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DE2264019A1 - Anordnung zum zapfen von getraenken - Google Patents

Anordnung zum zapfen von getraenken

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Publication number
DE2264019A1
DE2264019A1 DE19722264019 DE2264019A DE2264019A1 DE 2264019 A1 DE2264019 A1 DE 2264019A1 DE 19722264019 DE19722264019 DE 19722264019 DE 2264019 A DE2264019 A DE 2264019A DE 2264019 A1 DE2264019 A1 DE 2264019A1
Authority
DE
Germany
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tap
switch
arrangement according
counter
taps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722264019
Other languages
English (en)
Inventor
Oskar Pott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19722264019 priority Critical patent/DE2264019A1/de
Publication of DE2264019A1 publication Critical patent/DE2264019A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/12Flow or pressure control devices or systems, e.g. valves, gas pressure control, level control in storage containers

Landscapes

  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

  • A-n o r d n u n g z u m Z a p f e n v- n fl @ e e t r ä n k e n.
  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Zapfen von Getränken, insbesondere Bier, für ein Lokal mit Selbstbedienung.
  • Es sind Selbstverkäufer zur Abgabe von Getränken bekannt. Bei diesen wird jeweils nach Einwurf eines bestimmten Geldbetrages eine zugemessene Menge des Getränkes in einen selbsttätig oder vom Benutzer unter eine Zapfstelle abgestellten Becher abgegeben.
  • Derartige Selbstverkäufer sind für Kantinen oder Gaststättenbetriebe mit typischer Selbstbedienungsatmosphäre, z.B. die sogenannten Schnellgaststätten, durchaus geeignet. Insbesondere wegen ihrer Sachlichkeit und Nüchternheit kommen sie jedoch nicht für solche Lokale in Frage, die individueller wie Lokale mit üblicher Bedienung betrieben werden sollen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zum Zapfen von Getränken, insbesondere Bi-er, zu schaffen, die eine Selbstbedienung beim Ausschank der Getränke mit der entsprechenden Einsparung an Bedienungsaufwand und- personal in Lokalen erlaubt, ohne daß dadurch in diesen die Atmosphäre und der Eindruck typischer Selbstbedienungslokale entsteht.
  • Eine diese Aufgabe lösende Anordnung zum Zapfen von Getränken ist erfindungsgemäß d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß an mehreren, jeweils einigen Gastplätzen zugeordneten Stellen im Lokal Zapfhähne für das Getränk vorgesehen sind, denen jeweils ein Zähler für die Menge des über den jeweiligen Zapfhahn entnommenen Getränkes zugeordnet ist, daß mit jedem Zähler an den Zapfhähnen jeweils ein an einem gemeinsamen Kassierplatz vorgesehener gleichartiger Zähler gekoppelt ist, und daß vom Kassierplatz aus jeder Zapfhahn einzeln sperrbar und jeder Zähler an den Zapfhähnen einzeln rückstellbar ist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Anordnung findet jeder Gast bzw. jede Gruppe von Gästen an seinem bzw. ihrem Platz einen eigenen Zapfhahn für das Getränk, typischerweise für Bier vor. Uber diesen können die Gäste mittels bereitgestellter Gläser selber soviel von dem Getränk entnehmen, wie es ihnen beliebt. Jeder Gast bzw.
