DE2033215C3 - Microsieb zum Aussieben von feinstkörnigen Bestandteilen aus Trüben, insbesondere Erztrüben - Google Patents
Microsieb zum Aussieben von feinstkörnigen Bestandteilen aus Trüben, insbesondere ErztrübenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Microsieb zum Aussieben von feinstkörnigen Bestandteilen aus Trüben,
insbesondere Erztrüben, bestehend aus einem stark geneigten, auf einem feststehenden Fundament abgestützten
Siebrahmen.
Bei derartigen Sieben, die vorzugsweise mit einem sogenannten Spaltsiebbelag ausgerüstet sind, dessen
Siebspalten quer zur Fließrichlung der Trübe verlaufen, ist es infolge der geneigten Anordnung der Siebfläche
möglich, noch mit relativ großen Spaltweiten von beispielsweise 0,15 mm Teilchen mit einer Korngröße
von nur 0,07 mm auf der Sieboben'läche zu halten, während alle kleinerer. Teilchen durch die
Siebspalten hindurchtreten. Im Laufe des Betriebes setzen sich jedoch immer mehr grobe Teilchen in d?n
Siebspalten fest, so daß sich die Siebdurchtrittsfläche im Laufe der Zeit immer mehr verkleinert, so daß die
Trennwirkung der Siebeinrichtung sich in steigendem Maße verschlechtert.
Zur Entfernung der grobem Teilchen wurde es bisher als ausreichend erachtet, wenn in größeren Zeiträumen
mit entsprechenden Vorrichtungen einige heftige Schläge gegen eine auf der Unterseite des Siebes
verlaufende Traverse geführt wurden. Außerdem ist versucht worden, am feststehenden Siebkasten
einen Durckluftmotor anzuordnen, der über einen Stößel gegen eine Traverse auf der Unterseite des
Siebes wirkte, so daß durch periodische Schläge des Stööeis, die mit höherer Frequenz erfolgten, Verstopfungen
beseitigt werden konnten. Durch den mittig angreifenden Stößel wurden im Bereich seines Angriffspunktes
zwar relativ starke Erschütterungen in die Siebfläche eingeleitet, die aber zu den Seiten und
zum oberen und unteren Siebende so stark abnahmen, daß hier nur eine ungenügende Reinigungswirkung
auftraf. Außerdem hat sich gezeigt, daß dieses Verfahren zu einer starken mechanischen Beanspruchung
des Siebrahmens führte.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Konstruktionen zu vermeiden. Dies geschieht
gemäß der Erfindung dadurch, daß der mit Seitenwangen versehene Siebrahmen gegenüber dem
Fundament vorzugsweise über Quertraversen mit Federelementen schwingungselastisch abgestützt ist,
und daß an jeder Seitenwange im Bereich der quer zur Sieblängsrichtung verlaufenden Schwereachse des
Siebrahmens je ein Unwuchtmotor derart befestigt ist, daß seine Drehachse etwa in Längsrichtung des
Siebrahmens verläuft, so daß bei gegenläufiger Drehrichtung der Unwuchtmotoren die etwa senkrecht zur
Siebfläche wirkenden Fliehkraftkomponenten sich addieren, die in der Ebene der Siebfläche wirkenden
Fliehkraftkomponenten sich gegenseitig aufheben. Durch die schwingungselastische Abstützung des Siebrahmens
im Zusammenwirken mit der Erregung durch die Unwuchtmotoren wird erreicht, daß der
gesamte Siebrahmen etwa mit gleicher Amplitude etwa senkrecht zur Siebfläche schwingt, so daß überall
die gleiche Reinigungswirkung erzielt wird. Außerdem ist die mechanische Beanspruchung des
Siebrahmens dadurch, daß er als schwingende Masse ausgebildet ist, erheblich herabgesetzt.
In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgeschlagen, daß die Federkennzahl der Federelemente im Verhältnis
zur Masse des Siebrahmens so abgestimmt ist, daß die Eigenfrequenz des elastisch gelagerten Siebrahmens
beträchtlich unterhalb der durch die Unwuchtmotoren bewirkten Erregerfrequenz liegt.
