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DE2135323A1 - Schwingsieb, insbesondere schwingsieb fuer die feinabsiebung - Google Patents

Schwingsieb, insbesondere schwingsieb fuer die feinabsiebung

Info

Publication number
DE2135323A1
DE2135323A1 DE19712135323 DE2135323A DE2135323A1 DE 2135323 A1 DE2135323 A1 DE 2135323A1 DE 19712135323 DE19712135323 DE 19712135323 DE 2135323 A DE2135323 A DE 2135323A DE 2135323 A1 DE2135323 A1 DE 2135323A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vibrating screen
screen according
screen
swing arm
vibrating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712135323
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Eichholz
Helmut Haas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DE19712135323 priority Critical patent/DE2135323A1/de
Publication of DE2135323A1 publication Critical patent/DE2135323A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/50Cleaning
    • B07B1/54Cleaning with beating devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/42Drive mechanisms, regulating or controlling devices, or balancing devices, specially adapted for screens

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Schwingsieb, insbesondere Schwingsieb für die Feinabsiebung Die Erfindung bezieht sich auf ein Schwingsieb, insbesondere auf ein Schwingsieb für die Feinabsiebung, das einen elastisch abgestützten, mit einem Schwingantrieb gekoppelten Siebrahmen aufweist, in dem der Siebbelag eingespannt ist.
  • Bs sind Schwingsiebe zum Absieben von feinkörnigen Bestandteilen bekannt, die einen geneigten, auf einem feststehenden Fundament elastisch abgestützten Siebrahmen aufweisen.
  • Bei derartigen Schwingsieben ist jedoch nicht zu vermeiden, daß sich im Laufe des Betriebes immer mehr grobe Teilchen in den Sieböffnungen festsetzen und sich dadurch die freie Siebdurchtrittsfläche im Laufe der Zeit immer mehr verkleinert. Dies führt infolge der allmählichen Verstopfung der Sieböffnungen zu einer erheblichen Verschlechterung der '2rennwirkung der Siebeinrichtung. Um die groben Feststoff; teilchen aus den Sieböffnungen zu entfernen, bzw. das Sieb während des Betriebes von Verstopfungen freizuhalten, hat man am feststehenden Siebkasten einen Druckluftmotor angeordnet, der durch einen Stößel periodisch gegen eine auf der Unterseite des Siebes angeordnete traverse schlägt. Durch diesen vom Druckluftmotor angeregten Stößel werden zwar im Bereich der Traverse relativ starke Brschütterungen in den Siebbelag eingeleitet, die aber zu den Seiten und zum oberen und unteren Siebende hin so stark abnehmen, daß in diesen Siebbereichen keine ausreichende Reinigungswirkung erzielt werden kann. Verstopfungen der Sieböffnungen an den nicht erregten Siebflächen können daher mit dieser Klopfvorrichtung nicht ausgeschaltet werden. Außerdem führt diese Vorrichtung auf Grund der starken periodischen Schläge, die gegen die am Siebrahmen befestigte Traverse geführt werden, zu einer sehr starken mechanischen Beanspruchung des Siebrahmens. L'in weiterer Nachteil ist hierbei darin zu sehen, daß für diese Klopfvorrichtung ein besonderes Antriebsaggregat (Druckluftmotor) vorgesehen werden muß, das eine ständige Wartung erfordert und verhältnismäßig hohe Betriebskosten mit sich bringt.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, die unter Vermeidung der obenangeführten Nachteile ohne besonderes Antriebsaggregat den gesamten Siebbelag während des Betriebes in Vibrationen versetzt und alle Sieböffnungen vor Verstoptungen bewahrt. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß unterhalb des Siebbelages -bezogen auf die Sieblängsrichtung- an wenigstens einer Stelle, gegenüber dem Siebrahmen beweglich, vorzugsweise schwenkbeweglich gelagerte Übertragungselemente angeordnet sind, die mit einem,durch die Schwingungen des Siebes erregten Vibrationserzeuger gekoppelt sind und an der Unterseite des Siebbelages anliegen. Auf diese Weise kann der gesamte Siebbelag während des Siebvorganges mit nahezu gleicher Amplitude in Vibrationen versetzt werden, so daß sich die Körner, deren Durchmesser größer ist als die lichte Weite der Sieböffnungen, nicht in den Öffnungen des Siebes festsetzen und das Sieb verstopfen können. Außerdem wird durch die erfindungsgemäße schwenkbewegliche Anordnung der Ubertragungselemente im Vergleich zu der bekannten Klopfvorrichtung keine nennenswerte mechanische Beanspruchung des Siebrahmens verursacht, so daß die Standzeit des Siebrahmens hierdurch nicht beeinträchtigt wird. Im übrigen wird durch die Erregung des Siebbelages gemäß der erfindung auch die Förderung des Gutes auf dem Siebbelag derart begünstigt, daß das Schwingsieb in etwa auch horizontal oder nur schwach geneigt angeordnet werden-kann, was den Vorteil einer geringen Bauhöhe mit sich bringt.
