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DE2243112A1 - Verfahren zur herstellung von nitroderivaten von substituierten aromatischen verbindungen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von nitroderivaten von substituierten aromatischen verbindungen

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Publication number
DE2243112A1
DE2243112A1 DE19722243112 DE2243112A DE2243112A1 DE 2243112 A1 DE2243112 A1 DE 2243112A1 DE 19722243112 DE19722243112 DE 19722243112 DE 2243112 A DE2243112 A DE 2243112A DE 2243112 A1 DE2243112 A1 DE 2243112A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
substituted
substituted aromatic
compounds
compound
denotes
Prior art date
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Granted
Application number
DE19722243112
Other languages
English (en)
Other versions
DE2243112C3 (de
DE2243112B2 (de
Inventor
Rosalba Dr Astolfi
Enrico Dr Baciocchi
Gabriello Dr Illuminati
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SnamProgetti SpA
Original Assignee
SnamProgetti SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SnamProgetti SpA filed Critical SnamProgetti SpA
Publication of DE2243112A1 publication Critical patent/DE2243112A1/de
Publication of DE2243112B2 publication Critical patent/DE2243112B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2243112C3 publication Critical patent/DE2243112C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C201/00Preparation of esters of nitric or nitrous acid or of compounds containing nitro or nitroso groups bound to a carbon skeleton
    • C07C201/06Preparation of nitro compounds
    • C07C201/08Preparation of nitro compounds by substitution of hydrogen atoms by nitro groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07BGENERAL METHODS OF ORGANIC CHEMISTRY; APPARATUS THEREFOR
    • C07B43/00Formation or introduction of functional groups containing nitrogen
    • C07B43/02Formation or introduction of functional groups containing nitrogen of nitro or nitroso groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C29/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring
    • C07C29/48Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by oxidation reactions with formation of hydroxy groups

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Indole Compounds (AREA)

