DE3116212A1 - Verfahren zur herstellung von lamellen und insbesondere von stirnkommutatorenlamellen fuer gleichstromelektromotoren - Google Patents
Verfahren zur herstellung von lamellen und insbesondere von stirnkommutatorenlamellen fuer gleichstromelektromotorenInfo
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Description
PIKAZ inzenyrsky podnik 128 22 Praha 2-Nusle, CSSR
Verfahren zur Herstellung von Lamellen und
insbesondere von Stirnkommutatorenlamellen für Gleichstromelektromotoren
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Lamellen und insbesondere von Stirnkommutatoren für
Gleichstromelektromotoren.
Ein Vorteil von Stirnkommutatoren besteht bei deren geeigneter Konstruktion insbesondere in einem geringen Verbrauch
an Kommutatorkupfer und einer kleineren Gesamtlänge des Elektromotors infolge der kürzeren Konstruktionsausführung
des Kommutators im Vergleich zu der klassischen Konstruktion für die Kommutatoren.
Die bekannten Herstellungsverfahren für Stirnkommutatoren beruhen auf der Herstellung der einzelnen, mit Auffangmitteln
versehenen Lamellen und ihrer Zusammensetzung zu einem sog. Kommutatorring, der anschließend mit Kunstharz
vergossen und auf bekannte Weise vollendet wird. Das
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Ilalbfertigprodukt für den Kommutator kann als eine Ringplatte
ausgebildet werden, wobei zwischen den einzelnen Lamellen Spalte solcher Tiefe vorgesehen werden, daß die
Lamellen noch ein zusammenhängendes Ganzes bilden; anschließend wird dieses Halbfertigprodukt für den Kommutator
mit Kunstharz vergossen, und durch die nachfolgende Bearbeitung werden die einzelnen Lamellen des Kommutators
voneinander getrennt. Beide verfahren sind schwierig f und
es tritt bei ihnen ein beträchtlicher Kupferabfall ein,
wobei es noch nötig ist, die Nuten für das Einlegen der Wicklung des Rotors zu fräsen. Wenn das Ausgangshalbfabrikat
der Ring ist, so ist es schwierig und arbeitsaufwendig, die Zwischenlamellenisolationsnut zu bilden.
Die angeführten Nachteile werden gemäß der Erfindung durch ein Verfahren zur Herstellung von Lamellen und insbesondere
von Stirnkommutatorlamellen für Gleichstromelektromotoren beseitigt, das dadurch gekennzeichnet ist,
daß zuerst aus Bandkommutatorkupfer durch ein Preßformwerkzeug auf eine fortschreitende Weise ein Formband aus
einem Stück gebildet wird, das die einzelnen Lamellen im zerlegten Zustand bildet, und das einen vorwiegend geraden
unteren Teil und einen geformten oberen Teil aufweist, der für jede Lamelle zwei abgeschrägte Teile enthält, die
einen stumpfen Winkel miteinander bilden, wobei zwischen den beiden schrägen Teilen im engsten Querschnitt des Formbandes
eine Nut für das Biegen vorgesehen ist, und an den Enden der beiden schrägen Teile im breitesten Querschnitt
des Formbandes eine Nut für die Wicklung des Rotors gebil-
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det ist, die mittels einer Verbindungsbrücke mit der Nut der nächsten Lamelle verbunden ist, und die Lamellen an der
Seitenfläche mit Befestigungsmitteln versehen sind, daß das Biegen und Zusammendrehen des Formbandes derart durchgeführt
wird, daß das Formband abwechselnd an den Stellen der Ausschnitte für die Durchbiegung in der Richtung nach oben
und an den Stellen der Verbindungsbrücken in der Richtung nach unten derart gebogen wird, daß immer die beiden schrägen
Teile zueinander gepreßt werden und das Endfabrikat zu einem Kreis zusammengedreht wird, so daß ein Kommutatorring
mit einzelnen Lamellen in radialer Lage entsteht, wobei zwischen den gebogenen, ursprünglich oberen Formteilen
des Formbandes zwischen einzelnen Lamellen die Nuten für die Rotorwicklung entstehen und zwischen den gebogenen,
ursprünglich unteren geraden Teilen des Formbandes zwischen einzelnen Lamellen Luftspalte entstehen, die nach
Einlegen und Einstellen des Kommutatorringes in die Form einer Spritzgießmaschine mit einer Vergußmasse vergossen
werden, und daß nach Aushärtung der Kommutatorring aus der Form gepreßt wird, auf mechanische Weise die Verbindungsbrücken
auf der äußeren Oberfläche des Kommutators beseitigt werden, wodurch die Lamellen voneinander getrennt
werden, und der Kommutator auf die übliche Weise fertiggestellt wird.