  • jede Gruppe von Gästen kann dabei den eigenen Konsum mittels des dem Zapfhahn zugeordneten Zählers überwachen. Gleichzeitig wird der Konsum mittels des zweiten Zählers zu einem zentralen, beispielsweise am Ausgang vorgesehenen Kassierplatz gemeldet, an welchem die Gäste erst beim Verlassen des Lokales ihre Zeche bezahlen. Nach dem Bezahlen wird der betreffende Zähler am Zapfhahn vom Kassierplatz aus zurückgestellt, damit der Konsum des nächsten Gastes in gleicher Weise genau erfaßt werden kann. Die Möglichkeit, die Zapfhähne einzeln vom Kassierplatz aus zu sperren, beugt der unkontrollierten Entnahme von Getränk durch Gäste vor. Dies kann z.B. in der Weise gehandhabt werden, daß die Gäste beim Betreten des Lokals am Kassierplatz einen bestimmten, z.B. durch eine Nummerierung festgelegten Zapfhahn zugewiesen bekommen, der dann für diese Gäste vom Kassierplatz aus freigegeben wird. Die erfindungsgemäße Anordnung hat den Vorteil, daß sie bezüglich Binrichtung und Gestaltung der Lokale keinerlei Beschränkungen auferlegt, da die Zapfhähne an beliebigen Stellen angebracht werden können, wobei es leicht ißt, die zugehörigen Installationen unsichtbar zu verlegen. Da die Gäste zum Nachschenken des Getränkes ihre Plätze nicht zu verlassen brauchen und insbesondere aber nicht jedes neue Getränk einzeln durch Münzeinwurf kaufen müssen, wie es bei der Aufstellung von Selbstverkäufern der Fall wäre, ist der ungemütliche Eindruck typischer Selbstbedienungslokale vollkommen vermieden. Im Gegenteil befriedigt die Möglichkeit, das Getränk am eigenen Platz ohne Mühe selbst zu zapfen, den natürlichen Spieltrieb der Gäste und schafft dadurch einen besonderen, mit Selbstverkäufern oder in üblichen Lokalen mit Bedienung nicht zu erzielenden Anreiz zum Besuch und Konsum. Trotzdem werden durch die erfindungsgemäße Anordnung die Vorteile eines Lokale mit Selbstbedienung bezüglich des Betriebsablaufes und der Ersparnis an Bedienungspersonal vollkommen erreicht. Es ist lediglich Personal für den Kassierplatz und das Auswechseln der Gläser erforderlich. Da die erfindungsgemäße Anordnung relativ einfach aufgebaut sein kann, ist der Investitionsaufwand niedrig und dadurch der erzielbare Rationalisierungseffekt hoch. Die erfindungsgemäße Anordnung ist in erster Linie für Lokale gedacht, die nicht auf die schnelle Abfertigung einer hohen Gästezahl, sondern au9 das längere Verweilen der Gäste mit einem entsprechend hohen Konsum pro Gast abgestellt sind.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung ist zusammen mit jedem Zähler an den Zapfhähnen jeweils auch der mit ihm gekoppelte Zähler am Kassierplatz rückstellbar.
  • Dies erleichtert dem Bedienungspersonal am Kassierplatz die Feststellung des jeweils mit den Gästen abzurechnenden Konsums.
  • Es ist dann aber vorteilhaft, daß mit jedem Zähler am Kassierplatz jeweils ein weiterer, nicht rückstellbarer Zähler gekoppelt ist.
  • Dieser gibt ohne Beeinflussungsmbglichkeit durch das Bedienungspersonal die Gesamtmenge des am zugeordneten Zapfhahn entnommen Getränkes an und unterbindet dadurch Betrugsmöglichkeiten des Bedienungspersonals gegenüber der Geschäftsführung bei der Abrechnung durch Unterschlagung einer Teilmenge des ausgeschenkten Getränkes.
  • Die Menge des an einem Zapfhahn entnommenen Getränkes kann an sich in jeder beliebigen Weise, z.B. durch einen in die Zuleitung zum Zapfhahn eingefügten Mengenzähler, festgestellt werden. Als besonders einfach hat sich aber bei einer Anordnung, bei welcher in den Zuleitungen zu allen Zapfhähnen der gleiche und zeitlich konstante Druck herrscht, eine Erfassung der Menge durch Zähler erwiesen, die während des Öffnens der Zapfhähne eingeschaltete elektrische Betriebszeitzähler sind. Hierbei wird davon ausgegangen, daß die entnommene Getränke-Menge wegen des konstanten Druckes zeitproportional ist. Da die Betriebszeitzähler mit dem Getränk nicht in Berührung kommen, kann allen lebensmittelrechtlichen Vorschriften ohne weiteres genügt werden. Der gleiche und zeitlich konstante Druck in den Zuleitungen zu allen Zapfhähnen kann beispielsweise dadurch erreicht werden, daß alle Zapfhähne über ein gemeinsames Druckminderventil an einen gemeinsamen Getränkevorrat, z.B. ein Bierfaß angeschlossen sind.
