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DE2248675A1 - Filmtransport- und messeinrichtung - Google Patents

Filmtransport- und messeinrichtung

Info

Publication number
DE2248675A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
stop
pawl
locking
sensing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722248675
Other languages
English (en)
Inventor
Jun Floyd Malcolm Galbraith
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE2248675A1 publication Critical patent/DE2248675A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/28Locating light-sensitive material within camera
    • G03B17/30Locating spools or other rotatable holders of coiled film
    • G03B17/305Locating spools or other rotatable holders of coiled film for roll film cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)
  • Indication In Cameras, And Counting Of Exposures (AREA)

Description

Eastman Kodak Company, Rochester, New York 1465o, U.S.A.
Filmtransport- und Meßeinrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Filmtransport- und Meßeinrichtung für einen Fotoapparat, bei welchem zum Transport eines Filmes von einer Filmversorgungskammer - an einer Belichtungsebene vorbei - zu einer Filmaufnahmekammer ein Filmtransportglied vorgesehen ist. Die Erfindung bezieht sich ferner auch auf Meßvorrichtungen für Film in Rollfilmkameras, und sie bezieht sich dabei insbesondere auf solche Vorrichtungen, die zusammen mit an vorbestimmten Meßabständen perforiertem Rollfilm benutzt werden. Die Erfindung bezieht sich aber schließlich auch allgemein auf eine Filmtransportvorrichtung, welche Film mittels einer Klinke durch die Belichtungsfläche hindurch zu einer Filmaufnahmekammer schiebt.
Vorrichtungen zur Abmessung aufeinanderfolgender Rollfilmaufnahmen durch Arretierung der Filmwickelvorrichtung als Folge des Abfühlens von in den Film eingeschnittenen Perforationen oder Nuten an bestimmten ausgewählten Intervallen sind seit langem bekannt. US-Patent 3 148 6o5 zeigt eine Filmmeßvorrichtung, die ein gegen eine Oberfläche des Filmes gehaltenes Fühlglied verwendet. Wenn das Fühlglied 1) mit der Filmperforation oder Nut in Eingriff steht, und 2) durch den Film in Richtung der Filmbewegung entlang geführt wurde, löst es eine unabhängig vorgespannte Verriegelungsklinke aus, die mit hoher Geschwindigkeit in ein Sperrad einrastet
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und dieses verriegelt, welches seinerseits mit dem Filmantrieb der Kamera einstückig ausgebildet ist. Die Bewegung der Verriegelungsklinke gibt auch den Auslöser der Kamera frei, so daß die Belichtung des Films durch den Benutzer möglich ist.
In kommerziellen Anwendungen hat sich diese Vorrichtung als äußerst erfolgreich und zuverlässig erwiesen. Bei derartigen Vorrichtungen ist es jedoch erforderlich, den Filmanfang an einem Filmaufnahmekern zu befestigen, und durch dessen Drehung den Film an der Belichtungsfläche der Kamera vorbeizuführen. Häufig wird die Abmessung dadurch erreicht, daß man das Drehen des Kernes dann unmöglich macht, wenn eine Perforation im Film abgefühlt wurde. Die Bedienungsperson muß daher dann, wenn die Kamera mit einem Film geladen wird, der einen losen Anfangsteil besitzt, dieses am Aufnahmekern befestigen. In den meisten kommerziellen Anwendungsfällen dieser Meßvorrichtung wird der Film in die Kamera in einer Doppelkammerkassette, beispielsweise die übliche 126-Kassette, eingebracht. Die Kassette weist einen Aufnahmekern auf, an welchem der Anfangsteil des Filmes bereits in der Fabrik befestigt wurde.
Die Erfindung bezweckt nunmehr, eine Filmtransport- und Meßvorrichtung für einen Fotoapparat vorzusehen, wobei der Anfangsteil des Filmes nicht am Aufwickelkern befestigt zu sein braucht. Die Erfindung bezweckt ferner, eine Filmtransport- und Meßvorrichtung für Film vorzusehen, der an vorbestimmten Abständen perforiert oder mit Nuten versehen ist, wobei eine Klinke in aufeinanderfolgende Filmperforationen hinein und auf die Aufnahmekammer hin bewegbar ist, um den Film zu dieser zu transportieren. Die Erfindung beabsichtigt auch, eine Filmtransport- und Meßvorrichtung für eine Rollfilm aufnehmende Kamera vorzusehen, der im Belichtungsteil des Filmes mit einem größeren Abstand angeordnete Perforationen als im Aufangsteil des Filmes aufweist, wobei das Intervall (Abstand) zwischen Perforationen in dem Teil des Filmes abgefühlt wird, der in der Kamerabelichtungsfläche liegt, um die Arbeitsweise der Kamera in entsprechender Weise zu programmieren.
