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Vorrichtung und Verfahren zum Bespannen von Wandflächen mit elastischen
Bespannstoffen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bespannen von Wandflächen
mit elastischen Bespannstoffen, z, B, Geweben, bestehend aus fest an der Wandfläche
anbringbaren Halteprofilen und an den Halteprofilen befestigbaren Klemmprofilen,
wobei der elastische Bespannstoff an wenigstens zwei Seiten zwischen je einem Halteprofil
und einem Klemmprofil unter Spannung einklemmbar ist.
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Bei einer bekannten Vorrichtung der vorstehend beschriebenen Gattung
(vgl. DT-OS 2 008 942) sind Halteprofile und Klemmprofile als U-Profile ausgebildet,
wobei der Bespannstoff in besonderen Rillen der Klemmprofile aufgenommen und zwischen
den ineinandergefügten Halte- und Klemmprofilen festgeklemmt wird. Weiter ist bereits
vorgeschlagen worden (vgl. deutsche Patentanmeldung P 22 39 758,6-25), bei einer
solchen bekannten Vorrichtung zusätzlich paarweise angeordnete Lippen vorzusehen,
zwischen denen der Bespannstoff festgehalten wird. Diese bekannten Vorrichtungen
sind jedoch nachteilig, da sie einerseits kostspielig herzustellen sind, und da
sie andererseits nur in eingeschränktem Maße eine Anpassung an unterschiedliche
Elastizität der Bespannstoffe im Hinblick auf das Spannen ermöglichen.
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Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung der eingangs
beschriebenen Gattung so weiterzubilden, daß bei kostengünstiger Herstellung und
einfacher Montage ein wirkungsvolles Spannen von Bespannstoffen auch unterschiedlicher
Elastizität ermöglicht wird.
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Diese Aufgabe wird nach Lehre der Erfindung dadurch gelöst, daß die
Halteprofile ein an der Wandfläche anbringbares Flachteil und zumindest eine mit
dem Flachteil eine Aufnahmerinne bildende Längsrippe aufweist, und daß das Klemmprofil
unter Zwischenlage des Bespannstoffes formschlüssig die Aufnahmerinne überfaßt bzw.
in die Aufnahmerinne einfaßt.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht im einzelnen eine Vielzahl
vorteilhafter Ausbildungen. Eine erste zu bevorzugende Ausführungsform ist dadurch
gekennzeichnet, daß die Halteprofile eine gerade und eine gekrümmte Längsrippe aufweisen,
die im wesentlichen
senkrecht von dem Flachteil abstehen, wobei
die freien Kanten der Längsrippen als gegeneinander gerichtete Hakenköpfe ausgebildet
sind, und daß die Klemmprofile im wesentlichen aus einem Flachteil bestehen, dessen
Seitenflächen jeweils mit einer der Form der Hakenköpfe entsprechenden Rille versehen
sind. In weiterer Ausbildung dieser Ausführungsform weisen die Halteprofile ein
Paar zu den Längsrippen parallel verlaufender und gegeneinander gekrümmter Lippen
auf, in die unter Befestigung des Bespannstoffes ein Rohr einsetzbar ist, Damit
wird die Möglichkeit geschaffen, eine Wandfläche auch mehrlagig zu bespannen, Weiter
empfiehlt es sich, daß die Klemmprofile an einer ihrer breiten Flächen zwei Paar
gegeneinander gekrümmter Lippen aufweisen, in welche unter Befestigung des Bespannstoff
es ein Rohr einsetzbar iSt.
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Hierdurch wird das Befestigen des Bespannstoffes an den Klemmprofilen
wesentlich erleichtert.
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Eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist
dadurch gekennzeichnet, daß die Halteprofile eine Längsrippe von U-förmigem Profil
aufweisen, deren U-Schenkel zwischen sich eine Einhakmulde einschließen und im wesentlichen
parallel zu dem Flachteil angeordnet sind, und daß die Klemmprofile im wesentlichen
U-förmigen Querschnitt mit gegenüber dem Abstand zwischen den Innenflächen der Einhakmulde
geringfügig kleinerer Breite aufweisen, wobei die Klemmprofile zusammen mit dem
Bespannstoff in die Einhakmulde je eines zugeordneten Halteprofils einsetzbar sind.
