem vorderen Ende die Zange trägt, und daß zwischen Tragrahmen und Baum teils eine Federanordnung, die so dimensioniert und angebracht ist, daß sie innerhalb des gegebenen Drehungs-
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winkeis den Baum in unbelastetem Zustand mit geringer und etwa konstanter Kraft heben kann, teils ein Brems- und Riegelmechanismus, der zu Verriegeln des Baums in willkürlicher Stellung in Verhältnis zum Tragrahmen und Freigeben desselben bei manueller Betätigung eines Betätigungsgriffes sowie zur Dämpfung der relativen Bewegung zwischen Baum und Tragrahmen dient, angeordnet sind.
Hierbei wird erreicht, daß es nur bei Betätigung des Betätigungsgriffes möglich ist, eine Bewegung des Baums in gewünschter Richtung zu erreichen u.Z. aufwärts in unbelastetem Zustand und abwärts, wenn eine Fliese getragen wird, sowie den Baum in irgendeiner erwünschten Stellung umgehend zum Stoppen zu bringen, wenn der Bedienungsgriff losgelassen wird.
Um einen einwandfreien und stabilen Fliesenbelag zu erreichen, ist es vorteilhaft, die Fliese durch einen Fall von einer gewissen Höhe an ihrem Platz anzubringen, wobei die kinetische Energie zum Komprimieren und Ausglätten von kleinen Unebenheiten der Kiessandschicht dient. Auf der anderen Seite muß die Fallhöhe nicht so groß sein, daß die Fliese während des Falls die Möglichkeit hat, von ihrer waagerechten Stellung abzuweichen. Um dies zu erreichen, muß die Zange zum gewünschten Zeitpunkt die Fliese loslassen, während diese noch mit ihrem vollen Gewicht in der Zange hängt. Bei bisher bekannten Tragzangen ist dies nur durch Betätigung eines besonderen Loslassungsmechanismuses zu erreichen. Wegen der großen zwischen den beweglichen Teilen der Zange auftretenden Beanspruchungen erfordert dies aber eine relativ große Kraft, die gerade zu dem Zeitpunkt auszuüben ist, wo die größte Genauig keit in Handhabung des Geräts erfordert ist.
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Die zum Gerät gehörende Zange ist von der an und für sich bekannten Art mit zwei gegenseitig schwenkbaren Armen, die an ihren äußeren Enden mit Greifbacken zum Anlagen gegen zwei entgegengesetzte Kanten einer Fliese oder desgleichen Straßenbelagelements versehen sind, wobei die Verbindungslinien zwischen diesen Anlagepunkten und der gegenseitigen Schwenkachse dieser Arme einen solchen Winkel bilden, daß die Zange selbstsperrend ist.
Zur Lösung obenerwähnter Probleme ist gemäß der Erfindung die hintere Greifbacke der Zange an ihrer äußeren Seite mit Anschlägen mit nach unten kehrenden Anschlagsflächen, die zwischen der unteren Kante der Greifbacke und der Oberseite einer in der Zange festgehaltenen Fliese liegt, versehen, wobei der unter der Anschlagsfläche liegende Teil der Greifbacke eine Dicke hat, die auf der Höhe der Anlagefläche der Fugenbreite des Belags gleich ist und nach unten etwas abnimmt.
Hierdurch wird erreicht, daß die Zange automatisch die Fliese zu dem erwünschten Zeitpunkt während der Drehung des Geräts um die Kippachse losläßt und zwar im Moment, wenn der Anschlag der hinteren Greifbacke die Oberfläche der vorher verlegten Fliese antrifft. Es hat sich unerwartet gezeigt, daß solche Anschläge ausreichen, um die Zange zum Loslassen der Fliese im Moment zu bringen, wo die Anschläge einen feststehenden Gegenstand antreffen.
Es hat sich weiter gezeigt, daß die Freimachung der Zange von der eben verlegten Fliese erleichtert wird, wenn erfindungsgemäß die Anschläge zur Begrenzung der Drehung der Arme nach unten so ausgeformt sind, daß die hintere Greifbacke in unbelastetem Zustand der Zange sich im etwas höheren Niveau als die vordere befindet.
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Zur Handhabung von kleinen Fliesen, die nicht schwerer sind, als sie mit einer Hand zu tragen sind, kann die zweiarmige Hebelkonstruktion von einem einfachen aus Stahlrohr hergestellten Bügel ausgemacht werden·
Bei dem Gerät zum "Verlegen von schwereren Fliesen, dessen Hebelkonstruktion einen Tragrahmen und einen Baum umfaßt, kann bei einer Ausführungsforra der Erfindung die zwischen Tragrahmen und Baum angebrachte Federanordnung vorteilhaft von einem Schraubenfeder ausgemacht werden, der mit einer Vorspannung eingesetzt ist und bei ihren Enden schwenkbar mit dem Tragrahmen und dem Baum so verbunden 1st, daß die Federachse in oberer Stellung des Baums etwa senkrecht auf einer Linie steht, die von der Drehungsachse zwischen Tragrahmen und Baum bis zur Drehachse zwischen Feder und Baum verläuft, und in unterer Stellung des Baums einen spitzen Winkel mit einer Verlängerung dieser Linie über den Verbindungspunkt des Feders hinauf bildet·
Hierbei wird erreicht, daß der Feder bei jeder Stellung des Baums eine im wesentlichen konstante Hebekraft auf diesen ausübt, was von Bedeutung Ist, um zu gewährleisten, daß der Baum in unbelastetem Zustand Immer vom Feder gehoben werden kann, und anderseits immer absenken will, wenn er eine Fliese trägt, auch wenn das Gewicht dieser Fliese wesentlich geringer Ist als das, für welches das Gerät berechnet Ist. Wenn z.B. die maximale Winkeldrehung des Baums In Verhältnis zum Tragrahmen 42 ist, soll der erwähnte spitze Winkel von etwa 34° sein.
Zur Freigabe und Verriegelung des Baums In irgendeiner Stellung in Verhältnis zum Tragrahmen können irgendeine geeigneten
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Verriegelung- und Bremsmechanismen verwendet werden. Um gleichzeitig eine Dämpfung der Bewegung des Baums zu erreichen, wird vorteilhaft gemäß der Erfindung ein doppeltwirkender hydraulischer Zylinder verwendet, der schwenkbar mit dem Baum und dem Tragrahmen verbunden ist, wobei die vom Kolben begrenzten beiden Räume des Zylinders durch eine Umlaufleitung verbunden sind, in welcher ein von Hand zu betätigendes Absperrventil eingesetzt ist.
