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DE102007035740A1 - Uhr - Google Patents

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DE102007035740A1
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clock
clock according
marking
time
time interval
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DE102007035740A
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Holger Güssefeld
Josef Schewe
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Somethink & Co KG GmbH
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Somethink & Co KG GmbH
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    • G04HOROLOGY
    • G04GELECTRONIC TIME-PIECES
    • G04G9/00Visual time or date indication means
    • G04G9/02Visual time or date indication means by selecting desired characters out of a number of characters or by selecting indicating elements the position of which represent the time, e.g. by using multiplexing techniques
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/02Back-gearing arrangements between gear train and hands
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/20Indicating by numbered bands, drums, discs, or sheets
    • G04B19/207Indicating by numbered bands, drums, discs, or sheets by means of bands

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Abstract

Uhr mit mindestens einer Zeitstrecke mit veränderbarem Verlauf, einer der Zeitstrecke verlagerbar zugeordneten Markierung und einer Uhrensteuerung zum Verlagern der Markierungen entlang der Zeitstrecke.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Uhr.
  • Uhren dienen insbesondere der Bestimmung der Tageszeit und des Datums. Analoge Uhren weisen einen Zeiger auf, der eine Skala mit Zeitmarkierungen entlang wandert. Digitale Uhren zeigen die Zeit mittels eines Displays numerisch an. Analoge und digitale Uhren gibt es in den verschiedensten mechanischen, elektrischen und elektronischen Ausführungen. Eine Sonderform ist die Lichtzeichenuhr. Diese zeigt die Zeit durch abzählbare, diskrete Einzelelemente an, die digital interpretiert werden müssen. Beispiele hierfür sind die Linear-Uhr in Kassel und die funktionsgleiche Lichtzeichenuhr am Rheinturm in Düsseldorf.
  • Bei bekannten Uhren ist der Verlauf der Zeitstrecke und des Zeigers vorgegeben.
  • Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine neuartige Uhr zur Verfügung zu stellen.
  • Die Aufgabe wird durch eine Uhr mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Uhr sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die erfindungsgemäße Uhr hat eine Zeitstrecke mit veränderbarem Verlauf, eine der Zeitstrecke verlagerbar zugeordnete Markierung und eine Uhrensteuerung zum Verlagern der Markierung entlang der Zeitstrecke.
  • Erfindungsgemäß wird erstmals eine Uhr zur Verfügung gestellt, bei der der Verlauf der Zeitstrecke veränderbar ist. Die jeweilige momentane Uhrzeit wird durch die Markierung angezeigt. Die Änderung der Uhrzeit wird durch eine Ortsänderung der Markierung dargestellt. Die Markierung ist entlang Zeitstrecke verlagerbar, unabhängig von deren jeweiligem Verlauf. Hierfür kann die Markierung so ausgeführt sein (z. B. als Balken), daß sie von vornherein verschiedene mögliche Verläufe der Zeitstrecke abdeckt oder die Verlagerung der Markierung wird entsprechend dem Verlauf der Zeitstrecke geändert oder der Verlauf der Zeitstrecke folgt dem veränderbaren Verlauf der Markierung. Die Zeitstrecke kann insbesondere eine gerade oder gekrümmte Linie sein. Sie kann auf beliebige Weise geformt und/oder im Raum angeordnet sein, also z. B. senkrecht, waagerecht, geneigt, gebogen, spiralförmig, verschlungen oder anders. Die Markierung kann beispielsweise durch einen Körper, eine oder mehrere Lichtquellen oder Wärmequellen (z. B. ist die Licht- oder Wärmequelle eine Markierung oder die Markierung wird von der Strahlung der Licht- oder Wärmequelle gebildet) oder durch eine oder mehrere vibrierende oder aufgrund anderer Eigenschaften ertastbare Stellen verwirklicht werden. Die Markierung kann jede Form haben, also z. B. ein Punkt oder ein Kreis oder ein Quadrat oder ein Dreieck oder ein Strich sein oder eine Linie oder ein Pfeil. Sie kann mehr oder weniger große Abmessungen haben, je nach der gewünschten Genauigkeit und Einfachheit der Zeitablesung. Die erfindungsgemäße Uhr betont den linearen Charakter der Zeit, indem sie eine offene Zeitstrecke ermöglicht, auf der sich die Markierung in eine konstante Richtung bewegt. Gleichzeitig stellt die Uhr den punktuellen Charakter des gegenwärtigen Augenblickes heraus. Hinter der Markierung nimmt ständig die Vergangenheit zu, vor der Markierung nimmt permanent die Zukunft ab. Die Umwandlung von Zukunft in Gegenwart und von Gegenwart in Vergangenheit wird durch das Betrachten der wandernden Markierung erlebbar. Die Länge der Zeitstrecke kann einer beliebigen Zeitspanne entsprechen, also z. B. 1 Stunde oder 12 Stunden oder 24 Stunden oder einen Monat oder 1 Jahr oder 100 Jahre. Auch kann die Zeitstrecke zusammenhängend sein und aus mehreren unzusammenhängenden Abschnitten bestehen. Sie kann auf einen oder mehrere Räume verteilt sein.
