DE2264955A1 - Mehrschariger aufsattelpflug - Google Patents
Mehrschariger aufsattelpflugInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B15/00—Elements, tools, or details of ploughs
- A01B15/14—Frames
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/46—Ploughs supported partly by tractor and partly by their own wheels
- A01B3/464—Alternating ploughs with frame rotating about a horizontal axis, e.g. turn-wrest ploughs
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- Soil Working Implements (AREA)
Description
8 MÜNCHEN 5 · OO R N E LI U SSTR ASS E 42 · TELEFON 24O77S
1971-72
Benno Gaßner
Johann Gaßner Meinrad Gaßner
Johann Gaßner Meinrad Gaßner
Mehrschariger Aufsattelpflug.
Die Erfindung betrifft einen mehrscharigen Aufsattelpflug
mit einem mit einem Zugfahrseug verbindbaren Pflugkopf und
einem sich an den Pflugkopf anschließenden, von einem Fahrgestell abgestützten, die Pflugschare tragenden Pflugrahmen,
der aus einzelnen, miteinander verbundenen Rahmenteilstücken besteht, deren jedes eine Pflugschar bzw« bei Drehpflügen
ein Pflugscharpaar trägt.
Der baukastenartige Aufbau des Pflugrahmens ermöglicht es,
die Herstellung von Pflügen zu vereinfachen, weil je nach
Kundenwunsch eine unterschiedliche Anzahl von Rahmenteilstücken zu einem Pflug mit der entsprechenden Anzahl von
Pflugscharen oder Pflugscharpaaren zusammengefügt werden
können. Der so gebildete Pflugrahmen muß dann noch mit dem Fahrgestell versehen werden.
Es ist audi bereits bekannt, das Fahrgestell bei mehrscharigen
Aufsattelpflügen entweder am Ende des Pflugrahmens oder aber
509838/0003 _ 2 _
POSTSCHECKKONTO MÜNCHEN 00040-800
DEUTSCH« BANK MÜNCHEN, PRQM*NAQRPUATZ, KONTO-NR. 1B/?Q 894 (BLZ 700 700 1 0)
MUtHOHtH
- 2 - 1971-72
zwischen vorderen und hinteren Pflugscharen anzuordnen, wobei beispielsweise die Manövrierfähigkeit oder die unterschiedliche
Belastung der Schlepperhinterachse für die Wahl der einen oder anderen Möglichkeit ausschlaggebend sein
kann.
Einen Pflug mit einem zwischen den Pflugscharen anzuordnenden Fahrgestell zeigt die DT-OS 2 248 186. Dabei wird das
Fahrgestell seitlich an den Pflugrahmen angebaut. Die Pflugschare selbst weisen untereinander in Pfluglängsrichtung
jeweils den gleichen Abstand auf. Bei dieser Konstruktion laufen die Räder des Fahrgestells stets vor dem Schar, das
eine in Fortbewegungsrichtung mit dem Schar fluchtende Furche schneidet, so daß es nicht möglich ist, daß ein Rad des
Fahrgestells in der Furche läuft, was erwünscht ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen mehrscharigen
Aufsattelpflug der eingangs beschriebenen Art so auszugestalten,
daß auch das Fahrgestell als organischer Bestandteil des Pfluges in optimaler Weise in den Pflugrahmen mit einbezogen
werden kann, und zwar je nach Wunsch am Ende des Pflugrahmens oder zwischen den Pflugscharen.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin,
daß das Fahrgestell an einem Rahmenteilstück angebracht ist, das an beiden Seiten mit Anschlußelementen zur Verbindung
mit den Pflugschare tragenden Rahmenteilstücken versehen
"ist, die entsprechend ausgebildete Anschlußelemente besitzen, und daß alle Rahmenteilstücke in beliebiger
Reihenfolge zusarnmenfügbar sind.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, daß der
Abstand zwischen den Rad bzw. den Rädern des Fahrgestells und dem zugehörigen Rahmenteilstück durch eine Hubeinrichtung
veränderbar ist.
