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DE2124519A1 - Vorrichtung zur Steuerung von Nadelstangen eines Webstuhles - Google Patents

Vorrichtung zur Steuerung von Nadelstangen eines Webstuhles

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Publication number
DE2124519A1
DE2124519A1 DE19712124519 DE2124519A DE2124519A1 DE 2124519 A1 DE2124519 A1 DE 2124519A1 DE 19712124519 DE19712124519 DE 19712124519 DE 2124519 A DE2124519 A DE 2124519A DE 2124519 A1 DE2124519 A1 DE 2124519A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
cylinder
arrangement
frame
arrangements
Prior art date
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Pending
Application number
DE19712124519
Other languages
English (en)
Inventor
Jean-Paul Le Bois dOingt Ducol (Frankreich). MP
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Institut Francais Textile et Habillement
Original Assignee
Institut Francais Textile et Habillement
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Filing date
Publication date
Application filed by Institut Francais Textile et Habillement filed Critical Institut Francais Textile et Habillement
Publication of DE2124519A1 publication Critical patent/DE2124519A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B27/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B27/10Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B27/24Thread guide bar assemblies
    • D04B27/26Shogging devices therefor
    • D04B27/28Shogging devices therefor with arrangements to reduce the number of members of pattern chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Actuator (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE Z I £ H O \
Th. Tcr. nat. CETER LOUlS
Pipl.-n.y3. CLAUS POHL Al/
Dipl.-Iriß. ITLANZ LOHRENTZ
6500 NORNBERQ
KESSLERPLATZ 1
11994/95 20/H
INSTITUT TEXTILE DE PRAHGE, 92 Boulogne/Frankreich
Vorrichtung zur Steuerung von ITadelstangen eines Webstuhles
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung von ITadelstangen eines Webstuhles der Bauart Rachel mit einer Anzahl von in einer Gruppe in Reihe hintereinander angeordneten Kolben-Zylinder-Anordnungen, deren Kolbenstangen zueinander gleichachsig liegen, so daß ihre Hübe sich addieren, wobei eine außenliegende Kolben-Zylindör-Anordnung mit einem ihrer Elemente an dem Gestell des Webstuhles befestigt ist und die Zylinder der Kolben-Zylinder-Anordnungen auf dem Gestell koaxial zueinander geführt sind, und weiterhin mit einer Anzahl von Verteilern, von denen jeweils einer einer Kolben-Zylinder-Anordnung zugeordnet ist und diese selektiv durch ein voreingestelltes Programm mit einer Druckmediumquelle in Verbindung bringt.
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Eine Vorrichtung der vorstehend geschilderten Art ist "beispielsweise aus der französischen Patentschrift 1 235 754, die der USA-Patentsohrift 3 089, 322 und der "britischen Patentschrift 888 701 entspricht, "bekannt. Diese "bekannte Steuervorrichtung umfaßt zwei Gruppen von einfach wirkenden Kolben-Zylinder-Anordnungen, Indikatoren genannt, und ist mechanisch mittels eines freibeweglichen Steuerhebels und eines weiteren Hebels verbunden, der mit seinem einen
fc Ende mit dem Zentrum, des Steuerhebels in Kontakt steht und einesteils mit seinem eigenen Zentrum am Schieber eines servogesteuerten Verteilers angelenkt ist und anderenteils mit seinem anderen. Ende mit der Kolbenstange eines einfach wirkenden Hauptkolbens gelenkig verbunden ist. Der Hauptkolben wirkt dabei über eine Schubstange auf eine Nadelstange. Der Hauptkolben ist über den servogesteuerten Verteiler und einen zeitgesteuerten Verteiler, der zwischen dem Hauptkolben und dem servogesteuerten Verteiler liegt, mit Hydraulikmedium beaufschlagt, wobei der zeitgesteuerte Verteiler seinerseits durch einen zeitgesteuerten Hilfs~ verteiler überwacht ist, dessen Schieber durch eine Kurvenscheibe in Abhängigkeit von einem vorbestimmten Programm
" betätigt wird. Eine Rückholfeder drückt das entsprechende Ende des Hebels an den Steuerhebel und stellt die Kolben-Zylinder-Anordnungen jeder Gruppe in ihre Ausgangslage ein, in der ihre Kolbenstangen zurückgezogen sind.