  • Gemäß einer Ausgestaltung ist die Zeitstrecke an einem flexiblen Körper vorhanden. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist der flexible Körper länglich. Durch Verformen des flexiblen Körpers ist der Verlauf der Zeitstrecke veränderbar. Gemäß einer Ausgestaltung ist der flexible Körper ein biegsamer Körper. Gemäß einer anderen Ausgestaltung ist der flexible Körper eine Kette schwenkbar miteinander verbundener Abschnitte. Der flexible Körper kann einen Vollquerschnitt haben. Der flexible Körper ist beispielsweise ein Stab, Balken, eine Schiene, ein Brett, ein Strahl oder ein Pfeil. Gemäß einer Ausgestaltung ist er ein Hohlkörper. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist der Hohlkörper ein flexibler Schlauch oder ein flexibles Rohr. Der flexible Körper kann auch ein Teil eines beliebigen Gegenstandes sein.
  • Gemäß einer Ausgestaltung ist die Markierung mindestens eine elektrische Lichtquelle. Beispielsweise ist die elektrische Lichtquelle die Zeitstrecke entlang verlagerbar.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist die Markierung durch eine Serie elektrischer Lichtquellen gebildet, die entlang der Zeitstrecke verteilt sind, wobei die Lichtquellen von der Uhrensteuerung ein- und ausschaltbar und/oder heller oder dunkler steuerbar sind. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung sind die elektrischen Lichtquellen von der Uhrensteuerung einzeln ein- und ausschaltbar und/oder heller und dunkler steuerbar. Mit dieser Uhr ist einzelner wandernder Lichtpunkt darstellbar. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist eine Mehrzahl elektrischer Lichtquellen von der Uhrensteuerung gleichzeitig ein- und ausschaltbar und/oder heller und dunkler steuerbar. Mit dieser Uhr ist eine sich vergrößernde oder eine sich verkleinernde Lichtsäule darstellbar. Die anwachsende Säule kann auch als sich ständig verlängernde Kette von Lichtern angesehen werden. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung sind elektrische Lichtquellen mit verschiedenen Farben vorhanden und/oder eine oder mehrere elektrische Lichtquellen vorhanden, die in der Lage sind, in verschiedenen Farben zu leuchten. Die Uhrensteuerung kann die elektrischen Lichtquellen so ansteuern, daß einzelne Zeitpunkte (z. B. volle Stunden) oder Zeitabschnitte (z. B. 10-minütige Abschnitte) in verschiedenen Farben leuchten. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung sind die elektrischen Lichtquellen in dem länglichen Hohlkörper angeordnet. Die elektrischen Lichtquellen sind in dem Hohlkörper geschützt untergebracht. Hierbei kann es sich beispielsweise um LED (lichtemittierende Dioden oder andere elektrische Lämpchen) handeln.
  • Die Uhr mit elektrischen Lichtquellen kann eine elektronische Uhrensteuerung aufweisen, welche die elektrischen Lichtquellen steuert.
  • Ferner sind verschiedene mechanische Ausgestaltungen der Uhr möglich. Beispielsweise kann ein kugelförmiger oder andersförmiger Körper oder eine elektrische Lichtquelle als Markierung mit Hilfe eines Motors oder durch die Kraft von Gewichten oder pneumatisch oder hydraulisch durch einen die Zeitstrecke darstellenden Hohlkörper hindurch oder an einem die Zeitstrecke darstellenden Körper entlang gezogen werden. Gemäß einer Ausgestaltung ist in einem länglichen Hohlkörper ein Zugmittel mit der daran angeordneten Markierung längsverschieblich angeordnet und umfaßt die Uhrensteuerung Mittel zum Bewegen des Zugmittels in Längsrichtung des Hohlkörpers. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung umfassen die Mittel zum Bewegen mindestens ein am Mantel des Zugmittels angreifendes, angetriebenes Rad.
  • Ferner umfaßt die Erfindung Ausgestaltungen, bei denen die Zeitstrecke zu einer Schleife geschlossen oder schließbar ist. Dabei kann es sich beispielsweise um Ausgestaltungen mit elektrischen Lichtquellen oder mit einem Zugmittel in einem Hohlkörper handeln.
  • Gemäß einer Ausgestaltung ist die Zeitstrecke an einem Armband oder an einem Armreif (nachfolgend auch „Reif" genannt) vorhanden.
  • Die Uhr kann dann als Armbanduhr getragen werden. Das Armband oder der Armreif kann dauerhaft geschlossen sein oder öffenbar und schließbar mit einem Verschluß ausgeführt sein, wie bei Armbanduhren im Stand der Technik bekannt.
  • Gemäß einer Ausgestaltung weist der Reif eine verlagerbare Markierung in Form mindestens einer elektrischen Lichtquelle auf, die in Umfangsrichtung des Reifs erstreckt ist. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung weist der Reif eine Skala auf, die sich in Umfangsrichtung erstreckt. Beispielsweise läuft ein leuchtender Zeitpunkt in 24 Stunden oder in 12 Stunden einmal um den Reif herum. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung weist der Reif mehrere parallele, in Umfangsrichtung verlagerbare Markierungen auf, die von mindestens einer elektrischen Lichtquelle gebildet sind. Jeder Markierung kann wiederum eine Skala zugeordnet sein, die sich in Umfangsrichtung erstreckt. Eine Markierung kann die Stunden anzeigen und eine weitere Markierung die Minuten und gegebenenfalls eine weitere Markierung die Sekunden. Dabei kann eine Markierung in 60 Minuten bzw. 60 Sekunden um den Umfang des Armbandes oder Armreifes herumlaufen. Gemäß einer Ausgestaltung ist in den Reif eine elektronische Uhrensteuerung und eine elektrische Spannungsquelle (z. B. Batterie oder Akku bzw. Solarzelle) integriert, um die Lichtquelle(n) zu steuern.