  • In Ausgestaltung der erfindung ist vorgesehen, daß der Vibrationserzeuger wenigstens einen Schwingarm aufweist, der mit seinem einen Ende mit einem Übertraungselement verbunden ist und deren freies Ende eine Schwingmasse bildet. Durch diese Anordnung erhält man einen einfachen und betriebssicheren Vibrationserzeuger, ohne eigenen Antriebsmotor, der durch seine Verbindung mit dem Siebbelag über die über tragungselemente in einfacher Weise auf die vom angetriebenen Siebrahmen ausgehende Schwingungserregung abgestimmt werden kann, zumal der Siebbelag infolge seiner Spannung zusätzlich als Rückstellfeder wirkt.
  • In Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß das Übertragungselement jeweils in Sieblängsrichtung verlaufende Stege aufweist, die mit Abstand nebeneinander und quer zur Förderrichtung angeordnet sind und die mittels einer durchgehenden Traverse gegenüber dem Siebrahmen schwenkbeweglich gehalten sind und deren äußere Enden mit wenigstens einer sich über die gesamte Siebbreite erstreckenden Leiste untereinander verbunden sind, wobei die Leiste an der Unterseite des Siebbelages anliegt. Durch diese Ausbildung des Übertragungselementes ergibt sich eine vorteilhafte, gleichmäßig über die gesamte Siebbreite reichende Vibration des Siebbelages.
  • Zweckmäßig sind jeweils d-ie Stege mit Bezug auf die Drehachse der Traverse als gleicharmige Hebel ausgebildet und die außenliegenden Enden der Stege jeweils mit einer durchgehenden Leiste untereinander fest verbunden. Durch diese erfindungsgemäße Ausgestaltung wird sehr vorteilhaft eine ubertragung von Vibrationserzeuger in den Siebbelag -bezogen auf die Sieblängsrichtung- an zwei Stellen erreicht, so daß mit nur einem U'bertragungselement ein großer Bereich der Siebfläche in Vibrationen versetzt und abgereinigt werden kann.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Brfindung ist der Schwingarm an der Traverse, vorzugsweise an wenigstens einem ihrer außenliegenden Enden angeordnet. Der Schwingarm mit seiner Schwingmasse bildet zusammen mit dem im wesentlichen aus der Traverse, den Stegen und der Leiste bestehenden Übertragungselement sehr vorteilhaft ein selbstständig schwingendes Vibrationssystem, das durch die Schwingbewegungen des Schwingsiebes in Drehschwingungen versetzt wird. Die dabei auftretenden periodischen Kräfte werden als Vibrationen auf den Siebbelag übertragen.
  • In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann auch wenigstens einer der Stege jedes Übertragungselementes als Schwingarm ausgebildet sein, wobei er an einem Ende mit einer zusätzlichen Schwingmasse versehen ist.