Description

Dr. F Zumstein sen. - Dr. E. Assmann 2 ? A *3 1
Pr. R. Kooniiir.bergo' - Dipl. Phys. R. HolxbaueT *" 7 ^ '
Dr. F. Zumstein jun.
Patentanwälte
8 München 2, Bräuhausstraße 4/III
Case 505
WTZW
SNAM PROGETTI S.p.A., Mailand, Italien
Verfahren zur Herstellung von Nitroderivaten von substituierten
aromatischen Verbindungen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Nitro<derivaten von substituierten aromatischen Verbindungen*.
Es ist bekannt, eine funktionelle N02-Gruppe in die Seitenkette
ί von beispielsweise Hexamethylbenzol einzuführen. Diese Umsetzung
; erfolgt, indem man ein Halogenmethylpentamethylbenzol mit AgNO^
< umsetzt. Dies Verfahren ist von H.Suzaki in Bull-Chem.Soc. Japan
! £3, 879 (1970) beschrieben. Bei diesem Verfahren, erhält man je-
: doch niedrige Ausbeuten und um das gewünschte Produkt herzu-
■ stellen, sind mehrere Stufen erforderlich.
Es wurde nun gefunden, daß die Nitrierung einer Seitenkette
"einer substituierten aromatischen Verbindung direkt erreicht
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werden kann, wenn man solche Verbindungen mit einer Mischung aus HNO, und einem organischen Anhydrid, vorzugsweise Essigsäureanhydrid, umsetzt. Nitroderivate substituierter aromatischer Verbindungen können so auf einfache und billige Weise mit besseren Ausbeuten als bei dem bekannten Verfahren hergestellt werden.
Als Nebenprodukte werden Acetate und Nitrate der als Ausgangsmaterial verwendeten substituierten aromatischen Verbindungen erhalten. Diese können leicht abgetrennt werden.
Der Ausdruck "substituierte aromatische Verbindungen", wie er in der vorliegenden Anmeldung verwendet wird, bedeutet Verbindungen der Formel CgR X , worin Cg der bekannte Benzolkern ist, der 6 Kohlenstoffatome enthält, und R und X Substituenten, die an den aromatischen Kern gebunden sind, bedeuten. In der Formel bedeuten die Reste R, die an den aromatischen Kern gebunden sind, (a) einwertige Kohlenwasserstoffreste mit mindestens einem Wasserstoffatom in α-Stellung oder (b) zwei der Reste R bilden mit dem Benzolring einen Ring, wobei jeder der Reste R einen zweiwertigen Kohlenwasserstoffrest bedeutet, oder (c) die Reste R können eine Kombination von (a) und (b) darstellen, wohingegen X einen anderen Substituenten darstellt, der fähig ist, die freie Stellung an den Kohlenstoffatomen des Benzolrings anzugreifen und wobei X einen einwertigen Substituenten wie Wasserstoff, Halogen, CN u.a. bedeutet und wobei η und m ganze Zahlen darstellen, so daß die Summe von m und η 6 bedeutet.
Wenn R (a) darstellt, kann R Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl u.a. bedeuten. Wenn R Methyl bedeutet und m = 0 darstellt, ist die aromatische Verbindung Hexamethylbenzol. Diese Verbindung ist bevorzugt, da sie leicht zur Verfügung steht.
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Andere Verbindungen, die bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, sind substituierte Naphthaline der Por-
mel . . ...*■.
In einem solchen Pail ist es ausreichend, daß die oben erwähnten Substituenten in den para-Stellungen 1, 4 und/oder 5, 8 vorhanden sind.
Verwendet man substituiertes Benzol, das eine·Substituentenzahl besitzt, die kleiner ist als 6, findet Nitrierung an der Seitenkette statt, wenn die Auswahl der Substituenten so gewählt wurde, daß die aromatische Verbindung gegenüber elektrophilen Reaktionsteilnehmern besonders reaktiv ist.
Als Beispiele von Verbindungen, die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendet werden können, sollen die^ folgenden Ver-. bindungen genannt werden
Die erfindungsgemaBuWEiges/tellten Verbindungen sind auf vielen Gebieten der organischen"' Synthesen-und als. industrielle Produkte wertvoll.
-Die Einführung der NOp-Funktion kann direkt Verbindungen ergeben, für die ein industrieller, Bedarf vorhanden ist. Diese
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Funktion kann auch gemäß anderen Verfahren zur Aminfunktion reduziert werden oder zu einer anderen Funktion substituiert werden. Die erfindungsgemäßen Produkte können daher bei der Synthese von Nitroderivaten, Aminverbindungen, Farbstoffen, pharmazeutisch wirksamen Verbindungen, Fasern u.a. verwendet werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann auch verwendet werden, um Produkte wie oben erwähnt zu modifizieren, ebenfalls, wenn die letzteren in den Polymerketten vorhanden sind. Interessante Anwendungen der vorliegenden Erfindung sind die Einführung von NOp-Gruppen (und solchen, die sich davon ableiten) und von Acetoxy- und Hydroxylgruppen in die Seitenketten von aromatischen Polyalkylderivaten.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird am Beispiel des Hexamethylbenzols näher erläutert, da dies ein Produkt ist, das leicht zur Verfugung steht. Man verwendet eine Mischung aus Essigsäureanhydrid und HNO5 mit einer Konzentration von 65 $>. Die Umsetzung wird in flüssiger Phase bei Zimmertemperatur durchgeführt. Sie kann auch bei höheren oder niedrigeren Temperaturen durchgeführt werden. Die Drucke werden so ausgewählt, daß das System im wesentlichen in flüssiger Phase vorliegt und bleibt. Unter praktischen Gesichtspunkten wird die aromatische Verbindung mit dem Anhydrid umgesetzt und diese Mischung wird dann vorzugsweise unter Rühren zu der Nitrierraischung, die HNO, und weiteres Essigsäureanhydrid enthält, zugegeben. Entsprechend den gewählten Arbeitsbedingungen wird die Mischung einige Stunden umgesetzt und dann werden die erhaltenen Verbindungen getrennt. Das folgende Beispiel erläutert die Erfindung ohne sie jedoch zu beschränken.
Beispiel
Eine Nitrierlösung wird bei 300C durch einen Tropftrichter und
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unter Rühren zu einer Lösung zugefügt, die 3 g (1|85 . 10" Mol) Hexamethylbenzol in 400 ecm Essigsäureanhydrid enthält. Die Nitrierlösung war hergestellt worden, indem man 1,28 ecm HNO, mit einer Konzentration von 65 d = 1,4 zu 10 ecm Essigsäureanhydrid unter Kühlen in einem Eis/Salzbad zugefügt hatte. Nach 24 Stunden wird die Mischung auf Eis und Wasser gegossen.
Nach der Hydrolyse wird zuerst mit Na2CO5 und dann mit NaHCO5 neutralisiert und dann wird mit Äther extrahierte Das gelbe Rohprodukt, ungefähr 3,6 g, das man nach Verdampfen des Äthers erhält, wird an Silicagel chromatographiert, wobei man Ligroin und Benzol in einem 4:1-Verhältnis als Eluierungsmittel verwendet.
Auf solche Weise erhält man ungefähr 300 mg Hexamethylbenzol und 1,2 g Pentamethylphenylnitromethan (Ep„ = 87 und 87,50C nach der Umkristallisation) in der angegebenen Eluierungsreihenfolge.
Pentamethylbenzylacetat konnte ebenfalls isoliert werden, wohingegen der Salpetersäureäther zu Pentamethylbenzylalkohol zersetzt wurde.
Der Reaktionsmechanismus kann gemäß dem allgemeinen Schema dargestellt werden, das für nicht übliche aromatische elektrophile Umsetzungen vorgeschlagen wurde.
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Claims (7)