  • Gemäß einer Ausgestaltung ist der gesamte Armreif bzw. das gesamte Armband oder eine Oberfläche seiner Außenfläche ganz oder teilweise als LCD-Bildschirm ausgeführt.
  • Gemäß einer anderen Ausgestaltung umfaßt der Reif mehrere Abschnitte, die aneinander geführt bzw. gelagert sind, wobei ein Abschnitt ein ruhender Abschnitt ist und ein anderer Abschnitt ein drehbarer Abschnitt. Der drehbare Abschnitt wird mittels einer Antriebseinrichtung angetrieben, beispielsweise mittels eines Elektromotors. Der Elektromotor ist beispielsweise am ruhenden Abschnitt angeordnet und weist mindestens ein Antriebsrädchen auf, das auf den drehbaren Abschnitt wirkt oder umgekehrt. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist in den Reif eine elektrische Uhrensteuerung und eine elektrische Spannungsversorgung (z. B. Batterie oder Akku bzw. Solarzelle) integriert, um die Antriebseinrichtung zu versorgen.
  • Der drehbare Abschnitt trägt eine Markierung und der feststehende Abschnitt eine Skala oder umgekehrt. Das Uhrwerk kann so eingestellt sein, daß der drehbare Abschnitt in 24 Stunden oder in 12 Stunden einmal um den feststehenden Teil herumläuft. Ferner kann es mehrere drehbare Teile geben, die bezüglich des feststehenden Teils drehbar sind, beispielsweise um Stunden und Minuten und gegebenenfalls Sekunden anzuzeigen. Mehrere drehbare Abschnitte des Reifs können von derselben elektrischen Antriebseinrichtung angetrieben werden, wobei verschiedene Umdrehungsgeschwindigkeiten durch verschiedene Übersetzungen zwischen der Antriebseinrichtung und den angetriebenen Abschnitten verwirklicht werden.
  • Der Reif kann aus verschiedenen Materialien (z. B. Leder, Metall etc.) bestehen und die verschiedensten Designs haben.
  • Gemäß einer anderen Ausgestaltung ist die Markierung an einem über mindestens eine drehbar gelagerte Rolle geführten Zugmittel eines Zugmittelgetriebes oder an einem Schienenfahrzeug auf einer Schienenstrecke angeordnet. Bei dem Zugmittel handelt es sich beispielsweise um einen Riemen, Keilriemen, Seil, Tau, Band, Kabel oder Kette. Der Verlauf der Zeitstrecke ist durch Auswahl der Durchmesser der mindestens einen Rolle und der Anzahl der Rollen oder durch Gestaltung der Schienenstrecke veränderbar. Bevorzugt ist das Zugmittel über mehrere drehbar gelagerte Rollen geführt. Gemäß einer Ausgestaltung weist das Zugmittelgetriebe eine wählbare Anordnung drehbar gelagerter Rollen auf einem Untergrund (z. B. einer Wand) auf. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist mindestens eine Rolle oder mindestens ein Antriebsrad des Schienenfahrzeuges mit einem elektrischen Antriebsmotor verbunden, der mit der z. B. elektronischen Uhrensteuerung verbunden ist.
  • Die fortschreitende Zeit kann auch durch einen von einem Laserpunkt oder von einer anderen Lichtquelle projizierten Markierung angezeigt werden, die beispielsweise punktförmig, linienförmig, pfeilförmig ist oder eine andere Gestalt aufweist. Gemäß einer Ausgestaltung umfaßt die Zeitstrecke Beleuchtungsstellen im Raum und eine Einrichtung zum Projizieren von Licht, die von der Uhrensteuerung so gesteuert ist, daß die vom projizierten Licht gebildete Markierung entlang der Beleuchtungsstellen im Raum wandert. Die Zeitstrecke ist veränderbar, indem die Beleuchtungsstellen oder der Weg der Markierung variiert werden. Hierfür können verschiedene Gegenstände im Raum aufgestellt werden, die Einrichtung zum Projizieren verschieden bewegt werden oder die Uhr wird in einem anderen Raum plaziert.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung sind die Beleuchtungsstellen Wände eines Raumes. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung dreht die Uhrensteuerung die Einrichtung zum Projizieren um eine Achse.
  • Gemäß einer weiteren Lösung der Aufgabe ist eine Markierung an einem Zugmittel eines Zugmittelgetriebes oder an einem Schienenfahrzeug auf einer Schienenstrecke oder an einer drehgesicherten Mutter auf einer drehbaren Gewindestange in einem Gehäuse mit mindestens einem einer Zeitstrecke zugeordneten Fenster angeordnet, hinter dem mindestens ein Strang des Zugmittelgetriebes oder der Schienenstrecke entlanggeführt ist und ist eine Uhrensteuerung zum Steuern der Verlagerung des Zugmittels oder des Schienenfahrzeugs vorhanden. Das Zugmittel ist z. B. ein Riemen, Keilriemen, Seil, Tau, Band, Kabel oder Kette. Die Länge der Zeitstrecke dann einer beliebigen Zeitspanne entsprechen, also z. B. 1 Stunde oder 12 Stunden oder 24 Stunden oder einen Monat oder ein Jahr oder 100 Jahre. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist das Fenster eine Mattscheibe. Schließlich ist gemäß einer Ausgestaltung das Fenster hinterleuchtet. Gemäß einer Ausgestaltung ist die Uhrensteuerung elektronisch.