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Zur Erreichung dieser Ziele sieht die Erfindung bei einer Vorrichtung der oben genannten Art vor, daß für einen Film mit einem Anfangsteil, der mit ersten Meßabständen perforiert ist, die kleiner sind als ein vorbestimmter Wert, während ein Belichtungs· teil mit zweiten Meßabständen perforiert ist, die größer sind als ein vorbestimmter Wert,
ein Filmperforationsfühlglied vorgesehen und mit dem.Filmtransportglied gekuppelt ist, um so den Transport des Filmes zur Aufnahmekammer hin dann zu bewirken, wenn das Fühlglied mit einer Perforation in Eingriff steht und das Filmtransportglied betätigt ist, daß ein Auskuppelglied das Filmfühlglied am Ende der Filmtransportbewegung aus der Perforation auskuppelt, so daß das Filmfühlglied zur Filmversorgungskammer zurücklaufen kann, und daß ferner ein Sperrglied das Filmtransportglied oder das FiImfühlglied lösbar verriegelt, sobald vom Fühlglied ein Filmteil abgefühlt wird, der mit Intervallen größer als der erwähnte vorbestimmte Wert perforiert ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Sperrglied durch ein Löseglied lösbar ist, so daß weiterer Filmtransport möglich ist.
Weitere bevorzugte Merkmale der Erfindung ergeben sich insbesondere auch aus den weiteren Ansprüchen. Entsprechen den weiter oben erwähnten Zielen der Erfindung betrifft ein Ausführungsbeispiel eine Kamera zur Aufnahme von Rollfilm der beschriebenen Art. Dabei ist eine Klinke vorgesehen, welche/die Filmperforationen einfällt und in entgegengesetzten Richtungen parallel zur Belichtungsebene bewegt wird, wobei der Film durch die Klinke dann transportiert wird, wenn diese in Richtung auf die Aufnahmekammer bewegt wird. Während des Rücklaufs der Klinke bestimmt die Lauflänge (d.h. die Länge, bevor die Klinke die nächste Perforation erreicht) gegenüber der Aufnahmekammer, ob der Verschluß betätigt werden kann oder ob er gesperrt ist.
ϊ Weitere Vorteile, Ziele und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnung; in der Zeichnung zeigt:
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Λ
Fig. 1 die Ansicht eines mit verschiedenen Intervallen perforierten Filmstreifens zur Verwendung in einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Kamera;
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf eine Kamera, welche die erfindungsgemäße Filmmeßvorrichtung enthält;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Teils der erfindungsgemäßen Filmmeßvorrichtung, wobei sich die Bauteile in denjenigen Lagen befinden, die sie dann einnehmen, wenn der an der Belichtungsfläche der Kamera befindliche Film mit weniger als dem vorbestimmten Intervall perforiert ist;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht ähnlich Fig. 3, wobei der an der Belichtungsfläche der Kamera befindliche Film Perforationen mit Intervallen größer als der vorbestimmte Abstand aufweist und die Bauteile dementsprechende Positionen einnehmen;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der Doppelbelichtungssperre der Kamera in ihrer Wirkstellung;
Fig. 6 eine Ansicht ähnlich Fig. 5, wobei die Vorrichtung gezeigt ist, welche die Doppelbelichtungssperre in ihrer Ruhestellung bewegt;
Fig. 7 eine Ansicht ähnlich Fig. 3, wobei sich die Kamerabauteile in denjenigen Stellungen befinden, die sie einnehmen, nachdem der Filmendteil abgewickelt wurde.
Zunächst sei eine kurze Zusammenfassung der Beschreibung gegeben:
Es wird eine Kamera zur Aufnahme von insbesondere Rollfilm beschrieben, der einen Anfangsteil (Vorlauf) mit Perforationen aufweist, die mit weniger als einem vorbestimmten Abstand voneinander angeordnet sind, und der einen Belichtungsteil besitzt, bei welchem die Perforationen mit einem größeren Abstand als der erwähnte vorbestimmte Abstand angeordnet sind. Dabei ist eine Klinke in entgegengesetzten Richtungen senkrecht zur Belichtungsfläche der Kamera bewegbar, und zwar zwischen einer Ausfahrstellung, wo der Film beim Eingriff mit einer der Filmperforationen durchsetzt wird,
und einer eingezogenen Stellung auf der einen Seite des Films. Die Klinke ist ebenfalls parallel zur Belichtungsebene in entgegengesetzten Richtungen bewegbar, und zv/ar in Richtung auf eine benachbart zur Filmaufnahmekammer der Kamera liegenden Stoppstelle, und wieder von dieser Stoppstelle weg. Die Bewegung der Klinke zur Stoppstelle hin transportiert den Film in die Aufnahmekammer. Während der Rückbewegung von der Stoppstelle fällt die Klinke in die nächstfolgende Perforation im Film. Sollte diese Perforation mit einem geringeren Abstand als dem vorbestimmten Abstand von der Stoppstelle angeordnet sein, so kann die Auslösevorrichtung der Kamera nicht betätigt v/erden, während die Filmtransportvorrichtung zum Transport weiteren Films in die Aufnahmekammer betätigbar ist. Sollte die Klinke beim Rücklauf jedoch vor Einfall in eine Perforation einen Abstand gegenüber der Stopp- stelle durchlaufen, der größer ist als der vorbestimmte Abstand, so wird die Filmtransportvorrichtung gesperrt und die Verschlußauslösevorrichtung kann zur Aufnahme eines Bildes betätigt v/erden. Nach dem letzten zu belichtenden Bild ist der Film mit einem kürzeren Abstand perforiert, um den Ablauf des Nachlaufs zu gestatten, und er ist schließlich an einer Stelle perforiert, um v/eitere Filmbewegung zu verhindern.