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Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, daß die Anschlußelemente an dem das Fahrgestell tragenden Rahmenteilstück
derart auf die Anschlußelemente der die Pflugschare tragenden Rahmenteil stücke abgestimmt sind, daß bei zusammengebautem
Pflug die beiden Anschlußelemente des mit dem Fahrgestell versehenen Rahmenteilstücks annähernd in der Fahrtrichtung
des Pfluges liegen.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung eines Aufsattelpfluges
wird eine besonders rationelle Fertigung von mehrscharigen
Aufsattelpflügen mit optimaler Anpassung an alle Kundenwünsche
bei vereinfachter Lagerhaltung ermöglicht. Es besteht
aber auch für den Landwirt die Möglichkeit, seinen Pflug ^.'iterschiedlichen Arbeitsbedingungen anzupassen. So
kann beispielsweise der Pflug zunächst mit fünf Pflugscharen bzw. Pflugscharpaaren ausgerüstet werden, wobei sich das
Pfluggestell vorzugsweise am Ende des Pflugrahmens befinden kann, und wobei dieser Pflug in dieser Ausführung zum Tiefpflügen
bzw. zum Einsatz auf schwerem Boden verwendet werden soll. Zum Schälen oder zum Einsatz in leichtem Boden können
dann vom Landwirt z. B. drei weitere, mit Pflugscharen versehene Rahmenteilstücke angebaut werden, um den Pflug achtscharig einzusetzen.
Da das Fahrgestell an einem eigenen Rahmenteilstück angeordnet ist, wird im Bereich des Fahrgestells die Reihe der Pflugschare
bzw. Pflugscharpaare unterbrochen, wenn das Fahrgestell zwischen
die anderen Rahmenteilstücke eingeschoben wird, so daß ausreichend Platz ist, um das Fahrgestell so anzuordnen, daß ein
Rad in der Furche läuft.
Anhand der nun folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung wird diese näher erläutert. Die Zeichnung zeigt eine Draufsicht auf einen
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erfindungsgemäß ausgebildeten, mehrscharigen Aufsatteldrehpflug,
wobei das hintere Ende des Pflugrahmens abgebrochen ist.
Die Zeichnung zeigt einen Pflug mit einer Zugseilanordnung und Fahrgestellbauart nach der DT-OS 2 210 408. Mit 14 ist
ein Kreuzgelenk bezeichnet, mit dem der insgesamt mit 10 bezeichnete, Pflugschare 12 tragende Pflugrahmen an einer
Kurbel 18 befestigt ist, die ihrerseits an der Wendewelle 20 angebracht ist, die in einem nicht gezeigten Pflugkopf
gelagert ist. 34 bezeichnet ein Zugseil, das den Pflugrahmen 10 mit dem Pflugkopf verbindet und der Einstellung der gewünschten
Schnittbreite dient.
Der Pflugrahmen 10 wird durch Pflugschare 12 tragende Pflugrahmenteil
stücke 118 und ein mit einem Fahrgestell 127 versehenes Rahmenteilstück 120 gebildet, das beim dargestellten
Beispiel mit zwei Rädern 58 und 60 versehen ist.
Das Rahmenteilstück 120 ist mit Anschlußflanschen 124 bzw.
an seinen beiden Enden versehen, die zur Verbindung mit entsprechenden Anschlußflanschen 122 bzw. 123 an jeweils dem
vorderen bzw. hinteren Ende der Rahmenteilstücke 118 bestimmt sind, so daß die Teilstücke 118 und 120 in beliebiger Reihenfolge
miteinander kombiniert werden können.
Wie deutlich ersichtlich ist, unterscheidet sich das Pflugrahmenteilstück
120 dadurch von den übrigen, die Pflugschare tragenden Teilstücken 118, daß bei diesem Teilstück das
Rahmenelement 128 in einem schrägen Winkel zu den Anschlußflanschen 124 bzw. 126 verläuft, so daß beim Zusammenbau mit
den Rahmenteilstücken 118 das Rahmenelement 128 in Fahrtrichtung verläuft und der Furchenabstand zwischen der vor diesem
Teilstück 120 gelegenen Pflugschar und der hinter diesem Teilstück
gelegenen Pflugschar gleich dem Furchenabstand der anderen
Pflugschare untereinander ist.
