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DE456821C - Zugverkehrsanzeigeeinrichtung fuer Bahnhoefe - Google Patents

Zugverkehrsanzeigeeinrichtung fuer Bahnhoefe

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Publication number
DE456821C
DE456821C DEC39053D DEC0039053D DE456821C DE 456821 C DE456821 C DE 456821C DE C39053 D DEC39053 D DE C39053D DE C0039053 D DEC0039053 D DE C0039053D DE 456821 C DE456821 C DE 456821C
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DE
Germany
Prior art keywords
train
display device
switching
time
train traffic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC39053D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE456821C publication Critical patent/DE456821C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L25/00Recording or indicating positions or identities of vehicles or trains or setting of track apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Zugverkehrsanzeigeeinrichtung für Bahnhöfe. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Zugverkehrsanzeigeeinrichtung für Bahnhöfe, welche nicht nur wie bekannte Einrichtungen, die meist auf den Bahnsteigen angebracht sind, für eine bestimmte Strecke die Abfahrtszeit des nächsten Zuges angibt, sondern welche für jede Strecke unter besonderer Hervorhebung des nächsten ankommenden sowie abfahrenden Zuges sämtliche auf der Strecke verkehrenden Züge in fahrplanähnlicher Übersicht mit direkt ablesbaren Zahlenangaben erkennen läßt.
  • Dies wird mit der Einrichtung gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß dieselbe für jede Strecke zwei Anzeigevorrichtungen mit die Abfahrts- und Ankunftszeiten der Züge in Zahlenform anzeigenden Zeitschildern aufweist und jede Anzeigevorrichtung von einer an und für sich bekannten elektrischen Zentraluhr aus betätigte Zeigermittel aufweist, die jeweils die Zeit des nächsten abfahrenden und ankommenden Zuges anzeigen, wobei alle die andern Züge betreffenden Zeitangaben stets sichtbar bleiben.
  • Es sind zwar schon Einrichtungen vorgeschlagen worden, bei welchen mehrere Uhren vereinigt waren, wovon jede die Zeit des auf einer Strecke zunächst ankommenden oder abfahrenden Zuges anzuzeigen hatte. Diese Einrichtungen waren indessen insofern unzulänglich, als die Zeitangaben nicht direkt ablesbar waren, sondern erst auf Grund der Zeigerstellungen, bei einzelnen auch unter Zuhilfenahme eines dritten Zeigers, ermittelt werden mußten, und var allem z°igten diese Einrichtungen lediglich den nächstabfahrenden oder ankommenden Zug an, ermöglichten aber keinerlei fahrplanartige Übersicht mit direkt ablesbaren Zahlenangaben über sämtliche auf jeder Strecke verkehrenden Züge wie bei der Einrichtung nach vorliegender Erfindung. Diese Einrichtung dürfte infolge ihrer weiten Sichtbarkeit und den direkten Zahlenangaben den Reisenden eine rasche Orientierungsmöglichkeit bieten und alle Irrtümer, die oft beim Ablesen der gewöhnlichen Fahrpläne entstehen, völlig ausschließen.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. r die Anzeigeeinrichtung in Ansicht. Abb.2 zeigt in größerem Maßstab eine einzelne Zeitanzeigevorrichtung in teilweiser Vorderansicht.
  • Abb.3 zeigt einen Teil der Schaltvorrichtung in Ansicht, Abb. q. einen Schnitt durch dieselbe nach Linie IV-IV in Abb. 3 und Abb. 5 einen Schnitt nach Linie V-V in Abb. 3. Abb. 6 zeigt das Schaltungsschema der Anlage. Abb. i zeigt eine Anzeigetafel i, welche für einen Bahnhof mit fünf Linien bestimmt ist und am Eingang an der Stelle der jetzt die Abfahrts- und Ankunftszeiten der Züge in chronologischer Reihenfolge zeigenien Tafel angebracht wird. Zu oberst auf der Anzeigetafel ist eine elektrisch angetriebene Normaluhr 2 angebracht. Unter dieser Uhr sitzen übereinander fünf Felder a, b, c, d und e, von welchen jedes .eine Aufschrift mit der Angabe einer Strecke und des Bahnsteiges, an welchem die diese Strecke befahrenden Züge halten, trägt. Zu beiden Seiten dieser Strekkenschilder sitzen je zwei Zeitanzeigevorrichtungen, welche uhrförmig ausgebildet sind, und zwar sitzen links die die Ankunftszeiten anzeigenden Uhren al, b1, cl . . . und rechts die Abfahrtszeiten anzeigenden a2, b2, c2 . . .
