[go: up one dir, main page]

DE1204314B - Staenderwicklung eines Induktions-Kleinstmotors fuer Zwei- oder Mehrphasen-Wechselstrom - Google Patents

Staenderwicklung eines Induktions-Kleinstmotors fuer Zwei- oder Mehrphasen-Wechselstrom

Info

Publication number
DE1204314B
DE1204314B DEK47185A DEK0047185A DE1204314B DE 1204314 B DE1204314 B DE 1204314B DE K47185 A DEK47185 A DE K47185A DE K0047185 A DEK0047185 A DE K0047185A DE 1204314 B DE1204314 B DE 1204314B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stator
motor
phase
winding
conductors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK47185A
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Korinek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kaltenbach and Voigt GmbH
Original Assignee
Kaltenbach and Voigt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kaltenbach and Voigt GmbH filed Critical Kaltenbach and Voigt GmbH
Priority to DEK47185A priority Critical patent/DE1204314B/de
Priority to AT501563A priority patent/AT241599B/de
Priority to US293516A priority patent/US3252027A/en
Priority to GB2702463A priority patent/GB1038011A/en
Publication of DE1204314B publication Critical patent/DE1204314B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/12Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors arranged in slots
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K2203/00Specific aspects not provided for in the other groups of this subclass relating to the windings
    • H02K2203/09Machines characterised by wiring elements other than wires, e.g. bus rings, for connecting the winding terminations
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
    • H02K5/08Insulating casings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

