[go: up one dir, main page]

DE916277C - Zufuehrungsvorrichtung fuer Schrauben und andere Gegenstaende - Google Patents

Zufuehrungsvorrichtung fuer Schrauben und andere Gegenstaende

Info

Publication number
DE916277C
DE916277C DEG9580A DEG0009580A DE916277C DE 916277 C DE916277 C DE 916277C DE G9580 A DEG9580 A DE G9580A DE G0009580 A DEG0009580 A DE G0009580A DE 916277 C DE916277 C DE 916277C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screws
objects
guideway
guide
guide track
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG9580A
Other languages
English (en)
Inventor
Dennis George Broscomb
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GKN Group Services Ltd
Original Assignee
GKN Group Services Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GKN Group Services Ltd filed Critical GKN Group Services Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE916277C publication Critical patent/DE916277C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/02Devices for feeding articles or materials to conveyors
    • B65G47/04Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles
    • B65G47/12Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles
    • B65G47/14Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles arranging or orientating the articles by mechanical or pneumatic means during feeding
    • B65G47/1492Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles arranging or orientating the articles by mechanical or pneumatic means during feeding the articles being fed from a feeding conveyor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Feeding Of Articles To Conveyors (AREA)

Description

  • Zuführungsvorrichtung für Schrauben und andere Gegenstände Die Erfindung betrifft Vorrichtungen, um einem Sammelbehälter entnommene Gegenstände in einer geordneten Reihe einer Verbraucherstelle zuzuführen.
  • Die Erfindung eignet sich besonders dazu, Schrauben oder andere an ihrem einen Ende mit einem Kopf versehene stiftförmige Gegenstände, die einem Sammelbehälter entnommen sind, in geordneter Reihe weiterzuführen. Es sei jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die Erfindung nicht auf eine Zuführungsvorrichtung für derartige stiftförmige Gegenstände beschränkt ist, sondern auch Zuführungsvorrichtungen einschließt, die so konstruiert sind, daß sie auch zum Zuführen von andersartigen Gegenständen verwendet werden können, die nach Größe, Gewicht und äußerer Beschaffenheit geeignet sind, mittels Zuführungsvorrichtungen der im folgenden beschriebenen Art gefördert zu werden.
  • Erfindungsgemäß besteht die Zuführungsvorrichtung aus zwei Führungsbahnen. Die erste dieser Führungsbahnen, welcher die Gegenstände an dem einen Ende der Bahn ungeordnet zufließen, ist mit nach oben divergierenden Seitenwänden versehen, deren untere Kantenteile zu einer sich in Längsrichtung der Führungsbahn erstreckenden Gleitbahn führen oder eine solche bilden. Zur Aufnahme der aus der ersten Führungsbahn austretenden Gegenstände dient eine zweite Führungsbahn, deren Führungswände eine die Fortsetzung der Gleitbahn der ersten Führungsbahn darstellende Gleitbahn bilden oder zu einer solchen Fortsetzung hinführen.
  • Die Führungswände sind mit Abgleitflächen versehen, an denen die nicht in die erste Gleitbahn aufgenommenen Gegenstände abgleiten. Beide Führungsbahnen sind entweder so angeordnet, daß sie die Gegenstände in Längsrichtung der Bahn fördern, oder sie können zu diesem Zweck mit Rüttel- oder anderen Antriebsvorrichtungen versehen sein.
  • Vorzugsweise sind die Führungsflächen der Seitenwände der ersten Führungsbahn im Profil V-förmig oder angenähert V-förmig und die Abgleitflächen der zweiten Führungsbahn im Profil dachförmig oder angenähert dachförmig angeordnet.
  • Die Gegenstände werden normalerweise dem Aufnahmeende der ersten Führungsbahn in ungeordnetem Zustand zugeführt und werden während ihrer Bewegung entlang den Führungsbahnen in die Gleitbahnen aufgenommen. Einige der durch die erste Führungsbahn passierenden Gegenstände werden jedoch in der Regel nicht in die Gleitbahn aufgenommen, und es ist die Funktion der zweiten Führungsbahn, diese überschüssigen Gegenstände abzusondern, damit sie nicht das Arbeiten der Maschine oder des Gerätes, dem sie zugeführt werden, ungünstig beeinflussen können. Wäre die zweite Führungsbahn nicht vorhanden, so müßte eine sehr lange erste Führungsbahn verwendet werden, um zu gewährleisten, daß alle zugeführten Gegenstände in der Führungsbahn in einer geordneten Reihe angeordnet werden.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können Einrichtungen vorgesehen werden, die die von den Abgleitflächen abgleitenden Gegenstände dem Sammelbehälter oder der die erste Führungsbahn speisenden Fördereinrichtung wieder zuführen.
