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DE1059313B - Kugelschleifmaschine - Google Patents

Kugelschleifmaschine

Info

Publication number
DE1059313B
DE1059313B DEM32871A DEM0032871A DE1059313B DE 1059313 B DE1059313 B DE 1059313B DE M32871 A DEM32871 A DE M32871A DE M0032871 A DEM0032871 A DE M0032871A DE 1059313 B DE1059313 B DE 1059313B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
balls
ball
grinding wheel
wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM32871A
Other languages
English (en)
Inventor
Sebastian Messerschmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sebastian Messerschmidt Spezialmaschinenfabrik Firma
Original Assignee
Sebastian Messerschmidt Spezialmaschinenfabrik Firma
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sebastian Messerschmidt Spezialmaschinenfabrik Firma filed Critical Sebastian Messerschmidt Spezialmaschinenfabrik Firma
Priority to DEM32871A priority Critical patent/DE1059313B/de
Publication of DE1059313B publication Critical patent/DE1059313B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B11/00Machines or devices designed for grinding spherical surfaces or parts of spherical surfaces on work; Accessories therefor
    • B24B11/02Machines or devices designed for grinding spherical surfaces or parts of spherical surfaces on work; Accessories therefor for grinding balls
    • B24B11/04Machines or devices designed for grinding spherical surfaces or parts of spherical surfaces on work; Accessories therefor for grinding balls involving grinding wheels
    • B24B11/06Machines or devices designed for grinding spherical surfaces or parts of spherical surfaces on work; Accessories therefor for grinding balls involving grinding wheels acting by the front faces, e.g. of plane, grooved or bevelled shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Kugelschleifmaschine Die Erfindung betrifft eine Kugelschleifmaschine mit zwei übereinander angeordneten Scheiben, von denen mindestens eine -mit konzentrischen Führungsnuten für die zu schleifenden Kugeln versehen ist und von denen die eine feststehend und die andere umlaufend ist.
  • Bei diesen Maschinen werden die Kugeln durch die Drehung der einen Scheibe in Drehung versetzt und nehmen an ihrem Umfang mehr oder weniger die Geschwindigkeit der rotierenden Scheibe an, so daß eine kleine Relativbewegung entsteht, die den Schleifprozeß verursachen soll. Es hat sich gezeigt, daß die rotierenden Kugeln die Schleifscheiben dabei abziehen. Bei dieser Anordnung kann deshalb nicht eine normale, für Schleifscheiben übliche Schnittgeschwindigkeit angewendet werden. Vielmehr kann das Schleifen nur mit sehr langsam laufenden und vor allen Dingen sehr harten Schleifscheiben durchgeführt werden. Die Leistung der Maschine ist infolgedessen niedrig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kugelschleifmaschine zu schaffen, bei der infolge wiederholter Bewegungsänderung der Kugeln eine einwandfreie Schleifwirkung erreichbar, zusätzlich jedoch eine erhöhte Schnittgeschwindigkeit anwendbar ist, so daß der Produktionsausstoß je Zeiteinheit eine entsprechende Steigerung erfährt.
  • Dieses Ziel ist erfindungsgemäß dadurch erreichbar, daß die stillstehende Scheibe außermittig eine Aussparung hat, in die eine umlaufende Schleifscheibe einragt, das Ganze derart, daß die Schleifscheibe in einem Teilbereich mit der umlaufenden Scheibe zusammenwirkt. Die Schleifscheibe hat dabei vorteilhafterweise dieselbe Drehbewegung wie die umlaufende Scheibe.