  • Gemäß einer anderen Ausgestaltung wird die Markierung von einem beleuchteten Schlitz in einem Zugmittel eines Zugmittelgetriebes gebildet. Bei dem Zugmittel handelt es sich beispielsweise um einen Riemen, Keilriemen oder eine Kette.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist der Zeitstrecke eine Skala zugeordnet. Die Skala ist beispielsweise auf dem länglichen Körper angeordnet, in dem elektrische Lichtquellen oder ein Zugmittel vorhanden ist. Die Skala kann auch auf einem Fenster eines Gehäuses angeordnet sein, das ein Zugmittelgetriebe beherbergt. Ferner kann sie an den Wänden eines Raumes angebracht sein, die mittels der Einrichtung zum Projizieren beleuchtet werden. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung sind der Skala Zeitangaben zugeordnet, beispielsweise abzählbare, diskrete Einzelelemente und/oder numerische Zeitangaben.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung umfaßt die Uhr mindestens einen Träger mindestens eines Symbols, der an wählbaren Positionen der Zeitstrecke anbringbar ist. Die Symbole können beispielsweise zum Markieren von Terminen dienen. Sie sind beispielsweise als anclipbare Träger ausgeführt, die an einem länglichen Körper fixierbar sind.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der anliegenden Zeichnungen von Ausführungsbeispielen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine Uhr mit einer Zeitstrecke in Form eines Schlauches mit darin angeordneten elektrischen Lichtquellen in grobschematischer Ansicht;
  • 2a–d Abschnitte einer Uhr gemäß 1 mit verschiedenen Ausgestaltungen der Markierung in vergrößerten Ansichten;
  • 3a–f verschiedene Anordnungen einer Uhr gemäß 1 in grobschematischer Ansicht;
  • 4 einen Abschnitt der Uhr gemäß 1 mit einem angesteckten Träger eines Symbols in grobschematischer Ansicht;
  • 5 eine Uhr mit einem Zugmittel in einem Hohlkörper in einer vergrößerten Teilansicht;
  • 6 dieselbe Uhr in Gesamtansicht;
  • 7 Antriebsteil derselben Uhr in einem vergrößerten Längsschnitt;
  • 8a–f verschiedene Anordnungen der Uhr gemäß 5 bis 7 in grobschematischer Ansicht;
  • 9 einen Abschnitt der Uhr gemäß 5 bis 7 mit aufgecliptem Träger eines Symbols in vergrößerter Ansicht;
  • 10 eine Uhr mit Zugmittelgetriebe in Seitenansicht;
  • 11a–k verschiedene Anordnungen einer Uhr mit Zugmittelgetriebe gemäß 10;
  • 12 eine Uhr mit Zugmittelgetriebe mit zugeordneten Zeitangaben und Trägern von Symbolen in Seitenansicht;
  • 13 dieselbe Uhr in einer vergrößerten Teilansicht;
  • 14 dieselbe Uhr in einem Vertikalschnitt durch eine Rolle;
  • 15 eine Uhr mit Zugmittelgetriebe und zugeordneter Zugmittel-Skala in Teilansicht;
  • 16 dieselbe Uhr in einem Vertikalschnitt durch eine Rolle;
  • 17 dieselbe Uhr mit zugeordneten Zeitangaben und Trägern von Symbolen in Seitenansicht;
  • 18 eine Uhr mit Zugmittelgetriebe in einem Gehäuse mit einer Mattscheibe in einem perspektivischen Röntgenbild;
  • 19 eine Uhr mit Schienenfahrzeug in einem Gehäuse mit einer Mattscheibe in einem perspektivischen Röntgenbild;
  • 20 Uhr gemäß 17 und 18 in Vorderansicht;
  • 21 Uhr gemäß 17 oder 18 in einem Vertikalschnitt durch das Gehäuse;
  • 22 Uhr gemäß 17 und 18 in einem Vertikalschnitt durch eine andere Ausführung des Gehäuses;
  • 23 Uhr mit einer Projektionseinrichtung in einem Raum in einer perspektivischen Seitenansicht;
  • 24 dieselbe Uhr in einer Unteransicht;
  • 25 eine Uhr mit Mutter und drehbarer Gewindestange in einem Gehäuse mit einer Mattscheibe in einem perspektivischen Röntgenbild,
  • 26 eine Armbanduhr mit mehreren elektrischen Lichtquellen und Skala am Umfang in einer perspektivischen Seitenansicht;
  • 27 eine Armbanduhr mit einem ruhenden Abschnitt und einem drehbaren Abschnitt in einer perspektivischen Seitenansicht und in einer vergrößerten Teilansicht.
  • Bei der nachfolgenden Erläuterung verschiedener Ausführungsbeispiele sind übereinstimmende oder funktionsgleiche Elemente mit denselben Bezugsziffern bezeichnet.
  • Gemäß 1 hat eine Uhr eine Zeitstrecke in Form eines biegsamen Schlauches 1 mit einer Vielzahl darin hintereinander angeordneter elektrischer Lichtquellen 2 (z. B. LED). Eine elektronische Uhrensteuerung 3 ist über Netzkabel 4 und Stecker 5 mit einer elektrischen Steckdose 6 verbunden. Die elektrische Uhrensteuerung 3 ist über ein weiteres Kabel 7 mit den elektrischen Lichtquellen 2 verbunden. Die Uhrensteuerung 3 steuert das sequentielle Einschalten der elektrischen Lichtquellen 2, wobei immer eine weitere Lichtquelle zugeschaltet wird. Die eingeschalteten Lichtquellen 2 bilden somit eine Markierung 8 in Form einer sich mit der Zeit verlängernden Säule bzw. Folge von Lichtpunkten.