  • Vorzugsweise bestehen diese Einrichtungen aus seitlich der Abgleitflächen vorgesehenen, kanalförmigen oder anderweitig geformten Behältern, die so angeordnet sind, daß sie die überschüssigen Gegenstände dem Sammelbehälter oder der die erste Führungsbahn speisenden Fördereinrichtung wieder zuleiten.
  • In dem folgenden Teil der Beschreibung wird die Zuführungsvorrichtung in Verbindung mit einer Maschine zur gruppenweisen Aufteilung der ihr zugeführten Gegenstände beschrieben. Die Anwendung der Zuführungsvorrichtung ist nicht auf diese Maschine beschränkt, sondern diese kann auch in Verbindung mit andersartigen Maschinen oder Geräten verwendet werden. Von den Zeichnungen zeigt Fig. I in Seitenansicht den allgemeinen Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Verbindung mit einer Maschine zum Aufteilen von Gegenständen in Teilmengen, Fig. 2 ebenfalls in Seitenansicht in vergrößertem Maßstab einen Teil der Fig. 2, bei dem die Seitenverkleidung entfernt ist, Fig. 3 einen Grundriß der in Fig. 2 gezeigten Vorrichtungen, Fig. 4 eine in Richtung des Pfeiles A gesehene Ansicht der Fig. 2 in vergrößertem Maßstab, Fig. 5 in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt gemäß der Linie 5-5 der Fig. 2, der den Aufbau der ersten Führungsbahn zeigt, Fig. 6 eine ähnliche Schnittansicht wie Fig. 5 gemäß der Linie 6-6 der Fig. 2, die den Aufbau der zweiten Führungsbahn zeigt, Fig. 7 einen Längsschnitt gemäß der Linie 7-7 der Fig. 3 durch dasVerteilerglied, der dessen Lage in bezug auf das Zählrad zeigt, und Fig. 8 einen Grundriß der in Fig. 7 gezeigten Teile unter Weglassung des Zählrades.
  • Die in den Zeichnungen dargestellte Anlage dient in erster Linie dazu, Schrauben oder ähnliche aus Kopf und Schaft bestehende, stiftförmige Gegenstände, die im folgenden ganz allgemein mit Schrauben bezeichnet sind, in Teilmengen auf zuteilen; jedoch kann die Anlage auch mit gutem Erfolg mit nur geringen Änderungen, die im Bereich des Fachmanns liegen, in angenähert derselben Weise für viele andere Gegenstände, wie Muttern, Unterlegscheiben und andere Teile von Verbindungselementen verwendet werden.
  • Die dargestellte Anlage besitzt einen allgemein mit IO bezeichneten Rahmen oder Unterbau, von dem ein Teil zur Abstützung der Zuführungsvorrichtung dient, mittels derer die Schrauben in einer Reihe angeordnet und einer Zählstation 12 zugeführt werden und von dieser in einen allgemein mit I3 bezeichneten Verteiler gelangen, der ebenfalls am Rahmen IO abgestützt ist. Die Schrauben werden dem Aufnahmeende der Zuführungsvorrichtung durch eine Fördereinrichtung zugeführt, die die Schrauben einem Sammelbehälter entnimmt.
  • Die Fördereinrichtung kann beispielsweise aus einem auf einem Unterteil 15 angeordneten kreisförmigen Trog 14 bestehen, von dem aus sich eine Säule 16 nach oben erstreckt, um die herum ein Spiral- oder Schraubenförderer I7 angeordnet ist. der hin und her drehende und gleichzeitig auf- und abwärts gerichtete Schwingungen in bezug auf die Achse der Säule ausführt, wodurch aus dem Trog I4 entnommene Schrauben von dem Förderer mitgenommen werden, die von dem Auslaufende I8 des Förderers in das Aufnahmeende der Führungsvorrichtung II fallen. Förderer dieser Art sind bekannt und bilden keinen Teil dieser Erfindung.