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Als Besonderheit ist bei der Ausführungsform nach Figur
das Fahrgestell nicht am Ende des Pflugrahmens sondern etwa in dessen Mitte angeordnet, so daß für den Landwirt der Anoder
Abbau von Pflugscharen erleichtert wird, weil zu derartigen Arbeiten, sofern nur die hinter dem Fahrgestell gelegenen
Pflugschare bzw. Pflugrahmenteilstücke 118-betroffen
sind, das Fahrgestell nicht erst vom Pflugrahmen entfernt werden muß. Außerdem wird durch eine solche Anordnung die
Wendigkeit erhöht.
Ansprüche:
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Claims (3)
- PatentanwaltDlpHng. H. Li.sprecht£ Iviüoci.i-'ii δ - 6 - 1971-Comellusstraße 42 D LV * lAnsprüche;l./Mehrschariger Aufsattelpflug mit einem mit einem ZugFahrzeug verbindbaren Pflugkopf und einem sich an den Pflugkopf anschließenden, von einem Fahrgestell abgestützten, die Pflugschare tragenden Pflugrahmen, der aus einzelnen, miteinander verbundenen Rahmenteilstücken besteht, deren jedes eine Pflugschar bzw. bei Drehpflügen ein Pflugscharpaar trägt, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell (127) an einem Rahmenteilstück (128) angebracht ist, das an beiden Seiten mit Anschlußelementen (124, 126) zur Verbindung mit den Pflugscharte (12) tragenden Rahmenteilstücken (118) versehen ist, die entsprechend ausgebildete Anschlußelemente (122, 123) besitzen, und daß alle Rahmenteilstücke in beliebiger Reihenfolge zusammenfügbar sind.
- 2. Aufsattelpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem Rad bzw. den Rädern (58, 60) des Fahrgestells (127) und dem zugehörigen Rahmenteilstück (128) durch eine Hubeinrichtung veränderbar ist.
- 3. Aufsattelpflug nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußelemente (124, 126) an dem das Fahrgestell (127) tragenden Rahmenteilstück (128) derart auf die Anschlußelemente (122, 123) der die Pflugschare (12) tragenden Rahmenteilstücke (118) abgestimmt sind, daß bei zusammengebautem Pflug die beiden Anschlußelemente des mit dem Fahrgestell versehenen Rahmenteilstücks annähernd in der Fahrtrichtung des Pfluges liegen.Potenjdrtwolt Dipl.-lny. H. !uii.pt '■509838/0003
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722264955 DE2264955C2 (de) | 1972-03-03 | 1972-03-03 | Mehrschariger Aufsattelpflug |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722210408 DE2210408C3 (de) | 1972-03-03 | Aufsatteldrehpflug | |
| DE19722264955 DE2264955C2 (de) | 1972-03-03 | 1972-03-03 | Mehrschariger Aufsattelpflug |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2264955A1 true DE2264955A1 (de) | 1975-09-18 |
| DE2264955C2 DE2264955C2 (de) | 1984-08-16 |
Family
ID=5866132
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722264955 Expired DE2264955C2 (de) | 1972-03-03 | 1972-03-03 | Mehrschariger Aufsattelpflug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2264955C2 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2248186A1 (de) * | 1972-09-30 | 1974-04-25 | Rabewerk Clausing Heinrich | Beetpflug |
| DE6610637U (de) * | 1968-01-31 | 1975-03-06 | Krone Bernhard Gmbh Maschf | Pflugrahmen fuer anbaupfluege. |
-
1972
- 1972-03-03 DE DE19722264955 patent/DE2264955C2/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE6610637U (de) * | 1968-01-31 | 1975-03-06 | Krone Bernhard Gmbh Maschf | Pflugrahmen fuer anbaupfluege. |
| DE2248186A1 (de) * | 1972-09-30 | 1974-04-25 | Rabewerk Clausing Heinrich | Beetpflug |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2264955C2 (de) | 1984-08-16 |
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