Ein solches Ventil kann bequem und mit geringer Kraftaufwand betätigt werden.
Vorzugsweise wird ein hydraulischer Zylinder verwendet, dessen Kolbenstange nur durch das eine Ende des Zylinders durchgeführt ist.Hierdurch aber wird der gesamte im Zylinder zur Verfügung stehende Raum, wenn die Kolbenstange in den Zylinder eindringt, entsprechend vermindert, weshalb das hydraulische System noch einen Expansionsbehälter umfassen muß, der die verdrängte Flüssigkeit aufnehmen und wieder bei Aufwärtsbewegen der Kolbenstange abgeben kann. Damit daß der zur Verriegelung des Baums notwendige Überdruck im Zylinder sowohl über als unter dem Kolben zu erreichen ist, entweder wenn der Kolben vom Feder nach oben gedruckt wird, bzw. von einer im Baum aufgehängten Fliese nach unten gedruckt wird, sind im Umlauf zwischen den beiden Zylinderenden zwei synchron zu betätigende Absperrventile eingesetzt, wobei das Verbindungsrohr zwischen diesen beiden Absperrventilen eine Abzweigung zum Expansionsbehälter hat, und wobei parallel mit jedem Absperrventil je ein Rückschlagventil angebracht ist, das den Expansionsbehälter mit jedem Teil des Zylinders verbindet, so daß in diesem Teil kein Unterdruck entstehen kann.
Um eine genaue und momentane Verriegelung des Baums in der gewünschten Stellung zu erreichen, ist es ausschlaggebend,
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daß sich im hydraulischen System keine Luftkissen befinden. Im allgemeinen enthält hydraulisches Öl etwa 8 Volumenprozent von Luft, die sich umgehend ausscheidet, wenn das Öl einem Vakuum ausgesetzt wird. Dies wurde im vorliegenden Fall vorkommen, wenn die Belastung auf den Kolben ihre Richtung ändert z.B. im Moment, wenn eine Fliese losgelassen oder vom Stapel aufgenommen wird, oder wenn die Schließung der beiden Absperrventile nicht genau gleichzeitig erfolgt. Durch die Verwendung der beiden Rückschlagventile wird erreicht, daß jeweils eine kleine Menge von hydraulischem Öl von Expansionsbehälter bis zu den betreffenden Räumen des Zylinders überströmen kann und hierdurch die Bildung eines Vakuums in diesen Räumen verhindern.
Bei einer vereinfachten Ausführungsform der Erfindung ist der Feder zur Hebung des Baums durch eine annähernd vertikale Stoßstange ersetzt. Diese Stange ist am oberen Ende am Baum angelenkt und trägt an ihrem unteren Ende zwei Stützbeine für das Gerät. Der mittlere Teil der Stoßstange ist als eine Kulisse ausgeformt, wobei die Stange an einen am Tragrahmen angebrachten Zapfen geführt wird, u.z. ist dieser Zapfen näher an der Umdrehungsachse zwischen Tragrahmen und Baum angebracht als die Anlenkung der Stoßstange am Baum. Wenn sich das Gerät in der Fahrstellung befindet, sind die Stützbeine in jeder Stellung des Baums vom Boden Frei. Um den Baum zu heben, wird das hintere Ende des Geräts gesenkt, bis die Stützbeine am Boden stützen, und dann unter gleichzeitiger Freigebung der Verriegelung weitergesenkt, bis der Baum die erwünschte Stellung erreicht hat.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die erforderliche Hebekraft für den Baum mittels Druckluft dadurch erreicht, daß anstatt des Druckfeders aber etwa in der-
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selben Weise wie dieses zwischen Tragrahmen und Baum ein einfachwirkender hydraulischer Zylinder, der mit einem als Windkessel wirkenden geschlossenen und mit einer gewissen Luftmenge gefüllten Behälter verbunden ist, wobei in dieser Verbindung ein von Hand zu betätigendes Absperrventil eingesetzt ist, so daß dieses Abfederungsorgan gleichzeitig als Dämpfungs- und Verriegelungsmechanismus wirken kann.
Hierbei wird eine Vereinfachung des hydraulischen Systems erreicht, weil die von einem Feder ausgeübte nach oben gerichtete Kraft wegfällt, und der Baum allein gegen die durch das Gewicht des Baums mit oder ohne Belastung nach unten gerichtete Kraft zu halten ist. Als der hydraulische Zylinder bei dieser Ausführungsform zwischen Tragrahmen und Baum in derselben Weise angebracht ist, wie der Schraubendruckfeder gemäß obenbeschrfebener Ausführungsformen, wird unabhängig von den bei verschiedener Stellung des Kolbens im Zylinder hervorgebrachten verschiedenen Luftdrücken im Windkessel eine annähernd konstante Hebekraft auf den Baum ausgeübt. Diese Kraft hängt davon ab, wie viel Luft im Windkessel eingeschlossen ist. Um in einfacher Weise diese Luftmenge ohne spezielle Hilfsgeräte regulieren zu können, ist weiter gemäß der Erfindung unter dem Windkessel und den Absperrventilen ein weiterer Behälter angebracht, der mit einem nach der Atmosphäre führenden Rückschlagventil versehen ist, so daß beim Hervorbringen eines Unterdrucks in diesem weiteren Behälter Luft in diesen eingesaugt werden kann.
Es ist hierbei möglich, Luft in den Windkessel bei folgendem Verfahren einzupumpen. Wenn der Baum sich in einer unteren Stellung befindet, wird das Absperrventil geschlossen, und der Baum manuell gehoben, so daß ein Unterdruck mit Lufteinsaugung in dem weiteren Behälter durch das Rückschiag-
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ventil hervorgebracht wird. Dann wird das Absperrventil geöffnet, wobei die eingesaugte Luft im Windkessel emporsteigt, der Baum wird heruntergepreßt, und die Absperrventile dann geschlossen. Hiernach kann diese Operation wiederholt werden, bis der gewünschte Luftdruck im Windkessel hervorgebracht ist. Zu viel eingepumpte Luft kann durch ein Auslaßventil oben am Windkesselbehälter entlassen werden. Das System muß so ausgeformt werden, daß während des Betriebes keine Luftkissen unter dem Absperrventil vorkommen können.