Bei der Auswahl einer oder mehrerer der Kolben-Zylinder-Anordnungen der beiden Gruppen wird der Schieber des servogesteuerten Verteilers unter der Einwirkung des Hebels in eine vorbestimmte Position gebracht, in der der servogesteuerte Verteiler mit dem zeitgesteuerten Verteiler in Verbindung steht, wobei dieser eine Verbindung zwischen
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dem servogesteuerten Verteiler und dem Hauptkolben erst dann herstellt, nachdem er selbst durch den zeitgesteuerten Hilfsverteiler "betätigt worden ist. Erst nach Herstellung dieser Verbindung verschiebt sich die Kolbenstange des Hauptkolbens und bewegt dabei die Nadelstange, den Hebel und den Schieber des servogesteuerten Verteilers, der die Beaufschlagung des Hauptkolbens mit Druckmedium wieder unterbricht, sobald die Nadelstange die erwünschte Position erreicht hat.
Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß die bekannte Vorrichtung außerordentlich kompliziert ist und die-Betätigung einer großen Anzahl von Einzelelementen erfordert, die zur eigentlichen Verschiebung der Nadelstange erst dann beitragen, wenn diese sich bereits in Bewegung gesetzt hat. Weiterhin bedingt die bekannte Vorrichtung eine relativ langsame und ungenaue Steuerung der Nadelstange, die bekanntlich die gleichmäßige Querverschiebung einer oder mehrerer Gruppen von Reihennadeln bewirken soll.
Um die Geschwindigkeit, mit der die Nadelstange verschoben wird, zu erhöhen, könnte grundsätzlich der Druck des den Hauptkolben beaufschlagenden Steuerdruckmediums erhöht werden, so daß die nicht vernachlässigbare Massenträgheit der einzelnen beweglichen Organe und Elemente des Hauptkolbens sowie der Nadelstange und der von dieser getragenen Teile überwunden wird. In diesem Falle neigt jedoch die Kolbenstange des Hauptkolbens dazu, nach der Unterbrechung der Druckbeauischlagung des Hauptkolbens sich weiterzubewegen, so daß die einzelnen Reihennadeln der Nadelstange momentan in eine ungenaue und sogar falsche lage geraten. Pur den Pail, daß in der bekannten Vorrichtung der Hauptkolben einfach wirkend ist, muß außerdem jede Nadelstange mit einer.
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Rückholfeder versehen sein, die dann entsprechend um so stärker ausgelegt werden muß, je größer die Verschiebegeschwindigkeit der Nadelstange ist. Daraus resultiert, daß der den Hauptkolben beaufschlagende Steuerdruck nicht lediglich die Massenträgheit der Nadelstange und der damit verbundenen Einzelteile zu überwinden hat, sondern zusätzlich die Rückstellkraft der Rückholfeder.