  • Zur Begrenzung der Vibrationsamplitude sind gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung beiderseits wenigstens eines Schwingarmes mit dem Siebrahmen fest verbundene Anschläge angeordnet. In diesem Zusammenhang ist -es sehr zweckmäßig, wenn der Abstand zwischen den Anschlägen einstellbar ist. Auf diese Weise kann nämlich die Schwingungsamplitude bei gleichbleibender Frequenz der Bewegung des Schwingsiebes verändert bzw. das Vibrationssystem auf eine optimale Schwingweite eingestellt werden.
  • Eine Regelung der Erregerkraft bei konstanter Frequenz der Bewegung des Schwingsiebes kann auch sehr vorteilhaft dadurch erreicht werden, wenn der Schwingarm und die Anschläge in Bezug auf die Achse der Traverse schwenkbar ausgebildet sind, um so das Vibrationssystem auf die für den Reinigungs- und/oder Transporteffekt optimale Erregerkraft einstellen zu können.
  • Der Schwingarm ist an der Traverse vorzugsweise senkrecht zur Schwingrichtung des Schwingsiebes angeordnet.
  • Gemäß einer vorteilhaften weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Traverse in sich steif ausgebildet und drehelastisch in den Seitenwänden des Rahmens gelagert.
  • In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist jeweils die Schwingmasse auf dem Schwingarm in Längsrichtung verschiebbar angeordnet. Hierdurch kann in einfacher Weise auf die Amplitude des Vibrationssystems Einfluß genommen werden.
  • Das Schwingsieb gemäß der Erfindung wird nachfolgend an Hand der in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausfuhrungsbeispiele näher erläutert. Dieser Erläuterung sind weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung zu entnehmen.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Schwingsiebes gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1, Fig. 9 einen Ausschnitt aus der Seitenwandung des Schwingsiebes mit Traverse, Steg, Schwingarm und Anschlägen in vergrößertem Maßstab, Fig. 4 eine Teilansicht der drehelastischen Lagerung der Traverse in der Seitenwand des Schwingsiebes gemäß der Erfindung im Schnitt, Big. 5 die Anordnung eines Steges mit an den Enden verstellbaren Gewichten auf einer als Torsionsfeder ausgebildeten Traverse gemäß der Erfindung.
  • Wie Fig. 1 zeigt, ist das Schwingsieb 1 gegenüber dem Fundament auf elastischen Gummipuffern 2 und 3 abgestützt. Das Sohwingsieb weist ferner einen in der Zeichnung nicht näher dargestellten Schwingantrieb auf, der mit dem Siebrahmen gekoppelt ist, in dem ein Siebbelag 4 eingespannt ist. Der Schwingantrieb kann hierbei beispielsweise in einer umlaufenden Unwucht bestehen, die dem Sieb eine in etwa kreis-oder ellipsenförmige Bewegung erteilt. Je nach den Eisatzbedingungen kann der Schwingantrieb auch aus zwei, zu beiden Seiten des Siebes.angeordneten gegenläufigen Unwuchten oder einen Exzenterantrieb bestehen, die dem Sieb eine lineare, geneigt zur Siebebene verlaufende Schwingbewegung erteilen.
  • Unterhalb des Siebbelages 4 sind jeweils mehrere, in Sieblängsrichtung verlaufende Stege 5 und 6 auf Traversen 7 und 8 angeordnet, die in den Seitenwandungen 9, 10 (Fig. 2) des Schwingsiebes drehelastisch gelagert sind und quer zur Förderrichtung verlaufen. Die Stege 5 und 6 sind als gleicharmige Hebel ausgebildet und, wie die Sieb. 2 zeit, auf der 'X1raverse mit gleichem abstand quer zur Pörderrichtung nebeneinander befestigt. An den außenliegenden Enden der Stege 5 und 6 sind Leisten 11, 12, 13 und 14 befestigt, die sich über die gesamte Siebbreite erstrecken und an der Unterseite des Siebbelages anliegen.