Das erfindungsgemäße Gerät wird nachfolgend an Hand der zeichnerischen Darstellung von einigen vorzugsweisen Ausführungsbeispielen näher erläutert.
In dieser Darstellung zeigt schematisch
Fig. 1 eine Ausführungsform für ein Gerät zum Verlegen von leichten Fliesen von der Seite gesehen,
Fig. 2 dieselbe von vorn gesehen,
Fig. 3 in größerem Maßstab eine Einzelheit derselben,
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform eines Geräts gemäß der Erfindung zum Verlegen von schweren Fliesen von der Seite gesehen,
Fig. 5 eine abgeänderte Ausführungsform desselben in verschiedenen Arbeitsstellungen von der Seite gesehen,
Fig. 6 die Ausführungsform nach Abbildung S von oben gesehen.
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Fig- 7 in perspektivischer Darstellung Einzelheiten für die Aufhängung der Zange,
Fig. 8 schematisch Unterbringung der Ventile in der Umlaufleitung des hydraulischen Zylinders,
Fig. 9 eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Geräts von der Seite gesehen,
Fig. Io eine Einzelheit derselben nach der Linie X-X in Fig. 9 gesehen, und
Fig. 11 eine weitere Ausführungsform des Geräts von der Seite gesehen.
Auf der Zeichnung bezeichnet 1 einen Straßenbelag von Fliesen, die schon verlegt worden sind, und 2 eine abgezogene Sandschicht, die die Fliesen trägt, während 3 eine Fliese bezeichnet, die in Fortsetzung des schon verlegten Fliesenbelags zu verlegen ist. Bei der in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsforra wird die Fliese 3 von einer Zange festgehalten, bestehend aus einer vorderen Greifbacke 4, einer hinteren Greifbacke 5, die aus Winkeleisen bestehen kann und quer auf den Enden der Arme 6 und 7, die aus Flacheisen bestehen können, festgeschweißt ist. Die Arme sind an ihrem anderen Ende mit einer Ausbohrung versehen, wobei sie mittels eines Bolzens innerhalb gewisser Grenzen zwischen zwei Platten 8 und 9 schwenkbar aufgehängt sind. Die Platten 8, 9 sind gegenseitig durch eine waagerechte Platte 11 verbunden, die zugleich als Anschlag für das freie Ende der Arme 6 und 7 zur Begrenzung ihrer Schwankung in abwärtsgehender Richtung dient. Das obere Ende der Platten 8 und 9 ist mit einer Ausbohrung für die Einführung eines Bolzens 12 versehen, wobei die Zange schwenkbar in einer Hebelkonstruktion aufgehängt ist.
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Bei der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform ist
diese Hebelkonstruktion sehr einfach und wird von einem
Stahlrohr ausgemacht, daß an der Stelle, wo die Zange aufgehängt ist, gebogen ist, so daß ein nach hinten gehender
waagerechter oder beinahe waagerechter Zweig 13 und ein
senkrechter oder, wie in Fig. 1 gezeigt, leicht nach hinten neigender Zweig 14 erscheinen, der weiter oben nach hinten in einen annähernd waagerecht verlaufenden Teil 15 gebogen ist, der in einem Handgriff 25 schließt. Der Rohrteil 13
ist an seinem freien Ende ein wenig nach unten gebogen und an einem quer verlaufenden Rohr 16 angeschweißt, auf dessen Ende ein Radpaar 17 angebracht ist. Die Spurweite des Radpaares ist etwa geringer als die Fliesenbreite und kann einstellbar sein, um das Gerät zum Arbeiten mit verschiedenen Fliesengrößen anpassen zu können.
Die hintere Greifbacke 5 hat an ihrer äußeren Seite einen
oder mehrere Anschläge 18, die, wenn sie die im voraus verlegte Fliese 1 während Senkung der zu verlegenden Fliese 3 treffen, verursachen, daß die Zange ihren Greif an der Fliese 3 verliert und sie losläßt, damit sie auf der abgezogene
Sandschicht 2 hinunterfällt.
Um die Freimachung der Zange von der so verlegten Fliese 3 zu erleichtern, kann zwischen den Platten 8 und 9 eine quergehende Stange 26 angebracht sein, die als ein Anschlag dient, der den hinteren Arm 7 in einer etwa höheren Stellung als den vorderen Arm 6 hält, wenn die Zange keine Fliese trägt.
Während der Handhabung der Fliese 3 mittels des oben beschriebenen Geräts kann die Fliese bei Änderung der Neigung der nach hinten gehenden Stange 15, 25 gehoben und gesenkt werden, weil die Konstruktion als eine zweiarmige Hebelstange
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wirkt, die um die Achse der Räder 17 gedreht werden kann. Gleichzeitig wird sich die Zange um den Bolzen 12 drehen, damit die Fliese 3 sich immer in waagerechter Stellung befindet wird.
Für die Abnahme einer Fliese von geringem Gewicht aus einem Stapel wird das beschriebene Gerät mit der Hand gehoben und so angebracht, daß die Zange 4, 7 die obere Fliese des Stapels greift, und sie kann hiernach beim Greifen der Rohrteile 13, 14 zu einem Niveau unmittelbar über dem Straßenbelag gebracht werden. Beim Halten des Rohres 14 in einer passenden Neigung nach hinten kann die Fliese 3 auf dem schon verlegten Fliesenbelag nach ihrem Bestimmungsort hingefahren werden.
Eine vorgezogene Ausführungsform der hinteren Greifbacke der Zange ist in Fig. 3 in größerem Maßstab gezeigt. Bei dieser Ausführungsform besteht die Greifbacke im wesentlichen aus einem Winkeleisen 5. Das untere Ende 21 der senkrechten Beine des Winkeleisens kann von einer reduzierten Dicke oder wenigstens einer der gewünschten Weite der Fugen zwischen den Fliesen entsprechenden Dicke sein. Weiter ist das Ende 21 ein wenig zugespitzt oder keilförmig, um die Freimachung der Zange von der verlegten Fliese zu erleichtern.
