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Verfahren zum Vorbehandeln eines zu verformenden und gegebenenfalls
zu emaillierenden Stahlbleches Ausscheidung aus P 22 40 767.6-45 Die Erfindung betrifft
ein Verfahren zum Vorbehandeln eines nachfolgend zu verformenden und gegebenenfalls
zu emaillierenden Stahlbleches, bei welchem vor der Verformung wenigstens eine entfernbare
Deckschicht auf das Stahlblech aufgebracht wird.
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Ein derartiges Verfahren ist aus der DT-OS 1 965 586 bekannt.
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Bei diesem bekannten Verfahren wird auf die entweder rein chemisch,
vollelektrolytisch oder durch Kombination chemischer und elektrischer Schritte gereinigte
Oberfläche des Stahlbleches eine Schicht aus einem wasserlöslichen Polyphosphat
aufgebracht. Diese Abdeckschicht aus Polyphosphat dient dem Schutz der Blechoberfläche
vor Beschädigungen, die bei einem nachfolgenden
Verformungsvorgang
auftreten könnten. Diese bekannten Abdeckschichten aus Salzen der Polyphosphorsäuren
sind in sofern nachteilig, als sie beim Lagern beispielsweise unter dem Angriff
von Luftfeuchtigkeit zerfallen. Diese Zerfallsprodukte in Form von Salzen niedrigerer
Phosphorsäuren sind jedoch bekanntlich hoch hygroskopisch, so daß auch diese mit
zunehmender Geschwindigkeit zerfallen und somit einer unerwünschten Oxydation der
zu schützenden Stahloberflächen Vorschub leisten.
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Aus der US-PS 2 390 644 ist es ferner bekannt, die zur Förderung der
Ziehfähigkeit von Stahldrähten verwendeten Kalkaufschlämmungen durch Natriumsilikatlösungen
zu ersetzen. Nach diesem bekannten Verfahren werden die zum Drahtzug verwendeten
Ausgangsmaterialien in Bundform in eine 1 bis 5 %ige wässrige Lösung von Natriumsilikat
von etwa 93 °C eingetaucht und nach dem Trocknen mit Hilfe eines geeigneten Schmiermittels,
wie beispielsweise Seifenpulver, gezogen. Diese bekannte Abdeckung aus Natriumsilikat
dient zur Neutralisierung von Säureresten aus der vorangegangenen Beizbehandlung
sowie als Mittel zur Absporption und Aufnahme des benötigten Schmiermittels.
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Außerdem soll die bekannte Abdeckung der Beeinträchtigung der Drahtoberfläche
beim Ziehvorgang sowie der Rostbildung auf der Oberfläche des noch ungezogenen Ausgangsmaterials
entgegen wirken .
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs
genannten Art zu schaffen, welches die Erzeugung eines gegen den Angriff von Luftfeuchtigkeit
unempfindlichen vorbehandelten Stahlbleches gestattet.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf das Stahlblech
eine Schicht aus Wasserglas und eine Wachsschicht aufgebracht werden.
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Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird
die Oberfläche des Stahlbleches vor dem Aufbringen einer Abdeckschicht auf eine
im folgenden noch näher erläuterte Weise elektrolytisch aufgerauht. Mit der anschließend
aufgebrachten Wasserglasschicht ist das Werkstück vollständig geschützt gegen die
Bildung von Kratzern bei dem Verformungsverfahren, beispielsweise durch eine Presse,
bevor gegebenenfalls eine Emaillierung durchgeführt wird. Es hat sich nämlich gezeigt,
daß dann, wenn eine 2 bis 5 Mikron dicke Wasserglasschicht auf die Oberfläche des
Stahlwerkstückes aufgebracht und auf der Wasserglasschicht ein flüssiges Schmiermittel,
beispielsweise ein Pressenöl, ausgebreitet wird, die Tiefziehbarkeit des Werkstückes
stark verbessert wird und die Gefahr der Kratzerbildung auf dem Werkstück während
des Verformungsverfahrens stark verringert wird.
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Der Mechanismus, nach dem die Kratzerbildung durch die extrem dünne
Wasserglassckicht auf dem Werkstück vermieden wird, scheint folgender zu sein: die
dänne Wasserglasschicht ist so stark, da? sie einem sehr hohen lokalisierten Druck
widerstehen kann, der durch kleine Wellen, wie sie der Oberflkche des Werkstückes
eigen sind, oder durch im Verlaufe der Verformung neu gebildete Wellen hervorgerufen
wird, Die dünne Wasserglasschicht verbleibt zwischen dein Vierkstück und einem oberen
Verformungsstempel und zwischen dem \YerkstücI und einem unteren Verformungsstem@el
oder einer Trägerplatte. Die Anwesenheit einer solchen dünnen Wasserglasschicht
zwischen dem Werkstück und den wirksamen Teilen der Verformungsvorrichtung dient
dazu, eine lokale Konzentration des Druckes auf die umgebenden ?l{;chen zu verteilen,
so daß die auf der Oberfläche des Werkstückes dadurch bewirkte Kratzerbildung fast
vollstandig eliminiert wird. Wenn der Verformungsstempel (dielörindüse) unter Druck
an der O'serfläche des Werkstückes entlanggleitet, kann die dünne Wasserglasschicht
durch den Stempel zerkratzt werden, die Oberfläche des Werkstückes selbst ist jedoch
geschützt, da nur die Wasserglasschicht zerkratzt wird. Ein üblicher weicher FlüssiÜeitsfilm,
wie z.B. ein Schmier.mittelfilm oder ein Pressenölfilm, ist aber zu schwach, zum
dem lolalisierten hohen Druck zu widerstehen, der auf der Oberflache des Werkstückes
auftritt. Demzufolge zerreißt der weiche Flüssigkeitsfilm im Verlaufe des Verformungsverfahrens
und die Oberfläche des Werkstückes kommt in direkten Kontakt mit dem Verformungsstempel
oder der Verformungsdüse und sie wird zrkratzt, wenn sich das Werkstück relativ
zu den Verformungsstempeln bewegt.
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Wasserglas ist verhaltnismäßig billig und wird auf den verschiedensten
technischen Gebieten in großem Umfange verwendet.
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Es ist bekannt, daß eine wäßrige Wasserglaslösung als Entfettungsmitt
ei verwendet werden kann. Dementsprechend kann ein auf die Wasserglasschicht aufgebrachter
Ölfilm leichter entfernt werden, als wenn dieser direkt auf die Oberfläche des Werkstückes
aufgebracht wird. die oben angegeben weist der übliche, abwaschbare Überzug, der
aus einer wäßrigen Lösung einer Metaliseife oder eines wasserlöslichen Polymerisats
hergestellt worden ist, keine Wasserabstoßung und Korrosionsbeständigkeit auf. Die
Wasserglasschicht ist in Wasser leicht löslich, sie gewährleistet aber doch eine
hohe Korrosionsbeständigkeit, da die wäßrige Wasserglaslösung stark alkalisch ist,
wodurch die Oberfläche des Werkstückes inaktiviert wird.
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Beim Aufbringen von Wasserglas auf ein Stahlwerkstück, z.B.
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ein Stahlblech, eine Stahlplatte oder einen Stahlformkörper, wird
die Oberfläche des Wasserglasfilmes in der Pra@is vorzugsweise mit einer gegen Feuchtigkeit
beständigen Schicht überzogen, um so eine übermäßige Absorption von Feuchtigkeit
durch das Wasserglas zu verhindern. Die übermäßige Beuchti;-keitsabsorption durch
Wasserglas bewirkt nämlich, daß das Wasserglas selbst zu weißlichen Pulverpartikeln
vergittert Wenn sich - einmal das Wasserglas in das weißliche Pulver umgewandelt
hat, verliert es seine Korrosionsbeständigkeit. Die Fouchtigkeits absorption durch
Wasserglas bewirkt auch, da3 es viskoser wird.
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Demgemäß führt die übermäßige Feuchtigkeitsabsorption durch Wasserglas,
wenn mit Wasserglas beschichtete Stahlbleche lvingere Zeit übereinandergestapelt
gelagert werden müssen, dazu, daß die Stahlbleche aneinander kleben.
