DE2247017A1 - Verfahren zum induktivitaetsabgleich eines induktiven bauelementes - Google Patents
Verfahren zum induktivitaetsabgleich eines induktiven bauelementesInfo
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Description
- erfahren zum Induktivitätsabgleich eines induktiven Bauelementes -Die Erfindung betrifft ein Verfahren zun Induktivitätsabgleich eines induktiven Bauelements mit einem insbesondere als Schalen-oder Rollenkern ausgebildeten magnetischen Kreis.
- it fortschreitender iniaturisierung der elektrischen 3auelemente wird es schwieriger und häufig unmöglich, für induktive Bauelemente mit einem insbesondere als Schalen- oder Roienkern ausgebildeten magnetischen Kreis einen hinsichtlich seines Aufwands vertretbaren Abgleich mit hinreichend großem Abstimt.mbereich und ausreichender Stabilität und Linearität zu schaffen.
- Zum Beispiel kann bei schalenförmigen oder ähnlichen Kernen mit einzuschraubendem Abgleichstift, also beim sogenannten Schraubabgleich der Abgleichbereich zu klein werden, wenn der Kern zu schwach geschert ist. Ferner kann z.3. bei Vorrichtungen mit gegeneinander zu verdrehenden Kernteilen, also beim sogenannten Drehabgleich die erforderliche Toleranz der unsymmetrischen Butzenhälften schwer zu beherrschen sein. Auch das in der Schichttechnik übliche Verfahren, durch Abtragen von Kernmaterial einen Einvveg-Abgleich, d.h. einen irreversiblen Abgleich zu erreichen, stößt bei den induktiven Bauelementen häufig auf Schwierigkeiten. Sie bestehen darin, daß man bei den üblichen Kernformen und Kerninaterialien mit großem Aufwand viel Itaterial entfernen muß, und dabei eine den Abgleich störende Erwärmung und mechanische Beeinflussung auftritt.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Induktivitätsabgleich eines induktiven Bauelements zu schaffen, dem die vorstehend aufgezeigten Nachteile nicht anhaften.
- Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung bei einem Verfahren der eingangs genannten Art vor, daß der magnetische Kreis des induktiven Bauelementes, d.h. zum Beispiel der Schalenkern oder Rollenkern teilweise aus einem Abgleichteil aus mechanisch leicht abtragbarem Werkstoff gefertigt und daß die Induktivität des Bauelementes durch teilweises Abtragen des Abgleichteils eingestellt wird.
- Die Form und Lage des Abgleichteils zum im allgemeinen aus Ferrit bestehenden Hauptteil des magnetischen Kreises, d.h.
- insbesondere des Schalen- oder Rollenkerns, wird so gewählt, daß die Entfernung von Material mit dem vorgesehenen Werkzeug, als welches vorzugsweise eine Schleifscheibe oder ein Sandstrahlgebläse dient, leicht ausführbar und hinreichend wirksan ist. Das Abgleichteil wird zweckmäßigerweise an eine magnetisch empfindliche Stelle gesetzt, um den Betrag des Abtrages und damit den Arbeits- und Materialaufwand möglichst klein zu halten.
- Das Abgleichteil, das wie vorstehend erwähnt aus einem mechanisch leicht abtragbaren Teil bestehen muß, wird vorteilhafterweise aus einem durch Kleber gebundenen eisenpulver oder Ferritpulver gefertigt und auf den Restteil des magnetischen Kreises, der beispielsweise die Form einer Schalenkernhälfte, eines kurzen Rollenkerns oder eines langen Rollenkerns mit rechteckigen Flanschen aufweisen kann, aufgeklebt.
- Falls das Abgleichteil und das Restteil des magnetischen Kreis es eine niedrigere effeÆktive Permeabilität /ue als gevmnscht ergeben, kann die Scherung durch ein magnetisch parallel zum Abgleichteil liegendes, angeklebtds Perritteil verringert werden.
