[go: up one dir, main page]

DE2262239A1 - Verfahren zur herstellung schlagfester polymerer massen - Google Patents

Verfahren zur herstellung schlagfester polymerer massen

Info

Publication number
DE2262239A1
DE2262239A1 DE2262239A DE2262239A DE2262239A1 DE 2262239 A1 DE2262239 A1 DE 2262239A1 DE 2262239 A DE2262239 A DE 2262239A DE 2262239 A DE2262239 A DE 2262239A DE 2262239 A1 DE2262239 A1 DE 2262239A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solvent
elastomer
ethylene
styrene
acrylonitrile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2262239A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2262239C2 (de
Inventor
Alberto Pagliari
Febo Severini
Carlo Tavazzani
Alberto Valvassori
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Montedison SpA
Original Assignee
Montedison SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Montedison SpA filed Critical Montedison SpA
Publication of DE2262239A1 publication Critical patent/DE2262239A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2262239C2 publication Critical patent/DE2262239C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F255/00Macromolecular compounds obtained by polymerising monomers on to polymers of hydrocarbons as defined in group C08F10/00
    • C08F255/02Macromolecular compounds obtained by polymerising monomers on to polymers of hydrocarbons as defined in group C08F10/00 on to polymers of olefins having two or three carbon atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Graft Or Block Polymers (AREA)