  • Die Führungsvorrichtung II selber besteht aus einer ersten Führungsbahn 19 und einer zweiten Führungsbahn 20, die beide abwärts geneigt und mit Schwingungserzeugern 21 und 22 verbunden sind und durch diese in Längsschwingungen versetzt werden. Die Schwingungserzeuger sind durch eine Reihe von Blattfedern 23 und Schraubenfedern 24 abgestützt. Die erste Führungsbahn hat nach oben divergierende Seitenwände, deren untere Kanten eine Gleitbahn 25 (Fig. 3) für die Schrauben bilden. Die zweite Führungsbahn besitzt Seitenteile, deren gegenüberliegende Kanten eine Fortsetzung 26 der Gleitbahn 25 bilden und deren Seitenflächen als Abgleitflächen für überschüssige Schrauben, wie z. B. die mit 27 in Fig. 3 bezeichneten Schrauben, dienen. Die überschüssigen Schrauben werden durch eine Rutsche 28 od. dgl. dem Sammler oder Trog I4 wieder zugeführt.
  • Am Auslaßende der zweiten Führungsbabn werden die Schrauben durch eine Zählstation 12 (Fig. 1, 2 und 7) geführt, die beispielsweise eine aus der Lampe 29 und der Photozelle 30 bestehende photoelektrische Einrichtung sein kann.
  • Unmittelbar vor der Zählstation liegt im Anschluß an das Auslaßende der zweiten Führungsbahn eine weitere Führungsbahn 3I, auf der die Schrauben in eine bestimmte Stellung gebracht werden. Diese Führungsbahn enthält eine Gleitbahn, auf der die Schraubenköpfe mit ihren Unterseiten aufliegen. Über der Gleitbahn ist ein rotierendes Kontrollglied in Form eines Rades 32, im folgenden Zählrad genannt, so angeordnet, daß sein Umfang tangential oder angenähert tangential zur Gleitbahn liegt, so daß die Schraubenköpfe durch einen zwischen der Umfangsfläche des Rades 32 und der Gleitbahn 3r begrenzten Raum 33 hindurchpassieren müssen.
  • Das Zählrad 32 dient dazu, die einzelnen Schrauben zu beschleunigen, damit zwischen ihnen ein zur Vermeidung von Irrtümern beim Zählvorgang genügend großer Abstand besteht. Einzelheiten des Zählrades und seiner Halterung sind weiter unten beschrieben.
  • An der Ausgangseite der Zählstation sind Vorrichtungen zum Aufteilen der Schrauben in Teilmengen vorgesehen. Diese Vorrichtungen bestehen in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem drehbaren Verteilerglied 35 und mehreren Ablenkelementen 36 aus biegsamem Blech. Obgleich diese Ablenkbleche vorzugsweise am Verteilerglied angeordnet sind, liegt es im Rahmen der Erfindung, diese Ablenkbleche auch getrennt vom Verteilerglied anzuordnen. Das Verteilerglied ist so gestaltet, daß zwischen den Blechen 36 mehrere Verteilerstationen oder -öffnungen 37 liegen. Das Verteilerglied wird intermittierend gedreht, um aufeinanderfolgende Verteilerstationen in den Weg der aus der Zählvorrichtung austretenden Schrauben zu bringen. Hierdurch wird eine angenäherte gruppenweise Aufteilung der Schrauben erreicht.
  • Eine genaue gruppenweise Aufteilung wird durch die Ablenkbleche dadurch vorgenommen, daß die letzte Schraube einer Gruppe und die erste Schraube der nächsten Gruppe seitlich abgelenkt werden. Die Ablenkbleche arbeiten außerdem mit einer Sperreinrichtung zusammen, die aus einem kraftschlüssig mit der Zähleinrichtung verbundenen Sperrglied 38 bestehen kann und die nach dem Durchgang einer bestimmten Anzahl von Schrauben durch die Zählvorrichtung das festgehaltene Ablenkblech freigibt.