In Fig. 1 ist ein Filmstreifen Io dargestellt, der einen Vorlaufteil (Anfangsteil) 12, einen Belichtungsteil 14 und einen Nachlaufteil (Endteil) 16 aufweist. Längs einer Kante ist dieser Film perforiert. Die Perforationen in den Anfangs- und Endteilen sind mit einem geringeren Abstand als ein vorbestimmter Abstand angeordnet, wohingegen die Perforationen im Belichtungsteil mit einem Abstand größer als dieser vorbestimmte Abstand angeordnet sind. Ganz am Ende des Endteils 16 ist eine lange Perforation 18 ausgebildet, wobei der Abstand zwischen der Anfangskante der langen Perforation und der Endkante ihrer benachbarten Perforation kleiner ist als der Abstand zwischen den Perforationen im Anfangsteil.
Die in Fig. 2 dargestellte Kamera weist ein Gehäuseteil oder eine Basis 2o mit einer Versorgungskammer 22 und einer Aufηahmekammer
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auf. Der Filmstreifen Io ist von der Versorgungskammer zu der Aufnahmekammer an einer Belichtungsfläche vorbei eingefädelt. Der Film kann an seiner Rückseite mit undurchsichtigem Papier 26 versehen sein. Die Filmrolle kann in die Kamera in jeder der bekannten Arten eingebracht werden, beispielsweise auf einer Spule, in einem Magazin oder in einer Zweikammerkassette. In der Äufnahmekammer ist eine gerollte Blattfeder 28 vorgesehen, um den Film zu führen, und um sein Festschieben zu vermeiden, wenn der Filmstreifen in der im folgenden im einzelnen zu beschreibenden Art und Weise in in die Aufnahmekammer hineingeschoben wird. Die eine Kante der Filmoberfläche wird von einer Anti-Rücklauf*-Feder 3o berührt, um zu verhindern, daß der Film wieder nach hinten zur Versorgungskammer hin schlüpft. Andere Anti-Rücklauf-Vorrichtungen, wie beispielsweise eine in einem keilförmigen Schlitz laufende Kugel, sind dem Fachmann bekannt.
In Fig. 3 und auch in Fig. 2 ist ein Filmtransportglied oder ein Filmstransportschlitten 32 dargestellt, der von Hand mittels eines Handgriffs 34 nach links (vergleiche Fig. 2) entgegen der Vorspannung einer Feder 36 verschoben v/erden kann, die an einem Lappen 38 am Schlitten und einem Stift 4o an derBasis befestigt ist. Der Filmtransportschlitten 32 weist ein Verriegelungsglied 42 mit drei Nuten a, b und c längs einer Oberfläche auf, wobei jede dieser Nuten eine besondere Form besitzt, deren Zweck später beschrieben wird. Der Filmtransportschlitten 32 v/eist ferner einen Lappen 46 und eine Nut 48 auf.
Auf dem Filmtransportschlitten 32 ist bei 52 ein Filmabfühlhebel schwenkbar gelagert und wird durch eine Torsionsfeder 54 im Uhrzeigersinn !vergleiche Fig. 2) zur Drehung um 52 vorgespannt; die Torsionsfeder 54 weist am Lappen 38 auf dem Filmtransportschlitten 32 und an einem Stift 56 am Filmabfühlhebel 5o anliegende Schenkel auf. Der Filmabfühlhebel 5o besitzt ferner eine durch die Feder 54 in Berührung mit der Filmoberfläche gedrückte Klinke 58. Das Ende der Klinke 58 ist bei 6o abgeschrägt. Ein Schenkel 62 am Filmabfühlhebel 5o erstreckt sich im wesentlichen senkrecht zur Klinke 58.
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Auf einem von der Basis 2o ausgehenden Stift 66 ist eine Kombination aus einer Doppelbelichtungssperre und einem Stoppglied 6 4 schwenkbar gelagert. Das Stoppglied 64 weist zwei sich von diesem aus nach unten erstreckende Ansätze 68 und 7o sowie zwei Schenkel 72 und 74 auf, die sich - wie in Fig. 2 zu erkennen - nach links erstrecken. Das eine Ende einer Feder 76 ist an einem Stift 78 am Stoppglied 64 befestigt, während das andere Ende dieser Feder an einem Lappen 8o an Basis 2o befestigt ist. Die Funktion dieser Feder wird später beschrieben. Das Stoppglied 64 ist um Stift 66 herum schwenkbar, und zwar zwischen der in den Figuren 2-4 und 7 dargestellten Stellung und der in den Figuren 5 und 6 gezeigten Stellung. Da die Feder 76 abhängig von der Stellung des Stoppgliedes 64 eine Lage entweder auf der einen oder der anderen Seite des Stiftes 66 einnimmt, wird durch diese Feder das Stoppe glied v/irksam in jeder Stellung gehalten, die es gerade einnimmt.
