DE2246052A1 - Verfahren zum herstellen einer buerstenkonstruktion fuer eine kleine elektrodynamische maschine - Google Patents
Verfahren zum herstellen einer buerstenkonstruktion fuer eine kleine elektrodynamische maschineInfo
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Description
DIfI.-log- fr
. Philips' Gloeilcmpenfabngte©
Akte Na PHI= 5774
Akte Na PHI= 5774
Anmeldu«avoäi 18« Sept, 1972
"Verfahren zum Herstellen einer Bürstenkonstruktion für eine kleine
elektrodynamische Ilaschine".
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfa.hren zum Herstellen
einer Bürstenkonstruktion für eine kleine elektrodynamische I.c.schine, die mit einem flachen Kommutator versehen ist und wobei
die Bürstenkonstruktion einen Bürstenträger und eine Anzahl darauf
elektrisch gegeneinander isoliert angeordneter und' aus platten-'
förmigem Metall hergestellter Bürsten umfasst, die je ein oder mehrere Bürsfenelemeniie in Form metallener Blattfedern aufxveisen^.,
deren'freie Enden'mit dem Kommutator zusammenarbeiten-, ■ ■
Es ist bei der Herstellung von Bürstenkonstruktionen der obengenannten Art üblich, die Bürsten an dazu bestimmten metallenen
Bef es bi^-ungsütellen des Bürstenträgers anzuordnen. Es ist dabei vcn
jröfjater Bedeutung, dass dafür gesorgt wird, dass die Bürsten
gegenüberäinander und auch gegenüber dem Träger selbst und folglich
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auch gßgenübor de:n IToinr.ut;1 tor der Maschine genau ausgerichtet
v/erden. Bei einer ungenügend genauen Ausrichtung besteht nämlich nich nur die Möglichkeit, dass es Probleme mechanischer Art gibt,
wie z.B. das Anlauf der Bürsten an Teilen des Kommutators, die nicht für !Commutation dienen und einen Bürstendruck ausserhalb der
dafür bestehenden engen Toleranzen, sondern auch Probleme elektrischer Art, v/eil der Komnutationsaugenblick mit der Ausrichtung
der Bürsten gegenüber dem Kommutator zusammenhängt. Schwankungen
des Kommutierungsmomentea führen au Aenderungen im Ausmass an Funkenbildung,
die zwischen den Bürsten und dem Kommutator auftritt.
Ea uar deswegen bisher notwendig, jede Bürste sinzel;;
genau auszurichten. Dies ist bei ^erienherstallun.. und insbesondere
bei Massenerr.ougung eine unarvünschte, denn arbeitsintensive und
deswegen knstens teiger.-jndo ilondlur.g. In der rraxis stellt es sich
übrigens heraus, dass es fass ::nn:öglich ist, einen verhältnisnässig
grosaen Ausschus.;prozer. tsatz su vermeiden, wenn man wenigstens hohe
viualitätsanforderungen an die Ilaschinen stellt, insbesondere in
bezug auf Lebensdauer und regelcässigen Lauf. Diese letzten zwei
i^uali ta fcsanf orderunge.i sind für kleine Gleichstrommotoren zum Gebrauch
in tragbaren magnetischen Aufzeichnungsanlagen von Bedeutung.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile des bekanntjn
Verfahrens auszuschalten und wird dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren die nachfolgenden I'hasen in der Herstellung der Bürstenkonstruktion
umfasst:
1) die Herstellung einesyfilattenförnigen metallenen 3wischenerzeug- niuse,
das aus den Bürsten, die in einer Beziehung zueinanderstehen, die der Beziehung ontspricht, die sie später in der
fortigen Ilaschine einnehmen v/erden, sowie axzs Verbindungs toi! m
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Versteht ι welche die Bürsten miteinander vorbinden.
2) Die feste Vereinigung der; genannten Zwi^chenorzeugnisses mit dem
Bürstenträger und
3) Des Unterbrechen der Verbindungen zwischen den Bürsten indem die
obengenannten Verbindungsteile durchgeschnitten und/oder völlig
oder teilweise entfernt werden..
