DE2260216A1 - Rauchgemische - Google Patents
RauchgemischeInfo
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- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24B—MANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
- A24B15/00—Chemical features or treatment of tobacco; Tobacco substitutes, e.g. in liquid form
- A24B15/18—Treatment of tobacco products or tobacco substitutes
- A24B15/28—Treatment of tobacco products or tobacco substitutes by chemical substances
- A24B15/30—Treatment of tobacco products or tobacco substitutes by chemical substances by organic substances
- A24B15/36—Treatment of tobacco products or tobacco substitutes by chemical substances by organic substances containing a heterocyclic ring
- A24B15/38—Treatment of tobacco products or tobacco substitutes by chemical substances by organic substances containing a heterocyclic ring having only nitrogen as hetero atom
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Description
Patentanwälte
D R. - I N G. Hi F1 N C K 5 . | 8. DEZ. :"72 ;
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JM UL. LER STR-AS S E 31 I _
Mappe 23063 - Dr. K.
Case Dt 24-570
Case Dt 24-570
Imperial Chemical Industries Ltd. London, Großbritannien
Rauchgemi sehe
Priorität: 15.12.1971 - Großbritannien
Die Erfindung bezieht sich auf Rauchgemische, welche aus
einem festen brennbaren Material mit Ausnahme von Tabak und einer Geschmacksverbindung bestehen.
Es herrscht gegenwärtig vielfach die Meinung vor, daß das
Bauchen von Tabak, insbesondere in Form von Zigaretten, das Auftreten von Lungenkrebs und von bronchitischen Beschwerden
erhöht. Infolgedessen wurde der Ersatz von Tabak in Rauchgemischen durch Zellulose und andere Rauch erzeugende
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Materialien erörtert, aber diese Gemische wurden von den
Rauchern bis jetzt noch nicht akzeptiert, da der Hauchgeschmack sich vom Geschmack des Tabakrauchs zu stark unterscheidet.
Gemäß der Erfindung wird nunmehr ein Rauchgemisch vorgeschlagen, welches ein anderes brennbares Material als Tabak
und als Geschmacksmittel eine Verbindung der Formel
enthält, worin X für H oder CH, steht.
Es müssen nur sehr kleine Mengen Geschmacksmittel, beispielsweise in der Größenordnung von 0,01 Gew.-%, in das Rauchgemisch
einverleibt werden, um einen wahrnehmbaren Geschmack hervorzurufen. Bevorzugte Mengen" sind 0,01 bis 0,5 Gew.-%.
Das feste brennbare Material kann ein Rauch erzeugendes Kohlehydrat,
wie z.B. cx.-Zellulose, ein Zelluloseäther, beispielsweise
Mehtylzellulose, Hydroxyathylzellulose oder Carboxymethylzellulose, oder eine modifizierte Zellulose, beispielsweise
eine oxidierte Zellulose, sein. Es kann auch aus Zucker, Stärke, Alginat, Pectin oder einem Naturgummi bestehen.
Es wird jedoch bevorzugt, daß das feste brennbare Material ein thermisch abgebautes Kohlehydrat ist, und zwar insbesondere
eine thermisch abgebaute Zellulose, wie sie beispielsweise durch das Verfahren erhalten wird, welches in der
GB-PS 1 113 979-beschrieben ist. Hierbei wird ein Kohlehydrat
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einem katalysierten Abbau bei 100 bis 250°C unterworfen,
bis das Gewicht des abgebauten Materials weniger als 90 Gew.-%,
bezogen auf das Trockengewicht des ursprünglichen Kohlehydrats, betragt. Bevorzugte Abbaukatalysatoren in einem solchen
Verfahren sind Schwefelsäure, SuIfaminsäure und Ammoniumsulf amät.
Das feste brennbare Material kann auch'ein Kondensationsprodukt sein, wie es beispielsweise gemäß der britischen
Patentanmeldung 22270/69 hergestellt wird, indem eine saure
oder basisch katalysierte Kondensation eine Verbindung der
Formel
R1COCH2-CH2COR2 (I)
(oder eines Torläufers derselben) ausgeführt wird, worin R
und E gleich oder verschieden sein können und jeweils ein
Wasserstoffatom oder eine Alkyl-,. Hydroxyalkyl- oder Formylgruppe
darstellen. Bevorzugte solche Produkte sind Kondensate
von Succinaldehyd oder Acetylaceton oder ein Kondensat aus einem Vorläufer von (I), der eine Furanringstruktur
enthält.
Die Eauchgemische können auch andere Bestandteile enthalten,
wie sie üblicherweise verwendet werden, um gewisse physikalische Eigenschaften und Brenncharakteristiken zu erzielen,
wie z.B. Füllstoffe, Bindemittel, Weichmacher, Feuchthaltemittel, Färbemittel, das Glühen kontrollisierende
Katalysatoren, Ascheverbesserer, Nikotin, Medikamente und
andere Geschmacksmittel außer denen der obigen Formel;
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Spezielle Geschmacksmittelverbindungen der obigen Formel
sind 2,3-Dimethylpyrazin und 2,3,5-Trimethylpyrazin.
Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Rauchgemische können
die Geschmacksmittelverbindungen durch Jede gewünschte Technik in das feste brennbare Material einverleibt werden.