Um zufriedenstellendes Arbeiten der Zange zu erreichen, soll die Länge der waagerechten Beine der Greifbacken etwa 3/4 der Dicke der Fliese sein. Mit Hinblick hierauf können die Greifbacken mit Organen für Einstellung dieses Abstandes versehen sein. Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform ist dies dadurch erreicht, daß ein U-Profil 24 um das waagerechte Bein des Winkeleisens 5 angebracht ist und mittels Gewindebolzen 22 auf Platz gehalten, welche Bolzen in gewinde-
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geschnittenen Aus bohrungen In «den waagerechten Beinen des Winkeleisens 5 eingesetzt sind, und mit seinem winteren Ende in einer blinden Ausbohrung Im unteren Flansch des Ü-Proflls 24 und frei schwenkbar in Ausbohrumgen im oberen Flansch des U-Profils gelagert ist. An dieser Stelle Ist der Bolzen gegen Achsialverschiebung In beiden Richtungen von dem Bolzenkopf bzw. einem in einem Rezess im Bolzen 22 eingesetzten Anschlagsring 23 festgehalten. Bei Drehung der Bolzen 22 kamm die Höhe des U-Profuls 24 In Verhältnis zum Winlkelelsen 5 eingestellt werden.
Weiter kann die Zange für verschiedene FllesengroBen dadurch einstellbar gemacht werden, die Arme 6 land 7 mit einer Anzahl Ausbohrungen für den Bolzen Io zu versehen.
Unter gewissen Arbeltsbedingungen kann es wünschenswert sein, die Zange 9o um eine waagerechte Achse In Verhältnis zu den übrigen Teilen des Geräts anzubringen. Dies kann z.B. dadurch erreicht werden, senkrechte Seitenwinde zwischen den oberen Teilen der Platten 8 und 9 über der waagerechten Wand 11 anzubringen, so daß dieser obere Teil in waagerechtem Plan einen quadratischen Querschnitt hat, und diese weiteren Wände mit Ausbohrungen für den Bolzen 12 zu versehen. Eine andere vorgezogene Weise zur Erreichung dieser Verdrehung wird unten In Verbindung mit Fig. 1 beschrieben.
Einige geänderte Ausführungsformen des erflndungsgemäßen Geräts sind in den Fig. 4—6 und 9—11 gezeigt. Sie sind für Verlegen von Fliesen berechnet, die für Abnahme aus einem Stapel mit der Hand auf die obenerwähnte V/eise zu schwer sind.
Bei diesen Ausfühinamgsforjnen, wo gleiche Teile mit gleichen Beziagsziffern bezeichnet sind, ist die Hebelkonstruiktlöis aus
gegenseitig beweglichen Teilen zusammengesetzt, um die Zange so hoch heben zu können, daß sie die obere Fliese aus einem von dem Betonplattenhersteller gelieferten Stapel greifen und sie zu einer Höhe über Terrain führen kann, wo die Verlegungsoperation auf die oben beschriebene Weise bei Drehung des Geräts um die Kippachse vorgenommen werden kann, die hier mit der Achse für die Räder des Geräts zusammenfallen wird.
Bei diesen im folgenden beschriebenen Ausführungsformen wird die Hebelkonstruktion aus einem Tragrahmen 28 ausgemacht, dessen vorderes Ende die Räder 17 trägt, gegenenfalls in einer solchen Weise, daß ihre Spurweite eingestellt werden kann, und dessen hinteres Ende zwei Handhabungshandgriffe 25 hat. In der Nahe des hinteren Endes des Tragrahmens ist mittels Bolzen 29 ein Baum 27 schwenkbar angeschlossen, dessen Vorderende über die Räder 17 herausragt, und in welchem die Zange, die in sich mit 4o bezeichnet ist, mittels des Bolzens 12 um eine Achse schwenkbar aufgehängt ist, die mit der Achse der Räder parallel ist.
Fig. 4 zeigt eine solche Ausführungsform in der Fahrstellung, d.h. in der Stellung des Geräts, wo die in der Zange aufgehängte Fliese 3 nach der Verlegungsstelle gebracht wird. Das Verlegen geschieht wie bei der oben beschriebenen Ausführungsform dadurch, daß das Gerät beim Heben der Handgriffe 25 um die Radachse gekippt wird, bis der Anschlag 18 an der hinteren Greifbacke der Zange die Kante der im voraus verlegten Fliese antrifft, wobei die Zange die Fliese 3 losläßt.
Wenn die nächste Fliese aus dem Stapel zu entnehmen ist, wird die Zange 4o zu der gewünschten Höhe bei Aufwärtsdrehung des Baums 27 in Verhältnis zum Tragrahmen 28 und ob
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notwendig bei gleichzeitiger Hebung des Hinterendes des Geräts mittels der Handgriffe 25 bis die erforderliche Höhe gehoben.
Die erwähnte Hebung des Baums 27 wird bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform mittels eines zwischen dem Baum und dem Tragrahmen 28 eingesetzten Schraubendruckfeders 3o auf die im folgenden näher beschriebene Weise erreicht.
Das untere Ende des hydraulischen Zylinders 33 ist mittels einer Welle 31 auf dem Tragrahmen 28 in der Nähe seines vorderen Endes schwenkbar gelagert, und eine vom Zylinder ausgehende Kolbenstange 35 ist an ihrem freien Ende mittels einer Welle 32 auf dem Baum 27 schwenkbar gelagert. Der Zylinder und die Kolbenstange dienen als Führung für einen um diese herum angebrachten Schraubendruckfeder 3o.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, ist die Achse 32 so viel näher an der gemeinsamen Drehungsachse 29 des Baums und des Tragrahmens als die Achse 31 angebracht, daß die Achse des Feders bei der in der Figur gezeigten unteren Stellung des Baums 27, wo der Feder 3o zusammengedrückt gezeigt ist, mit einer Verlängerung der Verbindungslinie von der Achse 29 zu der Achse 32 einen spitzen Winkel bildet. Wenn der Baum 27 sich in seiner höchsten Stellung in Verhältnis zum Tragrahmen 28 befindet,- wo sich der Feder 3o ausgedehnt hat und deshalb einen geringeren Druck ausübt, wird die Federachse annähernd waagerecht auf der erwähnten Verbindungslinie stehen. Wenn der maximale Drehungwinkel zwischen dem Tragrahmen und dem Baum von der Größe 4o bis 45 ist, ermöglicht diese Anbringungsweise, bei passender Dimensionierung eine annähernd konstante Hebekraft auf den Baum zu erreichen. Diese Hebekraft ist so angepaßt, daß sie für Hebung
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des Baums in unbelastetem Zustand ausreicht, aber das Absenken des Baums, wenn eine Fliese in der Zange aufgehängt ist, nicht entgegenstehen kann.