  • Eine einzelne Uhr ist in Abb. 2 dargestellt. In dem Zifferblatt 3 aus undurchsichtigem Material sind .eine Anzahl kreisrunder öffnungen kreisförmig angeordnet und durch Glasscheiben 4 mit aufgemalten Abfahrts- bzw. Ankunftszeiten abgedeckt. # Die Schnellzüge und Personenzüge sind durch verschiedene Färbung der Glasscheiben unterschieden. Unter den Glasscheiben bzw. Öffnungen sind durch einen Innenring 5 und Trennwände 6 einzelne Abteilungen gebildet, w?von jede eine unter der Glasscheibe sitzende Glühlampe 7 zur Beleuchtung bei Nacht aufweist. Die Sockel 8 der Lampen 7 sind am Innenring 5 befestigt, und der eine Pol jeder Lampe ist an .ein am Innenring innen herausragendes Kontaktstück 9 geführt. Im Mittelpunkt der Zeitschilder ist ein Zeiger io drehbar gelagert, welscher die jeweils geltende Abfahrtszeit bei Tage anzeigt. Bei Nacht ist außerdem die betreffende Zeitscheibe von innen her beleuchtet, indem aaf der Zeigerach e ein mit dem Zeiger i o gleichgerichteter Kontaktarm i i sitzt, welcher den ihm mittels Schleiffeder 12 zugeführten Strom auf das berührte Kontaktstück 9 und dadurch auf die betreffende Lampe überleitet.
  • Die schrittweise Bewegung des Zeigers io geschieht auf bekannte Weise durch Stromstöße mittels eines auf ein Schaltwerk einwirkenden Relais, das Strom von einer .elektrischen Zentraluhr C aus über eine Schaltvorrichtung erhält.
  • Die Schaltvorrichtung ist in Abb. 3, 4 und 5 dargestellt, und zwar sind von der elektrisch angetriebenen Zentraluhr C üblicher Konstruktion nur die zum Verständnis erforderlichen Teile gezeichnet. Das durch das Pendel 13 in Bewegung gesetzte Uhrwerk treibt über ein Schneckengetriebe 14 eine Achse 15, welche in zwei Stunden eine volle Umdrehung macht. Auf dieser Achse 15 sitzen isolierte Schaltscheiben 16, welche je einen Schalter 17 steuern (Abb. 4), und zwar auf folgende Weise: Jede Schaltscheibe besitzt ' zwölf Schaltzähne, welche bei der Drehung der Schaltscheibe einen ortsfest angelenkten Hebe129, dessen freies Ende in die Bewegungsbahn der Schaltzähne hineinragt, 'derart gegen die Kontaktfeder n1 und II des Schalters 17 drückt, daß dieser Schalter einen Augenblick geschlossen wird. Die Schaltzähne jeder Schaltscheibe 16 sind um 3° gegen jene der vorhergehenden Schaltscheibe versetzt, so daß also die Projektion aller zehn Schaltscheiben 16 ein Schaltrad mit i20 Schaltzähnen von gleichmäßiger Teilung ergibt. Bei gleichförmiger Drehung der Achse 15 betätigen also die Schaltscheiben in regelmäßiger Aufeinanderfolge die Schalter 17, und zwar sind die Schaltzähne und die Hebel 26 derart ausgebildet, daß jeder Schalter nur eine kurze Zeit, z. B. 15 Sekunden, geschlossen wird. Die Achse 15 mit den Schaltscheiben macht eine Umdrehung in zwei Stunden, und da im ganzen i20 Zähne vorhanden sind, wird in jeder Minute einer der zehn Schalter während 15 Sekunden geschlossen. Die Achse 15 treibt über ein Zahnradgetriebe 18 mit Übersetzungsverhältnis i :12 die Achse i 9 der Schalttrommel 2o, so daß diese eine Umdrehung in 24 Stunden macht, und zwar besteht die Schalttrommel 2o aus fünf einzelnen Schalttronuneln 20a, 20U, 20c 20d und 20e. Nächst jeder Schalttrommel sind fünfzig Doppelschalter 21 in fünf Gruppen von je zehn Schaltern, also je :eine Gruppe für eine Eisenbahnstrecke, befestigt, deren Konstruktion und Steuerung aus Abb.5 ersichtlich ist. Jeder Gruppe entspricht eine Schalttrommel mit zehn Reihen von je 144 gleichmäßig auf den -Umfang verteilten Löchern 22, wovon jede Reihe derart gegen die Nachbarreihe versetzt ist, daß die erste Lochreihe die io, 20, 30, 40, 50, 60 Minuten der 24 Stunden (also 24 X 6 = 144), die nächstfolgende die i, 11, 21, 31, 41, 51 der 24 Stunden usw. und die letzte die 9, 19, 29, 39, 49, 59 muten der 24 Stunden bestimmt. Sämtliche 7200 -Löcher haben Gewinde, und es sitzen in jeder Lochreihe zwei als Schaltnocken dienende Schrauben, und, zwar eine Schraube 23 mit langem und eine Schraube z4 mit kurzem Kopf, welche nach Belieben in je eines der Löcher eingeschraubt werden können. Am Traggestell der Schalterreihe ist über jeder Lochreihe ein Hebel 2.5 angelenkt, dessen unteres Ende in die Bewegungsbahn der beiden Schraubenköpfe hineinragt. Die Schalter 21 bestehen aus je drei: voneinander isolierten, federnden Lamellen I, II und III und, je nachdem die Schraube mit dem kürzeren oder jene mit dem längeren Kopf unter dem Hebel 25 hindurchgeht, drückt dieser nur. die Lamellen 1 und II oder alle drei zusammen und führt Kontakt -zwischen denselben herbei.
