DE224336C - - Google Patents
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- DE224336C DE224336C DENDAT224336D DE224336DA DE224336C DE 224336 C DE224336 C DE 224336C DE NDAT224336 D DENDAT224336 D DE NDAT224336D DE 224336D A DE224336D A DE 224336DA DE 224336 C DE224336 C DE 224336C
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- grooves
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B11/00—Machines or devices designed for grinding spherical surfaces or parts of spherical surfaces on work; Accessories therefor
- B24B11/02—Machines or devices designed for grinding spherical surfaces or parts of spherical surfaces on work; Accessories therefor for grinding balls
- B24B11/04—Machines or devices designed for grinding spherical surfaces or parts of spherical surfaces on work; Accessories therefor for grinding balls involving grinding wheels
- B24B11/06—Machines or devices designed for grinding spherical surfaces or parts of spherical surfaces on work; Accessories therefor for grinding balls involving grinding wheels acting by the front faces, e.g. of plane, grooved or bevelled shape
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
224336 KLASSE 67«. GRUPPE
und ihr wieder zugeführt werden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Februar 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Kugelschleifmaschinen,
bei welchen in beiden Schleifscheiben oder nur in einer von ihnen Rillen vorgesehen
sind, in denen die Kugeln rollen und bei welchen die Kugeln infolge Unterbrechung
ihrer Laufbahn abwechselnd aus der Maschine entfernt und wieder in die Maschine eingeführt
werden, damit infolge fortwährender Mischung die Kugeln in anderer Reihenfolge und in versclüedenen
Schleifrillen geschliffen werden. Man erzielt durch diese Arbeitsweise den größtmöglichen
Grad der Gleichheit im Durchmesser und in der Oberflächenbeschaffenheit der Kugeln.
Bei den bisherigen Kugelschleifnraschinen dieser Art war es nicht möglich, die Kugeln
schnell genug in die Maschine zu bringen, und man war daher auf eine Beschränkung der Umdrehungszahl
der Schleifscheiben angewiesen, obwohl bekanntlich bis zu einer gewissen Grenze die Schleif wirkung um so vorteilhafter ist, mit
je größerer Geschwindigkeit sie vor sich geht. Die Schleif arbeit konnte also nur dadurch beschleunigt
werden, daß man den Anpressungsdruck der Schleifscheiben erhöhte, was jedoch -auch nur bis zu einem gewissen Grad angängig
ist..
Durch die Erfindung wird es möglich, die Umdrehungszahl der Schleifscheiben nach Belieben
zu erhöhen, was nicht nur zur Folge hat, daß man trotz erhöhter Leistungsfähigkeit den
Anpressungsdruck der Scheiben vermindern, sondern gleichzeitig auch die Zahl der in einer
Arbeitsschicht in Arbeit genommenen Kugeln erhöhen kann, so daß man bei jeder Arbeitsschicht eine viel größere Zähl von genau gleich
•großen Kugeln erhält als früher. Auch die Genauigkeit des Schleifens an sich ist eine größere,
weil die Kugeln zwar rascher hintereinander zu neuer Bearbeitung herangezogen werden, aber
beim jedesmaligen Durchgang durch die Maschine eine nur leichte Abschleifung erfahren.
Die Erhöhung der Umdrehungszahl wird gemäß der Erfindung dadurch möglich, daß
die Kugeln den zwischen den Scheiben vorhandenen Laufbahnen gesondert und mit derartiger
Beschleunigung zugeführt werden, daß sie in möglichst dichter, ununterbrochener Reihenfolge
in die Maschine eintreten können.
Die Beschleunigung der Kugeln beim Eintritt in die Maschine kann beispielsweise dadurch
erreicht werden, daß man die Kugeln von einer der Schleifscheibengeschwindigkeit
entsprechenden Fallhöhe aus auf einer zwangsweise einzuhaltenden Laufbahn, beispielsweise
in einer Rinne oder Röhre, geordnet in die Maschine einleitet. Ein anderer Weg besteht
darin, daß man die Kugeln durch ein rasch bewegtes Mittel, so durch einen umlaufenden
Gurt o. dgl., erfaßt und in die Maschine gewissermaßen hineinschleudert.
In der Zeichnung sind verschiedene Einrichtungen zur Erzielung des gewollten Zweckes in
schematischer Darstellung gezeigt. Dabei ist in den Fig. 1 und 2 angenommen, daß die
Schleifscheiben der Kugelschleifmaschine senkrecht stehen, während sie in den Fig. 3 und 4
(z. Auflage, ausgegeben am 2S. Oktober igi2.)
wagerecht liegen. Die Einrichtungen der Fig. 5 bis 8 sind für senkrechte oder wagerechte Schleifscheiben
verwendbar.