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AuS der Suche nach einem Material, das sich als fouchtigkeitsbeständiger
ueberzug für das Wasserglas eignet, wurde nun gefunden, daß die gewünschte Wasserbeständigkeit
dadurch orzielt
werden kann, daß man das Wasserglas mit einer Wachsschicht
überzieht, das bei Raumtemperatur fest ist. Durch die Aufbringung einer solchen
Wachsschicht auf die Wasserglasschicht wird die oben erwähnte Verbesserung der Verhinderung
der Kratzerbildung nicht beeinträchtigt. In den Fallen, in denen die mit Wasserglas
überzogenen Werkstücke längere Zeit gelagert werden mässen, ist es zweckmäßig, die
äußere Oberfläche der Wasserglasschicht mit deu genannten Wachs zu überziehen, das
bei Raumtemperatur in fester Phase vorliegt. Die Wasserglasschicht auf der Oberfläche
des Werkstäckes kann getrocknet werden, bevor sie mit dera genannten Wachs überzogen
wird.
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Gemäß einer bevorzugten ,usf-ührungsform der Erfindung wird eine wäßrige
Wasserglaslösung, bestehend aus 4 Volumenteilen Wasser und 10 Volumenteilen Wasserglas,
durch übliche Walzenbeschichtung auf die Oberflache eines Stahlbleches aufgebracht
unci durch Aufblasen von warmer Luft getrocknet. Nach dem Trocknen wird das mit
Wasserglas beschichtete Stahlblech in eine wachse lösung eingetaucll-t, die durch
Auflösen von normalerweise festem Wachs in Toluol in einer Menge von 100 Wachs pro
Liter Toluol hergestellt worden ist. Anstatt das Stahlblech in die Wachslösung einzutauchen,
kann zum Beschichten des Wasserglasäberzugs mit einer Wachsschicht das Stahlblech
auch in geschmolzenes Wachs eingetaucht oder einer Walzenbeschichtung unterzogen
werden. Die Dicke der auf das Stahlblech auf zubring enden Wasser glasschicht beträgt
vorzugsweise 2 bis 5 Mileron und die auf der Wasserglasschicht befindliche feste
Wachsschicht sollte vorzugsweise 0,5 bis 1 Mikron dick sein. Mit einer Wasserglasschicht
und einem Wachsüberzug der oben genannten Dicken wird eine ausgezeichnete Tiefziehbarkeit
erzielt. Selbst nach de Tiefziehen kann das Stahlblech mit einer fest darauf haftenden
Glasemailschicht überzogen werden. Um eine feste Haftung zwischen dem Stahlblech
und der Glasemailschicht zu gewährleisten, wini die Oberfläche des Stahlwerkstäckes
oder des Stahlbleches vor
dem Aufbringen der Wasserglasschicht aufgerauht.
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Das erfindungsgemäße Verfahren zum Vorbehandeln der Oberfläche für
die Glasemaillierung wird in der Weise durchgeführt, daß zuerst die Werkstückoberfläche,
z.B. das Stahlblech, aufgerauht wird, bevor die Wasserglasschicht cAufCebr2cht wird.
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Bei den üblichen Glassemaillierungsverfahren wird zuerst das Werkstück,
beissiels-eise das Stahlblech, in die gewünschte Form gebracht, gereinigt und dann
durch Eintauchen desselben in eine wäßrige Schwefelsäure- oder Salpetersäurelösung
geätzt.
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Durch das Ätzen wird die Oberfläche des Werkstückes aufgerauht und
das so eit zte Werkstück kann anschließend einer Glas emailleerung (Feueremailliorung)
unterzogen werden. Auf die geätzte Oberflache des Werkstückes kann vor der Glasemaillierung
ein extrem dünner Nickel-Kobalt-, Molybdän- oder Phosphatüberzug aufgebracht werden,
um die Haftung des Emails an dem Werkstück zu verbessern. Ein tisches Beispiel für
eine solche bekannte Vorbehandlung für die Glasemaillierung ist in der britischen
Patentschrift 763 v79 beschrieben. Es ist auch möglich, die ufgerauhte Oberfläche
des Werkstückes einer Chromatbehandlung zu unterziehen. Bei der Vorbehandlung der
Stahlbleche oder des Werkstückes nach dem erfindungsgemäßen tzverfahren wird jedes
Stahlblech elektrolytisch geätzt unter Verwendung eines flüssigen Elektrolyten,
der sich während des Ätzvorganges schnoll bewegt, so daß eine Vielzahl von pyramidenförmigen
tiefen Löchern in die Oberfläche des Bleches oder des Werkstückes eingeätzt wird.
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Das erfindungsgemäß e Ätzverfahren kann durchgeführt werden, während
das Stahlblech flach ausgeoreitet wird,und das geätzte Blech wird nach dem tzen,
beispielsweise mittels einer Presse, verformt und dann wird das verformte Blech
einer Glasemaillierung unterworfen0 Dadurch kann der Gesamtwirkungsgrad des Glasemaillierungsverfahrens
einschlioßlich des Ätzens stark verbessert werden. Bei der erfindungsgemäßen Ätzung
wird ein flüssige
Elektrolyt auf die Oberfläche des flach ausgebreiteten
Stahlbleches gespritzt und das Stahlblech kann leichter gehandhabt werden als im
Falle der Ätzung durch Eintauchen des Stahlbleches in eine Elektrol-jtzelle.
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Bei der üblichen Ätzung vor dem Emaillieren wird ein Stahlblech oder
eine Stahlplatte in einer Elektrolytzelle anodisiert, indem man des Blech oder die
Platte relativ langsam in dem Elektrolyton bewegt. In diesem Falle wirkt das Stahlblech
oder die Stahlplatte als Anode und es besteht die Neigung, daß auf der Anodenoberfläche
Wasserstoffgas eingeschlossen wird, welches das tzen beeinträchtigt, indem es die
Haftung des Glasemails auf dem Stahlblech oder auf der Stahlplatte sch;,..cht.
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Wenn man nun bei dem üblichen Ätzverfahren versucht, das Stahlblech
mit einer verhältnismäßig hohen Geschwindigkeit zu bewegen, so muß die Elektrolytzelle
vergrößert werden, weil das Stahlblech zur Erzielung des gewünschten Ätzeffektes
eine bestimmte Zeit lang dem Elektrolyten ausgesetzt werden muß. Nach mehrjührigen
Untersuchungen wurde nun gefunden, daß die oben genannten Schwierigkeiten der üblichen
Ätzvorbehandlung für die Glasemaillierung dadurch vermieden werden können, daß man
eine vergleichsweise hohe relative Geschwindigkeit zwischen dem flüssigen Elektrolyten
und dem Stahlblech anwendet. Außerdem dient die hohe relative Geschwindigkeit zwischen
dem flüssigen Elektrolyten und dem Stahlblech auch dazu, die Oberfläche des Stahlbloches
aufzurauhen unter Bildung von scharfwinkeligen Vorsprüngen und Einbuchtungen, die
über die Oberfläche des Stahlbleches dicht verteilt sind, Dadurch ist es gelungen,
die Haftung zwischen der Glasemailschicht und dem Stahlblech stark zu verbessern
und den elektrolotischen Ätzvorgang zu verbessern, ohne daß die Ätzvorrichtungen
vergrößert werden müssen, indem man bei dem oben genannten Ätzverfahren eine vergleichsweise
hohe relative Geschwindigkeit zwischen dem flüssigen Elektrolyten und dem Stahlblech
anwendet.
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Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus
der folgenden Beschreibung bevorzugt er Ausführungsformen an Hand der beiliegenden
Zeichnungen hervor. Dabei bedeuten: Fig. 1A eine fragmentarische Querschnittsansicht
eines gewalzten Stahlbleches, das mit einem Wasserglasüberzug und einer Wachsschicht
versehen ist; Fig. IB eine fragmentarische Querschnittsansicht eines mit Wasserglas
beschichteten Stahlbleches, das vor der Glasemaillierung nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren vorbehandelt worden ist; Fig. 10 eine fragmentarische Querschnittsansicht
eines Stahlbleches, das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren mit einer Phosphatschicht
und einer Wasserglasschicht überzogen worden ist; Fig. 2 ein schematisches Diagramm
eines elektrischen Stromkreises zur Durchführung des Ätzverfahrens unter Verwendung
einer Elektrolytzelle mit einer rotierenden Trommel; Fig. 3 eine graphische Darstellung,
welche die Beziehung zwischen der Zählung der Spitzenwerte (peak count) und den
r;I (Porcelain Enamelling Institute)-Index (in @) erläutert; die Figuren 4A und
5A Bilder der Oberflchenzustände von Stahlblechen, die unter Verwendung einer stationären
Elektrolytzelle bzw. einer rotierenden Elektrolytzelle geätzt worden sind, auf genommen
mit einen Abtastelclrronen mikroskop bei einer Vergrößerung von 1000-fach; die figuren
4B und 5B Bilder entsprechend denjenigen der Figuren 4A und ;, wobei diesmal jedoch
die Vergrößerung auf
3000-fach gesteigert wurde; die Figuren 40
und 50 Bilder entsprechend denjenigen der Figuren 4A und 5A, wobei diesmal jedoch
die Vergrößerung auf 10 000-fach gesteigert vnirde; die Figuren 6 und 7 eine seitliche
Ansicht bzw. eine ebene Dr-llfsicht auf eine Vorrichtung, die zur Durchfbhrung des
erfindungsgemäßen Verfahrens geeignet ist; und die Figuren 8A, 8B und 8C Bilder
der Oberflächenzustände eine unter Verwendung eines sich schnell bewegenden flüssigen
Elektrolyten in der Vorrichtung gemäß den Figuren 6 und 7 geätzten Stahlbleches,
aufgenommen unter Ver;cndung eines Abtastelektronenmikr@skops bei einer Vergrößerung
von 1000-fach, 3000-fach bzw. 10 000-fach.