Auf Grund der Verwendung einer genügend starken Rückholfeder und auf Grund des Risikos, daß die ausgewählte und vorbestimmte Position der Nadelstange nicht eingehalten wird, sah man sich darüberhinaus bisher veranlaßt, als Steuerdruckmedium ein inkompressibles hydraulisches Medium zu verwenden, obwohl vom Gesichtspunkt der Ansprechgeschwindigkeit pneumatische Medien einen großen Vorteil bieten würden. Um schließlich von vornherein jede Ursache von zusätzlichen Ungenauigkeiten bei der Einstellung der Nadelstange in die vorgewählte Position auszuschalten, müssen die zahlreichen Gelenkverbindungen zwischen dem Hauptkolben und den Gruppen der Kolben-Zylinder-Anordnungen ohne Spiel ausgeführt werden. Der Fachmann weiß, daß jedoch derartige Spiele nach einer kürzeren oder längeren Betriebsdauer unvermeidlich sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, die vorstehend geschilderten Nachteile zu vermeiden und eine Steuervorrichtung der eingangs geschilderten Art vorzuschlagen, mittels der die Nadelstange in die vorgewählte Position mit erhöhter Geschwindigkeit und Genauigkeit unter Heranziehung einfacher Konstruktionselemente gebracht werden kann. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die äußere Kolben-Zylinder-Anordnung, die der am Gestell befestigten
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Korben-Zylinder-Anordnung entgegengesetzt liegt, mit einem ihrer beweglichen Teile an der Nadelstange befestigt ist, daß die Kolbenstangen einer der äußeren Kolben-Zylinder-Anordnungen und der dazwischen-liegenden Kolben-Zylinder-Anordnungen mit dem Zylinder der jeweils benachbarten Kolben-Zylinder-Anordnung verbunden ist, in den Innenraum des entsprechenden Zylinders ragt und mit ihrem freien Ende einen den Hub des jeweils benachbarten Kolbens begrenzenden Anschlag bildet, und daß alle Kolben-Zylinder- Anordnungen doppelt wirkend sind.
Auf Grund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung wird die Steuerung der Nadelstange erheblich vereinfacht. Darüberhinaus bestimmen sich die zur Verschiebung der Nadelstange notwendige Kraft und die Geschwindigkeit dieser Verschiebung als Punktion der länge des Verschiebeweges der Nadelstange, d.h. als Punktion der Anzahl von beaufschlagten Kolben-Zylinder-Anordnungen, wobei die Zeitdauer der Gesamtverschiebung im wesentlichen für alle Positionierungszyklen der. Nadelstange konstant sind. Schließlich ist auch die Genauigkeit der Positionierung der Nadelstange auf Grund der verschiedenen, in den KoIben~Zylinder-Anordnungen der Steuerung vorgesehenen Anschläge erheblich verbessert.
Gemäß einer ersten Ausführungsform besitzt die äußere, mit dem Gestell verbundene Kolben-Zylinder-Anordnung einen Kolben, dessen Kolbenstange mit dem Gestell verbunden ist, während die andere außen liegende Kolben-Zylinder-Anordnung mit der Nadelstange über eine Verbindungsstange gekoppelt ist, die an dem Zylinder der außen liegenden Kolben-Zylinder- Anordnung befestigt ist, in das Innere dieses Zylinders hineinragt und mit ihrem freien Ende einen den Hub des ver-
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schiebbaren' Kolbens der außen liegenden Kolben-Zylinder-Anordnung begrenzenden Anschlag bildet.
Gemäß einer zweiten Ausführungsform weist die mit dem Gestell verbundene außen liegende Kolben-Zylinder-Anordnung eine Verbindungsstange auf, die einerseits an dem Zylinder dieser Kolben-Zylinder-Anordnung und andererseits an dem Gestell befestigt ist, in den Innenraum des Zylinders die- ^ ser außen liegenden Kolben-Zylinder-Anordnung hineinragt und ebenfalls mit ihrem freien Ende einen Anschlag für den Kolben.dieser außen liegenden Kolben-Zylinder-Anordnung bildet, während die gegenüber liegende äußere Kolben-Zylinder-Anordnung mit der Nadelstange über ihre Kolbenstange gekoppelt ist.
Um Kolben-Zylinder-Anordnungen gleicher Länge einsetzen zu können und damit die notwendige Lagerhaltung von Austauschteilen möglichst klein zu halten, sowie außerdem die Hübe unterschiedlicher Kolben-Zylinder-Anordnungen an die Konstruktionsveränderungen, die an dem Rachel-Webstuhl durchgeführt werden, anzupassen, ist vorgesehen, daß die Länge des freien Endes der Verbindungsstange und der freien Enden der Kolbenstange j die in die zugeordneten Zylinder hineinragen, einstellbar ist.