Der hydraulische Zylinder 33 dient erstens zur Dämpfung der Bewegung des Baums durch Strömung der hydraulischen Flüssigkeit zwischen den beiden vom Kolben geschiedenen Räumen des Zylinders durch einen Umlauf. Dieser Umlauf kann z.B. in dem auf der Zeichnung nicht gezeigten Kolben ausgeformt sein, und im Umlauf ist ein Absperrventil eingesetzt, welches auf passende Weise von außen von dem Benutzer des Geräts betätigt werden kann. Bei Schließen dieses Absperrventils wird die Bewegung des Baums 27 in Verhältnis zum Tragrahmen 28 zum Anhalten gebracht, und es ist hierdurch für den Benutzer des Geräts möglich, den Baum 27 in irgendeiner gewünschten Stellung in Verhältnis zum Tragrahmen 28 zu verriegeln.
Da die vom hydraulischen Kolben ausgeübte Kraft von der Stellung des Kolbens im Zylinder unabhängig ist, kann die schwenkbare Verbindung des hydraulischen Systems an Tragrahmen 28 bzw. Baum 27 im wesentlichen in gleichem Abstand von der gemeinsamen Drehungsachse 29 des Tragrahmens und des Baums angebracht werden, wie bei der in Fig. 5 und 6 gezeichten Ausführungsform. Diese Anbringung hat weiter den Vorteil, daß mehr Platz für Anbringung der Umlaufleitung mit Absperrventil und Expansionsbehälter zur Verfügung steht, wie es im folgenden näher erläutert ist.
Fig. 5 und 6 zeigen eine Ausführungsform, die abgesehen von der erwähnten gesonderten Anbringung des hydraulischen Zylinders 33 der oben mit Hinweis auf Fig. 4 beschriebenen entspricht. Fig. 5 zeigt das Gerät in verschiedenen Arbeitsstellungen, von welchen die Fahrstellung, wo sich der Baum 27 in seiner Niederstellung befindet, mit voll aufgezogener Linie gezeigt ist.
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Der Schraubendruckfeder 3o ist hier in einem Teleskoprohr angebracht, welches als Führung für den Feder dient und ihn gleichzeitig gegen Wetter schützt.
Die beiden Enden des hydraulischen Zylinders 33 sind mit einer Umlaufleitung 37 verbunden, in welcher ein Absperrventil eingesetzt ist, und diese Umlaufleitung ist einem Expansionsbehälter 38 zur Aufnahme der hydraulischen Flüssigkeit, die aus dem Zylinder entweicht, wenn die Kolbenstange 35 hineingeht, angeschlossen. Das Absperrventil, das im folgenden näher beschrieben wird, wird mittels eines Feders in Schließstellung gehalten und kann mittels eines zu einem Betätigungsgriff 2o leitenden Bowden-Kabels 39 geöffnet werden, welcher Betätigungsgriff an einem der Handhabungshandgriffe 25 so angebracht ist, daß man den Betätigungsgriff aktivieren kann, ohne den Handgriff 25 loszulassen.
Wenn die im Gerät aufgehängte Fliese 3 auf dem schon verlegten Fliesenbelag nach der Verlegungsstelle hingefahren worden ist, wird der Baum 27, falls dies nicht schon geschehen ist, beim Öffnen des Absperrventils mittels des Betätjgjngsgriffes 2o zu seiner Niederstellung geführt, und die Zange 4o wird bei Hebung der Handgriffe 25 zu der mit strichpunktierten Linien markierten Stellung 25' gesenkt, indem man gleichzeitig mittels des Geräts die Fliese genau zu der Verlegungsposition manövriert. Im Moment wo die Anschläge 18 die Kange der schon verlegten Fliese 1 treffen, läßt die Zange 4o ihren Greif los, und die Fliese 3 fällt auf Platz.Bei einer kleinen Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Geräts wird die Zange von der Fliese 3 freigemacht.
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Hiernach kann die nächste Fliese aus dem Stapel entnommen werden, danach daß man mittels des Betätigungsgriffes 2o das Absperrventil im hydraulischen System so lange Zeit geöffnet hat, bis der Feder 3o den Baum zu der der Höhe des Stapels entsprechenden Höhestellung gebracht hat, wonach man beim Heben der Handgriffe 25 die Zange über die Fliese manövriert und absenkt, bis die Greifbacken der Zange die Kanten der Fliese greifen, wonach die Fliese beim Senken der Handgriffe 25 aus dem Stapel freigehoben wird. Hiernach wiederholt sich die Verlegungsoperation wie oben beschrieben. In Fig. 5 ist die maxiamle Höhestellung 27' des Baums mit strichpunktierten Linien gezeigt. Das Gerät kann mit Stützbeinen 47 versehen sein, die aufklappbar sein mögen, damit sie während der Verwendung des Geräts nicht im Wege sind.
Die Zange 4o ist am äußeren Ende des Baums 27 und schwenkbar um den Bolzen 12 mittels eines Bügels und einer Stange 56 aufgehängt, so daß eine Verstellung der Zange um 9o° um eine senkrechte Achse ermöglicht wird. Der Bügel, der in Fig. in größerem Maßstab gezeigt ist, wird von einer Bodenplatte 55 mit einer Bohrung ausgemacht, durch welche die Stange geführt ist. Der Boden 55 geht an beiden Enden in senkrechten Platten 58 mit Ausbohrung für Einsetzen des Bolzens über. Die Stange 56 ist oben mit einem ausragenden Flansch 57, der einen quadratischen Umriß hat, abgeschlossen, und trägt die Zange durch Stützen gegen den Boden 55. Zwei senkrechte Wände 59, deren Höhe ein wenig größer als die Dicke des Flansches 57 ist, sind an beiden Seiten der Ausbohrung im Boden 55 und mit einem genau der Seitenlänge des quadratischen Flansches 57 entsprechenden Abstand zwischen ihren gegen einander wendenden Flächen angebracht. Bei Heben der Zange so viel, daß der Flansch 57 von den Wänden 59 freigeht, kann
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sie um 9o° gedreht und in dieser Stellung festgehalten werden, wenn der Flansch 57 wieder zwischen den Wänden 59 gesenkt ist.