Hierbei können die U-Schenkel der Klemmprofile unterschiedliche Breite aufweisen.
Ebenso ist es möglich, daß die U-Schenkel der Klemmprofile gleiche Breite besitzen,
Eine
weitere vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dadurch
gekennzeichnet, daß die Halteprofile eine offene rohrförmige Rippe aufweisen, deren
beide Grenzkanten mit auseinanderstrebenden Stirnflächen ausgebildet sind und einen
Eingang bilden, dessen Breite kleiner ist als der Innendurchmesser der rohrförmigen
Rippe, daß parallel zu der rohrförmigen Rippe und auf der gleichen Seite des Flachteils
eine Aufhängerippe angeordnet ist, die außen von einer S-förmigen Wand und innen
von einer schiefen Ebene begrenzt wird, und daß die Klemmprofile aus einem Flachstreifen
bestehen, dessen eine Längskante in der Gestalt einer Aufhängerippe ausgebildet
ist, während die zweite Längskante eine zur gleichen Seite des Flachstreifens hingewandte
schwanenhalsförmige Rippe aufweist, die zum Inneren der Krümmung der schwanenhalsförmigen
Rippe hin in einem Hakenkopf endet. Weiter sind die Klemmprofile mit Vorteil so
ausgebildet, daß sie im Bereich des Hakenkopfes an der Außenseite der Krümmung eine
im wesentlichen halbzylinderförmige Rippe aufweisen. Bei dieser Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung erweist es sich als in montagetechnischer Hinsicht
von Vorteil, wenn die Halteprofile eie zusätzliche Profilrippe aufweisen, die mit
der Aufhängerippe der Klemmprofile zusammenwirkt, wobei die Ausbildung der Aufhängerippe
der Klemmprofile der Form der zusätzlichen Profilrippe so angepaßt ist, daß ein
zusätzlicher Aufhängebereich gebildet und somit die Spann- und Befestigungswirkung
für das Gewebe erhöht wird.
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Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein Verfahren zum Bespannen
von Wandflächen mit Bespannstoffen unter Verwendung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß die Halteprofile an der zu bespannenden
Wandfläche im Bereich von Decke bzw. Fußboden befestigt
werden,
daß jedem Halteprofil ein Klemmprofil vorläufig zugeordnet und der Bespannstoff
an den Klemmprofilen angebracht wird, und daß nacheinander die Klemmprofile um 180°
umgekehrt und unter Spannen des Bespannstoffes in die zugeordneten Halteprofile
eingesetzt werden. In vorteilhafter Weiterbildung dieses Verfahrens werden die Klemmprofile
zunächst am Bespannstoff befestigt und anschließend nach Umkehrung um 1800 in die
jeweils zugeordneten Halteprofile eingesetzt, Die durch die Erfindung erreichten
Vorteile bestehen im wesentlichen darin, daß eine Vorrichtung zum Bespannen von
Wandflächen mit elastischen Bespannstoffen geschaffen wird, mit der in einfacher
Weise ein wirkungsvolles und gleichmäßiges Spannen möglich ist. Insbesondere besteht
die Möglichkeit der Anpassung an Bespannstoffen unterschiedlicher mechanischer Eigenschaften,
so daß auch bei wechselnder Elastizität der Bespannstoff vollkommen gleichmäßig
gespannt liegt, Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß es ohne weiteres möglich
ist, auch mehrere Lagen von Bespannstoff übereinanderzuspannen, was sich besonders
nützlich dort erweist, wo nicht nur das Aussehen einer zu bespannenden Wand gestaltet
werden soll, sondern wo außerdem bestimmte Schall- oder Wärmedämmungseigenschaften
erzielt werden sollen. Bei all dem zeichnet eine erfindungsgemäße Vorrichtung sich
dadurch aus, daß sie kostengünstig hergestellt und einfach und zeitsparend montiert
werden kann, Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich Ausführungsbeispiele
darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigen:
Fig.