Dps -.lattenförr.ige Swirjchenerzeugnis lässt sich nit den
üblichen Herstellungsverfahren, wie Aetzen oder stanzen aus Metallblech,
herstellen, weil dadurch eine ausreichend genaue Ausrichtung der Dürsten gegenübereinander gewährleistet wird. Bei der Herstellung
des Zwischenerzeugnisses durch Stanzen wird die Genauigkeit
der genannten Ausrichtung beispielsweise praktisch völlig durch dos
Stanzwerkzeug bestinnt. Gtnnzwerkzeuge lassen sich zu diesen Zweck
mit weitgehend ausreichender Genauigkeit herstellen. Ausserdem haftet
einer derartigen Bearbeitung eine kleine itreuung in den Abmessungen
des Erzeugnisses an. Da das Zwir.chenerzeugnis als Ganzes existiert
auch nachdem es solide in oder auf dem Bürstenträger angeordnet ist,
wird die ausgezeichnete Ausrichtung untereinander beibehalten, auch
nachdem die Bürsten durch Unterbrechen der sie ursprünglich verbindenden
Teile den Zwischenerzeugnisses voneinander getrennt sind.
Eine Ausführungsform des erf indungsgeniässen Verfahrens
wird dadurch gekennzeichnet, dasr· die genannte zweite l'hase der Herstellung dur Bürstenkon:;triiktion umfasst ι das Ueberbringen des
Zwicchenerzeugnisses in eine G^ritzgui-sfoni um1 die Herstellung des
iürr;teiitr,"gor!3 und ö;<u gleichzeitige Einbetten dos Zwischenerzeugni.'srj'.'::
d.-irin, und zwnr df durch, urin; in die Form der thermoplastische
/ι ι·, tot'ii'f injizinrt v/ird.
Zur liocjitiJii isi'.T'in,·; dec lc· Iztgenunntcu Verfahr· ηκ iat eine
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nachfolgende Ausführungsform von Bedeutung, die dadurch gekennzeichnet
wird, dass das Zwischenerzeugnis in der ersten Phase des Verfahrens
aus bandförmigem Ausgangsmaterial hergestellt wird, und die
einzelnen Zwiachenerzeugnisse durch Teile des Auegangematerials
miteinander verbunden bleiben, so dass ein Band miteinander verbundener Zwiechenerzeugnisse entsteht, dass danach dieses Band von
Zwiachenerzeugniasen einer Spritzgussmaschine, zum Durchführen der
zweiten Phase des Verfahrens zugeführt wird, so dass ein Band miteinander verbundener Bürstenträger entsteht, mit den darin eingebetteten
Zwischenerzeugnisaen und dieses Band danach einer Werkzeug-Btrasse
zugeführt wird, in der Werkzeuge vorhanden sind zum Durchführen der dritten Phase des Verfahrens und dass danach die Bürstenkonstruktionen
aus dem Band durch Unterbrechung der Verbindungen voneinander getrennt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeiohnungen
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt in etwa siebenfacher Vergrösserung
eines leiohBtromkämmutatormotors zum (lebrauch in einem batteriegespeisten
Tonbandgerät, welcher Motor einen flachen Kommutator aufweist, der mit einer eine Anzahl Blattfedern umfassenden nach der
Erfindung hergestellten Bürstenkonstruktion zusammenarbeitet,
Fig. 2 eine Ansicht des an der Kommutatorseite befindlichen axialen Endes des Motors naoh Fig. 1 bei abgenommenem Lagerdeckel,
Fig. 3 ein plattenförmiges metallenes Zwischenerzeugnis
in siebenfacher Vergrösserung, welches Erzeugnis bei der Herstellung
der im Motor nach den Fig. 1 und 2 verwendeten Bürstenkonstruktion verwendet wird,
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Fig. 4 das Zwischenerzeugnis nach Fig. 3 in demselben
Masstab, nun aber nachdem es durch Uingiassung mit Kunststoff in
einem aus Kunststoff bestehenden Bürstenträger verankert ist,
Fig. 5 eine schematische Darstellung der Mechanisierung
der Herstellung der im Motor naoh Fig. 1 und 2 verwendeten Bürstenkonstruktion.