  • Ständerwicklung eines Induktions-Kleinstmotors für Zwei- oder Mehrphasen-Wechselstrom Die Erfindung betrifft die Ständerwicklung eines Induktions-Kleinstmotors für Zwei- oder Mehrphasenstrom. Der Kleinstmotor soll insbesondere für zahnärztliche Zwecke dienen und deshalb so bemessen sein, daß er ohne Schwierigkeit in den Handgriff eines zahnärztlichen Bohrgeräts eingebaut werden kann.
  • Bei der Ausbildung solcher Kleinstmotoren ergibt sich die Aufgabe, einen Motor zu schaffen, dessen Ständer äußerst einfach und auch bei Serienfabrikation mit großer Genauigkeit herstellbar ist. Deshalb ist die allgemein übliche Art von Ständerwicklungen für Induktionsmotoren nicht verwendbar, bei der aus Draht gewickelte Spulen in Nuten des Blechpakets des Ständers eingelegt werden oder der Draht in Einzelwindungen in diese Nuten eingewickelt wird. Denn dieses Verfahren hat an sich schon den Nachteil, daß sich für die Wickelköpfe genaue Maße nicht einhalten lassen, was bei der Herstellung von Kleinstmotoren sehr störend ist, und daß sämtliche Spulenenden nach Herstellung des Ständers von Hand geschaltet werden müssen. Sollen aber gewisse Größenmaße des Motors unterschritten werden, dann läßt sich der Ständer des Motors nach dem bisherigen Verfahren überhaupt nicht mehr mit der erforderlichen Genauigkeit herstellen und ist eine Serienherstellung desselben praktisch unmöglich.
  • Die Erfindung geht deshalb von der bereits bekannten Maßnahme aus, zur Herstellung der Ständerwicklung einzelne stabartige Leiter in die Nuten des Blechpakets einzubringen. Bei diesen bekannten Anordnungen bilden die durch Stanzen von Blechen hergestellten Einschichtwicklungen für Spulen von Motoren jeweils nur die Windung einer einzigen Spule und nicht die Wicklung für eine komplette Phase der Ständerwicklung des Motors, so daß die einzelnen, zu einer Phase gehörenden Spulen bei ihrer Verwendung für Ständerwicklungen noch miteinander verbunden werden müssen. Es ist ferner bei einem Induktionsmotor, der als Antriebsmotor besonders niedriger Umlaufzahl ausgebildet sein soll, bereits bekannt, einen stabförmigen isolierten Leiter mäanderförmig in Nuten des Blechpakets einzulegen.
  • Die Anwendung dieser bekannten Maßnahmen reicht aber nicht aus, wenn es sich darum handelt, die Statorwicklung eines Kleinstmotors zu schaffen, die äußerst einfach und mit großer Genauigkeit serienmäßig herstellbar sein soll. Deshalb sind bei der Ständerwicklung des Induktions-Kleinstmotors für Zwei- oder Mehrphasen-Wechselstrom, die aus einzelnen, in die Nuten eingebrachten stabartigen Leitern besteht, gemäß der Erfindung jeweils die zu einer Phase gehörenden Leiter an beiden Enden durch senkrecht zur Ständerachse sich erstreckende, ebene Verbindungsteile gruppenweise zusammengefaßt und zusammen mit dem Ständerpaket in isolierenden Kunststoff, insbesondere Gießharz, derart eingebettet, daß lediglich die zum Anschluß an die Stromquelle bestimmten Stellen von Isolierstoff frei sind und durch federnde Stifte sowie durch im Lagerdeckel des Motors befindliche Kontaktbahnen mit der Stromquelle in Verbindung stehen. Eine besonders günstige Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß jeweils die zu einer Phase gehörenden stabartigen Leiter zusammen mit ihren elektrischen Verbindungsteilen aus gestanzten flachen Blechen bestehen.
  • Die Erfindung stellt also die Kombination folgender Maßnahmen dar: Gruppenweise Zusammenfassung der jeweils zu einer Phase gehörenden, einzeln in die Nuten des Ständerpakets eingebrachten stabartigen Leiter an beiden Enden durch senkrecht zur Ständerachse sich erstreckende ebene Verbindungsteile; Einbetten dieser Einheiten zusammen mit dem Ständerpaket in isolierenden Kunststoff, derart daß lediglich die zum Anschluß an die Stromquelle bestimmten Stellen der Verbindungsteile von Isolierstoff frei sind; schließlich Anschließen dieser Stellen an die Stromquelle durch federnde Stifte sowie durch im Lagerdeckel des Motors befindliche Kontaktbahnen. Erst durch die Vereinigung dieser Maßnahmen ergibt sich die Möglichkeit, den Ständer eines Motors auch beliebig kleiner Abmessungen auf einfache Weise mit großer Präzision serienmäßig herzustellen, wobei jegliches Löten oder Schweißen vermieden werden kann.
  • Die Speisung des Motors erfolgt vom Netz oder von einer Batterie aus über einen eventuell regelbaren Umformer, der die gewünschte Umlauffrequenz liefert. Die Betriebsspannung des Motors wird sich jeweils nach den Ausmaßen des Motors, der Anzahl und dem Querschnitt seiner elektrischen Leiter und seines Eisenpakets richten und ist so zu berechnen und festzulegen, daß in Verbindung mit dem optimalen Nutenfüllfaktor ein optimaler Ausnützungsfaktor, also mit geringstem Aufwand an Eisen- und Leitergewicht eine optimale Leistung, erhalten wird. Bei sehr hohen Frequenzen kann für den Kern des Ständers Ferritmaterial verwendet werden.