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Die Fig. IA der beiliegenden Zeichnungen zeigt eine fragmentarische
Ansicht eines nach dem erfindungsgemäßen Verfahren vorbehandelten Stahlbleches A.
Die rauhe Oberfläche des Stahlbleches A ist, wie in der wig. 1A angegeben, mit einer
trockenen Wasserglasschicht 3 überzogen und auf der Wasserglasschicht B befindet
sich eine Schmiermittelschicht a. Die Fig. 13 zeigt ein Stahlblech Al, das vor dem
Aufbringen einer trockenen Wasserglasschicht B geätzt und mit einer Nickelschicht
E überzogen worden ist. Auf der Wasserglasschicht B befindet sich eine Schmiermittelschicht
C. Die Fig. 1C erläutert ein Stahlblech Al, das mit einer Phosphatschicht D überzogen
ist. Auf der Phosphatschicht D befindet sich eine Schmiermittelschicht C.
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Wenn nun ein gewalztes Stahlblech beispielsweise mittels einer Presse
vor der Glasemaillisrung verformt wird, werden die @ellen auf der Blechoberfläche
abgeflacht oder nivelliert, wodurch möglicherweise Kratzer oder Schrammen auf der
nivellierten Oberfläche
erzeugt werden. Diese Abflachung der turellen
und die Gefahr der Kratzerbildung auf der abgeflachten Oberfläche sind unvermeidlich,
selbst wenn die Stahlblechoberfläche mit einem Nickel oder Phosphatüberzug vorsehen
ist. Die abgeflechte Oberfläche und die Kratzer schwächen die Haftung zwischen dem
Stahlblech und der Glasemaillierungsschicht darauf und beeinträchtigen auch das
Aussehen der emaillierten Formkörper. Insbesondere das mit einem fhosphatüberzug
versehene Stahlblech muß während der Verf ormung vorsichtig gehandhabt werden, damit
sich die Phosphatschicht nicht ablöst.
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Die Phosphatschicht selbst wirkt während der Druckverformung als Schmiermittel.
Zusammen mit der Phosphatschicht kann ein geeignetes Seifenmaterial verwendet werden.
Diese Phosphatschicht sollte vorzugsweise auch nach der Verformung mittels der Presse
auf der Stahlblechoberfläche beibehalten werden, um eine feste Haftung des Anstrichüberzugs
oder des Glasenailijberzugs auf dem Stahlblech zu gewährleisten. Wenn jedoch die
ehosphatschicht Kratzer aufweist oder während der Verformung durch die Presse an
derselben haften bleibt, wird ihre Funktion setzt beeinträchtigt.
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Es wurde nun gefunden, daß dann, wenn eine sehr dünne Schicht aus
dem vergleichsweise weniger flexiblen trockenen Wasserglas auf die Stahlblechoberfläche
wafgebracht wird, die aufgerauhten Zustände der Stahlblechoberfläche während des
gesamten Verformungsprozesses durch die Presse aufrechterhalten worden können. Der
Grund für diese Verbesserung scheint folgender zu sein: alle kleinen Vertiefungen
auf der gesamten rauhen Oberfläche des Stahlbleches werden durch das vergleichsweise
harte Material, d.h. das Wasserglas, bedeckt, das die Vertiefungen aufft'llt, wie
in den Figuren 1, 1B und 1C dargestellt, und die Wasserglasschicht nimmt die lokale
Konzentration eines hohen Druckes während der Verformung auf, wodurch eine Deformation
der rauhen Oberflächenbedingungen, z.B. die Beseitigung der Vorsprünge und die Auffüllung
der Vertiefungen mit Stahl von den
Vorsprüngen, verhindert wird0
Es .niide nun gefunden, daß mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorbohandlung Stahlbloche
mit glatten Oberflächen, beispielsweise Stahlbleche mit einem glänzenden Oberflächenüberzug,
mittels einer Presse verformt werden können, ohne daß Kratzer auf den Oberflächen
derselben entstehen. Das vergleichsweise harte Wasserglas wird auf die Stahlblechoberfl':4chen
in einer solchen Dicke aufgetragen, daß die Wasserglasschicht selbst durch die sich
bewegenden Teile einer Verformungsvorrichtung zerkratzt werten kann, daß jedoch
die Stahlblechoberflachen unter dem Wasserglas intakt bleiben0 Die Aufbringung von
Wasserglas auf ein Stahlblech vor der Glasemaillierung (Feueremaillierung) nach
dem erfindungsgemäßen Verfahren wird in den folgenden Beispielen näher erläutert.
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Beispiel 1 Zwei Proben von nach dem erfindungsgemä.ßon Verfahren zu
schützenden Stahlblechen wurden hergestellt unter Verwendung von kaltgewalzten Stahlblechen
einer Stärke von 0,8 min (mit einem matten Oberflächenüberzug von 3,0 µ Hmax), die
mit 5 Mikron bzw. 3,5 Mikron dicken trockenen Wasserglassehichten und berzugsschichten
aus einem geeigneten Pressenschmiermittel auf den Wasserglasschichten überzogen
waren.
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Unter Verwendung der gleichem Stahlbleche einer Stärke von 0,8 min
wurden vier Vergleichsproben ohne einen Wasserglasüberzug hergestellt, die mit Schmiermittelüberzügen
versehen wurden.
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Sämtliche Proben wurden auf identische Art und Weise zu Bechern verformt
und dann wurden die Kratzerbildung und die Abflachungseffekte (Nivellierungseffekte)
der verschiedenen Proben miteinander
verglichen. Jeder Probenbecher
war 55 mm tief und wurde durch Ausstanzen eines Rohlings mit einem Durchmesser von
200 mm mittels einer Stanze mit flacher Oberfläche mit einem Durchmesser von 100
mm hergestellt, wobei eine Druckbelastung von 5 Tonnen angewendet wurde. Die äußere
Oberflache des gezogenen Teils wurde der Kratzerbildung und Abflachung ausgesetzt.
Der Glanz bzw. die Glutte der äußeren Oberflache nahm zu mit der Anzahl der Kratzer
und dem Grad der Abflachungszunahme. Der Glanz und die Glatte der äußeren Oberflache
der Probe becher karden nach dem ASTM-Verfahren D 523 bzw. nach dem Verfahren gemäß
JIS Z 8741 gemessen. Die dabei erhaltenen Broconisse sind in der folgenden Tabelle
I zusammengestollt. Kleine Werte für den Glanz (Glatte) (in %). in der folgenden
Tabelle I bedeuten einen guten Schutz der rauhen Probenoberfläche durch die Schutzschichten,
da nämlich der Glanz bzw. die Glätte um so geringer ist, je besser der Schutz ist.
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Tabelle I Oberflächenschichten Glanz Gs (0°) @* (an drei Stellen
bei jeder Probe) Stelle Mittelwert 1 2 3 Pressenschmiermittel allein 85,84 88,80
92,80 89,12 " 75,20 89,20 90,00 84,80 " 104,40 79,52 81,28 88,40 " 116,24 88,00
80,80 95,04 5 @ dicke Wasserglasschicht plus Pressenschmiermittel 45,60 36,24 47,20
43,04 3,5 p dicke Wasserglasschicht plus Pressenschmiermittel 41,60 32,96 37,60
37,36 ------* Glanz Gs (0°) in %, entsprechend JIS Z3741
Wie die
vorstehende Tabelle I zeigt, wurde der Glanz der äußeren Oberfläche der Becherprobe
auf etwa die Hälfte herabgesetzt durch Aufbringen einer Wasserglassehicht auf das
Stahlblech im Vergleich zu den Becher-ron mit dem Pressenschmiermittel allein. Bei
den Proben mit den 5 Mikron bzw.
