DE2240460A1 - Seifenstueck insbesondere zur handreinigung - Google Patents
Seifenstueck insbesondere zur handreinigungInfo
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Description
GÜNTER L. GEISS PATENTINGENIEUR 7760 RADOLFZELL / BODENSEt
MARKTPLATZ 9 - FERNRUF 07732-3789
MEIN ZEICHEN: S 356 RADOLFZELL/AM 14.8,197 2
Walter Stein,,
7707 Engen / Hegau, Hauptstraße 18 Seifenstück insbesondere zur Handreinigung
409813/0011
Die Erfindung betrifft ein Seifenstück insbesondere zur Handrelnlgung. Solche Seifenstücke sind in Quader- oder Scheibenform handlicher GrÖfle bekannt, und der Seifensubatans wird
oftmale Sand oder dgl. zugeavetst oder es werden ihr cheaiaehe
Zusätze verschiedener Art beigouaengt. ua den Reinigungseffekt
zu erhöhen. Für bestimat« Arten von Verachautsungen aowle
für beatiaate Verwendungszweck· aind aolche Zusätze Jedoch
nicht ausreichend oder ungeeignet. In diesen Fällen - aowle auch zur Reinigung der Fingernägel - lat ein Abbürsten alt
einer Handwaschbürste gebräuchlicher Art unerläßlich und -üblich.
Der Erfindung liegt die aufgäbe zugrunde, ein Seifenstück so
auszubilden, dal ea auch ohne Sandbeiaengung eine verstärkte
Reinigungswirkung ausübt und auch die Reinigung der Finger* nägel ermöglicht, ohne dort Seifenrückatände zu hinterlassen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgeaät dadurch gelöst, da· in dea
Seifenstück aindeatens eine Platte fest eingebettet ist. die auf aindestens einer ihrer Flächen alt Borsten besetzt ist. in
deren Bereich die Seifenaaaae auegespart ist. Diese Platten
können mit den Seifenstücken feat verbunden und in lha durch
Spitzen feat verankert sein« die auf den Berührungsflächen
der Flatten angeordnet sind. Zua gleichen Zweck können in die mit dea Seifenstück verbundenen Partien der Platten auch
Durchbrechungen eingeschnitten sein, die eich in eingebettetem
Zuatand 409 81 3/00 1 1 "3"
mit Seife durchsetzt in ihr veraa&era. Eine andere Möglichkeit der Verankerung besteht daffim» daS mindestens zwei gegenüberliegende
Ränder der Platte mit Wulsten versehen sind. Solcherart ausgebildete Seifenstöeke osad Platten könroeia aus
ineinanderschiebbaren Strangprofilteilen bestehen. Die Borsten
können so ausgebildet und piaziert sein,, daß auf der
Platte mehrere Streifen verschiedenartiger Borsten nebeneinander angeordnet sind. Zwischen.den Borsten und den ihnen
benachbarten Partien des SJeif enstScks können mit der Platte
fest verbundene Stege angeordnet seie. Eine besondere Ausfiihrungsform
besteht darin, daß die die Borsten tragende Partie der Platte ihren im Seifenstück verankerten Partien gegenüber
verdünnt und hochelastisch ausgebildet sind. Es kann auch eine zweite, dünne.und hochelastische Platte in hochgewölbter
Stellung auf der Platte verankert sein, die ihrerseits mit Borsten besetzt ist. Oft ist es zweckmäßig, wenn die Borstenbüschelreihen
schräg zur Platte angeordnet sind. Auch die Platte selbst kann in mindestens einer Richtung dem Sei- '
fenstück gegenüber geneigt angeordnet sein. Schließlich kann es zweckmäßig sein, wenn die Borsten am Seitenrand einer T-förmlg
ausgebildeten Platte so angeordnet sind, daß sie mindestens eine der Stirnseiten des Seifenstücks durchsetzen.
Einige Äusführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen
dargestellt und werden Ib folgenden näher beschrieben.