1 eine erste Ausführungsform einer Vorrichtung zum Bespannen von Wandflächen mit
elastischen Bespannstoffen im Querschnitt, Fig. 2 eine Weiterbildung des Gegenstandes
der Fig. 1, Fig. 3 den Gegenstand der Fig, 2 in einer anderen Anwendungsstellung,
Fig. 4 bis 7 eine andere Ausführungsform in verschiedenen Stufen des Bespannens
einer Wandfläche, Fig, 8 eine vergrößerte Ansicht des Ausschnittes F8 des Gegenstandes
der Fig. 5, Fig. 9 den Ausschnitt F9 einer veränderten Ausführungsform des Gegenstands
der Fig. 7, Fig, 10 bis 12 eine weitere Ausführungsform in verschiedenen Stufen
des Bespannens einer Wandfläche, Fig. 13 eine veränderte Ausführungsform des Gegenstands
der Fig. 10 bis 12, Eine Vorrichtung zum Bespannen von Wandflächen mit elastischen
Bespannstoffen besteht im wesentlichen aus Halteprofilen 31 und zugeordneten Klemmprofilen
32. Bei der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform wird das Halteprofil
im wesentlichen aus einem Flachteil 32 gebildet, das, in der Nähe einer seiner Längskanten
eine Rippe 33 aufweist, deren freies Ende einen im
wesentlichen
dreieckförmigen seitlichen Hakenkopf 34 bildet.
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Das Flachteil 32 weist weiter eine umgebogene Rippe 35 auf, die parallel
zur Rippe 33 verläuft und deren freies Ende gleichfalls einen - auf den Hakenkopf
34 ausgerichteten -Hakenkopf 36 bildet, Weiter weist das Halteprofil in der dargestellten
Ausführungsform ein Paar zu den Längsrippen 33, 35 parallel verlaufender und gegeneinander
gekrümmter Lippen 25, 26 auf, in welche unter Befestigung einer weiteren Lage eines
Bespannstoffes 17 ein Rohr 13 einsetzbar ist.
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Das Klemmprofil 37 besteht hierbei im wesentlichen aus einem Flachteil
38, dessen eine Seite ausgehöhlt ist und dessen Seitenflächen Rinnen 39, 40 aufweisen,
die in ihrer Formgebung den Hakenköpfen 34, 36 entsprechen.
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Wie in Fig. 1 dargestellt, wird eine Kante eines ersten Bespannstoffes
17 mit Hilfe des Rohres 13 zwischen die Lippen 25, 26 des Halteprofils 31 geklemmt,
während die Kante eines zweiten Bespannstoffes 18 durch Einklipsen des Klemmprofils
37 zwischen den Hakenköpfen 34, 36 befestigt wird, Bei der in den Fig, 2 und 3 dargestellten
Ausführungsform sind am Halteprofil keine zusätzlichen Längslippen vorgesehen. Jedoch
weist hier das Klemmprofil 37 seinerseits zwei Paare von gegeneinander gekrümmten
Lippen 25, 26 auf. Bei der in Fig. 2 dargestellten Anwendungsweise wird ein erster
Bespannstoff 17 mit Hilfe eines Rohrs 13 zwischen den Lippen 25, 26 eines Paars
befestigt, während ein zweiter Bespannstoff 18 beim Einklipsen des Klemmprofils
37 zwischen den Hakenköpfen 34, 36 eingeklemmt wird, Bei der in Fig. 3 dargestellten
Anwendungsweise wird das Klemmprofil 37 zunächst vorläufig in eine der Anordnung
gemäß Fig. 2 entsprechende Wartestellung im Halteprofil 31 gebracht. Die Bespannstoffe
17, 18 werden nacheinander jeweils zwischen den Lippen 25, 26 eines
Paars
mittels je eines Rohrs 13 befestigt. Anschließend wird das Klemmprofil 37 herausgenommen,
umgekehrt und von neuem zwischen die Hakenköpfe 34, 36 eingesetzt. Damit werden
die Bespannstoffe 17, 18 unter Spannung gesetzt.