  • Gemäß 2a ist die Markierung 8 von einem fließenden Lichtpunkt gebildet, der durch eine Vielzahl nebeneinander elektrischer Lichtquellen 2 oder von einer einzigen Lichtquelle mit gezielt ansteuerbarem Lichtpunkt gebildet sein kann.
  • Gemäß 2b ist die Markierung 8 von einzelnen diskreten Lichtquellen 2 gebildet, die einzeln angesteuert werden.
  • Gemäß 2c ist die Markierung 8 von einer fließend wachsenden Lichtsäule gebildet, die durch eine Vielzahl nebeneinander angeordneter Lichtquellen 2 oder durch eine einzelne Lichtquelle 2 gebildet sein kann, von der Abschnitte beliebiger Länge ansteuerbar sind.
  • In 2d ist nochmals die Ausführung von 1 mit einer springend anwachsenden Säule von Markierungen 8 gezeigt.
  • 2 zeigt zusätzlich eine auf dem Mantel jedes Schlauches angeordnete Skala 9 mit numerischen Zeitangaben.
  • Gemäß 3 kann eine Uhr gemäß 1 bzw. 2 in beliebige Form gebracht werden. Gegebenenfalls wird die Uhr in einer gewünschten Form mittels Befestigungsmitteln an einer Wand befestigt, beispielsweise mittels Schellen, die an eine Wand genagelt oder mittels Befestigungsdübeln an einer Wand fixiert werden oder mittels Clips, die auf einer Magnettafel oder eine Pinwand fixiert werden.
  • Gemäß 4 wird eine Uhr der vorbeschriebenen Art mit zusätzlichem Symbolträger 10 versehen, der einen Termin markiert. Der Symbolträger 10 weist an einem Ende eines Stiftes 11 eine klammerartigen, aufklemmbaren Clip 12 und an einem anderen Ende des Stiftes 11 eine Trägerplatte 13 mit einem aufgedruckten Symbol 14 auf. Andere sinnfällige Symbole (z. B. Telefon für das Telefonieren oder Theater für einen Theaterbesuch) können ebenfalls aufgebracht werden.
  • Gemäß 5 bis 7 umfaßt eine Uhr einen Schlauch 1 mit einem darin angeordneten Zugmittel 15, z. B. einem Seil, Tau, Band oder Kabel. Das Zugmittel 15 trägt eine auffällige Markierung 8, die auch eine elektrische Lichtquelle sein kann. Das Zugmittel 15 wird durch zwei angepresste Zahnräder 16, 17 hindurchgeführt, die in einem zylindrischen Gehäuse 18 gelagert sind, das zwischen den beiden Enden des Schlauches 1 angeordnet ist. Das Gehäuse umfaßt einen Elektromotor 19, der das Zahnrad 16 antreibt, so daß das Zugmittel 15 verlängert wird und das Zahnrad 17 mitläuft. Ein Kabel 20 ist zur Spannungsversorgung und Steuerung des Elektromotors von diesem weg zu einer nicht gezeigten elektrischen Uhrensteuerung geführt.
  • Der Schlauch ist mit einer 24-Stunden-Skala 9 versehen. Das Zugmittel 15 wird durch die Zahnräder 16, 17 so angetrieben, daß die Markierung 8 in genau 24 Stunden komplett durch den Schlauch 1 hindurchgezogen wird.
  • Es ist auch möglich, diese mechanische Uhr als offenen Schlauch auszuführen, wobei das Zugmittel 15 am Ende der durch den Schlauch 1 dargestellten Zeitspanne in einer schnellen Bewegung an den Anfang des Schlauches 1 zurückgezogen wird. Das Zugmittel 15 kann gegebenenfalls auf einer Rolle auf- bzw. von einer Rolle abgewickelt werden, die von dem Elektromotor 19 angetrieben ist.
  • 8 zeigt verschiedene Anordnungen der Uhr gemäß 5 bis 7.
  • Gemäß 9 können auch der Uhr gemäß 5 und 7 Symbolträger 10 lösbar zugeordnet werden.
  • Gemäß 10 umfaßt eine weitere Uhr mit einem Zugmittel 15 mindestens zwei Rollen 21, 22. Das Zugmittel 15, beispielsweise ein Band, trägt an einer Stelle eine farbige Markierung 8, die den aktuellen Zeitpunkt darstellt. Einer Rolle 21 ist ein Elektromotor zugeordnet. Der Motor, das Zugmittel 15 und die Rolle 21 sind so aufeinander abgestimmt, daß die Markierung 8 genau 24 Stunden für einen vollständigen Umlauf der Gesamtstrecke benötigt. In der angetriebenen Rolle 21 befindet sich hierfür zusätzlich ein Sensor, der den Durchlauf der roten Markierung 8 feststellt und mit einer elektronischen Uhrensteuerung für den Elektromotor verbunden ist, die gegebenenfalls Laufzeitschwankungen des Zugmittels 15 ausgleicht.
  • Die Rollen 21, 22 sind in beliebiger Anordnung an einer Wand montierbar.
