DE2240460B2 - Seifenstück insbesondere für die Handreinigung - Google Patents
Seifenstück insbesondere für die HandreinigungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Seifenstück insbesondere
n*7 Solche Seifenstücke sind in
oder Scheibenform handlicher Größe bekannt, und der Seifensubstanz wird oftmals Sand oder dergleichen
zugesetzt oder es werden ihr chemische Zusätze verschiedener Art beigemengt, um den Reinigungseffekt
£u erhöhen. Für bestimmte Art von Verschmutzungen
sowie für bestimmte Verwendungszwecke sind solche Zusätze jedoch nicht ausreichend oder ungeeignet
In diesen Fällen — sowie auch zur Reinigung der Fingernägel — ist ein Abbürsten mit einer Handwaschbürste
gebräuchlicher Art unerläßlich und üblich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Seifenstück so auszubilden, daß es auch ohne Sandbeimengung
eine verstärkte Reinigungswirkung ausübt und auch die Reinigung der Fingernägel ermöglicht,
!5 ohne dort Seifenrückstände zu hinterlassen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst daß in dem Seifenstück mindestens eine Platte fest
eingebettet ist, die auf mindestens einer ihrer Flächen mit Borsten besetzt ist in deren Bereich die Seifenmasse
ausgespart ist Diese Platten können mit den Seifenstükken fest verbunden und in ihm durch Spitzen fest
verankert sein, die auf den Berührungsflächen der Platten angeordnet sind. Zum gleichen Zweck können in
die mit dem Seifenstück verbundenen Partien der Platten auch Durchbrechungen eingeschnitten sein, die
sich in eingebettetem Zustand mit Seife durchsetzt in ihr verankern. Eine andere Möglichkeit der Verankerung
besteht darin, daß mindestens zwei gegenüberliegende Ränder der Platte mit Wulsten versehen sind. Solcherart
ausgebildete Seifenstücke und Platten können aus ineinanderschiebbaren Strangprofilteilen bestehen. Die
Borsten können so ausgebildet und plaziert sein, daß auf der Platte mehrere Streifen verschiedenartiger Borsten
nebeneinander angeordnet sind. Zwischen den Borsten und den ihnen benachbarten Partien des Seifenstücks
können mit der Platte fest verbundene Stege angeordnet sein. Eine besondere Ausführungsform besteht
darin, daß die die Borsten tragende Partie der Platte ihren im Seifenstück verankerten Partien gegenüber
verdünnt und hochelastisch ausgebildet sind. Es kann auch eine zweite, dünne und hochelastische Platte in
hochgewöibter Stellung auf der Platte verankert sein, die ihrerseits mit Borsten besetzt ist. Oft ist es
zweckmäßig, wenn die Borstenbüschelreihen schräg zur Platte angeordnet sind. Auch die Platte selbst kann in
mindestens einer Richtung dem Seifenstück gegenüber geneigt angeordnet sein. Schließlich kann es zweckmäßig
sein, wenn die Borsten am Seitenrand einer T-förmig ausgebildeten Platte so angeordnet sind, daß sie
mindestens eine der Stirnseiten des Seifenstücks durchsetzen.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden
näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel des Seifenstücks mit einseitig angeordneten Borsten im Querschnitt,
F i g. 2 ein zweites Beispiel im Querschnitt mit schematischer Darstellung einer Preßform,
Fig. 3 eine Variante der Fig. 2 mit doppelseitiger Bürste,
Fig. 4 ein Beispiel mit Andeutung der Abnutzungsvorgänge,
F i g. 5 ein Beispiel mit stirnseitig angeordneten Borsten,
F i g. 5 ein Beispiel mit stirnseitig angeordneten Borsten,
F i g. 6 zwei Varianten der F i g. 5,
Fig. 7 ein Beispiel mit mehrfach verwendbarer Bürste mit einseitig angeordneten Borsten,
Fig. 7 ein Beispiel mit mehrfach verwendbarer Bürste mit einseitig angeordneten Borsten,
Fig.8 eine Variante der Fig.7 mit doppelseitiger
Bürste,
F i g. 9 die Teile der F i g. 8 vor der Montage,
Fig. 10 eine Variante mit hochelastischer biegsamer
Bürste, F i g. 11 wie F i g. 10, aber in stark gebogener Stellung,
Fig. 12 eine Variante der Fig. 10 mit einer Bürste,
deren Platte mehrteilig ausgebildet ist,
Fig. 13 eine ausschnittsweise Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel mit besonderer Borstengnippierung
und
F i g. 14 einen Längsschnitt durch ein Bürstenbeispiel mit schräg angestellten Borsten.