Der durch j_ in Fig. 1 bezeichnete Motor umfasst ein
rohrfo'rmiges metallenes Gehäuse 2 mit auf beiden Seiten desselben
angeordneten metallenen Lagerdeokeln 3 und 4» in denen sich die aus
Sinterbronze hergestellten Gleitlager 5 und 6 befinden. Auf der
Welle 7 des Motors befindet sioh ein Spulenträger j}, der aus einem
Spulenkörper 9 und einem Spulenkörperdeckel 10 besteht, sowie eine
Riemenscheibe 11, die dazu dient, über die in der Zeichnung nicht dargestellte Pese die Haspel eines kleinen tragbaren Bandaufnahmegerätes
anzutreiben. Auf dem Spulenträger J3 ist eine blookförmige
Spule 12 angeordnet, d.h. eine Spule, deren Wicklungen gleiohmässig
über die Mantelfläche verteilt sind, und deren über die Mantelfläche verlaufende Drähte sich praktisch parallel zur Motorwelle 7 erstrecken,
und an den axialen Enden der Spule etwa diametral nach der anderen Seite diesen Abstand zu überqueren. Innerhalb des Spulenträgers
J3 befindet sich ein ringförmiger diametral magnetisierter
Dauermagnet 13 mit einem aus thermoplastischem Kunststoff hergestellten
eingespritzten Kern 14· Der Kern 14 ist auf einem rohrü
formigen, die Welle 7 konzentrisch umgebenden Vorsprung 15 des Lager"deckeis 3 angeordnet. Im Lagerdeckel 4 ist ein Bürstenträger 16 befestigt, in dem sioh die Bürsten 17 befinden, die mit dem auf der Welle 7 angeordneten Kommutator 18 zusammenarbeiten. Es betriffi in diesem Fall einen flaohen Kommutator, der aus einem aus
formigen, die Welle 7 konzentrisch umgebenden Vorsprung 15 des Lager"deckeis 3 angeordnet. Im Lagerdeckel 4 ist ein Bürstenträger 16 befestigt, in dem sioh die Bürsten 17 befinden, die mit dem auf der Welle 7 angeordneten Kommutator 18 zusammenarbeiten. Es betriffi in diesem Fall einen flaohen Kommutator, der aus einem aus
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Kunststoff bestehenden Trägerkörper 19 besteht, der eine Anaahl
metallener Kommutatorlamellen 20 trägt. Zwisohen dem Spulenkörper
9 und dem Kern 14 des Bauermagneten 13 und auoh zwisohen de*Lager 6
und der Scheibe 11 sind aus Nylon hergestellte Ringe 21 au*,Auf- ■
nehmen etwaiger auf die Welle 7 einwirkender axialer Belaa^tyßgen
angeordnet.
Wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich, umfasst Jede der
Bürsten 17 zwei Bürstenelemente in Form metallener Blattfedern 22, Mit den löffeiförmig gebogenen freien Enden 25 arbeiten die Blattfedern 22 mit dem Kommutator JJi zusammen. Bio Bunten 17 Bind gegeneinander isoliert im Bürstenträger 16 angeordnet und sind trtiter
über Lappen 24 mit den Kupferkernen 25 zweier Brüllte 26 elektrisch
leitend verbunden, welche Brähte durch Oeffnungen 27 in «inta
nockenförmigen Vorsprung 28 dee Burstenträgere 16 liegen. 01· Herstellung der in der Fig. 1 und 2 dargestellten Büratenkonityttktion
wird an Hand der Fig. 3 und 4 und 5 näher erläutert.
Bas Zwisohenerzeugnis 2£ naoh Fig. 3 ist das Resultat
der ersten Phase der Herstellung der Bürstenkonstruktion, die im
Motor naoh den Fig. 1 und 2 verwendet wird« Im Zwischenerzeugnis 2%
lassen sioh die einzelnen Bürsten 17 bereite deutlich spüren* Sie befinden sich bereits in derselben Lage zueinander wie die· auoh in
Fig. 2 deutlich dargestellt wird. Die sohraffierten Teil· 50 betreffen Verbindungsteile, die in einer splteren Heretellunftphas·
entfernt werden.
Fig. 4 zeigt das Resultat der zweiten Herstellungephase
der ZwiBohenkonstruktion. Bas Zwisoheneraeugnia 2_2 ist nun mit dem
Borstenträger 16 fest vereint. BIe solide Vereinigung ist in dem in
Fig. 4 dargestellten Fall duroh Umepritzung des Zwisohenerieugnieses
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29 mit thermoplastisohem Kunststoff erhalten worden. Zur Erhaltung
einer soliden Verankerung des Zwischenerzeugnisses £9_ ^n dem durch
Spritzgiessen hergestellten Bürstenträger 16 wurde das Zwischener- '
Zeugnis bereits zuvor mit einer Anzahl hindurchgehender Oeffnungen 31 veteehen» Nachdem in der nachfolgenden Herstellungsphase die
schraffierten Verbindungsteile 30 entfernt sind, die loffeiförmige
Enden*23 gebogen und die Federarme 22 in die richtige Lage gebogen
sindι hat die Bürstenkonstruktion die Gestalt, wie diese in den
Fig, 1 und 2 dargestellt ist.