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Die Fig. 4 bis 9 zeigen eine andere Ausführungsform einer Vorrichtung
zum Bespannen von Wandflächen mit elastischen Bespannstoffen, bei der die Halteprofile
41 an einem Flachteil 42 eine Längsrippe 43 von U-förmigem Profil aufweisen. Die
U-Schenkel, die zwischen ihren Innenflächen eine Einhakmulde der Breite D einschließen,
sind im wesentlichen parallel zu dem Flachteil 42 angeordnet, wobei das Flachteil
42 selbst als einer der U-Schenkel ausgebildet sein kann. Weiter kann wie in Fig,
8 verdeutlicht, das freie Ende der Längsrippe 42 eine leichte Verdickung 45 aufweisen,
die durch einen durchgehenden angrenzenden Strang gebildet ist. Wie in Fig. 4 dargestellt,
wird je ein Halteprofil 41 an den oberen bzw. unteren Partien einer zu bespannenden
Wand 44, d. h. im Bereich von Decke bzw. Fußboden befestigt.
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Bei dieser Ausführungsform besitzen die Klemmprofile 46 gleichfalls
im wesentlichen U-förmigen Querschnitt, wobei der Abstand D1 zwischen den Außenflächen
der U-Schenkel etwas kleiner ist als der Abstand D zwischen den Innenflächen der
U-Schenkel der Halteprofile. Die Innenprofile 46 weisen an den Innenflächen der
U-Schenkel Verdickungen oder Längsrippen 49, 50 auf, deren gegenseitiger Abstand
etwas kleiner ist als die Dicke des Abschlußwulstes 45 der Halteprofile. Ausbildung
und Abmessungen dieser örtlichen Verformungen sind so bemessen, daß die Klemmprofile
46 durch Einklipsen vorläufig an den Halteprofilen befestigt werden können, wie
es besonders in den Fig. 5, 6 dargestellt ist. Die U-Schenkel 47, 48 der Klemmprofile
können unterschiedliche Länge aufweisen oder auch wie in Fig. 9 dargestellt
gleichlang
ausgebildet sein.
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Das Bespannen einer Wand mit einem elastischen Bespannstoff geht folgendermaßen
vonstatten, Zunächst werden die Halteprofile 41 mit geeigneten, an sich bekannten
Mitteln an den entsprechenden Stellen einer zu bespannenden Wand 44 befestigt (Fig,
4). An jedem Halteprofii 41 wird mittels Einklipsen ein Klemmprofil 46 vorläufig
befestigt (Fig. 5), Ein Bespannstoff 51 wird auf geeignete Weise, beispielsweise
durch Kleben, an den Klemmprofilen 46 befestigt (Fig. 6), Schließlich werden die
Klemmprofile 46 von ihren jeweiligen Halteprofilen 41 abgenommen, um 1800 umgekehrt
und in die ihnen zugeordneten Halteprofile 41 eingedrückt (Fig, 7). Die Figuren
lassen erkennen, daß nicht nur der Bespannstoff 51 unter Spannung steht, sondern
daß auch die Halteprofile 41 und die Klemmprofile 46 weitgehend der Sicht entzogen
sind. Lediglich die äußeren Randpartien der Halteprofile 41 sind nicht abgedeckt,
wobei jedoch die Breite der über die Längsrippen 43 überstehenden Bereiche der Flachteile
42 so verringert werden kann, daß auch diese der Sicht entzogen sind.
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Eine weitere Ausführungsform einer Vorrichtung zum Bespannen einer
Wandfläche mit elastischen Bespannstoffen ist in den Fig. 10 bis 13 dargestellt.
Ein Halteprofil 51 besteht hier aus einem durchgehenden Flachteil 54, an das eine
offene, rohrförmige Rippe 55 angeschlossen ist. Die die öffnung 58 der rohrförmigen
Rippe 55 begrenzenden Grenzkanten sind mit auseinanderstrebenden Stirnflächen 56,
57 ausgebildet, wobei die Breite D der Öffnung 58 kleiner ist als der Innendurchmesser
D1 der rohrförmigen Rippe 55. An der gleichen Seite des Flachteils 54 ist eine Aufhängerippe
59 angeordnet, die außen von einer S-förmigen Wand 60 und innen von einer schiefen
flach
ausgebildet, so daß ohne weiteres die Befestigung des Halteprofils 51 an einer zu
bespannenden Wand 62 möglich ist, Die Befestigung kann mit bekannten Mitteln wie
Kleben, Anklammern, Nageln und dergleichen vorgenommen werden.