Ferner ist eine Verschlußauslösevorrichtung vorgesehen, die jedoch für den Fachmann selbstverständlich, daher nicht gezeigt ist. Diese Verschlußauslösevorrichtung wird durch einen an der Kamerabasis 2o schwenkbar gelagerten Verschlußauslösehebel 82 betätigt. Der Verschlußauslösehebel 82 weist einen vorstehenden Ansatzteil 84 auf, der mit Nut 48 im Filmtransportschlitten 32 dann ausgerichtet ist, wenn letzterer seine in Figuren 4 und 5 gezeigte äußerst rechte Stellung einnimmt.. Wenn sich der Filmtransportschlitten 32 in anderen Stellungen befindet, dann ist die Nut 48 mit dem Ansatzteil 84 nicht ausgerichtet und es kann keine Aufnahme gemacht werden. Ferner kommt der Schenkel 72 des Stoppgliedes 64 dann mit dem Ansatzteil 84 in Ausrichtung, wenn das Verriegelungsglied 42 sich in der in den Figuren 5 und 6 gezeigten Stellung befindet, so daß das Verschlußauslöseglied 82 nicht niedergedrückt werden kann. Der Ansatzteil 84 weist ferner eine Nockenfläche 86 auf, die mit Schenkel 74 des Stoppgliedes beim Niederdrücken des Verschlußauslösehebels 82 zusammenwirkt und das Stoppglied 64 aus seiner aktiven, in den Figuren 2-4 und 7 gezeigten Stellung in eine Zwischenstellung bringt. Die sich über der Mitte befindende Feder 76 bewegt das Stoppglied 64 dann aus dessen Zwischenstellung in seine, in den Figuren 5 und
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dargestellte inaktive Stellung, wenn der Verschlußauslösehebel losgelassen wird.
Was die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung anlangt, so wird zunächst eine Rolle Film in die Versorgungskaminer 22 geladen,und der Anfangsteil des Filmstreifens wird an der Belichtungsfläche der Kamera vorbei in die Aufnahmekammer 24 innerhalb der Blattfeder 28 eingefädelt. Wenn die Kamera zur Aufnahme von Kassetten mit zwei Hohlräumen ausgebildet ist, befindet sich der Anfangsteil des Filmes natürlich bereits in der Aufnahmekammer und die Blattfeder ist an der Kassette vorgesehen.
In diesem Zeitpunkt befindet sich dann der Anfangsteil 12 des Filmstreifens Io an der Belichtungsfläche der Kamera, und die Meßklinke 58 kann sich in ihrer Ausfahrstellung in einer Filmperforation befinden oder auch nicht. Um den Anfangsteil durch die Belichtungsfläche hindurchzutransportieren,wird der Handgriff 34 nach links gezogen, um den Filmtransportschlitten 32 entgegen der Kraft der Feder 36 zu bewegen. Das Verriegelungsglied 42 auf dem Filmtransportschlitten 32 bewegt sich mit diesem am Ansatz 68 des Stoppgliedes 64 vorbei, da sich letzteres in seiner, in den Figuren 5 und 6 gezeigten inaktiven Stellung befindet.
Wenn die Meßklinke 58 beim Lauf über die Filmoberfläche eine Perforation findet, so wird der Film (und - wenn vorhanden - das Abdeckpapier) damit zur Aufnahmekammer bewegt. Der Handgriff wird solange nach links gezogen, bis die Meßklinke 58 eine Stoppstelle erreicht, von welcher aus der Handgriff nicht mehr weiter nach links bewegt werden kann. Beim Lauf nach links dreht gemäß der Erfindung der Ansatz 46 auf dem Filmtransportschlitten 32, nachdem das Verriegelungsglied 42 am Stoppgliedansatz 68 vorbei ist, das Stoppglied 64 entgegen dem Uhrzeigersinn, bis Ansatz am Schenkel 62 des Filmabfühlhebels 5oanliegt. Beim Loslassen des Handgriffs 34 bringt die Feder 36 den Filmtransportschlitten zurück nach rechts, wobei die Meßklinke 58 durch die abgeschrägte Oberfläche 6o aus der Perforation herausgehoben wird. Dadurch
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wird der Filmabfühlhebel 5o um den Schwenkpunkt 52 herum entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht, so d^ß der Schenkel 62 des Pilmabfühlhebels 5o gegen den Ansatz 7 ο stößt und verhindert, daß der Ansatz 68 in eine der Nuten im Verriegelungsglied 42 fällt.