Die Kugeln werden zwischen den Scheiben a und b geschliffen, von denen die Scheibe a
stillstellt, während die Scheibe b lose auf der Welle c der Scheibe α läuft und vermöge der
Riemenscheibe d gedreht wird. Die Kugeln e werden von Rillen aufgenommen, welche in
einer oder in beiden Schleifscheiben a, b vorgesehen sein können. Um die Kugeln während
des Arbeitsvorganges entfernen und wieder zuführen zu können, ist die Scheibe a mit einer
Durchbrechung f versehen, in welcher die Abfuhrrinne g und die Zufuhrrinne h angeordnet
ist.
Bei der Ausführungsform nach Doppelfigur 1 teilt sich die Abfuhrrinne g über der Zufuhrrinne
A in zwei Teile gx und g2, welche die aus den
Rillen der Schleifscheiben ausgenommenen Kugeln in einen Sammelbehälter i abführen. Von
dem Sammelbehälter werden die Kugeln durch in der Zeichnung nicht dargestellte Mittel gehoben,
durcheinander gemischt und in die Zufuhrrinne h eingeführt. Die Zufuhrrinne h besteht
aus einzelnen Rinnen h1, in welchen die Kugeln geordnet und mit beschleunigter Geschwindigkeit
in die Rillen der Schleifscheiben eingeleitet werden.
Bei der Ausführungsform nach Doppelfigur 2 werden besondere Mittel zum Anheben und
Mischen der Kugeln entbehrlich. Die Kugeln werden hier durch die Abfuhrrinne g auf schräg
abfallender und gewundener Bahn, auf der sie eine Durchmischüng erfahren, auf das rasch
umlaufende Band oder den Gurt k geführt, werden von diesem mitgenommen und gelangen
mit beschleunigter Geschwindigkeit in die gekrümmten Kanäle /, welche sie den Rillen der
Kugelschleifmaschine wieder zuführen.
Bei liegender Anordnung der Schleifscheiben a
und b kann die die Durchbrechung f enthaltene Scheibe α entweder oben oder unten angeordnet
werden. Liegt die Scheibe α oben, so bietet
sich, wie in Fig. 3 gezeigt, der Vorzug einer leichten Zuführung der Kugeln durch die aus
Rinnen h1 bestehende Zufuhrrinne h. Dagegen
wird die Abführung der Kugeln etwas schwieriger. Sie erfolgt in der Weise, daß die Kugeln
durch die sanft ansteigenden Rinnen g1 aus den
Rillen ausgehoben und auf den höchsten Punkt der Rinnen g1 geschoben werden, von wo sie
auf abfallender Bahn herabrollen und aus der Maschine austreten. Die Rinnen g1 müssen
ansteigen, weil die Kugeln über die Rillenschultern der Schleifscheibe weggeführt werden
müssen.
Liegt die Scheibe α unten (Fig. 4), so ist die
Entfernung der Kugeln aus der Maschine sehr erleichtert, da die Kugeln, sobald sie an der
Durchbrechung f angelangt sind, von selbst aus der Maschine herausfallen. Dafür muß
jedoch hier die Zufuhrrinne, welche wieder aus einzelnen Rinnen h1 besteht, gebogen werden,
um die von oben ankommenden Kugeln von untenher zwischen die Scheiben a, b zu bringen.'
Bei der Einrichtung der Fig. 5 und 6 werden die Kugeln durch Röhren ab- und zugeführt,
welche der Länge nach geschlitzt sein können, um die Luft beim Bewegen der Kugeln entweichen
zu lassen.
Fig. 5 ist als senkrechter Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 6 und Fig. 6 als ein von
rechts gesehener senkrechter Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 5 anzusehen.
Die Röhren, durch welche die Kugeln abgeführt werden, bilden ein schräg abfallendes
System, welches von einem schräg ansteigenden, die Kugeln zuführenden System von Röhren
gekreuzt wird. Die Röhren sind an der Stelle, an der sie sich kreuzen, paarweise so gebogen,
daß sie übereinanderliegen, und zwischen dem einen Paar und dem nächstfolgenden so viel
Raum frei bleibt, daß ein Paar in ähnlicher Weise übereinanderliegender Röhren des anderen
Systems hindurchtreten kann. So biegen sich die Röhren m des abfallenden Systems
über die Röhren m1 desselben Systems und
die Röhren η des ansteigenden Systems über die demselben System angehörenden Röhren n1.