- Ein Grobabgleich wird zweckmäßig vor dem Einbau des induktiven Bauelementes in die Schaltung vorgenonmen, um beim späteren Feinabgleich in der Schaltung nur noch-wenig ;material bei geringster störender Beeinflussung des Induktivitätsabgieichs abtragen zu müssen. enn der Ausgangswert der Induktivität bereits unter dem Sollwert liegt, kann durch Aufkleben eines zusätzlichen Abgleichteils wieder ein Grob- und Feinabgleich durch Abtragen ermöglicht werden.
- Das Verfahren nach der Erfindung wird nachstehend anhand der anliegenden Figuren näher erläutert.
- Darin zeigt: Fig. 1 eine Spule nach der Erfindung in teilweise geschnittener -Seitenansicht, Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Spule nach der Erfindung in teilweise geschnittener Seitenansicht, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Spule nach Fig. 2, Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Spule nach der Erfindung in teilweise geschnitten Seitenansicht, Fig. 5 eine Draufsicht auf die Spule nach Fig. 4, Fig. 6 eine Abgleichkurve.
- Die Spule nach Fig. 1 besteht aus einem Schalenkern 11, 12, 14, 15 und einer freitragenden Wicklung 16, die Anschlußelemente 13 aufweist. Die Schale aus Flanschteil 12, Butzenteil 14 und Mantelteil 15 ist vorzugsweise aus Ferrit und einstückig gefertigt. Das Flanschteil 11 ist aus mechanisch leicht abtragbarern Werkstoff gefertigt und durch eine Klebschicht 17 auf die zugekehrten Stirnflächen des Mittelbutzens 14 und des Mantels 15 aufgeklebt. Das Flanschteil 11 besteht beispielsweise aus einem durch Kleber gebundenes Bisen- oder Ferritpulver. Die Abtragung des Abgleichteils 11 und damit der Induktivitätsabgleicn erfolgt z.B. v04 oben mittels einer waagerecht arbeitenden Schleifscheibe.
- Die Fig. 6 zeigt eine Abgleichkurve einer Spule näch Fig. 1, wobei das Abgleichteil 11 einen Außendurchmesser von 6 mm und zu Beginn des Abgleichs eine Höhe von 1,15 mm, das Flanschteil 12 einen Außendurchmesser von 5,8 mm und eine Höhe von 3,3 mm und die freitragende Wicklung 30 Windungen 0,1 CuL aufweist.
- Die Spule nach Fig. 2 und 3 besitzt einen Rollenkern mit Seitenflanschen 22,25 und mit einem Mittelbutzen 26. Als Wicklung dient eine freitragende Wicklung 27 mit Anschlußelementen 23.
- Auf die in einer Ebene liegenden Nantelfltichen der Plansche 22 und 25 ist ein plättchenförmiges Abgleichteil 21 aufgebracht, z.B. durch eine Klebschicht 28 aufgeklebt. Das Abgleichteil kann durch Abschleifen oder Sandstrahlen auf den der gewnschten Induktivität entsprechenden Betrag abgetragen werden. Die Spule nach Fig. 2 und 3 zeigt den Fall, daß Kern und Abgleichteil allein eine niedrigere effektive Permeabilität /Ue als gewünscht ergeben würden. In diesem Fall wird die Scherung durch ein magnetisch parallel zum Abgleichteil liegendes angeklebtes Ferritteil 24 verringert und damit ein grober Vorabgleich durchgeführt.
- Die Spule nach Fig. 4 und 5 besitzt einen Rollenkern mit einem mit einer Wicklung 35 mit Anschlußelementen 37 bewickelten kreiszylindrischen .Iittelbutzen 34 dessen Stirnflächen rechteckförmige Flansche 32, 33 tragen. Der Rollenkern mit Jittelbutzen 34 und Flanschen 32, 33 ist insbesondere aus Ferrit gefertigt. Auf in einer Ebene liegende Mantelflächen der Flansche 32, 33 ist ein rechteck- und plättchenförmiges Abgleichteil 31 durch eine Klebschicht 36 aufgeklebt. Der Induktivitätsabgleich erfolgt durch Abtragen des Abgleichteils 31, z.B. durch Schleifen oder Sandstrahlen.