Description

dr. W. Schalk · dipl.-ing. P. Wirth · dipl.-ing. G, Dannenberg DR-V.SCHMIED-KOWARZIK · DR. P. WEINHÖLD -DR. D. GUDEL
6 FRANKFURT AM MAIN
CR. ESCHENHEIMER STRASSE 39
Montecatini Edison S.p.A, Faro Buonaparte 31
Mailand / Italien
SK/SK - U. 1633
Verfahren zur Herstellung schlagfester palymerer Massen
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung schlagfester Massen. Sie bezieht sich insbesondere auf ein Verfahren zur Herstellung polymerer Massen, die ein Pfropfmischpolymerisat aus der Polymere sation eines oder mehrerer Vinyl- oder Acrylmonorneren in Anwesenheit eines aus einem gesättigten olefinischen Mischpolymerisat oder einem olefinischen Mischpolymerisat mit geringer Ungesättigt'heit bestehenden Kautschuks enthalten. · '
Bekanntlich kann man durch Polymerisation von Vinylmonomeren in Anwesenheit elastomerer Materialien gepfropfte Rohprodukte erhalten, die aus
(1) einem Pfropfmischpolymerisat aus der Reaktion von Kautschuk mit dem verwendeten Monomeren, (2) einem Kautschuk, der nicht-an der Pfropfreaktion teilgenommen hat, und (3) unterschiedlichen Mengen eines nicht-gepfropften Polymerisates aus dem oder den Monomeren, das bzw. die miteinander reagieren,-bestehen.
309826/1091
Das Pfropfmischpolymerisat garantiert die Verträglichkeit des nicht-gepfropften Elastomeren mit der harzartigen Grundmasse ("Matrix"), die von den polymerisierten Monomeren stammt; und wenn die Matrix spröde ist, verbessert dieses im allgemeinen die Schlagfestigkeit derselben.
Die Pfropfreaktion erfolgt gewöhnlich durch Verwendung wässriger Dispersionen des Elastomeren oder Lösungen desselben in einem einzigen organischen Lösungsmittel oder einer Mischung von Lösungsmitteln (Lösungspolymerisation).
In jedem Fall ist es am Ende der Reaktion notwendig, die rohen Reciktionsprudukte vom Suspendierungsmedium durch Koagulieren der Endmischung zu trennen und die abgetrennten Feststoffe sorgfältig zu waschen.
Bei der Lösungspolymerisation wurden bisher als Lösungsmittel für das Elastomere insbesondere Mischungen aromatischer Kohlenwasserstoffe mit aliphatischen Kohlenwasserstoffen mit mindestens 5 Kohlenstoffatomen verwendet; weiterhin wurde vorgeschlagen nur aromatische oder nur aliphatische Kohlenwasserstoffe (jeweils _ Einzelverbindungen oder Gemischt?) mit mindestens 5 Kohlenstoffatomen zu verwenden.
Erfindungsgemäß wurde nun überraschenderweise festgestellt - und dies ist Ziel der vorliegenden Erfindung - daß man durch ein Arbeiten rech dem Lösung ε--polymerisationsverfahren in Anwesenheit eines Lösungs- oder Quellmittels für das Elastomere bestehend aus η-Butan und/oder Propan gepfropfte Rohprodukte erhält, deren Schlagfestigkeit wesentlich höher als diejenige derselben, unter gleichen Bedingungen, jedoch in Anwesenheit eines aus einem oder mehreren aliphatischen Kohlenwasserstoffen mit mindestens 5 Kohlenstoffatomen, wie z.B. η-Hexan oder Petroläther, hergestellten Rohprodukte.
309 826/109 1
Man erzielt weiterhin gute Ergebnisse, wenn das im erfindungsgemäßen Verfahren verwendete Kohlenwasserstofflösungsmittel auch Isobutan oder geringe Mengen von Butenen oder Butadien enthält.
Die Polymerisation erfolgt in einem Autoklaven aus rostfreiem Stahl, der mit einem ankerförmigen Rührer, mit einem Beschickungssystem der Monomeren und des Initiators unter Druck versehen und durch ein fießbares Material erhitzt wird, das auf die gewünschte Temperatur erhitzt ist und in einem den Reaktor umgebenden Mantel zirkuliert.
Obgleich gewisse Abänderungen angewendet werden können,wird vorzugsweise das Elastomere (das gesättigte olefinische Mischpolymerisat oder olefinische Mischpolymerisat mit geringer Ungesättigthext) in fein zerteilter Form in den Autoklaven eingeführt, worauf nach Abtreiben der Luft der als Lösungsmittel verwendete Kohlenwasserstoff unter Druck in flüssigem Zustand eingeführt wird» Die Masse wird zum Lösen oder Quellen des zu pfropfenden Polymerisates bei Zimmertemperatur oder einer Temperatur zwischen Zimmertemperatur und 70 C. gerührt.
Die für dieses Arbeiten erforderliche Zeit variiert und liegt zwischen einigen Minuten bis zu 8-10 Stunden, was von der Zusammensetzung des Elastomeren, seiner Strukturviskositätszahl und der Temperatur zur Durchführung der Reaktion abhängt.
Nach der erforderlichen Zeit werden das zu pfropfende Monomere bzw. die Monomerenmischung und der Initator zur Masse zugegeben, worauf man auf Reaktionstemperatur erhitzt und die Polymerisation bis zum Erreichen des gewünschten Maßes an Urnwandlung und vorzugsweise bis zur vollständigen Umwandlung fortdauern läßt. Anschließend wird der Reaktor abgkühlt und der als Lösungsmittel
309826/1091
verwendete Kohlenwasserstoff abdestilliert, zurückgewonnen und für weitere Verfahren verwendet.
Der Lösungsmitteldestillation kann jedoch die Zugabe eines Ausfällungsmittels, z.B. Äthyl- oder Isopropylalkohol, vorangehen, um die Abtrennung des Rohproduktes in Form eines feinen Pulvers zu beschleunigen. Das Rohprodukt aus der Reaktion wird in Form einer Suspension im (gegebenenfalls verwendeten) Ausfällungsmittel, in Form eines Pulvers oder leicht pulverisierbarer Flocken leicht aus dem Reaktor abgeführt und dann schnell in einem Vakuumofen bei 40-50 C. getrocknet.