  • DasVerteilerglied wird durch eine allgemein mit 39 bezeichnete Antriebsvorrichtung über eine Rutschkupplung 40 od. dgl. angetrieben. Diese Rutschkupplung ermöglicht es der Sperrvorrichtung, das Verteilerglied für einen gewünschten Zeitraum in seiner Stellung zu halten, wobei ein genügend großes Drehmoment auf die Ablenkbleche 36 ausgeübt wird, um diese durch eine in der Richtung, in welcher die Ablenkbleche sich relativ zum Verteilerglied bewegen können, wirkende Ablenkkraft vorzuspannen.
  • Die Ablenkbleche sind frei tragend angeordnet, wobei ihre freien Enden radial nach auswärts gerichtet sind, so daß durch die auf sie ausgeübte Ablenkkraft eine gewisse Energie in ihnen aufgespeichert wird. Diese aufgespeicherte Kraft wird frei, wenn das Ablenkblech freigegeben wird, so daß das Ablenkblech quer zu der Bewegungsbahn der Schrauben mit verhältnismäßig großer Geschwindigkeit unmittelbar nach der Freigabe des Bleches sich so bewegt, daß es die letzte Schraube oder die letzten zwei oder drei Schrauben jeder Gruppe von der ersten Schraube oder den ersten zwei oder drei Schrauben der folgenden Gruppe wegbewegt.
  • In der im einzelnen in Fig. 7 dargestellten Bauart ist das Verteilerglied eine im allgemeinen kreisförmige Platte 4I, die eine mittige Öffnung besitzt, durch die die Antriebsspindel 42 hindurchgeht. Die Antriebsspindel 42 ist in einer fest auf dem Rahmen Io angeordneten Nabe 43 gelagert und durch ein Getriebe44 (Fig. 2) mit einem kontinuierlich angetriebenen Elektromotor 45 verbunden, so daß die Spindel sich also während einer Drehung des Motors auch dauernd dreht. Die Platte 4I, die den Hauptteil des Verteilergliedes bildet, besitzt ein Paar konzentrisch zur Spindelöffnung liegende ringförmige Kupplungsflächen oder Beläge. Mit diesen Flächen arbeiten die Kupplungsplatten 47 zusammen, deren untere mit der Spindel 42 fest und deren obere mit der Spindel durch einen Keil verbunden ist, der eine axiale Bewegung dieser Platte zuläßt.
  • Die ringförmigen Flächen und die Kupplungsplatten werden durch eine am oberen Ende der Spindel 42 angeordnete, auf die Druckplatte 48 drückende Schraubenfeder 50 aneinandergedrückt.
  • Dabei sind zwischen der Druckplatte 48 und der oberen Kupplungsplatte 47 Kugeln 49 als Druckübertragungsmittel vorgesehen. Der Kupplungsdruck kann durch Einstellung der Mutter 51 einreguliert werden.
  • Die Platte 41 des Verteilergliedes besitzt mehrere mit Abstand angeordnete Öffnungen 52, die voneinander durch sich in radialer Richtung erstreckende Trennwände 53 getrennt sind, an deren äußeren Enden die Ablenkbleche 36 frei tragend angeordnet sind. Die letzteren sind aus Federstahl oder anderem elastischem Metall und können auch an der Platte scharnierartig befestigt und durch Federn betätigt sein.
  • Die federnden Ablenkbleche, die Trennwände und die Öffnungen 52 bilden eine Reihe von Verteilerstationen, unter denen herausnehmbare Behälter 54 für die Schrauben angeordnet sind. Diese Behälter stehen auf einer Blechplattform 55, die an von der Platte 41 herunterhängenden Halterungen 56 befestigt ist.
  • Die Größe der seitlichen Ausbiegung der Ablenkbleche wird durch Anschläge oder Vorsprünge 57 an der Platte 41 bestimmt, welche an der der Bewegungsrichtung der Ablenkbleche entgegengesetzten Seite dieser Bleche angeordnet sind. Fig. 8 zeigt bei 58 in gestrichelten Linien die Stellung, die von den Ablenkblechen eingenommen wird, wenn sie durch das Sperrglied 38 der Sperrvorrichtung ge- halten werden und dabei einer von dem durch die Kupplung übertragenen Drehmoment herrührenden potentiellen Ablenkkraft unterworfen sind.