Die Einstellung der Lamellen in der Spritzgießmaschine kann in Weiterbildung der Erfindung durch Kerne mit der
Dicke und Höhe des verlangten Luftspaltes durchgeführt werden.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung ist der Ablauf des Verfahrens für die Herstellung der Lamellen in
seinen einzelnen Schritten in der Zeichnung veranschaulicht; dabei zeigen:
Fig. 1 ein Formband,
Fig. 2 ein zusammengesetztes Band in geradem Zustand,
Fig. 3 ein zusammengesetztes Band, das zu einem Kreis zusammengewickelt wurde, der einen
Kommutatorring bildet,
Fig. 4 die Einstellung der Lamellen in einer Spritzgießmaschine durch die Kerne der Form,
Fig. 5 einen fertigen Kommutator mit schon abgetrennten Lamellen.
Bei dem Verfahren zur Herstellung von Lamellen und insbesondere von Stirnkommutatorenlamellen für Gleichstromelektromotoren
nach der Erfindung wird zuerst aus Bandkommutatorkupfer durch ein Preßformwerkzeug auf eine fortschreitende
Weise ein Formband 1 aus einem Stück hergestellt, das in zerlegtem Zustand die einzelnen Lamellen 5
bildet, und das einen vorwiegend geraden unteren Teil 3 und einen geformten oberen Teil 11 aufweist, der für jede Lamelle
5 zwei abgeschrägte Teile 4 enthält, die einen stumpfen
Winkel miteinander bilden, wobei zwischen zwei schrägen Teilen 4 im engsten Querschnitt des Formbandes 1 eine Nut
6 für das Biegen vorgesehen und an den Enden der beiden schrägen Teile 4 im breitesten Querschnitt des Formbandes
1 eine Nut 7 für die Wicklung des Rotors ausgebildet ist. Diese Nut 7 ist mittels einer Verbindungsbrücke 2 mit der
Nut der weiteren Hälfte der Lamelle 5 verbunden, wobei die Lamellen 5 an der Seitenfläche mit Befestigungsmitteln versehen
sind. Weiter wird das Biegen und Zusammenlegen des Formbandes 1 nach Fig. 2 derart durchgeführt, daß das Formband
1 abwechselnd an den Stellen der Nuten 6 für die Biegung in der Richtung nach oben und an den Stellen der Verbindungsbrücken
2 in der umgekehrten Richtung derart gebogen wird, daß iipiner zwei schräge Teile 4 zueinander gepreßt
werden. Das Endhalbfabrikat wird dann zu einem Kreis gewickelt, so daß ein Kommutatorring nach Fig. 3 mit einzelnen
Lamellen 5 in radialer Lage entsteht, wobei zwischen den gebogenen, ursprünglich oberen Formteilen 11 des Formbandes
1 zwischen einzelnen Lamellen 5 Luftspalte 8 entstehen, die nach Einlegen und Einstellen des Kommutatorringes
in die Form einer Spritzgießmaschine nach Fig. 4 mit einer Vergußmasse 9 vergossen werden. Weiter wird der Kommutatorring
nach Aushärtung der Vergußmasse 9 aus der Form gepreßt, und die Verbindungsbrücken 2 auf der äußeren Oberfläche
des Kommutators werden nach Fig. 5 mechanisch beseitigt, wodurch sich die Lamellen einander trennen,und der Kommutator
wird auf übliche Weise fertiggestellt. Bei einem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 wird die Einstellung der Lamellen
5 in der Spritzgießmaschine durch Kerne 10 mit der Dicke und Höhe des verlangten Luftspaltes 8 durchgeführt, welche
die Lamellen 5 in axialer und radialer Richtung einstellen.
