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DE2260216A1 - Rauchgemische - Google Patents

Rauchgemische

Info

Publication number
DE2260216A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
smoke
carbohydrate
tobacco
combustible material
mixtures
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722260216
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Craig Anderson
Norman George Lewis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Imperial Chemical Industries Ltd
Original Assignee
Imperial Chemical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Imperial Chemical Industries Ltd filed Critical Imperial Chemical Industries Ltd
Publication of DE2260216A1 publication Critical patent/DE2260216A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B15/00Chemical features or treatment of tobacco; Tobacco substitutes, e.g. in liquid form
    • A24B15/18Treatment of tobacco products or tobacco substitutes
    • A24B15/28Treatment of tobacco products or tobacco substitutes by chemical substances
    • A24B15/30Treatment of tobacco products or tobacco substitutes by chemical substances by organic substances
    • A24B15/36Treatment of tobacco products or tobacco substitutes by chemical substances by organic substances containing a heterocyclic ring
    • A24B15/38Treatment of tobacco products or tobacco substitutes by chemical substances by organic substances containing a heterocyclic ring having only nitrogen as hetero atom

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacture Of Tobacco Products (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

Patentanwälte
D R. - I N G. Hi F1 N C K 5 . | 8. DEZ. :"72 ;
DIPL. - If Π. H. POHR ' . i
^^VA-·""^* . = . ■ 2260216
JM UL. LER STR-AS S E 31 I _
Mappe 23063 - Dr. K.
Case Dt 24-570
Imperial Chemical Industries Ltd. London, Großbritannien
Rauchgemi sehe
Priorität: 15.12.1971 - Großbritannien
Die Erfindung bezieht sich auf Rauchgemische, welche aus einem festen brennbaren Material mit Ausnahme von Tabak und einer Geschmacksverbindung bestehen.
Es herrscht gegenwärtig vielfach die Meinung vor, daß das Bauchen von Tabak, insbesondere in Form von Zigaretten, das Auftreten von Lungenkrebs und von bronchitischen Beschwerden erhöht. Infolgedessen wurde der Ersatz von Tabak in Rauchgemischen durch Zellulose und andere Rauch erzeugende
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Materialien erörtert, aber diese Gemische wurden von den Rauchern bis jetzt noch nicht akzeptiert, da der Hauchgeschmack sich vom Geschmack des Tabakrauchs zu stark unterscheidet.
Gemäß der Erfindung wird nunmehr ein Rauchgemisch vorgeschlagen, welches ein anderes brennbares Material als Tabak und als Geschmacksmittel eine Verbindung der Formel
enthält, worin X für H oder CH, steht.
Es müssen nur sehr kleine Mengen Geschmacksmittel, beispielsweise in der Größenordnung von 0,01 Gew.-%, in das Rauchgemisch einverleibt werden, um einen wahrnehmbaren Geschmack hervorzurufen. Bevorzugte Mengen" sind 0,01 bis 0,5 Gew.-%.
Das feste brennbare Material kann ein Rauch erzeugendes Kohlehydrat, wie z.B. cx.-Zellulose, ein Zelluloseäther, beispielsweise Mehtylzellulose, Hydroxyathylzellulose oder Carboxymethylzellulose, oder eine modifizierte Zellulose, beispielsweise eine oxidierte Zellulose, sein. Es kann auch aus Zucker, Stärke, Alginat, Pectin oder einem Naturgummi bestehen.
Es wird jedoch bevorzugt, daß das feste brennbare Material ein thermisch abgebautes Kohlehydrat ist, und zwar insbesondere eine thermisch abgebaute Zellulose, wie sie beispielsweise durch das Verfahren erhalten wird, welches in der GB-PS 1 113 979-beschrieben ist. Hierbei wird ein Kohlehydrat
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einem katalysierten Abbau bei 100 bis 250°C unterworfen, bis das Gewicht des abgebauten Materials weniger als 90 Gew.-%, bezogen auf das Trockengewicht des ursprünglichen Kohlehydrats, betragt. Bevorzugte Abbaukatalysatoren in einem solchen Verfahren sind Schwefelsäure, SuIfaminsäure und Ammoniumsulf amät.
Das feste brennbare Material kann auch'ein Kondensationsprodukt sein, wie es beispielsweise gemäß der britischen Patentanmeldung 22270/69 hergestellt wird, indem eine saure oder basisch katalysierte Kondensation eine Verbindung der Formel
R1COCH2-CH2COR2 (I)
(oder eines Torläufers derselben) ausgeführt wird, worin R und E gleich oder verschieden sein können und jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Alkyl-,. Hydroxyalkyl- oder Formylgruppe darstellen. Bevorzugte solche Produkte sind Kondensate von Succinaldehyd oder Acetylaceton oder ein Kondensat aus einem Vorläufer von (I), der eine Furanringstruktur enthält.
Die Eauchgemische können auch andere Bestandteile enthalten, wie sie üblicherweise verwendet werden, um gewisse physikalische Eigenschaften und Brenncharakteristiken zu erzielen, wie z.B. Füllstoffe, Bindemittel, Weichmacher, Feuchthaltemittel, Färbemittel, das Glühen kontrollisierende Katalysatoren, Ascheverbesserer, Nikotin, Medikamente und andere Geschmacksmittel außer denen der obigen Formel;
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Spezielle Geschmacksmittelverbindungen der obigen Formel sind 2,3-Dimethylpyrazin und 2,3,5-Trimethylpyrazin.
Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Rauchgemische können die Geschmacksmittelverbindungen durch Jede gewünschte Technik in das feste brennbare Material einverleibt werden. In zweckmäßiger Weise wird eine Lösung der Geschmacksmittelverbindung in einem flüchtigen Lösungsmittel auf das brennbare Material in Filmform oder in zerkleinerter Form aufgesprüht. Überraschenderweise schmeckt der Rauch aus dem erfindungsgemäßen Rauchgemisch mehr nach Tabak als das feste brennbare Material alleine.
Gegebenenfalls können die Rauchgemische mit Tabak vermischt werden» und zwar beispielsweise in Mengen bis zu $0% Tabak. Derartige Gemische sind für die Gesundheit weniger gefährlich als der Tabak, wenn er alleine geraucht wird. Der Geschmack des Rauchs ist besser als bei entsprechenden Gemischen, die keine Geschmacksmittelverbindung enthalten.
Die Erfindung wird durch das folgende Beispiele näher erläutert, worin die Teile in Gewicht ausgedrückt sind.
Beispiel
9 Teile Glycerin und 2 Teile Ammoniumsulfat wurden in 4-00 Teilen Wasser aufgelöst. Dann wurden 12 Teile Hatriumcarboxymethylzellülose zur gerührten Lösung zugegeben, und das Rühren wurde 10 min fortgesetzt. Zu dieser gerührten Lösung wurde ein Gemisch aus 28,6 Teilen Magnesit, 16,5 Teilen Calciumcarbonat, 5 Teilen Bentonit und 26,9 Teilen eines Materials zugegeben, welches durch Wärmebehandlung von α-Zellulose in Gegenwart von Ammoniumsulfamat bis zu
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einem Gewichtsverlust von 25% hergestellt worden war. Das Eühren wurde mindestens 1 st fortgesetzt.
Die erhaltene Aufschlämmung wurde auf Glasplatten gegossen, so daß ein Film mit einem trockenen Grundgewicht von 48 bis 52 g/m erhalten wurde. Dieser Film wurde zerkleinert und mit 0,02 Teilen 2,3-Dimethylpyrazin in Diäthylätherlösung bespritzt. Der Äther wurde abgedampft, und das zerkleinerte befeuchtete Material wurde mit seinem eigenen Gewicht eines im Kamin gebeizten Virginia «»-Tabaks gemischt. Das Gemisch wurde in Zigaretten verarbeitet. Es wurden Geschmacksbestimmungen mit diesen Zigaretten durch eine Reihe von Eaucherexperten gegen ähnliche Gemische durchgeführt, die kein 2,3-Dimethylpyrazin enthielten^ Die ersteren wurden aufgrund des besseren Tabakgeschmacks bevorzugt. Ein ähnlicher Geschmack wird erhalten, wenn man 2,3,5-Trimethylpyrazin anstelle von 2,3-Dimethylpyrazin verwendet.
CL
geändert gemäß Eingabe
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Claims (5)