  • Die in den Seitenwandungen 9 und 10 des Schwingsiebes drehelastisch gelagerten Traversen 7 und 8 weisen an ihren außenliegenden Enden Schwingarme 15 und 16 auf, deren freie Enden mit Schwingmassen 17 und 18 versehen sind. Diese Schwingarme mit den Schwingmassen sind, wie insbesondere die Fig. 2 zeigt, an beiden Enden der Traversen befestigt und außerhalb der Rahmenwandungen 9 und 10 angeordnet. Zu beiden Seiten der Schwingmassen 17, 18 sind ferner mit Abstand voneinander am Siebrahmen Anschläge 19, 20, 21 und 22 befestigt.
  • Diese Anschläge bestehen, wie Fig. 3 zeigt, aus elastischen Gummipuffern 23 und 24, deren Abstand voneinander mit Hilfe von Schrauben 25 und 2o einstellbar ist.
  • Wie die drehelastische Lagerung der Traverse in den Siebwandungen gemäß der Erfindung erfolgt, zeigt die Fig. 4.
  • Gemäß der in dieser iur dargestellten Ausführungsform ist auf der '£traverse 27 eine ilietallhülse 28 befestigt, die von einer ringförmigen elastischen Gummifeder 29 umgeben wird.
  • Außen wird diese ringförmigte Gummifeder 29 von einer weiteren lletallhülse 30 umfaßt, die mit der Seitenwandung 31 des Schwingsiebes fest verbunden ist.
  • Die Arbeitsweise des Schwingsiebes gemäß der erfindung ist folgende: Das Schwingsieb wird mit Hilfe eines in der Zeichnung nicht dargestellten Sxsenter- oder Unwuchtantriebes in Richtung des Doppelpfeiles 33 (Fig. 1) in Schwingungen versetzt. Die Gutzufuhr erfolgt auf der linken Seite des Schwingsiebes. Das abzusiebende Feingut wandert infolge der Schwingbewer;ung auf dem Siebbelag 4 von links nach rechts, wobei die Körner mit kleinerem Durchmesser als die lichte Maschenweite des Siebbelages durch die Sieböffnungen hindurchfallen und unten aus dem Schwingsieb ausgetragen werden. Die im Aufgabegut vorhandenen Körner, deren Durchmesser größer als die lichte Maschenweite des Siebbelages ist, werden als Siebüberlauf auf der rechten Seite getrennt abgeführt. Infolge der Schwingbewegung des Schwingsiebes werden die auf den Schwingarmen 15 und 16 angeordneten Schwingmassen 17 und 18 in Pfeilrichtung 33 in Schwingungen versetzt. Diese Schwingungen werden über die Traverse 7 und 8, die Stege 5 und 6 und die an den Enden der Stege angeordneten Leisten 11, 12, 13 und 14 in den Siebbelag 4 als Vibrationen eingeleitet. Durch entsprechende Verstellung der Anschlagpuffer 23, 24 mit Hilfe der Schrauben 25 und 26 kann hierbei der Ausschlag' der Schwingmassen 17 und 18 vergrößert oder verringert werden. Auf diese Weise läßt sich sehr vorteilhaft das Vibrationssystem der Erfindung auf eine optimale Schwingerregung des Siebbelages 4 einstellen.
  • Die Amplitude des in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Vibrationssystems gemäß der Erfindung kann andererseits auch vorteilhaft durch Verschwenken der Schwingarme und der Anschläge in Bezug auf die Achse der Traversen 7, 8 oder durch Auswechseln der Gummifedern 29 (Fig. 4) gegen drehelastische Federn erreicht werden, die eine höhere oder geringere Federkonstante aufweisen. Da das Vibrationssystem gemäß der Erfindung in Abhängigkeit der vom Schwingantrieb erzeugten Erregerkraft in Schwingungen versetzt wird, erfolgt jeweils dann die stärkste Erregung des Siebbelages 4 des Schwingsiebes, wenn die Schwingarme 15, 16 an den Traversen 7, 8 senkrecht zur Schwingrichtung des Schwingsiebes angeordnet sind.