Die im erfindungsgemäßen Verfahren verwendbaren Elastomeren sind gesättigte Mischpolymerisate aus Äthylen mit einem dt -Olefin, wie Propylen, oder Mischpolymerisate mit einem geringen MaB an Ungesättigtheit aus Äthylen mit einem -Olefin und mit einem oder mehreren cyclischen, acyclischen, konjugierten oder nicht-konjugicrten Dienen oder Polyenen; bevorzugte Elastomere sind die praktisch amorphen Terpolymerisate aus Äthylen, Propylen [oder Buten-1) und einem dritten Monomeren aus der Gruppe von 1,4-Pentadien, 1,4-Hexadien, 1,5-Hexadien, 1,7,^-Dodecatrien, 1,5-Methylheptadien, S-Alkylidennorbornena-S, 2,5-Nortiamadien, 2-AlkylnDrt>Drnadiene-2,5, !,S-Cyclooctadien, Dicyclopentadien,
Tetrahydroinden und 5-Methyltetrahydroinden. Diese Terpolymerisate haben einen Äbhylengehalt von 20-80 Mol-J/o, einen Diengehalt von 0,1-20 Mol-^o und ein Molekulargewicht von 50 000-800 000, vorzugsweise 70 000-500 000.
Als Monomere sind verwendbar:
1) Styrol und seine im Kern und/oder in der Vinylgruppe substituierten Derivate, wie Chlorstyrol, Methylstyrol, cfWethylstyrol;
309826/1091
2) Acrylmonomere, wie Acrylnitril, Methacrylnitril, Alkylaerylate und -methacrylate ; · . .-■·---■
3) die nicht von den obigen Klassen .umfassten Vinylmonomeren, wie Vinyl-, chlorid und Vinylacetat.
Die oben genannten Monomeren können allein oder in Mischung miteinander verwendet werden.
Als Initiatoren können organische Peroxide, wie Acetylperoxid, Laurylperox,idr tert.-Butylperpivalat oder thermolabile Azo-derivate, wie Azo-bis-isobutyrp— nitril usw., verwendet werden.
Oer Initiator und die Monomeren können der Masse gleichzeitig oder zu unter-' schiedlichen Zeiten während der Reaktion zugegeben werden« ... ..-.--.. ;.
Die verwendete Initiatormenge, berechnet in Bezug auf die gesamte Reaktionsmasse, variiert von 0,1-10 Gew.-^0, vorzugsweise zwischen 0,2-5 Gew.-J^.
Die Polymerisation kann in Anwesenheit unterschiedlicher Mengen von Mitteln zur Modifizierung des Molekulargewichtes, wie Dodecylmercaptan oder Substanzen mit ähnlicher Wirkung, durchgeführt werden„ ■, .
Das erhaltene Rohprodukt kann Elastomere in Mengen zwischen 10-70 Gew.-^0 enthalten. Massen mit einem Elastomerengehalt von 10 °/a zeigen bereits sehr hohe Werte der Schlagfestigkeit.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltenen Materialien sind in den üblichen Verarbeitungsmaschinsn leicht verärbeitbar und mit anderen polymeren Materialien, wie Styrol/Acrylnitril-Mischpolymerisate oder Polyvinylchlorid, mischbar und liefern Massen, die beim Verformen Materialien mit ausgezeichneten Aussehen und mechanischen Eigenschaften liefern, die in Abhängigkeit von Elastomerengehalt variieren»
309826/1091 v
Die folgenden Beispiele veranschaulichen die vorliegende Erfindung, ohne sie zu beschränken.
Beispiel 1
Ein mit einem Rührer versehener 2-1-Reaktor aus rostfreiem Stahl wurde mit SQ g eines Äthylen/Propylen/S-Äthylidennorbornen-^-Mischpolymerisates (ENB) der folgenden Zusammensetzung beschickt:
C3 39 Gew.-J/0
ENB ' 9,5 Gew.-J>/>
Die Struktur-viskositätszahl, bestimmt in Cyclohexan bei 30 C, betrug 2,75 dl/g. Der Reaktor wurde verschlossen die Luft wurde durch wiederholtes Waschen "mit Stickstoff abgetrieben, dann wurden 400 g flüssiges η-Butan einer Reinheit von 99,9 °/o eingeführt. Die Masse wurde 5 Stunden bei 70 C. gerührt; dann wurde der Reaktor mit 2B5 g einer Acrylnitril/Styrol-Mischung mit einem Gewichtsverhältnis von 35:65, diB 4,4 g gelöstes, 75-*j(>iges Benzoylperoxid enthielt, beschickt. Die Temperatur wurde auf B1 C. erhöht; nach 9 Stunden wurde die Masse auf 40 C. abgekühlt, das η-Butan wurde abdestilliert und das Polymerisat in Form einer pulverigen Masse entfernt, die in einem Ofen bei 40 C. unter vermindertem Druck getrocknet wurde.
Man erhielt 335 g trockenes Material mit einem Gesamtkautschukgehalt von 15 %; ein Teil des Reaktionsrohproduktes wurde in einem Walzenmischer bei 1B5 C. homogenisiert und das so erhaltene Produkt anschließend unter Druck bei 1(JO1G. verformt« ' :
Diπ zur Bestimmung der mechanischen Eigenschaften notwendigen Teststücke wurden aus den durch Verformen hergestellten Platten erhalten. Im obignn und dan folgenden Beispielen wurden die mechanischen Eiycjrischaften wie folyb bestimmt-:
3Ü98 2 6/ 1 0 0
ASTM-Verfahren 256-56
D 7B5-62 ■
D 638-61T
D 638-58T
D
izod-Schlagfestigkeit bei 23°C. mit gekerbtem Teststuck
Rockwell-Härte Zerreißfestigkeit ("ultimate tensile
strength"] Dehnung bei Bruch
Die mechanischen Eigenschaften des Rohproduktes aus der Polymerisation waren
wie folgt:
Izod-Schlagfestigkeit bei 23°C. auf gekerbtem Teststück (die Stücke brachen teilweise) = 65 kgcm/cm; Rockwell-flärte, Skala L =69; Zerreißfestigkeit =
2 '
453 kg/cm .
B e i s ρ i e 1 2
Der in Beispiel 1 verwendete Reaktor wurde mit 50 g eines Äthylen/Propylen/· ENG-Elastomeren mit der folgenden Zusammensetzung: C3 . 38 Gew.-J/0
ENB ' 3,6 Gew.-Jji