  • 11 zeigt verschiedene Varianten a bis j dieser Zugmittelgetriebeuhr, die mit einer angetriebenen Rolle 21 und einer oder mehreren leer laufenden Umlenkrollen 22, 22' usw. arbeiten. Variante j hat nur eine angetriebene Rolle 21 und keine leer laufende Umlenkrolle. Das Zugmittel 15 hängt locker nach unten.
  • Gemäß 12 sind dem Zugmittel 15 Zeitangaben, Symbolträger und andere Pins 23 oder Aufkleber 24 zugeordnet.
  • Gemäß 13, 14 ist in eine angetriebene Rolle 21 ein Elektromotor 19 integriert. Ein Kabel 20 ist vom Elektromotor 19 zu einer elektronischen Uhrensteuerung geführt.
  • Gemäß 15 ist zusätzlich zu der angetriebenen Rolle 21 mit dem integrierten Elektromotor 19 eine feststehende Rolle 25 vorhanden, auf der ein Skalenband 26 angeordnet ist, auf das die Zeitskala 9 gedruckt ist. Eine – nicht gezeigte – weitere Rolle 22 für das Zugmittel 15 trägt eine weitere feststehende Rolle 27, über das das Skalenband 26 geführt ist. Gegebenenfalls ist es möglich, die Rollen 26, 26 für das Skalenband 26 drehbar anzuordnen, um eine Zeiteinstellung vor nehmen zu können. Hierbei kann die Drehbarkeit durch eine Lagerung dieser Rollen 25, 26 mit erhöhter Reibung eingeschränkt sein.
  • 17 zeigt eine Anwendung dieser Uhr.
  • Gemäß 18 ist in einem Gehäuse 28 mit einer Mattscheibe 29 an der Vorderseite ein Zugmittel 15 in Form eines flachen Bandes angeordnet. Das Zugmittel 15 ist über eine angetriebene Rolle 21 und über eine leer laufende Rolle 22 geführt. Die angetriebene Rolle ist mit einem Elektromotor 19 verbunden, der wiederum mit einer elektronischen Uhrensteuerung verbunden ist. Das Band 15 trägt eine Markierung 8 in Form eines aufgedruckten oder ausgestanzten Balkens oder eines anderen Symboles.
  • Der Mattscheibe 29 ist außen eine Zeitskala 9 zugeordnet. Die Zeitskala 9 geht beispielsweise von 0 bis 24 Stunden.
  • Die Markierung 8 wird innerhalb von 24 Stunden über die gesamte Zeitstrecke bewegt, die an Anfang und Ende durch die Zeitskala 9 an der Mattscheibe 29 definiert sind. Danach spult der Elektromotor 19 die Markierung 8 im Schnellauf zurück, so daß das Ganze wieder von vorn beginnt.
  • Ferner ist ein transparenter Clip 30 auf der Mattscheibe anbringbar. Hierfür weist das Gehäuse oben und unten Führungsnuten 31, 32 auf. Der Clip 30 trägt beispielsweise aufgedruckte Symbole oder Uhrzeiten zur Erinnerung an Termine. Ferner ist eine Blanko-Ausführung des Clips 30 möglich, die vom Benutzer selber beschriftbar ist.
  • Der Clip 30 läßt sich variabel über die gesamte Zeitstrecke in die Schienen 31, 32 am Gehäuse 28 einklemmen.
  • Die Ausführung von 19 unterscheidet sich von der vorbeschriebenen dadurch, daß statt der Rollen 21, 22 mit einem Band 15 eine Schienenstrecke 33 mit einem aufgesetzten Schienenfahrzeug 34 vorhanden ist. Das Schienenfahrzeug 34 trägt die Markierung 8.
  • Das Schienenfahrzeug 34 hat einen Elektromotor 19 und wird von der elektrischen Uhrensteuerung so gesteuert, daß das Schienenfahrzeug 34 sich binnen 24 Stunden vom Anfang bis zum Ende der Zeitskala 9 bewegt. Danach wird es schnell zum Anfang der Zeitskala 9 zurückgefahren.
  • Beliebige Ausführungen der Schiene und des Schienenfahrzeuges sind möglich, beispielsweise Schienen mit darauf angeordnetem Schienenfahrzeug oder Schienen mit darunter hängendem Schienenfahrzeug.
  • Das Gehäuse 28 hat beispielsweise in einer Richtung eine abnehmende Höhe (vgl. 20). Es ist beispielsweise ganz oder teilweise aus Plexiglas und/oder Aluminium hergestellt (vgl. 21, 22). Der Termin-Clip besteht beispielsweise aus Kunststoff.
  • Die Uhr gemäß 23 und 24 hat einen Projektor 35 für Laserstrahlen. Der Projektor 35 erzeugt im Beispiel einen balkenartigen Laserstrahl 36. Der Laserstrahl 36 wird binnen 24 Stunden einmal um 360° rotiert. Der Projektor 35 ist an der Decke 37 eines Raumes angebracht und projiziert den Laserstrahl 36 in einem spitzen Winkel nach unten. Infolgedessen wandert die Markierung 8 binnen Stunden einmal die Wände 38 des Raumes entlang. Der Anwender kann geeignete Zeitangaben an den Wänden 38 des Raumes anbringen.
  • Die Ausführung von 25 unterscheidet sich von den Ausführungen gemäß 18 bis 22 dadurch, daß statt des Zugmittelgetriebes bzw. der Schienenstrecke mit Schienenfahrzeug eine Gewindestange 39 drehbar im Gehäuse 28 gelagert ist. Die Gewindestange 39 ist mit der Achse eines Elektromotors 40 an einer Stirnseite des Gehäuses 28 verbunden.