Diese Auslegung bewirkt, daß im Betrieb die Schwingung des Siebrahmens im sogenannten überkritischen
Bereich liegt, d. h. also mit sehr kleiner Amplitude erfolgt. Hierdurch wird vermieden, daß der von der
abzusiebenden Trübe auf der Sieboberfläche gebildete Flüssigkeitsfilm durch die Schwingbewegungen
abreißt und es so zu Fehlausträgen kommt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Unwuchtmotoren an den Seitenwan-
3 f 4
gen in der Weise schwenkbar befestigt sind, daß die die Schwereachse 6 sind die beiden Unwuchtmotcren
Richtung ihrer Drehachsen in einer Ebene senkrecht zweckmäßigerweise so angeordnet, daß die Verbin-
zur Schwereachse einstellbar ist. Durch diese Maß- dungslinie zwischen den Drehachsen beider Motoren
nähme ist es möglich, die Richtung der auf die Sieb- mit der Schwereachse 6 zusammenfällt oder aber wie
fläche wirkenden Unwuchtkräfte so einzustellen, daß 5 im Beispiel gezeigt, mit Bezug auf die Siebfläche sich
eine optimale Abreinigung erzielt wird. senkrecht darüber befindet.
Außerdem ist in Ausgestaltung der Erfindung vor- Die Unwuchtmotoren sind nun derart an den Seigesehen,
daß wenigstens einmal auf jeder Seife des tenwangen befestigt, daß die Richtung ihrer Dreh-Fundamentes
in Schwingrichtung des Siebrahmens achsen in einer Ebene senkrecht zur Schwereachse
mit Abstand übereinander je zwei Anschlagpuffer io verändert werden kann, so daß die auf den Siebrahbefestigt
sind, zwischen die je eine an jeder Seiten- men wirkenden Wuchtkräfte auch unter einem Winwange
befestigte Knagge oder Verlängerungen einer kel gegenüber der Senkrechten zur Siebfläche angrei-Quertraverse
hineinragt, und deren Abstand vonein- fen.
ander größer ist als die Schwingamplitude des Sieb- Dies kann in einfacher Weise dadurch bewirkt
rahmens im eingeschwungenen Zustand. Hierdurch 15 werden, daß der Fuß eines jeden Unwuchtmotors mit
ist es möglich, falls sich im Verlauf des Betriebes " einem Lochkreis 26 versehen ist, durch dessen Lö-
troiz der Schwingungen des Siebrahmens sich die eher entsprechende Befestigungsschrauben geführt
Sicbspalten teilweise zusetzen sollten, durch Ab- sind.
schalten der Erregermotoren relativ starke Schläge Wie die Schnittdarstellung in F i g. 3 zeigt, sind die
auf den Siebrahmen wirken zu lassen, die dadurch ao Seitenwangen 5 des Siebrahmens jeweils am oberen
entstehen, daß mit Absinken der Erregerfrequenz die bzw. unteren Ende des Siebrahmens mit je einer
Schwingweiten des Siebrahrqens mit Annäherung an Quertraverse 14 verbunden, die ihrerseits an ihren
den Resonanzpunkt sfark ansteigen, so daß durch Enden über die Gummifedern 2 auf dem Stützge-
Anstoßen an die mit entsprechendem Abstand von- rüst 1 abgestützt sind. Unterhalb der Quertraversen
einander eingebauten Anschlagpuffer relativ starke. 25 ist an dei Innenseite der beiden Seitenwangen der
stoßartige Erschütterungen in den Siebrahmen einge- aus quer zur Längsrichtung des Siebes verlaufenden
leitet werden, die in den Siebspalten festsitzende Stäben gebildete Spaltsiebboden 15 befestigt,
grobe Bestandteile herausschleudern. Wie sich aus der Seitenansicht gemäß Fig. 1 und
in einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, der Schnittansicht gemäß Fig. 2 ersehen läßt, sind
daß der Abstand zwischen den Anschlagpuffern ein- 30 jeweils unterhalb der beiden Unwuchtmotoren, ebenstellbar
ist. Hierdurch ist es möglich, die Stärke der falls in einer senkrecht zur Siebfläche durch die
Erschütterungen, die beim Durchlaufen des Reso- Schwereachse 6 verlaufende Ebene an den Seitennanzbereiches
des elastisch verlagerten Schwingrah- wangen 5 mit Abstand übereinander Anschlagpuffer
mens auftreten, auf ihre günstigste Größe cinzustel- 16 angeordnet, die aus einem elastischen Material
len. 35 „lit relativ hoher Federhärte bestehen. Die beiden
An Hand der Zeichnungen wird ein Ausführungs- Anschlagpuffer sind vorzugsweise so ausgebildet,
beispiel für ein Microsieb gemäß der Erfindung nä- daß ihr Abstand voneinander einstellbar ist.