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3,5 itikron dicken Was sergl"sschieht an waren praktisch keine Kratzer
und abgeflachten Teile, die durch die Verformung hervorgeruf cm worden waren, zu
sehen. Auf diese Weise wurden mit solchen Schutzschichicn die Oberflächenbedingungen
des Stahlbleches vor der Verformung mittels der Presse auch nach der Verformung
des Stahlbleches mittels der Presse beibehalten.
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Bei Verwendung einer Pressenschmiermittelschicht allein trat eine
beträchtlich grobe Anzahl von I½atzerlinien und abgeflachten Teilen auf, die durch
die Verformung auf der Stahlblechoberfläche erzeugt worden waren.
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Ein typisches Beispiel für die Verbesserung der Tiefzieheigenschaften
ist das folgende: Wenn ein 1,6 nun dickes Stahlblech aus einem Stahl der Klasse
SPCC (JIS) mittels einer Presse nach dem Aufbringen einer 5 Mikron dicken Wasserglas
schicht plus einer Pressensehmiermittelschicht (Pressenöl Nr. 620 der Firma NIHOM
KOSAKUYU KABUSHIKT K&ISLA) gezogen Tyhrde, wurde eine Zichvorhältnisgrenze L.D.R.
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von 2,25 erhalten. Wenn andererseits das gleiche Stahlblech auf die
gleiche Weise ohne Vertsendurg einer Wasserglasschicht gezogen wurde, betrug seine
Ziehverhältnisgrenze L.D.R. nur 2,05. Es wird allgemein angenommen, daß sich die
hohe Viskosität des Pressenschmiermittels günstig auf die Tiefzieheigenschaften
auswirkt und daß die Wasserglasschicht oder eine ähnliche Festphasenschicht eine
sehr hohe Viskosität verleiht.
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Beispiel 2 Zwei Stahlblechproben, Sie dem erfindungsgemäßen Vorbehandlungsverfahren
unterworfen
werden sollten, werden hergestellt unter Verwendung von kaltgewalzten Stahlblechen
einer Stärke von 1,8 mr; (mit einer glänzenden Oberfläche), die i 5 bzw.
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3,5 Mikron dicken trockenen Wasserglasschichten und mit Deckschichten
aus einem geeigneten Pressenschniermittel beschichtet wurden. Unter Verwendung des
gleichen Stahlbleches einer Stärke von 1,8 mm wurde eine andere Testprobe ohne einen
Wasserglasüberzug hergestellt, auf die nur eine Schmiemmittelschicht aufgetragen
wurde.
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Alle Proben wurden auf die gleiche Art und Weise gezogen und die Kratzerbildung
und die Abflachungseffekte der verschiedenen Proben wurden miteinander verglichen.
Jede Probe wurde unter Verwendung eines Stempels mit einer flachen Oberfläche mit
einem Durchmesser von 140 mm bis zu einer Tiefe von 85 mm gezogen unter Verwendurg
eines Bleches (Rohlings) mit einem Durchmesser von 280 mm und unter Anwendung einer
Druckbelastung von 6 Tonnen.
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Bei der Probe, die nur durch die Pressenschmiermittelschicht geschützt
war, entstanden unzä@lige parallele Kratzer auf ihrer äußerem Oberfläche bei dem
obe gemannten Tiefziehen. Die Anzahl der parallelen Kratzer wurde stark vermindert,
wenn die Probe mit einer 3 Mikron dicken Wasserglasschicht versehen war.
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Bei der Probe mit der 5 Mikron dicken Wasserglasschicht trat praktisch
keine Kratzerbildung beim Tiefziehen auf. Der Grad des Glanzes bzw. der Glätte der
einzelnen Proben wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 gemessen. Die dabei
erhaltenen Ergebnisse sind in der vollenden Tabelle II zusammengefaßt.
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Tabelle lI Oberflächenschichten Glanz Gs (0°), % Pressenschmiermittelschicht
allein 96,0 3 µ dicke Wasserglasschicht plus Pressenschmiermittelschicht 63,2 5
µ dicke Wasserglasschicht plus Pressenschniermittelschicht 49,6
Wie
aus der vorstehenden Tabelle II hervorgeht, wies die Probe, die nur eine Pressenschiniermittelschicht
aufwies, den röen Glanz auf, nicht nur wegen der glänzenden Oberfläche vor dem Ziehen,
sondern auch wegen der Kratzerbildung im Verlaufe des Tiefziehens. Es wurde festgestellt,
daß der Glanz der Proben, die Wasserglasschichten aufwiesen, geringer war trotz
der fehlenden Kratzerbildung. Der Grund für diese Verringerung des Glanzes ist der,
daß durch das Gleiten und Rotieren des Kristallgitters des Stahlbleches während
der plastischen Deformation bei der Verformung auf der Stahlblechoberfläche kleine
Wellen entstehen, so d der ursprängliche Glanz der Oberflache des Stahlbleches nicht
aufrechterhalten werden kann.
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Die Vorteile der Verwendung der Wasserglassehicht- werden jedoch durch
diese @nderung des Glanzes bzw. der Glätte der Oberfläche nicht beeinträchtigt.
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Beispiel 3 Zwei Stahlblechproben, die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
vorbehandelt werden sollten, wurden hergestellt durch Aufbringen von 5 bzw. 3,5
Mikron dicken trockenem Wasserglasschichten auf mit Phosphatüberzügen verschene
Stahlbleche und darauf wurden Uberzugsschichten aus einem geeigneten Pressenschmiermittel
aufgebracht. Unter Verwendung des gleichem, mit einem Phosphatüberzug versehenen
Stahlbleches wurde eine niestprobe ohne einen Wasserglasäberzug hergestellt, auf
die eine Seifenschicht aufgebracht erde. Die so hergestellten Proben wurden auf
die gleiche Weise wie in Beispiel 1 gezogen und die dabei erhaltenen Ergebnisse
sind in der folgenden Tabelle III zusammengefaßt.
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Tabelle III Oberflächenschichten Glanz Gs (00), % (an drei Stellen
für jede Probe) Stelle 1 2 3 Mittelwert Seifenschicht allein 27,76 38,40 34,40 33,52
3,5 P dicke Wasserglasschicht plus Pressenschmiermittelschicht 32,16 27,20 30,40
29,92 5 p dicke Wasserglasschicht plus Pressenschmiermittelschicht 26,40 29,60 29,04
28,32 Es wurde festgestellt, daß bei der Probe, die nur eine Seilen schicht aufwies,
der Phosphatüberzug teilweise entfernt war unter Erhöhung des Glanzes des Stahlbleches.
Dagegen wurde bei der eine Wasserglasschicht aufweisenden erfindungsgemäßen Probe
der Phosphatüberzug durch das Tiefziehen überhaupt nicht angegriffen und der Glanz
wurde durch das Ziehen nicht verändert.
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Beispiel 4 Vier Proben von Stahlblechen aus einem Stahl mit einem
außergewöhnlich niedrigen Kohlenstoffgehalt für die Glasemaillierung wurden behandelt
durch Aufbringen einer Schwefelsäureätzlösung (bis eine Gewichtsabnahme von 2 g/0,09
m² (1 ft.²) erzielt worden war) und anschließend mit Nickel plattiert (in einer
Menge von 50 mg/0,09 m2 (1 ft.2)). 3 nach den erfindungsgemäßen Verfahren vorzubehandelnde
Proben wurden hergestellt unter Verwendung der so vorbehandelten Stahlbleche aus
einem Stahl mit einem sehr niedrigen Kohlenstoffgehalt durch Aufbringen von 3,5,
2,5 bzw. 1,5 Mikron dicken trockenen Wasserglasschichten. Eine Testprobe, die keinen
Wasserglasüberzug aufwies, wurde hergestellt unter Verwendung des wie oben vorbehandelten
Stahlbleches aus einem Stahl mit einen sehr niedrigen Kohlenstoffgehalt. Alle auf
diese Weise hergestellten Proben wurden wie in Beispiel 1
Tiefziehtests
unterzogen. Die dabei erhaltenen Ergebnisse sind in der folgendem Tabelle IV zusmnmengefaßt.