Zu dem Zweck, die Hublänge der einzelnen Kolben-Zylinder-Anordnungen leicht regeln zu können, ohne daß die Demontage dieser Kolben-Zylinder-Anordnungen notwendig ist, ist schließlich auch vorgesehen, daß der Zylinder jeder Kolben-Zylinder-Anordnung an einem seiner Enden Mittel zur Einstellung und Verriegelung für die Verbindungsstange und die benachbarte Kolbenstange aufweist, die von außen her zugänglich sind.
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Y/eitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich, aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der beiliegenden Zeichnungen sowie aus weiteren' Unteransprüchen.
Es zeigen:
Pig. 1 eine schematische Gesamtdarstellung einer erfindungsgemäßen Steuervorrichtung, die beispielsweise zur Anwendung an einem Rachel-Webstuhl bestimmt ist;
Fig. 2 einen Detailschnitt einer Ausführungsform einer Kolben-Zylinder-Anordnung und
Pig. 3 eine schematisehe Ansicht einer weiteren Möglichkeit der Anordnung der Kolben-Zylinder-Anordnungen in einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Vorrichtung umfaßt eine Gruppe von vier pneumatischen Kolben-Zylinder-Anordnungen A, B, C und D, die bezüglich ihrer Achsen in Reihe hintereinander angeordnet sind. Zu diesem Zweck ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Kolben-Stange 1A des ersten oder vordersten Kolbens A an dem Gestell 2 eines Kettenwebstuhles der Bauart Rachel befestigt, während der Zylinder 3A dieser Kolben-Zylinder-Anordnung mechanisch mit der Kolbenstange 1B des nächstfolgenden Kolbens B, auch Zwischenkolben genannt, verbunden ist. Aus Gründen der zeichnerischen Vereinfachung ist in Pig. 1 diese Verbindung als Schweißung dargestellt, wobei jedoch die Pig. 2 erkennen läßt, daß diese Verbindung vorzugsweise so ausgeführt wird, daß sich die länge des Teils der Kolbenstange, der in einen Zylinder eindringt, einstellen läßt.
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Auf analoge Weise ist der Zylinder 3B des ersten Zwischenkolbens B mit der Kolbenstange 1C des zweiten Zwischenkolbens C verbunden und schließlich der Zylinder 3D des vier-
ten - und in der vorliegenden Ausführungsform des hintersten - Kolbens D an einer Verbindungsstange 4 befestigt, die ihn mit der nicht dargestellten zu betätigenden Nadelstange verbindet.
Jeder Kolben A bis D ist doppelt wirkend und axial in dem Gestell 2 mittels seines zugehörigen· Zylinders 3A bis 3D geführt. Jeder Zylinder weist zwei Öffnungen auf, die über nachgiebige, weiche Leitungen 5A bis 5D bzw. 6A bis 6D jeweils mit einem zugeordneten Verteiler 7A bis 7D, der elektromagnetisch gesteuert ist, verbunden sind. Um wiederum die Zeichnung nicht zu sehr zu belasten, sind die Verteiler, die von jeder geeigneten Art und Ausbildung sein können, nicht im Detail ausgeführt. Sie können beispielsweise einen zylindrischen Steuerschieber enthalten, der im einen Sinne durch einen Elektromagnet und im anderen Sinne durch eine Rückholfeder verschiebbar ist. Die weichen Verbindungsleitungen 5A bis 5D bzw. 6A bis 6D müssen so ausgelegt sein, daß sie die von den Kolben-Zylinder-Anordnungen maximal zurückgelegten Verschiebewege zulassen. Alle Verteiler 7A bis 7D sind durch dieselbe Druckluftquelle S gespeist.