In das erfindungsgemäß ausgebildete Seifenstück J ist mindestens eine aus einer Platte 2 mit auf ihr
verankerten Borsten 3 bestehende Bürste so eingebettet, daß sie während der Benutzungszeit unverlierbar
mit dem Seifenstück 1 verbunden ist Dies kann z. B. durch auf den Berührungsflächen der Platte 2
angebrachte Spitzen 4, Nocken und dergleichen geschehen, die ein Herausrutschen verhindern, wie es in
den F i g. 1, 2 und 4 beispielsweise dargestellt ist. Auch ein am Rand der Platte 2 angeordneter Wulst 5 (vgl.
Fig.3 und 7 bis 12) dient diesem Zweck ebenso wie Durchbrechungen 6 in den voll in die Seife eingebetteten
Plattenpartien (gemäß Fig.5 und 6), die dann von
Seifenmasse durchsetzt eine gute Verankerung bilden.
Die Spitzen der Borsten 3 können, wie in den Zeichnungen in etlichen Variationen veranschaulicht,
eine ebene oder eine gewölbte oder gehöhlte Fläche bilden. Diese kann mit der Oberfläche des Seifenstücks 1
in einer Ebene liegen oder sie kann über diese überstehen oder zurückgesetzt angeordnet sein. Die
Borsten 3 können gemäß den F i g. 1, 2, 6 und 7 auf nur einer Seite der Platte 2 oder gegenüberliegend auf
beiden Plattenseiten angebracht sein. Vorteilhaft ist oftmals die Anordnung mehrerer Borstenstreifen
nebeneinander mit verschieden harten oder verschieden starken Borsten 3 (vgl. F i g. 2 bis 4 und 7 bis 9).
Die Borsten 3 können — einseitig oder einander gegenüberliegend doppelseitig — aus der Breitseite des
Seifenstücks 1 herausstehen oder sie können auch gemäß F i g. 5 und 6 so angebracht sein, daß sie sich
stirnseitig am Seifenstück 1 befinden. Die Bürste 2, 3 kann auch schräg diagonal zur Grundfläche des
Seifenstücks 1 angeordnet werden und sie kann gegenüber der Seifenstück-Oberfläche längs und/oder
quer geneigt sein. Die letztgenannten Anordnungen haben oftmals den Vorteil, daß sich im Bürstenteil etwa
angesammeltes Wasser nicht nachteilig bemerkbar macht, denn es kann hier leicht bei abgelegter Seife
wegfließen, während es bei paralleler Bürsteneinbettung u. U. stehen bleiben und in die Naht zwischen
Seifenstück 1 und Platte 2 eindringen kann, wodurch die Verankerung der Bürste 2, 3 aufgeweicht und gelöst
wird. Den gleichen Zweck können auch Stege 7 erfüllen, die beidseits der Borsten 3 an der Platte 1 angebracht
sind (vgl. Fi g. 1, 2 oder 12) und die ein Eindringen von
Wasser völlig verhindern.
Solche Stege 7 können daneben auch dazu dienen, die Bürste 2,3 bei der Herstellung des erfindungsgemäßen
Seifenstücks am Oberteil der Form 8 anzuklemmen, was dann besonders vorteilhaft ist, wenn gemäß F i g. 2
Bürsten mit einseitig angebrachten Borsten 3 verwendet werden. Beim Einbetten beidseits mit Borsten 3
versehener Platten 2 kann es dagegen genügen, wenn diese einfach auf das Unterteil der Form 8 aufgelegt
wird. Geeignete Paßnasen und dergleichen sowie die sonstigen, konstruktiven Einzelheiten liegen im Belieben
des Herstellers.
Die Bürsten 2, 3 können im allgemeinen als Massenartikel so billig hergestellt werden — ggfs. auch
als Spritzgußteil —, daß sie nach Verbrauch des Seifenstücks weggeworfen werden können. Wie in
Fig.4 angedeutet, kann durch entsprechende Gestaltung
des Seifenstücks 1 selbst und aer Fläche der Borstenspitzen stets eine sehr weitgehende Ausnutzung
der Seife gewährleistet werden.
Sollen andererseits für besondere Zwecke teurere Bürsten 2, 3 verwendet werden, dann bietet die
Erfindung auch die Möglichkeit solche mehrfach, d. h. nacheinander in Verbindung mit mehreren Seifenstükken
1 zu benutzen. Hier werden sowohl die Seifenstücke
I wie auch die Platten 2 zweckmäßigerweise aus Abschnitten von Profilsträngen gebildet, die so geformt
und bemessen sind, daß sie sich satt ineinanderschieben lassen, wie es die F i g. 7 und 8 in verbundenem und die
F i g. 9 in offenem Zustand zeigen.
Eine besondere Ausführungsart ist in den F i g. 10 und
II dargestellt Hier ist die Platte 2 in ihrem
Mittelbereich verdünnt o. ä. besonders elastisch ausgebildet Sie kann zudem gemäß Fig. 10 schon in
geringem Ausmaß vorgewölbt sein, so daß sie durch geringen Druck von den Seiten her sich stark
durchbiegt, wie es in F i g. 11 veranschaulicht ist Dies
hat zum Vorteil, daß diejenigen Flächen 9, die besonders intensiv gereinigt werden sollen, wahlweise nur mit der
Seife (Fig. 10), nur mit der Bürste 2, 3 (Fig. 11) oder
aber mit beiden gleichzeitig behandelt werden können, wozu nur der Seitendruck auf das Seifenstück
entsprechend mehr oder weniger stark ausgeübt oder verändert werden muß. Eine solche Ausführung eignet
sich vornehmlich für Ärzte, in Krankenhäusern oder auch in chemischen Laboratorien und dgl. Sie ist auch
dazu geeignet, besondere Reinigungsmittel im Bürstenbereich aufzunehmen, ggfs. auch anstelle der Borsten 3
(so wie z. B. stark scheuernde, schleifende Mittel, Bimssteinlamellen und dgl. oder auch etwa besondere,
chemisch wirkende Substanzen z. B. in einem Schwamm, die dann nur im Zusammenhang mit der Seife auf die
Haut gelangen u. ä.).
Bei der in Fig. 12 dargestellten Variante ist in der
Platte 2 — z. B. in Nuten 10 — eine zweite Platte 2a verankert, die ihrerseits hochelastisch und aufgewölbt
ist (wie z. B. in ähnlicher Form bei bestimmten Haarbürsten schon bekannt). Bei dieser Ausführung
stehen die Borstenspitzen 3 zweckmäßigerweise über die Ebene des Seifenstücks 1 hervor, so daß — ohne
Druck — wahlweise die Bürste 2a, 3 allein benutzt werden kann. Wird dann jedoch ein geringer Druck auf
das Seifenstück ausgeübt, dann wölbt sich die zweite Platte 2a nach innen und es kommt neben der Bürste
auch die Seife 1 mit zu der reinigenden Fläche in Berührung.
Soll die Bürste 2, 3 insbesondere zum Reinigen der Fingernagel dienen, dann ist es zweckmäßig, wenn die
Borstenbüschelreihen 3a schräg zur Platte 2 angeordnet sind, wie es in Fig. 13 in Draufsicht veranschaulicht ist.
Diese Ausführung gewährleistet, daß in jeder Streichspur die Fingernagel von Borsten 3 Untergriffen werden.