und einer Strukturviskositätszahl, gemessen in Cyclohexan bei 30 C1 von 2,75 dl/g beschickt. Nach Entfernung von Luft wurden 400 g flüssiges n-Butah eingeführt, worauf das Lösen wie in Beispiel 1 erfolgte; anschließend wurden 20Ü g einer Acrylnitril/Styrol-Mischung mit einem Gewichtsverhältnis von 35:65, die 3,3 g gelöstes 75-p/dges Benzoylperoxid enthielt, in den Reaktor eingeführt. Die Temperatur wurde auf 85°C. erhöht, und nach 6 Stunden wurde die Masse auf 40 G. abgekühlt. Das η-Butan wurde abdestilliert und das Polymerisat in Form einer pulverigen Masse freigesetzt, die in einem Ofen bei 400C, unter vermindertem Druck schnell getrocknet wurde. Man erhielt 250 g trockenes Material mit einem Kautschukgehalt von 20 %, von denen 76 0J0 aus mit Cyclohexan nicht extrahierbaren Materialien bestanden; die an der Pfropfreaktion teil-
309826/ 1091
genommene Monomerenmenge, bestimmt auf der Basis der mit Aceton extrahierbaren Fraktion, entsprach 9 % der der Reaktion unterworfenen Materialien.
Gemäß Beispiel 1 erhielt man durch Druckverformung Platten mit den folgenden mechanischen Eigenschaften:
Izod-Schlagfestigkeit bei 23°C. mit gekerbtem Teststück - 37 kgcm/cm,· Rockwell-Härte, Bkala R «= 95j Zerreißfestigkeit « 300 kg/cm j Dehnung bei Bruch m 20 °/>.
Vergleichstests
(A) Beispiel 2 wurde unter Verwendung von η-Hexan als Lösungsmittel wiederholt. Man erhielt 250 g eines trockenen Materials mit einem Kautschukgehalt von 20 %, von denen 70/0 nicht mit Cyclohexan extrahierbar waren; die an der Pfropfreaktion teilgenommene Monomerenmenge, bestimmt auf der Basis der mit Aceton extrahierbaren Fraktion, entsprach 6 % des umgesetzten Materials.
Durch Arbeiten gemäß Beispiel 1 erhielt man durch Druckverformen Platten mit
den folgenden mechanischen Eigenschaften:
Izod-Schlagfestigkeit bei 23 C. mit gekerbtem Teststücken « 6 kgcm/cm (vollständiges Brechen der Proben); Rockwell-Härte, Skala R » 95j Zerreißfestigkeit «I 450 kg/cm2.
(Β) Beispiel 2 wurde mit Petroläther als Lösungsmittel wiederholt, der aus einer einer Mischung von Kohlenwasserstoffen mit einem Siedepunkt zwischen 30 und 50 C. bestand. Man erhielt 250 g trockenes Material mit einem Kautschukgehalt von 20 %, von denen nur 43 ^0 nicht mit Cyclohexan extrahierbar waren; die an der Pfropfraktion teilgenommene Monomerenmenge entsprach 4 ^t des umgesetzten Materials.
309826/ 1091
■ - 9 -
Gemäß Beispiel 1 erhielt man durch Druckverformen Platten mit den folgenden mechanischen Eigenschaften;
Izod-Schlagfestigkeit bei 23 C, mit gekerbtem Teststück =» 7 kgcm/cm (voll·- ständiges Brechen der Stücka}§ Rockwell-Härte5 Skala R « 86; Zerreißfestigkeit
2 '
m 310 kg/cm . · ·
Aus diesen Vergleichstests ist laicht ersichtlich^ daß der Wert dsF Schlagfestigkeit des durch Arbeiten in η-Butan erhaltenen Materials wesentlich höher ist als derjenige des Materials^ das durch Verwendung von n-Hexan ader Petroläther als Polyrasrisationslösungsraittel hergestellt wurde. Beispiel n 3
Der in den obigen Beispielen verwendete Reaktor wurcNg mit 50 g ds® EJLsstoraeren van Beispiel 1 beschickt; nach Entfernung von Luft durch Waschen ist%t Stick— stoff wurden 400 g η-Butan gugefügt. Die Massa wurda unter RUhren S Stünden auf 70 C... erhitzts dann, wurds .dar Reaktor mit 93 g einer As Mischung mit einem Sewichtsverhältnis von 35s65 ma 1,0-g 75^4ig.eEaoxid beschickt. Die Temperatur wurde auf 81 G* ernöht« und reell St Stundsrt
wurd8 auf 40 C. abgekühlt., das n-Butan wurde abdastllliert und das Polymerisat in Form einer kautschukartigen Masse· freigesetzt;, die in einem Ofen bei 400C. unter vermindertem Druck getrocknet wurdgu Man erhielt 143 g trockenes Material mit einem Kautschukgehalt von 35 $, von denen 80 $ nicht mehr mittels
Cyclohsxan extrahierbar waren.
Das rohe Reaktionsprodukt wurds mit einem AGrylnitril/Styrol-f-farvz mit einem. Acrylnitrilgehalt von 25 Gew.-# untf einer Strukturviskositätszahl, bestimmt in Dimethylformamid bBi 30 C, von 0,9 dl/g auf 20 °/, verdünnt.
Gemäß den obigen Beispielen wurden durch Druckverformen Platten mit den folgenden mechanischen Eigenschaften erhalten?
30982671091
& INSPECTED
Izod-Schlagfestigkeit bei 23°C. mit gekerbtem Teststück ■ 30 kgcm/cm (die Proben brachen* teilweise); Zerreißfestigkeit ■ 261 kg/cm ; Dehnung bei Bruch - 11 ^) Rockwell-Härte, Skala R - 96.
Baispiel 4
Dur in den obigen Beispielen verwendete Autoklav wurde alt 30 g des in Bei-* spiel 2 verwendeten Elastomeren und mit 0,39 g Azo-bia-isobutyronitril beschickt. Nach Entfernung von Luft durch iaachen mit Stickstoff wurden 400 g η-Butan und 300 g Vinylchlorid eingeführt. Di· Masse wurde unter Rühren 5
■ ·
Stunden auf 30 C. gehalten; dann wurde auf 65 C. erhitzt und 16 Stunden auf dieser Temper·tür gehalten. Anschließend wurde zu der auf Zimmertemperatur abgekühlten Reekttonsmischung 1 1 Isopropylalkohol zugefügt, η-Butan und nichtmet···tites Vinylchlorid wurden langsam abdestillieren gelassen, und das roh« Reaktionsprodukt wurde durch Filtrieren als sehr feines Pulver gewonnen.
Des trockene Material wog 128 g und enthielt 23,4 % Kautschuk, von denen 6ü % nicht mit Cyclohexan extrahierbar waren.
0·· Rohprodukt wurde sit einem PVC mit einer Fikentecher K-Konstante von 60 auf einen endgültigen Kautschukgehalt von 9 % verdünnt, worauf die Mischung nach Stabilisieren mit Ba-Cd in einem Zylindermischer homogenisiert wurde. Die mechanischen Eigenschaften wurden an der durch Druckverformung erhaltenen Folie bestimmt:
Izod-Schlagfestigkeit bei 23 C. mit gekerbtem Teststück ■ 20 kgcm/cm Rockwell-Härte, Skala L » 60.
309826/ 1091