her erläutert. Es zeigt F i g. 4 zeigt schematisch in vergrößerter Darstei-
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Microsiebes, lung ein Ausführungsbeispiel für die Anordnung der
F i g. 2 einen Schnitt quer zur Längsrichtung ge- 40 Anschlagpuffer,
maß der Linie H-II in Fig. 1, Eine mit dem Fundamentrahmen verbundene
Fig. 3 einen Querschnitt gemäß der Linie ΙΙΙ-ΠΙ Klaue 17 ist an ihren beiden Klauenenden jeweils mit
in Fig. 1, einer Einstellschraube 18 versehen, die mit einer Ge-
Fig. 4 in vergrößertem Maßstab ein Ausführungs- genmutter 19 gesichert ist. An der Seitenwange5 ist
beispiel für die einstellbaren Anschlagpuffer. 45 eine Knagge 20 fest angeordnet, die mit ihrem Ende
Wie Fig I zeigt, ist auf einem fest mii dem Fun- zwischen die beiden Anschlagpuffer 16 ragt. Die
dament verbundenen Stützgerüst 1 unter Zwischen- Ausbildung und Anordnung der Anschlagpuffer ist
schaltung von Gummifedern 2 und 3 ein Siebrah- nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel be-
men 4 angeordnet, der mit Seitenwangen 5 versehen schränkt. So ist es z. B. möglich, die Anschlagpuffer
ist. Der Siebrahmen ist etwa um 60° gegenüber der 50 im Bereich der schwingelastischen Lagerung, z. B.
Horizontalen geneigt. In, oder wie im gezeigten Bei- vier Anschlagpufferpaare anzuordnen, die sich je-
spiel in bezug auf die Ebene des Siebbelages 3enk- weils oberhalb und unterhalb des mit dem Federele-
recht über der Schwereachse 6 des Siebrahmens sind ment 2 verbundenen Endes der Quertraverse 14 be-
auf den beiden Außenseiten der Seitenwangen Un- finden. Gegebenenfalls läßt sich je ein Anschlagpuf-
wuchtmotoren 7 und 8 befestigt. 55 ferpaar auch mit je einem Federelement zu einer ge-
Wie die in Fig. 2 dargestellte Ansicht zeigt, liegen schlosscnen Baueinheit verbinden. Außerdem kann
die Drehachsen 9 der beiden Unwuchtmotoren 7 es je nach der Größe der Siebrahmenmasse zweck-
und 8 in Längsrichtung des Siebrahmens, so daß bei mäßig sein, an Stelle von Anschlagpufferpaaren auf
gegenläufiger Drehung der schematisch dargestellten jeder Seite einen oder mehr Anschlagpuffer so an-
Unwuchten IO und II die senkrecht zur Siebfläche 60 zuordnen, daß sie nur von einer Seite auf den Sicb-
wirkendcn Fliehkraftkomponenten sich addieren, rahmen wirken können.