  • Auf der Gewindestange 39 sitzt eine Mutter 41, die durch eine axial hindurchgeführte, parallel zur Gewindestange verlaufende Führungsstange 42 gegen Verdrehen gesichert ist.
  • An der Mutter 41 ist eine Markierung 8 fixiert.
  • Der Elektromotor 40 wird von einer Uhrensteuerung gesteuert bzw. ist Bestandteil der Uhrensteuerung. Wenn der Elektromotor 40 dreht, dreht die Gewindestange 39 mit und die Mutter 41 mit der Markierung 8 wird in Längsrichtung des Gehäuses 28 bewegt.
  • Für die Zeitanzeige wird die Mutter 40 mit entsprechender Geschwindigkeit die Zeitskala 9 entlangbewegt. Nach Ablauf eines bestimmten Zeitabschnitts (z. B. 24 Stunden) wird sie in einem schnellen Tempo auf den Anfang der Zeitskala 9 zurückgefahren, wofür die Gewindestange 39 mit entsprechender Drehzahl zurückgedreht wird.
  • Gemäß 26 hat eine Armbanduhr ein flexibles Armband oder einen flexiblen oder starren Armreif 43. Nachfolgend werden Armband und Armreif zusammenfassend als „Reif" bezeichnet. An der Außenseite des Reifs 43 ist mindestens eine Lichtquelle 2 angeordnet, die sich in Umfangsrichtung erstreckt. Es handelt sich hierbei um eine längliche Lichtquelle 2 mit gezielt ansteuerbaren Segmenten bzw. Lichtpunkten oder um mehrere nebeneinander angeordnete Lichtquellen 2, die ebenfalls gezielt ansteuerbar sind.
  • Neben der mindestens einen Lichtquelle 2 erstreckt sich auf dem Umfang der Außenseite des Reifes 43 eine Skala 9.
  • Das eingeschaltete Segment der Lichtquelle 2 bzw. die jeweils eingeschaltete Lichtquelle 2 bildet eine verlagerbare Markierung 8, neben der auf der Skala 9 die Zeit abgelesen werden kann.
  • In den Reif ist eine nicht gezeigte Steuerufngselektronik und eine nicht gezeigte Spannungsquelle integriert, um die mindestens eine Lichtquelle 2 anzusteuern.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel ist zusätzlich zu der Lichtquelle 2 mindestens eine weitere Lichtquelle 2' parallel zur Lichtquelle 2 in Umfangsrichtung des Armbandes 43 erstreckt. Diese umfaßt ebenfalls gezielt ansteuerbare Segmente bzw. Lichtpunkte 2 oder mehrere gezielt ansteuerbare Lichtquellen 2. Die weitere Lichtquelle 2' bildet eine weitere verlagerbare Markierung 8', die beispielsweise die Minuten anzeigt.
  • Ein Umlauf der Markierung 8 um den Reif 43 kann einem Zeitraum von 24 oder 12 Stunden entsprechen. Ein Umlauf der Markierung 8' um den Reif 43 entspricht 60 Minuten.
  • Mindestens eine weitere parallel über den Umfang des Reifes 43 erstreckte Lichtquelle kann der Anzeige von Sekunden dienen.
  • Auch ist es möglich, daß die mindestens eine Lichtquelle nur über einen Teil des Umfanges des Reifes 43 erstreckt ist, der einem bestimmten Zeitabschnitt (z. B. 24 Stunden oder 12 Stunden) entspricht.
  • Bei dem Beispiel von 27 umfaßt ein Reif 43 einen ruhenden Abschnitt 43' und einen drehbaren Abschnitt 43''. Der ruhende Abschnitt 43' hat auf der Außenseite eine umlaufende Nut 44, in die der drehbare Abschnitt 43'' eingesetzt ist.
  • In dem ruhenden Abschnitt 43' sind neben dem drehbaren Abschnitt 43'' ein angetriebenes Rad 16 und ein mitlaufendes Rad 17 drehbar gelagert, wie in der vergrößerten Detailansicht in 27 abgebildet. Die Räder 16, 17 sind am Umfang mit einer Zahnung versehen, die mit einer Zahnung an den beiden Seiten des drehbaren Abschnittes 43'' kämmen. Das angetriebene Rad 16 ist mit einem nicht gezeigten Elektromotor verbunden, der in dem Reif 43 angeordnet ist. Ferner umfaßt der Reif 43 eine elektronische Steuerung und eine elektrische Spannungsquelle. Der Elektromotor treibt das Rad 16 so an, daß der drehbare Abschnitt 43'' in 24 Stunden einmal um den ruhenden Abschnitt 42 herumwandert. Die Zeit ist an der Stellung einer Markierung 8 auf dem drehenden Abschnitt 43'' bezüglich der Skala 43' ablesbar.

Claims (30)

  1. Uhr mit mindestens einer Zeitstrecke (1) mit veränderbarem Verlauf, einer der Zeitstrecke verlagerbar zugeordneten Markierung (8) und einer Uhrensteuerung (3) zum Verlagern der Markierung (8) entlang der Zeitstrecke.
  2. Uhr nach Anspruch 1, bei der die Zeitstrecke an einem flexiblen Körper (1) vorhanden ist.
  3. Uhr nach Anspruch 1, bei der der flexible Körper ein länglicher Körper ist.
  4. Uhr nach Anspruch 2 oder 3, bei der der flexible Körper (1) ein biegsamer Körper ist.
  5. Uhr nach Anspruch 2 oder 3, bei der der flexible Körper (1) eine Kette schwenkbar miteinander verbundener Körperabschnitte umfaßt.