Während seiner Rückbewegung läuft die* Meßklinke 58 längs der Oberfläche des Filmes, der durch die Feder 3o festgehalten ist. Solange sich noch Filmanfangsteil in der Belichtungsfläche befindet, wird die Meßklinke in die nächstfolgende Perforation einfallen , nachdem sie von der Stoppstelle her eine Entfernung durchlaufen hat, die zur Ausrichtung von Ansatz 68 mit der Mittelnut b im Verriegelungsglied 42 ausreicht. Wenn die Meßklinke sich in ihre Ausfahrstellung bewegt, wo sie den Film durchsetzt, schwenkt sich der Schenkel oder Hebel 64 im Uhrzeigersinn, so daß Ansatz 68 in Nut b im Verriegelungsglied 42 fällt, wie dies in Fig. 2 und 3 dargestellt ist. Das Zusammenwirken dieses Ansatzes und der Anschlagfläche der Nut verhindert die weitere Bewegung von Meßklinke 58 und Filmtransportschlitten 32 nach rechts.
Wie man in den Figuren 2 und 3 erkennt, ist der Filmtransportschlitten 32 dabei nicht in seine ursprüngliche Stellung zurückgekehrt, und die Nut 48 ist auch nicht mit dem Ansatzteil 84 des Verschlußauslösegliedes 82 ausgerichtet, so daß es auch nicht zur Aufnahme eines Bildes niedergedrückt werden kann. Da kein Bild aufgenommen werden kann, kann auch das Nockenglied 86 nicht zur Drehung des Schenkels 64 im Uhrzeigersinn betätigt werden.
Das einzige, was daher für eine Bedienungsperson zu tun verbleibt, ist ein erneutes Ziehen am Handgriff .34, wodurch mehr vom Anfangsteil in die Aufnahmekammer hxnexntransportiert wird.
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- Io -
Wenn der erste Abschnitt des Belichtungsteils 14 des Filmstreifens Io mit der Belichtungsfläche der Kamera ausgerichtet ist, wird die Meßklinke 58 nach dem Transport des letzten Abschnitts des Anfangsteils des Films an der Belichtungsfläche vorbei bei Rückkehr aus ihrer Stoppstellung um eine solche Strecke vor dem Einfallen in eine Perforation (Fig. 4) nach rechts laufen, bis Ansatz 68 mit Nut a im Verriegelungsteil 42 ausgerichtet ist. Nunmehr wirkt die Anschlagfläche der Nut a mit dem Ansatz 68 zusammen, und verhindert, daß der Benutzer den Filmtransportschlitten 32 nach links zieht. Nunmehr befindet sich die Nut 48 im Filmtransportschlitten 32 in Ausrichtung mit dem Ansatzteil 84 des Verschlußauslösehebels 82, so daß eine Aufnahme gemacht werden kann. Wenn der Verschlußauslösehebel 82 niedergedrückt wird, so stößt Nockenfläche 86 gegen den Schenkel 74 und dreht das Stoppglied 64 im Uhrzeigersinn aus seiner ausgezogenen Stellung in die mit gestrichelten Linien dargestellte Stellung (vergleiche Fig. 4)· Durch diesen Vorgang wird der Ansatz 68 aus der Nut a herausgezogen. Die Bewegung des Verschlußauslöseglieds 82 ist dabei durch eine mit dem Schenkel 72 in Eingriff kommende Anschlagfläche 85 begrenzt. Nachdem der Verschlußauslösehebel 82 wieder losgelassen ist, bewirkt die über der Mitte liegende Feder 76 eine weitere Drehung des Stoppgliedes 64 im Uhrzeigersinn, bis sich der Schenkel 72 unterhalb und in der Bewegungsbahn des Ansatzteils 84 befindet (vergleiche Fig. 5), so daß die Bedienungsperson den Verschluß nicht mehr betätigen kann.
Die Bedienungsperson kann jetzt aber wiederum den Handgriff 34 des Filmtransportschlittens 32 nach links ziehen, wobei die Meßklinke 58 zum Zwecke des Filmtransports in die Aufnahmekammer 24 mit bewegt wird. Dieser Vorgang kann sooft wiederholt werden, bis sämtliche Abschnitte des Belichtungsteils des Films belichtet sind.