Vorzugsweise wird die Bürstenkonstruktion des Motors nach
Fig. 1 und 2 mit Hilf· einee Mechanisierten Verfahrene hergestellt,
welohis Verfahren an Hand der schematischen Darstellung naoh Fig.
näher erläutert wird«
Naoh Fig» 5 wird von einem zu einer Rolle 32 augewickelten
Metallband 33 ausgegangen welches Band die Breite des Zwischenerzeugnissee
nach Fig. 3 hat. Bei der Herstellung der Bürstenkonstruktionen für den Motor nach Fig. 1 wird beispielsweise von einem
Band mit einer Dicke von 0,08 mm und einer Breite von 8 mm, das aus Phosphorbronze mit einer aufgewalzenem Sohicht aus einer Goldlegierung
besteht und das zu einer Rolle 32 mit einem Gesamtgewicht von etwa 3 kg aufgerollt ist, ausgegangen. Das Band 33 wird von der
Rolle 32 abgewickelt und einer durch 34 bezeichneten durch eine
Rechteck angegebenen Folgepresse zugeführt. Diese Presse stellt Zwieohenerzeugnisser.der Art nach Fig. 3 her und zwar mit einer
Leistung von etwa 6OOO Stück/Stunde. Die Presse 34 trennt jedoch die
Zwiechenerzeugnisse 2_9_ nicht voneinander. Auf diese Weise entsteht
ein Band 35 aus miteinander verbundenen Zwischenerzeugnissen 29.
Innerhalb des durch/Strichpunktierte Linien dargestellten Rahmens 36
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ist die Gestalt des Bandes 35 wiedergegeben. Die Zwischenerzeugnisse
29 sind durch Verbindungsteile 37 miteinander verbunden. Obschon die
Zwischenerzeugnisse 2%_ nun bereits mit den sehr zerbrechlichen Blattfedern
22 versehen sind, siehe Fig. 4» kann das Band 35 trotzdem zu einer neuen Rolle 38 aufgewickelt werden, ohne daas die Gefahr vor
Beschädigung der Blattfedern 22 entsteht!. Dies kommt, weil sämtliche
Teile des Bandes 35 sich in derselben Ebene befinden und miteinander
verbunden sind. Ist das gesamte Material der Rolle 32 aufgebraucht
und die Rolle 38 völlig aufgewickelt, so wird die Rolle 38 zum Durchführen
der nachfolgenden Phase im Herstellungsverfahren verwendet. Mit der gestrichelten Linie 39 ist symbolisch angegeben, dass die
Rolle 38 der Presse 34 entnommen und einer Spritzgussmaeohine zugeführt
wird, die symbolisch durch das mit dem Betugezeichen 40 angegebene
Rechteck bezeichnet wird. Bevor das Band 35 jedooh der Spritzgussmaschine
4P zugeführt wird, wird dieses Band durch ein geeignetes Reinigungsgerät, das auf symbolische Weise mit dem durch das
Bezugszeichen 41 angegebenen Rechteck angedeutet wird, gründlich
gereinigt. Die Spritzguesraaschin* 40 hat eine oder mehrere Spritzgus
sformen, in denen die Zwischenerzeugnisse <2_£ angebracht werden,
wonach die Herstellung des BürstentrSgers 16 und das gleichzeitige
Einbetten des Zwischenerzeugnisses 2% mit einer Leistung von etwa
400 Stück/stunde durch injizieren eines thermoplastischen Kunststoffes
in der (den) Form(en). Infolge dieser Bearbeitung entsteht ein Band 42. Innerhalb des duroh strichpunktierte Linien dargestellten
Rahmens 43 ist die Gestalt des Bandes 42 dargestellt. Dieses
Band wird nun abermals zu einer Rolle 44 aufgewickelt. Wenn die
Rolle 38 völlig aufgebraucht und die Rolle 44 völlig aufgewickelt
ist, wird diese letztere, wie durch eine gestrichelte Linie 45 auf
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symbolische V/eise dargestellt ist, der Spritzgussmaschine 40 entnommen
und einer Werkzeugstrasse zugeführt,■in der sich eine Anzahl
wieder auf symbolische Weise mit Rechtecken angegebener Werkzeuge befinden und zwar ein Schnittwerkzeug 46 zum -Entfernen der Verbindungsteile
30 im Zwisohenerzeugnis 2£t ein Biegewerkzeug 47 aum
Biegen der löffeiförmigen Enden 23 der Blattfedern 22, ein Biegewerkzeug 48 zum Abwiokeln der Blattfedern in die richtige Lage und
ein Schnittwerkzeug 49 zum Entfernen ter Verbindungsteile 37» Das
Schnittwerkzeug 49 liegt die Fertigerzeugnisse in einen Vorratsbehälter 50. Die Masohinenstrasse hat eine Leistung von etwa 2000
Erzeugnisse/stunde.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das Verfahren zur Herstellung von BüirMankonatruktionen der Art, wie diese in der
Zeichnung dargestellt sind. So ist es im Rahmen der Erfindung durchauB
möglioh, Zwiaohenerzeugnisse herzustellen mit einer ganz anderen
Form als die, welohe in Fig. 3 dargestellt ist. Es ist ebenfalls
nicht notwendig, daa Zwieohenerzeugnis 2£ durch Stanzen aus bandförmigen
oder plattenförmigem Metall herzustellen. Esist durchaus möglioh, daa Zwisohenerzeugnis auf eine andere Art und Weise herzustellen,
beispielsweise mit Hilfe eines galvanischen Aufwaotisverfahrens.Es
ist auch nicht notwendig, den Bürstenträgers 10 auf die beschriebene Art und Weise herzustellen und daa Zviechenerzeugnis .