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Das Klemmprofil besteht hierbei aus einem flachen Streifen 63, dessen
eine Längskante als Aufhängerippe 64 ausgebildet ist, während die'zweite Längskante
als zur gleichen Seite des Flachteils 63 hingewandte schwanenhalsförmige Rippe 65
ausgebildet ist, die zum Inneren der Krümmung der schwanenhalsförmigen Rippe in
einem Hakenkopf 66 endet0 An der Außenseite der Krümmung weist das Klemmprofil 63
im Bereich des Hakenkopfes 66 eine im wesentlichen halbzylinderförmige Rippe 67
auf. Halteprofil 51 und Klemmprofil 52 können trotz ihrer vergleichsweise komplizierten
Profilform ohne weiteres durch Extrudieren aus einem geeigneten Kunststoff gefertigt
werden, so daß beide Profile eine gewisse Elastizität besitzen.
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Zum Bespannen einer Wandfläche 62 mit einem elastischen Bespannstoff
53 vermittels der Profile 51, 52 werden zunächst die Halteprofile 51 an der zu bespannenden
Wand 62 befestigt, und zwar im allgemeinen längs der Grenzkanten, d, h. auf der
Höhe oder ungefähren Höhe der Decke und des Fußbodens bzw. an einer entsprechend
anderen Begrenzungslinie der Wandverkleidung, An jedem Halteprofil 51 wird ein Klemmprofil
52 eingehakt, wozu die schwanenhalsförmige Rippe 65, 66 und die Einhängerippe 59
vorgesehen sind (Fig. 10), Darauf wird der Bespannstoff 53 mit seiner entsprechenden
Kante am Halteprofil 51 befestigt, und zwar mit Hilfe eines Rohrs 68, das in die
rohrförmige Rippe 55 gleichzeitig mit der entsprechenden Partie des Bespannstoffs
53 unter zumindest teilweiser Umhüllung des Rohrs 68 eingeführt wird. Deb zu ist
der Durchmesser des Rohrs 68 größer als die Breite D der
öffnung
58 der rohrförmigen Rippe 55 ausgebildet. Ein fester Sitz des Rohrs 68 und des Bespannstoffs
53 wird durch das Vorhandensein der zusammenstrebenden Flächen 56, 57 an den Grenzkanten
der rohrförmigen Rippe 55 begünstigt, In dieser Stellung ist der Bespannstoff 53
nicht nur am Halteprofil 51 befestigt, sondern er steht auch über die Einhängerippe
64 in Berührung mit dem Klemmprofil 52 (Fig, 11), Das Bespannen wird vollendet durch
eine Drehung des Klemmprofils 52 in Richtung des Pfeils F (Fig. 11), wobei die Rippe
64 des Klemnprofils 52 die Spannungsbeanspruchung des Bespannstoffes 53 bewirkt
und in die obere Endrippe 64 des Halteprofils 51 einhakt. Gleichzeitig rückt das
Ende der schwanenhalsförmigen Rippe 65, 66 in die Aussparung 70 des Halteprofils
51 ein (Fig. 12).
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Damit ist erreicht, daß der Bespannstoff 53 fest mit der Wand verbunden
und gleichzeitig einer vorbestimmten Spannungsbeanspruchung unterworfen ist.
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Bei der in Fig. 13 dargestellten Abwandlung der vorstehend erläuterten
Ausführungsform ist als zusätzliches Anhängemittel eine Profilrippe 71 am Halteprofil
51 vorgesehen, die mit der Rippe 64 des Klemmprofils zusammenwirkt, wobei diese
Rippe 64 in ihrer Gestaltung der zusätzlichen Rippe 71 so angepaßt ist, daß ein
zusätzlicher Einhängebereich gebildet wird, der die Spann- und Befestigungswirkung
für den Bespannstoff noch erhöht.