Claims (3)

Patentansprüche . ,
1.- Verfahren zur Herstellung schlagfester polymerer Massen durch Pfropfpolymerisation von einem oder mehreren äthylenisch ungesättigten Monomeren auf ein Elastomeres, das aus einem in einem Lösungsmittel gelösten gesättigten olefinischen Mischpolymerisat oder einem olefinischen Mischpolymerisat mit
geringer Ungesättigtheit besteht, dadurch gekennzeichnet, daß man als
Lösungsmittel für das Elastomere einen aliphatischen Kohlenwasserstoff aus der Gruppe von Butan, Propan oder deren Mischungen verwendet.
2,- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als äthylenisch ungesättigtes Monomer es Styrol, Acrylnitril, Methacrylnitril, Styrol/Acrylnitril-Mischungen,-Älkylacrylate bzw. -methacrylate, Vinylchlorid und
Vinylacetat verwendet .'
3.- Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als
Elastomeres ein kautschukähnliches Äthylen/ r^-Olefin/Dienkahlenwasserstoff-Polymerisat, vorzugsweise ein■Äthylen/Propylen/S-Äthylidennorbornen-S-Terpolymerisat, verwendet wird. >'
Der Patentanwalt:
309826/ 1091
ORiGlNALINSPECTEP
DE2262239A 1971-12-24 1972-12-20 Verfahren zur Herstellung schlagfester polymerer Massen Expired DE2262239C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT32893/71A IT944347B (it) 1971-12-24 1971-12-24 Procedimento per la preparazione di composizioni polimeriche antiur to comprendenti copolimeri ad in nesto