  • Die Sperrvorrichtung besteht aus einem Sperrglied 38, das drehbar auf dem festen Teil eines Solenoiden 59 angeordnet ist. Das Sperrglied trägt einen Anker 6o, der durch den Kern des Solenoiden bei 6I angezogen wird, wenn ein in geeigneter Weise verstärkter elektrischer Impuls von der Photozelle 30 während des Durchgangs der letzten Schraube einer abzuteilenden Gruppe durch die Zähleinrichtung übermittelt wird.
  • Daraufhin kann das federnde Ablenkblech 36, das vorher von dem Sperrglied 38 gehalten wurde, in seinen ungespannten Zustand zurückkehren und dabei die letzte Schraube oder möglicherweise die letzten beiden oder drei Schrauben, wie durch Pfeil 62 angedeutet, in der entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn verlaufenden Drehrichtung des Verteilergliedes ablenken.
  • Der Ansatz oder Kopf 63 des Sperrgliedes verhindert ein Wiederineingriffkommen mit den Ansätzen 57 während der Drehung des Verteilergliedes, die nach der Freigabe des Ablenkbleches stattfindet.
  • In der besonderen Ausführungsform der in den Zeichnungen dargestellten Schraubentrenn- und -ausrichteeinrichtung ist ein rotierendes Element oder Rad 32 vorgesehen, dessen äußere Umfangsfläche eine sich bewegende Wand des schon vorher beschriebenen Raumes 33 bildet.
  • Dieses Rad ist an dem einen Ende des Hebels 65 gelagert, dessen andere Enden drehbar an einer am Rahmen 10 befestigten Halterung 66 befestigt sind.
  • Die Hebelarme 65 besitzen einen Ansatz 67, von dem ein weiterer Arm 68 ausgeht. Zwischen diesem Arm 68 und dem Rahmen 10 ist eine Zugfeder 69 angeordnet, die die ganze Halterung des Rades gegen das Ende einer Einstellschraube 70 drückt.
  • Durch Einstellung dieser Schraube kann das Spiel zwischen der oberen Fläche der Gleitbahn 31 und der Umfangsfläche des Rades 32 genau so eingestellt werden, daß das Spiel etwas kleiner als die Höhe der Schraubenköpfe ist.
  • Das ganze Rad 32 oder sein an seinem Umfang liegender Teil besteht aus einem nachgiebigen Werkstoff. Zum Beispiel kann das Rad aus einer zylindrischen Filzscheibe 7I bestehen, die zwischen Seitenplatten 72 eingeklemmt ist. Die Köpfe der Schrauben drücken sich in die Umfangsfläche dieser Scheibe ein und werden dabei durch die Umfangsgeschwindigkeit des Rades beschleunigt.
  • Jede Schraube wird vom Ende der Gleitbahn 3I ausgestoßen und passiert dabei mit einem Abstand von der nächsten folgenden Schraube die Zählstation. Dieser Abstand hängt von der Umfangsgeschwindigkeit des Rades ab, ist aber wenigstens gleich dem Schaftdurchmesser.
  • Die Größe der Geschwindigkeit, mit der die Schrauben dem Rad zufließen, und die Größe der Geschwindigkeit, mit der sie das Rad verlassen, kann in weiten Grenzen geändert werden, je nach Größe, Gewicht und Beschaffenheit der Schrauben.
  • Im allgemeinen kann durch eine 5- bis Isfache Erhöhung der Geschwindigkeit der Schrauben durch das Rad ein genügend großer Abstand zwischen den einzelnen Schrauben und damit eine Verhütung von Zählfehlern erreicht werden.
  • Beispielsweise hat, wenn etwa 10 bis I8 Gros Schrauben der Führungsbahn 3I je Minute zugeführt werden, eine Umdrehungsgeschwindigkeit von 280 U/min für ein Filzscheibenrad von 15 cm Durchmesser günstige Ergebnisse geliefert, was einer etwa 1 fachen Geschwindigkeitserhöhung entspricht. Das Rad 32 kann in beliebiger Weise, beispielsweise durch direkte Kupplung mit einem Elektromotor, angetrieben werden.
