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DE389944C - Streckenbagger zum Abbau von Kohlen - Google Patents

Streckenbagger zum Abbau von Kohlen

Info

Publication number
DE389944C
DE389944C DEK85034D DEK0085034D DE389944C DE 389944 C DE389944 C DE 389944C DE K85034 D DEK85034 D DE K85034D DE K0085034 D DEK0085034 D DE K0085034D DE 389944 C DE389944 C DE 389944C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belts
excavator
section
cups
coal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK85034D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK85034D priority Critical patent/DE389944C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE389944C publication Critical patent/DE389944C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2814/00Indexing codes relating to loading or unloading articles or bulk materials
    • B65G2814/03Loading or unloading means
    • B65G2814/0301General arrangements
    • B65G2814/0326General arrangements for moving bulk material upwards or horizontally
    • B65G2814/0328Picking-up means
    • B65G2814/0331Belt or chain conveyors
    • B65G2814/0332Bucket conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Streckenbagger zum maschinellen Abbau von Kohlenflözen.
Bisher wird dieser Arbeitsvorgang durch -Menschenkraft ausgeführt. Verschiedentlich ist es auch erforderlich, zu festes Gestein anzubohren und letzteres durch in die Bohrlöcher eingeführte und zur Explosion gebrachte Sprengmittel »taub« zu schlagen; aber
ίο auch in diesem Falle muß das Sammeln und Wegschaffen der abgelösten Kohle von Mensehen erfolgen. Die Kohle muß also zuerst \ om Häuer mittels Hacke gewonnen und dann in die Förderwagen (Hunde) geschafft und fortgebracht werden.
Die λ"euerung bezieht sich auf einen Bagger, dem die Arbeit zufällt, die abzubauende Kohle vom Gestein abzutrennen, hochzuheben und nach rückwärts zu bringen und gleich in die folgenden Hunde zu verladen. Die Vorrichtung ist so ausgebildet, daß sie den trapezförmigen Querschnitt einer Strecke vollständig ausarbeitet, so daß ein Nacharbeiten durch Menschenhand nicht erforderlich ist. Zu diesem Zwecke dienen endlose Bänder, die mit eigenartig gestalteten Bechern besetzt sind. Die Bänder mit den Bechern erhalten eine dem Streckenquerschnitt (Trapezform) entsprechende Laufbahn (schräge Stellung der die Seitenwände bestreichenden Bagger). Das
dk' Führungstrommeln für die Förderbänder aufnehmende Traggerüst ist mittels walzenförmiger Räder mit breiter Lauffläche fortbewegbar und über diese Räder läuft wieder ein Band, das mit Sperrhaken besetzt ist, die sich gegen die Streckensohle stemmen und ein Zurückweichen des Baggers während des Arbeitsvorganges verhindern.
Die walzenförmigen Räder erhalten an to ihrem Umfang Rillen, die sich dein Abstand und Profil der Grubenschienen anpassen, so daß der Bagger nach Fertigstellung der Strecke auf den für die Förderwagen nachgelegten Schienen zurückgeführt werden kann. Ein auf dem Gerüst aufmontierter Elektromotor besorgt die Fortbewegung des Baggers sowie den Antrieb der übrigen in Betracht kommenden Teile.
Die Zeichnung gibt eine beispielsweise Ausführungsform des neuen Streckenbaggers in schematischer Darstellung:
Abb. ι im Längsschnitt,
Abb. 2 in Vorderansicht.
Ein Eisentraggerüst α nimmt die Laufrollen 11 für die Bänder h, b1 auf. In dem Ausführungsbeispiel sind drei solche gewählt: in der Mitte sowie zu beiden Seiten je eines. Während ersteres (?>r) lotrecht gegenüber der abzubauenden Schicht steht und nach beiden Seiten verschiebbar ist, sind die beiden seitlichen Bänder b nach oben zu gegeneinander geneigt. Diese Seitenbagger dienen zum Ausarbeiten der Strecke und behalten ihre Lage. Zur Verschiebung fies mittleren Bandes b1 und seines Rahmens g mit den zugehörigen Trommeln / nach beiden Seiten in wagerechter Richtung dienen Spindeln d, welche mit Muttergewinden in Eingriff stehen, die an den die Trommeln der seitlichen Bänder tragenden Rahmen c angebracht sind. Die Drehung der Spindeln d geschieht von passender Stelle aus durch ein Handrad e unter Einschaltung von Treibstangen, Ketten /' o. dgl.
Durch den nach beendigtem Abbau erfolgenden Holzausbau wird die Stellenhöhe verringert. Um deshalb das Band bl spannen, hingegen beim Rückfahren des Baggers die Höhe desselben vermindern zu können, sind die Lagerzapfen Ii der Trommeln des mittleren Bandes in Doppelhebelu k gelagert, die im Rahmen g um f schwingbar sind, und deren anderes Ende sich in einer am Traggerüst angebrachten Kulisse / führt. Die Spannung des Bandes b1 wird durch Schrauben m geregelt. Die auf den mittleren Bändern b* angeordneten Becher η erhalten die Form eines stumpfwinkligen Dreieckes. Dadurch erhält der Becher beim seitlichen A'erschieben in beiden Richtungen eine größere Angriffsfläche; außerdem wird der Druck nach der Mitte der Trommel übertragen.