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2262239A1 true DE2262239A1 (de) 1973-06-28
DE2262239C2 DE2262239C2 (de) 1983-02-03

Family

ID=11236147

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2262239A Expired DE2262239C2 (de) 1971-12-24 1972-12-20 Verfahren zur Herstellung schlagfester polymerer Massen

Country Status (10)

Country Link
US (1) US3849518A (de)
JP (1) JPS5710125B2 (de)
BE (1) BE793216A (de)
CA (1) CA971693A (de)
DE (1) DE2262239C2 (de)
ES (1) ES410002A1 (de)
FR (1) FR2164832B1 (de)
GB (1) GB1399171A (de)
IT (1) IT944347B (de)
NL (1) NL175184C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2515420A1 (de) * 1974-04-12 1975-10-23 Montedison Spa Verfahren zur herstellung von schlagfestem polystyrol

Families Citing this family (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3981958A (en) * 1973-04-19 1976-09-21 Toyoda Gosei Kabushiki-Kaisha (Toyoda Synthetics Co., Ltd.) Graft copolymers and process for producing same
LU71297A1 (de) * 1974-11-18 1976-09-06
IT1063217B (it) * 1976-04-22 1985-02-11 Snam Progetti Processo per la preparazione di materiali termoplastici e materiali cosi ottenuti
US4202948A (en) * 1977-09-26 1980-05-13 Uniroyal, Inc. Impact-resistant thermoplastic composition based on graft copolymer
US4212958A (en) * 1978-08-10 1980-07-15 Borg-Warner Corporation Graft polyblend flow improvers for PVC
US4342845A (en) * 1980-10-03 1982-08-03 Hooker Chemicals & Plastics Corp. Vinyl halide-polyolefin polymer and copolymers and method of making
JPS58168642A (ja) * 1982-03-30 1983-10-05 Mitsui Petrochem Ind Ltd 熱可塑性樹脂組成物
US4447582A (en) * 1983-04-08 1984-05-08 Copolymer Rubber & Chemical Corporation Method of processing low molecular weight EPM and EPDM polymers
US4857400A (en) * 1984-02-22 1989-08-15 Gila River Products, Inc. Stratiform press pads and methods for use thereof in laminating flexible printed circuits
US4716197A (en) * 1986-04-21 1987-12-29 The Dow Chemical Company Polyethylene/EPDM-graft polystyrene blends
JPS62193321U (de) * 1986-05-29 1987-12-09
US4904730A (en) * 1988-04-08 1990-02-27 The Dow Chemical Company Rubber-modified resin blends