  • Als elektrische Betriebszeit-Zähler finden im einfachsten Fall netzfrequenzgesteuerte Synchronuhren mit elektromechanischer Rgckstellung Verwendung. Solche Synchronuhren sind sehr robust, arbeiten genau und können unmittelbar aus dem Netz gespeist werden.
  • Die elektromechanische Rückstellung erlaubt eine einfache Rilckstellung vom Kassierplatz durch Betätigung von z.B. einem Momentschalter. Natürlich können auch andere Betriebszeit-Zähler, z.B.
  • in Halbleitertechnik aufgebaute Digitalzähler verwendet werden, die während des Öffnens der Zapfhähne mit einer Impuls serie konstanter Frequenz gespeist werden und durch Beaufschlagung mit einem besonderen Impuls auf Null rückstellbar sind.
  • Die Zapfhähne können die üblichen, durch mechanische Bewegung öffnenden und sperrenden Zapfhähne sein, die jedoch gegebenenfalle mit einem Schalter zum Ein- und Ausschalten der elektrischen Betriebszeit-Zähler versehen sind. Eleganter, betriebssicherer und hygienischer ist es jedoch, wenn das Öffnen und Sperren durch ein Magnetventil geschieht, das der Gast durch Betätigung eines elektrischen Schalters ein- und ausschaltet. Dabei wird man wegen der dann relativ kurzen Einschaitzeiten das Öffnen dem eingeschalteten Zustand zuordnen. Es können z.B. die in den bekannten Selbstverkäufern für Getränke angewendeten Magnetventile eingesetzt werden. Der elektrische Schalter kann mehrfach nicht nur zum Ein- und Ausschalten des jeweiligen Magnetventils, sondern auch zum Ein- und Ausschalten der zugeordneten Betriebæseit-Zähler genutzt werden. Damit für den Gast bei der zuletzt genannten Ausbildung der Anschein des üblichen Zapfhahnes nicht verloren geht, hat der elektrische Schalter zweckmäßiger Weise die Form eines solchen üblichen Zapfhahnes. Die Schalterkontakte werden also z.B. durch Schwenken des Handgriffes des imitierten Zapfhahnes betätigt, während das Getränk bei geöffnetem Magnetventil durch den imitierten Zapfhahn hindurch ausläuft.
  • Alternativ oder zusätzlich kann der elektrische Schalter des Zapfhahnes als Schlüsselschalter ausgebildet sein. Den Schlüssel dazu erhält der Gast beim Betreten des Lokales am Kassierplatz.
  • Wenn er später seinen Platz verläßt, um z.B. am Kassierplatz zu bezahlen, nimmt der Gast den Schlüssel wieder mit und verhindert dadurch eine unbefugte Entnahme von Getränk durch andere Gäste in der Zeit zwischen dem Verlassen seines Platzes und dem Bezahlen oder der Rückkehr zum Platz.
  • Wenn die Zapfhähne jeweils ein Magnetventil umfassen, geschieht die Sperrung vom Kassierplatz aus in einfachster Weise durch Abschaltung der Stromzufuhr zum Magnetventil, sodaß dieses durch Betätigung des Schalters am Zapfhahn nicht mehr geöffnet werden kann. In besonders einfacher Weise ist dabei die Anordnung eo ausgebildet, daß sämtliche einem Zapfhahn zugeordneten Zähler sowie dessen Magnetventil parallel geschaltet und in Serie mit einem Sperrschalter am Kassierplatz und dem Schalter des Zapfhahnes an eine Spannungsquelle, z.B. an das Netz, angeschlossen sind. Voraussetzung hierfür ist allerdings, daß sowohl die Zähler als auch das Magnetventil mit der gleichen Stromart gespeist werden können.
  • Wo dies nicht der Fall ist, z.B. weil die Zähler impulsgespeiste elektronische Digitalzähler sind, während das Magnetventil Gleichspannung erfordert, kann in Serie mit dem Sperrschalter am Kassierplatz und dem Schalter des Zapfhahnes ein Relais an eine Spannungsquelle angeschlossen sein, das Einschaltkontakte für die Zähler und das Magnetventil aufweist. Dann besteht eine größere Freiheit bei der Speisespannungswahl für die Zähler und die Magnetventile. I-lch können die Relais im Interesse der Sicherheit der Gäste leicht mit einer ungefährlichen Niederspannung betrieben werden. Natürlich läßt sich das elektromechanische Relais ohne weiteres auch durch einen rein elektronischen Schalter, z.B. durch einen Transistorschalter ersetzen.