Aus Mg. 1 ergibt sich weiterhin, daß die Kolbenstange 1B, 1C, 1D,jedes der Kolben B, C und D in das Innere des benachbarten Zylinders so verlängert ist, daß sie einen Endanschlag bildet, der die Relativverschiebung des Kolbens, der sich zusammen mit diesem Endanschlag in einem Zylinder befindet, begrenzt. Das Gleiche gilt für.die Verbindungsstange 4- des Zylinders 3D des hintersten Kolbens D. Die Verbindungen unter den einzelnen Kolben A bis D sind so ausgeführt, 'daß
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der Hub des vordersten Kolbens A einem Verschiebeweg oder einer Amplitude einer Nadelteilung, derjenige des ersten Zwischenkolbens. B dem zweifachen mehr, derjenige des Kolbens C dem vierfachen mehr und schließlich derjenige des Kolbens D dem achtfachen einer Nadelteilung entspricht. Es ergibt sich daraus, daß bei selektiver Erregung der vier elektromagnetischen Verteiler 7A bis 7D Verschiebewege der Nadelstange realisiert werden können, die jeder Anzahl von Teilungen zwischen eins und fünfzehn entsprechen.
In dem in Pig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel vollzieht sich die selektive Steuerung der Verteiler 7A bis 7B folgendermaßen; Die Elektromagnete der Verteiler, beispielsweise des Verteilers 7A, sind mit einer gemeinsamen Erregerleitung 8 über jeweils einen Kontakt 8Ä, 8B, 8C, 8D eines Relais 9A, 9B, 9C, 9D verbunden. Die leitung 8 ist ihrerseits an eine Stromquelle 10 über einen Synchronisierkontakt 11 angeschlossen, der durch eine Kurvenscheibe 12 betätigt wird. Die Kurvenscheibe 12 wird durch den Antriebsmechanismus des Webstuhles angetrieben, so daß der Kontakt 11 während der Zeitdauer geschlossen ist, während der die jeweilig betrachtete Nadelstange eine vorbestimmte Position im Verlauf des Arbeitszyklus (Winkel X ) einnehmen soll. Die Wicklung des betrachteten Relais 9A wird vom Ausgang eines jeweils zugeordneten Verstärkers 13A gespeist, an dessen Eingang eine entsprechende Fotozelle HA liegt. Die vier Fotozellen HA bis HD sind in einer Reihe vor'einem Kodeträger 15, beispielsweise einem fotografischen Film, angeordnet, hinter dem sich eine Lichtquelle 16 befindet. Der Film 15 weist vier Streifen auf, von denen jeder hintereinander folgend transparente und
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lichtundurchlässige Zonen "besitzt, die den zu erzielenden Verschiebebewegungen der Nadelstange, d.h. letztendlich dem auf dem textlien Produkt zw. erzeugenden Dessin entsprechen.
Wenn sich der einer "bestimmten Fotozelle, "beispielsweise der Fotozelle HA, zugeordnete Streifen des Films 15 mit
t einer transparenten Zone vor diese "bewegt, dann erregt das Licht der Lichtquelle 16 diese Zelle und veranlaßt die Abgabe eines Signals. Dieses Signal wird im Verstärker 13A verstärkt und bewirkt die Erregung der Relaisspule 9A, wodurch der Kontakt 8A geschlossen wird. Wenn gleichzeitig der Synchronisierkontakt 11 durch die Kurvenscheibe 12 geschlossen, wird, dann fließt Strom aus der Stromquelle 10 zum Verteiler 7A und der Kolben A wird in der Weise betätigt, daß sich sein Zylinder 3A in Pig. 1 nach links schiebt, und zwar maximal um einen Weg, der durch die Eintauchtiefe der Kolbenstange 1B, d.h. durch die Lage des freien Endes dieser Kolbenstange IB im Inneren des Zylinders 3A, das als Anschlag wirkt, bestimmt ist. Die anderen
W Fotozellen 14B, HC und HD wirken in gleicher Weise, woraus sich ergibt, daß es mit einem vierstreifigen Film 15 möglich ist, eine Nadelstangensteuerung entsprechend dem Dessin auf dem herzustellenden Textilgut zu realisieren. Diesem Gedanken entsprechend zeigt die Fig. 1 alle Kolben in ihrer ausgeschobenen Position.
Um beispielsweise den Kontakt 8A des entsprechenden Relais 9A zu schließen, ist es von Vorteil, wenn die Relais 9A bis 9D etwas vor dem Zeitpunkt ansprechen, an dem die Kur-' venscheibe 12 den Synchronisierkontakt 11 schließt. Darüberhinaus ergibt sich, daß die Ruhelage der Kolben, d.h. die dem nicht erregten Zustand der zugeordneten Verteiler
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entsprechende Lage, entweder die zusammengeschobene Lage oder die ausgeschobene Lage sein kann. "Im ersten Pail sind die auf den Kolbenstangen und ^der Verbindungsstange vorgesehenen Anschläge ganz zurückgezogen, der zweite Pail entspricht dagegen der in Fig. 1 gewählten Anordnung. Es genügt dabei, den PiIm 15 dementsprechend zu programmieren.
Die Relais spielen in der vorliegenden Steuervorrichtung die Rolle je eines UND-Gatters eines elektronischen Schaltkreises. Sie können deshalb evtl. durch solche Gatter ersetzt werden, vorausgesetzt, daß diese für die zur Betätigung der elektromagnetischen Verteiler erforderliche Leistung ausgelegt sind.
Schließlich kann auch die in der Pig. 1 gezeigte Anordnung der Kolben-Zylinder-Anordnungen vertauscht werden, so daß die Kolbenstangen 1A bis 1D im Gegensatz zu der gewählten Darstellung nach links gerichtet sind und der Zylinder 3A des ersten Kolbens A am Gestell 2 mittels der Verbindungsstange 4 befestigt ist, während die Kolbenstange 1D dann direkt mit der Nadelstange gekoppelt ist (Pig. 3).
Die Pig. 2 zeigt im Detail eine bevorzugte Ausführungsform einer Kolben-Zylinder-Anordnung, z.B. der Kolben-Zylinder-Anordnung A. Die Kolbenstange 1B des nächstfolgenden Kolbens B ist mit dem Ende des Zylinders 3A nicht verschweißt, sondern auf einfache Weise durch eine von einem Klemmkonus 18A zusammengedrückte konische geschlitzte Klemmhülse 17A festgehalten. Der Klemmkonus 18A ist auf einen Gewindeansatz 19A aufgeschraubt und verklemmt dabei die geschlitzte Hülse 17A im Sinne einer starren Verbindung mit dem anliegenden Boden des Zylinders 3A. Diese Befestigungsart er-
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laubt die erwünschte Einstellbarkeit der ■Verschiebeamplitude des Kolbens und folglich die Anpaßung an die Nadelteilung (Lehre), wenn dies z.B., im Pail einer Änderung der Nadelteilung erforderlich sein sollte. Der Kolben 2OA trägt eine Dichtungspackung 21A und auch der Ansatz 22A, der mit dem Zylinder 3A eine Einheit bildet und in dem die Kolbenstange 1A des Kolbens 2OA geführt ist, enthält einen Dichtring 23A. Das Gleiche gilt auch für den Gewindeansatz 19A, in dem ein Dichtring 25A angeordnet ist.
Auf Grund des erfindungsgemäßen Vorschlages läßt sich eine Vorrichtung zur positiven Betätigung und Steuerung realisieren, die eine große Stellkraft, einen geringen Platzbedarf und eine hohe Stellgenauigkeit aufweist und auf Grund der es möglich ist, eine Nadelstange mit jeder vorgesehenen Schiebeamplitude zu bewegen. Der Kodeträger in Gestalt des Pilmes 15 kann sehr kleine Abmessungen aufweisen und seine Ausführung und Anordnung ergibt keine besonderen Schwierigkeiten.
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Claims (5)

Patent- (Schutz-) Ansprüche
1. Vorrichtung zur Steuerung von Nadelstangen eines Webstuhles der Bauart Rachel mit einer Anzahl von in einer Gruppe in Reihe hintereinander angeordneten Kolben-Zylinder-Anordnungen, deren Kolbenstangen zueinander gleichachsig liegen, so daß ihre Hübe sich addieren, wobei eine außen liegende KoIben-Zylinder-Anordnung mit einem ihrer Elemente an dem Gestell des Webstuhles befestigt ist und die Zylinder der Kolben-Zylinder-Anordnung auf dem Gestell koaxial zueinander geführt sind, und weiterhin mit einer Anzahl von Verteilern, von denen jeweils einer einer Kolben-Zylinder-Anordnung zugeordnet ist und diese selektiv durch ein voreingestelltes Programm mit einer Druckmediumquelle in Verbindung bringt, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Kolben-Zylinder-Anordnung (D), die der am Gestell (2) befestigten Kolben-Zylinder-Anordnung (A) entgegengesetzt liegt, mit einem ihrer beweglichen elementaren Teile (3D oder 4) an der Nadelstange befestigt ist, daß die Kolbenstangen (1D oder 1A, 1C, 1B) einer der äußeren Kolben-Zylinder-Anordnungen (D oder A) und der dazwischen liegenden Kolben-Zylinder-Anordnungen (B, C) mit dem Zylinder (3C, 3B, 3A oder 3B, 3C, 3D) der jeweils benachbarten Kolben-Zylinder-Anordnung verbunden ist, in den Innenraum des entsprechenden Zylinders ragt und mit ihrem freien Ende einen den Hub des jeweils benachbarten Kolbens begrenzenden Anschlag bildet, und daß alle Kolben-Zylinder-Anordnungen doppelt wirkend sind.
2· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, daß die äußere, mit dem Geetell (2) verbundene KoIben-Zylinder-
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-H-
Anordnung (A) einen Kolben enthält, dessen Kolbenstange (1A) mit dem Gestell (2) verbunden ist, während die gegenüberliegende äußere Kolben-Zylinder-Anordnung (D) mit der nadelstange durch eine Verbindungsstange (4)- verbunden ist, die an dem Zylinder (3D) dieser Kolben-Zylinder-Anordnung (D) befestigt ist, in den Innenraum dieses Zylinders (3D) hineinragt und mit ihrem freien Ende einen Anschlag für die Bewegung des in diesem Zylinder (3D) P verschieblichen Kolbens bildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere, mit dem Gestell (2) verbundene KoIben-ZylinderAnordnung (A) eine Verbindungsstange (4) aufweist, die einerseits mit dem Zylinder (3Ä) dieser Kolben-Zylinder-Anordnung (A) und andererseits mit dem Gestell (2) verbunden ist und in das Innere des Zylinders dieser Kolben-Zylinder-Anordnung (A) ragt, so daß sie mit ihrem freien Ende für den in diesem Zylinder verschiebbaren Kolben einen Anschlag bildet, während die gegenüberliegende äußere KoIben-<Zylinder-Anordnung (D) über die zugehörige Kolbenstange (1D) mit der Nadel- W stange verbunden ist.
4· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des freien Endes der Kolbenstangen (1B, 10, 1D oder 1A, 1B, 1C), die in dem benachbarten Zylinder (3A, 3B, 3C oder 3B, 3C, 3D) der Kolben-Zylinder-Anordnungen (A, B, C oder B, C, D) hineinragen, einstellbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der Verbindungsstange (4), das in den Zylinder (3D oder 3A) einer der außen liegenden Kolben-
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Zylinder-Anordnungen (D oder A) hineinragt, in seiner Länge einstellbar ist.
6· Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 "bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zylinder (5A bis 3D) der Kolben-Zylinder-Anordnungen (A bis D) an seinem Ende Mittel (17A bis 19A) zur Einstellung und Verrie-' gelung der Verbindungsstange (4) oder der Kolbenstange (1B bis 1D oder 1A bis 1C) der benachbarten Kolben-Zylinder-Anordnung (A bis C oder B bis D) aufweist.
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DE19712124519 1970-05-19 1971-05-18 Vorrichtung zur Steuerung von Nadelstangen eines Webstuhles Pending DE2124519A1 (de)

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