  • Ferner kann hierbei auch sehr vorteilahft durch Veränderung der Schwingmassen 17 und 18- oder durch Verstellung der Schwingmassen auf den Schwingarmen in Längsrichtung die auf den Siebbelag 4 übertragene Vibration beeinflußt werden. Um dies zu erreichen, sind sehr vorteilhaft die Schwingmassen auf den Schwingarmen in Längsrichtung verschiebbar angeordnet, oder sie können auch, wie Fig. 4 zeigt, aus mehreren zusammenfügbaren Platten 32 bestehen. Durch Vergrößerung oder Verringerung der Plattenzahl kann vorteilhaft auf die Größe der Schwingmasse und damit auch auf die Größe der Erregerkraft Einfluß genommen werden. Der gesamte Siebbelag 4 kann auf diese Weise ohne besonderen Schwingungsantrieb in mehr oder weniger starke , im wesentlichen vertikale Vibrationen versetzt werden, die nicht nur die Offnungen des Siebbelages 4 frei von Verstopfungen halten, sondern auch den Guttransport begünstigen. Ein besonderer Vorteil, der sich daraus ergibt, besteht darln, daß das Sieb bei voller Nutzung der Siebfläche im wesentlichen horizontal angeordnet werden kann und somit im Gegensatz zu den üblicherweise stark geneigt angeordneten Sieben keine besonderen konstruktiven Aufbauten erfordert.
  • Die in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Traversen gemäß der Erfindung sind steif ausgebildet und drehelastisch in den Seitenwänden 9, 10 und 31 des Siebrahmens gelagert. Demgegenüber kann in einer anderen Ausgestaltung die Traverse als Torsionsfeder ausgebildet werden. In Fig. 5 ist ein Ausführungsbeispiel hierzu dargestellt, anhand dessen gleichzeitig eine andere Anordnung und Ausbildung der Schwingarme erläutert ist. Auf einer als Torsionsfeder ausgebildeten Traverse 34, deren Sonden mit den Seitenwandungen des Schwingsiebes fest verbunden sind, ist als Schwingarm ein gleicharmiger Stege 35 befestigt, auf dem zu beiden Seiten der Torsionsfeder 34 verstellbare Gewichte 36, 37 angeordnet sind, die entweder eine unterschiedliche Größe oder einen unterschiedlichen Abstand von der Torsionsachse aufweisen.
  • Durch Veränderung des Abstandes und/oder der Größe ist eine sehr genaue schwingungstechnische abstimmung des Vibrationssystems möglich. Der besondere Vorteil dieses Vibrationssystems besteht darin, daß zur Schwingungsübertragung auf den Siebbelag zusätzlich zu den Stegen keine besonderen Schwingarme oder Anschläge erforderlich sind. Auch die Schwingungsamplitude kann bei dieser Ausführungsform in einfacher Weise durch Verschieben bzw. Verstellen der Gewichte 36, 37 zu und gegeneinander auf den Armen des Steges 35 verändert werden. Die in den Siebbelag eingeleitete Erregerkraft ist im übrigen auch von der Torsionsfederkonstanten abhängig.
  • Das Vibrationssystem gemäß der Erfindung ist nicht auf die in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt.
  • So kann beispielsweise bei verhältnismäßig klein ausgebildeten Schwingsieben zur Erregung des Siebbelages auch eine einzige Traverse ausreichen, die an einem Ende einen Schwingarm aufweist, dessen freies Ende eine Schwingmasse bildet.
  • Auch kann gegebenenfalls einer der Stege als Schwingarm ausgebildet sein, und an nur einem Ende mit einer Schwingmasse versehen werden. Sowohl die Anzahl der Stege auf der Traverse als auch die irnzahl der Schwingarme und/oder Schwingmassen kann bei dem Vibrationssystem der Erfindung je nach Bedarf in sehr einfacher Weise jeweils auf die günstigste Abreinigungswirkung des Siebbelages und auf den Guttransport abgestellt werden.