Es' zeigen
A098 13/0011 - « -
Fig. 1 ein erstes /tue f ührungsbeispi el des Sei fens t'i cks mit
einseitig angeordneten Borsten im Querschnitt,
Fig. 2 ein zweites Beispiel im Querschnitt mit schematischer
Darstellung einer Preßform,
Fig. 7 ein Beispiel mit mehrfach verwendbarer Bürste mit
einseitig angeordneten Borsten,
Fig. 12 eine Variante der Fig. 10 mit einer Bürste, deren
Platte mehrteilig ausgebildet ist,
Fig. 13 eine ausschnittsweise Draufsicht auf ein Ausführungsbelspiel mit besonderer Borstengruppierung und
Fig. 14 einen Längsschnitt durch ein Bi rstenbeispi el mit
schräg angestellten Borsten.
In das erfindungsgemäß ausgebildete Seifenstück 1 ist mindestens eine aus 3iner !latte 2 mit auf ihr verankerten Borsten
3 bestehende bürste eo eingebettet, daß sie während der Benutzungszeit unverlierbar mit dem Seifenstück 1 verbunden ist.
Dies !ann z.B. durch auf den Berührungsflächen der !latte
409813/0011 " 5 "
angebrachte Spitzen 4, Nocken und dgl. geschehen, die ein Herausrutschen verhindern, wie es in den Fig. 1* 2 und 4
beispielsweise dargestellt ist. Auch ein am Rand der Platte 2 angeordneter Wulst 5 (vgl. Fig. 3 und 7 bis 12) dient diesem
Zweck ebenso wie Durchbrechungen 6 in den voll in die Seife eingebetteten 1 latteripartieii (gemäß Fig. 5 und 6). die dann
von Seifenmasse durchsetzt eine gute Verankerung bilden.
Die Spitzen der Borsten 3 können, wie in den Zeichnungen in
etlichen Variationen veranschaulicht, eine ebene oder eine gewölbte oder gehöhlte Fläche bilden. Diese kann mit der
Oberfläche des Seifenstucks 1 in1 einer Ebene liegen oder sie
kann über diese überstehen oder zurückgesetzt angeordnet sein.
Die Borsten 3 können gemäß den Fig. 1,2,6 und 7 auf nur einer Seite der Platte 2 oder gegenüberliegend auf beiden Plattenselten
angebracht sein. Vorteilhaft ist oftmals die Anordnung mehrerer Borstenstreifen nebeneinander mit verschieden harten
oder verschieden stärken Borsten 3 (vgl. Fig. 2 bis 4 und 7 bis 9) .
Die Borsten 3 können - einseitig oder einander gegenüberliegend doppelseitig - aus der Breitseite des Seifenstücks 1 herausstehen
oder sie können auch gemäß Fig. 5 und 6 so angebracht seinl daß sie sich stirnseitig am Seifenstück 1 befinden. Die
Bürste 2.3 kann auch schräg diagonal zur Grundfläche des Seifenstücks
1 angeordnet werden und sie kann gegenüber der
4 0 9 8 13/0011 ' " 6 "
Sei fenstück-überflache längs und/oder quer geneigt sein. DiG
letztgenannten Anordnungen haben oftmals den Vorteil» daß sich im Bürstenteil etwa angesammeltes V/asser nicht nachteilig
bemerkbar macht, denn es kann hier leicht bei abgelegter Seife wegfließen, während es bei paralleler Bürsteneinbettung u.U. stehen bleiben und in die Naht zwischen Seifenstück 1 und Platte 2 eindringen kann, wodurch die Verankerung
der Bürste 2.3 aufgeweicht und gelöst wird. Den gleichen Zweck können auch Stege 7 erfüllen, die beidseits der Borsten
3 an der Platte 2 angebracht sind (vgl. Fig. 1.2 oder 12> und die ein Eindringen von Wasser völlig verhindern.
Solche Stege 7 können daneben auch dazu dienen, die Bürste
2.3 bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Seifenstücks
am Oberteil der Form 8 anzuklemmen, was dann besonders vorteilhaft ist. wenn gemäß Flg. 2 Bürsten mit einseitig angebrachten Borsten 3 verwendet werden. Beim Einbetten beidseits
mit Borsten 3 versehener Platten 2 kann es dagegen genügen. wenn diese einfach auf das Unterteil der Form 8 aufgelegt
wird. Geeignete Paßnasen und dgl. sowie die sonstigen, konstruktiven Einzelheiten liegen im Belieben des Herstellers.
