DE1449995C - Verteileranlage für Gaststätten - Google Patents
Verteileranlage für GaststättenInfo
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Description
Zur Vereinfachung der Verrechnung von Waren sind Verteilungsanlagen bekannt, in denen Ausgabegeräte
der einzelnen Waren durch ein mittels Schlüssel zu betätigendes Auslöseschloß in Gang gesetzt werden,
wobei durch Fortschalteimpulse gleichzeitig ein dem betreffenden Schlüssel zugeordnetes Zählwerk gesteuert
wird. Derartige Verteilungsanlagen sind in Warenhäusern und in Gaststätten anwendbar. Bei den
bekannten Anordnungen ist jedem Schlüssel je ein Auslöseschloß für jedes Ausgabegerät zugeordnet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Zahl der Ausgabeschlösser zu verringern. Diese Aufgabe
wird dadurch gelöst, daß in einer Verteilungsanlage für Gaststätten u. dgl. mit den verschiedenen Speisen,
Getränken u. dgl. zugeordneten Ausgabegeräten, die durch den Bedienungspersonen individuell zugeordnete
Schlüssel, bei deren Einstecken in ein entsprechendes als Zählwerk dienendes Auslöseschloß, zur Ausgabe
einer ausgewählten Ware in Gang gesetzt werden und mit ihrer Ingangsetzung jeweils eine dem Wert der ausgegebenen
Ware entsprechende Zahl von Fortschalteimpulsen auf ein der betreffenden Bedienungsperson
zugeordnetes Zählwerk geben, für sämtliche Ausgabegeräte ein gemeinsames Auslöseschloß und eine Anzahl
der Ausgabegeräte entsprechende Anzahl von Auswahltasten vorgesehen sind. Mittels der Auswahltasten
kann das Auslöseschloß jeweils mit einem gewünschten Ausgabegerät verbunden werden.
Die Anordnung nach der Erfindung kann so getroffen werden, daß jeder Bedienungsperson ein
eigenes, allen Ausgabegeräten gemeinsames Auslöseschloß nebst Auswahltasten zugeordnet ist oder daß
das gemeinsame Auslöseschloß nebst Auswahltasten für alle Bedienungspersonen nur ein einziges Mal vor- \
gesehen ist und in Abhängigkeit von dem individuellen j Schlüssel der Zähler der jeweiligen Bedienungsperson j
mit der die Impulse führenden Sammelleitung verbunden wird.
Ist jedem Kellner für alle Ausgabegeräte nur ein Auslöseschloß zugeordnet, dann muß der Kellner
nach Einstecken seines Schlüssels durch Anschlag der
ίο entsprechenden Wahltaste das gewünschte Ausgabegerät
auswählen. Hierdurch wird gleichzeitig ein Impulsgeber des Ausgabegerätes zu dem Zähler durchgeschaltet,
welcher dem betreffenden Schlüssel zugeordnet ist.
Ist für alle Kellner nur ein gemeinsames Auslöseschloß vorgesehen, dann wird beim Einstecken eines
Schlüssels der diesem Schlüssel individuell zugeordnete Zähler an die Sammelleitung geschaltet, mit welcher
die Impulsgeber der einzelnen Ausgabegeräte durch Anschlag einer der Wahltasten verbunden werden
können.
In beiden Ausführungsformen ist die Zahl der Aus- /IY
löseschlösser gegenüber den bekannten Anordnungen μ verringert, trotzdem wird mit der verkleinerten Anzahl
von Auslöseschlössern eine automatische Abgabe der gewünschten Ware unter gleichzeitiger Belastung des
Zählers des jeweiligen Kellners ermöglicht.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer in der Zeichnung dargestellten bekannten Verteileranlage
näher erläutert. Die Zeichnung zeigt schematisch eine Verteileranlage für Gaststätten. Elektrisch
zu betätigenden Ausgabegeräten für Waren, beispielsweise für Kuchen K, für Bier B und für Fruchtsaft F,
ist jeweils ein eigener Impulsgeber IK, IB und /F zugeordnet. Von jedem Ausgabegerät bzw. zugeordneten
Impulsgeber führt eine Leitung/t, lb, lf zu je einem
Auslöseschloß SK1 für den Kellner Nr. 1, je einem
Auslöseschloß SK2 für den Kellner Nr. 2, je einem
Auslöseschloß SK3 für den Kellner Nr. 3 usw. Von
den Kellnerschlössern führen außerdem Leitungen U1, Ui, U3 zu dem dem Kellner Nr. 1 zugeordneten Zähler
ZK1, zu dem dem Kellner Nr. 2 zugeordneten Zähler ZK2 und dem dem Kellner Nr. 3 zugeordneten
Zähler ZK3, welche die einlaufenden Impulse zählen. ''
Wünscht der Kellner Nr. 1 nun beispielsweise ein Stück Kuchen aus dem Ausgabegerät K der Kuchentheke,
so wird durch Einstecken seines individuellen zugeordneten Schlüssels in das in der Leitung h liegende
Auslöseschloß SK1, das Ausgabegerät K in Gang gesetzt. Gleichzeitig gelangt eine dem Wert der
entnommenen Ware entsprechend festgelegte Anzahl von Impulsen des Impulsgebers IK auf die Leitung h
und über das betätigte Auslöseschloß SK1 über die
Leitung U1 zu dem diesem Kellner zugeordneten Zähler ZAT1.