  • Durch die Wahl der geeigneten Läufer kann der Motor mit der Ständerwicklung nach der Erfindung als Asynchronmotor oder als Synchronmotor laufen. Für den Asynchronmotor wird ein Käfigläufer, für den Synchronmotor ein Dauermagnetläufer vorgesehen.
  • Nachstehend soll die Erfindung an Hand der Zeichnungen näher beschrieben werden. Es stellt dar F i g. 1 einen Kleinstmotor nach der Erfindung, stark vergrößert, F i g. 2 ein Blockschaltbild, welches die Speisung des Motors über einen Umformer aus dem Netz zeigt, F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der F i g. 1, F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der F i g. 1, F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der F i g. 1, F i g. 6 das vollständige Ständerpaket in Draufsicht senkrecht zur Linie VI-VI der F i g. 7 in stark vergrößertem Maßstab, F i g. 7 eine Seitenansicht des Ständerpakets nach F i g. 6 von rechts, F i g. 8 eine Seitenansicht des Ständerpakets nach F i g. 6 von links, F i g. 9 das aufgeschnittene und abgewickelte Ständerpaket nach F i g. 6, F i g. 10 den unteren Teil des abgewickelten Ständerpakets nach F i g. 9 in mit Gießharz vergossenem Zustand in Verbindung mit den entsprechenden Schalt- und Verbindungselementen des Deckels, F i g. 11 das symbolische Schaltbild (Sternschaltung) für die Schaltung der Ständerwicklung gemäß F i g. 10 und 19, F i g. 12 den unteren Teil des abgewickelten Ständerpakets nach F i g. 9 in mit Gießharz vergossenem Zustand mit den entsprechenden Schalt- und Verbindungselementen des Deckels für Dreieckschaltung, F i g. 13 das symbolische Schaltbild (Dreieckschaltung), für die Schaltung der Ständerwicklung gemäß F i g. 12 und 20, F i g. 14 ein Stanzteil für eine andere Ausführungsform der Wicklung des Ständers, F i g. 15 das aufgeschnittene und abgewickelte Ständerpaket nach F i g. 16, F i g. 16 das vollständige Ständerpaket in Draufsicht senkrecht zur Linie XVI-XVI der F i g. 17 in stark vergrößertem Maßstab mit eingelegter gestanzter Wicklung, F i g. 17 eine Seitenansicht des Ständerpakets nach F i g. 16 von rechts, F i g. 18 eine Seitenansicht des Ständerpakets nach F i g. 16 von links, F i g. 19 den unteren Teil des abgewickelten Ständerpakets nach F i g. 15 in Verbindung mit den entsprechenden Schalt- und Verbindungselementen des Deckels sowie eine Draufsicht auf die Schalt- und Verbindungselemente des Deckels, F i g. 20 den unteren Teil des abgewickelten Ständerpakets nach F i g. 15 in Verbindung mit den entsprechenden Schalt- und Verbindungselementen des Deckels in gegenüber F i g. 19 veränderter Schaltung.
  • Wie aus F i g. 1 erkennbar ist, setzt sich der Motor zusammen aus dem Motorgehäuse 1, dem -Ständerpaket 2, dem Lagerdeckel 3, der zugleich Kontaktgeber ist, dem Spannring 4, welcher Ständerpaket 2 und Deckel 3 im Gehäuse 1 verspannt, dem mit zwei Kugellagern versehenen Läufer 5 und der Verschlußkappe 6 mit dem Zuführungskabel 13. In die Bleche 7 des Ständerpakets sind die stabartigen Leiter 8 eingebracht, welche an ihren Enden im Querschnitt verjüngt und an ihrem einen Ende gruppenweise in Kurzschlußringen 9 befestigt sind, während sie an ihren anderen Enden in den Kontaktstücken 10 und 11 miteinander verbunden sind. Wie aus dem oberen Teil der F i g. 1 zu erkennen ist, sind entsprechend den drei Phasenwicklungen drei Kurzschlußringe 9 vorhanden, von denen jeder eine Gruppe von stabförmigen Leitern miteinander verbindet. Im dargestellten Fall besteht jede Gruppe aus sechs Leiterelementen, die eine Durchmesserwicklung bilden. Der Querschnitt der F i g. 3 nach der Linie III-III der F i g. 1 läßt die drei Leitergruppen 1.6, 17 und 18 erkennen, von denen die Leiter der Gruppe 17 durch einen Ring 9 kurzgeschlossen sind. Die Leiter der beiden anderen Gruppen 16 und 18 sind durch diesen Ring 9 isoliert hindurchgeführt und enden jeweils in einem der beiden anderen Kurzschlußringe 9. Arn anderen Ende sind je drei nebeneinanderliegende, zur gleichen Phase gehörende Leiter durch Kontaktstücke 10 bzw. 11 miteinander verbunden. Die Kontaktstücke 10 werden bei Sternschaltung des Motors durch den Deckel 3 kurzgeschlossen, die den Sternpunkt bildet, während die Kontaktstücke 11 mit Stiften 14 in Verbindung stehen, welche isoliert durch den Deckel 3 hindurchgeführt sind und an ihrem anderen Ende über Federn 15 mit dem Anschlußkabel verbunden sind. F i g. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie IV-IV der F i g. 1 und läßt das Gehäuse 1, den Deckel 3 und die von Isoliermaterial umgebenen Stifte 14 erkennen. Der Schnitt F i g. 5 nach der Linie V-V der F i g. 1 zeigt die Verschlußkappe 6, die drei Phasenzuleitungen 13, die Federn 15 und die Enden der Stifte 14.
