DE335210C - Zuggestell fuer nebeneinander angeordnete Ackergeraete - Google Patents
Zuggestell fuer nebeneinander angeordnete AckergeraeteInfo
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- DE335210C DE335210C DE1918335210D DE335210DD DE335210C DE 335210 C DE335210 C DE 335210C DE 1918335210 D DE1918335210 D DE 1918335210D DE 335210D D DE335210D D DE 335210DD DE 335210 C DE335210 C DE 335210C
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- pulling frame
- frame
- wheels
- controllable
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B35/00—Other machines for working soil not specially adapted for working soil on which crops are growing
- A01B35/16—Other machines for working soil not specially adapted for working soil on which crops are growing with rotating or circulating non-propelled tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Environmental Sciences (AREA)
- Agricultural Machines (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft die besondere Ausbildung eines Zuggestells für nebeneinander
angeordnete Ackergeräte, die an ein Zugseil oder eine Zugmaschine angehängt werden. Es
sind schon früher Pfluggeräte bekannt geworden, bei denen eine größere Anzahl der zum
Bestellen des Ackers dienenden Geräte unmittelbar nebeneinander an der einen Zugmaschine
angehängt sind. Bei den bekannten
Anordnungen besteht aber der große Übelstand, daß die Vorrichtungen nicht genügend
frei beweglich und steuerbar sind.
Demgegenüber besteht das Wesen der Erfindung darin, daß sämtliche Bodenbearbeitungsgeräte
unmittelbar nebeneinander liegend an einem Vorderwagen angehängt sind und durch ein steuerbares Vorderrad und mehrere
steuerbare Hinterräder als Ganzes mit dem Vorderwagen gesteuert werden können. Erst
ao hierdurch ist es möglich, eine große Anzahl
Bodenbearbeitungsgeräte wirklich praktisch verwendbar zur Verfügung zu haben und doch
eine Maschine von verhältnismäßig kurzer Baulänge und demgemäß großer Ausnutzungs-
a5 fähigkeit zu erzielen.
Auf der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes
veranschaulicht.
Es zeigt:
Es zeigt:
Fig. ι das Zuggestell mit der Motorlokomotive, den Vorderwagen und den nebeneinander
angeordneten Rahmenwagen,
Fig. 2 den Vorderwagen,
Fig. 2 den Vorderwagen,
Fig. 3 einen Rahmenwagen,
Fig. 4 eine zweite Lokomotive für ein Zweimaschinensystem,
Fig. 5 und 6 abgeänderte Ausführungsformen.
Bekanntlich geschieht die Anhängung von Maschinen usw. an den Schlepper in Amerika
wie auch bei uns in der Weise, daß drei oder mehrere derselben staffeiförmig und spurend
so an ein Zuggestell (sogenanntes Hitch) gehängt werden, daß ein schleifenartiges Wenden
an den Enden ermöglicht wird. Hiervon abweichend soll die vorstehende Neuerung darin bestehen, die Maschinen oder Geräte
nicht staffeiförmig und hintereinander, sondern direkt nebeneinander zu koppeln. Zu diesem
Zweck wird ein entsprechend kräftiger Vorderwagen (Fig. 2) mit dem Motor oder dem Seil usw. direkt verbunden und an diesen
nebeneinander beliebig viele Rahmenwagen (Fig. 3) gelenkig angehängt, deren Räder h
frei schwingend angeordnet sind und so sich dem jeweiligen Steuerbogen entsprechend anpassen
können. Dieser Steuerbogen wird bedingt:
1. durch die Zugrichtung des Motors,
2. durch ein steuerbares Vorderrad σ,
3. durch steuerbare Hinterräder b der angehängten Rahmenwagen.
Diese Steuerung der Hinterräder ist notwendig zur Aufnahme des Seitendruckes beim
Wenden, ferner zum besseren Ausgleich der 6s Steuerung durch das Rad α, endlich zum
kurzen Schwenken einer so breiten Arbeitskombination überhaupt.
Das Wenden bei Seilbetrieb geschieht nun in. der Weise, daß nach Aushebung aller im
Boden arbeitenden Teile die bisher tätige Motorlokomotive i eine Vorwärtsbewegung auf
der Anwand ausführt, bis die Rahmenwagenzusammenstellung in die durch gestrichelte
Linien angedeutete Stellung gelangt (Fig. i).
to Dann wird beim Zweimaschinensystem durch die zweite Lokomotive k oder beim Einmaschinensystem
durch Umsteuerung des Zugseils vom entgegengesetzten Ende des Schlages' ein Zug auf die Rahmenwagenzusammenstellung
ausgeübt, bis diese die Drehung um i8o° vollendet und damit die
richtige Stellung für eine neue Fahrt über dem Acker erreicht hat.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Zuggestell für nebeneinander angeordnete Ackergeräte, die an ein Zugseil oder eine Zugmaschine angehängt werden, dadurch gekennzeichnet, daß an einem gemeinsamen Vorderwagen (q) mit einem steuerbaren Vorderrad (a) und zwei frei schwingenden hinteren Schlepprädern (h, h) mehrere zum Einbau landwirtschaftlicher Maschinen und Geräte eingerichtete Einzelwagen mit frei schwingenden Vorderrädern (r) und steuerbaren Hinterrädern (b) gelenkig nebeneinander angehängt sind, zum Zwecke, eine in der Fahrrichtung kurze Vereinigung von Ackergeräten zu erzielen, die zusammen mit dem Vorderwagen als Ganzes gesteuert werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE335210T | 1918-05-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE335210C true DE335210C (de) | 1921-03-24 |
Family
ID=6219057
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918335210D Expired DE335210C (de) | 1918-05-26 | 1918-05-26 | Zuggestell fuer nebeneinander angeordnete Ackergeraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE335210C (de) |
-
1918
- 1918-05-26 DE DE1918335210D patent/DE335210C/de not_active Expired
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