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Tabelle IV Dicke der Wasserglasschicht Haftfestigkeit der Glas-(in
Mikron) emaille 0 schlecht 1,5 2,5 mäßig gut 3,5 ausgezeichnet ;;ie die vorstehende
Tabelle IV zeigt, konnte die geätzte und mit Nickel plattierte Oberfläche des Stahlbleches
aus den Stahl mit sehr niedrigem Kohlenstoffgehalt durch die ),5 Mikron dicke Wasserglasschicht
fast vollstindig geschützt werden, so daß eine sehr st.rle Haftung zwischen dem
Stahlblech und der Glasemailleschicht gewährleistet war.
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Allgemein sind die Oberflächenbedingungen des Stahlbleches sehr wichtig
für die Erzielung einer gutem Glasemailleschicht (Feueremailloschicht) darauf. Ilenn
die Stahloberflache vollständig eben ist, ist es sehr schwierig, eine feste Bindung
zwischen dem Stahlblech und der Glasemailleschicht zu erzielen. Die durch das Aufbringen
einer Wasserglasschicht auf die Oberfläche des Stahlbleches zum Zwecke der Vorbehandlung
des Stahlbleches fr die Glasemaillierung erzielbaren Vorteile sind folgende: (a)
Das Stahlblech kann nach der Verformung, die beispielsweise mittels einer Presse
durchgeführt wird, leicht ontfettot werden, weil wasserglas selbst eine entfettende
Wirkung hat. Nachdem das Stahlblech die gewünschte Form hat, kann das Wasserglas
durch Waschen des Stahlbloches mit kaltem Wasser, heißem Wasser oder einer wäßrigen
Lbsung eines geeigneten Entfettungsmittels entfernt werden. Zusammen mit den Wasserglas
können nach
dem angegebenen Waschvorgang für die Entfernung von
Wasserglas auch die Schmiermittel und Wachse, die zur Erleichterung der Verformung
auf das Stahlblech aufgebracht worden sind, entfernt werden. Die folgende Tabelle
V zeigt die unterschiedlichen Entfettungsgeschwindigkeiten zur Entfernung des Pressenschmiermittels
bei einem Stahlblech mit einer 3 Mikron dicken Wasserglasschicht einerseits und
einem Stahlblech ohne eine Wasserglasschicht andererseits. Zum Entfetten wurden
die Stahlbleche in eine 2 %ige wäßrige Natriumhydroxydlösung von 80°C eingetaucht.
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Tabelle V Oberflächenzustand Entfettumgsgrad (nach dem Waschen innerhalb
der nachfolgend angegebenen Zeiträume in See.) 2 5 10 30 6G 120 300 600 Pressenschmiermittel
schicht allein ND ND ND ND ND ND ND D 3 Mikron dicke Wasserglasschit plus Pressenschmiermittelschicht
ND ND HD HD D CD CD CD ND = nicht entfettet HD = halbwegs entfettet D = nahezu entfettet
CD = vollständig entfettet (b) Die zum Trocknen der Wasserglasschicht erforderliche
Zeit ist viel kürzer als diejenige, die zum Trocknen eines Überzugs aus einer üblichen
organischen Substanz erforderlich ist. Die Herstellung des Wasserglasüberzugs ist
demzufolge leichter als die Herstellung von üblichen Überzügen. Der erfindungsgemäße
Wasserglasüberzug ist frei von der Gefahr der Alterung des Stahlbleches, die durch
das Brennen bewirkt wird.
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(c) Wasserglas ist ein billiges Material, so daß das gesamte
Vorbehandlungsverfahren
wirtschaftlich durchgeführt werden kann.
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(d) Wasserglas ist ein Material, das der ttberzugsschicht für die
Glasemaillierung ähnelt, so daß irgendwelche Wasserglasrückstände keine nachteiligen
Effekte auf die Glasemaillierschicht ausüben.
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Es sei hier darauf hingewiesen, daß die Aufbringung der Wasserglasschicht
zwar als Teil des Vorbehandlungsverfahrens für die Glasemaillierung beschrieben
worden ist, daß jedoch Wasserglas selbst auch geeignet ist als Schutz für die freie
oder mit einem Metall plattierte Oberfläche eines Stahlbleches für die Verformung
im allgemeinen.
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Die folgenden weiteren praktischen Beispiele dienen der näheren Erläuterung
der Erfindung.
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Beispiel 5 Auf die Oberfläche eines 0,8 mm starken Stahlbleches für
die Glasemaillierung wurde Wasserglas aufgebracht unter Bildung einer 3,5 Mikron
dicken trockenen Wasserglasschicht auf derselben.
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Auf die Wasserglàsschicht wurde eine Pressemschmiermittelschicht aufgebracht
und das auf diese Weise geschützte Stahlblech wurde zu einem Kochtopf ausgezogen.
Nach dem Entfetten und Waschen mit Wasser wurde eine 130 Mikron dicke weiße Glasemailleschicht
aufgebracht und in einem Vorgang gebrannt. Die auf diese Weise hergestellte Glasemailleschicht
des Kochtopfes war fehlerfrei und die Glasemailleschicht haftete sehr fest auf dem
Stahlblech des Kochtopfes.
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Beispiel 6 Auf die Oberfläche eines mit Phosphat beschichteten Stahlbleches
wurde Wasserglas aufgebracht unter Bildung einer 3,5 Mikron dicken trockenen Wasserglasschicht0
Auf die Wasserglasschicht
wurde eine Pressenschmiermft!schicht
aufgebracht und das auf diese Weise geschützte Stahlblech wurde mittels einer Presse
verarbeitet. Es zeigte sich, daß der Phosphatüberzug gut geschützt war und während
der Verarbeitung mittels der Presse nicht zerkratzt wurde. Dann wurde das so bearbeitet
Stahlblech mit einem Anstrich versehen und es zeigte sich daß der Anstrich auf dem
Stahlblech sehr fest haftete. Is mit dem Anstrich versehene Stahlblech wies eine
sehr hohe Korrosionsbeständigkeit auf.
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Beispiel 7 Auf die Oberfläche von 1,8 mm starken Stahlblechen wurde
Wasserglas aufgebracht unter Bildung einer 5 Mikron dicken trockenen Wasserglasschicht
auf jedem der Stahlbleche. Auf die Wasserglasschicht wurde eine Pressenschmiermittelschicht
aufgebracht und die auf diese Weise geschützten Stahlbleche wurden mittels einer
Presse verformt. Auf der Oberfläche des Stahlbleches entstanden keine Kratzer bzw.
Schrammen. Nach dem Glätten der aufgerauhten Teile der Stahlbleche durch leichtes
Polieren wurden glänzende Kupfer-, Nickel- bzw. Chromplattierungen aufgebracht.
Die dabei erhaltenen Ergebnisse waren zufriedenstellend.
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Beispiel 8 Eine wäßrige Wasserglaslösung, bestehend aus 4 Volumenteilen
Wasser und 10 Volumenteilen Wasserglas wurde auf erste Proben von kaltgewalzten
Blechen aus nicht-beruhigtem Stahl mittels eines Walzenbeschichters aufgebracht
unter Bildung einer etwa 3 Mikron dicken Wasserglasschicht nach 30 Sekunden langem
Trocknen bei 80°C. Jedes der mit Wasserglas beschichteten Stahlbleche wurde in eine
Wac'nslösung eingetaucht, die durch Auflösen von 100 g Wachs in 1 1 Toluol hergestellt
worden war, so daß eine Wachsschicht einer Dicke von etwa 1 Mikron darauf gebildet
wurde. Als Lösungsmittel für das Wachs kann Benzol oder
irgendein
anderes geeignetes Lösungsmittel verwendet werden.
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Nach dem Aufbringen der Wasserglas- und Wachsüberzüge wurde jedes
Stahlblech der ersten Proben mittels einer Presse zu einem Becher verformt.
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Getrennt davon wurde zweite Proben aus kaltgewalztem Stahlblech, die
aus der gleichen Charge von nicht-beruhigtem Stahl wie die ersten kaltgewalzten
Stahlbleche hergestellt worden waren, nur mit einem qualitativ hochwertigen flüssigen
Schmiermittel beschichtet und auf die gleiche Weise mittels einer Presse verformt.
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Dann wurde die Verarbeitbarkeit der ersten und zweiten Bleche getestet
und die dabei erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle VI zusammengefaßt.