während die in der Ebene der Siebflächc wirkenden Das Microsieb gemäß der Erfindung arbeitet nun
Fliehkraftkomponenten sich gegenseitig aufheben, so folgendermaßen. Die abzusiebende Trübe wird über
daß der Siebrahmen insgesamt etwa senkrecht zu sei- eine Aufgabevorrichtung 21 auf den mit einem gener
Siebfläche schwingt (Doppelpfeil 12). 65 schlossenen Boden versehenen Einlaufbereich 22 des
Zur Aufnahme der Biegekräfte sind die beiden Siebrahmens 4 aufgegeben, und zwar so, daß sich
Seitenwangen zwischen den Unwuchtmotoren mit über die gesamte Rahmenbreite ein dünner, weitge-
einem Versteifungsrohr 13 verbunden. In bezug auf hend laminarer Flüssigkeitsfilm bildet. Dieser Flüs-
sigkeitsfilm läuft nun über die quer zur Strömungsrichtung verlaufenden Siebspalten und die auszuscheidenden
feinsten Kornbestandteile treten zusammen mit einem gewissen Anteil von Flüssigkeit durch
die Siebspalten hindurch und gelangen in einen unterhalb des Siebrahmens angeordneten, feststehenden
Trog 23. Zum Ausgleich des hierdurch entstehenden Flüssigkeitsverlustes wird in gewissen Abständen
über Rohrleitungen 24 ebenfalls in Form eines nahezu laminaren Flüssigkeitsfilms erneut Flüssigkeit
zugesetzt, um den Trübefilm über die gesamte Sieblänge aufrechtzuerhalten. Der Grobanteil läuft zusammen
mit dem verbleibenden Flüssigkeitsanteil über das Abgabeende 25 zur Weiterverarbeitung,
beispielsweise zur Magnetscheidung ab, während der im Trog 23 aufgefangene Siebdurchgang einer Entwässerungseinrichtung
zugeleitet wird.
Läßt man das Sieb nun im Ruhezustand, so setzen sich im Laufe der Zeit die Spalten des Siebbelages
zu, so daß schließlich zu viel Feinstgut im Siebrückstand verbleibt. Dieses wird nun gemäß der Erfindung
dadurch vermieden, daß durch die Unwuchtmotoren dei elastisch gelagerte Siebrahmen in
Schwingung versetzt wird, deren Amplitude gerade so groß ist, daß der in etwa laminare Flüssigkeitsfilm
auf dem Siebboden nicht abreißt. Dies wird zweckmäßigerweise dadurch bewerkstelligt, daß die durch
die Unwuchtmotoren erzeugte Erregerfrequenz beträchtlich oberhalb der Eigenfrequenz des schwingungsfähig
gelagerten Siebrahmens liegt. Hierzu wird vorzugsweise ein Verhältnis von Erregerfrequenz zu
Eigenfrequenz von 3 : 1 und mehr gewählt. Bei einem derartigen Betrieb im sogenannten überkritischen
Bereich ergeben sich ausreichend kleine Schwingamplituden.
Ergibt sich nun, daß b?'· längerer Betriebsdauer
sich trotz der ständigen Vibrationen des Siebrahmens größere Teile zwischen den Siebspalten festsetzen
und so den Siebvorgang beeinträchtigen, so werden kurzzeitig die Unwuchtmotoren abgestellt. Hierbei
ίο fällt die Drehzahl ab, so daß der Siebrahmen mit seiner
Schwingbewegung in seinen Resonanzbereich gelangt, wobei eine erhebliche Vergrößerung der
Schwingamplitude auftritt. Der Abstand zwischen den Anschlagpuffern wird nun so eingestellt, daß er
is geringer ist als die Schwingamplituden im Resonanzbereich.
Daher wird durch die einstellbaren Anschlagpuffer die Amplitude zwangsweise begrenzt, so
daß infolge der durch den Anschlag bewirkten Energieumsetzungen kurzfristig starke, stoßartige Erschütterungen
in den Siebrahmen eingeleitet werden, durch die festsitzende grobe Teilchen aus den Siebspalten
ausgeschleudert ^werden. Sobald der Resonanzbereich durchfahren ist, werden die Unwuehtmotor%;n
wieder in Betrieb gesetzt. Hierdurch erfolgt eine nur unwesentliche Störung des Siebvorganges.