Benötigt dieser Kellner ein Glas Bier, so steckt er den gleichen Schlüssel in das in der Leitung /& liegende
Auslöseschloß SK1 ein, wobei nun wiederum eine festgelegte
Anzahl von Impulsen des Impulsgebers IB über Leitung U1, zu dem Zähler ZK1 gelangen und
diesen entsprechend weiterstellen. In der gleichen Weise wird der Zähler ZK1 weitergestellt, wenn dieser
Kellner ein Glas Fruchtsaft durch das Ausgabegerät F erhält.
Möchte der Kellner Nr. 2 ein Stück Kuchen, ein ■
, Glas Bier oder ein Glas Fruchtsaft, so steckt er seinen von dem des Kellners Nr. 1 verschiedenen Schlüssel
in das entsprechende Auslöseschloß SK2. Er erhält
dann die gewünschte Ware, und sein Zähler ZK2
wird entsprechend weitergestellt. Der Kellner Nr. 3 führt seinen Schlüssel in die Auslöseschlösser SK3 ein,
und zugleich mit der Warenabgabe wird der Zähler ZAT3 weitergestellt.
Die Verteileranlage gemäß der Erfindung wird aber so ausgebildet, daß jeder Kellner für alle Ausgabegeräte
nur ein Auslöseschloß besitzt und daneben eine der Anzahl der Ausgabegeräte entsprechende Anzahl
von Wahltasten neben dem Auslöseschloß angeordnet sind. Deshalb muß der Kellner nach Einstecken seines
Schlüssels eine der Wahltasten betätigen, mit deren Hilfe er die gewünschte Ware auswählt und den Impulsgeber
dieses Ausgabegerätes zu seinem Zähler durchschaltet.
Eine Möglichkeit der Abwandlung der erfindungsgemäßen
Verteileranlage besteht darin, daß für alle Kellner nur ein gemeinsames Auslöseschloß vorgesehen
ist, das bei Betätigung mit einem dem Kellner individuell zugeordneten Schlüssel den Zähler dieses
Kellners an eine Sammelleitung schaltet und daß bei Betätigung der Wahltaste durch diesen Kellner der
Impulsgeber des betreffenden Ausgabegerätes ebenfalls mit der Sammelleitung verbunden wird. Bei dieser
abgewandelten Verteilungsanlage werden Bauelemente eingespart und ebenfalls die automatische Abgabe der
ίο Ware unter gleichzeitiger Belastung des Kontos des
jeweiligen Kellners erzielt.
Es ist schließlich noch eine derartige Ausgestaltung der Verteileranlage möglich, daß die Auslöseschloßeinrichtung
und die Impulszähler wahlweise abgeschaltet werden und an deren Stelle eine Münzannahmevorrichtung
eingeschaltet wird, so daß auch eine Selbstbedienung durch den Kunden erfolgen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Verteilungsanlage für Gaststätten mit den verschiedenen Speisen, Getränken u. dgl. zugeordneten
Ausgabegeräten, die durch den Bedienungspersonen individuell zugeordnete Schlüssel, bei deren
Einstecken in ein entsprechendes als Zählwerk dienendes Auslöseschloß, zur Ausgabe einer ausgewählten
Ware in Gang gesetzt werden und mit ihrer Ingangsetzung jeweils eine dem Wert der ausgegebenen
Ware entsprechende Zahl von Fortschalteimpulsen auf ein der betreffenden Bedienungsperson
zugeordnetes Zählwerk geben, d adurch gekennzeichnet, daß für sämtliche Ausgabegeräte (K, B, F) ein gemeinsames Auslöseschloß
(SK) und eine der Anzahl der Ausgabegeräte entsprechende Anzahl von Auswahltasten
vorgesehen sind.
2. Verteilungsanlage, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Bedienungsperson ein eigenes, allen Ausgabegeräten
gemeinsames Auslöseschloß nebst Auswahltasten zugeordnet ist.
3. Verteilungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das allen Ausgabegeräten gemeinsame
Auslöseschloß nebst Auswahltasten nur ein einziges Mal für alle Bedienungspersonen vorgesehen
ist und in Abhängigkeit von der Einführung des einer Bedienungsperson individuellen
Schlüssels den dieser Bedienungsperson zugeordneten Zähler an eine gemeinsame Impulsleitung
anschaltet.
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