  • Die Bleche 7, die Kurzschlußringe 9 und die Kontaktstücke 10 und 11 sind, bis auf die Stellen, an denen sie in leitenden Kontakt mit den Leiterstäben bzw. Stiften kommen sollen, vollständig in Gießharz 12 gekapselt und isoliert. Diese Isolierung wird dadurch vorgenommen, daß das Ständerpaket nach seiner mechanischen Herstellung und Einfügung der stabförmigen Leiter mit Gießharz oder einem anderen geeigneten, isolierenden Kunststoff vergossen und dann spanabhebend bearbeitet wird.
  • Die Anordnung der Leiter in dem Ständerpaket und ihre Verbindung mit den Kurzschlußringen 9 und den Kontaktstücken 10 und 11 wird noch deutlicher aus den F i g. 6 bis 9 erkennbar. Die F i g. 6 zeigt das gesamte Ständerpaket mit den Kurzschlußringen 9 und den Kontaktstücken 10 und 11 in Draufsicht senkrecht zur Linie VI-VI der F i g. 7, welche eine Seitenansicht des Ständerpakets der F i g. 6 von rechts darstellt. F i g. 8 zeigt die Seitenansicht des Ständerpakets von links mit dem obersten der drei Kurzschlußringe 9. In F i g. 9 ist das gleiche Ständerpaket in abgewickelter Form zu sehen mit den Kurzschlußringen 9, den Leiterstäben 8 und deren verjüngten Enden 16, 17 und 18, die in Gruppen zu je drei Stäben in die entsprechenden Kurzschlußringe 9 bzw. die Kontaktstücke 10 und 11 eingesetzt sind. Die Bezeichnungen X, Y, Z und U, V, W in den F i g. 6, 7 und 9 lassen die Zuordnung der Kontaktstücke 10 und 11 bei der hier vorgesehenen Durchmesserwicklung zu den Phasen des Drehstromnetzes erkennen. In F i g. 10 ist dann, wieder abgewickelt, der untere Teil der F i g. 9 mit den Kontaktstücken dargestellt, die aber hier von Gießharz 12 umgeben und nachher glattgeschliffen sind. Gegen diese, teils Gießharz aufweisende, teils metallische Fläche drückt der im unteren Teil der F i g. 10 dargestellte Deckel 3 mit seinem Kontaktring, und die isoliert durch ihn hindurchgeführten Stifte 14 kommen durch Löcher in der Isolationsschicht mit den Kontaktstücken 11 in Berührung. Auf diese sehr einfache Weise wird die in F i g. 11 dargestellte Sternschaltung des Motors verwirklicht; der Kontaktring des Deckels verbindet die Enden X, Y und Z der Phasenwicklungen miteinander, während die anderen Enden U, V und W der Wicklungen über die Stifte 14 an die drei Phasenleitungen des Umformers (F i g. 2) angeschlossen sind.
  • F i g. 12 zeigt, wie in einfachster Weise und nur durch Auswechseln des Deckels 3 ohne Änderung des Aufbaus des Ständerpakets die in F i g. 13 angedeutete Dreieckschaltung des Motors verwirklicht werden kann. Der Deckel ist dabei abwechselnd aus leitenden und isolierenden oder mit Isolation überzogenen Stücken 3 a und 3 b zusammengesetzt, wobei die Stücke 3 a federnd vorgespannte Stifte 14' enthalten, die über Löcher in der Isolationsschicht der Kontaktstücke 11 mit letzteren Kontakt machen. Da, wie aus F i g. 12 ersichtlich ist, die leitenden und die isolierenden Teile des Deckels gegenüber denen des Ständerpakets versetzt sind, werden nun jeweils die Wicklungsenden V-X, W-Y, und U-Z miteinander leitend verbunden. Die Stifte 14 der F i g. 1 stehen mit den unteren Seiten der Teile 3 a in leitender Verbindung.
  • Bei der bisher beschriebenen Ständeranordnung wurden für die Wicklung Stäbe geeigneten Profils verwendet, die in Nuten eingebracht wurden, die geschlossen oder halboffen sein konnten. Es ist aber auch möglich, die Wicklung aus Formteilen, vorzugsweise gestanzten Blechen, herzustellen, die dann in offene Nuten des Blechpakets eingelegt werden müssen. F i g. 14 zeigt ein solches gestanztes Formteil für einen Motor mit Sehnenwicklung. Das Formteil enthält sechs schmale Stege 8', die als stabartige Leiter in die Nuten des Ständerpakets gelegt werden sollen. Diese Leiterstäbe sind an ihren oberen Enden durch einen Streifen 19' miteinander verbunden, während je drei von ihnen an ihren unteren Enden durch Stege 11' miteinander verbunden sind. Diese Stege 11' haben vorspringende Teile 10', die zur Stromzuführung dienen, indem sie beim Zusammenbau des Motors mit den Kontaktbahnen des Deckels in Berührung kommen. Das Ständerpaket, das in F i g. 16 in einer Aufsicht senkrecht zur Linie XVI-XVI der F i g. 17 dargestellt ist, enthält neun