Eine vorgezogene Ausführungsform des Umlaufes und Ventilsystems des hydraulischen Bremsezylinders wird näher im folgenden unter Hinweis auf Fig. 8 beschreiben. Der obere und untere Raum des Zylinders 33 sind gegenseitig durch einen Umlauf verbunden, bestehend aus drei Rohrsektionen 41, 42 und 43 mit Absperrventilen 44 und 45, die zwischen den Sektionen 41, 42 bzw. 42, 43 eingesetzt sind. Die Ventile 44 und 45 sind so angebracht, daß sie gleichzeitig geöffnet und geschlossen werden können. Bei der gezeigten Ausführungsform sind als Absperrventile 44 und 45 Hähne verwendet, deren Spndeln koachsial mit einer Welle 28 verbunden sind, die einen Arm 29 hat, wodurch die Ventile mittels eines Bowden-Kabels 39 gegen Wirkung eines Feders 51 geöffnet werden können, welcher Feder zum Schließen der Ventile dient, wenn der Zug am Bowden-Kabel 39 aufhört.
Die Rohrsektion 42 zwischen den Ventilen ist durch ein Zweigrohr 46 mit einem Expansionsbehälter 38 verbunden, der zur Aufnahme des hydraulischen Öls dient, das aus dem Zylinder 33 von der Kolbenstange 35 verdrängt wird, wenn der Kolben in den Zylinder gesenkt wird, und diese Ölmenge ersetzt, wenn der Kolben hinaufgeht.
Es ist ersichtlich, daß das beschriebene hydraulische System zur Dämpfung der Bewegungen des Baums 27 und zum momentanen Anhalten dieser Bewegung dient, wenn die Ventile geschlossen werden, entweder zufolge des Drucks, der an der Unterseite des Kolbens wirkt, wenn der Baum 27 durch Tragen einer Fliese belastet ist, oder des Drucks, der an der Oberseite des Kolbens wirkt, wenn der Baum in unbelastetem Zustand vom Feder
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3ο aufwärts gepreßt wird. Um ein momentanes und genaues Anhalten dieser Bewegung zu erreichen, ist es ausschlaggebend, daß sich im hydraulischen System keine Luftkissen befinden, die wie früher erwähnt leicht erscheinen können, falls das Öl einem Vakuum ausgesetzt wird.
Um dies zu vermeiden, sind an jeder der Rohrsektionen 41 und 43 Rückschlagventile 52 bzw. 53 angeschlossen, die über eine Rohrleitung 54 an dem Ölinhalt im Expansionsbehälter 38 angeschlossen und so angebracht sind, daß das Öl nur in Richtung von dem Expansionsbehälter zu den Rohrabschnitten 41 und 43 strömen kann.
Vorzugsweise sind die Rohrverbindungen so gestattet, daß Luftkissen, die sich eventuell im Öl bilden, wenn sich der hydraulische Zylinder 33 in seiner normalen senkrechten oder beinahe senkrechten Stellung, wie in Fig. 4 gezeigt, befindet, bei ihrem natürlichen Auftrieb zu den Ventilen 44 und 45 und, wenn sie offen sind, durch diese zum Expansionsbehälter 38 wandern können. Mit Hinblick hierauf sollen die Rückschlagventile 52 und 53 vorzugsweise so angebracht werden, daß ihre Durchströmungsrichtung aufwärts ist.
Die Fig. 9 und Io zeigen eine weitere AusfUhrungsform des erfindungsgemäßen Geräts, den Ausführungsformen gemäß Fig. 4-6 entsprechend, mit der Ausnahme, daß der Feder zur Hebung des Baums ausgelassen ist. In diesen Figuren sind entsprechende Teile mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
Bei dieser Ausführungsform sind die Stützbeine 47 am unteren Ende einer Stoßstange 61 angebracht, die aufwärts verläuft, und bei ihrem oberen Ende durch einen Bolzen 62 schwenkbar am Baum 27 angelenkt ist. Der untere Teil der Stange 61 wird
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gleitend von einer am Tragrahmen 28 festgemachten Traverse geführt. Dies wird dadurch erreicht, den unteren Teil der Stange 61 als zwei parallelIe Stangen 64 und 64 auszuformen, die die Traverse 63 umschließen, und zwischen deren oberen Teilen eine Stange 66, die den oberen Teil der Stoßstange 61 ausmacht, mittels Bolzen 67 festgemacht ist. Die Traverse 63 ist mit Anschlägen 68 versehen, die seitwärts Verschiebung der Stoßstange 61 verhindern.
Dieses Gerät wirkt in der folgenden Weise. In Fig. 9 ist das Gerät in der Fahrstellung mit voll aufgezogenen Linien gezeigt. Wenn der Baum 27 nach Verlegung einer Fliese zu heben ist, wird das Hinterende des Geräts gesenkt, bis die Beine 47 auf dem Boden ruhen. Danach wird die hydraulische Bremse 33 mittels des Betätigungsgeiffes 2o freigemacht, und das Hinterende des Geräts wird weiter z.B. zu der mit strichpunktierten Linien gezeigten Stellung 27* gesenkt. Es ist zu bemerken, daß die Stützbeine 47 bei der normalen Arbeitsstellung des Geräts, die in Fig. 9 mit voll aufgezogenen Linien gezeigt ist, vom Boden frei sind.
Im folgenden wird noch eine Ausführungsform der Erfindung beschrieben, wobei der Feder ausgelassen ist, wobei man einen in Verbindung mit dem hydraulischen Bremsesystem hervorgebrachten Luftdruck zur Hebung des Baums 27 in unbelastetem Zustand benutzt.
Diese Ausführungsform entspricht der in Fig. 4 gezeigten, abgesehen davon, daß der Feder 3o ausgelassen ist, und der hydraulische Zylinder 33 an einem Windkessel angeschlossen ist, wie es im folgenden unter Hinweis auf Fig. 11 näher erläutert wird.