  • Weiterhin sind bei der Schaltvorrichtung zehn Relais 26 angeordnet, wovon jedes fünf Kontakte 26a, 26b, 26e, 26d und 26e steuert. Parallel zu jeder Anzeigeuhr kann eine beliebige Anzahl gleicher Uhren an verschiedenen Stellen des Bahnhofes, z. B. an Nebeneingängen, geschaltet sein, vor allem aber wird für jede Anzeigeuhr eine synchron mit ihr laufende Uhr an dem betreffenden Bahnsteig, bei Kopfbahnhöfen am Eingang desselben, angeordnet sein.
  • Die Schaltung der verschiedenen zur Einrichtung gehörigen Apparate geht aus dem Schaltungsschema Abb. 6 hervor, in welchem der Einfachheit halber nur die Verbindungen für eine der fünf Schalttrommelgruppen bzw. Streckengruppen, und zwar für die Gruppe a, dargestellt sind, da die übrigen genau gleich angeordnet und geschaltet sind. Diese Gruppen sind einfach an die freien Leitungsäste der Kontakte 26b, 26e, 26d und 26e in Parallelschaltung angeschlossen zu denken. In diesem Schema ist C die elektrisch angetriebene Zentraluhr bekannter Bauart, mit welcher die Uhr 2 auf der Anzeigetafel .synchron läuft. B ist die den Strom für die Uhrenbetätigung liefernde Batterie, i das Beleuchtungsstromnetz für die Anzeigeuhren. Jedem Uhrenpaar (Abfahrts- und Ankunftsuhr für eine Strecke) ist ein Relais 27 mit Doppelkontakt 27R und ein Relais 28 mit Kontakt 28a vorgeschaltet, um je nach Anforderung die eine oder die andere der beiden Uhren selbsttätig in den Stromkreis einzuschalten.
  • Die Wirkungsweise der gesamten Einrichtung ist folgende: Die Kontakte a und b der Zentraluhr werden durch deren Laufwerk derart -gesteuert, daß bei jeder geraden Minute nur der Kontakt a arbeitet und der Kontakt b nicht; bei der darauffolgenden ungeraden Minute arbeitet inngekehrt der Kontakt b, und der Kontakt a bleibtunwirksam. DasVerbleibenderKontaktea oder b in der Stellung II dauert jedesmal nur o,8 Sekunden. Diese Anordnung der Kontakte der Zentraluhr ist bedingt durch die Betätigung der Uhr 2, deren elektromagnetisches Getriebe nur anspricht, wenn die von Minute zu Minute ausgehenden Antriebsimpulse immer einander entgegengesetzt sind.
  • Angenommen, es komme nun auf der Strecke C gerade ein Zug an, u:id es sei der mit einem Kreuz auf der Ancigeuhr ,4c bezeichnete Zug der nächste auf der betreffenden Strecke ankommende. Wenn nun durch das Laufwerk der Zentraluhr der Kontakt a betätigt wird. ergibt sich folgender Stromkreis. Von der Batterie B (-) über all zur Wicklung der Uhr 2 und über b1 zur Batterie ( r-) zurück und parallel hierzu über den der betrelfenden Minute entsprechenden Schalter 17, durch die Spule des an diesen Kontakt angeschlossenen Relais 17 und über b1 zur Batterie (+) zurück. Hierdurch erhält also die Uhr 2 einen Antriebsstromstoß, und das benötigte Relais 26 wird gleichzeitig erregt. Infolge der oben beschriebenen Anordnung der Schaltzähne der Schaltscheiben 16 wird jede Minute "über einen der Schalter 17 eines der Relais 26- nacheinander erregt, diese Erregung dauert jedoch nur o,8 Sekunden, da auch die Kontakte a bzw. b der Zentraluhr nur so lange geschlossen sind. In diesem ersten Stromkreis tritt also regelmäßig jede Minute ein Stromstoß auf, ganz gleichgültig, ob ein Zug ankommt oder abfährt oder nicht, d. h. ob die Zeiger der Anzeigeuhren zu betätigen sind oder nicht. In der Minute, in welcher der Zug c einfährt, bewegt sich nun auf der betreffenden Lochreihe der (in Abb. 3 nicht dargestellten) Schalttrommel 2oc eine Schraube 24 mit kurzem Kopf am Ende des Hebels 25 vorbei und schließt den Kontakt I-II des betreffenden Schalters 21, und sobald nun das betreffende Relais 26 durch den von der Zentraluhr über den oben beschriebenen Stromkreis ankommenden Stromstoß erregt worden ist und seinen Kontakt 26c ' geschlossen hat, geht der Stromstoß über diesen Kontakt und den an diesen angeschlossenen Schalter 2i, dessen Federn I-II ebenfalls Kontakt haben, weiter und durchfließt die Wicklungen der beiden Relais 27 und 28. Dadurch wird der Kontakt 28a des Relais 28 geschlossen und der Kontakt 27a des Relais 27 aus der gezeichneten Stellung in die Stellung nach links umgelegt, so daß der Stromstoß durch die Spule des Schaltrelais der Ankunftsuhr Ac fließt. Durch diesen Stromstoß schaltet das- Relais des Schaltwerkes der Ankunftsuhr Ac den Zeiger um einen Schritt vorwärts, so daß dieser nun den auf dem folgenden Zeitschild vermerkten nächsten ankommenden Zug anzeigt, und bei Nacht ist dieses gleichzeitig bis zum Weiterrücken des Zeigers auf die eingangs beschriebene Weise beleuchtet.
  • Sobald bei Herstellung des erst beschriebenen Stromkreises auf der Schalttrommel 2oc eine Schraube 23 mit langem Kopf unter dem Hebel 25 hindurchgeht, -schließt derselbe sowohl die Federn=I-II als auch II-IlI. Hierdurch wird die Wicklung des Relais 27 kurzgeschlossen, der Kontakt 27a kehrt in die gezeichnete Stellung zurück, und sobald nun das betreffende Relais 26 in der gegebenen Minute den Strom am Kontakt 26c schließt, erhält das Schaltrelais der Abfahrtsuhr Dc den Stromstoß über den ebenfalls geschlossenen Schalter 2 i, und der Zeiger rückt um ein Feld vor. Auf diese Weise wird der eigentliche öffnungs- und Schließungsvorgang stets an den Kontakten der Relais 26 bewirkt, so daß die übrigen Kontakte des 'Stromkreises nicht durch Funkenbildung leiden, und da es sich stets nur um kurze Stromstöße handelt, sind alle Schalter stets nur einen Augenblick stromdurchflossen, so daß die anscheinend verwickelte Schaltvorrichtung sehr gedrungen und klein gebaut werden kann und infolgedessen nur einen geringen Raum einnimmt.
  • Bei Fahrplanänderungen genügt ein ,entsprechendes Versetzen der Schrauben 23 und 24.
  • Es kann bei der Anzeigetafel ein Schalter, vorgesehen sein, um bei Verspätungen in: der Ankunft oder Abfahrt von Zügen den Zeiger noch bis zur definitiven Zeit anzuhalten und dann erst weiterzuschalten.
  • Anstatt uhrenförmig ausgebildet zu sein, könnten die Anzeigevorrichtungen auch tabellenartig nebeneinander mit untereinander angeordneten Zeitschildern angeordnet sein und die Zeiger eine geradlinige Bewegung von oben nach unten vollziehen, wobei um Mitternacht die Rückführung aller Zeiger in die oberste Stellung automatisch erfolgen würde. Die tabellenformartige Anordnung dürfte für das an die Fahrplantafeln gewöhnte Reisepublikum unter Umständen übersichtlicher sein.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zugverkehrsanzeigeeinrichtung für Bahnhöfe, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe für jede Strecke zwei Anzeigevorrichtungen (A, D) mit die Abfahrts-und Ankunftszeiten der Züge in 'Zahlenform anzeigenden Zeitschildern (4) aufweist und jede Anzeigevorrichtung (A und D) von einer an und für sich bekannten elektrischen Zentraluhr (C) aus betätigte Zeig ermittel: (i o, i i )-;aufweist; die j e:-weils die Zeit des nächsten abfahrenden und ankommenden Zuges anzeigen, wobei alle die andern Züge betreffenden Zeitangaben stets sichtbar bleiben.
  2. 2. Zugverkehrsanzeigeeinrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Zentraluhr (C) eine Schaltvorrichtung (i5-28) mit einstellbaren Kontaktorganen (23-24) beeinflußt, welche die Zeigermittel (7, 8, 9, i o, i i) der Anzeigevorrichtungen steuert.
  3. 3. Zugverkehrsanzeigeeinrichtang gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Anzeigevorrichtung (A und D) die Zeitschilder (4) " zifferblattähnlich im Kreise auf einer Scheibe (3) angeordnet sind, in deren Mitte ein Zeiger-gelagert ist, welcher auf das jeweils in Betracht kommende Zeitschild (4) hinweist, wobei nebstdem noch Mittel, (9, 11, 12) vorgesehen sind, um das betreffende, zweckmäßig aus Glas hergestellte Zeitschild mittels einer darunter angeordneten Glühlampe (7,8) zu beleuchten.
  4. 4. Zugverkehrsanzeigeeinrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung eine vom Werk (i3, a, b) der Zentraluhr (C) aus angetriebene, zweistündlich eine Umdrehung ausführende Schaltwalze (15) mit zehn Schaltscheiben (i6) aufweist, weiche mittels je zwölf Schaltzähnen je einen von zehn Schaltern (J7-29) betätigen und außerdem über eine Zahnradübersetzung (18) eine Schalttrommel (19---o' pro Zugstrecke (a, b, c, d, e) mit einer Umdrehung in 24 Stunden antreibt, wobei in Löcher (22) der Schalttrommel eingeschraubte Nockeraschrauben (23, 24) über einen Schwinghebel (z5) Doppelschalter (21-I II III) betätigen, die zusammen mit den Schaltern (17, 29) der ersterwähnten Gruppe den Stromkreis zum Vorrücken des Zeigers (io) der Anzeigevorrichtungen (A, D), welche mit einem elektromagnetischen Schaltwerk ausgerüstet sind, vorbereiten, wonach die Schließung im richtigen Augenblick durch den Kontakt eines Relais (26) von zehn der Zentraluhr (C) zugeordneten und von den durch dieselbe ausgesandten Stromstöße betätigten Gruppen von je fünf Relais (26a, 26b, 26e, 26d, 26e) erfolgt.
  5. 5. Zugverkehrsanzeigeeinrichtung gemäß Ansprüchen i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher, (22) der Schalttrommel (19, 20) jeder Zugstrecke (u, b, c,d,e) in zehn Lochreihen von je 144 Löchern` (22) angeordnet sind, die gegeneinander um je i/io der Teilung versetzt sind, so daß jedes Loch einer Minute von 24 Stunden entspricht, wobei in jeder Lochreihe eine Nockenschraube (24) mit kurzem Kopf und eine solche (23) mit langem Kopf eingeschraubt ist, um den betreffenden Doppelschalter (21) sowohl für die Einstellung der Abfahrts- (D) als auch der Ankunftsanzeigevorrichtung (A) der betreffenden Zugstrecke zu betätigen.
  6. 6. Zugverkehrseinrichtung gemäß Ansprüchen i, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenschraube mit kurzem Kopf (24) nur zwischen zweien (I-II) der drei Kontaktlamellen des Doppelschalters (21), jene mit langem Kopf (23) aber zwischen allen dreien (I-II-III) Kontakt herstellt, so- daß in letzterem Falle durch Kurzschließen -'eines von zwei Relais (27, 28), welche zwischen die Doppelschalten (2I) und die Anzeigevorrichtungen (A, D) geschaltet sind, die eine der beiden Uhren (D), in ersterem Falle die andere (A), betätigt wird. Zugverkehrseinrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß die , Anzeigevorrichtungen in Tabellenform mit von oben nach unten bewegbaren, jeweils auf die gültige Zeit hinweisenden Zeigern nebeneinander angeordnet und Mittel zum selbsttätigen Rückführen der Zeiger um Mitternacht vorgesehen sind.
DEC39053D 1926-10-05 1926-11-30 Zugverkehrsanzeigeeinrichtung fuer Bahnhoefe Expired DE456821C (de)

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ID=4515624

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