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2060577A1 (de) * 1969-12-10 1971-06-24 Montedison Spa Verfahren zur Herstellung von Pfropf-Misehpolymerisaten

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1595359A1 (de) * 1966-11-03 1970-07-16 Basf Ag Verfahren zum Herstellen von Blockcopolymerisaten
US3402160A (en) * 1967-02-16 1968-09-17 Firestone Tire & Rubber Co Styrene resins
GB1276528A (en) * 1968-11-25 1972-06-01 Tokuyama Soda Kk Preparation of finely divided polymers

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2060577A1 (de) * 1969-12-10 1971-06-24 Montedison Spa Verfahren zur Herstellung von Pfropf-Misehpolymerisaten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2515420A1 (de) * 1974-04-12 1975-10-23 Montedison Spa Verfahren zur herstellung von schlagfestem polystyrol

Also Published As

Publication number Publication date
BE793216A (fr) 1973-06-22
IT944347B (it) 1973-04-20
ES410002A1 (es) 1975-12-01
NL175184B (nl) 1984-05-01
JPS5710125B2 (de) 1982-02-25
GB1399171A (en) 1975-06-25
NL175184C (nl) 1984-10-01
JPS4873496A (de) 1973-10-03
FR2164832B1 (de) 1978-12-01
DE2262239C2 (de) 1983-02-03
US3849518A (en) 1974-11-19
FR2164832A1 (de) 1973-08-03
NL7217277A (de) 1973-06-26
CA971693A (en) 1975-07-22

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1260135B (de) Schlagfeste thermoplastische Formmassen
DE2815201C2 (de) Pfropf-Polymeres und seine Verwendung
DE1769052A1 (de) Kunststoffmischung
EP0054144B1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von mit Kautschuk modifizierten Polymerisaten von Vinylaromaten
DE2262239A1 (de) Verfahren zur herstellung schlagfester polymerer massen
DE1520179C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Acrylnitril-Butadien-Vinylaromat-Polymerisats
DE2533991A1 (de) Schlagzaehe alterungsbestaendige aes-polymerisate
DE1301059B (de) Verfahren zur Herstellung eines kautschukmodifizierten vinylaromatischen Polymeren in Kornform
DE2060577B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Propf-Mischpolymerisaten
DE2246009A1 (de) Schlagfeste massen und verfahren zu ihrer herstellung
DE2452932A1 (de) Verfahren zur herstellung von thermoplastischen kautschukartigen massen
DE1720802C3 (de) Thermoplastisch-elastische Formmassen
DE1174063B (de) Thermoplastische Formmasse
DE1694471C3 (de) Thermoplastische Massen
DE1302623C2 (de) Verfahren zur herstellung von festen thermoplastischen pfropfmischpolymerisaten
DE2054158C3 (de) Pfropfpolymerisat
DE1745098A1 (de) Polyblend-Kunststoff und Verfahren zu seiner Erzeugung
DE2802356A1 (de) Polymere masse und verfahren zu ihrer herstellung
DE2401629A1 (de) Block- bzw. pfropfcopolymerisate
CH510068A (de) Verfahren zur Herstellung von Pfropfmischpolymerisaten und deren Verwendung
DE1186622C2 (de) Thermoplastische masse zur herstellung schlagfester formkoerper
EP0792300B1 (de) Verfahren zur herstellung von kautschukmodifizierten formmassen unter verwendung von peroxygruppen aufweisenden verbindungen
DD142555A5 (de) Verfahren zur herstellung von styrolharzen
DE2516834C3 (de) Verfahren zur Herstellung von kautschukmodifizierten thermoplastischen Harzen
DE2264096B2 (de) Thermoplastische Pfropfcopolymerisate auf der Basis kautschukartiger Copolymerisate

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition