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DE2125648A1 - Vorrichtung zur schrittweisen Anzeige von Zeitintervallen - Google Patents

Vorrichtung zur schrittweisen Anzeige von Zeitintervallen

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DE2125648A1
DE2125648A1 DE19712125648 DE2125648A DE2125648A1 DE 2125648 A1 DE2125648 A1 DE 2125648A1 DE 19712125648 DE19712125648 DE 19712125648 DE 2125648 A DE2125648 A DE 2125648A DE 2125648 A1 DE2125648 A1 DE 2125648A1
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Germany
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bistable circuit
model vehicle
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time
bistable
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DE19712125648
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/14Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means incorporating a stepping motor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur schrittweisen Anzeige von Zeitintervallen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur schrittweisen Anzeige von Zeitintervallen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die die Zeit nicht in der für Uhren üblichen Weise mit Uhrzeigern oder digl;en Anordnungen anzeigt, sondern in technisch einfacher Woze eine anschaulichere Darstellung des Zeitablaufs ermöglicht. Eine solche Vorrichtung soll insbesondere dazu geeignet sein, Kinder mit der Einteilung der Zeit in Zeitintervalle sowie mit deren Ablesung und Ordnung vertraut zu machen. Andererseits soll auch eine anschauliche Übersicht von ?landarstellungen möglich sein, beispielsweise von Verkehrsfahrplänen.
  • Eine Vorrichtung zur schrittweisen Anzeige von Zeitintervallen ist zur Lösung dieser Aufgabe erfindungsgemäß derart ausgebildet, daß ein schienengebundenes, elektrisch angetriebenes und steuerbares Modellfahrzeug mit einem Markier- bzw.
  • Anzeigeelement versehen ist und an einer in Zeitintervallen geeichten und parallel zum Schienenverlauf angeordneten Skala schrittweise vorbeigeführt wird.
  • Eine auf diese Weise ausgebildete Vorrichtung liefert eine chr anchauliche Anzeige der Uhrzeit, denn die zur Anzeige verwendcen Elementc sind einem Kind vertraut, so daß es die Ablesung der Uhrzeit leichter lernen kann. Die schrittweise Bewegung des Modellfahrzeugs kann in beliebige Abstände bzw. Bewegungsstrecken aufgeteilt werden, was lediglich davon abhängt, wie lang der insgesamt zur Verfügung stehende Bewegungsbereich ist. So ist es beispielsweise möglich, Bewegungsschritte nach Ablauf jeweils einer Minute, nach Ablauf von fünf Minuten, fünfzehn Minuten oder nach Ablauf größerer Zeitintervalle durchzuführen. Die Bewegungsschritte können jedoch auch unregelmäßig erfolgen, wenn z.B. die Darstellung eines Fahrplanablaufs erforderlich ist und der jeweilige Standort gon planmäßig betriebenen Fahrzeugen entsprechend den Zeitintervallen eines Fahrplans angezeigt werden soll. Entsprechend der jeweiligen Unterteilung der gesamten zur Zeitanzeige verfügbaren Strecke ergibt sich natürlich eine bestimmte Anzeigegenauigkeit, die mit größerem Bewegungsbereich des Modellfahrzeugs erhöht werden kann. Die Bewegung des Modellfahrzeugs kann in einem geschlossenen Kreis oder geradlinig erfolgen, in letzterem Falle ist jeweils bei Erreichen des Endes des Bewegungsbereiches eine Rückfünrang des Modellfahrzeugs an den Anfang des Bewegungsbereiches erforderlich. Insgesamt wird mit der Erfindung eine technisch einfach aufgebaute Vorrichtung zur schrittweisen Anzeige von Zeitintervallen geschaffen, die ein leichtes Erfassen des Zeitablaufs ermöglicht, Eine Vorrichtung nach der Erfindung ist zweckmäßig derart weiter-ausgebildet, daß die Steuerung der Schrittbewegungen des Modellfahrzeugs mit einem Taktgenerator erfolgt, der für jedes Zeitintervall einen Taktimpuls abgibt und damit über eine erste bistabile Schaltung die Einschaltung des Fahrzeugantriebs bewirkt und dessen Ausschaltung nach jeweils einem Bewegungsschritt durch Rückstellung der ersten bistabilen Schaltung über einen von mehreren, mit den Zeitintervallen entsprechenden gegenseitigen Aoständen an den Schienen angeordneten und durch das Modellfahrzeug jeweils betätigbaren Kontakten erfolgt. Damit ist es nicht erforderlich, die Stromquelle für das Modellfahrzeug entsprechend den Schrittbewegungen aus- und einzuschalten, sondern die jeweilige Stillsetzung des Modellfahrzeugs erfolgt genau an der durch die Lage eines KontSstes bestimmten Stelle. Zweckmäßig zwischen den Schienen mu-ß lediglich eine Reihe von Kontakten vorgesehen sein; die in regelmäßigem Abstand zueinander angeordnet sind.
  • Es ist jedoch auch möglich, die Kontakte in ungleichmäßigen Abständen anzuordnen, wenn z.B. bestimmte Zeitabschnitte auf der Skala komprimiert werden sollen, um eine wirtschaftlichere Ausnutzung der Skala für solche Zeitabschnitte zu gewährleisten, in denen die Ablesung der Uhrzeit häufiger erforderlich ist und dabei gleichzeitig die Ableseg'enauigkeit zu erhöhen.
  • Die-Einschaltung des Antriebs des Nodelifahrzeugs erfolgt danndurch jeweils einen Taktimpuls, dessen Länge nicht mit der Länge des anzuzeigenden Zeitintervalls übereinstimmen muß, die Ausschaltung des Fahrzeugantriebs erfolgt dann durch Schließung eines Stromkreises über jeweils einen dèr Kontakte.
  • Wird ein geradliniger Schienenverlauf verwendet, so ist eine Rückführung des Modellfahrzeugs jeweils von der Endstellung ur Anfangsstellung des gesamten Bewegungsberciches erforderlich. Hierzu ist zweckmäßig eine zweite bistabile Schaltung vorgesehen, über die den Schienen der eiektrische Antriebsstrom in einer von ihrer jeweiligen Schaltstellung abhängigen Richtung zuführbar ist. Wird die Endstellung des Bewegungsbereiches crreicht, so kann die zweite bistabile Schaltung eingeschaltet werden, wodurch der Antriebsstrom umgepolt und die Drehrichtung des Fahrzeugantriebs umgekehrt wird. Die hierzu erforderliche Umsteuerung der zweiten bistabilen Schaltung kann in weiterer Ausbildung des Erfindungsgedankens durch Jeweils einen am Anfang und am Ende eines vorgegebenen Bewegungsbereiches des Modellfahrzeugs angeordneten Kontakt erfolgen.
  • Es handelt sich hierbei dann um einen Kontakt der bereits beschriebenen Art, er ist jedoch nicht wie die anderen Kontakte geschaltet, sondern steuert in erster Linie den Schaltzustand der zweiten bistabilen Schaltung.
  • Wird eine zweite bistabile Schaltung verwendet, so kann die z alnteb Anord?lunLr derart ausgeführt sein, daß die Zuführung des Antriebsstroms bezüglich einer der beiden Schaltstellungen der zweiten.bistabilen Schaltung vom Schaltzustand der ersten bistabilen Schaltung abhängig ist. Dadurch wird in einfacher Weise eine schaltungstechnische Unterscheidung zwischen den beiden möglichen Befwegungsrichtungen bei geradlinigem Schienenverlauf getroffen, denn für die eine Bewegungsrichtung ist der schrittweise Betrieb erforderlich, während die andere BewegungsrichtungAlediglich die Rückführung des Modellfahrzeugs in seine Anfangsstellung zum Ziel hat, wenn nicht auch bei der Rückführung eine schrittweise Anzeige von Zeitintervallen erwünscht ist. Dabei kann die Vorrichtung nach der Erfindung derart ausgeführt sein, daß der am Anfang des Bewegungsbereiches angeordnete Kontakt eine Umsteuerung beider bistabiler Schaltungen bewirkt. Somit ist gewährleistet, daß bei Erreichen der Anfangsstellung gleichzeitig eine definierte Schaltsteiiung beider bistabiler Schaltungen erreicht wird, so daß=ausgehend von dieser Schaltstellung ein einwandfreies Arbeiten mit Eintreffen des nächsten Taktimpulses ohne irgendwelche zeitlichen Verzögerungen möglich ist.