Die Bürsten 2.3 können im allgemeinen als iviassenar tikel so
billig hergestellt werden - ggfs. auch als öipr itz^ußtei I -.
daß sie nach Verbrauch des Seifenstücks weggeworfc . werden
können. Wie in Fig. 4 angedeutet, kann durch entsprechende
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Gestaltung des Seifenstüeks 1 selbst und der Fläche der Borstenspitzen
stets eine sehr weitgehende Ausnutzung der Seife gewährleistet werden;
Sollen andrerseits für besondere Zwecke teuerere Bürsten 2,3
verwendet werden, dann bietet die Erfindung auch die Möglichkeit,
solche mehrfach, d.fe. nacheinander in Verbindung mit
mehreren Seifenstücken 1 zn benutzen- Bier werden sowohl die
Seifenstücke 1 wie auch die Platten 2 zweckmäßigerweise aus Abschnitten von Frofilsträngen gebildet, die so geformt und
bemessen sind, daß sie sich satt ineinanderschieben lassen, wie es die Fig. 7 und 8 in verbundenem und die Fig. 9 in
offenem Zustand zeigen.
Eine besondere Ausführungsart ist in den Fig. 10 und 11 dargestellt.
Hier ist die Platte P. in ihrem i:\ittelbereich verdünnt
o.a. besonders elastisch ausgebildet. Sie kann zudem gemäß Fig. 10 schon in geringem Ausmaß vorgewölbt sein, so
daß sie durch geringen Drucl? von den Seiten her sich stark
durchbiegt, wie es in Fig. 11 veranschaulicht ist. Dies hat
zum Vorteil, daß diejenigen Flächen 9, die besonders intensiv gereinigt werden solLen, wahlweise nur mit der Seife
(Fig. 10), nur mit der Bürste 2,3 (Fig. 11) oder aber mit
beiden gleichzeitig behandelt werden Können, »o/n nur der
Seitendruck auf das Seifenstück entsprechend irehr oder weniger
stark ausgeübt oder verändert wer de-η nuiä. Eine solche
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Ausführung eignet sich vornehmlich für Arzte, in Krankenhäusern
oder auch in chemischen Laboratorien und dgl. Sie ist auch dazu geeignet, besondere Reinigungsmittel im Burstenbereich aufzunehmen,
ggfs. auch anstelle der Borsten 3 (so wie z.ri. stark scheuernde, schleifende Mittel. Bimssteinlamellen und dg].
oder auch etwa besondere, chemisch wirkende Substanzen z.B. in einem Schwamm, die dann nur im Zusammenhang mit der Seife
auf die Haut gelangen u.a.).
Bei der in Fig. 12 dargestellten Variante ist in der Platte 2
- z.B. in Nuten 10 - eine zweite Platte 2a verankert, die ihrerseits hochelastisch und aufgewölbt ist (wie z.B. in ähnlicher
Form bei bestimmten Haarbürsten schon bekannt). Bei dieser Ausführung stehen die Borstenspitzen 3 zweckmäßigerweise über
die Ebene des Seifenstücks 1 hervor, so daß - ohne Druck wahlweise die Bürste 2a,3 allein benutzt werden kann. 'iVird
dann jedoch ein geringer Druck auf das Seifenstück ausgeübt, dann wölbt sich die zweite tlatte 2a nach innen und es kommt
neben der Bürste auch die Seife 1 mit der zu reinigenden Fläche inBerührung.
Soll die Bürste 2,3 insbesondere zum Reinigen der Fingernagel dienen, dann ist es zweckmäßig, wenn die Borstenbüschelrei hen
3a schräg zur 1-latte 2 angeordnet sind, wie es in Fig. 13 in
Draufsicht veranschaulicht ist. Diese Ausführung gewährleistet,
daß in jeder Streichspur die Fingernägel von Borsten 3 unter-
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griffen werden. Diese Anordnung ist gegenüber der bisher üblichen,
parallel zum Hattenrand verlaufenden Büschelgruppierung von Vorteil, da dort die Tendenz unvermeidbar ist, mit
den Fingerkuppen in die Zwischenräume zwischen den Büschelreihen zu fahren, so daß stets nur wenige Borsten ihre Reinigungsf'unktion
erfüllen· konnten. Diese Büschelreihen-Anordnung
kann natürlich mit gleichem Vorteil auch an reinen Handwaschbürsten üblicher Art angewendet werden. Im übrigen
kann auch jede erfindungs*gemäß in das Seifenstück 1 eingebettete
Bürste 2,3 nach Verbrauch der Seifenmasse als gesonderte Bürste allein weiterbenutzt und verbraucht werden.