Diese Anordnung ist gegenüber der bisher üblichen, parallel zum Plattenrand verlaufenden Büschelgruppierung
von Vorteil, da dort die Tendenz unvermeidbar ist, mit den Fingerkuppen in die Zwischenräume zwischen
den Büschelreihen zu fahren, so daß stets nur wenige l5/-\rct*»r» ihre D Aintrviinfvcfiinl^ti/trt ä »"fill I .or* Unnntan
I-»**» uhwai .1.1 ^ i\viliibuii6MiuiinilUii bi lu.iw. nuiiiiivil.
Diese Büschelreihen-Anordnung kann natürlich mit gleichem Vorteil auch an reinen Handwaschbürsten
üblicher Art angewendet werden. Im übrigen kann auch
jede erfindungsgemäß in das Seifenstück 1 eingebettete Bürste 2, 3 nach Verbrauch der Seifenmasse als
gesonderte Bürste allein weiterbenutzt und verbraucht werden. Eine Schrägstellung der Borstenbüschel 3, 3a
kann daneben auch in der Weise erfolgen, daß sie im Längsschnitt gesehen schräg, also geneigt zu Platte 2 an
ihr angebracht sind, wodurch eine besonders starke Schaumentwicklung begünstigt wird (vgl. schematisch in
Fig. 14).
Die Vorteile der Erfindung liegen darin, daC gleichzeitig mit der Seifeneinwirkung eine starke
reinigende Schaumbildung durch die Bürste bewirki wird und der Schaum zugleich in die Hände, Arme ect
eingebürstet wird. Der Bürsteffekt kann verstärkt odei abgeschwächt werden und er kann durch mit der Bürste
kombinierte oder sie ersetzende Zusatzteile oder -mitte mechanischer oder chemischer Art ergänzt werden
ίο Daneben eignet sich die Bürste besonders auch für eine
intensive Reinigung der Fingernagel.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
1. Seifenstück insbesondere zur Handreinigung, dadurch gekennzeichnet, daß in dem
Seifenstück (1) mindestens eine Platte (2) fest eingebettet ist, die auf mindestens einer ihrer
Flächen mit Borsten (3) besetzt ist, in deren Bereich die Seifenmasse ausgespart ist
2. Seifenstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (2) durch auf ihren die Seife
berührenden Flächen angeordnete Spitzen (4) fest in ihr verankert sind.
3. Seifenstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die mit dem Seifenstück (1)
verbundenen Partien der Platten (2) Durchbrechungen (6) eingeschnitten sind.
4. Seifenstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei gegenüberliegende
Ränder der Platten (2) mit Wulsten (5) versehen sind.
5. Seifenstück nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seifenstücke (1) und die Platten (2)
aus ineinanderschiebbaren Strangprofil-Teilen bestehen.
6. Seifenstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Platte (2)
mehrere Streifen verschiedenartiger Borsten (3) angeordnet sind.
7. Seifenstück nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil der Borsten (3)
durch anderswirkende, auf der Platte (2) fest angebrachte Reinigungsteile ersetzt sind.
8. Seifenstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Borsten
und den ihnen benachbarten Partien des Seifenstücks (1) mit der Platte (2) fest verbundene Stege (7)
angeordnet sind.
9. Seifenstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Borsten (3)
tragende Partie der Platte (2) ihren im Seifenstück (1) verankerten Randpartien gegenüber verdünnt
und hochelastisch ausgebildet ist.
10. Seifenstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Platte (2) eine
zweite, dünne und hochelastische Platte (2a) in hochgewölbter Stellung verankert ist, die ihrerseits
mit Borsten (3) besetzt ist.
11. Seifenstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Büschelreihen (3a) der Borsten (3) schräg auf der Platte (2) angeordnet
sind.
12. Seifenstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Borsten (3) in mindestens einer Richtung geneigt auf der Platte (2)
angesetzt sind.
13. Seifenstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (2) in
mindestens einer Richtung dem Seifenstück gegenüber geneigt in ihm eingebettet ist.
14. Seifenstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Borsten (3) am
Seitenrand einer T-förmig ausgebildeten Platte (2) so angeordnet sind, daß sie mindestens eine der
Stirnseiten des Seifenstücks (1) durchsetzen.
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