In zweckmäßiger Weise wird eine Lösung der Geschmacksmittelverbindung in einem flüchtigen Lösungsmittel auf das brennbare
Material in Filmform oder in zerkleinerter Form aufgesprüht.
Überraschenderweise schmeckt der Rauch aus dem erfindungsgemäßen Rauchgemisch mehr nach Tabak als das
feste brennbare Material alleine.
Gegebenenfalls können die Rauchgemische mit Tabak vermischt werden» und zwar beispielsweise in Mengen bis zu $0% Tabak.
Derartige Gemische sind für die Gesundheit weniger gefährlich als der Tabak, wenn er alleine geraucht wird. Der Geschmack
des Rauchs ist besser als bei entsprechenden Gemischen, die keine Geschmacksmittelverbindung enthalten.
Die Erfindung wird durch das folgende Beispiele näher erläutert, worin die Teile in Gewicht ausgedrückt sind.
9 Teile Glycerin und 2 Teile Ammoniumsulfat wurden in 4-00
Teilen Wasser aufgelöst. Dann wurden 12 Teile Hatriumcarboxymethylzellülose
zur gerührten Lösung zugegeben, und das Rühren wurde 10 min fortgesetzt. Zu dieser gerührten
Lösung wurde ein Gemisch aus 28,6 Teilen Magnesit, 16,5
Teilen Calciumcarbonat, 5 Teilen Bentonit und 26,9 Teilen
eines Materials zugegeben, welches durch Wärmebehandlung von α-Zellulose in Gegenwart von Ammoniumsulfamat bis zu
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einem Gewichtsverlust von 25% hergestellt worden war. Das
Eühren wurde mindestens 1 st fortgesetzt.
Die erhaltene Aufschlämmung wurde auf Glasplatten gegossen, so daß ein Film mit einem trockenen Grundgewicht von 48 bis
52 g/m erhalten wurde. Dieser Film wurde zerkleinert und
mit 0,02 Teilen 2,3-Dimethylpyrazin in Diäthylätherlösung
bespritzt. Der Äther wurde abgedampft, und das zerkleinerte
befeuchtete Material wurde mit seinem eigenen Gewicht eines
im Kamin gebeizten Virginia «»-Tabaks gemischt. Das Gemisch wurde in Zigaretten verarbeitet. Es wurden Geschmacksbestimmungen
mit diesen Zigaretten durch eine Reihe von Eaucherexperten gegen ähnliche Gemische durchgeführt, die
kein 2,3-Dimethylpyrazin enthielten^ Die ersteren wurden
aufgrund des besseren Tabakgeschmacks bevorzugt. Ein ähnlicher Geschmack wird erhalten, wenn man 2,3,5-Trimethylpyrazin
anstelle von 2,3-Dimethylpyrazin verwendet.
CL
geändert gemäß Eingabe
elngeqanaen am 1ΛΔ.1.. AfljM8*2'$^0 7 8 7
Claims (5)
1. Rauchgemisch, welches ein festes brennbares Material außer Tabak und ein Geschmacksmittel enthält, dadurch
gekennzeichnet, daß es als Geschmacksmittel eine Verbindung der Formel
CH,
A. 3
worin X für H oder CH, steht, enthält.
2. , Rauchgemisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge des Geschmacksmittels 0,01 bis 0,5 Gew.-%
beträgt.
3. Rauchgemisch nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das feste brennbare Material
aus einem thermisch abgebauten Kohlehydrat besteht.
4-, Rauchgemisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das feste brennbare Material aus einer thermisch abgebauten Zellulose besteht.
5. Rauchgemisch nach einem der Ansprüche 3 oder 4-, dadurch gekennzeichnet, daß das thermisch abgebaute Kohlehydrat
dadurch hergestellt worden ist, daß man Kohlehydrat einem katalysierten Abbau bei 100 bis 25O0C unterwirft,
bis das Gewicht des abgebauten Materials weniger als 90 Gew.-%
des usprünglichen Kohlehydrats beträgt.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB5823171A GB1364104A (en) | 1971-12-15 | 1971-12-15 | Smoking mixtures |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2260216A1 true DE2260216A1 (de) | 1973-06-28 |
Family
ID=10481090
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722260216 Pending DE2260216A1 (de) | 1971-12-15 | 1972-12-08 | Rauchgemische |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CA (1) | CA974842A (de) |
| DE (1) | DE2260216A1 (de) |
| GB (1) | GB1364104A (de) |
Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
| US4256126A (en) * | 1978-08-02 | 1981-03-17 | Philip Morris Incorporated | Smokable material and its method of preparation |
| DE4105500C1 (de) * | 1991-02-19 | 1992-06-17 | H.F. & Ph.F. Reemtsma Gmbh & Co, 2000 Hamburg, De | |
| US20060086367A1 (en) | 2004-10-25 | 2006-04-27 | Philip Morris Usa Inc. | Additives for tobacco cut filler |
-
1971
- 1971-12-15 GB GB5823171A patent/GB1364104A/en not_active Expired
-
1972
- 1972-12-08 DE DE19722260216 patent/DE2260216A1/de active Pending
- 1972-12-15 CA CA159,159A patent/CA974842A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CA974842A (en) | 1975-09-23 |
| GB1364104A (en) | 1974-08-21 |
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