Wenn dies geschehen ist, wird beim Rücklauf des Filmtransportschlittens 32 und der Meßklinke 58 letztere in die erste Perforation im Endteil 16 des Filmstreifens Io fallen, und zwar nachdem ein Abstand gegenüber der Stoppstelle der Meßklinke durchlaufen war, der ausreicht, um den Ansatz 68 mit der Nut b im Verriegelungsteil 42 auszurichten. Wenn sich die Meßklinke 58
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in ihre den Film durchsetzende Ausfahrstellung bewegt, dreht sich Hebel 64 entgegen dem Uhrzeigersinn derart, daß Ansatz 68 in die Nut b des Verriegelungsglieds 42 fällt. Dadurch wird die Betätigung der Verschlußauslösevorrichtung unmöglich gemacht, und es kann lediglich der Film durch Bewegung des Filmtransportschlittens 32 nach links weitertransportiert werden. Durch wiederholte Betätigung des Handgriffs 34 wird der verbleibende Teil des Filmendteils abgewickelt. Am Schluß des Endteils fällt die Meßklinke beim Rücklauf von ihrer Stoppstelle in die längliche Perforation im Film. Dies tritt ein, bevor Ansatz 68 das Verriegelungsglied erreicht. Bei der weiteren Bewegung des FilmtransportSchlittens nach rechts kommt der Ansatz 68 mit einem abgeschrägten Teil des Verriegelungsglieds in Berührung und wird dadurch in seiner Bewegung derart geführt, daß der Ansatz 68 über das Verriegelungsglied 42 läuft und in dessen Nut c fällt (vergleiche Fig. 7). Jetzt kann die Verschlußauslöseeinrichtung nicht mehr betätigt werden, weil die Nut 48 nicht mit dem Ansatzteil 84 ausgerichtet ist. Ferner ist auch der Filmtransportschlitten 32 in keiner Richtung mehr bewegbar. Die Filmtransportvorrichtung ist also vollständig verriegelt. Die Bedienungsperson kann aber jetzt die Filmrolle zum Entwickeln entnehmen und kann die Kamera in der beschriebenen Weise mit einem neuen Film laden.
Es wurde hier nur ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Die Erfindung in ihrer allgemeineren Bedeutung ergibt sich jedoch insbesondere aus den Ansprüchen.
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Claims (32)

IP./-* α Patentansprüche ,.·,. -ι ψ.
1) Filmtransport- und Meßvorrichtung für einen Fotoapparat, bei welchem zum Transport eines Filmes von einer Filmversorgungskanuner - an einer Belichtungsebene vorbei - zu einer Filmaufnahmekammer ein Filmtransportglied vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß
a) für einen Film mit einem Anfangsteil, der mit ersten Meßabständen gelocht ist, die kleiner sind als ein vorbestimmter Wert, während ein Belichtungsteil des Filmes mit zweiten Meßabständen gelocht ist, die größer sind als ein vorbestimmter Wert,
b) ein Filmfühlglied (5o) vorgesehen und mit dem Filmtransportglied (32) gekuppelt ist, um so den Transport des Filmes zur Aufnahmekammer hin dann zu bewirken, wenn das Fühlglied mit einer Perforation (Lochung) in Eingriff steht und das Filmtransportglied (22) betätigt ist,
c) ein Auskuppelglied (6o) das Fimfühlglied am Ende der Filmtransportbewegung aus der Perforation auskuppelt, so daß das Filmfühlglied zur Filmversorgungskammer zurücklaufen kann,
d) und daß ferner ein Stopp- oder Sperrglied (64) das Filmtransportglied oder das Filmfühlglied lösbar verriegelt, sobald vom Fühlglied ein Filmteil abgefühlt wird, der mit Intervallen größer als der erwähnte vorbestimmte Wert perforiert ist.
2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stoppglied (64) durch ein Löseglied (74) freigebbar ist, welches durch den Verschlußauslösehebel (82) betätigbar ist, um den weiteren Filmtransport zu gestatten.
3) Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stoppglied (64) mit einem auf dem Filmfühlglied (5o) vorgesehenen Verriegelungsglied (42) zusammenwirkt.
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4) Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Doppelbelichtungssperre vorgesehen ist, welche durch das Stoppglied (64) betätigbar ist.
5) Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelbelichtungssperre ein Schenkel (74) am einen Ende des Stoppgliedes ist.
6) Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, daß das Filmfühlglied (5o) schwenkbar auf einem Filmtransportschlitten (32) gelagert ist.
7) Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Filmfühlglied (5o) durch eine Feder (54) zur Drehung in Berührung mit dem Film vorgespannt ist.
8) Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (54) zwischen dem Filmfühlglied (5o) und dem Filmtransportschlitten (32) angeordnet ist.
9) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Filmfühlglied (5o) eine Klinke (58) aufweist, die gegen die Filmoberfläche gedrückt wird.
10) Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Klinke bei (6o) abgeschrägt ist, um so das Auskuppelglied zu bilden.
11) Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Stoppglied (64) schwenkbar auf einer Basis (2o) angeordnet ist und zwei Ansätze (68) und (7o) aufweist.
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12) Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Stoppglied zwei Schenkel (72,74) aufweist.
13) Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich eine feder (76) zwischen dem Stoppglied (64) und der Basis (2o) erstreckt, um so für das Stoppglied (64) eine aktive, inaktive und eine Zwischenstellung vorzusehen.
14) Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußauslösehebel (82) mit einer im Filmtransportglied (32) vorgesehenen Nut (48) zusammenarbeitet.
15) Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verschlußauslöseglied (82) einen Ansatzteil (84) mit einer Nockenfläche (86) aufweist, welche mit dem Schenkel (74) des Stoppgliedes (64) beim Niederdrücken el·« Verschlußauslösehebels zusammenwirkt, um das Stoppglied aas seiner aktiven in seine Zwischenstellung zu bewegen.
16) Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das das Verriegelungsglied (62) Nuten (a,b,) und (c) für das Zusammenwirken mit dem Stoppglied (64) aufweist, um so die Kamera auf eine Betriebsart, d.h. Aufwickeln des Vorlaufs, Ausführung von Belichtungen, Aufwickeln des Nachlaufs, einzustellen, und um der Bedienungsperson anzuzeigen, wenn sämtlicher Film verbraucht wurde.
17) Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß· das Filmfühlglied (5o) einen Schenkel (62) besitzt, der mit dem Stoppglied (64) in Eingriff kommen kann, um dessen Eingriff mit dem Verriegelungsglied (42) zu verhindern.
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18) Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ansatz (46) am Filmtransportschlitten (32) vorgesehen ist, um das Stoppglied (64) entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen.
19) Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Filmtransportschlitten (32) und das Filmfühlglied (5o) winkelförmig ausgebildete Hebel sind, die schwenkbar an einem Ende (bei 52) miteinander verbunden sind.
20) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der abgefühlte Film ein Rollfilm ist.
21) Filmtransport- und Meßvorrichtung, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, für einen Fotoapparat, der für Aufnahme von an vorbestimmten Meßabständen perforiertem Rollfilm geeignet ist, wobei eine Filmversorgungskammer, eine Filmaufnahmekammer und eine Belichtungsebene vorgesehen ist, an welcher der Film beim Transport von der Versorgungskammer zur Aufnahmekammer vorbeigeführt wird, gekennzeichnet durch
eine in entgegengesetzten Richtungen senkrecht zur Belichtungsebene zwischen einer ausgefahrenen,den- Film an einer Perforation durchsetzenden Stellung und einer eingezogenen Stellung bewegbaren Klinke, die auch in entgegengesetzten Richtungen parallel zur Belichtungsebene und zur Filmaufnahmekammer (24) hin bzw. von dieser weg bewegbar ist;
eine Vorrichtung (54) , welche die Klinke (58) elastisch in ihre ausgefahrene Stellung drückt;
eine Vorrichtung (32) zur Bewegung der Klinke (58) in entgegengesetzten Richtungen parallel zur Belichtungsebene, und zwar über einen Abstand, der mindestens den Meßabständen entspricht;
und an der Klinke (58) ausgebildete Vorrichtungen,, um den Film boi Bewegung dor Klinke zur Aufnahmokammer hin zu transpor-
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tieren.
22) Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß eine Nockenvorrichtung vorgesehen ist, welche eine Oberfläche (60) auf der Klinke (58) aufweist, die mit der Kante des Films an der Filmperforation zusammenwirkt, um die Klinke (58) in ihre zurückgezogene Stellung dann zu bewegen, wenn sich die Klinke (58) auf die Aufnahmekammer hin bewegt.
23) Filmtransport- und Meßvorrichtung, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, für eine Kamera zur Aufnahme eines Rollfilms, der einen Anfangsteil aufweist, der mit ersten Meßabständen perforiert ist, die kleiner sind als ein vorbestimmter Wert, während ein Belichtungsteil vorgesehen ist, der mit zweiten Meßabständen perforiert ist, die größer sind als ein vorbestimmter Wert, gekennzeichnet durch eine Filmantriebsvorrichtung zur Bewegung des Films längs der Filmebene;
Abfühlmittel (5o) zum Abfühlen des Intervalls zwischen Meßperforationen des sich in der Belichtungsfläche befindlichen Films;
auf die Abfühlmittel (5o) ansprechende Sperrmittel, welche die Antriebsvorrichtung dann sperren, wenn die Abfühlvorrichtung einen Filmteil abfühlt, der mit Intervallen größer als der vorbestimmte Wert perforiert ist, und durch Freigabemittel (74), welche auf die Betätigung der Verschlußvorrichtung ansprechen, um die Sperrmittel freizugeben, bis der nächste Teil des Films an der Belichtungsfläche durch die Abfühlmittel abgefühlt wird, der mit Intervallen größer als der vorbestimmte Wert perforiert ist.
24) Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmantriebsvorrichtung
1) ein mit dem Film kuppelbares Glied aufweist, welches von einer ersten zu einer zweiten Stellung bewegbar ist, um den Film über die Filmebene hinweg zu bewegen, und. daß sie
2) einen Anschlag auf diesem Glied aufweist, welches im allge-
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meinen zur zweiten Stellung hin angeordnet ist und mit diesem Glied bewegbar ist, wobei ferner die Sperrmittel
1} ein Stoppglied aufweisen, welches zwischen einer von der Bahn des Anschlags mit Abstand angeordneten, inaktiven Stellung und einer in der Bahn des Anschlags liegenden aktiven Stellung bewegbar ist, um die Bewegung des Gliedes aus seiner ersten Stellung zu verhindern, wobei
2) Mittel zur Bewegung des Stoppgliedes in seine aktive Stellung vorgesehen sind, wenn ein Filmteil durch die Abfühlmittel an der Belichtungsfläche abgefühlt wird, der mit Intervallen größer als der vorbestimmte Wert perforiert ist.
25) Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Freigabe der Sperrmittel Nockenvorrichtungen aufweisen, welche den Verschlußmechanismus und das Stoppglied zusammenbringen, um das Stoppglied (64) aus seiner aktiven Stellung in seine inaktive Stellung bei Betätigung der Verschlußvorrichtung zu bringen.
26) Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur Sperrung der Verschlußvorrichtung vorgesehen sind, um dessen Betätigung dann zu verhindern, wenn sich das Stoppglied in seiner inaktiven Stellung befindet.
27) Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur Sperrung der Verschlußvorrichtung vorgesehen sind, um dessen Betätigung dann zu verhindern, wenn sich das mit dem Film kuppelbare Glied in einer anderen als seiner ersten Stellung befindet.
28) Filmmeßvorrichtung, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Klinke (58) , die in entgegengesetzten Richtungen senkrecht zur Belichtungsebene zwischen einer ausgefahrenen, den Film bei Eingriff mit einer Perforation durchsetzenden Stellung und einer eingezogenen Stellung auf einer Seite des Films bewegbar ist, wobei die Klinke in entgegengesetzten Richtungen
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parallel zur Belichtungsebene in Richtung auf eine Stoppstelle benachbart zur Aufηahmekammer hin und von dieser weg bewegbar ist,
wobei ferner Mittel vorgesehen sind, welche die Klinke elastisch in ihre ausgefahrene Stellung drücken, während Bewegungsmittel die Klinke zur Stoppstelle hin und von dieser weg über eine Strecke bewegen, die mindestens so groß ist wie der vorbestimmte Abstand, wobei der Film dann transportiert wird, wenn die Klinke sich in ihrer ausgefahrenen Stellung befindet und zur Stoppstelle hin bewegt wird, wobei schließlich Begrenzungsmittel vorhanden sind, welche nach Bewegung der Klinke von der Stoppstelle weg diese Bewegung auf weniger als den vorbestimmten Abstand beschränken, nachdem sich die Klinke in ihre ausgefahrene Stellung bei einem Abstand gegenüber der Stoppstelle bewegt hat, der kleiner ist als der vorbestimmte Abstand, wobei ferner auch Mittel zur Verhinderung der Betätigung der Verschlußvorrichtung bei Bewegung der Klinke in ihre ausgefahrene Stellung an einem Abstand gegenüber der Stoppstelle von weniger als dem vorbestimmten Abstand vorgesehen sind, und daß schließlich Mittel die Bewegung der Klinke in Richtung der Stoppstelle in lösbarer Weise dann verhindern, wenn die Klinke sich in ihre ausgefahrene Stellung an einem Abstand gegenüber der Stoppstelle bewegt hat, der größer ist als der vorbestimmte Abstand.
29) Vorrichtung nach Anspruch 28, gekennzeichnet durch Mittel zur Freigabe der die Klinke sperrenden Mittel bei Betätigung der Verschlußvorrichtung.
30) Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke
1) einen Hebel und 2) Mittel zur Verbindung dieses Hebels mit der Klinke aufweist, wobei der Hebel in einer ersten Richtung bewegbar ist, um die Klinke zur Stoppstelle hin zu bewegen, während seine Bewegung in eine zweite Richtung die Klinke von der Stoppstelle weg bewegt und daß ferner Mittel zur Begrenzung der Bewegung der Klinke von der Stoppstelle weg vorgesehen sind und
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1) eine Anschlagfläche am Hebel und 2) ein Stoppglied aufweisen, welches zwischen einer inaktiven, von der Bahn des Anschlags mit Abstand angeordneten Stellung und einer aktiven in der Bahn des Anschlags liegenden Stellung bewegbar ist, um die Bewegung des Hebels in der zweiten Richtung zu begrenzen, wobei schließlich 3) Mittel zur Bewegung des Stoppglieds in seine aktive Stellung vorgesehen sind, und zwar bei Bewegung der Klinke in ihre ausgefahrene Stellung an einem Abstand gegenüber der ;Stoppstelle, der geringer ist als der vorbestimmte Abstand-
31) Vorrichtung nach Anspruch 3o, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Bewegung des Stoppgliedes eine Feder aufweisen, welche das Stoppglied in seine aktive Stellung drückt und daß Anschlagmittel am Stoppglied vorgesehen sind, die mit der Klinke verbunden sind, um das Stoppglied in seiner inaktiven Stellung dann zu halten, wenn sich die Klinke in ihrer zurückgezogenen Stellung befindet.
32) Vorrichtung nach Anspruch 3o, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mittel zur Verhinderung der Bewegung der Klinke zur Stoppstelle' eine zweite Anschlagfläche an dem Hebel aufweisen, die zur Stoppstelle hinweist und mit dem Stoppglied ausgerichtet ist, wenn 1) sich das Stoppglied sich in seiner aktiven Stellung befindet, und 2) die Klinke von der Stoppstellung einen größeren Abstand als den vorbestimmten Abstand aufweist.
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