- 6 Figuren 8 Patentansprüche
Claims (8)
- P a t e n t a n s p r ü c h e erfahren zum Induktivitätsabgleich eines induktiven Bauelementes mit einem insbesondere als Schalen- oder Rollenkern ausgebildeten magnetischen Kreis, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der magnetische Kreis teilweise aus einem Abgleichteii (11 bzw. 21 bzw. 31) aus mechanisch leicht abtragbarem Werkstoff gefertigt und daß die Induktivität des bauele:nentes durch teilweises Abtragen des Abgleichteils eingestellt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Abgleichteil (11 bzw. 21 bzw.31) durch Abschleifen teilweise abgetragen wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Abgleichteil (11 bzw; 21 bzw.31) durch Sandstrahlen teilweise abgetragen wird.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Abgleichteil aus einem durch Kleber gebundenen Eisenpulver gefertigt wird.
- 5. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Abgleichteil aus einem durch Kleber gebundenen Ferritpulver gefertigt wird.
- 6. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r;c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß der magnetische Kreis aus einem Abgleichteil (11 bzw. 21 bzw. 31) und aus einem Ferritteil (12, 14, 15 bzw. 22, 26, 25 bzw. 32, 33, 34) gebildet wird.
- 7. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Abgleichteil (11 bzw. 21 bzw. 31) auf den Ferritteil aufgeklebt wird.
- 8. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß parallel zum Abgleichteil (21) ein Teil (24) zur Erhöhung der effektiven Permeabilität und zum Vorabgleichen liegt.Leerseite
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19722247017 DE2247017C3 (de) | 1972-09-25 | Verfahren zum Induktivitätsabgleich eines induktiven Bauelementes |
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| DE19722247017 DE2247017C3 (de) | 1972-09-25 | Verfahren zum Induktivitätsabgleich eines induktiven Bauelementes |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2247017A1 true DE2247017A1 (de) | 1974-03-28 |
| DE2247017B2 DE2247017B2 (de) | 1977-05-26 |
| DE2247017C3 DE2247017C3 (de) | 1978-01-12 |
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4455544A (en) * | 1981-05-19 | 1984-06-19 | Lcc.Cice-Compagnie Europeene De Composants Electroniques | Magnetic circuit and induction device including the same |
| WO1998011569A1 (de) * | 1996-09-10 | 1998-03-19 | Siemens Matsushita Components Gmbh & Co. Kg | Einrichtung zur einstellung eines definierten elektrischen potentials auf einem ferritkern eines induktiven bauelementes und/oder zur verringerung einer bedämpfung des induktiven bauelementes durch von dessen magnetfeld induzierten verlusten |
| DE102006034258A1 (de) * | 2006-07-18 | 2008-01-24 | Würth Elektronik eiSos Gmbh & Co. KG | Spulenanordnung |
Cited By (4)
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| WO1998011569A1 (de) * | 1996-09-10 | 1998-03-19 | Siemens Matsushita Components Gmbh & Co. Kg | Einrichtung zur einstellung eines definierten elektrischen potentials auf einem ferritkern eines induktiven bauelementes und/oder zur verringerung einer bedämpfung des induktiven bauelementes durch von dessen magnetfeld induzierten verlusten |
| US6746785B1 (en) | 1996-09-10 | 2004-06-08 | Siemens Aktiengesellschaft | Device for setting a defined electric potential on a ferrite core of an inductive component and/or for reducing damping of the inductive component by losses induced by its magnetic field |
| DE102006034258A1 (de) * | 2006-07-18 | 2008-01-24 | Würth Elektronik eiSos Gmbh & Co. KG | Spulenanordnung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2247017B2 (de) | 1977-05-26 |
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