Die Form der Seitenbecher ist: dagegen ein spitzwinkliges Dreieck, damit die Becher in den Streckenfirsten nur nach innen abgeschrägte Schlitze oder Rinnen ausarbeiten. Die Trommeln 11, über welche die Bänder /', b1 führen, sind nicht zylindrisch, sondern sechskantig. Sie besitzen Flächen, die in ihrer Breite derjenigen der hinteren Becherwand entsprechen. Treffen also die Becher gegen die Trommeln, so kommen jedesmal die Rückwände der Becher entsprechend gegen die Flächen der Trommeln. Durch eine derartige Gestaltung des Trommelquerschnittes wird ein Gleiten der Bänder vermieden.
Die Schrägstellung der seitlich geführten Bänder bedingt einen anderen Antrieb als derjenige des mittleren Bandes. Es dienen hierzu Kettenantriebe 0, die ähnlich der Zugkette eines Differentialflaschenanzuges arbeiten, wobei Leitrollen die Kette 0 hinter der Antriebswelle seitlich ablenken, so daß ein senkrechter Auftrieb zur schräg liegenden Trommelachse erfolgt.
Zur Fortbewegung des Traggerüstes mit seiner ganzen Einrichtung dienen mit Spreizhaken ρ besetzte Bänder q, die über Laufrollen oder walzenförmige Räder r geführt sind. Letztere sind breit gehalten und sind mit Rillen λ versehen, in welche sich beim Rückwärtsführen der Vorrichtung die mittlerweile herangeführten Eisenbahnschienen einlegen, so daß die Rollen nicht mehr mit ihrem äußeren Umfang am Boden, sondern mit dem kleineren durch die Rillen gebildeten Umfang auf den Schienen laufen.
Die in gewissen Zeitabständen erforderliche Fortbewegung des Baggers erfolgt mittels einer Schneckenradübersetzung11, indem ein Schneckenrad τ auf der Achse des großen ion Laufrades sitzt, während die Schnecke iv mittels eines Handrades " in Drehung versetzt wird.
Auf der hinteren Seite des Streckenbaggers sind vor den Umlenktrommeln / Auffangvorrichtungen ν für die aus den Bechern ausfallenden Kohlen so angeordnet, daß diese durch die schiefen Ebenen der Auffangvorrichtungen unmittelbar in die darunter befindlichen, auf den bereits herangeführten Gleisen stehenden Hunde entleert werden.
Die ganze Aorrichtung kann bequem von zwei Mann bedient werden; das Aufschaufeln der abgetrennten Kohle durch Menschenkraft wird vermieden und von der Maschine selbsttätig besorgt.
Der Arbeitsgang der Vorrichtung ist folgender:
Nachdem der Bagger am Verwendungsort aufgestellt ist, wird der Antriebsmotor eingeschaltet, wodurch die Bänder mit den daran befindlichen Bechern in Umlauf kommen. Das
S89944
mittlere Band b1 wird in eine seiner äußersten seitlichen Stellungen frechts oder links) gebracht.
Dann werden durch Handrad s die walzenfcrmigen Räder r und somit die Bänder q mit den Spreizhaken in Umdrehung gebracht, wodurch sich der Streckenbagger vorwärts bewegt. Dadurch werden hinter den sich seitlich in die Streckenbrust einarbeitenden
ίο Bechern b die Becher η an die Streckenbrust ' herangebracht und greifen in diese ein, wo- ; durch der Größe und Form der Becher entsprechende Rinnen entstehen. Haben selbige eine genügende Tiefe erlangt, dann wird der Vorschub eingestellt und durch Drehen des Handrades e und mittels der mit diesen in Verbindung stehenden Triebstange f und des Schneckenantriebes die Spindeln d, d, m in Umdrehung versetzt, was ein seitliches Ver- ; schieben des Rahmens g und des auf diesem laufenden Bandes b1 zur Folge hat.
Ist nun der Stollen in der vollen Breite bearbeitet worden, dann wird durch Umsteuern der arbeitenden Teile die Arbeit in entgegengesetzter Richtung wiederholt. Es arbeiten also bei dem Vorschub des ganzen Baggers alle Bänder gleichzeitig zusammen; ist der Vorschub beendet und soll durch das mittlere Band b1 der mittlere Teil des Stollens ausgebaggert werden, dann arbeitet nur dieses Band, während die Seitenbänder b, b leer laufen.
Eine \erstellbarkeit ist nur für den mittleren Bagger ausführbar; die seitlichen Bagger lassen eine solche mit Rücksicht auf den nach der Kohlenabtrennung vorzunehmenden Holzeinbau nicht zu. Letzterer besteht bekanntlich aus den an den Seitenwandungen des Stollens sich anlehnenden Türstöcken und den auf letzteren aufliegenden Kappen. Die infolge der unebenen Stollenwände und den gerade verlaufenden Türstöcken und Kappen sich ergebenden ungleichen Zwischenräume werden mit sogenannten Schwarten, das sind die in der Holzschneidemaschine beim Schneiden von Baumstämmen zu Balken verbleibenden Rückstände, ausgefüllt.
Eine Verstellung der Seitenbagger würde bedingen, daß diese zusammenklappbar eingerichtet wären, um unter den Kappen hindurchgebracht werden zu können, ebenso müßte eine seitliche Verschiebung möglich sein, um den Bagger an den Türstöcken vorbeiführen zu können.
Eine solche Einrichtung würde nur die Stabilität des Traggerüstes schädigen, und es ist, weil nicht unbedingt erforderlich, hiervon Abstand genommen und eine Verstellbarkeit des mittleren Baggers beabsichtigt worden.
Ein Zurückschaffen des Streckenbaggers geschieht erst nach Fertigstellung einer Strecke; es müssen dabei die Seitenbagger abmontiert werden, was infolge der Bauart des Traggerüstes ohne Schwierigkeit vorgenommen werden kann.
Ohne den Erfindungsgedanken zu beeinträchtigen, können im besonderen Falle die Seitenbagger dennoch verstellbar eingerichtet