Für das Wesen der Erfindung ist es ohne Belang, ob die Kugeln zwischen den Schleifscheiben
in konzentrischen Rillen sich bewegen, oder in Rillen, welche eine Spirale bilden. Im
letzteren Fall besteht bei fehlender Unterbrechung der Rille der Nachteil, daß die am
Innenende der Spirale zugeführten Kugeln beim Übergang in die Umgänge von größerem Durchmesser
ihren Abstand vergrößern, so daß nicht mehr der ganze Umfang zum Schleifen ausgenutzt
wird. Dieser Nachteil fällt bei der Anordnung nach. der Erfindung weg, da auch
bei spiralförmigem Verlauf der Kugelrillen die Kugeln abwechselnd aus der Spiralrille entnommen
und unabhängig von der Lage des Spiralumganges in dichter Aufeinanderfolge wieder
in die Rille eingeführt werden. Erstreckt sich hierbei die Ausnehmung der mit Spiralrillen
versehenen ruhenden Scheibe über die ganze Breitenausdehnung der Spiralrille, so
treten die Kugeln nach einmaligem Umlauf aus der Rille aus. Bleiben jedoch einzelne
Gänge der Spiralrille ununterbrochen, so führen sie einen zwei- oder mehrmaligen Umlauf aus,
ehe sie die Rille verlassen.
Sofern es erwünscht erscheint, daß die zu schleifenden Kugeln wie bei einer spiralförmigen
Rille ihre Reihenfolge beibehalten, so kann dies bei der Anordnung nach der Erfindung erreicht
werden, ohne daß dabei der bei den bisherigen Kugelschleifmaschinen mit Spiralrille vorhandene
Nachteil besteht, daß die eine der beiden
Schleifscheiben mit Rücksicht auf den stetig sich ändernden Abstand der Kugel von der
Schleiischeibenmitte eben ausgebildet werden muß. Fig. 7 ist ein senkrechter Schnitt durch
eine derartige Einrichtung, und Fig. 8 ist eine Vorderansicht derselben, von rechts der Fig. η
gesehen. Die Einrichtung wirkt in der Weise, daß die in konzentrischen Rillen rollenden
Kugeln β durch die Röhrchen oder Rinnen ο
ίο aus der einen Rille weggenommen und sofort
in die nächstfolgende Rille eingeleitet werden, von welcher sie nach einmaligem Umgang in
gleicher Weise weggenommen und an die nächstfolgende Rille weitergegeben werden. Aus der
iS letzten Rille gelangen sie durch eine doppelt
gekrümmte Röhre oder Rinne p in die erste Rille zurück. Die Röhre p ist mit Abzweigungen
q und r versehen, durch welche die Kugeln
hintereinander in die Maschine eingeführt oder
ao aus ihr weggenommen werden können, welche aber beim Gang der Maschine verschlossen sind.
Die Abzweigung q ist zweckmäßig über der innersten Rille angeordnet, in welche die Kugeln
beim Füller! der Maschine so lange dicht hinteremander eingeführt werden, bis die in der
Rinne p aus der äußersten Rille ankommenden Kugeln den weiteren Zutritt der Kugeln verhindern.
Der konzentrische Verlauf der Rillen gestattet hierbei die Anwendung einer gerillten
Gegenscheibe an Stelle der ebenen Gegenscheibe bei den bekannten Kugelschleifmascliinen
mit Spiralrille, was den Vorteil einer rascheren und gleichmäßigeren Abschleifung der
Kugeln mit sich bringt.
In Fällen, in denen der Weggang der Kugeln aus der oder den Rillen erschwert ist, können
die Kugeln beim Austreten durch mechanische Mittel, so durch einen umlaufenden Gurt ο. dgl.,
eine Beschleunigung erfahren, um ein Stauen der Kugeln zu verhindern.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Kugelschleifmaschine mit gegeneinander wirkenden Scheiben, bei welcher die Kugeln durch Unterbrechungen ihrer Laufbahn aus der Maschine genommen und ihr wieder zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln den zwischen den Scheiben vorhandenen Laufbahnen gesondert und mit einerder Schleifscheibengeschwindigkeit entsprechenden Beschleunigung zugeführt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE224336C true DE224336C (de) |
Family
ID=485082
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT224336D Active DE224336C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE224336C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1059313B (de) * | 1957-01-10 | 1959-06-11 | Sebastian Messerschmidt | Kugelschleifmaschine |
| EP0010648A1 (de) * | 1978-10-27 | 1980-05-14 | Sebastian Messerschmidt Spezialmaschinenfabrik | Verfahren und Vorrichtung zur Präzisionsfertigung von Kugeln |
| WO1996033047A1 (de) * | 1995-04-19 | 1996-10-24 | MESSERSCHMIDT, Jürgen | Läppmaschine |
-
0
- DE DENDAT224336D patent/DE224336C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1059313B (de) * | 1957-01-10 | 1959-06-11 | Sebastian Messerschmidt | Kugelschleifmaschine |
| EP0010648A1 (de) * | 1978-10-27 | 1980-05-14 | Sebastian Messerschmidt Spezialmaschinenfabrik | Verfahren und Vorrichtung zur Präzisionsfertigung von Kugeln |
| WO1996033047A1 (de) * | 1995-04-19 | 1996-10-24 | MESSERSCHMIDT, Jürgen | Läppmaschine |
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