  • Ein besonderer, sich aus der Verwendung des Rades 32 ergebender Vorteil ist, daß die Schrauben in einer bestimmten Richtung ausgerichtet werden, so daß keine Zählfehler eintreten können, und daß die Schraubenschäfte dadurch parallel zur Ebene desjenigen Ablenkbleches zu liegen kommen, das sich gerade an der Schraubenzuführung befindet.
  • Hierdurch wird jede Unsicherheit beseitigt, die in der Art und Weise liegen könnte, wie die letzte Schraube einer eingeteilten Gruppe von dem Ab-Ablenkblech bei dessen Freigabe beeinflußt wird. Es wird dadurch mit Sicherheit erreicht, daß diese Schraube nach der gleichen Verteilerstation befördert wird wie die vorhergehenden Schrauben der gleichen Gruppe.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird durch die Unterteilung der Zuführungseinrichtung in eine erste Zuführungsbahn 19 und eine zweite Zuführungsbahn 20 erreicht, daß beim Durchgang durch die Zählstation die Schrauben in einer geordneten Reihe angeordnet sind und daß keine nicht eingeordneten Schrauben vorhanden sind, die den ordnungsgemäßen Betrieb der verschiedenen, in der Nähe der der Zählstation befindlichen Einrichtungen in Frage stellen könnten.
  • Zur Erreichung dieses Zwecks wird wenigstens ein Teil der Schrauben bereits auf der ersten Führungsbahn I9 geordnet, deren Seitenwände 74 und 75, im Querschnitt gesehen, nach oben divergieren und vorzugsweise, wie in Fig. 5 gezeigt, im Profil V-förmig angeordnet sind.
  • Am Aufnahmeende können diese Seitenwände hochgezogen sein, wie bei 76 und 77. Auf ihrer ganzen Länge sind die unteren Kanten der Seitenwände durch einen Schlitz 25 getrennt, so daß eine Gleitbahn gebildet wird, auf der die Köpfe der Schrauben anliegen, während die Schäfte durch den Schlitz herunterhängen.
  • Die Seitenwände 74 und 75 können beispielsweise aus Winkeleisen bestehen, deren untere Schenkel 78 und 79 an dem durch die Blattfedern 23 abgestützten Teil so befestigt sind.
  • Von den auf dieser ersten Führungsbahn herunterrutschenden Schrauben wird also ein Teil schon in einer Reihe angeordnet sein, während die übrigen noch quer zur Gleitbahn liegenbleiben, wie dies mit gestrichelten Linien bei 8I (Fig. 5) gezeigt ist.
  • Die überschüssigen Schrauben werden beim Durchgang durch die zweite Führungsbahn abgesondert, deren mit 82 und 83 bezeichneten Seiten- teile bei der in Fig. 6 gezeigten Ausführung senkrecht und parallel zueinander angeordnet sind und eine Fortsetzung der Gleitbahn 25 bilden. Die oberen Kantenflächen 84 und 85 sind abgeschrägt, damit überschüssige Schrauben seitlich abgleiten können. Diese Kantenflächen sind vorzugsweise dachförmig angeordnet, wie dies aus Fig. 6 ersichtlich ist.
  • An jeder Seite der Abgleitflächen befinden sich kanalförmige Behälter 86 und 87, deren untere Enden seitlich in die Rutsche 28 münden, durch die die überschüssigen Schrauben in den Sammelbehälter zurückgeführt werden.
  • Obwohl diese Zuführungsvorrichtung vor allem für im vorstehenden beschriebene Vorrichtungen zur Aufteilung von Schrauben in Teilmengen geeignet ist, da sie eine Anordnung der Schrauben in einer geordneten Reihe ermöglicht, ohne daß hierzu eine übermäßig lange Gleitbahn erforderlich ist, können Zuführungsvorrichtungen dieser Art jedoch allgemein Verwendung finden und beispielsweise in Verbindung mit anderen Maschinen oder Vorrichtungen verwendet werden, bei denen ähnliche Forderungen erfüllt werden müssen wie bei Aufteilungsvorrichtungen, mittels derer aus einem Sammelbehälter entnommene Gegenstände in genau bemessene Teilmengen unterteilt werden. Es ist klar ersichtlich, daß ohne das Abführen der überschüssigen Schrauben in der zweiten Führungsbahn eine viel längere erste Führungsbahn notwendig sein wird, um alle zugeführten Schrauben in einer geordneten Reihe anzuordnen.
  • PATENTANSPROCHE: I. Zuführungsvorrichtung, um Gegenstände in eine geordnete Reihe zu bringen und weiterzuleiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus zwei Führungsbahnen besteht, von denen die erste Führungsbahn (in), welcher die Gegenstände an ihrem einen Ende in beliebiger Lage zufließen, mit nach oben divergierenden Seitenwänden (74, 75) versehen ist, deren untere Kantenteile zu einer in Längsrichtung der Bahn sich erstreckenden Gleitbahn (25) führen oder eine solche bilden, während die zweite zur Aufnahme der aus der ersten Führungsbahn austretenden Gegenstände dienenden Führungsbahn (20) Seitenteile (82, 83) besitzt, die eine die Fortsetzung der ersten Gleitbahn darstellende Gleitbahn (26) bilden oder zu einer solchen Fortsetzung hinführen, wobei diese Seitenteile mit Abgleitflächen (84, 85) versehen sind, an denen die nicht in die erste Gleitbahn (25) aufgenommenen Gegenstände abgleiten, wobei beide Führungsbahnen entweder so angeordnet sind, daß sie die Gegenstände in Längsrichtung der Bahn fördern oder zur Erreichung dieses Zwecks mit an sich bekannten Rüttel- oder Antriebseinrichtungen (2I, 22) versehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Zuführungsvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsflächen der Seitenwände (74, 75) der ersten Führungsbahn im Profil in V-Form oder einer dieser ähnlichen Form und die Abgleitflächen (84, 86) der Seitenteile (82, 83) der zweiten Führungsbahn im Profil in Dachform oder einer dieser ähnlichen Form angeordnet sind.
    3. Zuführungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen (28) vorgesehen sind, um an den Abgleitflächen abgleitende überschüssige Gegenstände zum Sammelbehälter oder zu einer die ersteFührungsbahn speisende Fördereinrichtung zurückzuleiten.
    4. Zuführungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der überschüssigen Gegenstände kanalartige oder andersartige Behälter seitlich der Abgleitflächen (84, 85) der zweiten Führungsbahn vorgesehen sind, die so angeordnet sind, daß sie die Gegenstände dem Sammelbehälter oder einer die erste Führungsbahn speisenden Fördereinrichtung (I7) zuleiten.
    5. Zuführungsvorrichtung für Schrauben oder andere einseitig mit einem Kopf versehene, stiftförmige Gegenstände nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbahn aus einem in Längsrichtung der Vorrichtung verlaufenden Schlitz (25, 26) besteht, durch welchen die Schäfte der Schrauben oder Gegenstände hindurchhängen, während ihre Köpfe auf den Kantenteilen der Seitenwände oder Seitenteile aufliegen.
    6. Zuführungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß entweder die erste oder die zweite oder beide Führungsbahnen (19, 20) in Richtung der Bewegung der Gegenstände geneigt sind, so daß eine Schwerkraftkomponente die Bewegung der Gegenstände entlang der Bahn verursacht oder unterstützt.
DEG9580A 1951-08-15 1952-08-17 Zufuehrungsvorrichtung fuer Schrauben und andere Gegenstaende Expired DE916277C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB916277X 1951-08-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE916277C true DE916277C (de) 1954-08-05

Family

ID=10707477

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG9580A Expired DE916277C (de) 1951-08-15 1952-08-17 Zufuehrungsvorrichtung fuer Schrauben und andere Gegenstaende

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE916277C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3045820A (en) * 1960-02-24 1962-07-24 Cutler Hammer Inc Feeding and gaging apparatus
US3099359A (en) * 1960-05-12 1963-07-30 Gen Motors Corp Parts feeding device
DE1246561B (de) * 1964-06-20 1967-08-03 Eickhoff Geb Vorrichtung zum Vereinzeln und Dosieren von mit einem verbreiterten Kopf versehenen Verbindungsteilen, wie Niete, Schrauben od. dgl.