Der hydraulische Zylinder 33 ist mittels Bolzen 31 und 32
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zu Tragrahmen 28 bzw. Baum 27 auf dieselbe Weise wie der Feder bei den oben beschriebenen Ausführungsformen schwenkbar angelenkt. Der untere Raum des hydraulischen Zylinders ist über eine Rohrleitung 71 mit einem als Windkessel wirkenden geschlossenen Behälter 7o über einen weiteren Behälter 73 und ein Absperrventil 72 auf eine solche Weise verbunden, daß die im Behälter 73 aufgenommene Luft durch das Absperrventil 72, wenn es offen ist, zum Windkesselbehälter strömen kann.
Bei dieser Ausführungsform dient der bei der Abwärtsbewegung des Kolbens hervorgebrachte vergrößerte Luftdruck im Windkesselbehälter 7o zum Aufwärtspressen des Kolbens, um den Baum zu heben, wenn er unbelastet ist.
Der Behälter 73, der auf die oben beschriebene Weise als Pumpenbehälter für die Justierung des Luftdrucks im Behälter 7o dient, hat in seinem oberen Ende ein Rückschlagventil 74, welches Einsaugung von Luft in den Behälter 73 zuläßt, und am oberen Ende des Windkesselbehälters 7o ist ein Auslaßventil 75 für Entfernung von überflüssiger Luft eingesetzt.
Meissner & BoIte Patentanwälte
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L e e r s e i t e

Claims (18)

Patentansprüche
1.} Gerät zu Verlegen von Fliesen, Randsteinen oder
engleichen blockförmigen Straßenbelagelementen mittels einer Zange,die zum zeitweiligen Festhalten der Elemente in waagerechter Stellung eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät im Prinzip als eine zweiarmige Hebelkonstruktion ausgeformt ist, deren Kippachse von einem Radpaar oder einer anderen gegen eine Unterlage stützenden Vorrichtung ausgemacht ist, und daß die Zange am Ende des einen Arms drehbar um eine mit der Kippachse parallele Achse aufgehängt ist, während das Ende des anderen Arms als ein Handgriff zur manuellen Betätigung des Geräts oder eine Kreisgelenkkupplung zur Verbindung mit mechanisch getriebenen Betätigungsvorrichtungen ausgeformt ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Zange tragende Arm eine solche Länge hat, daß er die Fliese oder dasgleiche Straßenbelagelement unmittelbar vor den Rädern oder dergleichen gegen die Unterlagen stützenden
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Eingesandte Modelle werden nach 2 Monaten, lall» nicht zurückgefordert, vernichtet. Mündliche Abreden, Insbesondere durch Fernsprecher, bedürfen schriftlicher Beseitigung. — Die In Rechnung gestellten Kosten sind mit Rechnungsdatum ohne Abzug fällig. — Bei verspäteter Zahlung werden Bankzinsen berechnet
Gerichtsstand und Erfüllungsort Bremen. Bremer Bank, Bremen, Nr. 2 310 028 ■ BIe Sparkasse In Bremen, Nr. 104 5B55 ■ Posfsdieckkonio: Hamburg 33952-202
Vorrichtung des Geräts tragen kann, und daß der andere Arm eine größere und für bequeme Handhabung des Geräts angepaßte Länge hat.
3. Gerät nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelkonstruktion aus mehreren gegenseitig beweglichen Teilen, die zur größerer Verschiebung der Zange in vertikaler oder beinahe vertikaler Richtung, als beim Drehen des Geräts um die Kippachse erreichbar ist, eingerichtet sind, besteht.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelkonstruktion einen von Kippachse bis zum Handqr'ffende verlaufenden Tragrahmen (28) und einen Baum (27) umf.ißt, der bei seinem hinteren Ende schwenkbar um eine mit der Kippachse parallele Achse (29) auf dem Tragrahmen gelagert ist und an seinem vorderen Ende die Zange (4o) trägt, und daß zwischen Tragrahmen und Baum teils eine Federanordnung, die so dimensioniert und angebracht ist, daß sie innerhalb des gegebenen Drehungswinkels den Baum in unbelastetem Zustand mit geringer und etwa konstanter Kraft heben kann, teils ein Bremse- und Riegelmechanismus, der zu Verriegeln des Baums (27) in willkürlicher Stellung in Verhältnis zum Tragrahmen (28) und Freigeben desselben bei manueller Betätigung eines Betätigungsgriffes (2o) sowie zur Dämpfung der relativen Bewegung zwischen Baum und Tragrahmen dient, angeordnet sind.
5. Gerät nach Anspruch 1-4, bei welchem die Zange zwei gegenseitig schwenkbare Arme hat, die an ihren äußeren Enden mit Greifbacken zum Anlagen gegen zwei entgegengesetzte Kanten einer Fliese oder desgleichen Straßenbelagelements versehen sind, wobei die Verbindungslinien zwischen diesen Anlagepunkten und der gegenseitigen Schwenkachse dieser Arme
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einen solchen Winkel bilden, daß die Zange selbstsperrend ist, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Greifbacke (5) der Zange an ihrer äußeren Seite mit Anschlägen (18) mit nach unten kehrenden Anschlagsflächen, die zwischen der unteren Kante der Greifbacke und der Oberseite einer in der Zange festgehaltenen Fliese (3) liegt, versehen ist, wobei der unter der Anschlagsfläche liegende Teil (21) der Greifbacke eine Dicke hat, die auf der Höhe der Anlagefläche der Fugenbreite des Belags gleich ist und nach unten etwas abnimmt.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge zur Begrenzung der Drehung der Arme (6, 7) nach unten so ausgeformt sind, daß die hintere Greifbacke (5) in unbelastetem Zustand der Zange sich im etwas höheren Niveau als die vordere (4) befindet.
7. Gerät nach Anspruch 5-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Arme (6, 7) der Zange einstellbar sind, zum Festhalten von Fliesen oder anderen Straßenbelagelementen von verschiedenen Größen.
8. Gerät nach Anspruch 5-7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (8, 9), bei welcher die Zange schwenkbar in der Hebelkonstruktion des Geräts aufgehängt ist, mit zwei in waagerechter Ebene senkrecht auf einander stehenden Ausbohrungen für den Aufhängungsbolzen (12) versehen sind, so daß die Zange entweder mit ihren Armen (6, 7) in der Längsrichtung des Geräts oder senkrecht hierauf aufgehängt werden kann.