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Tabelle VI erste (nach dem zweIte (auf übli- Bemerkungen erfindungsgem.
che Weise vorbehan-Verfahren vorbe- delte) Probe mit handelte) Probe einer Schicht
aus mit einer 3 Mi- einem flüssigen kiron dicken Was- Schmiermittel serglasschicht
(Pressenöl Nr.
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und einer 1 Mi- 660 der Firma kron dicken NIHON KOSAKUYU Wachsschicht
KABUSHIKI KAIsw) ~~~~~~~~~~~~~~~~~ Grenzwert des Ausziehverhältnis- Stempel mit
einer ses (L.D.R.) 2,27 2,17 flachen Oberflä-Stanzkraft che und einem Durchbei einem
messer von 30 mm Ausziehverhältnis von 2,17 2,90 t 3,15 t Kratzer auf Kratzer auf
der äusder Stahl- seren Oberfläche des bezogen auf 100 blechober- gefomten Bechers
Proben, die konfläche - tinuierlich ge-Ankleben die Stempelober- preßt wurden des
Überzugs fläche wurde durch an dem Stem- das Schmiermattel pel benetzt Korrosionstest
etwa 1,5 % SO2, in einer SO2- keine Korro- starke Korrosion relative Feuch-Atmosphäre
sion nach innerhalb von tigkeit > 95 % nach der Pres- 10 Tagen 2 Tagen senverformung
Entfernbarkeit innerhalb von innerhalb von 120 des Überzugs 30 Sek. voll- Sek. entfernt
durch nach der Pres- ständig ent- Eintauchen in eine senverformung fernt durch 5
%ige Lösung eines nicht gerührt Eintauchen in Entfettungsmittels warmes Wasser (Homezarin
F-180 von 600C der Firma Kawo Selten Company) Zusammenkleben kein Zusammen-das flüssige
Schmierder Proben bei kleben inner- mittel führte zu längerer Lage- halb von 30
einem kaum wieder Belastung 100 kg rung Tagen trennbaren Zusammen- pro 200 mmx200
mm kleben des Stahls
Wie aus der vorstehenden Tabelle VI hervorgeht,
führt die erfimdumgsgcmäße doppelte Beschichtung zu folgenden Vorteilen: (a) Die
Aufbringung des Wachsüberzugs ist einfach. Da zur Verhinderung der Kratzerbildung
bereits eine Wasserglasschicht vorhanden ist, genügt ein sehr dünner Wachsüberzug
zur Verhinderung der Korrosion und zur Erzielung einer Schmierwirkung, wobei der
Wachsüberzug unter Verwendung einer Wachslösung in einem geeigneten organischen
Lösungsmittel oder durch Auf schmel zen aufgebracht werden kann; (b) durch den kombinierten
Effekt der Verhinderung der Kratzerbildung durch die Wasserglasschicht und der Schmierung
durch den Wachsüberzug kann eine ausgezeichnete Pressenverarbeitbarkeit sichergestellt
werden; (c) das vorbehandelte Stahlblech kann über einen vergleichsweise langen
Zeitraum hinweg gelagert werden, weil der Wachsüberzug die Wasserglasschicht vor
dem Angriff durch die Atmosphäre schützt, so daß das Wasserglas mit der Luft nicht
reagiert und damit die Korrosion des Stahlbleches eliminiert wird; (d) das vorbehandelte
Stahlblech kann auch nach der Pressenverformung gelagert werden, weil der Wachsüberzug
es gegen die Feuchtigkeit der Luft schützt. An den Teilen, an denen der Wachsüberzug
durch die Pressenverformung entfernt worden ist, dient die verbleibende Wasserglasschicht
dazu, infolge der Alkalinität des Wasserglases das Stahlblech zu passivieren; (e)
die Überzüge können leicht entfernt werden durch Eintauchen des Stahlbleches in
warmes Wasser einer Temperatur, die oberhalb des Schmelzpunktes des Wachses liegt.
Wenn das Wachs schmilztslöst sich das Wasserglas unter dem Wachsüberzug schnell
in dem warmen Wasser. Auf diese Weise können die beiden thclerzuge
sehr
leicht von dem verformten Stahlblech entfernt werden; (f) das Zus ammenkl eben der
Stahlbleche kann dadurch verhindert werden, daß man zur Herstellung des Wachsüberzugs
ein Wachs mit einem Schmelzpunkt oberhalb etwa 500C verwendet; (g) bei der Pressenverformung
ist kein zusätzliches Schmiermittel erforderlich, so lange die erfindungsgemäße
Vorbehandlung angewendet wird.
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Es wurde nun gefunden, daß die Haftung zwischen einem Stahlblech und
einer darauf aufgebrachten Glasemailschicht durch Aufrauhen der Oberfläche des Stahlbleches
in einem relativ zu dem Stahlblech sich schnell bewegenden Elektrolyten verbessert
werden kann. In den folgenden Beispielen wird die diese Aufrauhungsstufe umfassende
Vorbehandlung näher erläutert.
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Beispiel 9 Die Fig. 2 der beiliegenden Zeichnungen erläutert das Prinzip
der Oberflächenaufrauhung, die von dem erfindungsgemäSen Vorbehandlungsverfahren
uinfaßt wird. Wie in dieser Fig. dargestellt, werden die Iiaufbedingungen eines
sich mit variabler Geschwindigkeit drehenden Motors 1 durch einen Regulator 2 kontrolliert.
Die von dem Motor 1 abgegebene Leistung wird mittels einer geeigneten Transmission,
beispielsweise mittels Rollen und eines Bandes 5,auf eine sich drehende Welle 4
übertragen. Ein Ende der sich drehenden Welle 4 ist an einer Rotationstrommel 5
befestigt, die kenzortrosch in einer z-lindrischen Elektrolytzelle 7 angeordnet
ist. Eine aus Blei bestehende zylindrische Kathode 6 ist zwischen der Rotationstrommel
5 und der inneren Oberfläche der Seitenwand der Elektrolytzelle 7 angeordnet. Die
sich drehende Welle 4 steht mit einer Bürste 8 in Verbindung, die an die positive
Spannungsklemme eines Gleichrichters
9 elektrisch angeschlossen
ist. Der Kathodenzylinder 6 ist an die negative Spannungslle,eme des Gleichrichters
9 angeschlossen. Die Rotationstromme 15 ist relativ zur Elektrolytzelle 7 selektiv
beweglich, so daß die Trommel 5 in der Zelle 7 für die Behandlung beladen und fur
die Befestigung oder Entfernung eines Stahlbleches 10 aus der Zelle 7 herausgenommen
werden kann.
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Eine Ätzlösung oder ein flüssiger Elektrolyt, der aus verdünnter Schwefelsäure
und Eisen sulfat besteht, wird in die Zelle 7 gegossen, so daR das Stahlblech 10
in die Ätzlösung eintaucht, so daß ein elektrischer Strom zwischen dem Stahlblech
10 und der Kathode 6 fließt. Zur Herstellung der elektrischen Verbindung zwischen
dem Stahlblech 10 und der sich drehenden Welle 4 werden geeignete Konduktorringe
(nicht dargestellt) verwendet, die an die sich drehende Welle 4 elektrisch angeschlossen
und mechanisch so gestaltet sind, daß sie das Stahlblech 10 auf der äußeren Oberfläche
der sich drehenden trcmmc-i 5 festhalten.
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Auf diese Weise @ rkt da; Stahlblech 10 als rotierende Anode in rier
Elektrolytzelle 7 und der elektrische Strom zwischen der Anode und dex Kathode 6
wirkt auf die Oberfläche des Stahlblechs 10 ein.
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Es wurden Versuche durchgeführt unter Verwendung von 0,8 mm starken
kaltgevialztem Blechen aus cimem Stahl mit einem niedrigen Kohlenstoffgehalt mit
einer Breite von 50 mm und einer Länge von 325 mm, In der Fig. 2 ist ein 30 mm breiter
Abstand zwischen dem Stahlblech 10 und der Kathode 6, gemessen in radialer Richtung
der zylindrischen Elektrolytzelle 7, vorgesehen. Die in den Versuchen verwendete
Ätzlösung enthielt EisenCII)sulfat (H2SO4?H2O) in einer Konzentration von 100 g/l
und Schwefelsauce (H2S04) in drei verschiedenen Konzentrationen, nämlich in einer
Konzentration von 10 g/l, 20 g/l und 50 g/l.