  • Werden die Kugeln nun mittels der unteren, gerillten Scheibe vortransportiert, so werden sie am Ausschnitt der oberen Scheibe unter die rotierende Schleifscheibe geführt. Diese ist ihrerseits bestrebt, jede Kugel in Bewegung zu versetzen. Dabei wird diese jedoch durch den kinematischen Ablauf ihrer Bewegungen zuerst - beim Einlauf unter die Scheibe - von der einen Flanke der sie tragenden Rille der unteren Führungsscheibe abgestützt, während sie in der Mitte des Schleifprozesses tangential zur Führungsrille der unteren Scheibe läuft, um alsdann an der gegenüberliegenden Flanke der Rille abgestützt zu werden. Ungefähr im mittleren Bereich des Prozesses ergibt es sich, daß eine Kugel sich gegen die andere abstützt und die durch das Schleifen eingeleitete Drehbewegung der Kugel also durch die vorhergehende Kugel abgebremst wird. Durch diese ständig wechselnde Auflage jeder Kugel während ihrer Drehung - einmal abgestützt auf der einen Seite, einmal gegen die Kugeln selbst und einmal abgestützt auf der anderen Seite - tritt eine gewisse Abbremsung der Kugeln ein, die erlaubt, mit einer normalen Schleifscheibe in wirtschaftlicher Schnittgeschwindigkeit eine reguläre Zerspanung der Kugeln vorzunehmen, d. h. diese wirtschaftlich zu schleifen. Durch diesen Vorgang tritt außerdem eine gewisse Wechselbewegung der Kugeln ein, die auf die erläuterte wechselnde Anlage der Kugeln zurückzuführen ist. Durch diese wechselnde Anlage der Kugeln ergibt sich auch eine gewisse Abbremsung derselben in ihrem Lauf. Die Kugeln können also an ihrer Oberfläche nicht die gleiche Geschwindigkeit wie die Schleifscheibe annehmen. Damit ist gleichzeitig verhindert, daß die Kugeln mahlen, sondern tatsächlich regelrecht geschliffen werden.
  • Des weiteren erlaubt es die Erfindung, die Kugeln sofort nach dem Pressen auf die Maschine zum Schleifen zu übernehmen, da durch die Art und Weise, wie die Kugeln erfaßt werden, vorstehende Grate od. dgl. gewissermaßen unter starkem Druck flachgewalzt werden, um sodann sofort beim Erreichen der Schleifscheibe abgeschliffen zu werden. Es erübrigt sich damit das bisher übliche teuere Schroten bzw. Feilen der Kugeln. Zudem wird der Schleifprozeß auf ein wirtschaftliches Schleifen gebracht und die Leistung der Maschine gegenüber derjenigen bisher bekannter Schleifmaschinen um ein Mehrfaches erhöht.
  • Nach der weiteren Erfindung findet nicht eine einstückige Schleifscheibe- Verwendung, sondern eine Schleifscheibe aus mehreren konzentrischen Schleifringen, die in ihrer Zahl den Führungsrillen der drehbaren Scheibe entsprechen. Dabei geht ein weiteres Erfindungsmerkmal dahin, daß diese Schleifringe in ihrer Schleifhärte unterschiedlich sind, vorzugsweise derart, daß das Produkt Schleifhärte mal Schnittgeschwindigkeit überall ungefähr gleich ist. Erfindungsgemäß ändert sich also die Schleifhärte der Schleifscheibenringe in Abhängigkeit vom Durchmessec, mithin von der Schnittgeschwindigkeit der Ringe. Daraus ergibt sich der Fortschritt, daß an jeder Arbeitsstelle; also bei jeder Führungsrille, die Kugeln der gleichen Schleifwirkung unterliegen, da der Durchmesser an jeder Arbeitsstelle im gleichen Verhältnis zur Schleifringhärte steht.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise in schematischer Darstellung veranschaulicht. Es zeigt . Fig. 1 einen Schnitt durch die Arbeitsscheiben einer Kugelschleifmaschine, Fig. 2 eine Draufsicht dazu, Fig. 3 einen Teilschnitt bei A in Fig. 2, um die Bewegungsrichtung der Kugeln beim Erfassen durch die Schleifscheibe zu zeigen, Fig. 4 einen Teilschnitt bei B in Fig. 2, um die Bewegungsrichtung der Kugeln. in der Führungsrille zu zeigen, Fig. 5 einen Teilschnitt bei -G -in Fig. 2, um die Bewegungsrichtung der Kugeln beim Verlassen der Schleifscheibe zu zeigen.
  • Es sind zwei Führungsscheiben a und b vorgesehen, die gleichachsig übereinander angeordnet sind. Die untere Scheibe a ist mittels der Tragnabe c drehbar. Die obere Scheibe b steht fest. Die Scheibe a ist mit konzentrisch angeordneten Führungsrillen d für die zu bearbeitenden Kugeln e versehen.