9. Gerät nach Arvspruch 5-7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zange von einer senkrechten kreisrunden Stange (56) getragen wird, die oben mit einem ausragenden Flansch (57) mit quadratischem Umriß abgeschlossen ist, welche Stange durch eine
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* entsprechende kreisrunde Ausbohrung im Boden (55) der Vorrichtung geführt ist, welcher Boden in zwei senkrechten Platten (58) für die schwenkbare Aufhängung der Zange in der Hebelkonstruktion übergeht, und wobei innen in dieser Vorrichtung senkrechte Anlageflächen für wenigstens zwei entgegengesetzte Seiten des quadratischen Flansches (57) angebracht sind, und so ausgeformt, daß dieser Flansch, wenn er über diese Anlageflächen gehoben wird, zugleich mit der Zange um die Längsachse der Stange (56) frei drehbar ist.
10. Gerät nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spurweite seiner Räder einstellbar ist.
11. GerMt nach Anspruch 1-2 und 5-lo zu Verlegen von kleinen und leichten Fliesen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelkonstruktion von einem Stahlrohr mit einer Biegung ausgemacht ist, wo eine Buchse für schwenkbare Aufhängung der Zange angeschweißt ist, und wobei der eine von der Biegung ausgehende Zweig (13) des Rohres an seinem Ende an einem quer verlaufenden Rohr (16) angeschweißt ist, in welchem Wellenstückchen für ein Radpaar (17) eingesetzt sind, während der andere Zweig (14) des Rohres nach oben und nach hinten geführt ist und mit einem Handgriff (25) abgeschlossen ist.
12. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem Tragrahmen (28) und dem Baum (27) angebrachte Federanordnung von einem mit gewisser Vorspannung eingesetzten Schraubendruckfeder (3o) ausgemacht ist, der bei seinen Enden mit Tragrahmen und Baum so angelenkt ist, daß die Federachse in oberer Stellung des Baums etwa senkrecht auf einer Linie steht, die von der Drehungsachse (29) zwischen Tragrahmen und Baum bis zur Drehungsachse (32) zwischen Feder und Baum ver-
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läuft, und in unterer Stellung des Baums einen spitzen Winkel mit einer Verlängerung dieser Linie über den Verbindungspunkt (32) des Feders hinauf, bildet.
13. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungs- und Bremsmechanismus von einem doppeltwirkenden hydraulischen Zylinder (33) ausgemacht ist, der schwenkbar mit dem Baum (27) und dem Tragrahmen (28) verbunden ist, wobei die vom Kolben begrenzten beiden Räume des Zylinders durch eine Umlaufleitung verbunden sind, in welcher ein von Hand zu betätigendes Absperrventil eingesetzt ist.
14. Gerät nach Anspruch 13, bei welchem die Kolbenstance nur durch das eine Ende des hydraulischen Zylinders durchgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Enden dos Zylinders (33) durch eine Umlaufleitung (37) oder (41, 42, 43) verbunden sind, und in welcher nach einander zwei synchron zu betätigen Absperrventile (44, 45) eingesetzt sind, wobei das Verbindungsrohr (42) zwischen den Absperrventilen eine Abzweigung (46) zum Expansionsbehälter (38) hat, und wobei parallel mit jedem Absperrventil je ein Rückschlagventil (52, 53) angebracht ist, das den Expansionsbehälter so mit den betreffenden Zylinderräumen verbindet, daß in diesen Räumen kein unterdruck entstehen kann.
15. Gerät nach Anspruch 13-14, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrventil oder -ventile von einem Feder (51) in Schließstellung gehalten wird, und durch einen Bowden-Zug (39) mittels eines in der Nähe des Geräthandgriffes angebrachten Betätigungsgriffes (2o) geöffnet werden kann.
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16. Gerät nach Anspruch l-lo und 13-15, dadurch gekennzeichnet, daß am Baum (27) anstatt der Federanordnung eine nach unten verlaufende Stoßstange (61) bei ihrem oberen Ende angelenkt ist, welche Stoßstange eine in Längsrichtung derselben verlaufende Kulisse aufweist, die von einem Steuerzapfen (63) geführt wird, der am Tragrahmen (28) in geringerem Abstand von Drehungsachse (29) zwischen Tragrahmen und Baum als die Umdrehungsachse (62) zwischen Baum und Stoßstange angebracht ist, wobei die Stange (61) an ihrem unteren Ende Stützbeine (47) für das Gerät hat.
17. Gerät nach Anspruch l-lo, dadurch gekennzeichnet, daß die Federanordnung von einem einfach wirkenden hydraulischen Zylinder (33) ersetzt ist, dessen unteres Ende am Traqrahmen (28) und dessen Kolbenstange (35) am Baum (27) so a.-ujelenkt sind, daß die Zylinderachse in oberer Stellung des Bajms im wesentlichen senkrecht auf einer Verbindungslinie zwischen der Umdrehungsachse (29) zwischen Tragrahmen und Baum und der Drehungsachse (32) zwischen Baum und Kolbenstange steht und in unterer Stellung des Baums einen spitzen Winkel mit einer Verlängerung der genannten Linie über den Verbindungspunkt zwischen Kolbenstange und Baum bildet, und daß der untere aktive Raum des Zylinders durch eine Verbindungsleitung (71), in welcher ein Absperrventil eingesetzt ist, das gegen Federwirkung von einem in der Nähe des Geräthandgriffes angebrachten Betätigungsgriff (2o) geöffnet werden kann, mit einem geschlossenen Behälter (7o) in Verbindung ist, der durch Auffüllung mit einer angepaßten Luftmenge als Windkessel wirken kann.
18. Gerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindungsleitung (71) unter dem Windkesselbehälter (7o) und dem unter diesem angebrachten Absperrventil (72) einen
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weiteren Behälter (73), dessen Rauminhalt etwa größer als das aktive Volumen des hydraulischen Zylinders ist, eingesetzt ist, und daß der Behälter (73) vorzugsweise in seinem oberen Teil ein für Einsaugen von Luft aus der Atmosphäre eingerichtetes Rückschlagventil (74) hat, und wobei der Windkesselbehälter (7o) in seinem oberen Teil mit einem Auslaßventil (75) versehen ist.
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