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Streckenbagger zum Abbau von Kohlen, gekennzeichnet durch seitliche, dem Streckenquerschnitt entsprechend schräg gestellte Becherbänder und durch ein hinter den seitlichen arbeitendes mittleres Becherband, das bei Vorschub des Fahrgestelles nach vorn schneidet, zwischen den einzelnen Vorrückungen aber während Leerlaufes der seitlichen Becherbänder quer verschoben. wird und dabei die eingeschnittene Schicht der Streckenbrust, seitlich schneidend, ablöst. Alle drei Becherbänder fördern die Kohle nach hinten, z. B. in bereitgestellte Hunde.
2. Streckenbagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkanten der seitlichen Becher spitzwinklig nach innen verlaufen und die mittleren Becher dachförmig gestaltet sind.
3. Streckenbagger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggerüst (α) in Einzelteilen so verstellbar ist, daß ein Anspannen oder Nachlassen der die Becher («) tragenden Bänder (b, b1) o. dgl. und ein Zusammenklappen der diese tragenden Gerüstteile möglich ist, um den Bagger nach erfolgtem Holzeinbau entfernen zu können.
4. Streckenbagger nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Fortbewegen und Festhalten der Vorrichtung über walzenförmige Laufräder (r) geführte Bänder (q) mit Widerstandshaken (p) dienen, wobei die Vorwärtsbewegung durch ein Schneckengetriebe (V)
o. dgl. erfolgt.
5. Streckenbagger nach Anspruch 1, 2,
3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die walzenförmigen Laufräder (r) Rillen (s) erhalten, die dem Profil der Gleise entsprechend gestaltet sind und deren Abstand besitzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK85034D 1923-02-27 1923-02-27 Streckenbagger zum Abbau von Kohlen Expired DE389944C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK85034D DE389944C (de) 1923-02-27 1923-02-27 Streckenbagger zum Abbau von Kohlen

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DEK85034D DE389944C (de) 1923-02-27 1923-02-27 Streckenbagger zum Abbau von Kohlen

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DE389944C true DE389944C (de) 1924-02-09

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ID=7235252

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DEK85034D Expired DE389944C (de) 1923-02-27 1923-02-27 Streckenbagger zum Abbau von Kohlen

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