Durch die ständigen Vibrationen mit geringer Amplitude lassen sich also über einen sehr langen Zeitraum
die öffnungen des Siebbelages weitgehend freihalten. Zugleich ist es aber möglich, ohne aufwendige weiiere
Vorrichtung den Siebbelag in der angegebenen Weise zu säubern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Microsieb zum Aussieben von feinstkörnigen Bestandteilen aus Trüben, insbesondere Erztrüben,
bestehend aus einem stark geneigten, auf einem feststehenden Fundament abgestützten Siebrahmen, dadurch gekennzeichnet,
daß der mit Seitenwangen (5) versehene Siebrahmen (4) gegenüber dem Fundament (1) Vorzugsweise
über Quertraveisen (14) mit Federelementen (2, 3) schwingungselastisch abgestützt ist,
und daß an jeder Seitenwange (5) im Bereich der quer zur Sieblängsrichtung verlaufenden Schwereachse
(6) des Siebrahmens je ein Unwuchtmotor (7, 8) derart befestigt ist, daß seine Drehachse
(9) etwa in Längsrichtung des Siebrahmena (4) verläuft, so daß bei gegenläufiger Drehrichtung
der Unwuchtmotoren die etwa senkrecht zur Siebfläche wirkenden Fliehkraftkomponenten
sich addieren, die in der Ebene der Siebfläche wirkenden Fliehkraftkomponenten sich gegenseitig
aufheben.
2. Microsieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkennzahl der Federelemente
(2, 3) im Verhältnis zur Masse des Siebrahmens (4) so abgestimmt ist, daß die Eigenfrequenz
des elastisch gelagerten Siebrahmens beträchtlich unterhalb der durch die Unwuchtmotoren
(7, 8) bewirkten Erregerfrequenz liegt.
3. Microsieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unwuchtmotoren (7, 8)
an den Seitenwangen (5) in der Weise schwenkbar befestigt sind, daß die Richtung ihrer Drehachsen
(9) in einer Ebene senkrecht zur Schwereachse (6) einstellbar ist.
4. Microsieb nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einmal auf
jeder Seite des Fundamentes in Schwingrichtung (12) des Siebrahmens (4) mit Abstand übereinander
je zwei Anschlagpuffer (16) befestigt sind, zwischen die je eine an jeder Seitenwange befestigte
Knagge (20) oder eine Verlängerung einer Quertraverse hineinragt und deren Abstand a
voneinander größer ist als die Schwingamplitude des Siebrahmens im eingeschwungenen Zustand.
5. Microsieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstände zwischen den
Anschlagpuff era (16) eines jeden Paares einstellbar ist.
6. Microsieb nach Anspruch 1, 2, 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einmal auf
jeder Seite des Fundamentes je ein Anschlagpuffer (16) befestigt ist, der in Schwingrichtung (12)
des Siebrahmens (4) nur von einer Seite auf den Siebrahmen wirkt.
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|---|---|---|---|
| DE2033215A DE2033215C3 (de) | 1970-07-04 | 1970-07-04 | Microsieb zum Aussieben von feinstkörnigen Bestandteilen aus Trüben, insbesondere Erztrüben |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE2033215A DE2033215C3 (de) | 1970-07-04 | 1970-07-04 | Microsieb zum Aussieben von feinstkörnigen Bestandteilen aus Trüben, insbesondere Erztrüben |
Publications (3)
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| DE2033215A1 DE2033215A1 (en) | 1972-01-13 |
| DE2033215B2 DE2033215B2 (de) | 1974-01-03 |
| DE2033215C3 true DE2033215C3 (de) | 1974-07-25 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE2033215A Expired DE2033215C3 (de) | 1970-07-04 | 1970-07-04 | Microsieb zum Aussieben von feinstkörnigen Bestandteilen aus Trüben, insbesondere Erztrüben |
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE3274624D1 (en) * | 1981-08-15 | 1987-01-22 | Derek Parnaby Cyclones Int | Vibrating dewatering screen for an apparatus for recovery of particulate matter from suspension |
-
1970
- 1970-07-04 DE DE2033215A patent/DE2033215C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2033215B2 (de) | 1974-01-03 |
| DE2033215A1 (en) | 1972-01-13 |
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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