Eine Schrägstellung der Borstenbüschel 3,3a kann daneben auch
in der Weise erfolgen, daß sie im Längsschnitt gesehen schräg, also geneigt zu Platte 2 an ihr angebracht sind, wodurch eine
besonders starke Schaumentwicklung begünstigt wird (vgl. schematisch
in Fig. 14).
Die Vorteile der Erfindung liegen darin, daß gleichzeitig mit
der Seifeneinwirkung eine starke, reinigende Schaumbildung
durch die Bürste bewirkt wird und der Schaum zugleich in die
Hände, Arme etc. eingebiirstet wird. Der Bürsteffekt kann verstärkt
oder abgeschwächt werden und er kann durch mit der Bür-. ste kombinierte oder sie ersetzende Zusatzteile oder -mittel
mechanischer oder chemischer Art ergänzt werden. Daneben eignet sich die Bürste besonders auch für eint? intensive Reinigung
dor Fingernagel.
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Claims (14)
1./ Seifenstück insbesondere zur Handreinigung, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Seifenstück (1) mindestens eine 1 latte (2) fest eingebettet ist. die auf mindestens einer ihrer
Flächen mit Borsten (3) besetzt ist. in deren Bereich die Seifenmasse ausgespart ist.
2./ Seifenstück nach -jispruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die
blatten (2) durch auf ihren die Seife berührenden Flächen angeordnete Spitzen (4) fest in ihr verankert sind.
3./ Seifenstück nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß in
die mit dem Seifenstück Cl) verbundenen Partien der Hatten (2) Durchbrechungen (6) eingeschnitten sind.
4./ Seifenstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei gegenüberliegende Ränder der Platten (2) mit
Wulsten (5) versehen sind.
5./ Seifenstück nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, daß die
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Seifenstücke '(D und die Flatten (2) aus ineinanderschiebbaren
Strangprofil-Teilen bestehen.
6./ Seifenstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Platte (2) mehrere Streifen verschiedenartiger Borsten (3) angeordnet sind.
7./ Seifenstück nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil der Borsten (3) durch anderswirkende,
auf der 1 latte (2) fest angebrachte Reinigungsteile ersetzt sind. .
8./ Seifenstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Borsten und den ihnen benachbarten Partien des Seifenstücks (1) mit der Platte (2)
fest verbundene Stege (7) angeordnet sind.
9./ Seifenstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Borsten (3) tragende Partie der Platte (2) ihren im Seifenstück (1) verankerten Randpartien
gegenüber verdünnt und hochelastisch ausgebildet ist.
10./ Seifenstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Hatte (2) eine zweite/ dünne und
hochelastische Platte (2a) in hochgewölbter Stellung verankert
ist, die ihrerseits mit Borsten (3) besetzt ist.
- 12-
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11./ Seifenstück nach einem der Ansprüche 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß die Büschelreihen (3a) der Borsten (3) schräg
auf der Platte (2) angeordnet sind.
12./ Seifenstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Borsten (3) in mindestens einer Richtung
geneigt auf der !latte (2) -angesetzt sind.
13./ Seifenstück nach einen der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daft die Platte (2) in Mindestens einer Richtung
den Seifenstück gegenüber geneigt in ihm eingebettet ist.
14./ Seifenstück nach einen der Ansprüche 1 bis S. dadurch gekennzeichnet, daft die Borsten (3) an Seitenrand einer T-förmig
ausgebildeten Platte (2) so angeordnet sind, dafi sie mindestens eine der Stirnseiten des Seifenstücks (1) durchsetzen.
Der Vertreter:
GÜNTER L. GEISS
ΡΑΤβΝΤΙΜββΝΙΕυ«
7760 RADO LFZELL
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3/001 1
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