Patentansprüche
1. Rauchgemisch, welches ein festes brennbares Material außer Tabak und ein Geschmacksmittel enthält, dadurch gekennzeichnet, daß es als Geschmacksmittel eine Verbindung der Formel
CH,
A. 3
worin X für H oder CH, steht, enthält.
2. , Rauchgemisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge des Geschmacksmittels 0,01 bis 0,5 Gew.-% beträgt.
3. Rauchgemisch nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das feste brennbare Material aus einem thermisch abgebauten Kohlehydrat besteht.
4-, Rauchgemisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das feste brennbare Material aus einer thermisch abgebauten Zellulose besteht.
5. Rauchgemisch nach einem der Ansprüche 3 oder 4-, dadurch gekennzeichnet, daß das thermisch abgebaute Kohlehydrat dadurch hergestellt worden ist, daß man Kohlehydrat einem katalysierten Abbau bei 100 bis 25O0C unterwirft, bis das Gewicht des abgebauten Materials weniger als 90 Gew.-% des usprünglichen Kohlehydrats beträgt.
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DE19722260216 1971-12-15 1972-12-08 Rauchgemische Pending DE2260216A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB5823171A GB1364104A (en) 1971-12-15 1971-12-15 Smoking mixtures

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2260216A1 true DE2260216A1 (de) 1973-06-28

Family

ID=10481090

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19722260216 Pending DE2260216A1 (de) 1971-12-15 1972-12-08 Rauchgemische

Country Status (3)

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CA (1) CA974842A (de)
DE (1) DE2260216A1 (de)
GB (1) GB1364104A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4256126A (en) * 1978-08-02 1981-03-17 Philip Morris Incorporated Smokable material and its method of preparation
DE4105500C1 (de) * 1991-02-19 1992-06-17 H.F. & Ph.F. Reemtsma Gmbh & Co, 2000 Hamburg, De
US20060086367A1 (en) 2004-10-25 2006-04-27 Philip Morris Usa Inc. Additives for tobacco cut filler

Also Published As

Publication number Publication date
CA974842A (en) 1975-09-23
GB1364104A (en) 1974-08-21

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