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Die Atzlösung wurde bei 800C gehalten und ihre Konzentration
wurde
ständig überwacht und innerhalb eines Bereiches von #0,1 % bei der gewünschten Konzentration
gehalten. Für jede Ätzlösung wurde eine Stromdiehze von 30 A/dm².30 Sekunden angewendet.
Die Drchgeschwindigkeit der sich drehenden Welle 4 und des Stahlbleches 10 wurden
auf 400 UpM eingestellt und die Versuche wurden zum Vergleich auch mit einer sich
nicht drehenden Welle 4 und einem sich nicht drehenden Stahlblech ''O durch geführt¢
Nach der Behandlung in der Zel 7 wurde das Stahlblech 10 unter verschiedenen Plattierungsbedingungen
mit Nickel plattiert. Dann wurde auf das mit Nickel plattierte Stahlblech eine Glasemailschicht
(Feueremailschicht) aufgebracht.
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Für jedes der unter den oben genannten verschiedenen Bedingungen vorbehandelten
Stahlbleche wurde die Auzahl der Ätzspitzenzähler (etching peak counts) und der
PEI (Porcelain Enanelling Institute)-Index bestimmt. Die dabei erhaltenen Ergebnisse
sind in der folgenden Tabella VII zusammengestellt. Die Ätzspitzenzahl wurde gemessen
unter Ver@onung eines Spitzon-Counters der Firme Bendix Company/USA und @@@ @pit@enzahl
in der folgenden Tabelle Vii stellt die Anzahl der Spitzenwerte pro 25,4 mm Linienabschnitt
auf der Stahlblechoberf@@@e das, deren Höhe mehr als 0,5 Mikron betrtig. Der PZ'I-Index
(%), der diC Haftfestigkeit zwischen einem Stahlblech und einer darauf erzeugten
Feueremailschicht repräsentiert, wurde nach dem japanischen Industrie-Standard-Verfahren
JISR-4204 bzw. nach dem ASTM-Verfahren C-313-59 bestimmt. Ein PEI-Index von 100
% gibt eine perfekte Haftfestigkeit (Bindefestigkeit) einer Feueremailschicht auf
einem Stahlblech an.
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Nach dem ätzen des Stahlbleches wurde dieses, wie bei. der Feueremaillierung
üblich, mit Nickel plattiert. Die Nickelplattierung liefert eine Eisenoxyd (FeO)-Schicht,
die als Zwischenschicht die Haftung zwischen dem Stahlblech und der Feueremailschicht
unterstützt.
Zusammen mit einem Watt-Bad wurden vier verschiedene Nickelplattierungsbedingungen
angewendet.
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Auf der Grundlage der in der folgenden Tabelle VII angegebenen Daten
ist die Beziehung zwischen der Spitzenanzahl und dem PEI-Index in der graphischen
Darstellung der Fig. 3 für verschiedene Konzentrationen der Schwefelsäure und für
verschiedene Nickelplattierungsbedimgungen dargestellt.
Tabelle
VII Ätzbedingungen Anzahl der Spitzen und PEI-Index Konzentra- Drehgeschwin- elektrische
mit Nickel mit Nickel mit Nickel mit Nickel tion der digkeit der Bedingungen plattiert
plattiert plattiert plattiert Schwefel- Trommel (UpM) (A/dm² xSek.) bei 0,5A/dm²
bei 0,5A/dm² bei 0,25A/dm² bei 0,25A/dm² säure (g/l) innerhalb innerhalb innerhalb
innerhalb von 100 sek. von 50 Sek. von 50 Sek. von 25 Sek.
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Anzahl PEI- Anzahl PEI- Anzahl PEI- Anzahl PEI-der Index der Index
der Index der Index Spitzen* (%) Spitzen* (%) Spitzen* (%) Spitzen* (%) 0 30 30
242 100 240 94,3 215 98,7 233 52,5 10 400 30 30 250 100 250 100 240 100 260 100
0 30 30 240 81,1 243 98,7 225 76,7 230 52,5 20 400 30 30 243 100 240 100 245 100
235 100 0 30 30 220 54,1 220 75,5 228 60,4 220 61 50 400 30 30 220 81,1 220 100
214 100 235 87,4 * Anzahl der Peaks pro 25,4 mm Linienabschnitt auf der Stahlblechoberfläche,
deren Höhe mehr als 0,5 Mikron betrug.
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In der Fig. 3 bedeuten die ausgefüllten Quadrate die Ätzung mit einer
sich drehenden Anode, während die micht-ausgefüllten Quadrate die Ätzung mit der
stationären Anode bedeuten. Aus dieser Fig. 3 geht hervor, daß die Haftung der Feueremailschicht
auf den mit der sich drehenden Anode geätzten Stahlblechen im allgemeinen besser
war als auf den mit stationären Anoden geätzten Stahlblechen. Das zeigen auch die
Anzahl der Spitzen (peak counts). Es sei darauf hingewiesen, daß dann, wenn die
Anzahl der Spitzen mehr als etwa 240 betrug, ein PEI-Index von 100 % ohne jedes
Versagen angenommen werden konnte. Wenn die Stahlbleche geätzt wurden, indem sie
als rotierende Anoden verwendet wurden, waren ihre PEI-Indices im allgemeinen höher
als diejenigen, die mit Stahlblechen erzielt wurden, die bei Verwendung derselben
als stationäre Anoden geätzt worden waren, selbst wenn die Anzahl ihrer Spitzen
verhältnismäßig niedrig war.
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Die Figuren 4A, >'B und 4C der beiliegenden Zeichnungen zeigen
Bilder der Oberflächenzustände eines Stahlbleches, das unter Verwendung desselben
als stationäre Anode geätzt wurde, wobei die Bilder mittels eines aufzeichnenden
Elektromenmikroskops bei einer Vergrößerung von 1000-, 3000- bzw. 10000-fach auf
genommen wurden.
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Die Figuren 5A, 5B und 5C der beiliegenden Zeichnungen zeigen ähnliche
Bilder eines Stahlbleches, das unter Verwendung desselben als rotierende Anode geätzt
wurde, wobei die Bilder bei einer Vergrößerung von 1000-, 3000-,bzw. 10000-fach
auf genommen wurden. Im Falle der rotierenden Anode (Figuren 5A bis 5C) wurden quadratische
Aussparungen oder sogenannte Atznarben mit mehrfach abgestuften Seitenwänden gebildet.
Andererseits stellten die mit der stationären Anode (Figuren 4A bis 4C) durch die
Ätzung gebildeten Aussparungen einfache Täler ohne klar definierte abgestufte Wandteile
dar. Dadurch wiesen die Stahlbleche,
die unter Verwendung derselben
als rotierende Anoden geätzt worden waren, zahllose kleine, aber tiefe Ätznarben
auf, die durch übliche Spitzenzähler nicht gezählt werden konnten.
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Beispiel 10 Außerdem wurden die Effekte der Drehgeschwindigkeit des
als Anode fungierenden Stahlbleches bei Anwendung eines ähnlichen Verfahrens, wie
es vorstehend unter Bezugnahme auf die Fig. 2 der beiliegenden Zeichnungen beschrieben
worden ist, untersucht, wobei diesmal die Drehgeschwindigkeit der Anode 100 und
200 UpM betrug. Dabei wurde festgestellt, daß ähnliche Verbesserungen hinsichtlich
der Anzahl der Suen und des PEI-Index bei niedrigerer Drehzahl des Stahlbleches
erzielt werden konnten, daß jedoch der Grad der Verbesserungen, beispielsweise der
Haftfestigkeit der Emailschicht auf dem Stahlblech, mit zunehmender Drehgeschwindigkeit
zunahm.
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Bei der üblichen Vorbehandlung zum Aufbringen einer Feueremailschicht
(Glasemailschicht) in einem Verfahrensschritt, war es bisher erforderlich, das Gewicht
eines Stahlbleches durch das Ätzen um etwa 0,2 g/dm2 zu, verringern. Nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren kann der Gewichtsverlust beim Ätzen,, der zur Erzielung einer guten Haftung
erforde ich ist, auf etwa die Hälfte oder weniger des üblichen Gewichtsverlustes
herabgesetzt werden, wenn man eine vergleichsweise hohe relative Geschwindigkeit
zwischen der Ätzlösung und dem damit zu ätzenden Stahlblech erzeugt. In der folgenden
Tabelle VIII ist ein Beispiel für eine solche Verbesserung-hinsichtlich der Gewicht
sve'rminderung angegeben.