Patentansprüche
1.1 Verfahren zur Herstellung von Nitroderivaten in der Seirenkette von substituierten aromatischen Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß man die substituierte aromatische Verbindung mit HNO, in Anwesenheit eines organischen Säureanhydrids, vorzugsweise Bssigsäureanhydrid, umsetzt.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Salpetersäure eine Konzentration von 65 % besitzt.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als substituierte aromatische Verbindung
(I) eine Verbindung der allgemeinen Formel CgRnXn., worin Cg einen Benzolring, (a) jeder der Reste R einen einwertigen Substituenten wie Kohlenwasserstoffreste oder (b) benachbarte R zweiwertige Substituenten oder (c) R eine Kombination von (a) und (b) bedeutet, X einen einwertigen Substituenten, der sich von (a) und (b) unterscheidet, wie Wasserstoff, Halogene, CN u.a. bedeutet, η und m ganze Zahlen bedeuten, so daß die Summe von η und m 6 darstellt, wobei m ebenfalls O sein kann, und
(II) substituierte Naphthalenverbindungen der allgemeinen Formel
verwendet.
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4. Verfahren gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man als aromatische 'Verbindung Hexamethylbenzol verwendet.
5. Verfahren gemäß Anspruch 4> dadurch gekennzeichnet, daß das Hexamethylbenzol mit Essigsäureanhydrid vermischt wird und daß diese Mischung unter Rühren mit einer Hydriermischung, die UNO, und Essigsäureanhydrid enthält, behandelt wird.
6. Verfahren gemäß Anspruch 51 dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur vorzugsweise im Bereich von ungefähr 3O0C liegt.
7. Produkte, hergestellt gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche .
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DE19722243112 1971-09-03 1972-09-01 Verfahren zur Herstellung von in der Seitenkette nitrierten substituierten aromatischen Verbindungen Expired DE2243112C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT2821871A IT941435B (it) 1971-09-03 1971-09-03 Procedimento per la produzione di nitroderivati di composti aro matici sostituiti

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2243112A1 true DE2243112A1 (de) 1973-03-15
DE2243112B2 DE2243112B2 (de) 1975-04-17
DE2243112C3 DE2243112C3 (de) 1975-11-27

Family

ID=11223161

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19722243112 Expired DE2243112C3 (de) 1971-09-03 1972-09-01 Verfahren zur Herstellung von in der Seitenkette nitrierten substituierten aromatischen Verbindungen

Country Status (7)

Country Link
BE (1) BE787980A (de)
DE (1) DE2243112C3 (de)
FR (1) FR2151948A5 (de)
GB (1) GB1397599A (de)
IT (1) IT941435B (de)
LU (1) LU65961A1 (de)
NL (1) NL150772B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE2243112C3 (de) 1975-11-27
DE2243112B2 (de) 1975-04-17
NL150772B (nl) 1976-09-15
IT941435B (it) 1973-03-01
BE787980A (fr) 1972-12-18
FR2151948A5 (de) 1973-04-20
LU65961A1 (de) 1973-01-15
GB1397599A (en) 1975-06-11
NL7211978A (de) 1973-03-06

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