Nuten, in welche, je um drei Leiterstäbe versetzt, drei Stanzteile der in F i g. 14 dargestellten Form eingelegt sind, und zwar derart, daß jeweils die eine Gruppe von Leiterstäben des Stanzteils außen und die andere innen in den Nuten erscheinen. Jede Nut enthält somit einen Stab von einem und einen Stab von dem nächsten Formteil. Dies ist in den F i g. 17 und 18 erkennbar, von denen die F i g. 17 das Ständerpaket der F i g. 16 von rechts und die F i g. 18 dasselbe von links in Aufsicht darstellt. F i g. 15 zeigt die Abwicklung des Ständerpakets, in die entsprechend den F i g. 16 bis 18 die Enden U, V, W, und X, Y, Z der Phasenwicklungen des Ständers eingetragen sind. Wie ohne weiteres ersichtlich, erübrigt sich bei dieser Bauform die Anordnung von Kurzschlußringen, da die zu jeder Gruppe von Leiterstäben gehörenden Verbindungen bereits durch die Verbindungsstege der Stanzteile gegeben sind.
  • Die F i g. 19 und 20 zeigen schematisch, wie die elektrische Verbindung der Stanzteile für Stern- und für Dreieckschaltung vorgenommen werden kann. In F i g. 19 a und 20 a ist wieder der untere Teil der das abgewickelte Ständerpaket darstellenden F i g. 15 gezeichnet. F i g. 19b und 19 c zeigen den Lagerdeckel in Seitenansicht bzw. Draufsicht, ebenfalls in Abwicklung, mit dem die Wickelenden Z, X, Y verbindenden Ring und die mit den Stiften in Verbindung stehenden Kontaktstücke, die entsprechend den Phasen mit U, V, W bezeichnet sind. Die Schaltungsart ergibt die Sternschaltung. In F i g. 20b ist dargestellt, wie die Kontaktbahnen des Lagerdeckels ausgebildet sein müssen, wenn die Motorwicklungen im Dreieck geschaltet werden sollen.
  • Selbstverständlich ist es auch möglich, die zuerst beschriebene Durchmesserwicklung mit 18 Nuten und in diese eingelegten stabartigen Leitern mittels Formteilen aus gestanzten Blechen zu verwirklichen. In diesem Falle muß der je zwei zusammengehörige Gruppen von Leiterstäben verbindende obere Steg der F i g 14 so lang sein, daß in dem dadurch gebildeten Zwischenraum zwischen den Leiterstäben zwei Gruppen von je drei Leiterstäben Platz haben.
  • Aus dem vorstehend Dargelegten geht hervor, daß nach der Erfindung eine Ständerwicklung für einen Motor jeder gewünschten Kleinheit mit großer baulicher Präzision geschaffen werden kann, wobei vorgeformte Bauteile in einfachster Weise zusammengesetzt werden können, ohne daß ein Wickelvorgang für die Ständerwicklungen erforderlich ist, und wobei die Anschlüsse an die Wicklungen durch einen je nach der gewünschten Schaltung ausgebildeten Lagerdeckel erfolgen. Der Zusammenbau eines Motors nach der Erfindung ist daher sehr schnell durchzuführen, ohne daß Ungenauigkeiten auftreten.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Ständerwicklung eines Induktions-Kleinstmotors für Zwei- oder Mehrphasen-Wechselstrom, insbesondere für zahnärztliche Zwecke, die aus einzelnen, in die Nuten eingebrachten stabartigen Leitern bestehen, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß jeweils die zu einer Phase gehörenden Leiter an beiden Enden durch senkrecht zur Ständerachse sich erstreckende, ebene Verbindungsteile gruppenweise zusammengefaßt und zusammen mit dem Ständerpaket in isolierenden Kunststoff, insbesondere Gießharz, derart eingebettet sind, daß lediglich die zum Anschluß an die Stromquelle bestimmten Stellen von Isolierstoff frei und durch federnde Stifte sowie durch im Lagerdeckel des Motors befindliche Kontaktbahnen mit der Stromquelle in Verbindung stehen.
  2. 2. Ständerwicklung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die zu einer Phase gehörenden stabariigen Leiter zusammen mit ihren elektrischen Verbindungsteilen aus gestanzten flachen Blechen bestehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 870 879, 895192; schweizerische Patentschrift Nr. 270 659; USA: Patentschrift Nr. 2 944 297.
DEK47185A 1962-07-09 1962-07-09 Staenderwicklung eines Induktions-Kleinstmotors fuer Zwei- oder Mehrphasen-Wechselstrom Pending DE1204314B (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK47185A DE1204314B (de) 1962-07-09 1962-07-09 Staenderwicklung eines Induktions-Kleinstmotors fuer Zwei- oder Mehrphasen-Wechselstrom
AT501563A AT241599B (de) 1962-07-09 1963-06-21 Induktions-Kleinstmotor oder -generator für Zwei- oder Mehrphasenstrom, insbesondere für zahnärztliche Zwecke
US293516A US3252027A (en) 1962-07-09 1963-07-08 Laminar windings for dynamoelectric machines
GB2702463A GB1038011A (en) 1962-07-09 1963-07-08 Improvements in or relating to fractional horse-power two-phase or multi-phase dynamo-electric machines