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Tabelle VIII chemische Zusammenset- Umdrehungs- Ätz- Gewichts- PEI-Index
(%), zung der Ätzlösung geschwin- strom- vermin- zweimal gedigkeit dichte derung
messen (UpM) (A/dmc) durch das Atzen2 ~~~ (/dm) H2S04: 20 g/l 200 30 0,287 100 100
FeSO4.?H20:100 g/l 0,206 99,4 100 0,131 100 100 0,097 96,2 100 400 30 0,307 100
100 0,237 100 100 0,157 100 100 0,077 100 100 Durch die geringeren Anforderungen
in bezug auf die Gewichtsverminderung beim Ätzen ist es möglich, eine kleinere elektrische
Energiequelle und eine kürzere Elektrolytzelle in der Ätzvorrichtung zu verwenden.
In dem Beispiel 10 wurde die Gewichtsverminderung durch das Atzen durch Variieren
der Dauer des Ätzens gesteuert, wobei die Nickelplattierung unter Verwendung eines
Watt-Bades bei einer Stromdichte von 0,5 A/dm2 über einen Zeitraum von 30 Sekunden
durchgeführt wurde. Bei den Versuchen des Beispiels 10 wurde gefunden, daß zwischen
der Ätzlösung und dem Stahlblech eine endliche relative Geschwindigkeit erforderlich
ist, d.h. daß die Ätzlösung an den Stahlblechoberflächen gerührt werden muß. Darauf
fußend wurde nun eine praktische Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Vorbehandlungsverfahrens für die Feueremaillierung ausgearbeitet, wie sie beispielsweise
in den Figuren 6 und 7 der beiliegenden Zeichnungen dargestellt ist.
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In der Fig. 6 wird ein gewalztes Stahlblech 11 durch zwei Paare von
Fuhrungswalzen 12 und 13 in der durch den Pfeil a angegebenen Richtung in einen
Vorbehandlungsprozeß für die Feueremaillierung
eingeführt. Ein
Paar von stationären Kathodemplatten 14, 14' ist so angeordnet, daß sie den Oberflächen
des Stahlbleches 11 mit einem Abstand d zwischen der entsprechenden Stahlblechoberflache
und der Kathode 14 oder 14' gegenüberstehen. Die Kathodenplatten 14, 14' sind vorzugsweise
durch ein Paar von Deck-platten 15, 15' geschützt. In den Figuren 6 und 7 ist ein
Düsenpaar 16, 16' so angeordnet, daß mit einer hohen Geschwindigkeit unter Druck
eine Ätzlösung in die Räume zwischen dem Stahlblech 11 und den Kathoden 14, 142
von den gegenüberliegenden Rändern des Bleches 11 her eingespritzt wird.
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Jede Düse 16 oder 16' ist mit einer Pumpe 17 verbunden, Welche die
Ätzflüssigkeit unter Druck zuführt. Die Einlaßöffnung jeder Pumpe 17 steht mit einem
Vorratsbehälter 18 in Verbindung, der die Ätzflüssigkeit aus dem oben genannten
Hohlraum zwischen dem Stahlblech 11 und den Kathodenplatten 14, 14' für die Recirculation
durch die Pumpe 17 aufnimmt. Ein Paar Abstreifwalzen 19,19'liegt an dem Stahlblech
11 an den den Düsen 16, 16' entgegengesetzten Seiten der Kathodenplatten 14, 14"an.
Die Abstreifwalzen 19, 19' bestehen vorzugsweise aus einem säurebeständigen Kautschuk.
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In der in den Figuren 6 und 7 dargestellten Ausführungsform ist ein
weiteres Paar von Anodenplatten 20, 20' mit geeigneten Abständen d' von dem Stahlblech
11 vorgesehen. Pumpen 22 befördern die Stromträgerflüssigkeit in die Hohlräume d'
unter Druck durch die Düsen 21, 21', welche die Flüssigkeit in Richtung auf die
ersten Düsen 16, 16' lenken. Die Kathodenplatten 20, 20' sind durch Deckplatten
23, 23' geschützt und die durch die Düsen 21, 21' eingespritzte Flüssigkeit wird
durch Abstreifwalzen 24 abgewischt, bevor das Blech 11 den ersten Kathodenplatten
14, 14' gegenüberliegt. Die Flüssigkeit aus den Hohlräumen d' wird in einem Vorratsbehälter
25 für die Recirculation durch die Pumpen 22 gesammelt, der durch eine Trennwand
26 von dem ersten Vorratsbehälter 18 abgetrennt ist Die Kathodenplatten 14, 14'
stehen mit einer negativen Spannungsquelle
(nicht dargestellt)
in Verbindung, während die Anodenplatten 20, 20' an eine positive Spannungsquelle
(nicht dargestellt) angeschlossen sind. Auf diese Weise wird ein geschlossener Durchgang
für einen Gleichstrom durch die Ätzlösungen und das Stahlblech 11 erzeugt. Es ist
für den Fachmann klar, daß anstelle der Anordnung der Figuren 6 und 7 das Stahlblech
11 in der Weise durch eine stationäre Ätzlösung mit einer geeigneten elektrischen
Stromzuführungseinrichtung geführt werden kann, daß dieser über die Düsen 16, 16
und 21, 21' abfließt. Zur Zuführung eines elektrischen Stromes können elektrisch
leitfähige Walzen verwendet werden, die in direktem Kontakt mit dem Stahlblech 11
stehen.
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In der Ausführungsform gemäß Fig. 6 und 7 wurde ein kaltgewalztes
Blech aus einem Stahl mit einem niedrigen Kohlenstoffgehalt einer Breite von 1 m
und einer Stärke von 0,8 mm für die Feueremaillierung (Gsemail1ipriiiig) vorbehandelt
durch Einführung desse '-=n mit einer Geschwindigkeit von 5 m/Sek., wobei eine Ätzlösung,
die 2 % Schwefelsäure enthielt, die mit 10 m3/Min. rezirkuliert wurde, und eine
Stromträgerflüssigkeit verwendet wurde, die 10 % Schwefelsäure enthielt, die mit
5 m3/ Min. rezirkuliert 1gnzdeO Jede der Kathodenplatten 14, 14' war etwa 2 m lang
und hatte von dem Stahlblech 11 einen Abstand von etwa 10 cm und die Ätzung wurde
mit einer Gleichspannung von 20 Volt und einem Strom von 8000 A durchgeführt.
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Die Figuren 8A, 8B und SO der beiliegenden Zeichnungen zeigen Bilder,
welche die Oberflächenzustände des mittels der Vorrichtung gemä9 Fig. 6 und 7 geätzten
Stahlbleches zeigen, wobei die Bilder mit dem gleichen Elektronenmikroskop wie die
Figuren 4A bis 40 und 5A bis 5C bei den jeweiligen entsprechenden Vergrößerungen
aufgenommen wurden. Wie aus den Figuren SA bis 8C ersichtlich, können nach dem Verfahren
unter Verwendung der Vorrichtung der Figuren 6 und 7 wie im Falle der Figuren 5A
bis 5C rechtwinklige tiefe Narben mit abgestuften Seitenwänden erzeugt werden.
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Das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren für die Feueremaillierung
vorbehandelte Stahlblech weist eine starke Haftung gegenüber einer Glasemailschicht
(Feueremailschicht) auf, die mit oder ohne vorherige Nickelplattierung aufgebracht
worden ist, und wobei das Stahlblech vor der Emaillierung geformt worden ist. Nach
dem Brennen haftet die Glasemailschicht auf dem nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
vorbehandelten Stahlblech viel dauerhafter als auf in üblicher Weise vorbehandelten
Stahlblechen.
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Wie vorstehend beschrieben, stellt das erfindungsgemäße Verfahren
ein verbessert es Vorbehandlungsverfahren für die Glasemaillierung bzw. Feueremaillierung
dar und es kann eine elektrolytische Xtzung mit einem flüssigen Elektrolyten umfassen,
der sich relativ zu dem zu ätzenden Stahlblech bewegt, wodurch tiefe Ätznarben gebildet
werden, welche die Haftung zwischen dem Stahlblech und der anschließend aufgebrachten
Feueremailschicht stark verbessere Die Ätzlösung kann unter Druck auf die Stahlblechoberfläche
in Form von Düsenströmen durch Düsen aufgespritzt werden, so daß Elektrolytzellen
mit einer geringeren Länge verwendet werden können. Die Feueremaillierung kann somit
mit einer kompakt gebauten Vorrichtung durchgeführt werden. Dies stellt einen erheblichen
technischen Fortschritt dar.
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Patentansprüche: