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DE563196C - Flachspule, insbesondere fuer Hochfrequenzzwecke - Google Patents

Flachspule, insbesondere fuer Hochfrequenzzwecke

Info

Publication number
DE563196C
DE563196C DE1930563196D DE563196DD DE563196C DE 563196 C DE563196 C DE 563196C DE 1930563196 D DE1930563196 D DE 1930563196D DE 563196D D DE563196D D DE 563196DD DE 563196 C DE563196 C DE 563196C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
coil
base
flange
flat coil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930563196D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEORG SEIBT AKT GES DR
Original Assignee
GEORG SEIBT AKT GES DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEORG SEIBT AKT GES DR filed Critical GEORG SEIBT AKT GES DR
Application granted granted Critical
Publication of DE563196C publication Critical patent/DE563196C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F17/00Fixed inductances of the signal type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Coil Winding Methods And Apparatuses (AREA)

Description

  • Flachspule, insbesondere für Hochfrequenzzwecke Die Erfindung bezieht sich auf eine Flachdrahtspule, wie sie in erster Linie in Verbindung mit Radioempfangsgeräten Verwendung findet. Ihre Vorteile liegen hauptsächlich in der Vereinfachung und Verbilligung ihrer Herstellung sowie in ihrem geringen Gewicht und Raumbedarf.
  • Es ist beispielsweise bekannt, Flachdrahtspulen in der Weise zu bauen, daß man den Draht auf eine Lehre, bestehend etwa aus einem durch zwei Scheiben flankierten Ring, aufwickelt und diese Lehre nach dem Aufwickeln wieder entfernt, wobei der Wicklungskörper durch Lack, Wachs o. dgl. freitragend gestaltet wird. Derartige Spulen sind aber nicht stabil genug; sie werden beim Transport oder bei der Benutzung leicht beschädigt oder eingedrückt, ändern dadurch ihre Selbstinduktion oder werden überhaupt unbrauchbar.
  • Der Grundgedanke der Erfindung besteht daher darin, die Spule so zu gestalten, daß im fertigen,Zustande ihre Wicklung mit einer Seite an einer Unterlage befestigt ist, deren Ebene senkrecht zur Spulenachse liegt. Im einzelnen ist diese Unterlage derart ausgebildet, daß sie eine kreisförmige Öffnung besitzt, deren Rand umgebördelt ist und somit quer zur Fläche der Unterlage steht. An diesen Flansch liegt der innere Rand der Wicklung an, während die eine Seite von ihr an der Unterlage anliegt. Die Höhe des umbördelten Randes entspricht im wesentlichen der Höhe der Wicklung. Als Material für die Unterlage wählt man am besten einen leichten und billigen Isolierstoff; in erster Linie kommt Pappe in Frage, jedoch auch Pertinax, Hartgummi oder ähnliche wohlfeile Isolierstoffe sind hierfür geeignet. Die Dicke der Unterlage wählt man zweckmäßig je nach der Größe der Wicklung, etwa in der -Größe 0,5 bis 3 mm. Selbstverständlich können für ausgesprochen große - Spulen (z. B. Drosseln) auch stärkere Unterlagen gewählt werden.
  • Der Vorteil der neuen Spulenform macht sich hauptsächlich in deren einfacher und rascher Herstellung geltend. Die Unterlage wird hierbei mit ihrer kreisförmigen Öffnung auf einen Dorn gesteckt, auf welchem außerdem noch eine einfache Hilfsplatte angeordnet wird, die parallel zur Unterlage steht, und zwar auf der Seite des umgebördelten Randes von deren Öffnung. Die Hilfsplatte liegt dabei auf den äußeren Rändern des Flansches auf, so daß dieser Flansch gleichzeitig als Distanzstück dient, derart, daß zwischen der Hilfsplatte und der Unterlage ein gewisser Raum verbleibt, der dann beim Aufwickeln mit der Spulenwicklung gefüllt wird.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Äbb. ia und ib zeigen die fertige Spule in Draufsicht bzw. Querschnitt. Mit zt ist die Unterlage aus Pappe o. dgl. bezeichnet. Sie besitzt zweckmäßig eiförmige Form, wobei die angesetzte Spitze a zum Montieren und Befestigen der Spule dient. Sie kann zu diesem Zwecke beispielsweise mit einer Öffnung b versehen sein, durch welche dann etwa eine (nicht gezeichnete) Achse durchgesteckt werden kann. Der kreisförmige Teil der Unterlage u besitzt zweckmäßig etwas größeren Durchmesser als die Wicklung selbst. Letztere ist durch w dargestellt. Der innere Rand der Wicklung w liegt dabei an dem Flansch f an, der durch Umbördeln des Randes einer Öffnung ö in der Unterlage gebildet wird. Die Wicklung ist damit zunächst in der Ebene parallel zur Unterlage unverrückbar gelagert. Zur sonstigen Halterung und Befestigung der Wicklung ist diese zweckmäßig mit einem Lack oder Leim getränkt oder bestrichen, wobei diese Lackschicht -auch mit auf die überragenden Teile der Unterlage übergreift. Man erhält dann eine gute Verbindung zwischen Wicklung und Unterlage, die sich bei gewöhnlicher Beanspruchung nicht lösen kann.
  • Abb. 2 zeigt im Beispiel, in welcher Weise die Herstellung der neuen Spule erfolgt. Die Unterlage u ist mit ihrer Öffnung auf einen drehbaren Dorn d gezogen. Vor dem Flansch der Unterlage befindet sich eine Hilfsplatte k, die nach Maßgabe der Höhe des Flansches f zwischen sich und der Unterlage u einen etwa einen oder mehrere Millimeter breiten Abstand frei läßt, welcher dann beim Wickeln durch .die Wicklung w ausgefüllt wird. Die Hilfsplatte wird dabei entweder ebenfalls mit einer Öffnung versehen, durch die der Dorn gesteckt wird, oder sie wird, wie es die Abbildung zeigt, mittels einer Schraube m gegen den Dorn gedrückt. Zu diesem Zwecke befindet sich zwischen der Hilfsplatte a und einer weiteren Platte v, auf welcher die Unterlage u aufliegt, ein Ring t, dessen Durchmesser gleich dem inneren Durchmesser der Öffnung ö der Unterlage ist. Die Höhe dieses Ringes t entspricht der Höhe des Flansches f. Es wird dann zunächst die Unterlage u gegen das Stück v gedrückt und ihre Öffnung ö durch den Ring t ausgefüllt. Der Ring t wird auf ein Verlängerungsstück des Dornes d aufgesetzt, so daß eine Zentrierung stattfindet; darauf wird die Hilfsplatte h aufgesetzt und mittels der Schraube m, welche durch a und ö hindurch in den Dorn d reicht, angedrückt. Darauf kann das Aufwickeln und Durchdrehen des Dornes d erfolgen, wobei lediglich dafür gesorgt werden muß, daß der für die Wicklung w bestimmte Draht entsprechend geführt wird. Selbstverständlich kann das Wickeln wild erfolgen.
  • Je -nach den gegebenen Verhältnissen kann man nach dem Wickeln das Lackieren bzw. Leimen der Wicklung vor dem Abnehmen der Hilfsplatte vornehmen. Bei Spulen mittlerer und kleiner Dimensionen kann man auch zuerst die Hilfsplatte abnehmen und dann die einseitig freiliegende Wicklung mit Lack oder Leim bestreichen.
  • Die beiden Enden der Wicklung werden zweckmäßig durch einen in Abb. ia dargestellten Schlitz s herausgeführt und mit Lötösen il und 12 verbunden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE-. i. Flachspule, insbesondere für Hochfrequenzzwecke, deren Wicklung unter Benutzung eines Lackes oder Klebestoffes auf einem Spulenkörper aufgewickelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß deZ aus Pappe oder einem -ähnlich formbaren Isolierstoff bestehende Spulenkörper durch Umbördeln des Kernlochrandes als flanschartiger einseitiger Spulenträger ausgebildet ist.
  2. 2. Flachspule nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Rand der Wicklung an dein durch Umbördeln des Kernlochrandes gebildeten Flansch anliegt.
  3. 3. Flachspule nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungen der Spule nicht nur unter sich, sondern auch mit der Unterlage durch einen Lack oder Klebestoff verbunden bzw. versteift sind. q..
  4. Verfahren zur Herstellung von Spulen nach Anspruch i oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage -mit ihrer Öffnung auf eine Achse geschoben und vor ihr, bis zu dem umgebördelten Rande der Öffnung reichend, in an sich bekannter Weise eine ihr parallele Hilfsplatte angeordnet wird, die zwischen sich und der Unterlage einen durch die Höhe des Flansches bestimmten Wickelraum bildet.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Lackieren bzw. Verleimen der Wicklung nach Entfernen der Hilfsplatte erfolgt.
DE1930563196D 1930-06-26 1930-06-26 Flachspule, insbesondere fuer Hochfrequenzzwecke Expired DE563196C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE563196T 1930-06-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE563196C true DE563196C (de) 1932-11-05

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ID=6566683

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930563196D Expired DE563196C (de) 1930-06-26 1930-06-26 Flachspule, insbesondere fuer Hochfrequenzzwecke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE563196C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2864064A (en) * 1956-07-30 1958-12-09 Gen Electric Coil mount
DE3730998A1 (de) * 1987-09-16 1989-03-30 Hoesch Stahl Ag Verfahren zum herstellen und pruefen einer elektrischen spule

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2864064A (en) * 1956-07-30 1958-12-09 Gen Electric Coil mount
DE3730998A1 (de) * 1987-09-16 1989-03-30 Hoesch Stahl Ag Verfahren zum herstellen und pruefen einer elektrischen spule

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