  • Den beiden Scheiben a und b ist erfindungsgemäß die keramische Schleifscheibe g zugeordnet, die drehbar ist und in einen kreisbogenförmigen Ausschnitt h der feststehenden Scheibe b einragt. Die Drehachse i der Schleifscheibe g ist exzentrisch zur Drehachse k der Scheibe a, angeordnet. Vorteilhafterweise drehen sich die beiden Scheiben a und g gleichsinnig gemäß den Pfeilen X. An den jeweiligen Arbeitsstellen bewegt sich mithin die Schleifscheibe g winkelig zur Scheibe a, wobei der Winkel sich von 90° über 180° zu 90° ändert. Jede Kugel stützt sich dabei zuerst an die eine Flanke (Fig. 3) und später an die Gegenflanke der V-Rille (Fig. 5) ab, während sie im mittleren Bereich des Schleifprozesses (Fig.4) sich an die vorauseilende und an die nachfolgende Kugel anlegt.
  • Die Schleifscheibe g kann aus mehreren Schleifringen g¹, g², g³, g4, g5 und g6 zusammengesetzt sein. Diese Schleifringe haben unterschiedliche Schleifhärten. Die Härte ändert sich im gleichen Verhältnis wie die Durchmesser der Ringe. Es übt mithin der äußerste Schleifring g6, obwohl er die höchste Schnittgeschwindigkeit besitzt, die gleiche Schleifwirkung aus wie die- übrigen Schleifringe.
  • Die -feststehende Scheibe b ist zur Bildung des Kugeleinlaufs @ und des Kugelauslaufs m herangezogen. Zu diesem Zweck ist die Trennwand n mit der Einleitzunge o vorgesehen. Diese übergreift die Rinne p, in welcher die Kugeln durch die Drehung der den Rinnenboden bildenden Schale q dem Einlauf Z zugeleitet und nach dem Verlassen des Auslaufs m abgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATE N T A-N S -P R,U.H &:. 1. Kugelschleifmaschine mit zwei übereinander angeordneten Scheiben, von denen mindestens-eine mit konzentrischen Führungsnuten- für die zu schleifenden Kugeln versehen- ist und von denen die eine feststehend und die Wandere umlaufend ist, dadurch gekennzeichnet, daß die stillstehende Scheibe (b) außermittig eine Aussparung (h) hat, in die eine umlaufende Schleifscheibe (g) einragt, das Ganze derart, daß die- Schleifscheibe (g) in einem Teilbereich mit der umlaufenden Scheibe (a) zusammenwirkt. -2. Kugelschleifmaschine .nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß- die Schleifscheibe (g) dieselbe Drehrichtung wie die umlaufende Scheibe (a) hat. 3. Kugelschleifmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifscheibe (g) aus mehreren konzentrischen, der Zahl der Führungsrillen (d) der umlaufenden Scheibe entsprechende Schleifringe (g1 bis g6) zusammengesetzt ist. 4. Kugelschleifmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Härte der einzelnen Schleifringe (gx bis g6) so gewählt ist, daß das Produkt Schleifhärte mal Schnittgeschwindigkeit für die einzelnen Schleifringe ungefähr gleich ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 119 120, 224 336, 283 410; 328 485, 834 815.
DEM32871A 1957-01-10 1957-01-10 Kugelschleifmaschine Pending DE1059313B (de)

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Family

ID=7301603

Family Applications (1)

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DEM32871A Pending DE1059313B (de) 1957-01-10 1957-01-10 Kugelschleifmaschine

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DE (1) DE1059313B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101208B (de) 1959-09-21 1961-03-02 Inst Waelzlager Laeppmaschine, insbesondere fuer Kugeln
DE1215549B (de) * 1963-03-15 1966-04-28 Sebastian Messerschmidt Leiteinrichtung fuer eine Vorrichtung zum Laeppen und Schleifen von Kugeln

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE224336C (de) *
DE283410C (de) *
DE119120C (de) *
DE328485C (de) * 1919-09-30 1920-10-28 Thor Moeller Kugelschleifmaschine mit einer ebenen und einer gerillten Schleifscheibe
DE834815C (de) * 1950-11-29 1952-03-24 Sebastian Messerschmidt Laeppmaschine

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