  6. Uhr nach einem der Ansprüche 2 bis 5, bei der der flexible Körper (1) ein Hohlkörper ist.
  7. Uhr nach Anspruch 6, bei der der Hohlkörper ein flexibler Schlauch (1) oder ein flexibles Rohr ist.
  8. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der die Markierung mindestens eine elektrische Lichtquelle (8) ist.
  9. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der die Markierung (8) durch eine Serie elektrischer Lichtquellen gebildet ist, die entlang der Zeitstrecke (1) verteilt sind, wobei die Lichtquellen von der Uhrensteuerung (3) ein- und ausschaltbar und/oder heller und dunkler steuerbar sind.
  10. Uhr nach Anspruch 9, bei der die elektrischen Lichtquellen (8) von der Uhrensteuerung (3) einzeln ein- und ausschaltbar und/oder heller und dunkler steuerbar sind.
  11. Uhr nach Anspruch 10, bei der eine Mehrzahl elektrischer Lichtquellen (8) von der Uhrensteuerung (3) gleichzeitig ein- und ausschaltbar und/oder heller und dunkler steuerbar ist.
  12. Uhr nach einem der Ansprüche 8 bis 11, bei der elektrische Lichtquellen (8) mit verschiedenen Farben vorhanden sind und/oder eine oder mehrere elektrische Lichtquellen (8) vorhanden sind, die in der Lage sind, in verschiedenen Farben zu leuchten.
  13. Uhr nach einem der Ansprüche 8 bis 12 und einem der Ansprüche 8 bis 10, bei der die elektrischen Lichtquellen (8) in dem länglichen Hohlkörper (1) angeordnet sind.
  14. Uhr nach Anspruch 6 oder 7, bei dem in einem Hohlkörper (1) ein Zugmittel (15) mit der daran angeordneten Markierung (8) längsverschieblich angeordnet ist und die Uhrensteuerung (3) Mittel zum Bewegen des Zugmittels (15) in Längsrichtung des Hohlkörpers (1) umfaßt.
  15. Uhr nach Anspruch 14, bei der die Mittel zum Bewegen mindestens ein am Mantel des Zugmittels (15) angreifendes, angetriebenes Rad (16) umfassen.
  16. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 15, bei der die Zeitstrecke (1) zu einer Schleife geschlossen oder schließbar ist.
  17. Uhr nach Anspruch 16, bei der die Zeitstrecke an einen Armband oder Armreif (43) vorhanden ist.
  18. Uhr nach Anspruch 1, bei der die Markierung an einem über mindestens eine drehbar gelagerte Rolle (21, 22) geführten Zugmittel (15) eines Zugmittelgetriebes oder an einem Schienenfahrzeug (34) auf einer Schienenstrecke (33) angeordnet ist.
  19. Uhr nach Anspruch 18, bei der das Zugmittel (15) über eine wählbare Anordnung drehbar gelagerter Rollen (21, 22) auf einem Untergrund geführt ist.
  20. Uhr nach Anspruch 18 oder 19, bei der mindestens eine Rolle (21, 22) des Zugmittelgetriebes oder mindestens ein Antriebsrad des Schienenfahrzeugs (34) mit einem elektrischen Antriebsmotor (19) verbunden ist, der mit Uhrensteuerung (3) verbunden ist.
  21. Uhr nach Anspruch 1, bei der die Zeitstrecke (1) Beleuchtungsstellen (38) im Raum umfaßt und eine Einrichtung zum Projizieren (35) von Licht von der Uhrensteuerung (3) so gesteuert ist, daß die vom projizierten Licht gebildete Markierung (8) entlang der Beleuchtungsstellen im Raum wandert.
  22. Uhr nach Anspruch 21, bei der die Beleuchtungsstellen Wände (38) eines Raumes sind.
  23. Uhr nach einem der Ansprüche 21 oder 22, bei der die Uhrensteuerung (3) die Markierung (8) um eine Achse dreht.
  24. Uhr mit einer Markierung (8) an einem Zugmittel (15) eines Zugmittelgetriebes oder an einem Schienenfahrzeug (34) auf einer Schienenstrecke (33) oder an einer drehgesicherten Mutter (41) auf einer drehbaren Gewindestange (39) in einem Gehäuse (28) mit mindestens einem einer Zeitstrecke zugeordneten Fenster (29) ist, hinter dem mindestens ein Strang des Zugmittels (15) oder der Schienenstrecke (33) entlanggeführt ist und eine Uhrensteuerung (3) zum Steuern der Verlagerung des Zugmittels (15) oder des Schienenfahrzeugs (34) oder der Drehung der Gewindestange (39).
  25. Uhr nach Anspruch 24 und einem der Ansprüche 1 bis 23.
  26. Uhr nach Anspruch 24 oder 25, bei der das Fenster eine Mattscheibe (29) ist.
  27. Uhr nach einem der Ansprüche 24 bis 26, bei der das Fenster (29) hinterleuchtet ist.
  28. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 27, bei der der Zeitstrecke (1) eine Skala (9) zugeordnet ist.
  29. Uhr nach Anspruch 28, bei der der Skala (9) Zeitangaben zugeordnet sind.
  30. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 29, die mindestens einen an wählbaren Positionen der Zeitstrecke (1) befestigbaren Träger (10 mindestens eines Symbols umfaßt.
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