DE4413017A1 (de) * 1994-04-18 1995-10-19 Boellhoff Gmbh Fördersystem, insb. für Befestigungsmittel wie Schrauben oder dergleichen
DE19537993A1 (de) * 1995-10-12 1997-04-17 Schenck Ag Carl Schwingrinne zum Vereinzeln von pilzförmigen Werkstücken
EP3303192A4 (de) * 2015-06-02 2019-01-30 Newtec Engineering A/S Vereinzelnder vibrationsförderer

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3045820A (en) * 1960-02-24 1962-07-24 Cutler Hammer Inc Feeding and gaging apparatus
US3099359A (en) * 1960-05-12 1963-07-30 Gen Motors Corp Parts feeding device
DE1246561B (de) * 1964-06-20 1967-08-03 Eickhoff Geb Vorrichtung zum Vereinzeln und Dosieren von mit einem verbreiterten Kopf versehenen Verbindungsteilen, wie Niete, Schrauben od. dgl.
DE4413017A1 (de) * 1994-04-18 1995-10-19 Boellhoff Gmbh Fördersystem, insb. für Befestigungsmittel wie Schrauben oder dergleichen
DE19537993A1 (de) * 1995-10-12 1997-04-17 Schenck Ag Carl Schwingrinne zum Vereinzeln von pilzförmigen Werkstücken
DE19537993B4 (de) * 1995-10-12 2009-05-20 Schenck Process Gmbh Schwingrinne zum Vereinzeln von pilzförmigen Werkstücken
EP3303192A4 (de) * 2015-06-02 2019-01-30 Newtec Engineering A/S Vereinzelnder vibrationsförderer

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE7617125U1 (de) Montagemaschine fuer die vereinigung von schraubenrohlingen und unterlegscheiben
DE2131257A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zusammensetzen von Scheiben mit Schrauben
DE102020113526B4 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Separieren von Schalen aus einem Stapel aus mehreren Schalen
DE2929851A1 (de) Perfektionierte vorrichtung zum bilden und einwickeln von produktgruppen
DE3612104A1 (de) Beschleunigungsvorrichtung zur unterteilung einer oder mehrerer kontinuierlicher produktereihen in gruppen gleichbleibenden abstandes einer oder mehrerer produkte
DE2549615C2 (de) Fördervorrichtung für scheibenartige Gegenstände
DE916277C (de) Zufuehrungsvorrichtung fuer Schrauben und andere Gegenstaende
DE2053054A1 (de) Automatische Zusammensetzvor richtung
DE1527590B2 (de) Maschine zum einfuehren von schraubenrohlingen in lochscheiben
DE1574161C3 (de) Maschine zum Stapeln und Einwickeln einer vorbestimmten Anzahl gleicher Münzen
EP0167982B1 (de) Stauchfalzmaschine mit einer Falzgutaufreihvorrichtung
DE4239481A1 (de)
EP0518209B1 (de) Anlage zum Entfernen von Teilen einer kompaktförmigen Frucht
WO1986001580A1 (fr) Tremie de chargement pour usines d'incineration d'ordures
DE2409139C3 (de) Vorrichtung zum Vereinigen zweier Ströme von Filterstopfen
DE2659287A1 (de) Einrichtung zur ausrichtung von gegenstaenden
DE3512831A1 (de) Umlaufender messerkopf fuer eine schaelmaschine zum schaelen stangenfoermigen gutes, wie draht, wellen, rohre od.dgl.
DE3149664A1 (de) "vorrichtung zum vorbereiten des verpackens von mohrenkoepfen oder dergleichen druckempfindlichen produkten"
DE1524685C (de) Vorrichtung zum Sortieren und Zählen von Münzen oder ähnlichen scheibenförmigen Gegenständen
DE2207087A1 (de) Flaschenausstattungsmaschine
DE19950399A1 (de) Anlage zum Transport von schraubenlinienförmig gewundenen Federn
EP1066127A1 (de) Transportvorrichtung
DE3201493C2 (de)
DE2362424C3 (de) Vorrichtung zum Vereinzeln von Drähten aus einem Drahtbündel
DE1271631B (de) Anordnung zum automatischen Abfuhren von Buchsen