  • Für den Antrieb des Modeilfahrzeugs kann eine Stromquelle vorgesehen sein, die niederfrequente Gleichstromimpulse oder mit einer Phaseflanschnittsteuerung' aus Wechselstrom gewonnene Stromimpulse liefert. Durch eine derartige Speisung des Fahrzeugantriebs wird vermieden, daß das Modellfahrzcug jeweils bei Erzeugung eines Impulses mit den Steuerkontakten nicht um einen Betrag weiterfährt, der z.B. inrolge nicht definierbarer Reibung nicht genau erfaßbar ist. Bei Speisung mit niederfrequenten Gleichspannungsimpulsen oder-mit Impulsen einer Phasenanschnittsteuerung ist gewährleistet, daß jeweils mit Erreichen ei-nes Steuerkontaktes eine unbedingt gleichzeitige Stillsetzung des Modellfahrzeugs erfolgt und damit eine hohe Anzeigegenauigkeit erzielt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung, bestehend aus einer Lokomotive als Modellfahrzeug und einer über dem Bewegungsbereich der Lokomotive angeordneten Zeitskala mit regelmäßiger Einteilung, und Fig. 2 eine Schaltungsanordnung zur Steuerung einer nach der Erfindung arbeitenden Vorrichtung.
  • In Fig. 1 ist eine Vorrichtung zur Anzeige von Zeitintervallen dargestellt, die als Modellfahrzeug F eine auf Schienen S bewegbare Lokomotive aufweist; An Kamin der Lokomotive ist eine Markierungs- oder Anzeigeanordnung N vorgesehen, die bei B'ewegung'der Lokomotive an der Zeitskala ZS vorbeigeführt wird und nach jeweils einem Bewegungsschritt an einer Zeitmarke stehenbleibt. Die Zeitskala ZS ist im dargestellten Ausfiihrungsbeispiel in regelmäßige- Abschnitte von jeweils fünf Minuten eingeteilt, in Fig. 1 ist der Zeitbereich zwischen ,O Uhr und 3.25 Uhr dargestellt. Der Verlauf der Schienen S und damit'der Zeitskala ZS kann als geschlossener Kreis angeordnet sein, so daß das Modellfahrzeug nicht in regölmäßigen Abstanden in eine Anfangsstellung zurückgeführt werden muß. Andererseits kann der Verlauf der Anordnung jedoch auch geradlinig sein, dann muß das Modellfahrzeug am Ende des vorgegebenen Bewegungsbereiches jeweils in seine Anfangsstellung zurückgeführt werden.
  • In Fig. 2 ist eine Schaltungsanordnung zur Durchführung einer Anzeige von Zeitintervallen mit einer Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt. Im unteren' Teil der Figur sind die beiden Schienen S1 und 52 gezeigt, der unteren Schiene S2 ist die Zeitskala ZS zugeordnet, die, wie bereits beschrieben, in regelmäßie Zeitintervalle aufgeteilt ist. Als Beispiel für einen vorgegebenen Bewegungsbereich, innerhalb dessen das Modellfahrzeug von einer Endstellung jeweils in eine Anfangsstellung zurückgeführt werden muß, ist die Zeit zwischen 1.00 und 3.00 Uhr dargestellt, wobei der besseren Übersicht halber Bowegungsschritte von jeweils fünfzehn Minuben Zeibintervall Zeibintervall vorgeschen sin(l. Zwischen den Schienen S1 Ilnd S2 sind Steuercontakte Z1 bis Zn sowie ZA und ZE vorgesehnen. Die Steuerkontakte ZA und ZE sind der Anfangs stellung und der Endstellung des vorgegebenen Bewegungsbereiches zugeordnet. Zwischen diesen beiden Stellungen sind in regelmißigen Abständen die Steuerkontakte Zl bis Zn vorgesehen, die die Bewegung des Nodell-fahrzeugs in noch zu beschreibender Weise zwischen den Endstellungen steuern.
  • Im oberen Teil der Fig. 2 ist ein Taktimpulsgenerator T dargestellt, der eine bistabile Schaltung 1351 steuert, deren Arbeitsweise schematisch durch einen Kontakt a dargestellt ist. Diese bistabile Schaltung BS1 ist über eine Diode D mit einer zweiten bistabilen Schaltung 1352 verbunden, deren Funktion schematisch durch zwei Kontakte b1 und b2 dargestellt ist. eide bistabilen Schaltungen BS1 und BS2 sind außerdem an den Kontakten a und b2 miteinander verbunden, so daß sich eine Reihenschaltung beider Kontakte a und b2 ergibt.
  • Die Betriebsspannung ist als Gleichspannung vorausgesetzt, und die beiden Pole einer entsprechenden Spannungsquelle sind an die Kontakte a, b1 und b2 geführt, wobei die in Fig.
  • 2 gezeigten Polaritäten vorgesehen sind.
  • Mit der in Fig. 2 gezeigten Schaltungsanordnung ist ein Betrieb der erfindungsgemßen Vorrichtung mit geradlinigem Verlauf möglich, wobei das Modellfahrzeug von der Endstellung bzw. dem Steuerkontakt ZE jeweils durchgehend in die Anfangsstellung bzw. zum Steuerkontakt ZA gefiihrt wird.
  • Die Taktimpulsquelle T liefert Taktimpulse, die jeweils zu einem genau vorgegebenen Zeitpunkt-einsetzen, wobei dic Zeitpunkte des Einsetzens der Taktimpulse um die zu messenden Zeitintervalle gegeneinander verschoben sind.
  • Al Taltimpulsquclle kann beispielsweise ein Synchronmotor , ein mechanisches Uhrwerk, ein quarzgesteuerber elektronischer Frequenzteiler, ein Netzfrequenzteil-er, ein Multivibrator oder ein anderer Frequenzgeber bekannter Art vorgesehen sein. Die Taktimpulse des Taktimpulsgeneralors T werden mit 'dem den zu-messenden Zeitintervallen entsprechenden Abstand an einen Steuereingang der ersten bistabilen Schaltung BS1 geführt und bewirken jeweils eine Schließung des Kontaktes a bzw. eine Umsteuerung der bistabilen Schaltung BS1 in ihren anderen Schaltzustand. Als bistabile Schaltung 13S1 kann eine elektronische, mechanische oder elektromechanische Kippstufe vorgesehen sein. Bei Schließung des Kontaktes wird die Gleichspannung über den geschlossenen Kontakt b2 an die untere Schiene S2 angeschaltet. Die obere Schiene S1 ist über den Kontakt b1 der zweiten bistabilen Schaltung 1352 mit dem positiven Pol der Spannungsquelle verbunden. Über die Schienen S1 und S2 erhalt das Modellfahrzeuz, welches an einer beliebigen Stelle des Bewegungsbereiches stehen möge, seinen Speisestrom und kann sich so lange bewegten, bis sein mitgeführter Kentaktgeber K, der zwischen den Schienen S1 und 52 schematisch dargestellt ist, einen der Steuerkontakte Z1 bis Zn berührt. Im dargestellten Fall ist dies der dem Zeitpunkt 1.45 Uhr zugeordnete Steuerkontakt. ueber den Kentaktgeber K wird dann ein Steuerimpuls mit dem an der Schiene 52 liegenden Potential auf die bistabile Schaltung BS1 gegeben, so daß diese in ihre AnSangsstellung. zurückgesteuert wird und den Kontakt a öffnet. Dadurch wird die Stromzufuhr für das Modellfahrzeug unterbrochen und eine Stillsetzung an der jeweiligen Zeitmarke erreicht.
  • Der gleiche Vorgang wird mit allen Steuerkontakten Z1 bis Zn hervorgerufen, denn diese sind insgesamt auf den die bistabile Schaltung BS1 in entsprechender Weise umsteuernden Steuereingang geführt. Bei Eintreffen des nächsten Taktimpulses wird die erste bistabile Schaltung 1351 wider in ihren anderen Betriebszustand gebracht, in dem der Kontakt a geschlossen ist, so daß das Modellfahrzeug zum nächsten Steuerkontakt bewegt wird und dort wieder stillgesetzt werden kann. Die beschriebenen Vorgange aliederholen sich, bis das Modellfahrzeug seine Endstellung am Kontakt ZE erreicht. Der Kontaktgeber K bewirkt dann die Abgabe eines Steuerimpulses mit dem Potential der Schiene S2 an die zweite bistabile Schaltung nS2 und über die Diode D an die erste bistabile Schaltung 1351. Beide bistabilen Schaltungen B,S1 und BS2 werden umgeschaltet, so daß der Kontakt a geöffnet und das Modellfahrzeug stillgesetzt wird. Die Kontakte b1 und, b2 der bistabilen Schaltung 1352 bewirken eine Umpolung der an den Schienen 51 und S2 liegenden Spannung, wobei die Spannung nunmehr direkt an die Schienen S1 und S2 angeschaltet ist.
  • Dadurch wird der Antrieb des t'pdellfahrzeugs direkt mit Strom in zur schrittweisen Antriebsrichtung entgegengesetzter Richtung versorgt, so daß das Modellfahrzeug aus der Endstellung ZE in durchgehender Bewegung bis zur Anfangsstellung ZA bewegt wird. Hier liefert der Kontaktgeber K am XontaktZA einen Steuerimpuls fiir die bistabile Schaltung BS2, aie dadurch wieder in ihre in Fig. 2 gezeigte Schaltstellung gebracht wird, in der eine Antriebssteuerung nur über den Kontakt a der bistabilen Schaltung BS1 möglich ist.