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK47185A DE1204314B (de) 1962-07-09 1962-07-09 Staenderwicklung eines Induktions-Kleinstmotors fuer Zwei- oder Mehrphasen-Wechselstrom

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1204314B true DE1204314B (de) 1965-11-04

Family

ID=7224465

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK47185A Pending DE1204314B (de) 1962-07-09 1962-07-09 Staenderwicklung eines Induktions-Kleinstmotors fuer Zwei- oder Mehrphasen-Wechselstrom

Country Status (2)

Country Link
US (1) US3252027A (de)
DE (1) DE1204314B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2015162135A1 (de) * 2014-04-22 2015-10-29 Feaam Gmbh Elektrische maschine

Families Citing this family (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3495114A (en) * 1968-06-14 1970-02-10 Vasily Mikhailovich Kz Cylindrical and disc stators for electrical machines having composite windings
SE383454B (sv) * 1973-03-13 1976-03-08 Skf Ind Trading & Dev Elektrisk flerfasmotor
GB1522733A (en) * 1975-04-29 1978-08-31 Heemaf Nv Synchronous electric motor
GB1552656A (en) * 1976-07-26 1979-09-19 Nat Res Dev Electric motors or generators
US4336474A (en) * 1980-04-10 1982-06-22 Westinghouse Electric Corp. Phase interleaved peripheral connector ring end winding
GB2150362B (en) * 1983-11-18 1986-11-19 Dowty Fuel Syst Ltd Alternating-current electrical generator
WO1989012350A1 (en) * 1986-02-26 1989-12-14 Ben Aaron Max Polyphase induction motor system and operating method
US4749933A (en) * 1986-02-26 1988-06-07 Ben Aaron Max Polyphase induction motor system and operating method
DE4111626A1 (de) * 1991-04-10 1992-10-15 Wolfgang Hill Elektrische maschine
WO1994009547A1 (de) * 1992-10-09 1994-04-28 Wolfgang Hill Mehrphasige elektrische maschine mit achsparallelen nutstäben
WO2005050818A1 (en) * 2003-11-20 2005-06-02 Intelligent Electric Motor Solutions Pty Ltd Electric machine improvement
AU2004311160B2 (en) * 2003-11-20 2009-07-30 Intelligent Electric Motor Solutions Pty Ltd Electric machine improvement

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH270659A (de) * 1948-12-04 1950-09-15 Ag Impex Mehrpoliger einphasiger Asynchroninduktionsmotor.
DE870879C (de) * 1950-05-06 1953-03-16 Theodor Dipl-Ing Mueller Einschichtstabwicklung, insbesondere fuer Asynchronmaschinen
DE895192C (de) * 1951-07-06 1953-11-02 Theodor Dipl-Ing Mueller Einschicht-Stabwicklung, insbesondere fuer Asynchronmaschinen
US2944297A (en) * 1957-09-03 1960-07-12 Smith Corp A O Method of forming a power lead connection for plastic potted stator windings

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US911081A (en) * 1906-01-02 1909-02-02 Western Electric Co Collector-ring and clamping-plate.
US1381505A (en) * 1917-08-08 1921-06-14 Herbert S Mills Dynamo-electric machine
US1528628A (en) * 1924-03-31 1925-03-03 Powell Hezekiah Electric shoe cleaning and polishing machine
US2695369A (en) * 1952-05-24 1954-11-23 Robbins & Myers Submersible electric motor
BE546260A (de) * 1954-05-15

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH270659A (de) * 1948-12-04 1950-09-15 Ag Impex Mehrpoliger einphasiger Asynchroninduktionsmotor.
DE870879C (de) * 1950-05-06 1953-03-16 Theodor Dipl-Ing Mueller Einschichtstabwicklung, insbesondere fuer Asynchronmaschinen
DE895192C (de) * 1951-07-06 1953-11-02 Theodor Dipl-Ing Mueller Einschicht-Stabwicklung, insbesondere fuer Asynchronmaschinen
US2944297A (en) * 1957-09-03 1960-07-12 Smith Corp A O Method of forming a power lead connection for plastic potted stator windings

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2015162135A1 (de) * 2014-04-22 2015-10-29 Feaam Gmbh Elektrische maschine
CN106233583A (zh) * 2014-04-22 2016-12-14 菲艾姆股份有限公司 电机
CN106233583B (zh) * 2014-04-22 2019-11-15 沃拉博股份有限公司 电机

Also Published As

Publication number Publication date
US3252027A (en) 1966-05-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2211184C3 (de) Scheibenanker
DE2731295A1 (de) Laminierte wicklung fuer elektrische maschinen und geraete
DE1937377B2 (de) Stator für einen Einphaseninduktionsmotor und Verfahren zur Herstellung des Stators
DE102005019271A1 (de) Statorspule mit konzentrierter Wicklung für eine rotierende elektrische Maschine
DE1204314B (de) Staenderwicklung eines Induktions-Kleinstmotors fuer Zwei- oder Mehrphasen-Wechselstrom
DE1488784A1 (de) Hochleistungssynchronmaschine mit hoher mittlerer Induktion im Luftspalt
DE1613671B2 (de) Einphasen-asynchronmotor
EP3352341B1 (de) Statorpaket und verfahren zum herstellen eines statorpakets
DE2826607A1 (de) Polspule fuer elektrische maschinen
DE19914942A1 (de) Verfahren zur Herstellung der Statorwicklung von elektrischen Maschinen mit ausgeprägten Statorpolen und Statorwicklung einer elektrischen Maschine, die ausgeprägte Statorpole hat
DE102004046544A1 (de) Motor, insbesondere für Niederspannung
DE2942895C2 (de) Linearer Asynchronmotor
DE2015018A1 (de) Aus Segmenten zusammengesetzter Ständer
EP0709946B1 (de) Antriebsvorrichtung für eine Drehanode
DE824521C (de) Elektromagnetisches System mit mindestens zwei zur Stromaufnahme eingerichteten Wicklungen
DE2261665A1 (de) Stator fuer dynamoelektrische maschine
DE434551C (de) Elektrische Maschine mit einer Spulenwicklung und einer in denselben Nuten nahe der Nutenoeffnung liegenden Kaefigwicklung
DE187634C (de)
DE102011018637A1 (de) Segmentierter Stator einer elektrischen Maschine sowie Einzelsegment und Verschaltungsring für einen segmentierten Stator
DE45413C (de) Ankerwickelung bei dynamoelektrischen Maschinen
DE916780C (de) Lamellierter Kern eines magnetischen Kreises
WO1986003898A1 (fr) Rotor a disques pour machine electrique a entrefer axial
DE102006035699A1 (de) Verfahren zum Herstellen einer Maschinenwicklung, Maschinenkomponete mit einer solchen Wicklung sowie elektrische Mehrphasenmaschine mit einer solchen Maschinenkomponente
DE102006038582A1 (de) Stabläufer-Wicklungsprofil
DE102023117311A1 (de) Stator einer elektrischen Rotationsmaschine, Statoranordnung und elektrische Rotationsmaschine