Das beschriebene Verfahren zur Herstellung von Lamellen gemäß der Erfindung ermöglicht eine höchst mechanisier-
te bis automatisierte Erzeugung mit der Möglichkeit, einenkontinuierlichen
Produktionsprozeß zu benutzen/ was die Herstellung von Halbfertigfabrikaten für Kommutatorringe
mit minimalen Ansprüchen an Kupferverbrauch und ei- '· nen minimalen Arbeitsaufwand gestattet, wie dies in Einklang
mit den Anforderungen an moderne Herstellungsverfahren steht. Weiter ermöglicht dieses Verfahren eine unterschiedliche
Ausführung der Zwischenlamellenisolierung, die entweder durch eine eingelegte isolierende Einlage aus
bekannten Materialien oder direkt durch die Vergußmasse gebildet werden kann, wobei die Eindringtiefe der Vergußmasse
zwischen die Lamellen des Kommutators so festgesetzt werden kann, daß die Vergußmasse unter den aktiven
Teil der Lamellen gelangt. Ein weiterer Vorteil des Herstellungsverfahrens nach der Erfindung liegt auch darin,
daß durch die Nachbearbeitung der Oberfläche des Kommutators die Oberflächenschicht des abgegossenen Spaltes in
seiner Kompaktheit nicht verletzt wird, wobei die sogenannte Ansaugfähigkeit der Vergußmasse erhalten bleibt,
weil es nicht nötig ist, die härtere Oberflächenschicht (die Glasur) zu beseitigen, welche die verlangten Eigenschaften
bewahren wird.
BAD ORIGINAL
Claims (2)
- Ansprüche( 1 ·)Verfahren zur Herstellung von Lamellen und insbesondere von Stirnkommutatorenlamellen für Gleichstromelektromotoren,
dadurchgekennzeichnet ,daß zuerst aus Bandkommutatorkupfer durch ein Preßformwerkzeug auf eine fortschreitende Weise ein Formband aus einem Stück gebildet wird, das die einzelnen Lamellen im zerlegten Zustand bildet, und das einen vorwiegend geraden unteren Teil und einen geformten oberen Teil aufweist, der für jede Lamelle zwei abgeschrägte Teile enthält, die einen stumpfen Winkel miteinander bilden, wobei zwischen den beiden schrägen Teilen im engsten Querschnitt des Formbandes eine Nut für das Biegen vorgesehen ist, und an den Enden der beiden schrägen Teile im breitesten Querschnitt des Formbandes eine Nut für die Wicklung des Rotors gebildet ist, die mittels einer Verbindungsbrücke mit der Nut der nächsten Lamelle verbunden ist, und die Lamellen an der Seitenfläche mit Befestigungsmitteln versehen sind, daß das Biegen und Zusammendrehen des Formbandes derart durchgeführt wird, daß das Formband abwechselnd an den Stellen der Ausschnitte für die Durchbiegung in der Richtung nach oben und an den Stellen der Verbindungsbrücken in der Richtung nach unten derart gebogen wird, daß immer die beiden schrägen Teile zueinander gepreßt werden und das Endfabrikat zu einem Kreis zusammengedreht wird, so daß ein Kommutatorring233-(S 9838)-Df-Emit einzelnen Lamellen in radialer Lage entsteht, wobei zwischen den gebogenen, ursprünglich oberen Formteilen des Formbandes zwischen einzelnen Lamellen die Nuten für die Rotorwicklung entstehen und zwischen den gebogenen, ursprünglich unteren geraden Teilen des Formbandes zwischen einzelnen Lamellen Luftspalte entstehen, die nach Einlegen und Einstellen des Kommutatorringes in die Form einer Spritzgießmaschine mit einer Vergußmasse vergossen werden, und daß nach Aushärtung der Kommutatorring aus der Form gepreßt wird, auf mechanische Weise die Verbindungsbrücken auf der äußeren Oberfläche des Kommutators beseitigt werden, wodurch die Lamellen voneinander getrennt werden, und der Kommutator auf die übliche Weise fertiggestellt wird. - 2. Verfahren zur Herstellung von Lamellen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die Einstellung der Lamellen in der Spritzgießmaschine durch Kerne mit der Dicke und Höhe des verlangten Luftspaltes durchgeführt wird.
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