  • Nit Eintreffen des nächsten Taktimpulses wird dieser Kontakt a wieder geschlossen, die beschriebenen Vorgänge wiederholen sich, wobei als erster Steuerkontakt der Kontakt Z1 durch das Modellfahrzeug erreicht wird.
  • Mit der vorstehend beschriebenen Schaltungsanordnun -ist eine Steuerung eines Nodellfahrzeugs in beliebigen Intervallcn möglich, auch kann durch unterschiedliche Art der Taktimpulse des Taktimpulsgenerators T eine unterschiedliche Bewegung des Modellfahrzeugs über größere oder kleinere Schritte erfolgen. Außerdem ist es auch möglich, mit zwei Schaltungen der in Fig. 2 gezeigten Art zwei Modellfahrzeuge zu steuern, so daß das eine beispielsweise Stun-den-, das andere Minutenschritte durchführt. Auch könnte beispielsweise eine weitere Schaltungsanordnung der in Fig. 2 gezeigten Art, die fiber einen Stundenbereich verfügt, während die erste chaItungsanordnung in einem Ninutenbereich arbeitet, durch die Endsignale der ersten Schaltungsanordnung so gesteuert werden, daß diese Endsignale in der zweiten Schaltungsanordnung jeweils als Takt signale verwendet werden, die einen Bewegungsschritt einleiten. Auch auf diese Weise wäre e-ine Steuerung zweier Modellfahrzeuge nach. Stunden bzw. Minuten möglich. Der Steuerkontakt ZE und die zweite bistabile Schaltung 1352 zur Umpolung des Antriebsstromes können entfallen, wenn der Schienenverlauf über eine geschlossene Strecke gelegt ist und somit keine definierte Anfangs-oder Endstellung vorgesehen ist.

Claims (7)

P a -t -e n t a n s t, r ü c h e
1. Vorrichtung zur schrittweisen Anzeige von Zeitintervallen, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß ein schienengebundenes, elektrisch angetriebenes und steuerbares Modellfahrzeug (F) mit einem Markier- bzw. Anzeigeelement (M) versehen ist und an einer in Zeitintervallen geeichten und parallel zum Schienenverlauf angeordneten Skala (Z,S) schrittweise vorbeigeführt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Schrittbewegungen des Modellfahrzeugs (F) it einem Taktgenerator (T) erfolgt, der'für jedes Zeitintervall einen Taktimpuls abgibt und damit über eine erste bistabile Schaltung (BS1) die Einschaltung des Fahrzeugantriebs bewirkt und dessen Ausschaltung nach jeweils einem Bewegungsschritt durch Rückstcllung der ersten bistabilen Schaltung (BS1) über einen von mehreren, mit den Zeitihtervallen entsprechenden gegenseitigen Abständen an den Schienen (S1, S2) angeordneten und durch das Modellfahrzeug (F) jeweils betätigbaren kontakten (Z1 bis Zn) erfolgt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite bistabile Schaltung (BS2) vorgesehen ist, über die den Schienen (51, S2) der elektrische Antriebsstrom in einer von ihrer jeweiligen Schaltstellung abhängigen Richtung zuführbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsteuerung der zweiten bistabilen Schaltung (BS2) durch jeweils einen am Anfang und am Ende eines vorgegebenen Powegunp;sbereichs des Modellfahrzeugs (F) angeordneten Kontakt (ZA, ZE) erfolgt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung des Antriebsstroms bezüglich einer der beiden Schaltstellungen der zweiten bistabilen Schaltung (BS2) vom Schaltzustand der ersten bistabilen Schaltung (BS1) abhängig ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der am Anfang des Bewegungsbereiches angeordnete Kontakt (ZA) eine Umsteuerung beider bistabiler Schaltungen (BS1, BS2) bewirkt.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Anspräche, dadurch gekennzeichnet, daß fiir den Antrieb des t¢odellfahrzeugs (F) eine Stromquelle vorgesehen ist, die niederfrequente Gleichstromimpulse oder mit einer Phasenanschnittsteuerung aus Wechselstrom gewonnene Stromimpulse liefert.
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WO2007017055A1 (en) * 2005-08-05 2007-02-15 Carlo Murineddu Magnetic levitation and conveyance system for a floating body
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