  • Patentansprüche

Claims (16)

  1. Patentansprüche Schwingsieb, insbesondere für die Feinabsiebung, das einen elastisch abgestützten, mit einem Schwingantrieb gekoppelten Siebrahmen aufweist, in dem der Siebbelag eingespannt ist, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Siebbelages (4) an wenigstens einer Stelle gegenüber dem Siebrahmen (1) beweglich, vorzugsweise schwenkbeweglich gelagerte Übertragungselemente angeordnet sind, die jeweils mit wenigstens einem durch die Schwingungen des Siebrahmens (1) erregten Vibrationserzeuger gekoppelt sind.
  2. 2. Schwingsieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vibrationserzeuger wenigstens einen Schwingarm (15, 16) aufweist, der mit einem Ende mit jeweils einem Ubertragungselement verbunden ist und dessen freies Ende eine Schwingmasse bildet.
  3. 3. Schwingsieb nach anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungselement jeweils in Sieblängsrichtung verlaufende Stege (5, 6) aufweist, die mit Abstand und quer zur Förderrichtung nebeneinander angeordnet sind und die mittels einer durchgehenden Traverse (7, 8) gegenüber dem Siebrahmen schwenkbeweglich gehalten sind und deren äußere Enden mit wenigstens einer sich über die gesamte Siebbreite erstreckenden Leiste (11, 12, 13, 14) untereinander fest verbunden sind, wobei die Leiste an der Unterseite des Siebbelages (4) anliegt.
  4. 4. Schwingsieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (5, 6) mit Bezug auf die Drehachse der Traverse (7, 8) als gleicharmige Hebel ausgebildet sind, und daß die außenliegenden Enden der Stege (5, 6) jeweils mit einer durchgehenden Leiste (11, 12, 13, 14) untereinander fest verbunden sind.
  5. 5. Schwingsieb nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingarm an der Traverse (7, 8) vorzugsweise an wenigstens einem ihrer außenliegenden Enden, angeordnet ist.
  6. 6. Schwingsieb nach Anspruch 1,2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Stege (35) einen Schwingarm bildet und an einem Ende mit einer zusätzlichen Schwingmasse (36, 37) versehen ist.
  7. 7. Schwingsieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß beide außenliegenden Enden wenigstens eines Steges (35) mit Schwingmassen (36, 37) versehen sind.
  8. 8. Schwingsieb nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits des Schwingarmes (15, 16) mit dem Siebrahmen fest verbundene Anschläge (19, 20, 21, 22) angeordnet sind.
  9. 9. Schwingsieb nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (19, 20, 21, 22) elastische Puffer (23, 24) aufweisen.
  10. 10, Schwingsieb nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Anschlägen (19, 20, 21, 22) einstellbar ist.
  11. 11. Schwingsieb nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingarm (15, 16) und die Anschläge (19, 20, 21, 22) in Bezug auf die Achse der Traverse (7, 8) schwenkbar ausgebildet sind.
  12. 12. Schwingsieb nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingmasse (17, 18) auf dem Schwingarm (15, 16) in Längsrichtung verschiebbar angeordnet ist.
  13. 13. Schwingsieb nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingarm (15, 16) an der Traverse senkrecht zur Schwingrichtung des Schwingsiebes angeordnet ist.
  14. 14. Schwingsieb nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingmasse (17, 18) aus mehreren zusammenfügbaren Einzelteilen (32) besteht.
  15. 15. Schwingsieb nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Traverse (7, 8) in sich steif ausgebildet und drehelastisch in den Seitenwänden (9, 10) des Siebrahmens gelagert ist.
  16. 16. Schwingsieb nach einem der Ansprüche, 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Traverse (34) als Torsionsfeder ausgebildet ist.
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