  • Ii folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften Einzelheiten an Hand eines in der einzigen Figur mit seinem Schaltbild schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Die ale Ausführungsbeispiel dargestellte Anordnung dient zum Zapfen von Bier in einem Lokal mit Selbstbedienung. Im Lokal sind an mehreren, jeweils einigen Gastplätzen zugeordneten Stellen untereinander gleiche Zapfhähne 1 angeordnet, von denen in der Figur der Ubersichtlichkeit halber nur zwei dargestellt sind. Die Anzahl der Zapfhähne richtet sich nach der Größe des Lokals und danach, wie vielen Gastplätzen jeweils ein Zapfhahn zugeordnet werden soll. Man wird beispielsweise für jeweils vier Gastplätze einen Zapfhahn vorsehen.
  • Jeder Zapfhahn 1 umfaßt ein Magnetventil 2, dessen Schieber 3 in einer nicht weiter dargestellten Zuleitung 4 für das Bier angeordnet ist, sowie einen elektrischen Schalter 5, der die äußere Form eines üblichen Zapfhahnes hat. Sein Schalt"rkontakt 6 ist durch Schwenken des Handgriffes des imitierten Zapfhahnes betätigbar. Die Zuleitungen 4 aller Zapfhähne sind an jeweils ein Bierfaß angeschlossen. Mittels Druckminderventilen ist dafür gesorgt, daß in allen Zuleitungen der gleiche und zeitlich konstante Druck herrscht.
  • Neben jedem Zapfhahn ist ein Zähler in Form einer digitalanzeigenden Synchronuhr 7 mit elektromechanischer Rückstellung auf Null so angebracht, daß sie für die GMste sichtbar ist. Entfernt von den Zapfhähnen an einem gemeinsamen, z,B. in der Nähe des Ausgangs des Lokale vorgesehenen Kassierplatz 8 sind zu jedejmZapfhahn 1 zwei weitere Zähler in Form von Synchronuhren 9 und 10 vorgesehen, die der Synchronuhr 7 gleichen, von denen jedoch die Synchronuhr 9 nicht rückstellbar ist.
  • Die Erregerepule 11 des Magnetventiles 2 jedes Zapfhahnes 1 und die jedem Zapfhahn zugeordneten drei Synchronuhren 7, 9 und 10 sind jeweils elektrisch parallel geschaltet. Die Parallelschaltung ist am Zapfhahn über den Schalterkontakt 6 mit Masse und am Kassierplatz 8 über einen Schalterkontakt 12 eines Sperr- und Rückstellschalters 13 mit dem einen Pol einer Wechselspannungsquelle 14 mit Netzfrequenz* deren anderer Pol an Masse liegt und die beispielsweise durch einen nicht dargestellten Niederspannungstransformator gebildet ist. Die beiden rückstellbaren Synchronuhren 7 und 10 besitzen Rückstellanschlüsse, die parallel einerseits mit ein weiteren Schalterkontakt 15 des Sperr- und RUckstellschalters andererseits mit Masse verbunden sind.
  • *verbunden Der Sperr- und Rückstellschalter 13 ist so ausgebildet, daß er in der unbetätigten Sperrstellung keinerlei Kontakt gibt. Durch Betätigung kann einerseits mit Momentwirkung die Verbindung zwischen der Netzspannungsquelle 14 und dem Schalterkontakt 15 und andererseits mit Dauerwirkung die Verbindung zwischen der Netsspannungsquelle 14 und dem Schalterkontakt 12 hergestellt werden.
  • Im ersten Fall werden die Synchronuhren 7 und 10 auf Null rUckgestellt, während im zweiten Fall der zugeordnete Zapfhahn 1 entsperrt wird. Wird dann durch Betätigung des Schalters 5 durch den Gast der Einschaltkontakt 6 geschlossen, erhalten sämtliche Synchronuhren 7. 9 und 10 sowie die Erregerspule 11 des Magnetventiles 2 gleichzeitig Strom. Der Schieber 3 des Magnetventiles öffnet, sodaß das Bier aus dem imitierten Zapfhahn austritt, während die Menge des austretenden Bieres zeitproportional durch die gleichzeitig laufenden Synchronuhren erfaßt wird.