2% dealt gleichzeitig duroh Einbettung zu vereinen* Ea ist beispielsweise
möglioh, dass der Bürstenträger 1$ gesondert duroh Spritigiessen aus thermoplastischem Kunststoff oder auf eine andere
Art und Weise au» isolierendem Material hergestellt wird, beispielsweise fus Hartpapier, oder auB einem thenaohärtendem Kunststoff,
und 4«· ZwlsöhenerMugnis 2% dort mit geeigneten Mitteln, beispiele-
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weise mit Hilfe einer Leimschicht, mit Hilfe von Bohlnieten Oder
mit Hilfe von durch Wärme verformbaren Kunststoffetiften, 4if mit
dem Bürstenträger ein Ganzes bilden, nachher darauf wird.
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Claims (3)
1) die Herstellung eines plattenförmigen metallenen Zwischenerzeugnisies,
das aus den Bürsten, die, in einer Beziehung zueinander stellen, die der Beziehung, die sie später in die fertigen Maschine
einnehmen werden, entspricht, sowie aus Verbindungszeilen, welche
die Bürsten miteinander verbinden»
2) die feste Vereinigung des genannten Zwischenerzeugnisses mit dem
Bttretentrager und
3) das Unterbrechen der Verbindungen zwischen den Bürsten indem die
obengenannten Verbindungsteile durchgeschnitten un.d/oder völlig
[ -l oder teilweise entfernt werden·
•2. . Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die genannte zweite Herstellungsphase der Bürstenkonstruktion umfaeeti
das TJeberbringen des ZwischenerzeugniBses in eine Spritzgussform
und die nachfolgende Herstellung des Bürstenträgers und das gleichseitige Einbetten des Zwischenerzeugnisses darin und zwar duroh
Injizieren eines ,thermoplastischen Kunststoffes in die Form» 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
daa Zwischenerzeugnis in der ersten Phase des Verfahrens duroh Stanzen aus einem bandförmigen Ausgang3material hergestellt uird und
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die einzelnen Zwischenerzeugnisse durch Teile des Ausgangsmaterials
miteinander verbunden bleiben, so dass ein Band miteinander vertun-"
dener Zwischenerzeugnisse entsteht, dass danach dieses Band von Zwischenerzeugnissen einer Spritzgussmaschine zum Durchführen der
zweiten Phase des Verfahrens zugeführt wird, go dass ein Band miteinander verbundener Bürstenträger mit 'den darin eingebetteten
Zwischenerzeugnissen entsteht, und dass diese Band danach einer Werkzeugstrasse zugeführt wird, in der Werkzeuge vorhanden sind
zum Durchführen der dritten Phase des Verfahrens und dass danach die Bürstenkonstruktionen durch Unterbrechung der Verbindungen voneinander
getrennt werden.
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1972
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- 1972-09-22 ES ES406946A patent/ES406946A1/es not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2628745A1 (de) * | 1975-07-24 | 1976-12-30 | Olympus Optical Co | Dynamoelektrische maschine in flacher miniatur-bauweise |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AU4682172A (en) | 1974-03-28 |
| IT975043B (it) | 1974-07-20 |
| FR2154199A5 (de) | 1973-05-04 |
| ES406946A1 (es) | 1975-09-01 |
| JPS4841203A (de) | 1973-06-16 |
| NL7113146A (de) | 1973-03-27 |
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