  • Wenn der Schalterkontakt 12 des Sperr- und Rücketellechaltere 13 geöffnet ist, hat das Schließen des Schalterkontaktes 6 am Zapfhahn 1 keine. Wirkung.
  • Patentansprüche:

Claims (11)

  1. Patentansprüche 1) Anordnung zum Zapfen von Getränken, insbesondere Bier, für ein Lokal mit Selbstbedienung, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß an mehreren, jeweils einigen Gastplätzen zugeordleten Stellen im Lokal Zapfhähne (1) für das Getränk vorgesehen sind, denen jeweils ein Zähler (7) für die Menge des über den jeweiligen Zapfhahn entnommenen Getränkes zugeordnet ist, daß mit jedem Zähler an den Zapfhähnen jeweils ein an einem gemeinsamen Kassierplatz (8) vorgesehener, gleichartiger Zähler (10) gekoppelt ist, und daß vom Kassierplatz aus jeder Zapfhahn einzeln sperrbar und jeder Zähler an den Zapfhähnen einzeln rückstellbar ist.
  2. 2) Anordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß zusammen mit jedem Zähler (7) an den Zapfhähnen (1) jeweils der mit ihm gekoppelte Zähler (10) am Kassierplatz (8) rückstellbar ist.
  3. 3) Anordnung nach Anspruch 2, d a d-u r c h g e k e n n -z ei c h ne t , daß mit jedem Zähler (10) am Kassierplatz (8) jeweils ein weiterer, nicht rückstellbarer Zähler (9) gekoppelt ist.
  4. 4) Anordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei welcher in den Zuleitungen zu allen Zapfhähnen der gleiche und zeitlich konstante Druck herrscht, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Zähler während des Öffnens der Zapfhähne (1) eingeschaltete elektrische Betriebszeit-Zähler (7;9;10;) sind.
  5. 5) Anordnung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß jeder Zähler eine Netzfrequenz-gesteuerte Synchronuhr (7;9;10) gegebenenfalls mit elektromechanischer Rücketellung ist.
  6. 6) Anordnung nach Anspruch 1,2,3,4 oder 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß jeder'Zapfhahn (1) ein Magnetventil (2) und einen elektrischen Schalter (5) zu seiner Betätigung umfaßt.
  7. 7) Anordnung nach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n -z e 1 c h n e t , daß der elektrische Schalter (5) die äußere Form eines üblichen Zapfhahnes hat.
  8. 8) Anordnung nach Anspruch 6 oder 7, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der elektrische Schalter als Schlüsselechalter auegebildet ist.
  9. 9) Anordnung nach Anspruch 6,7 oder 8, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , d a ß j e d e r Zapfhahn (1) durch Abschaltung der Stromzufuhr zu seinem Magnetventil (2) sperrbar ist.
  10. 10) Anordnung nach Anspruch 9, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß sämtliche einem Zapfhahn (1) zugeordnete Zähler (7;9;10) sowie dessen Magnetventil (2) parallel geschaltet und in Serie mit einem Sperrschalter (13) am Kassierplatz (8) und dem Schalter (5) des Zapfhahnes an eine Spannungsquelle (14) angeschlossen sind.
  11. 11) Anordnung nach Anspruch 9, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß in Serie mit einem Sperrschalter (13) am Kassierplatz (8) und dem Schalter (5) des Zapfhahnes (1) ein Relais an eine Spannungsquelle (14) angeschlossen ist, das Einschaltkontakte für die Zähler (7;9;10) und das Magnet ventil (2) aufweist.
    Leerseite
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL1023536C2 (nl) * 2003-05-26 2004-11-29 Gerlof Luyken Bos Ruimte en tafel voor het nuttigen van drank.
DE202009012335U1 (de) * 2009-09-10 2011-01-20 Fischer, Rouven Gesteuerte Zapfanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL1023536C2 (nl) * 2003-05-26 2004-11-29 Gerlof Luyken Bos Ruimte en tafel voor het nuttigen van drank.
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